DE29811088U1 - Vorrichtung zum Ableiten von Regen - Google Patents
Vorrichtung zum Ableiten von RegenInfo
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- F23L17/02—Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
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Description
5906.3 - 1 - 19.06.1998
Vorrichtung zum Ableiten von Regen
05
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Ableiten von
Regen vom Innenbereich eines einen im wesentlichen vertikalen Rohrabschnitt aufweisenden Fortluft- oder Abgasrohrs
zu einem Bereich außerhalb des Fortluft- oder Abgasrohrs.
Das Eindringen von Regenwasser in die Auslaßöffnung am
oberen Ende von Fortluft- oder Abgasrohren ist aus unterschiedlichen
Gründen zu vermeiden. So kann z.B. die Gefahr bestehen, daß das Fortluft- oder Abgasrohr durch
Reaktion mit dem eindringenden Wasser korrodiert oder durch die Feuchtigkeit sonstigen Schaden nimmt. In vielen
Fällen ist nicht auszuschließen, daß die Vorrichtungen bzw. Prozesse, von denen die Fortluft oder Abgase ausgehen,
durch dort eindringendes Wasser beeinträchtigt werden.
Bekannte Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind einfache Abdeckungen der Auslaßöffnungen am oberen Ende des
Fortluft- oder Abgasrohrs, z. B. als Abdeckplatte oder -haube, die durch eine Strebenkonstruktion vom oberen
Rand des Fortluft- oder Abgasrohrs beabstandet sind. Derartige Vorrichtungen zur Ableitung von Wasser haben
eine Reihe von Nachteilen. Ist der Abstand der Abdeckung vom oberen Rand des Fortluft- oder Abgasrohrs zu groß,
besteht die Gefahr, daß Regenwasser dennoch in das Fortluftoder Abgasrohr eindringt, wenn die Regentropfen eine von
der Vertikalen abweichende Fallrichtung haben. Bei zu kleinem Abstand zwischen der Abdeckung und dem oberen
Rand des Fortluft- oder Abgasrohrs entsteht durch die
5 Abdeckung eine unerwünschte Drosselung der Fortluft bzw.
AUN.230-055 - 2 -
5906.3 - 2 - 19.06.1998
der Abgase; außerdem erhalten die Fortluft bzw. die Abgase
eine unerwünschte Ablenkung aus ihrer vertikalen Bewegungsrichtung.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Neuerung, eine Vorrichtung zum Ableiten von Regen der eingangs
genannten Art so weiterzubilden, daß sie den Regen sicher und kontrolliert ableitet und dabei so wenig wie möglich
Drosselwirkung auf die im Fortluft- oder Abgasrohr geführte Fortluft bzw. die Abgase ausübt.
Die Aufgabe wird neuerungsgemäß durch mindestens ein wendelförmig im Inneren des vertikalen Rohrabschnitts
angeordnetes Flächenelement, dessen Oberseite Mittel zur Führung des Wassers zur inneren Mantelfläche des vertikalen
Rohrabschnitts des Fortluft- oder Abgasrohrs aufweist, und durch Mittel zur Ableitung des Wassers von der inneren
Mantelfläche in einen Bereich außerhalb des Fortluft- oder Abgasrohrs, wobei die Summe der Flächen der Flächenelemente
0 in der Projektion auf eine Ebene senkrecht zur Achse des vertikalen Rohrabschnitts im wesentlichen den gesamten
Querschnitt des Rohrabschnitts abdeckt.
Durch das so erzielte kontrollierte Ableiten des Regenwassers,
zunächst auf die innere Mantelfläche des Fortluftoder Abgasrohrs und sodann von dieser Mantelfläche nach
außen, werden einerseits Abdeckkonstruktionen oberhalb des oberen Endes des Fortluft- oder Abgasrohrs vermieden;
andererseits ist eine sichere Ableitung des Regenwassers gewährleistet. Die erfindungsgemäße Konstruktion hat
praktisch nur eine geringe Drosselwirkung auf die im Fortluft- oder Abgasrohr geführte Fortluft bzw. die Abgase.
Aus herstellungstechnischen Gründen kann die Wendelform 5 durch entsprechend gegen die vertikale Achse des Rohr-
5906.3 - 3 - 19.06.1998
Stücks angestellte ebene Flächenelemente angenähert sein.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der neuerungsgemäßen
Vorrichtung weist zwei wendelförmig einander in einer Doppelhelix-Struktur umgreifende, im Innern des vertikalen
Rohrabschnitts angeordnete Flächenelemente auf. Dadurch wird in axialer Richtung eine niedrige Bautiefe
erzielt.
Jedes Flächenelement bildet bei einer vorteilhaften Ausgestaltung
der zuletzt genannten Ausführungsform Neuerung
in der Projektion auf eine Ebene senkrecht zur Achse des vertikalen Rohrabschnitts ein Flächenstück, welches von
der Mantelfläche des Rohrabschnitts und zwei Seiten, die einen Winkel von etwas über 180 einschließen, begrenzt
ist. Durch den so erhaltenen geringfügigen Überlapp der beiden Flächenelemente wird ein sicheres Erfassen des
gesamten Regenwassers gewährleistet.
Zweckmäßig haben die beiden Flächenelemente bei dieser Ausführungsform vorliegender Neuerung die gleiche Größe
und die gleiche Form. Dies vereinfacht die Herstellung dieser Flächenelemente erheblich.
Bei einer vorteilhaften Ausführung der Neuerung sind
das Flächenelement oder die Flächenelemente an die innere Mantelfläche des vertikalen Rohrabschnitts geschweißt.
Diese Art der Befestigung ist einfach und kostengünstig.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Neuerung ist derart, daß die Neigung des oder der Flächenelemente
gegen die Vertikale ungefähr 45° ist. Eine solchen Neigung führt zu einem guten Kompromiß zwischen Strömungswiderstand
5 und axialer Bautiefe der Vorrichtung.
5906.3 - 4 - 19.06.1998
Eine Variante der Neuerung weist eine zentrale Stange längs der Achse des vertikalen Rohrabschnitts auf, wobei
das Flächenelement oder die Flächenelemente mit der zentralen Stange verbunden sind. Eine derartige Konstruktion
erhöht die Stabilität der Flächenelemente, sodaß ggfs. mit geringeren Wandstärken gearbeitet werden kann.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Neuerung ist derart, daß die Mittel zu Führung des Wassers durch eine Neigung
des oder der Flächenelemente von der Achse des vertikalen Rohrabschnitts weg zu seiner inneren Mantelfläche hin
nach unten gebildet sind. Durch diese Ausgestaltung wird durch den zur Mantelfläche geneigten Rand der Flächenelemente
und die innere Mantelfläche eine Rinne gebildet, in der das Wasser nach unten abfließen kann.
Alternativ können die Mittel zur Führung des Wassers durch mindestens je eine Rinne längs des wendeiförmigen Flächen-0
elementes oder der wendeiförmigen Flächenelemente gebildet
sein. Auch diese Art der Führung des Wassers längs der Flächenelemente gewährleistet ein sicheres und kontrolliertes
Ableiten des Wassers zur Mantelfläche des Rohrabschnittes.
25
25
Eine vorteilhafte Ausführung der Neuerung umfaßt folgende Mittel zur Ableitung des Regenwassers nach außen:
a) ein ringförmig am unteren Ende des vertikalen Rohrab-0 Schnitts angebrachtes Bauelement, das einen sich
radial erstreckenden ersten Flächenabschnitt und einen daran abgeformten, sich koaxial innerhalb
des vertikalen Rohrabschnittes aufwärts erstreckenden zweiten Flächenabschnitt aufweist, so daß durch
den ersten, den zweiten Flächenabschnitt und die
5906.3 - 5 - 19.06.1998
innere Mantelfläche des vertikalen Rohrabschnitts eine Auffangrinne für Regenwasser gebildet wird, und
b) eine mit der Auffangrinne verbundene Ablaufrinne für Regenwasser.
Durch eine derartige Ausgestaltung der Mittel zur Ableitung des Regenwassers wird gewährleistet, daß sich das
Wasser, das an der inneren Mantelfläche des Fortluft- oder Abgasrohrs abläuft, kontrolliert sammelt und sicher in
einen Bereich außerhalb des Fortluft- oder Abgasrohrs abgeleitet wird. Ein solches Mittel zur Ableitung des
Regenwassers ist ohne großen Aufwand herstellbar.
Alternativ können die Mittel zur Ableitung des Regenwassers durch eine direkt mit der oder den Rinnen in dem oder den
wendeiförmigen Flächenelementen verbundene Ablaufrinne gebildet sein. Durch eine solche Konstruktion wird vermieden,
daß das Regenwasser noch einen bestimmten Weg längs 0 der inneren Mantelfläche des Fortluft- oder Abgasrohrs nach
unten abläuft. Die Ableitung des Regenwassers nach draußen
erfolgt direkt am unteren Ende des oder der Flächenabschnitte .
5 Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum Ableiten von Regen, bei der aus Darstellungsgründen
ein Teil der Mantelfläche des
vertikalen Rohrabschnittes aufgeschnitten
wurde;
Figur 2 eine etwas schematisierte Draufsicht auf die
5 Vorrichtung von Figur 1 ;
-G-
i ft ft ft ft·· » · ··
t ft·· ft» · · *··· 4
5906.3 - 6 - 19.06.1998
Figur 3 einen Teilschnitt durch die Vorrichtung gemäß Linie III-III von Figur 2;
Figur 4 einen Teilschnitt durch die Vorrichtung gemäß Linie IV-IV von Figur 2;
Figur 5 einen Teilschnitt durch das untere Ende der Vorrichtung nach den Figuren 1 bis 4 mit einer
hier angefügten Vorrichtung zum Ableiten des
aufgefangenen Regenwassers nach außen;
Figur 6 einen Schnitt gemäß Linie VI-VI von Figur 5.
Die perspektivische Ansicht von Figur 1 zeigt einen Teil einer Vorrichtung zum Ableiten von Regen aus einem
Fortluft- oder Abgasrohr. In ein zylindrisches Rohrstück aus Metall sind zwei Flächenelemente, im vorliegenden
Falle zwei Metallbleche 2, 3 eingesetzt. Die beiden Metallbleche 2, 3 haben die gleiche Größe und Form. Diese
Form entspricht in der Projektion auf eine Ebene senkrecht zur Achse des Rohrstücks 1 (vgl. auch Fig. 2) einem
Kreissektor mit einem Mittelpunktswinkel von ca. 210 . Die Außenränder 4, 5 der Metallbleche 2, 3 liegen an
der inneren Mantelfläche 6 des Rohrstücks 1 an.
Die beiden Metallbleche 2, 3 sind so in dem Rohrstück 1 angebracht, daß ihre jeweiligen Oberflächen 7, 8 idealerweise
wendelförmig nach unten abfallen. Die Wendelform 0 ist dabei im vorliegenden Falle aus herstellungstechnischen
Gründen durch ebene Blechstücke angenähert, die entsprechend gegen die Achse des Rohrstücks angestellt sind.
Beide Metallbleche 2, 3 sind im Rohrstück 1 auf gleicher Höhe, aber so um 180 versetzt angeordnet, daß sie sich
nach Art einer Doppel-Helix verschränken. Zur besseren
5906.3 - 7 - 19.06.1998
Sichtbarmachung dieses gegenseitigen Verschränkens ist in der Figur 1 ein Stück des oberen Mantels des Rohrstücks
1 ausgebrochen.
Die Metallbleche 2, 3 sind zudem jeweils zur Mantelfläche des Rohrstückes 1 hin derart geneigt, daß sich im Bereich
ihrer äußeren Ränder gemeinsam mit der Mantelfläche des Rohstückes 1 eine Art Rinne 10 bildet, die aufgrund
der Perspektive von Figur 1 nur schwer zu erkennen ist.
Die Rinne 10 verläuft wendelförmig entlang der Mantelfläche des Rohrstücks 1 nach unten.
Die idealisierte Draufsicht auf die Vorrichtung zur Ableitung von Regen in Figur 2 verdeutlicht, wie sich
die beiden kreissektorförmigen Metallbleche 2, 3 in der dargestellten Ebene senkrecht zur Achse des Rohrstücks
1 ergänzen: Die gesamte innere Querschnittsfläche des Rohrstücks 1 wird von der Projektion der Metallbleche 102,
103 auf diese Ebene ausgefüllt. Lediglich ein kleiner kreisförmiger
zentraler Bereich 12 ist hiervon ausgenommen.
Dieser vernachlässigbare Bereich 112 rührt von dem unvermeidbaren Spalt zwischen den beiden Metallblechen 2, 3
auf der Achse des Rohrstückes 1. In anderen Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind,
kann auch der Bereich 12 abgedeckt sein, z.B. durch eine zentrale Stange längs der Achse des Rohrstücks 1, an
welcher die radial inneren Ränder der Metallbleche 2, 3 befestigt sind.
0 Es wurde schon erwähnt, daß die radial verlaufenden Ränder der Metallbleche 2, 3 mit etwa 210° einen Winkel größer
180° einschließen. Dies bedeutet, daß Flächenbereiche 13, 14 in der in Figur 2 dargestellten Ansicht von beiden
Metallblechen 1, 3 abgedeckt werden, die Metallbleche sich also überlappen. Der jeweils untere Bereich 15,
5906.3 - 8 - 19.06.1998
16 des einen Metallblechs 2, 3 schiebt sich dabei unter den oberen Bereich 17, 18 des jeweils anderen Metallblechs
2, 3.
Weitere Details zur Lage der Metallbleche 2, 3 liefern
die Figuren 3 und 4. Der Schnitt von Figur 3 schneidet den oberen Bereich 18 des Metallblechs 3, während die
innere Kante des unteren Bereichs 16 dieses Metallblechs
3 in der Zeichenebene von Figur 3 liegt. Der obere Bereich 17 des Metallblechs 2 wird in Figur 3 ebenfalls geschnitten,
während der untere Bereich 15 des Metallblechs 2 in dieser Darstellung nicht sichtbar ist.
Die Schnittebene der Figur 4 ist gegenüber derjenigenen von
Figur 3 um ca. 30° um die Mittelachse des Rohrstücks 1 gedreht. Dies hat zur Folge, daß nun der obere Bereich
18 des Metallblechs 3 in der Zeichenebene der Figur 4 liegt. Geschnitten werden nun der untere Bereich 16 des
Metallblechs 3 und der untere Bereich 15 des Metallblechs 2. Der obere Bereich 17 des Metallblechs 2 ist in Figur
4 nicht sichtbar.
Figur 5 zeigt den unteren Bereich des Rohrstücks 1, an dem
eine Ablaufvorrichtung für Wasser befestigt ist, die
insgesamt mit 21 bezeichnet ist. Wie in Verbindung mit Figur 6 zu erkennen ist, weist diese Ablaufvorrichtung
eine Auffangrinne 22 sowie eine Ablaufrinne 23 auf. Sowohl die Auffangrinne 22 als auch die Ablaufrinne 23
bestehen aus Metall.
Die Auffangrinne 22 ist gebildet durch ein ringförmiges Blech 24 und den unteren Abschnitt der inneren Mantelfläche
6 des Rohrstücks 201. Dazu weist das ringförmige Blech 24 einen radialen Flanschbereich 25 sowie einen sich
5 kegelstumpfförmig ins Innere des Rohrstücks 1 erstreckenden
5906.3 - 9 - 19.06.1998
Bereich 26 auf.
An den Bereich 26 des ringförmigen Blechs 24 ist die
Ablaufrinne 23 angesetzt. Die Ablaufrinne 23 ist ein
Metallrohr, das ausgehend von dem Bereich 26 zunächst vertikal nach unten weist und dann in einem Winkel von
45 so abgeknickt ist, daß es nach unten und auswärts von der Achse der ringförmigen Auffangrinne 22 weg weist.
Die Funktion der beschriebenen Vorrichtung zur Ableitung
von Regen ist wie folgt:
Regenwasser fällt von oben in die Auslaßöffnung des Rohrstücks
1. Es gelangt dabei auf die Oberseiten 7, 8 der Metallbleche 2, 3 und läuft längs der durch die Neigung
der Metallbleche 2, 3 mit der inneren Mantelfläche 6 des Rohrstückes 1 gebildeten Rinnen 10 nach unten ab. Spätestens
am unteren Ende der Metallbleche 2, 3 führen die Rinnen 10 das Regenwasser zur inneren Mantelfläche 6 des
Rohrstücks 1 entlang, von welcher es weiter nach unten abläuft.
Das ablaufende Regenwasser sammelt sich in der Auffangrinne 22 und fließt durch die Ablaufrinne 23 aus dem Rohrstück
1.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Ableiten von Regen vom Innenbereich eines einen im wesentlichen vertikalen Rohrabschnitt
aufweisenden Fortluft- oder Abgasrohrs zu einem Bereich
außerhalb des Fortluft- oder Abgasrohrs
gekennzeichnet durch
mindestens ein wendelförmig im Innern des vertikalen Rohrabschnitts (1) angeordnetes Flächenelement (2, 3),
dessen Oberseite Mittel (10) zur Führung des Wassers zur inneren Mantelfläche (6) des vertikalen Rohrabschnitts
(1) des Fortluft- oder Abgasrohrs aufweist, und durch Mittel (21) zur Ableitung des Wassers von der inneren
Mantelfläche (6) in einen Bereich außerhalb des Fortluftoder Abgasrohrs, wobei die Summe der Flächen der Flächenelemente
(2, 3) in der Projektion auf eine Ebene senkrecht zur Achse des vertikalen Rohrabschnitts (1) im wesentlichen
den gesamten Querschnitt des Rohrabschnitts (1) abdeckt. 25
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendelform durch entsprechend gegen die
vertikale Achse des Rohrstücks (1) angestellte ebene Flächenelemente (2, 3) angenähert ist.
30
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch zwei wendelförmig einander in einer Doppelhelix-
Struktur umgreifende, im Innern des vertikalen Rohrabschnitts (1) angeordnete Flächenelemente (2, 3).
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AUN.230-056 - 2 -
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4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Flächenelement (2, 3) in der Projektion auf
eine Ebene senkrecht zur Achse des vertikalen Rohrabschnitts (1) ein Flächenstück bildet, welches von der
Mantelfäche (6) des Rohrabschnitts (1) und zwei Seiten,
die einen Winkel von etwas über über 180 einschließen, begrenzt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Flächenelemente (2, 3) die gleiche Größe und die gleiche Form haben.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächenelement oder die
Flächenelemente (2, 3) an die innere Mantelfläche (6) des vertikalen Rohrabschnitts (1) geschweißt sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung des oder der Flächen-
elemente (2, 3) ungefähr 45° ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine zentrale Stange längs
der Achse des vertikalen Rohrabschnitts aufweist und das Flächenelement oder die Flächenelemente mit der
zentralen Stange verbunden sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Führung des Wassers
0 durch eine Neigung des oder der Flächenelemente (2, 3) von der Achse des vertikalen Rohrabschnitts (1) weg zu
seiner inneren Mantelfläche (6) hin nach unten gebildet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
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gekennzeichnet, daß die Mittel zur Führung des Wassers durch mindestens je eine Rinne längs des wendeiförmigen
Flächenelements oder der wendeiförmigen Flächenelemente gebildet sind.
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11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (21) zur Ableitung des
Regenwassers umfassen:
a) ein ringförmig am unteren Ende des vertikalen Rohrabschnitts (1) angebrachtes Bauelement, das einen sich
radial erstreckenden ersten Flächenabschnitt (24) und einen daran angeformten, sich koaxial innerhalb
des vertikalen Rohrabschnitts (1) aufwärts erstreckenden zweiten Flächenabschnitt (26) aufweist, so daß
durch den ersten (24), den zweiten (26) Flächenabschnitt und die innere Mantelfläche (6) des vertikalen
Rohrabschnitts (1) eine Auffangrinne (22) für Regenwasser gebildet wird, und
b) eine mit der Auffangrinne (22) verbundene Ablaufrinne
(23) für Wasser.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Ableitung des Wassers durch eine
direkt mit der oder den Rinnen in dem oder den wendeiförmigen Flächenelementen verbundene Ablaufrinne gebildet
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29811088U DE29811088U1 (de) | 1998-06-20 | 1998-06-20 | Vorrichtung zum Ableiten von Regen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29811088U DE29811088U1 (de) | 1998-06-20 | 1998-06-20 | Vorrichtung zum Ableiten von Regen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29811088U1 true DE29811088U1 (de) | 1998-09-17 |
Family
ID=8058834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29811088U Expired - Lifetime DE29811088U1 (de) | 1998-06-20 | 1998-06-20 | Vorrichtung zum Ableiten von Regen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29811088U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1012369C2 (nl) * | 1999-06-16 | 2000-12-19 | Interactive Bouwprodukten B V | Afscherminrichting. |
| EP2241809A1 (de) * | 2009-04-15 | 2010-10-20 | Ubbink B.V. | Dachdurchführungssystem |
| WO2012048680A1 (de) * | 2010-10-06 | 2012-04-19 | Munters Euroform Gmbh | Rohr und leitelement zum einbau in ein rohr |
| EP2789913A1 (de) * | 2013-04-12 | 2014-10-15 | Südluft Systemtechnik GmbH & Co. KG | Vorrichtung zum Abscheiden von Flüssigkeit und Rohr zum Abführen von Fortluft oder Abgas mit einer solchen |
-
1998
- 1998-06-20 DE DE29811088U patent/DE29811088U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| NL1012369C2 (nl) * | 1999-06-16 | 2000-12-19 | Interactive Bouwprodukten B V | Afscherminrichting. |
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| EP2241809A1 (de) * | 2009-04-15 | 2010-10-20 | Ubbink B.V. | Dachdurchführungssystem |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19981029 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20011113 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: EISENMANN MASCHINENBAU GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: EISENMANN MASCHINENBAU KG, 71032 BOEBLINGEN, DE Effective date: 20050113 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20050101 |