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DE29810242U1 - Schublade - Google Patents

Schublade

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Publication number
DE29810242U1
DE29810242U1 DE29810242U DE29810242U DE29810242U1 DE 29810242 U1 DE29810242 U1 DE 29810242U1 DE 29810242 U DE29810242 U DE 29810242U DE 29810242 U DE29810242 U DE 29810242U DE 29810242 U1 DE29810242 U1 DE 29810242U1
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DE
Germany
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drawer
side walls
hole
edge
base
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29810242U
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English (en)
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ELCO KUNSTSTOFFE A ELGES GmbH
Original Assignee
ELCO KUNSTSTOFFE A ELGES GmbH
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Publication date
Application filed by ELCO KUNSTSTOFFE A ELGES GmbH filed Critical ELCO KUNSTSTOFFE A ELGES GmbH
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Publication of DE29810242U1 publication Critical patent/DE29810242U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
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    • A47B88/90Constructional details of drawers
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B2210/00General construction of drawers, guides and guide devices
    • A47B2210/02Drawers with hollow lateral walls in two parts

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  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schublade bestehend aus einem Schubkasten, der gebildet ist aus einem Boden, mit Seitenwänden und einer Rückwand, wobei stirnseitig an die Seitenwände eine Frontblende ansetzbar ist, und wobei die Führungen zum Auszug des Schubkasten in den Seitenwänden des Schubkastens untergebracht sind.
Die Erfindung geht aus von einer Schublade, die im wesentlichen aus einem Schubkasten besteht, der aus Kunststoff entweder tiefgezogen oder im Spritzgussverfahren hergestellt sein kann, wobei der Schubkasten auch aus einzelnen zusammensetzbaren Komponenten bestehen kann. Der Schubkasten selbst besteht dabei aus einem Boden, an dem die Seitenwände und die Rückwand angeordnet sind, wobei diese Teile auch als getrennte Teile ausgebildet sein können, so dass der Schubkasten entweder einstückig oder aber auch als zusammensteckbarer Schubkasten
aufgebaut sein kann. Um den Schubkasten frontseitig zu schliessen. wird stirnseitig an die Stirnwände eine Frontblende angesetzt, wobei diese mittels einer jeweils in den Seitenwänden angeordneten Verstelleinrichtung in der Höhe und zur Seite hin verstellbar bzw. justierbar ist. Zur Gewährleistung eines hinreichenden Auszugs sind in den Seitenwänden Führungen untergebracht, die das Verschieben der Schublade gegenüber dem Korpus ermöglichen.
Ein wesentlicher Nachteil bei derartigen, nach dem Stand der Technik bekannten Schubkästen ergibt sich dadurch, dass aufgrund der in den Seitenwänden liegenden Führungen die Seitenwände in ihrer doppelwandigen Ausführung, sehr breit bauen, um darin die Führungen etwa im Bereich des Bodens unterzubringen, damit die übereinander liegenden Schübe in einem Korpus möglichst dicht zueinander angeordnet werden können. Die Folge ist, dass insbesondere bei sehr kleinbauenden Schubkästen, wie es beispielsweise bei Badezimmerfnöbeln der Fall ist, das zur Verfügung stehende Schubkastenvolumen sehr stark reduziert wird.
Ein weiteres Problem bei derartig nach dem Stand der Technik bekannten Schubkästen gestaltet sich insbesondere in der Raumaufteilung derartiger Schubkästen mit sogenannten Organisationsmitteln, wie beispielsweise Trennwänden oder auch Gefässen, oder anderen Behältnissen, die derart in dem zur Verfügung stehenden Stauraum zu organisieren sind, damit darin die entsprechenden, z. B. im Bad zu verwendenden Kosmetika griffbereit vorzuhalten sind.
Daraus ergibt sich die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, eine vor dem Stand der Technik aufgezeigte Schublade derart weiterzubilden, daß diese einerseits eine verbesserte Funktionalität und andererseits eine verbesserte Raumausnutzung aufweisen soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, daß die Seitenwände eine Stufe über den in den Seitenwänden liegenden Führungen des Schubkastens zur Bildung eines zusätzlichen Gefaches aufweisen.
Die Anordnung einer Stufe im Bereich der Seitenwände, wobei die Stu-
fe. die in den Seitenwänden liegenden Führungen abdeckt, vergrössert das Schubkastenvolumen im Bereich der Seitenwände. Dadurch kann insbesondere der Zwickel der sehr breit bauenden Seitenwände als zusätzlicher Stauraum genutzt werden, wobei die Stufenform insbesondere im Bereich der Seitenwände ein zusätzliches Ablagefach ergibt. In bzw. auf dem Ablagefach können kleine Teile, beispielsweise Lippenstifte, Kajalstifte und sonstige Kosmetika, deponiert werden, wobei auch diese sich stufenförmig abhebende Ablage für die Orientierung ein wesentlich besseres Erscheinungsbild in dem Schubkasten darstellt. Die Schubkasten-Aussenwand ist dabei oberhalb der Stufe sehr schmal ausgebildet, um somit den sich dadurch ergebenden Raum optimal auszunutzen.
In Weiterbildung der Erfindung weist die in den Schubkasten weisende Stufenkante eine über die Stufenfläche hinausragende Nase oder Kante auf. Auf diese Weise wird ein Rand gebildet, so dass die Stufenfläche sich wie eine Mulde darstellt, für die bereits geschilderten Kleinteile. Denkbar ist auch, dass die Stufenkante in Form einer Nute ausgebildet sein kann, wobei dann eine höher ausfallende Seitenwand beispielsweise in die Nut eingesteckt werden kann. Die Nase oder die Kante bietet aber auch die Möglichkeit, dass beispielsweise kleine Behältnisse mit überragendem Rand stabilisierend die Nase oder Kante hintergreifen können, so dass für die Organisation in dem Schubkasten weitere Elemente integrierbar sind. Auf der Kante oder Nase können auch Organisationsmittel in Form von z.B. ortsfester oder verschiebbarer Zwischenboden gelagert sein.
Nach einer zweckmässigen Weiterbildung der Erfindung weist im vorderen stirnseitigen Bereich der Seitenwandung die Stufenfläche einen Durchbruch zur Aufnahme der Höhen- und Seitenverstel!einrichtung für die Frontblende auf. Infolge, dass die Höhen- und Seitenverstelleinrichtung aus der Stufenfläche herausragt, besteht die Möglichkeit, dass die Verstelleinrichtung von drei Seiten her zugänglich ist, um die Frontblende zu justieren. Um die Verstelleinrichtung abzudecken, ist eine Kappe vorgesehen, die einerseits die Verstelleinrichtung und andererseits den Frontbeschlag, der an der Rückseite der Frontblende
zur herstellenden Verbindung angebracht ist. abdeckt.
In Weiterbildung der Erfindung, insbesondere um hier die ästhetische Wirkung zu verbessern, ist die Kappe bogenförmig ausgebildet, wobei deren Seitenwandungen Ausformungen zur Umgreifung der Nase oder der Kante aufweisen.
Um den Schubkasten in besonders vorteilhafter Weise in seiner Funktionalität zu verbessern, sind im Boden rasterförmig angelegte Lochreihen angeordnet, wobei die Löcher von Elastomerelementen, die an einen elastomergebildeten Streifen angeformt sind, verschlossen sind. Diese infolge von Elastomerelementen verschlossenen Löcher haben zwei Vorteile, die im wesentlichen darin zu sehen sind, dass zu einen die durch die Löcher greifenden Elastomerelemente eine Antirutsch-Eigenschaft aufweisen, so dass beim Ziehen der Schublade die dort aufbewahrten Gegenstände infolge der über die Fläche verteilten Elastomerelemente ein Klappern und Dröhnen der in der Schublade liegenden Teile unterbinden, wobei zum anderen die Funktionalität der Löcher aufgrund der eingesetzten Elastomerelemente erhalten bleibt.
Denn die Elastomerelemente sind dabei linsen- oder pilzförmig ausgebildet, und greifen derart durch die Lochöffnung, dass im verschlossenen Zustand der Linsen- oder der Pilzkopf dichtend auf dem Lochrand aufliegt. Somit ergibt sich eine funktionale geschlossene Bodenfläche mit Antirutsch-Eigenschaften. Um insbesondere die Funktionalität der Löcher zu erhalten, ist zur Öffnung bzw. zum Wiederverschliessen des Loches der Linsen- oder Pilzkopf derart bemessen, dass er zur Freigabe des Loches von oben her durch das Loch, bzw. zur Verschliessung des Loches von unten her, wieder durch das Loch drückbar ist. Somit können Trennwände aber auch Gefässe, die mit entsprechenden Zapfen an ihrer Bodenseite ausgerüstet sind, auf die Bodenfläche gesteckt werden, wobei sich dann in den entsprechenden Verrastungslöchern der Linsen- oder Pilzkopf durch die Lochöffnung hindurchdrückt. Um hier die Unverlierbarkeit des Pilzkopfes bzw. des Linsenkopfes zu gewährleisten, ist dieser an dem elastomergebildeten Streifen angeformt, so dass er unterhalb der Bodenfläche gehalten
wird. Soll eine Umorganisierung in dem Schubkasten erfolgen und die Trennwände entsprechend anders gesteckt werden, so bietet der Linsenoder Pilzkopf die Möglichkeit, dass er von unten her durch das freigewordene Loch wieder eingedrückt werden kann, so dass der Kragen des Linsen- oder Pilzkopfes sich wieder selbsthaltend auf den Rand zur Innenseite des Bodens auflegt. Dabei kann in vorteilhafter Weise auch vorgesehen werden, dass der Linsen- oder Pilzkopf anders farblich ausgestaltet wird, so dass sich für die Bodenfläche ein besonderer optischer Effekt ergibt.
In Weiterbildung der Erfindung können diese Elastomerelemente, die an einem elastomergebildeten Streifen angeformt sind, von unten im Zweikomponenten-Spritzgussverfahren bei der Herstellung des Schubkastens mit aufgespritzt werden. Das aufgespritzte Elastomer ist dabei zu dem Kunststoff der Schublade bzw. des Bodens inkompatibel, so dass während des Spritzgussverfahrens die beiden unterschiedlichen Materialien hierbei keine feste Verbindung eingehen.
In Weiterbildung insbesondere des Schubkastens, ist zwischen den Stirnwänden stirnseitig zur Frontblende eine schmale abgesenkte Frontwand angeordnet, die mit dem Boden verbunden ist. Diese Ausbildung insbesondere zur Stirnseite hin, bietet den Vorteil, dass einerseits aufgrund der niedrig gehaltenen Frontwand wenig Raumverlust hervorgerufen wird, wobei jedoch die schmal abgesenkte Frontwand für den Boden zur Vorderseite hin eine stabilisierende Wirkung ergibt, weil sie infolge des wirkenden Widerstandsmomentes in diesem Bereich ein Durchbiegen der Bodenplatte zur Frontblende hin unterbindet. Weiterhin gewährleistet die abgesenkte Frontwand einen hinreichenden Zugriffsbereich, um das Anschrauben der Griffe an der Frontblende rückseitig zu ermöglichen. Die Bodenplatte weist zu den angrenzenden Wänden einen umlaufenden Wischradius auf, wodurch der Schubkasten reinigungsfreundlich gestaltet wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der nachstehenden Figuren 1 bis 4 näher erläutert. Dabei zeigen:
Figur 1: eine perspektivische explosionsartige Darstellung des erfindungsgemässen Schubkastens;
Figur 2: eine Draufsicht auf einen Schubkasten gemäss der Figur 1;
Figur 3: eine teilweise geschnittene Stirnansicht gemäss der Schnittlinie III - III in Figur 2; und
Figur 4: zeigt ebenfalls eine teilweise geschnittene Seitenansicht gemäss der Schnittlinie IV - IV in Figur 2.
Die Figur 1 zeigt in der explosionsartig dargestellten Perspektive eine Schublade 1, die aus einem Schubkasten 2 besteht. Der Schubkasten 2 wird dabei im wesentlichen gebildet aus einem Boden 3 mit Seitenwänden 4.1 und 4.2 und einer Rückwand 5. Stirnseitig an den Seitenwänden 4.1 und 4.2 ist eine Frontblende 6 ansetzbar. In den Seitenwänden 4.1 und 4.2, und hier insbesondere im Bereich des Bodens 3, sind die Führungen 7.1 und 7.2 für den Schubkasten 2 untergebracht.
Wie aus der Figur 1 und der Figur 3 zu erkennen ist. sind dabei die doppelwand!gen Seitenwände 4.1 und 4.2 derart ausgebildet, dass sie jeweils eine Stufe 8 oberhalb der Führungen 7.1 und 7.2 des Schubkastens 2 aufweisen zur Bildung eines zusätzlichen Stauraumes. Die Seitenwandung 4.1 bzw. 4.2 ist dabei derart ausgebildet, dass oberhalb der Stufe 8 die Seitenwandung sehr schmal ausgebildet ist. Wie in der Figur 3 zu erkennen ist, weist die in den Schubkasten 2 weisende Stufenkante 9 eine über die Stufenfläche 10 hinausragende Nase oder Kante 11 auf. Dabei kann - nicht näher dargestellt - die Stufenkante 9 auch in Form einer Nut ausgebildet sein, wobei die Nut entlang der
• *
Stufenkante 9 verläuft, so dass diese Nut zur Aufnahme von erhöhenden Wänden bestimmt sein kann.
Wie in den Figuren 1 und 2 zu erkennen ist, weist im vorderen stirnseitigen Bereich der Seitenwandung 4.1 und 4.2 die Stufenfläche 10 einen Durchbruch 12 zur Aufnahme einer Höhen- und Seitenverstelleinrichtung 13 für die Frontblende 6 auf. Dabei wird aus der Perspektive der Figur 1 ersichtlich, dass die Höhen- und Seitenverstelleinrichtung 13 den Zugang von drei Seiten her zulässt, um die Frontblende 6 leicht und einfach zu justieren und bei Bedarf zu demontieren. Wie aus der Figur 1 weiter zu erkennen ist, ist mittels einer Kappe 14 die Verstelleinrichtung 13 einerseits und der Frontbeschlag 15 an der Rückseite der Frontblende 6 andererseits abdeckbar. Die Kappe 14 selbst ist dabei bogenförmig ausgebildet, wobei dessen Seitenwandungen Ausformungen 16 zur Umgreifung der Nase oder Kante 11 aufweisen, die auch als Rastmittel ausgebildet sein können.
Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind im Boden 3 rasterförmig angelegte Lochreihen 17 angeordnet, wobei die Löcher 18 von Elastomerelementen 19, die an einem elastomergebildeten Streifen 20 angeformt sind, verschlossen sind. Wie sich der elastomer-ausgebildete Streifen 20 mit den entsprechend angeformten Elastomerelementen 19 gestaltet, ergibt sich einmal aus der perspektivischen Darstellung der Figur 1 sowie aus der Schnittansicht der Figur 4, wo deutlich zu erkennen ist, wie beispielsweise der elastomer-ausgebildete Streifen 20 unterhalb des Bodens 3 des Schubkastens 2 angeordnet ist. Die Elastomerelemente 19 sind linsen- oder pilzförmig ausgebildet, wobei sie derart durch die Lochöffnung greifen, dass in verschlossenem Zustand - zu erkennen in der Figur 4 - der Linsenoder der Pilzkopf 21 dichtend auf dem Lochrand 22 aufliegt. Der Linsen- oder Pilzkopf 21 ist dabei derart bemessen, dass er zur Öffnung bzw. zum Wiederverschllessen des Loches 18 derart verquetscht werden kann, dass er zur Freigabe des Loches 18 von oben her durch das Loch 18 bzw. zur Verschliessung des Loches 18 von unten her wieder durch das Loch 18 gedrückt werden kann. Gemäss der Figur 4 wird beispielsweise anhand des eingesteckten Teilers 23 die Funktionsweise des
elastomer-ausgebildeten Streifens 20 verdeutlicht.
Will man beispielsweise den Teiler 23 in einem bestimmten Bereich des Bodens 3 vorsehen, so wird der Teiler 23 mit seinen unten angeformten Zapfen 24 derart gesteckt, dass sich die Linsenköpfe oder Pilzköpfe 21 nach unten hin unverlierbar wegdrücken, da sie durch den elastomer-ausgebildeten Streifen 20 an der Unterseite des Bodens 2 gehalten werden. Erfolgt nun auf der Bodenfläche des Bodens 3 eine Neuorganisation, so kann der Teiler 23 mit seinen Zapfen 24 wieder herausgehoben werden, wobei dann zur Verschliessung der Bodenfläche die elastomer-ausgebildeten Linsen- oder Pilzköpfe 21 wieder von unten her in die offenen Löcher 18 gedrückt werden können. Dies kann beispielsweise von Hand oder mittels eines nicht näher dargestellten Werkzeuges erfolgen.
Gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist zwischen den Seitenwänden 4.1 und 4.2 stirnseitig zur Frontblende 6 eine schmale abgesenkte Frontwand 25 angeordnet, die mit dem Boden 3 verbunden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANWÄLTE .: .". .**. . ^33330 tfü«e*foh» Vennstraße
    I .* * I Il Tetefax: (0 59«) 119 61
    Dipl.-ing. Gustav Meldau
    Dipl.Phys. Dr. Hans-Jochen Strauß Datum: 9.06.98
    Dipl.-Ing. Hubert FlÖtOttO Unser Zeichen: D 659 flF
    Schutzansprüche
    01. Schublade bestehend aus einem Schubkasten, der gebildet ist aus einem Boden, mit Seitenwänden und einer Rückwand, wobei stirnseitig an die Seitenwände eine Frontblende ansetzbar ist, und wobei die Führungen zum Auszug des Schubkastens in den Seitenwänden des Schubkastens untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (4.1) und (4.2) eine Stufe (8) über den in den Seitenwänden (4.1) und (4.2) liegenden Führungen (7.1) und (7.2) des Schubkastens (2) zur Bildung eines zusätzlichen Gefaches aufweisen.
    02. Schublade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwandung (4.1) und (4.2) oberhalb der Stufe (8) schmal ausgebildet ist.
    03. Schublade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Schubkasten (2) weisende Stufenkante (9) eine über die Stufenfläche (10) hinausragende Nase oder Kante (11) aufweist.
    04. Schublade nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenkante (9) In Form einer Nut ausgebildet sein kann.
    05. Schublade nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im vorderen stirnseitigen Bereich der Seitenwandung (4.1) und (4.2) die Stufenfläche (10) einen Durchbruch (12) zur Aufnahme der Höhen- und Seitenverstel!einrichtung (13) für die Frontblende (6) aufweist.
    06. Schublade nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer Kappe (14) die Verstelleinrichtung (13) einerseits und der Frontbeschlag (15) an der Rückseite der Frontblende (6) andererseits abdeckbar ist.
    07. Schublade nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwandungen der Kappe (14) Ausformungen (16) zur Umgreifung der Nase oder der Kante (11) aufweisen.
    08. Boden insbesondere für eine Schublade nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden (3) rasterförmig angelegte Lochreihen (17) angeordnet sind, wobei die Löcher (18) von Elastomerelementen (19) die an einem elastomer-gebildeten Streifen (20) angeformt sind verschlossen sind.
    09. Boden nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Elastomerelemente (19) linsen- oder pilzförmig ausgebildet sind, und derart durch die Lochöffnung greifen, daß im verschlossenen Zustand der Linsen- oder der Pilzkopf (21) dichtend auf dem Lochrand (22) aufliegt.
    10. Boden nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Öffnung bzw. zum Wiederverschließen des Loches (18) der Linsen- oder Pilzkopf (21) derart bemessen ist, daß er zur Freigabe des Loches (18) von oben her durch das Loch, bzw. zur Verschließung des Loches (18) von unten her wieder durch das Loch (18) drückbar ist.
    11. Boden nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Sei tenwänden (4.1) und (4.2) stirnseitig zur Frontblende (6) eine schmale abgesenkte Frontwand (25) angeordnet ist, die mit dem Boden (3) verbunden ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202010008566U1 (de) * 2010-09-17 2011-12-20 Keuco Gmbh & Co. Kg Schubkasten, insbesondere für Badezimmer-Möbel
DE202012000967U1 (de) 2012-01-31 2013-05-06 Stefan Ambrozus Bodenelement aus Holz oder Holzwerkstoff für einen Schubkasten

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DE202010008566U1 (de) * 2010-09-17 2011-12-20 Keuco Gmbh & Co. Kg Schubkasten, insbesondere für Badezimmer-Möbel
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