DE1997814U - Kosmetikbehaelter. - Google Patents
Kosmetikbehaelter.Info
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
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- Closures For Containers (AREA)
Description
P.A.297 311*22.5.08 Jj
CLAIROL INCORPORATED, New York, N.Y./USA
Kosmetikbehälter
Die Erfindung betrifft einen verbesserten Kosmetikbehälter.
Gemäß der Erfindung wird ein verbesserter Kosmetikbehälter
geschaffen, der verschiedene,auf ihrer Oberseite geöffnete flache Schalen, eine Vielzahl kompakter Kosmetika und eine
Vielzahl von Vorrichtungen zum Aufbringen der Kosmetika, die in diesen Schalen untergebracht sind aufweist und der
ferner eine Vorrichtung besitzt, die dazu geeignet ist» die Schalen, miteinander derart zu verbinden, daß sie um eine
einzige parallel - und angrenzend an die Seitenflächen der
Schalen verlaufende Achse relativ zu eiaasde? su drehen siso
um gemeinsam übereinander gestapelt oder gegeneinander verdreht zu werden.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Barstellung des erfindungs
gemäßen Kosmetikbehälters in einer Stellung in der
OO
die Schalen in iJinkelabständen zueinander verdreht
sind, um die in den Schalen befindlichen Kosmetika α und Vorrichtungen zum Aufbringen der Kosmetika dar-
zubieten.
Ig* 2 zeigt eine perspektivische Darstellung des geschlossenen
Behälters, wobei der Deckel und die Schalen geschlossen, gemeinsam übereinander gestapelt
Fig, 3 zeigt einen. Vertikal schnitt längs der Linie 3-3 der
Fig. 2;
Fig. 4- zeigt einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie
der Fig* 3 aus dem die einzige YerbindungsaGh.se
zu ersehen ist, die dazu dient, die verschiedenen Schalen relativ zueinander verdrehen zu können;
Fig. 5 zeigt eine vergrößerte Teildarstelluaig der "Velcro"
Haltevorrichtung für die Vorrichtungen zum Aufbringen
der Kosmetika im einzelnen.
Der Kosmetikbehälter 1o umfaßt eine untere Schale 12, eine
mittlere Schale 14 und eine obere Schade 16. Alle Schalen haben die gleichen Abmessungen und den ^.eichen Grundriß.
In der Darstellung sind die Schalen oval. Jede Schale weist einen Boden 18 und ei. >n niederen aufrechten umlaufenden
Seitenrand 2o auf- Jede Schale ist flach, das heißt ihre Höhe ist klein im Vergleich zu ihrer Länge oder Breite. Beispielsweise
ist eine Höhe von dreiachtel Zoll geeignet. Die Schalen (und auch der Deckel und die Tragsäule, die nachstehend
beschrieben werden) sind aus Kunststoff,beispielsweise
durch Spritzguß, hergestellt. Geeignete Kunststoffe sind Polypropylen und ein sehr stoßfestes Polystyren (kopolymerisiert
mit Butadien).
An jeder Schale befindet sich ein Ansatz 22^ der im Falle
von ovalen Schalen das eine Ende der· Hauptachse nach außen
fortsetzt und zu einer bequemen Handhabung und einem vorteilhaften
Aussehen beiträgt. Die obere und untere Fläche der Ansätze 22 sind eben und verlaufen in der gleichen Ebene
wie die Deck- und Bodenflächen der Schale, wie aus Fig. 3 zu ersehen ist.
Die Ansätze weisen durchgehende Bohrungen 24 auf, die bei den
verschiedenen -Schalen übereinander passen. Durch die Bohrungen 24- verläuft ein einziger Pfosten 26, dessen Paßform so gewählt
ist, daß sich die Ansätze um ihn drehen lassen. In der Nahe seines oberen Endes weist der Pfosten einen radial nach
außen ragenden Flansch 28 auf, der in eine passende Mulde iix
der oberen Fläche des Ansatzes 22 der obersten Schale 16 eingesetzt
ist. Der untere Teil des Pfostens ist hohl und weist ein Innengewinde auf, um den Gewindeschaft einer Schraube 3o
mit flachem Kopf aufzunehmen. Der Schraubenkopf ist in eine Ausnehmung der Bodenfläche des Ansatzes, der an die unterste
Schale 12 angrenzt, eingelassen. Die Schraube 3o ist so stark
angezogen, daß die Ansätze miteinander in einer gewissen Reibungsverbindung stehen, die ausreicht um die Schalen in
den jeweiligen gegenseitigen Winkelstellungens in die sie gedreht
werden festzuhalten, die jedoch nicht ausreicht, um der Bewegung dieser Schalen relativ zueinander eine solche Reibungskraft
entgegenzusetzen, daß sie unbequem zu handhaben wären. Demzufolge können die Schalen aus einer geschlossenen
Lage, in der sie gemeinsam übereinander gestapelt sind, siehe Fig. 2, in eine» offene Lage, siehe Fig. 1, gedreht werden,
_ tL _
wobei die herausgedrehte mittlere Schale die Öffnung der
unteren Schale und die herausgedrehte obere Schale die
Öffnung der nd."Gtleren Schale freigeben.
unteren Schale und die herausgedrehte obere Schale die
Öffnung der nd."Gtleren Schale freigeben.
Ferner ist eine Vorrichtung vorgesehen,, die im Untsi'schied
zu den zwischen den verschiedenen Ansätzen und zwischen den j
Ansätzen und dem Pfosten wirkenden üeibungskräften positiv
die Schalen in Verschlußstellung hält (siehe Fig. 2), um
eine zufällige Verschiebung der Schalen gegeneinander zu ver- if
meiden. Zu diesem Zweck sind auf der Außenfläche der· Seiten- |·
wand der mittleren Schale 14, und zwar am anderen Ende ihrer |
Längsachse (gegenüberliegend zu dem genannten Ansatz) zwei |
vertikal übereinander liegende Spitzen 32s 34 vorgesehen, |
wobei die Spitze 32 über der Spitze 34 liegt. \
Die untere Schale 12 weist ein mit ihrer Seitenwand in ei"^- i
Stück bestehendes vorstehendes Teil 36 auf, welches sich an
dem gegenüberliegenden Ende ihrer Längsachse,und zwar gegenüber von dem, den Ansatz 22 tragenden Ende befindet. Befin- · den sich die Schalen in Verschlußstellung, wie in Fig. 2 gezeigt, dann liegt das vorstehende Teil 36 in vertikaler Ausrichtung zu den Spitzen 33 und 34. Dieser vorstehende Teil
weist ferner einen nach oben ragenden vorstehenden Teil auf,
der über die Oberfläche der Schale 12 und über die Spitze 34 ι hinausragt, jedoch kurz unterhalb der Spitze 32 endet. Dieser nach oben ragende Teil weist eine Vertiefung auf, die
bsi in Verschlußstellung befindlichen Schalen 12 und 14
dem gegenüberliegenden Ende ihrer Längsachse,und zwar gegenüber von dem, den Ansatz 22 tragenden Ende befindet. Befin- · den sich die Schalen in Verschlußstellung, wie in Fig. 2 gezeigt, dann liegt das vorstehende Teil 36 in vertikaler Ausrichtung zu den Spitzen 33 und 34. Dieser vorstehende Teil
weist ferner einen nach oben ragenden vorstehenden Teil auf,
der über die Oberfläche der Schale 12 und über die Spitze 34 ι hinausragt, jedoch kurz unterhalb der Spitze 32 endet. Dieser nach oben ragende Teil weist eine Vertiefung auf, die
bsi in Verschlußstellung befindlichen Schalen 12 und 14
übor die Spitze y± gelangt* Die Ausnehmung ist so geformt
und bemessen, daß sie sich der Spitze anschmiegt. Die Seiten der Spitze verlaufen in das abgerundete vordere Ende der
Spitze, so daß dann, wenn die Schalen in eine vertikal zueinander ausgerichtete Lage geschwenkt werden, die Spitze
mit den nach oben ragenden Teilen des vorstehenden Teils
etwas radial außerhalb in Eingriff kommt, wobei die Spitze längs der Innenfläche dieses Teils entlangläuft, während
dieser unter Druck nach außen gebogen wird. Sot lld die Spitze die Ausnehmung erreicht, schnappt dieser Teil in Richtung auf
die Außenfläche der Seitenwand der mittleren Schale 14 zurück und verklinkt die Schale 12 mit der Schale 14-, Da die Spitze
jedoch eine sehr geringe Höhe hat, ungefähr in der Größenordnung von einzweiunddreißigstel Soll, reicht bereits ein
geringer, von der Hand ausgeübter Druck aus, um den vorstehenden Teil über die Spitze in seine Sperrstellung 2U drücken.
Die obere Schale 16 weist einen ähnlichen vorstehenden Teil 38 auf, der sich jedoch nach unten über den Boden dieser
Schale hinaus erstreckt und in gleicher Weise eine Ausnehmung aufweist, die mit der Spitze 32 in Eingriff kommen soll.
Das Zusammenwirken von Spitzen und Ausnehmungen kann am besten aus Fig. 3 ersehen werden.
Um wahlweise die nach oben gerichtete Öffnung der oberen
Schale- 16 zu bedecken, wenn der Behälter nicht gebraucht wird, ist eine Verschlußvorrichtung vorgesehen. Diese Ver-
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schlußvorrichtung umfaßt einen Deckel 2I-O, der die gleiche
Form und Abmessung wie die drei Schalen aufweist und eine Deckwand 42 sowie einen ilachen umlaufenden Seitenrand 44
enthält.
Der Deckel ist über ein Kugelgelenk mit dem Pfosten 26 verbunden, so daß eine Schwenkbewegung in "bezug auf die obere
Schale 16 möglich ist. Das Kugelgelenk umfaßt einen kurzen, nach oben ragenden Portsatz des Pfostens 26, oberhalb des
Flanschs 28. Der Pfosten endet oberhalb des Fortsatzes in einer Kugel 46. Der Deckel 4o weist einen Ansatz 48 von
gleichem Grundriß wie die Ansätze 22 auf, der sich ebenfalls wie die Ansätze 22 am einen Ende der Längsachse des
ovalen Deckels befindet.
Der Ansatz 48 ist mit einem Schlitz 5o versehen, der von der
hinteren Oberfläche des Ansatzes nach innen verläuft und dahor hinten offen ist. Dor Schiita ist außerdem am Boden des
Ansatzes offen. Jedoch trägt er auf seiner Oberseite ein Dach 52, um das Kugelgelenk zum Teil abzuschirmen und auf
diese Weise das Eindringen von Fremdkörpern zu verringern. Die Schlitzbreite ist etwas größer als dor Durchmesser dos
Pfostens 26. Seine Abmessungen können so gewählt se.vn, daß
die SeJtonwändo des Schlitzes den Fortsatz des Pfostens mit
geringer Reibung berühren.
In don Seitenwänden des Schlitzes sind kugelförmige Ausnehmungen
mit einem Radius vorgesehen, der dem Radius der Kugel
4-6 entspricht. Die Seitenteile der Kugel werden von den
kugelförmigen Ausnehmungen aufgenommen, deren Tiefe so gewählt
ist, daß die Ausnehmungen die Kugel mit einer solchen
Reibung umschließen, die ausreicht den Deckel 4-o in .jeder
beliebigen Winkelstellung festzuhalten, in die er von dem Benutzer bewegt wurde.
Die Kugel wird einfach in den Schlitz und die Ausnehmungen
hineingedrückt. Die Seiten des Schlitzes spreizen sich dabei
etwas auseinander, um das Einsetzen der Kugel zu ermöglichen und schnappen dann wieder zusammen, sobald die Kugel in die
kugelförmigen Ausnehmungen der Seitenwände des Schlitzes gelangt. Die kugelförmigen Ausnehmungen sind so angebracht, daß
die untere Oberfläche des Ansatzes 4-8 mit geringer Reibung die obere Oberfläche des obersten Ansatzes 22 berührt, wenn
sich die Kugel in den kugelförmigen Ausnehmungen "befindet*
Der rückwärtige Rand des Ansatzes 4-8 ist zylindrisch abgerundet
mit einem Radius, dessen Mittelpunkt im Mittelpunkt der
Kugel 4-6 liegt. Dieser Radius entspricht etwa der Entfernung des Kugelmittelpunkts von der oberen Oberfläche des Ansatzes
22 der oberen Schale. Hierdurch wird es möglich, den Deckel um eine Achse zu schwenken, dje senkrecht zur Längsachse des
Pfostens und parallel zu dem abgerundeten rückwärtigen Rand
läuft. Der Deckel kann jedoch nicht um eine Achse gedreht w^r&on. die senkrecht zu der genannten Achse und zur Längsachse
des Pfostens verlauft. Auf diese V/oise v/ird verhindert,
daß der Spiegel in unbrauchbare Stellungen schiof gestellt
wird. "Wird der Deckel angehoben oder gedreht, dann streicht
I- 8 -
der rückwärtige Rand seines Ansatzes leicht über die Oberfläche
des Ansatzes 22 der obersten Schale.
Der Deckel kann somit aus seiner Verschlußstellung,, in der
er die nach oben gerichtete öffnung der oberen Schale 16 vorschließt,
siehe Fig. 2, in eine Stellung angehoben werden, wie sie beispielsweise in Fig. 1 dargestellt ist, wobei die
Öffnung der oberen Schale und die in der Schale befindlichen Gegenstände dargeboten werden. Darüberhinaus kann der Deckel
um die Längsachse des Pfostens gedreht werden, beispielsweise in eine, in Fig. 1 dargestellte Lage, in der es für den Benutzer
des Kosmetikbehälters bequem ist, während der Benützung der Vorrichtungen zum Aufbringen der in den Schalen befindlichen
Kosmetika auf das Gesicht, in den Spiegel zu schauen. Die Reibung zwischen den Seitenwänden des Schlitzes 5o und
der Kugel und zusätzliche Reibung zwischen dem obersten Ansatz 22 und dem iickwärtig-en Sand des Ansatzes 48 halten des.
Spiegel in jeder beliebigen angehobenen Lage fest.
Eine ähnliche Vorrichtung,wio sie bereits beschrieben wurde,
dient dazu, den Deckel in Vcrschlußstellung entgegen zufälligen
Vorschiebungen zu halten. Diese Vorrichtung umfaßt eine Spitze 54-, die an der oberen Schale unmittelbar oberhalb
des vorstehenden Teils 38 sitzt und ferner ein vorstehendes
Teil 56 auf dem Deckel, welches nach unten über den Bodenrand des Deckels und über die Spitze 54- hinausragt,
wenn der Deckel geschlossen ist. Das vorstehende Teil 56 weist eine Ausnehmung auf, die in die Spitze 5^ ein-
-Q-
klinken lcann.
Wie man sieht weisen alle drei vorstehenden Teile 36, 38
und 56 zusammenpassende Grundflächen auf, so daß sie bei Verschluß
stellung der Schalen,wie in Fig. 2 gezeigt^ übereinander
passen und eine vertikale Rippe bilden, die der auf der gegenüberliegenden Seite der Schalen durch die übereinanderliegenden
Ansätze 22 und 48 gebildeten Rippe entsprechen und ein angenehmes Äußeres schaffen.
Ein Spiegel 58 ist auf der unteren Oberfläche der Deckwand des Deckels 4O angebracht, so daß der Spiegel zum Innern der
oberen Schale 16 gerichtet ist,wenn der Behälter sich in
Verschlußstellung befindet. Siehe Fig. 2·
Die verschiedenen Schalen sind mit. verschiedenen kompakten
Sosastika gefüllte Wie gezeigt befänden sich in jeder· Schale
ein oder mehrere kompakte kosmetische Mittel in Form von
Scheiben, ";7affeln oder Tafeln, die dargeboten werden, sobald
die öffnungen der Schalen freigegeben werden. Zur Befestigung
dieser Kosmetika in den Schalen können beliebige Konstruktionen verwendet Würden, i^ir haben solche verschiedenartige
Anordnungen als Beispiele bei den verschiedenen Schalen gczeig-t.
Die untere Schale 12 ist so konstruiert, daß sie verschiedene Schattierungen von Lippenstiften aufnehmen kann. Die
mittlere Schale 14 enthält Wimperntusche (Mascara) und ver-
- 1o -
aaggg!^
- 1o -
schiedene Schattierungen von Lidschatten. Die obere Schale 16 enthält- Gesichtspuder und einen dunkel gefärbten Gesichtspuder
zum Färben dor Augenbrauen, der als "brush-on" bekannt
ist.
im einzelnen enthält die untere Schale 12 eine 60 aus Metall oder Kunststoff in Form einer ovalen Scheibe,
die glatt in das Innere der unteren Schale paßt und eine etwas erhabene Oberfläche mit ausgeformten Mulden aufweist,
von denen jede eine Scheibe 62 aus Lippenfarbe enthält. Die
Füllplatte bildet einen Teil der Schale und wird entweder angeklebt oder mittels Wärme und Druck angeschmolzen. Im. letzteren
Fall besteht die Platte ebenso wie die Schale aus einem Thermoplasten.
In ähnlicher Wexse ' ^t auch in der mittleren Schale 14- eine
Füllplatte 64- vorgesjhen mit Mulden, die Scheiben 66 von
Farben zum Färben der Wimpern (Mascara) und der Augenlider enthalten.
Es ist in der kosmelxschen Industrie üblich, jede der Scheiben
62, 66 erneuorungsfähig zu machen, um sie wieder auffüllen
zu können. Aus diesem Grund sind sie mittels οines, an
ihrem Boden befindlichen druckempfindlichen Klvbomittels an
dem Boden der Mulde in der Füllplatte festgehalten. Die Böden der Mulden bilden einen Teil der Bodenwänöc der Schalen.
Zur Illustration weist die obere Schale mit üir aus einem
- 11 -
Stück geformte Mulden 68 auf, die durch quer verlaufende, nach oben ragende einstückig ausgebildete Teilrippen 7°
begrenzt sind. In jede dieser halbelliptischen Mulden ist öino Tafel 72 gepressten Gesichtspuders eingesetzt, der
mittels eines druckempfindlichen Klebemittels leicht an seiner
Stelle gehalten wird.
Aus dem Vorstehenden wird deutlich, daß jede Schale, die fürsich wiederum einen Behälter bildet, ein oder mehrere kompakte
kosmetische Mittel enthält, an die man gelangen kann, indem man die Schale von d^r in Vorschlußstellung des kosmetischen
Behälters über ihr befindlichen Deckfläche befreit.
Darüberhinaus sehen wir in jeder Schale neben den Kosmetika mindestens eine Vorrichtung zur Aufbringung eines kosmetischen
Mittels vor. So weist die untere Schale 12 eine Vorrichtung
74 zum Aufbringen der Lippenfarbe auf. Diese Vorrichtung
besteht aus einem Handgriff in Form eines schlanken zylindrischen Rohrs, an dessen gegenüberliegenden Enden
schmale Bürsten befestigt sind. In der mittleren Schale befindet sich eine Vorrichtung 75 zum Aufbring η von Wimpernfarbe
(Mascara). Diese Vorrichtung sieht wie eine winzige Zahnbürste aus. Ferner befindet sich in der mittleren Schale
eine Vorrichtung 76 zum Aufbringen von Lidschatton. Diese Vorrichtung besteht aus einem Handgriff in Form oin^-s zylindrischen
Rohres, der an seinem ein-^n Ende eine schmale Bürste
trägt,. In der oberen Schale befinden sich zw<_i Vorrichtungen
78 zum Aufbringen von Gesichtspuder, von dcncr ,j^eLe einen
- 12 -
kurzen dicken Handgriff aufweist, der in einer kurzen breiten und weichen Bürste endet.
Jede Schale enthält einen Behälter für die Aufnahme der zu- :
gehörigen Vorrichtungen zum Aufbringen der Kosmetika. Die -;
Füllplatte 60 weist eine zentrale längliche Mulde 80 auf, '
die Füllplatte EA- hat einen länglichen zentralen Behälter 82 und die obere Schale 12 besitzt eine quorverlaufende
längliche zentrale Mulde 8*5-, dio durch den Saum zv/ischen
<' den Rippen ?o gebildet ist. Sie Boaenteile dor Mulden bilden
Teile der Schalenböden. Die Mulden sind tief genug, daß die Vorrichtungen vollständig in ihren zugehörigen Schalen aufgenommen
worden können und unterhalb von deren Oberen Rand bleiben.
Der Boden joder Mulde (praktisch jeder Schalonboden) ist
mit einer Hälfte einer "Velcro" Stoffverschlußvorrichtung ?■
bedeckt. Mit den Handgriffen der Vorrichtungen zum Aufbring- f| en der Kosmetika ist die andere Hälfte eines solchen "Velcro11 ·!
Stoffverschlusses verbunden. In jedem Fall können beliebige :|
Mittel dazu verwendet werden, um dio entsprechende Hälfts
dor "Velcro" VorSchlußvorrichtung mit dem zugehörigen Teil zu verbinden* Vorzugsweise wird für diesen Zweck ein Klebe- '
mittel verwendet, beispielsweise ein druckempfindliches j Klebemittel, welches in flüssiger Form mit einem leichtflüssigen
Träger aufgebracht werden kann, der verdampft und einen druckempfindlichen Film oder Jborzug zurück- >
läßt. Entsprechende überzüge werden auf die Rückseite je-
der Verschlußvorrichtung und auf dia Komponente,mit der sie |
verbunden werden soll gebracht, so daß, sind die Überzüge f
einmal aufgebracht, die Hälften der Verschießvorrichtung j
mit der entsprechenden Komponente durch einfache D.ruckan- ! wendung verbunden werden können. Die Verschlußvorri^htung
aus "Velcro" Stoff ist bekannt und in den USA-Patentschriften 2 717 437 und 2 82o 277 sowie in den Schweizer Patentschriften
295 63S von 1954, Nr. 332 759 von 1955 und Nr. 333 87o
von 1958 beschrieben. «7ie in *'ig. 5 gezeigt besieht ein
"Velcro" Verschlußstoff aus zwei Stoffschichten 86 und 88,
die aus einem beliebigen gewirkten oder gewebten Stoff aus beliebigen Fäden hergestellt sein können. Diese Stoffe
bilden die Unterlagen für verschiedene Haarbedeckungen. Die Haarbüdeckung 9o, welche von der Stoffunterlage 86 getragen
wird, bildet eine flächig verteilte Vielzahl dicht aneinander liegender, in sich geschlossener Schlingen. Die
Haarbodeckung 92, die von dem Stoff 88 gehalten wird, bildet eine flächig verteilte Vielzahl dicht aneinander!icgender
Haken oder mit Widerhaken versehener Fäden. Die beiden Haarbcdockungon
sind aus einem widerstandsfähigen formbeständigen netzartigen Material, vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt.
In der Regol wird hierzu ein '-Thermoplast, beispielsweise
Nylon, verwendet. Nylon ist eine lange Kette eines synthetischen polymeren Amids mit wiederholt in der polymeren
Kette auftretenden Amidgruppen, welches in Form eines Netzes vorliegt, dessen strukturelle Elemente m -Richtung der
Längsachse des Netzes ausgerichtet sind. Die Haken der Haarbodockung 92 besitzen Stiele, die in zurückgebogonon
Ankergliedern enden, die dazu dienen, in die Schlingen dor
Haarbedeckung 9o eingehakt zu werden. Die Haken sind flexibel.
Daher ist es möglich, die Stoffhälften durch einfaches Auseinanderziehen voneinander zu tresnen. Hierbei biegen sich
die Hakenäareh.,um sich von den Schlingen zu lösen, so daß
die Trennung der beiden Stoffe möglich ist. Nach der Trennung kehren jedoch die Haken wioder in ihre ursprüngliche
Stellung zurück, so daß sie sich erneut beim einfachen ZusaiE
endrücken der beiden Stoffhälften in der mit Schlingen versehenen Hälfte verhaken.
Infolge der beschriebenen Konstruktion, das heiüt bei Vorliegen
einer "Velcro" Verschlußhälfte auf dem Handgriff einer Vorrichtung zum Aufbringen dor Kosmetika und der
anderen Hälfte des "Velcro" Verschlusses auf dom Boden der Muldev in der die Vorrichtung untergebracht worden soll,
können sich die beiden Hälften des Verschlusses bei Bo^
rührung ineinander verzahnen und gegenseitig so stark festhalten, daß sie zufällige,auf sie wirkende Stöße aushalten
ohne sich zu trennen. Hierdurch bleibt die Vorrichtung an der Stolle, wohin sie gebracht wurdo. Sie wird auch nicht
erschüttert und geschüttelt, wodurch beispielsweise der^ auf
der Bürste befindliche Puder herunterfallen könnte* Es bleibt also das von der Bürste aufgenommene kosmetische Mittel,nachdem
es zum Teil auf dem Gesicht aufgetragen wurde, auf der Bürste, nachdem diese in den Behälter längs des
kosmetischen Mittels zxxrückgelegt wurde.
- 15 -
— I^
Es scheint wichtig zu bemerken, daß die Verbindung zwischen den beiden "Velcro" Verschlußhälften sowohl gegen Druck als
auch gegen Zug beim Auftreten von Stoßkräften etwas nachgeben,
da sowohl die Haken als auch die Schlingen aus federndem Kunststoff bestehen. Dies ist eine in höchstem Maße
wünschenswerte Eigenschaft des von uns hior verwendeten
"Velcro" Verschlusses, da hierdurch die Bürste,auf der
Partikel des kosmetischen Mittels zurückgeblieben sind, abgefedert wird. vVird der kosmetische Behälter von einer Frau getragen und dabei einer Vielzahl kleiner Stöße ausgesetzt, die bei einem solchen Herumtragen unvermeidlich sind, dann
wirddie Vorrichtung zum Aufbringen der kosmetischen Mittel
infolge der Dämpfungseigenschaften des "Velcro" Verschlusses gegen diese willkürlichen Stöße abgeschirmt, so daß keine
Gefahr besteht, daß sich die zurückgebliebenen Partikel des kosmetischen Mittels lösen. Auf diese fleise bleibt ein erfindungsgemäß ausgebildeter Kosmetikbehälter sauber und
jeder ^eit ordentlich und stellt einen attraktiven erwansehton Artikel dar.
"Velcro" Verschlusses, da hierdurch die Bürste,auf der
Partikel des kosmetischen Mittels zurückgeblieben sind, abgefedert wird. vVird der kosmetische Behälter von einer Frau getragen und dabei einer Vielzahl kleiner Stöße ausgesetzt, die bei einem solchen Herumtragen unvermeidlich sind, dann
wirddie Vorrichtung zum Aufbringen der kosmetischen Mittel
infolge der Dämpfungseigenschaften des "Velcro" Verschlusses gegen diese willkürlichen Stöße abgeschirmt, so daß keine
Gefahr besteht, daß sich die zurückgebliebenen Partikel des kosmetischen Mittels lösen. Auf diese fleise bleibt ein erfindungsgemäß ausgebildeter Kosmetikbehälter sauber und
jeder ^eit ordentlich und stellt einen attraktiven erwansehton Artikel dar.
Claims (9)
1. Kosaötikdose bzw. -behälter mit Aufnahmertiuisen fü?
kosmetische MIttel und für Vorrichtungen, z.B„ in Form
von Bürsten, Pinseln oder dergleichen, zum Auftragen der
kosmetischen Mittel auf die Haut, dadurch gekennzeichnet
, da!3 mehrere, auf ihrer oberen Seite offene Schalen (12, 14, 16) für die Aufnahme der Kosraetlechen
Mittel uaö. der Auftrsigvorrichtungen (?k, 75, 76)
vorgesehen sind, die um eine einzige, parallel zu einer
Seitenfläche der Schalen und dieser Seitenfläche benachbarte Drehachse (26) schwenkbar miteinander verbunden
sind.
2. Kosmetikbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß die Schalen seitliche Ansätze (22) miteinander fluchtenden Bohrungen {2h) aufweisen»
durch welche ein Verbindungszapfen (26) hindurch· greift.
3- Kosmetikbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daS die Schalen rait SchnappverechiuSvofrichtüngen
(32, 3^> versehen sind, durch wel«
ehe die Schalen in genauer übereinanderlage arretierbar
-2-
4. Kosmetikbehälter1 nach Anspruch 3* dadurch !
gekennzeichnet , da3 die SchiiappverschluS-TQirrichtimg
eine Nase (32, 3&) und eine auf dieser angepaste
Ausnehmung aufweist, wobei der eine Teil der Schnapp-▼ersehluSvorrichtung
auf einem Teil eines an einer Schale !befindlichen vorstehenden und über eine benachbarte Schale
hinausragenden Vorsprung (36, 38) und der andere Teil der SchnappverschluSvorrichtung auf der benachbarten Schale
angeordnet ist.
5# Kosmetikbehälter nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß ein Deckel (4ö) für die oberste Schale {?*>} mit einem, in der
Unterseite des Deckels angeordneten Spiegel (58) vorgesehen 1st, und daß ö Deckel mit der obersten Schale (16)
über ein Kugelgelenk (46) verbunden ist, das mit der Drehachse
(26) der Schalen fluchtet.
6. Kosmetikbehälter nach Anspruch 5„ dadurch gekennzeichnet , daß das Kugelgelenk (46) so ausgebildet
ist, daß der Deckel nur um die Drehachse der Schalen
und um eine Achse drehbar ist, die senkrecht zur Drehachs®
und parallel zur Boaenfläche der obersten Schale verläuft.
7. Kosmetikbehälter nach eines der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet , daß der Deckel
(40) einen Ansatz (48) aufweist, der zur Aufnahme eines? Portsatsss des VisrbissdusgssSfifsiis (26) ssit ©itisjn Schlifcs (50)
ausgebildet 1st, in dessen Seitenwänden Ausnehmungen
angeordnet sind, welche die Kugel {k6) des Kugelgelenks
unter Reibungswirkung aufnehmen und eine Kugelgelenkyerbindung zwischen den Deckel und dem Verbindungszapfen
■sersff-
8. Kosmetikbehälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, das die obere Seite des
Schlitzes (50) geschlossen ist, und die rückwärtige und
untere Seite des Schlitzes offen sind.
9. Kosmetikbehälter nach einea der Ansprüche 1 bis
8* dadurch gekennzeichnet , daß sur lösbaren
Befestigung der Auftragsvorrichtungen (7^, 75» 76)
in den Schalen (12, 14, 16) ein XlettenverschluS (90, 92)
VGrgesehen ist.
Applications Claiming Priority (2)
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| US63996867A | 1967-05-22 | 1967-05-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=27093443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| GB2281285A (en) * | 1993-08-25 | 1995-03-01 | David Henson | Container |
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- 1968-05-21 BE BE715475D patent/BE715475A/xx unknown
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- 1968-05-22 FR FR1564422D patent/FR1564422A/fr not_active Expired
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