DE29810101U1 - Visitenkarte - Google Patents
VisitenkarteInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
- B42D15/00—Printed matter of special format or style not otherwise provided for
- B42D15/02—Postcards; Greeting, menu, business or like cards; Letter cards or letter-sheets
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- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06K—GRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
- G06K19/00—Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings
- G06K19/06—Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings characterised by the kind of the digital marking, e.g. shape, nature, code
- G06K19/067—Record carriers with conductive marks, printed circuits or semiconductor circuit elements, e.g. credit or identity cards also with resonating or responding marks without active components
- G06K19/07—Record carriers with conductive marks, printed circuits or semiconductor circuit elements, e.g. credit or identity cards also with resonating or responding marks without active components with integrated circuit chips
- G06K19/077—Constructional details, e.g. mounting of circuits in the carrier
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Description
Patentstelle für die Deutsche Forschung
5. Juni 1998 98/3401S-SFT
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Visitenkarte und
insbesondere eine Visitenkarte mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Schutzanspruch 1.
Visitenkarten sind in der Regel aus dünnem Karton mit einer Dicke von ca. 80 bis 150
pm Dicke gefertigt und haben eine Größe, die die Größe einer Scheckkarte nicht
übersteigt, so daß sie leicht in einer Brieftasche untergebracht werden können.
1 Visitenkarten tragen in der Regel die Adresse und, insbesondere im geschäftlichen
Umfeld, die Firmenzugehörigkeit, firmeninterne Funktion usw. desjenigen, der die
Visitenkarte übergibt. Visitenkarten werden augrund ihrer praktischen Handhabbarkeit sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Umfeld weitverbreitet
verwendet was sich auch in Zukunft nicht ändern wird.
Ein Problem der bekannten Visitenkarten liegt jedoch darin, daß ihre Größe relativ
beschränkt ist, so daß nur die allernötigsten Informationen auf sie aufgedruckt
werden können.
In der deutschen Gebrauchsmusterschrift DE 297 14 414 U1 wird daher eine
elektronische Visitenkarte mit Mikrochip vorgeschlagen, wobei die Visitenkarte vorzugsweise als eine Kunststoff karte, wie sie auch für Scheckkarten verwendet wird,
realisiert ist. Nachteilig bei dieser Visitenkarte ist jedoch, daß sie deshalb nicht mehr
die für eine Visitenkarte üblichen Dickenabmessungen aufweist und daher nicht wie
eine gewöhnliche Visitenkarte benutzt werden kann, insbesondere nicht so gut stapelbar ist und außerdem auch andere mechanische Eigenschaften aufweist.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte
Visitenkarte zu schaffen, auf der zwar eine Vielzahl von Informationen gespeichert
werden kann und die eine Vielzahl von Funktionen erfüllen kann, die aber dennoch
wie eine gewöhnliche Visitenkarte verwendet werden kann. 5
Die Aufgabe wird durch kennzeichnenden Merkmale des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen bilden den Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Die vorliegende Erfindung betrifft somit eine Visitenkarte, bei der eine Integrierte
Schaltung angebracht ist, wobei die Integrierte Schaltung so dünn ist, daß die Gesamtdicke der Visitenkarte mit Integrierter Schaltung im wesentlichen gleich der
Dicke der Visitenkarte ohne Integrierte Schaltung ist.
Dabei ist der Ausdruck „an der eine Integrierte Schaltung angebracht ist", so zu
verstehen, daß er umfaßt, daß die Integrierte Schaltung zum einen auf der Visitenkarte aufgeklebt, auflaminiert oder anderweitig befestigt sein kann, daß die
Integrierte Schaltung zum anderen aber auch in das Kartenmaterial oder zwischen zwei aufeinandergelegten Papieren eingebettet sein kann.
Der Ausdruck „im wesentlichen gleich der Dicke" ist so zu verstehen, daß durch eine
abweichende Dicke die mechanischen Eigenschaften der Visitenkarte nicht verändert
werden und daß insbesondere von außen nicht fühlbar ist, ob eine Integrierte Schaltung angebracht ist oder nicht. Dabei weist das für die Visitenkarte verwendete
Papier die übliche Papierdicke auf.
Dabei weist die Integrierte Schaltung vorzugsweise eine Dicke von 10 bis 30 pm auf.
Vorzugsweise ist die Integrierte Schaltung zu einem Transponder verschaltet und
kann somit drahtlos mit einem geeigneten Lese- oder SchreibVLesegerät kommunizieren.
Infolge der angebrachten Integrierten Schaltung, die vorzugsweise als Transponder
ausgestaltet ist, kann die Visitenkarte eine Vielzahl von Informationen speichern und
eine Vielzahl von Funktionen erfüllen. Beispielsweise kann die Integrierte Schaltung
alphanumerische Daten und/oder Bilder speichern. Dadurch ist es möglich, bei der
Visitenkarte eines Firmenvertreters beispielsweise relevante Firmendaten, ein Hierarchigramm der Firma, ein Foto des Firmengebäudes, Angebote, insbesondere
Fotos der angebotenen Produkte, Firmenprospekte, unter Umständen auch mehrere aufeinanderfolgende Bilder usw. zu speichern.
In diesem Zusammenhang ist anzumerken, daß für die Speicherung von Bildern
erforderliche Speichermenge (500 kB) auf ca. 2 mm2 untergebracht werden kann.
Dabei ist jedoch noch auf eine ausreichende Datenrate zu achten, so daß das Auslesen der Daten in realistischen Zeiten erfolgen kann.
Auch ist es möglich, auf einer derartigen Visitenkarte weitere Sicherheitsmerkmale
unterzubringen. Beispielsweise kann in der Integrierten Schaltung das Papillarmuster
des Fingerabdrucks, ein Sprachmuster oder das Irismuster des Visitenkarteninhabers
gespeichert sein.
Dabei ist die erfindungsgemäße Visitenkarte vorzugsweise identisch zu den bisher
gebräuchlichen Karten ausgeführt. Genauer gesagt sollte die Visitenkarte mit Integrierter Schaltung dieselbe Erscheinungsform wie eine Visitenkarte ohne
Integrierte Schaltung haben.
Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Visitenkarte wird bei der Anbringung der
Integrierten Schaltung auf die völlige Kompatibilität mit bestehenden Karten gelegt.
Dies bezieht sich sowohl auf die Abmessungen, insbesondere die Dicke der Karte als
auch auf die im Laufe der Kartenherstellung auf die Karte einwirkenden Prozesse.
Solche Prozesse sind Druckverfahren, Trocknungsverfahren und chemische Einflüsse
aus dem zur Kartenherstellung verwendeten Material, welches vorzugsweise Papier ist, bzw. dessen Füllstoffen. Genauer gesagt sind, da eine besonders dünne
Integrierte Schaltung verwendet wird, die zur Herstellung herkömmlicher Visitenkarten gebräuchlichen Verfahren ohne Modifikation auch auf die Herstellung
der erfindungsgemäßen Visitenkarte anwendbar.
Die für die Herstellung einer an die Visitenkarte angebrachten Integrierten Schaltung,
die vorzugsweise als Transponder ausgeführt ist, nötigen Prozesse sind die Fertigung
entsprechend dünner Chips, deren Aufbau zu ultraflachen Transpondern und die Herstellung von gedruckten bzw. auflaminierten Metallspulen als Antenne bzw.
alternativ als Elektroden, die als Gegenelektrode eines im Lesegerät eingebauten
Kondensators dienen.
Derartige dünne Chips sind beispielsweise aus der Deutschen Patentoffenlegungsschrift Nr. 196 01 358 bekannt.
Dabei soll die Integrierte Schaltung vorzugsweise ins Papier eingebettet werden, um
eine möglichst kontinuierliche Oberfläche zu erhalten. Aufgrund der geringen Dicke
von 10 bis 30 pm der Integrierten Schaltung ist auch ein Aufkleben der Integrierten
Schaltung auf die fertige Karte denkbar und aus Prestigegründen sinnvoll.
Die erfindungsgemäße Visitenkarte ist als sogenannte Wegwerfelektronik ausgeführt.
Dabei stellt sie lediglich einen wesentlichen Teil eines Gesamtsystems dar. Das Auslesen der erfindungsgemäßen Visitenkarte erfolgt vorzugsweise kontaktlos über
eine standardisierte PC-Schnittstelle. Entsprechend können die Daten der Visitenkarte
beispielsweise gleich in der Adressenkartei des Empfängers gespeichert werden. Durch die Speicherung im PC oder eine evt. Speicherung in der Karte können
zusätzliche Daten wie etwa das Datum des Kartentausches, des Einlesetags usw. gespeichert werden.
Eine weitere Anwendungsmöglichkeit von an Papier angebrachten Integrierten
Schaltungen ergibt sich beispielsweise im Postversendungsbereich. So kann ein Adreßaufkleber eine Integrierte Schaltung enthalten, in der die Adresse des
Empfängers und gegebenenfalls auch das Briefporto enthalten sind. Durch diese Maßnahmen kann die maschinelle Bearbeitung der Post vereinfacht erfolgen: Zum
einen kann die Adresse vollautomatisch aus der Integrierten Schaltung ausgelesen
werden, zum anderen kann bei der vorzugsweise zusätzlichen Speicherung des Briefportos eine Überprüfung bzw. Berechnung des korrekten Portobetrags erfolgen.
Claims (1)
- "5 Ffaühhoferpatentste||efürdieDeutsche Forschung5. Juni 1998 98/34018-!FTSchutzansprüche1. Visitenkarte, bei der eine Integrierte Schaltung an der Visitenkarte angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Integrierte Schaltung so dünn ist, daß die Gesamtdicke der Visitenkarte mit Integrierter Schaltung im wesentlichen gleich der Dicke der Visitenkarte ohne Integrierte Schaltung ist.2. Visitenkarte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Integrierte Schaltung eine Dicke von 10 bis 30 pm aufweist.3. Visitenkarte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Integrierte Schaltung in das Papier der Visitenkarte eingebettet ist.4. Visitenkarte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurchgekennzeichnet, daß die Integrierte Schaltung zu einem Transponder verschaltet ist.5. Visitenkarte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Integrierte Schaltung geeignet ist, alphanumerische Daten zu speichern.6. Visitenkarte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Integrierte Schaltung geeignet ist, das Foto oder ein charakteristisches Bild des auf der Karte Genannten zu speichern.7. Visitenkarte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Integrierte Schaltung geeignet ist, eine beliebige Skizze, graphische Darstellung, ein beliebiges Bild oder eine beliebige Bildabfolge zu speichern.8. Visitenkarte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Integrierte Schaltung geeignet ist, einen beliebigen Text als Audio-Daten zu speichern.9. Visitenkarte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Integrierte Schaltung nur einmal beschreibbar ist und eine Sicherung gegen Zweitschrift hat.10. Visitenkarte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurchgekennzeichnet, daß die Integrierte Schaltung einen Bereich hat, auf dem zusätzlich von einem Benutzer Daten gespeichert werden können.11. Visitenkarte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Integrierte Schaltung geeignet ist, Sicherheitsmerkmale des Benutzers zu speichern.12. Visitenkarte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Integrierte Schaltung geeignet ist, den Text der Visitenkarte in mehreren Sprachen zu speichern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29810101U DE29810101U1 (de) | 1998-01-22 | 1998-06-05 | Visitenkarte |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19802370 | 1998-01-22 | ||
| DE29810101U DE29810101U1 (de) | 1998-01-22 | 1998-06-05 | Visitenkarte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29810101U1 true DE29810101U1 (de) | 1998-08-27 |
Family
ID=7855376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29810101U Expired - Lifetime DE29810101U1 (de) | 1998-01-22 | 1998-06-05 | Visitenkarte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29810101U1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29909483U1 (de) * | 1999-05-31 | 2000-10-19 | Höhne, Jens, 81667 München | Visitenkarte |
| FR2799025A1 (fr) * | 1999-09-27 | 2001-03-30 | Inside Technologies | Dispositif electronique de poche pour l'enregistrement de donnees personnelles |
| WO2005050550A3 (de) * | 2003-11-18 | 2005-07-07 | Volker Wittpahl | Vorrichtung und verfahren zur herstellung von druckerzeugnissen mit zusätzlichem digitalen inhalt und/oder zugriff auf weiteren digitalen inhalt |
| DE102004030530A1 (de) * | 2004-06-24 | 2006-01-19 | Siemens Ag | Elektronische Visitenkarte |
| DE102009011881A1 (de) * | 2009-03-05 | 2010-10-14 | Arno Wagener | Pappkarte |
| AT512804A3 (de) * | 2012-05-15 | 2014-08-15 | Stefan Ing Ponsold | NFC-Karte mit Tiefendruckprofil |
-
1998
- 1998-06-05 DE DE29810101U patent/DE29810101U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29909483U1 (de) * | 1999-05-31 | 2000-10-19 | Höhne, Jens, 81667 München | Visitenkarte |
| FR2799025A1 (fr) * | 1999-09-27 | 2001-03-30 | Inside Technologies | Dispositif electronique de poche pour l'enregistrement de donnees personnelles |
| WO2005050550A3 (de) * | 2003-11-18 | 2005-07-07 | Volker Wittpahl | Vorrichtung und verfahren zur herstellung von druckerzeugnissen mit zusätzlichem digitalen inhalt und/oder zugriff auf weiteren digitalen inhalt |
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| DE102009011881A1 (de) * | 2009-03-05 | 2010-10-14 | Arno Wagener | Pappkarte |
| AT512804A3 (de) * | 2012-05-15 | 2014-08-15 | Stefan Ing Ponsold | NFC-Karte mit Tiefendruckprofil |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19981008 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20020206 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20041108 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20060907 |
|
| R071 | Expiry of right |