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DE19513913A1 - Umschlag mit einer darin angeordneten separaten bedruckten Karte aus einem einteiligen Bogen und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Umschlag mit einer darin angeordneten separaten bedruckten Karte aus einem einteiligen Bogen und Verfahren zu deren Herstellung

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Publication number
DE19513913A1
DE19513913A1 DE1995113913 DE19513913A DE19513913A1 DE 19513913 A1 DE19513913 A1 DE 19513913A1 DE 1995113913 DE1995113913 DE 1995113913 DE 19513913 A DE19513913 A DE 19513913A DE 19513913 A1 DE19513913 A1 DE 19513913A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
envelope
card
sheet
identification
composite
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995113913
Other languages
English (en)
Inventor
John W Stenner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VOLK Inc KURT H
Original Assignee
VOLK Inc KURT H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VOLK Inc KURT H filed Critical VOLK Inc KURT H
Publication of DE19513913A1 publication Critical patent/DE19513913A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D15/00Printed matter of special format or style not otherwise provided for
    • B42D15/02Postcards; Greeting, menu, business or like cards; Letter cards or letter-sheets
    • B42D15/04Foldable or multi-part cards or sheets
    • B42D15/08Letter-cards or letter-sheets, i.e. cards or sheets each of which is to be folded with the message inside and to serve as its own envelope for mailing

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Artikel und Verfahren zu deren Herstellung aus einer einteiligen Bahn oder einem einteili­ gen Bogen aus Leichtpapier, wobei die Artikel in einem ver­ siegelbaren Umschlag angeordnete bedruckte Karten umfassen, die etwa die Größe und das Erscheinungsbild herkömmlicher Kunststoffkreditkarten aufweisen. Für das Verfahren wird eine Hochgeschwindigkeitsdruckvorrichtung mit computer­ gesteuerten Kontaktkopiergeräten oder elektrostatischen Bildübertragungsdruckern für die Massenherstellung der Fer­ tigprodukte verwendet. Jeder der Umschläge, jede der Karten oder beide können mit einer eindeutigen Identifizierung, wie beispielsweise Namen, alphanumerischen Zeichen, Strichcodes, Magnetfarbenzeichen, Symbolen, die durch optische Zeichener­ kennungs ("OCR") -systeme gelesen werden können, oder ähnli­ chen Identifizierungen bedruckt sein. Die Identifizierungen können derart sein, daß sie mit oder ohne Unterstützung optischer oder elektronischer Lese- oder Abtasteinrichtungen gelesen werden können, um einem Datenspeicher- und -abrufsy­ stem Informationen zuzuführen. Die Karten sind besonders ge­ eignet zur Verwendung als Fahrpreiskarten in einem Be­ förderungssystem oder als Einweg-Telefonkarten.
Es wurden Verfahren zum Herstellen von gedruckten Post­ wurfsendungen oder ähnlichen Artikeln entwickelt, wobei ein Umschlag und eine Beilage aus einer einteiligen Papierbahn bzw. einem einteiligen Bogen hergestellt werden. Diese Ar­ tikel umfassen beispielsweise einen Umschlag und eine Ein­ zelbriefblattbeilage, die personenbezogen sein können.
Bei anderen Verfahren zum Herstellen von gedruckten Postwurfsendungen werden ein Umschlag und verschiedene Bei­ lagen aus zwei oder mehr übereinander angeordneten Bahnen oder Bogen hergestellt, die zur Endbearbeitung miteinander ausgerichtet werden. Diese Artikel umfassen beispielsweise einen Umschlag und mehrere Kartenblätter; einen Umschlag, einen Kartenbogen und einen beigelegten vorgeformten Rückum­ schlag; einen Umschlag, eine Antworteinheit und einen beige­ fügten vorgeformten Rückumschlag; oder einen Umschlag, min­ destens einen Kartenbogen und eine Antwortkarte, die gebil­ det wird, indem zwei separate Blätter aus Leichtpapier zusammengeklebt werden.
Die Verwendung von Abbuchungskarten für einen besonde­ ren Zweck, von Fahrpreiskarten und von ähnlichen Karten zum Abzahlen von Telefongesprächen oder zur Verwendung in Stadtbahnsystemen hat in den letzten Jahren wesentlich zuge­ nommen. Diese Karten können aus Kunststoff oder schwerem Ganz-Papierzeug hergestellt sein und weisen häufig einen Ma­ gnetstreifen auf, der durch eine geeignete elektronische Vorrichtung mit einem Code versehen werden kann, der persön­ liche Kenndaten oder Kontoinformationen des Kunden und/oder den verfügbaren "Wert" oder Kredit bei der Verwendung der Karte zum Telefonieren oder in einem Beförderungssystem dar­ stellt. Es wurden spezielle Vorrichtungen mit den Eigen­ schaften von Verkaufsautomaten entwickelt, die nach dem Ein­ führen von Münzen, Banknoten oder Kreditkarten Karten mit festen oder variablen Werten ausgeben.
Karten mit eingelassenen Magnetstreifen haben den Nach­ teil, daß spezielle Vorrichtungen erforderlich sind, um die Karten zum Zeitpunkt ihres Erwerbs durch den Kunden zu Co­ dieren und außerdem zum Lesen der Karte, um den Wert der be­ reitgestellten Dienstleistung vom Konto des Benutzers abzu­ buchen. Im Fall von Kunststoffkarten entsteht außerdem ein Entsorgungsproblem, weil die Materialien nicht biologisch abbaubar sind und bei ihrer Verbrennung unerwünschte Schadstoffe erzeugt werden.
Wenn Karten, die eine Zugriffnummer aufweisen, von ein­ zelnen Verkäufern ausgegeben werden, besteht die Gefahr, daß dritte Parteien vor oder während des Verkaufs die Nummer der Karte erkennen und diese nach ihrem Erwerb unbefugt benut­ zen.
Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, als Herstellungsartikel eine Kombination aus einem versie­ gelten Umschlag und einer darin angeordneten separaten Karte bereitzustellen, die aus einem einteiligen Bogen oder einer einteiligen Bahn aus Papier hergestellt werden, die jeweils mit einer für den Karten-Umschlag-Satz eindeutigen Identifi­ zierung bedruckt werden.
Ferner werden eine Umschlag, in der eine mit einer ein­ deutigen Identifizierung bedruckte Karte angeordnet ist, und Verfahren zum Herstellen eines solchen Karten-Umschlag- Satzes bereitgestellt, wobei die Kartenidentifizierung si­ cher und die Karte gegen Zugriffe gesichert ist.
Ferner wird ein Verfahren zum Herstellen mehrerer ver­ siegelter Umschläge mit jeweils einer darin angeordneten Karte aus einem einteiligen Bogen oder einer einteiligen Bahn bereitgestellt, wobei jeder Karten-Umschlag-Satz die gleichen oder verschiedene eindeutige Identifizierungen auf­ weist, wobei, wenn die Identifizierungen verschieden sind, eine Einrichtung vorgesehen ist, um die Identifizierung auf dem Umschlag der entsprechenden Identifizierung auf der im Umschlag angeordneten Karte zuzuordnen.
Ferner wird eine kostengünstige Papierkarte bereitge­ stellt, die für einen festgelegten Preis erworben bzw. ver­ kauft und mit minimalem Auswirkungen auf die Umwelt entsorgt werden kann, wobei die Karte eine nur dem Benutzer bekannte Sicherungskennummer aufweist.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein kostengünstiges Verfahren zum Herstellen einer in einem Umschlag angeordne­ ten Papierkarte, die beide aus einem einteiligen Bogen bzw. einer einteiligen Bahn hergestellt werden. Gemäß dem Ver­ fahren können eindeutige Identifizierungen auf die Karte und/oder den Umschlag aufgedruckt werden, die zusammen den Satz bilden. Die Erfindung betrifft eine schnelle und kostengünstige Herstellung einer großen Anzahl solcher Um­ schlag-Karten-Sätze durch die Verwendung einer elektroni­ schen Datenspeicher- und -verarbeitungseinrichtung. Die Identifizierungen können Namen, numerische Codes oder Strichcodes, maschinenlesbare Datenraster, Magnetfar­ benzeichen sowie OCR-Symbole oder alphanumerische Zeichen umfassen, die durch Strichmarkierungsleser, optische Zei­ chenleser oder ähnliche Einrichtungen gelesen werden können, wobei die Zeichen als eindeutige Konto- oder Buchungsidentifizierer dienen können.
Wie nachstehend ausführlicher beschrieben wird, kann die Karte bei einer bevorzugten Ausführungsform entweder mit einem herkömmlichen zweiseitigen Aufbau oder als Faltblatt mit vier bedruckbaren Feldern hergestellt werden. Die Karte ist in einem Umschlag einer beliebigen geeigneten Größe si­ cher angeordnet, wobei Karte und Umschlag aus einem eintei­ ligen Bogen bzw. einer einteiligen Bahn hergestellt werden.
Als Zwischenschritt im Herstellungsprozeß können die Bahn oder der Bogen geeignet mit den eindeutigen Identifi­ zierungen und/oder anderen festen oder variablen Informatio­ nen sowie mit anderen Informationen bedruckt werden, die die Anwendung der Karte, ihren Herausgeber oder ihren Verkäufer betreffen. Durch das erfindungsgemäße Verfahren können fer­ ner die gleichen oder verschiedene eindeutige Identifizie­ rungen auf die Außenseite des Umschlags und auf die Karte gedruckt werden. Weil die Karte und der Umschlag aus einem einteiligen Bogen hergestellt und nicht getrennt werden, bis die Karte im Umschlag angeordnet ist, kann keine fehlerhafte Zuordnung oder Paarung auftreten.
Die Erfindung ist insbesondere beispielsweise zum Er­ werben eines vorgegebenen Kreditbetrags zur Verwendung in einem Telefonsystem geeignet. Zum Zeitpunkt des Erwerbs der Karte von einem Verkaufsapparat oder einer unter einer Viel­ zahl von kommerziellen Verkaufsstellen, wie beispielsweise Zeitungsständen, Einzelhandelsläden, Restaurants und ähnli­ che, werden der dem Kaufpreis zugeordnete Wert und die Kon­ tonummer, die den auf der Karte und/oder dem Umschlag aufge­ druckten eindeutigen Identifizierungen zugeordnet sind, der auflegenden Telefongesellschaft mitgeteilt, um ein Zwi­ schenkonto einzurichten. Anschließend gibt der Kartenbesit­ zer, wenn er ein Telefongespräch führen will, die auf der Karte dargestellte eindeutige Kontokennummer ein anstatt Münzen einzuwerfen oder ein anderweitig eingerichtetes per­ manentes Gebührenkonto zu belasten. Nach Beendigung des Ge­ sprächs werden die Telefongebühren vom vorausbezahlten Kontostand abgebucht und der Wert des verbleibenden Kredits dem Kartenbesitzer mitgeteilt. Wenn der vorausbezahlte Kre­ dit verbraucht wurde, wird das Zwischenkonto durch die Telefongesellschaft geschlossen, und die Karte kann wegge­ worfen werden.
Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform hat der Umschlag, in dem die Karte angeordnet ist, selbst die Größe einer herkömmlichen Kreditkarte und ist an Stelle der herkömmlichen Karten zur Verwendung in vorhandenen Ausgabe­ geräten geeignet. Zum Zeitpunkt, wenn der Umschlag und die Karte ausgegeben werden, speichert ein Lesegerät die eindeu­ tige Identifizierung auf dem Umschlag und den vom Käufer be­ zahlten Wert oder Betrag, wobei diese Daten elektronisch zu einer dem System zugeordneten geeigneten Datenspeicher­ einrichtung übertragen werden.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird eine Massen­ herstellung kostengünstiger Papierkarten ermöglicht, die mit einer geringeren Umweltbelastung entsorgt werden können als Kunststoffkarten oder Papierkarten mit elektronisch oder ma­ gnetisch codierbaren Polymerstreifen.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung enthält der Umschlag eine erste zweiseitige Karte oder eine erste Karte mit vier Feldern, wie vorstehend beschrieben, und au­ ßerdem einen oder mehrere gefaltete und wahlweise zusammen­ geklebte Beilagen der gleichen Größe wie die erste Karte. Die Beilagen sind von der ersten Karte getrennt und können miteinander verbunden oder voneinander getrennt sein.
Wie vorstehend erwähnt, ist auf dem Umschlag eine eindeutige Identifizierung aufgedruckt. Wenn die Karte und der Umschlag mit verschiedenen eindeutigen Identifizierungen bedruckt sind, können die Daten, die die Zuordnung zwischen diesen beiden Identifizierungen betreffen, ebenfalls aus ei­ ner geeigneten Datenspeichereinrichtung abgerufen werden.
Bei einer typischen bevorzugten Ausführungsform ist die Zuordnung zwischen den eindeutigen Identifizierungen auf den jeweiligen Umschlag-Karten-Sätzen zufällig und wird unter Verwendung bekannter Standard-Verschlüsselungsverfahren für den Druck ausgewählt. Das Programm- oder das Verschlüsse­ lungsschema zum Erzeugen dieser Paare eindeutiger Identifi­ zierungen kann in einer sicheren Zentraleinheit gespeichert werden und anschließend über ein Magnetband, eine Diskette oder ein Modem an einen computergesteuerten Drucker übertra­ gen werden, um die Papierbahn zu bedrucken. Der Drucker kann ein mechanischer oder ein elektrostatischer Bildübertragungsdrucker sein.
Während die Papierbahn bedruckt wird, erhält bei einer zum Herstellen von Telefonkarten geeigneten bevorzugten Aus­ führungsform jeder Umschlagabschnitt einen eindeutigen Strichcode oder ein anderes optisch abtastbares Symbol, wo­ bei jede zugeordnete Leerkarte eine eindeutige Zahlenfolge und/oder alphabetische Zeichen erhält, die den auf der Telefontastatur oder -wählscheibe vorhandenen Zeichen ent­ spricht.
Beispielsweise weist eine fortlaufende Papierbahn meh­ rere den vorstehend beschriebenen Umschlag- und Kartenabschnitten entsprechende bedruckte Felder auf. Eine Papierbahn in der Form einer Standardrolle mit einer Länge von ca. 5486 m (18 000 Fuß) kann bedruckt werden, so daß etwa 140 000 fertige Umschläge mit darin angeordneten Karten hergestellt werden, wobei jeder Umschlag ein Ausmaß von etwa 11.4 × 5.7 cm (4.5 × 2.25 Zoll) aufweist.
Das Verfahren zum Herstellen der mit diesen Identifi­ zierungen bedruckten Papierbahn kann vorteilhaft unter Verwendung eines geeigneten Computerprogramms und einer computergesteuerten elektrostatischen Hochgeschwindigkeits- Bildübertragungseinrichtung durchgeführt werden. Herkömmli­ che elektrostatische Bildübertragungsvorrichtungen, wie bei­ spielsweise die unter der Handelsbezeichnung ELECTROPRESS® erhältliche Vorrichtung sind bekannt.
Außerdem kann eine herkömmliche Mehrfarben-Litho­ graphiepapier-Hochgeschwindigkeitsdruckvorrichtung verwendet werden, um beliebige Informationen, Anweisungen, Logotypen oder die eindeutigen Identifizierungen zu drucken, die auf der fertigen Karte und dem fertigen Umschlag dargestellt werden. Typischerweise wird die bedruckte Papierbahn in Bö­ gen geteilt, um eine leichtere Handhabung zu erreichen und die Bögen leichter einer bekannten Stanz-, Falt- und Formatschneidevorrichtung zuzuführen. Nach dem Trennen der Verbundkarteneinheit von der Umschlagrückwand kann die Klappe oder Lasche entweder versiegelt werden oder offen bleiben, um zusätzliche Beilagen einzufügen.
Der Umschlag kann herkömmlich aufgebaut sein und durch Aufziehen oder Aufreißen der versiegelten Klappe geöffnet werden. Alternativ kann der Umschlag in der Nähe eines sei­ ner versiegelten Seitenränder oder beider Seitenränder per­ forierte Linien aufweisen, so daß der Rand abgerissen werden kann, um die Karte zu entnehmen. Außerdem können Perforati­ onslinien in einer Umschlagwand vorgesehen sein, damit der Umschlag aufgerissen werden kann, um die Karte zu entnehmen. Außerdem können andere bekannte Anordnungen verwendet wer­ den, um ein bequemes Öffnen des Umschlags und Entnehmen der Karte aus dem Umschlag zu ermöglichen.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird eine Kombination aus einem Kartenbogen und einem damit einteiligen Umschlag­ bogen verwendet, wobei der Beilagenkartenbogen als Verbund­ karteneinheit ausgebildet, die Verbundkarteneinheit zunächst entlang einer Querlinie, die, um den Faltschritt zu erleich­ tern, gerillt oder perforiert sein kann, gefaltet und an­ schließend der Umschlagbogen gefaltet und verklebt wird, um einen Umschlag zu bilden, der die Verbundkarteneinheit ent­ hält. Der Umschlagbogen weist eine zweite Querlinie auf, durch die eine Umschlagvorder- und -rückwand definiert wird, die, nachdem die Karteneinheit gefaltet wurde, um die Verbundkarteneinheit gefaltet werden können, um eine Um­ schlagtasche zu bilden, die entlang den Längsrändern der Wände versiegelt wird. Der Umschlagbogen weist einen oberen Abschnitt auf, der entlang einer dritten Querlinie gefaltet werden kann und dadurch eine Umschlagklappe bildet. Die Ver­ bundkarteneinheit der Kombination wird derart gefaltet, daß die perforierte Linie, die an den als Verbundkarteneinheit ausgebildeten Beilagenkartenbogen- und den Umschlagabschnitt angrenzt, so angeordnet wird, daß die Karteneinheit nach dem Falten und vor dem Versiegeln vorzugsweise im gleichen Ar­ beitsschritt vom Umschlag getrennt werden kann.
Eine bevorzugten Ausführungsform umfaßt ein Verfahren zum Herstellen eines Umschlags mit einer darin angeordneten separaten Verbundkarteneinheit aus einer Kombination aus ei­ nem Kartenbogen und einem damit einteiligen Umschlagbogen, wobei die Kombination aus dem Kartenbogen und dem einteili­ gen Umschlagbogen einen Kartenbogen mit einem ersten Karten­ abschnitt und einem zweiten Kartenabschnitt aufweist, die entlang einer Zwischen-Querlinie miteinander verbunden sind, wobei der Umschlagbogen entlang einer ersten Querlinie mit dem Kartenbogen verbunden ist, die gegenüberliegenden Längs­ ränder des Kartenbogens innerhalb der Längsränder des Um­ schlagbogens angeordnet sind und der Umschlagbogen eine zweite Querlinie, durch die eine Umschlagvorder- und -rück­ wand definiert wird, und eine dritte Querlinie in der Vor­ derwand aufweist, durch die eine Umschlagklappe definiert wird, wobei das Verfahren die Schritte aufweist:
  • (a) Aufbringen von Klebstoff auf den ersten oder den zwei­ ten oder auf beide Kartenabschnitte;
  • (b) Falten des Kartenbogens entlang der Zwischen-Querlinie, um den ersten und den zweiten Kartenabschnitt miteinander zu verkleben, um eine Verbundkarteneinheit zu bilden;
  • (c) Falten der Verbundkarteneinheit entlang der ersten Quer­ linie in Richtung des Umschlagbogens;
  • (d) Falten des Umschlagbogens entlang der zweiten Querlinie um die Verbundkarteneinheit und Verbinden (Verkleben) der überlappenden Randabschnitte des Umschlagbogens miteinander, wodurch aus dem Umschlagbogen ein Umschlag gebildet wird, in dem die Verbundkarteneinheit angeordnet ist, wobei die erste Querlinie an der Öffnung des Umschlags angrenzend an die Umschlagrückwand angeordnet ist;
  • (e) Trennen des Umschlagbogens, während die Umschlagklappe geöffnet ist, von der Verbundkarteneinheit entlang der er­ sten Querlinie, um dadurch eine in einem Umschlag angeord­ nete separate Verbundkarteneinheit herzustellen, und anschließendes Verschließen der Umschlagklappe.
Für eine Anpassung an kontinuierliche Hochgeschwindig­ keits-Lithographiedruckverfahren für Papierbahnen (Bahnenmaterial) und computergesteuerte Drucktechniken wird die Kombination aus dem Kartenbogen und dem damit einteili­ gen Umschlagbogen auf einer kontinuierlichen Papierbahn be­ druckt. In die gegenüberliegenden Längsränder der Papier­ bahn können wahlweise Löcher gestanzt sein, die in Trans­ portzahnrollen des computergesteuerten Drucksystems eingrei­ fen, das dazu verwendet wird, die Identifizierungen und an­ dere Informationen aufzudrucken, die auf den Karten und den Umschlägen dargestellt werden, so daß während der nach­ folgenden Schneide-, Faltungs- und Klebeschritte sowie ande­ ren Verarbeitungsschritten der Papierbahn eine kontinuierli­ che Hochgeschwindigkeitsführung ermöglicht wird.
In Verbindung mit einem solchen Hochgeschwindig­ keitstransport weist eine Ausführungsform eines erfindungs­ gemäßen Verfahrens auf: mehrere der vorstehend beschriebenen Kombinationen aus Kartenbogen und damit einteiligem Um­ schlagbogen, die aufeinanderfolgend entlang einer Querlinie miteinander verbunden sind, die dem Ende des Kartenbogens, das von der Zwischen-Querlinie entfernt ist, und dem Ende des Umschlagbogens, das von der dritten Querlinie entfernt ist, gemeinsam ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung zum Herstellen von Umschlag-Karten-Sätzen, wobei der Umschlag und die Karte jedes Satzes eindeutige Identifizierungen auf­ weisen, weist das Verfahren die Schritte auf:
  • (a) Erzeugen einer ersten eindeutigen Folge maschinenlesba­ rer Identifizierungen von einer elektronischen Daten­ speichereinrichtung;
  • (b) Erzeugen einer zweiten Folge von Identifizierungen von der elektronischen Datenspeichereinrichtung, wobei jede Identifizierung der zweiten Folge nur einer der Identifizie­ rungen der ersten Folge zugeordnet ist;
  • (c) Aufdrucken einer aus der ersten Folge von Identifizie­ rungen ausgewählten ersten eindeutigen Identifizierung auf einen ersten Abschnitt einer sich bewegenden bedruckbaren Papierbahn (Bahnenmaterial);
  • (d) Aufdrucken der zugeordneten Identifizierung der zweiten Folge auf einen sich an den ersten Abschnitt anschließenden zweiten Abschnitt der bedruckbaren Papierbahn;
  • (e) Abtrennen des ersten und des zweiten Abschnitts von der bedruckbaren Papierbahn, um einen einteiligen Bogen zu bil­ den, der die erste Identifizierung und die zugeordnete Iden­ tifizierung aufweist;
  • (f) Formen des getrennten ersten Abschnitts, der die erste Identifizierung aufweist, zu einem Umschlag und des zweiten Abschnitts, der die zugeordnete Identifizierung aufweist, zu einer im Umschlag angeordneten Karteneinheit; und
  • (g) Abtrennen der Karteneinheit vom Umschlag.
Durch das Verfahren werden die mit kontinuierlichen Ku­ vertierungssystemen, bei denen separate Karten und Umschläge mit eindeutigen Identifizierungen bedruckt und die Karte anschließend in den Umschlag eingefügt wird, verbundenen möglichen Probleme vermieden, daß die eindeutig codierten Karten und Umschläge fehlerhaft zugeordnet werden, weil beim erfindungsgemäßen Verfahren beide Teile Teil eines einteili­ gen vorgedruckten Bogens sind. Die Verbundkarteneinheit des fertigen Artikels ist im Umschlag separat angeordnet und be­ reit zur Verwendung durch den Empfänger oder Käufer. Au­ ßerdem können in Verbindung mit gegenwärtig verfügbaren rechnergesteuerten Drucktechniken personenbezogene Merkmale erzeugt werden. Wenn die Karten beispielsweise für Anzeige­ oder Werbungszwecke verwendet werden sollen, können Namen und Adressen einzelner Empfänger auf den Umschlagbogen und/oder auf die Verbundkarteneinheit aufgedruckt werden.
Durch das Falten des Papiermaterials und das Verbinden der Kartenabschnitte mit einer Klebstoff-Zwischenschicht wird eine fertige Verbundkarte mit dem Gefühl und dem Er­ scheinungsbild eines stärkeren Kartenmaterials hergestellt. Zusätzliche Schritte zum Falten des Kartenbogens und zum Herstellen von Klebstoff-Zwischenschichten können ausgeführt werden, um eine fertige Verbundkarteneinheit mit mehr als zwei Lagen herzustellen, die sich noch stärker anfühlt und eine größere Steifigkeit aufweist.
Durch das Aufdrucken verschiedener Identifizierungen auf die Karte und die Außenseite des versiegelten Umschlags ergeben sich zahlreiche Vorteile und es ermöglicht, daß die Kombination aus Karte und Umschlag für verschiedene kommer­ zielle Anwendungen und Werbezwecke verwendet werden kann. Ein wesentlicher Vorteil der Verwendung eines versiegelten Papierumschlags liegt darin, daß ein gegen Zugriffe gesi­ cherter Umschlag bereitgestellt wird. Der mit einer eindeutigen Identifizierung bedruckte versiegelte Umschlag bildet eine Sicherungseinrichtung zum Übertragen und Auf­ zeichnen des zum Zeitpunkt des Erwerbs der Karte gezahlten Betrags, so daß der einzelne Verkäufer oder ein Umstehender die auf die Karte aufgedruckte numerische Zahlenfolge nicht feststellen können.
Die Kombination aus Karte und versiegeltem Umschlag kann außerdem bei verschiedenen lotterieähnlichen Spielsy­ stemen oder Glücksspielen verwendet werden. Den eindeutigen Identifizierungen an der Außenseite der versiegelten Um­ schläge werden hierbei durch die zentrale Datenverarbei­ tungseinheit sogenannte "Gewinnkarten" zugeordnet. Außerdem können die Zeit, der Platz und der Ort der Verteilung der Umschläge mit den eingefügten Karten in die zentrale Datenspeichereinrichtung eingegeben werden. Weil jede Ver­ kaufstransaktion an die zentrale Datenspeichereinrichtung übertragen und darin gespeichert wird, können die Zeit und/oder der Ort des Verkaufs der Gewinnkarten festgestellt oder basierend auf deren Zuordnung zu den zuvor verkauften Karten abgeschätzt werden. Diese Aufzeichnungen können au­ ßerdem dazu verwendet werden, zu gewährleisten, daß die Ge­ winnkarten bezüglich geographischen oder anderen gewünschten Kriterien gleichmäßig verteilt werden, während gleichzeitig gewährleistet wird, daß die an der Verteilung und am Verkauf beteiligten Personen die der Gewinnkarte bzw. den Gewinnkar­ ten zugeordneten Identifizierungen nicht feststellen können.
Ein dem vorstehend beschriebenen Verfahren ähnliches Verfahren kann beispielsweise durch Einzelhändler bei der Verteilung der Umschläge verwendet werden, die jeweils einen Gutschein mit einem vorgegebenen Wert enthalten. Der Wert des Gutscheins kann einen bestimmten Geldbetrag oder einen Rabatt eines regulären Preises oder Listenpreises von Gegen­ ständen oder Dienstleistungen darstellen. Der Empfänger des versiegelten Umschlags mit einem darin enthaltenen Gutschein kennt den Wert des Gutscheins nicht, der nur durch den Ver­ braucher nach Öffnen des Umschlags festgestellt werden kann, nachdem der Verkauf abgeschlossen ist. Durch die Verwendung eines zurückverfolgbaren Gutscheins kann der Herausgeber den Ort und die Verteilung der Wertgutscheine feststellen, wäh­ rend gleichzeitig die Sicherheit und rechtmäßige Anwendung gewährleistet ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen und der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht eines Abschnitts des fortlaufen­ den Bahnenmaterials, aus der der Kartenbogen und der damit einteilige Umschlagbogen der vorliegenden Erfindung gebildet werden;
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Vorderansicht des als Verbundkarteneinheit ausgebildeten Kartenbogens und des da­ mit einteiligen Umschlags, wobei die Karteneinheit in einer gefalteten Position vor der Abtrennung vom Umschlagabschnitt dargestellt ist;
Fig. 3 eine perspektivische Vorderansicht der Karten­ einheit und des damit einteiligen Umschlags im fast fertigen Zustand bereit zum Versiegeln der Ränder, um den Umschlag zu bilden, und zum Abtrennen der Karteneinheit vom Umschlag, wie nachstehend beschrieben;
Fig. 4 eine schematische Querschnitt-Seitenansicht des fertigen Umschlags mit dem darin enthaltenen Kartenbogen, der zu einer Verbundkarteneinheit ausgebildet ist, die durch eine Schneideinrichtung entlang der Faltlinie geschnitten wird;
Fig. 5 eine perspektivische Teilansicht des versiegel­ ten Umschlags und der Verbundkarteneinheit bereit für den Gebrauch;
Fig. 6 eine ähnliche Draufsicht wie in Fig. 1 zum Dar­ stellen einer modifizierten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 7 eine Draufsicht eines Abschnitts des fortlaufen­ den Bahnenmaterials mit zwei parallel angeordneten Kombina­ tion aus Kartenbogen und damit einteiligem Umschlagbogen;
Fig. 8A und 8B perspektivische Ansichten der fertigen Umschlag-Karten-Sätze zum Darstellen alternativer Ausführungsformen zum Öffnen des Umschlags entlang perforierten Linien;
Fig. 9 eine Draufsicht eines Abschnitts eines fortlau­ fenden Bahnenmaterials und einer weiteren Ausführungsform eines Kartenbogens zum Herstellen mehrerer mit dem damit einteiligen Umschlagbogen verbundener Karten; und
Fig. 10 ein schematisches Blockdiagramm zum Darstellen einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens bei einer typischen kommerziellen Anwendung.
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
In den Zeichnungen sind sich entsprechende Teile in den Figuren durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet. Fig. 1 zeigt einen Verbundbogen 10, der durch eine perforierte Li­ nie 22 in einen Kartenbogen 11 und einen damit einteiligen Umschlagbogen 13 geteilt wird.
Der Verbundbogen 10 ist fortlaufend und vorzugsweise ein Teil einer Lithographiepapierbahn 9 mit mehreren durch Trennlinien 4 miteinander verbundenen Bögen 10. Diese Bahn kann in einer Maschine verwendet werden, wie beispielsweise in einer computergesteuerten Hochgeschwindigkeits-Druckvor­ richtung, in der die fortlaufende Bahn verwendet wird und die zu diesem Zweck Zahnrollen für einen Hochgeschwindig­ keitstransport des Verbundbogens 10 in der Vorrichtung auf­ weist. Die Verbundbahn 10 weist Längsperforierungen 12 in­ nerhalb einer für einen Eingriff in die Transportzahnrollen geeigneten Lochreihe 24 und im wesentlichen parallel dazu auf. Das erfindungsgemäße Verfahren ist gleichermaßen auf Bögen bzw. Bahnen anwendbar, die keine Lochreihen aufweisen, wie beispielsweise solche Bahnen, bei denen ein Bildübertra­ gungsverfahren verwendet wird.
Der Kartenbogen 11 ist entlang einer ersten perforier­ ten Querlinie 22 mit dem Umschlagbogen 13 verbunden. Der Um­ schlagbogen 13 weist gegenüberliegende Längsperforierungen 6 auf, die innerhalb der Lochreihe 24 jedoch außerhalb der Perforierungen 12 angeordnet sind. Diese Position wird durch den Absatz 8 bestimmt. Der Umschlagbogen 13 weist eine dritte gerillte Querlinie 18 auf, durch die der Um­ schlagklappenabschnitt 2 des Umschlagbogens 13 definiert wird, sowie eine zweite gerillte Querlinie 20, durch die die Vorder- und die Rückwand des Umschlagbogens 13 definiert werden. Ein Bereich 16 definiert den Abschnitt der Umschlag­ klappe, auf den ein Klebstoff aufgebracht wird.
Der Bogen 11 weist einen ersten Kartenabschnitt 25 und einen zweiten Kartenabschnitt 27 auf. Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden abgerundete Ecken 29 in das Blatt 11 gestanzt, um das Erscheinungsbild zu verbessern und eine herkömmliche Karte nachzumachen. Der Kartenbogen 11 weist außerdem eine gerillte Zwischen-Querlinie 23 auf, durch die der erste Kartenabschnitt 25 und der zweite Kartenabschnitt 27 definiert werden, wobei der letztgenannte Abschnitt an die erste Querlinie 22 angrenzt.
Der Verbundbogen 10 kann eine bedruckte Lithographiepa­ pierbahn sein, die, wie vorstehend beschrieben, graphische Merkmale einschließlich den eindeutigen Identifizierungen auf dem Umschlag- und dem Kartenbogen aufweist. Die entlang des Außenrands angeordnete Lochreihe 24 kann ebenso wie die Umschlagklappenseitenränder 2 und die perforierten Linien 6, 12 und 22 gestanzt werden. Durch dieses Stanzen wird das Entfernen dieser Abschnitte nach dem Computerdruckprozeß und/oder dem Prozeß zum Herstellen personenbezogener Merk­ male erleichtert, wobei jedoch jede der Linien 2, 6 und 12 zusätzlich zum Stanzen nach dem Abreißen formatgeschnitten oder eingeschnitten werden kann. Durch die perforierte Linie 22 wird außerdem ein fächerförmiges Falten der Verbundbögen ermöglicht, so daß die bedruckte fortlaufende Bahn im er­ findungsgemäßen Verfahren für nachfolgende Verarbeitungs­ schritte weitertransportiert werden kann. Die Linie 22 dient außerdem als Führung bei der zweiten Faltung des Kartenbo­ gens 11. Wie nachstehend beschrieben wird, wird die Faltli­ nie bei einer bevorzugten Ausführungsform nach dem Falten und dem Anordnen in den Umschlag durch Trimmen des Randes entfernt.
Durch die gerillte Linie 18 wird das Falten der Um­ schlagklappe erleichtert. Der durch das Bezugszeichen 16 be­ zeichnete Abschnitt ist vorzugsweise mit einem wiederbefeuchtbaren Klebemittel beschichtet und ist abhängig von der Art der beim abschließenden Verschließen der Um­ schlagklappe verwendeten Umschlagversiegelungsvorrichtung und davon, ob den fertigen Umschlägen zusätzliches Material hinzugefügt wird oder nicht, wahlweise vorgesehen. Dieses Ausbilden von Rillen und Aufbringen von Klebstoff kann wäh­ rend des Druckvorgangs an der Papierpresse ausgeführt wer­ den.
Das Falten der Beilagen- und Umschlagbögen nachdem die Bahn bedruckt und gestanzt wurde und nachdem die Bahnränder 2, 6 und 12 mechanisch abgezogen wurden, wird vorzugsweise durchgeführt, indem die Bögen der Bahn in mehrere gewünschte Abschnitte getrennt und daraufhin an den Linien 4 auf Format geschnitten werden.
Auf den ersten Kartenabschnitt 25, den zweiten Karten­ abschnitt 27 oder beide wird ein Klebstoff aufgebracht, wie durch schattierte Flächen 26 dargestellt ist. Gemäß Fig. 2 werden die auf Format geschnittenen Blätter 10 anschließend durch eine herkömmliche Faltmaschine geführt, die den Kar­ tenbogen 11 entlang der Linie 23 faltet, um den ersten und den zweiten Kartenabschnitt miteinander zu verbinden und eine Verbundkarteneinheit zu bilden. Der Umschlag 13 wird um die bereits gefaltete und verklebte Verbundkarteneinheit ge­ faltet.
Die Karte 11 kann verlängert werden, um einen oder meh­ rere zusätzliche Kartenabschnitte zu erhalten, und zusätzli­ che Klebe- und Faltungsschritte können beim erfindungsgemä­ ßen Verfahren vorgesehen sein, um eine fertige Verbundkarte mit drei oder mehr Lagen aus Leichtpapier herzustellen.
Gemäß Fig. 3 wird ein Klebstoffrandabschnitt entlang den Rändern 6 des Bogens 13 angeordnet, so daß, wenn der Um­ schlag um den gefalteten Kartenbogen 11 gefaltet wird, die Ränder 6 miteinander verbunden werden. Diese Ränder können daraufhin getrimmt werden. Die gefaltete Verbundkarten­ einheit 11 wird anschließend durch eine besondere Schneide­ vorrichtung mit einem Amboß und einer Schneidklinge, die auf die Dicke des gefalteten Papiermaterials eingestellt ist, so daß die oberen Lagen getrimmt werden, während die dritte Lage bzw. die Umschlagklappe 16 unversehrt bleibt, entlang der Linie 22 vom Umschlagkörper 13 getrennt. Wie in Fig. 4 schematisch dargestellt, wird die Klappe 16 durch die Amboß­ vorrichtung 50 von den Scherenrädern 55 weg gerichtet, um das Abtrennen der Verbundkarteneinheit von der Umschlagrück­ wand 15 zu ermöglichen. Auf diese Weise werden alle Um­ schlagränder einschließlich des Innenrands unter der Klappe sowie der vordere und der untere Rand der Karte getrimmt, so daß sie keine rauhen maschinenperforierten Markierungen auf­ weisen.
Wie in Fig. 5 dargestellt, kann der Endverschluß der Umschlagklappe gleichzeitig mit dem Abtrennen der Verbund­ karteneinheit vom Umschlag oder unter Verwendung einer her­ kömmlichen Umschlagversiegelungsvorrichtung durchgeführt werden, wenn dem Umschlag zusätzliches Material hinzugefügt werden soll.
Fig. 6 zeigt die Verwendung von an die Ränder 6 angren­ zenden Randabschnitten 7 zwischen den Linien 18 und 20, die während des Faltungsschritts übereinandergefaltet und an der Rückseite 15 des Umschlags befestigt werden können, wodurch erreicht wird, daß die beiden Seitenränder 6 des Umschlags 13 nicht getrimmt werden müssen.
Bei der tatsächlichen Verarbeitung werden vorzugsweise mehrere parallel angeordnete Verbundbögen verwendet. Fig. 7 zeigt einen typischen Verbundbogen aus einer Lithogra­ phiepapierbahn mit zwei Kombinationen aus Kartenbögen und damit einteiligen Umschlagbögen, die entlang einer Linie 9 miteinander verbunden sind, die perforiert sein kann, um die Kombinationen zu trennen. Bezüglich allen anderen Eigen­ schaften sind die Teile in Fig. 7 denen von Fig. 1 gleich. In dieser parallelen Anordnung können weitere Verbundbögen 10 vorgesehen sein, um die gesamte Breite der Bahn 9 auszu­ nutzen.
Gegebenenfalls kann der Kartenbogen 11 mit Lack, einem unter UV-Strahlung aushärtendem Harz oder anderen bekannten Beschichtungen überzogen werden, um der fertigen Verbund­ karte eine zusätzliche Steifheit oder Verschleißfestigkeit zu verleihen.
Wie in Fig. 8A dargestellt, weist der fertige Umschlag 13 in der Nähe der versiegelten Ränder 6 und parallel zu diesen Rändern perforierte Linien 30 auf. Der Empfänger kann den versiegelten Randabschnitt 32 durch Aufreißen entlang einer oder beiden Perforationslinien entfernen, um die Karte 11 zu entnehmen. Fig. 8B zeigt eine andere Ausführungsform, bei der die Vorderwand des fertigen Umschlags mehrere sich kreuzende Perforationslinien 36 aufweist, durch die der Ab­ schnitt 38 durch den Empfänger leicht abgetrennt und die Karte 11 leicht entnommen werden kann.
Fig. 9 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfin­ dungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen eines Umschlags, in dem zwei separate Karten angeordnet sind. Gemäß der Figur ist ein dritter Kartenabschnitt 31 entlang einer gerillten oder perforierten Linie 42 mit dem Kartenabschnitt 25 und ein vierter Kartenabschnitt 33 entlang einer Linie 43 mit dem Abschnitt 31 verbunden. In jedem der Sätze 25-27 bzw. 31-33 wird auf einem oder auf beiden Abschnitten Klebstoff aufgebracht. Nachdem der Bereich 10 von der Bahn 9 abge­ trennt wurde, werden der dritte und der vierte Abschnitt entlang der Linie 43 aufeinander angeordnet und miteinander verbunden. Daraufhin wird der Abschnitt 25 entlang der Linie 23 gefaltet, um die klebstoffbeschichtete Seite mit dem Ab­ schnitt 27 in Kontakt zu bringen und damit zu verkleben, wo­ raufhin die verbundenen Abschnitte 31-33 entlang der Linie 29 gefaltet werden, so daß sie über dem Abschnitt 25 ange­ ordnet werden. Die miteinander verklebten Abschnittsätze werden daraufhin entlang der Linie 22 gefaltet, um sie über der Innenseite der Umschlagrückwand 15 anzuordnen. Die übri­ gen Herstellungsschritte sind die gleichen wie vorstehend im Zusammenhang mit den Fig. 1-4 beschrieben. Die Faltlinie 42 wird angrenzend an die Faltlinie 22 angeordnet, und durch das in Fig. 4 dargestellte Trimmen werden die Karten von­ einander getrennt, während sie innerhalb des Umschlags ange­ ordnet sind.
Der Kartenteil 11 kann länger gewählt werden, um zu­ sätzliche Paare von Kartenabschnitten bereitzustellen, die miteinander verklebt werden, um unter Verwendung des glei­ chen Verfahrens separate Karten herzustellen. Außerdem kön­ nen mehrere fertige Karten jeweils drei Abschnitte aufwei­ sen, die miteinander verklebt und gefaltet werden, so daß sie übereinander angeordnet sind, und anschließend wie vor­ stehend beschrieben getrimmt werden, um einen Umschlag mit zwei oder mehr darin angeordneten Karten herzustellen.
Im schematischen Blockdiagramm von Fig. 10 ist eine be­ vorzugte Ausführungsform einer typischen kommerziellen An­ wendung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt. Die die Identifizierungen der ersten und der zugeordneten zwei­ ten Folge von eindeutigen Identifizierungen betreffenden Da­ ten werden an die Zentraleinheit (CPU) des Computers über­ tragen, der den Drucker steuert. Die diese Identifizierungen betreffenden Daten und andere konstante und/oder veränderli­ che Informationen werden an den Drucker übertragen, um die Identifizierungen auf der bedruckbaren Papierbahn darzustel­ len. Die Bahn kann teilweise vorgedruckt sein und nur zum Aufdrucken der eindeutigen Identifizierungen eingestellt werden.
Nach dem Druckvorgang wird die Bahn zu Umschlag-Karten- Sätzen gefertigt, wobei jeder Satz die eindeutige Identifi­ zierung auf der Außenseite des Umschlags trägt. Die gefertigten, versiegelten Umschläge werden zum Verkauf beispielsweise durch Verkaufsautomaten oder einzelne Verkäu­ fer verteilt, wobei zum Zeitpunkt des Verkaufs die Daten, die den für den Umschlag-Karten-Satz entrichteten Preis be­ treffen, und die Identifizierung auf dem Umschlag für eine anschließende Verarbeitung an den Zentralrechner übertragen werden. Der Computer kann der gleiche sein, der dem Drucker die Daten zuführt, um die Identifizierung auf die Bahn zu drucken, die die Karten-Umschlagbögen aufweist, oder ein durch den Anbieter der Dienstleistung, wie beispielsweise die Telefongesellschaft, betriebener Computer.
Wie in Fig. 10 näher dargestellt ist, werden, wenn die Identifizierung auf der Karte zum Zeitpunkt der Diensttransaktion übertragen wird, die Informationen von der elektronischen Datenbasis oder vom elektronischen Speicher abgerufen, die die dem Karten-Umschlag-Satz zugeordneten Identifizierungen betreffen, und mit den die Dienst­ transaktion des Benutzers betreffenden Informationen verar­ beitet. Wenn die Erfindung beispielsweise in einem Telefon­ system verwendet wird, gibt der Benutzer der Karte die auf der Karte aufgedruckte eindeutige Identifizierung, z. B. Zahlen, über das Tastenfeld eines öffentlichen Telefons ein.
Die Zentraleinheit (CPU) des Computersystems ruft die Kontoinformation ab, die eingegeben wurde, als der Umschlag- Karten-Satz anfangs erworben wurde, und stellt fest, ob auf dem Konto ein ausreichender Kredit vorhanden ist, der eine feste Gebühr für eine minimale Zeiteinheit für das beabsich­ tigte Gespräch abdeckt. Wenn der Kontostand nicht ausrei­ chend ist, wird der Anrufer informiert, und die Transaktion kann beendet werden. Wenn der Kontostand ausreichend ist, wird der Ruf verarbeitet, der Kontostand um die entspre­ chende Gebühr vermindert und der Benutzer bei einer bevor­ zugten Ausführungsform über den verbleibenden Kontostand informiert, bevor das Gespräch des Benutzers beendet wird.
Um die Sicherheit des Verfahrens weiter zu verbessern und zu vermeiden, daß das Kontoguthaben durch eine zufällige Eingabe einer Zahlenfolge auf dem Tastenfeld unbefugt ver­ wendet werden kann, kann der Benutzer aufgefordert werden, die sowohl auf dem Umschlag als auch auf der Karte aufge­ druckten Identifizierungen einzugeben. Die Möglichkeit, daß ein unbefugter Anrufer eine aktive Kontonummer eingibt und außerdem den davon verschiedenen Satz von numerischen oder alphanumerischen Zeichen eingibt, die den auf dem Umschlag des Satzes aufgedruckten Zeichen entsprechen, kann aufzu­ lässige Grenzen verringert werden, indem die Anzahl der durch den Kartenbenutzer einzugebenden Zeichen erhöht wird.

Claims (28)

1. Verfahren zum Herstellen eines Umschlags mit einer darin angeordneten separaten Verbundkarteneinheit aus einer einteiligen Kartenbogen-Umschlagbogen-Kombina­ tion, wobei die Kartenbogen-Umschlagbogen-Kombination einen Kartenbogen mit einem ersten Kartenabschnitt und einem zweiten Kartenabschnitt aufweist, die entlang ei­ ner Zwischen-Querlinie miteinander verbunden sind, wo­ bei der Umschlagbogen entlang einer ersten Querlinie mit dem Kartenbogen verbunden ist, die gegenüberliegen­ den Längsränder des Kartenbogens innerhalb der gegen­ überliegenden Längsränder des Umschlagbogens angeordnet sind, und der Umschlagbogen eine zweite Querlinie, durch die eine Umschlagvorder- und -rückwand definiert werden, und eine dritte Querlinie in der Vorderwand aufweist, durch die eine Umschlagklappe definiert wird, wobei das Verfahren die Schritte aufweist:
  • (a) Aufbringen eines Klebstoffs auf den ersten Kartenabschnitt und/oder den zweiten Kartenabschnitt,
  • (b) Falten des Kartenbogens entlang der Zwischen- Querlinie, um den ersten und den zweiten Kartenab­ schnitt miteinander zu verkleben, um eine Verbund­ karteneinheit zu bilden,
  • (c) Falten der Verbundkarteneinheit entlang der ersten Querlinie in Richtung des Umschlagbogens,
  • (d) Falten des Umschlagbogens entlang der zweiten Querlinie um die Verbundkarteneinheit und Verkleben der überlappenden Randabschnitte des Umschlagbogens miteinander, um aus dem Umschlagbogen einen Umschlag zu bilden, in dem die Verbundkarteneinheit angeordnet ist, wobei die erste Querlinie an der Öffnung des Umschlags angrenzend an die Umschlagrückwand angeordnet ist, und
  • (e) anschließendes Trennen des Umschlagbogens von der Verbundkarteneinheit entlang der ersten Querlinie, während die Umschlagklappe geöffnet ist, um eine in ei­ nem Umschlag angeordnete separate Karteneinheit herzu­ stellen, und anschließendes Verschließen der Umschlag­ klappe.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Verbundkartenein­ heit etwa die gleiche Höhe und die gleiche Breite hat wie eine herkömmliche Kreditkarte.
3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Verbundkartenein­ heit etwa 8.6 cm (3.375 Zoll) breit und 5.6 cm (2.125 Zoll) hoch ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ferner mit dem Schritt: Bedrucken des Umschlagbogens mit einer eindeutigen Identifizierung.
5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die eindeutige Identi­ fizierung für eine Erkennung durch eine optische Zeichenerkennungs- und -übertragungseinrichtung ge­ eignet sind.
6. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die Identifizierung ein Strichcode ist.
7. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die Identifizierung eine Folge von in Magnetfarbe gedruckten Zeichen ist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7, ferner mit dem Schritt: Bedrucken des Kartenbogens mit der glei­ chen Identifizierung wie die des Umschlagbogens.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7, wobei der Kartenbogen mit einer eindeutigen Identifizierung be­ druckt wird, die von der Identifizierung auf dem Um­ schlagbogen verschieden ist.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei meh­ rere einteilige Kartenbogen-Umschlagbogen-Kombinatio­ nen, deren Seiten- und Längsausrichtung miteinander in Beziehung stehen und die aneinander angrenzen, auf ei­ nem Bahnenmaterial angeordnet sind, um mehrere fertige Umschlag-Karten-Sätze herzustellen.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, ferner mit dem Schritt: Versiegeln der Umschlagklappe.
12. Verfahren zum Herstellen eines Umschlags mit einer auf dessen Außenseite auf gedruckten eindeutigen Identifi­ zierung und einer darin angeordneten separaten Verbundkarteneinheit, auf der die gleiche oder eine an­ dere Identifizierung aufgedruckt ist, aus einer eintei­ ligen Kartenbogen-Umschlagbogen-Kombination, wobei die Kartenbogen-Umschlagbogen-Kombination einen Kartenbogen aufweist, durch den mehrere Kartenabschnitte definiert werden, die entlang einer oder mehrerer Zwischen-Quer­ linien miteinander verbunden sind, und wobei der Umschlagbogen entlang einer ersten Querlinie mit dem Kartenbogen verbunden ist, die gegenüberliegenden Längsränder des Kartenbogens innerhalb der gegenüber­ liegenden Längsränder des Umschlagbogens angeordnet sind und der Umschlagbogen eine zweite Querlinie, durch die eine Umschlagvorder- und eine Umschlagrückwand de­ finiert werden, und eine dritte Querlinie in der Vor­ derwand aufweist, durch die eine Umschlagklappe defi­ niert wird, wobei das Verfahren die Schritte aufweist:
  • (a) Ausbilden einer eindeutigen Identifizierung auf dem Kartenbogen und dem Umschlagbogen,
  • (b) Aufbringen von Klebstoff auf mindestens einen Kartenabschnitt,
  • (c) Falten des Kartenbogens entlang einer oder mehreren Zwischen-Querlinien, um die Kartenabschnitte miteinander zu verkleben, um eine Verbundkarteneinheit zu bilden,
  • (d) Falten der Verbundkarteneinheit entlang der ersten Querlinie in Richtung des Umschlagbogens,
  • (e) Falten des Umschlagbogens entlang der zweiten Querlinie um die Verbundkarteneinheit und Verkleben der überlappenden Randabschnitte des Umschlagbogens miteinander, um aus dem Umschlagbogen einen Umschlag mit der darin angeordneten Karteneinheit zu bilden, wo­ bei die erste Querlinie an der Öffnung des Umschlags angrenzend an die Umschlagrückwand angeordnet ist,
  • (f) anschließendes Trennen des Umschlagbogens von der Verbundkarteneinheit entlang der ersten Querlinie, während die Umschlagklappe geöffnet ist, um eine in ei­ nem Umschlag angeordnete separate Karteneinheit her­ zustellen, und
  • (g) Verschließen der Umschlagklappe.
13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die Verbundkartenein­ heit etwa die gleiche Höhe und die gleiche Breite hat wie eine herkömmliche Kreditkarte.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, wobei der Kartenbo­ gen und der Umschlagbogen mit verschiedenen eindeutigen Identifizierungen bedruckt werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei die eindeutige Identifizierung für eine Erkennung durch eine elektronische Datenaufzeichnungs- und -übertra­ gungseinrichtung geeignet ist.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, wobei die Identifizierung auf dem Umschlag ein Strichcode ist.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, wobei die Identifizierung in Magnetfarbe gedruckte Zeichen auf­ weist.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, wobei der Umschlagbogen und der Kartenbogen unterschiedliche ein­ deutige Identifizierungen aufweisen, die für eine Er­ kennung durch eine optische Zeichenerkennungs- und -übertragungseinrichtung geeignet sind.
19. Verfahren zum Herstellen eines Umschlags mit einer auf dessen Außenseite aufgedruckten eindeutigen Identifi­ zierung, wobei im Umschlag eine Karte angeordnet ist, auf der eine andere eindeutige Identifizierung aufge­ druckt ist, wobei das Verfahren die Schritte aufweist:
  • (a) Erzeugen einer ersten Folge eindeutiger ma­ schinenblesbarer Identifizierungen von einer elektroni­ schen Datenspeichereinrichtung;
  • (b) Erzeugen einer zweiten Folge von Identifizie­ rungen von der elektronischen Datenspeichereinrichtung, wobei jede Identifizierung in der zweiten Folge nur ei­ ner der Identifizierungen in der ersten Folge zu­ geordnet ist;
  • (c) Aufdrucken einer aus der ersten Folge von Identifizierungen ausgewählten ersten eindeutigen Iden­ tifizierung auf einen ersten Abschnitt eines sich bewe­ genden bedruckbaren Bahnenmaterials;
  • (d) Aufdrucken der zugeordneten Identifizierung der zweiten Folge auf einen dem ersten Abschnitt fol­ genden zweiten Abschnitt der bedruckbaren Bahn;
  • (e) Trennen des ersten und des zweiten Abschnitts von der bedruckbaren Bahn, um einen einteiligen Bogen zu bilden, der die erste und die zugeordnete Identifi­ zierung aufweist;
  • (f) Formen des getrennten ersten Abschnitts mit der darauf aufgedruckten ersten Identifizierung zu ei­ nem Umschlag und des zweiten Abschnitts mit der darauf aufgedruckten zugeordneten Identifizierung zu einer im Umschlag angeordneten Karteneinheit; und
  • (g) Trennen der Karteneinheit vom Umschlag.
20. Verfahren nach Anspruch 19, wobei die Identifizierungen der ersten und der zweiten Folge verschieden sind.
21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, wobei die Identifi­ zierungen der zweiten Folge aus einer Gruppe aus Buch­ staben des Alphabets, Zahlen und alphanumerischen Zei­ chen ausgewählt werden.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 21, wobei die erste und die zweite Folge von Identifizierungen in ei­ ner elektronischen Datenspeichereinrichtung gespeichert sind.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 22, wobei die Identifizierungen der ersten Folge Strichcodes sind.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 23, ferner mit dem Schritt: Übertragen der Identifizierung auf den Umschlag durch eine elektronische Datenübertragungsein­ richtung für einen Vergleich mit der Identifizierung auf dem Umschlag zugeordneten Daten in der Datenspeichereinrichtung.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 24, ferner mit dem Schritt: Übertragen der Identifizierung auf der Karteneinheit durch eine elektronische Datenübertra­ gungseinrichtung für einen Vergleich mit der Identifi­ zierung auf der Karteneinheit zugeordneten Daten in der Datenspeichereinrichtung.
26. Fertigartikel mit versiegeltem Umschlag, in dem eine Karte mit mindestens zwei Kartenabschnitten angeordnet ist, wobei die Karte und der Umschlag eindeutige Identifizierungen aufweisen und die Karte und der Um­ schlag aus einer einteiligen bedruckbaren Bahn her­ gestellt sind.
27. Artikel nach Anspruch 26, wobei die Identifizierungen auf der Karte und auf dem Umschlag verschieden sind.
28. Artikel nach Anspruch 26 oder 27, wobei der fertige Um­ schlag die gleiche Höhe und die gleiche Breite hat wie eine herkömmliche Kreditkarte.
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