DE29809833U1 - Anordnung zum Befestigen einer Parallelogrammführung in einer Kraftmeßvorrichtung - Google Patents
Anordnung zum Befestigen einer Parallelogrammführung in einer KraftmeßvorrichtungInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
EUROPEAN TRADEMARK ATTORNEYS
Dipl.-Ing. H. Leinweber (i976t)
Dipl.-lng. Heinz Zimmermann Dipl.-lng. A. Gf. v. Wengersky
Dipl.-Phys. Dr. Jürgen Kraus Dipl.-lng. Thomas Busch Dipl.-Phys. Dr. Klaus Seranski
Rosental 7
D-80331 München
TEL+49-89-231124-0
FAX+49-89-231124-11
FAX+49-89-231124-11
0 2. Juni 1998 *rgs
Unser Zeichen 441 D
Mettler-Toledo GmbH
CH-8606 Greifensee
CH-8606 Greifensee
Anordnung zum Befestigen einer Parallelogrammführung
in einer Kraftmeßvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Befestigen einer Parallelogrammführung in einer Kraftmeßvorrichtung,
insbesondere einer Waage, bei der ein von einem ersten Parallelogrammschenkel der Parallelogrammführung gebildeter,
zur Aufnahme der zu messenden Kraft dienender Lastaufnehmer durch zwei zueinander parallele, längssteife, in der Parallelogrammebene
biegeelastische Lenker an einem zweiten Parallelogrammschenkel der Parallelogrammführung parallel auslenkbar
geführt ist und der zweite Parallelogrammschenkel mit einer zu seiner starren Festlegung an einem tragenden Teil der
Kraftmeßvorrichtung dienenden Befestigungsstelle versehen ist
sowie einen in den von den beiden Lenkern begrenzten Innenraum der Parallelogrammführung hineinragenden Abschnitt
aufweist, und bei der die Parallelogrammführung quer zur Parallelogrammebene
von zwei dazu parallelen seitlichen Endflächen begrenzt ist, zwischen denen sich die Parallelogrammschenkel
und die Lenker erstrecken.
Bei derartigen Befestigungsanordnungen muß von der Befestigungsstelle
des stationär festgelegten zweiten Parallelogrammschenkels
das gesamte Moment aufgenommen werden, das von der an dem ersten Parallelogrammschenkel angreifenden, zu
messenden Kraft hervorgerufen wird. Hierdurch können Verformungen der Parallelogrammführung verursacht werden. Ferner
können durch die Festlegung des zweiten Parallelogrammschenkels
mittels seiner Befestigungsstelle Spannungen in die Parallelogrammführung
sowie damit in Verbindung stehende Teile eingeleitet v/erden. Sowohl die Verformungen als auch die eingeleiteten
Spannungen können sich nachteilhaft auf die Meßgenauigkeit auswirken.
Bei einer bekannten Anordnung der eingangs genannten Art (DE 43 05 425 Al) sind sowohl der starr festgelegte Parallelogrammschenkel
als auch der auslenkbare Parallelogrammschenkel der Parallelogrammführung jeweils in der Form eines Hohlprofils
mit in der Parallelogrammebene dreieckförmigem Querschnitt ausgebildet, wobei jeweils der sich in der Lenkerlängsrichtung
hinsichtlich des Innenraums der Parallelogrammführung nach außen erstreckende Dreiecksschenkel des feststehend
abgestützten und des auslenkbar geführten Parallelogrammschenkels als Befestigungsfläche auf einer Bodenplatte
der Waage bzw. als Befestigungsfläche für eine Waagschale
dient. Durch diese stabile hohlprofilförmige Ausbildung der
beiden Parallelogrammschenkel und die damit verbundene Befestigungsgeometrie können zwar die Probleme der Spannungsein-5
leitung und Verformung gemindert werden. Doch ist diese Bauform platzaufwendig und erfordert einen verhältnismäßig hohen
Materialbedarf.
Es ist auch bekannt (EP O 573 806 Al), zur Minderung unerwünschter
Spannungen die quaderförmige Meßzelle einer Kraftmeßvorrichtung zwischen zwei sich parallel zu den Quaderhauptebenen
erstreckenden U-Schenkeln eines stabilen U-Profils anzuordnen, wobei die Meßzelle mit einer ihrer sich
zwischen den Quaderhauptebenen erstreckenden Seitenflächen an der Innenseite des die U-Schenkel verbindenden U-Steges festgelegt
wird. Auch hier stellt jedoch das U-Profil ein verhältnismäßig aufwendiges Bauteil dar. Auch sind dabei hohe
Anforderungen an die der Befestigung dienende Seitenfläche der Meßzelle und die damit in Eingriff stehende Innenseite
des U-Profils zu stellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsanordnung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die einerseits einen geringen baulichen Aufwand erfordert und andererseits
eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Meßgenauigkeit nach sich zieht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
die Befestigungsstelle an dem in den Innenraum hineinragenden Abschnitt des zweiten Parallelogrammschenkels vorgesehen ist.
Die erfindungsgemäße Befestigungsanordnung ist platzspa-5
rend. Auch bedarf sie keiner aufwendigen Bearbeitung des mit der Befestigungsstelle versehenen zweiten Parallelogramm-Schenkels.
Ebensowenig ist ein aufwendiges Profilteil zum Befestigen der Parallelogrammführung erforderlich. Schließlich
ist die bei der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung gewählte
Lage der Befestigungsstelle sowohl im Hinblick auf die
Übertragung des von der zu messenden Kraft hervorgerufenen
Moments als auch im Hinblick auf die Kleinhaltung unerwünschter Spannungseinleitung vorteilhaft.
5 Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Befestigungsstelle an einem sich zwischen den
beiden seitlichen Endflächen erstreckenden und zu einem der
Lenker weisenden Oberflächenbereich des in den Innenraum hineinragenden
Abschnitts angeordnet ist und der diesem Oberflächenbereich zugewandte Lenker im Bereich der Befestigungsstelle
eine Ausnehmung zum Durchgriff eines einen mit der Befestigungsstelle
in Eingriff stehenden Bereich aufweisenden Abschnitts des tragenden Teils aufweist.
Da die sich zwischen den zur Parallelogrammebene parallelen seitlichen Endflächen erstreckenden Lenker den sich
quer zur Parallelogrammebene erstreckenden Oberflächenbereichen des in den Innenraum hineinragenden Abschnitts gegenüberliegen,
ist bei dieser Ausführungsform die Befestigung durch den einen Lenker hindurch vorgesehen, wozu dieser Lenker
mit der dem Durchgriff des zur Befestigung dienenden Ab-Schnitts des tragenden Teils dienenden Ausnehmung versehen
ist. Zwar ruft diese Ausnehmung eine gewisse Schwächung des betreffenden Lenkers hervor. Dem stehen jedoch die Vorteile
gegenüber, daß die Befestigungsanordnung besonders platzsparend ist und die Stelle der Parallelograinmfuhrung, an der der
betreffende Abschnitt des tragenden Teils und der sich quer zur Parallelogrammebene erstreckende Oberflächenbereich des
in den Innenraum hineinragenden Abschnitts miteinander in Eingriff stehen, einerseits klein gehalten v/erden kann und
andererseits keiner besonderen Bearbeitung bedarf.
In diesem Zusammenhang besteht eine zweckmäßige weitere Ausgestaltung darin, daß die Befestigungsstelle und der damit
in Eingriff stehende Bereich des tragenden Teils durch mindestens einen in einer Gewindebohrung des Abschnitts des zweiten
Parallelogrammschenkels festgelegten und sich parallel zur Parallelogrammebene erstreckenden Schraubbolzen zusammengespannt
sind. Hierbei bietet die Parallelograinmfuhrung zwischen ihren beiden Lenkern in der axialen Richtung des Schraubbolzens
ausreichend Platz für eine stabile Verankerung des Schraubbolzens in dem in den Innenraum hineinragenden Abschnitt.
Davon abweichend kann die Ausgestaltung auch derart getroffen sein, daß die Befestigungsstelle und der damit in
Eingriff stehende Bereich des tragenden Teils durch mindestens einen in einer Gewindebohrung des tragenden Teils festgelegten
und sich parallel zur Parallelogrammebene erstrekkenden Schraubbolzen zusammengespannt sind, dessen Bolzenkopf
in einer Ausnehmung des in den Innenraum der Parallelogrammführung
hineinragenden Abschnittes angeordnet ist und dessen Bolzenschaft sich durch einen zwischen der Ausnehmung und dem
Oberflächenbereich begrenzten Materialbereich des Abschnittes hindurch erstreckt. Hierbei befindet sich also die Gewindebohrung
in dem tragenden Teil und nicht in dem in den Innenraum hineinragenden Abschnitt der Parallelogrammführung.
Durch diese Art der Befestigung treten in der Parallelogrammführung geringere Befestigungsspannungen auf.
In einer alternativen Ausführungsform ist vorgesehen,
daß die Befestigungsstelle an einer der seitlichen Endflächen
des in den Innenraum der Parallelogrammführung hineinragenden Abschnitts des zweiten Parallelogrammschenkels angeordnet ist
und das tragende Teil mit einem sich im Bereich der Befestigungsstelle längs der seitlichen Endfläche erstreckenden Abschnitt
versehen ist, der einen mit der Befestigungsstelle in Eingriff stehenden Bereich aufweist.
Da die zur Parallelogrammebene parallelen seitlichen Endflächen des in den Innenraum der Parallelogrammführung
hineinragenden Abschnitts auf beiden Seiten der Parallelogrammführung freiliegen, kann der Ort der Befestigungsstelle
0 innerhalb des gesamten zur Verfügung stehenden Bereichs der seitlichen Endfläche des in den Innenraum hineinragenden Abschnittes
den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend frei gewählt werden. Im Unterschied zur Befestigung an einem zu einem
der Lenker weisenden Oberflächenbereich des in den Innenraum
hineinragenden Abschnitts, die eine gewisse Mindestabmessung dieses Abschnittes quer zur Parallelogrammebene erfordert,
kommt bei dieser alternativen Ausführungsform der
große Vorteil hinzu, daß die Parallelograinraführung quer zur
Parallelograramebene eine beliebig kleine Abmessung aufweisen kann, was zu erheblichen Material- und Kosteneinsparungen
führen kann.
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Ähnliche Vorteile werden mit einer Ausführungsform erreicht,
bei der vorgesehen ist, daß die Befestigungsstelle an in der zur Parallelogrammebene senkrechten Richtung einander
gegenüberliegenden Bereichen der seitlichen Endflächen des in den Innenraum der Parallelogrammführung hineinragenden Abschnitts
des zweiten Parallelogrammschenkels angeordnet ist und das tragende Teil zwei Abschnitte aufweist, von denen je
einer sich längs eines der einander gegenüberliegenden Bereiche erstreckt und mit einem damit in Eingriff stehenden Bereich
versehen ist. Während bei der vorher erörterten Ausführungsform der Befestigungsangriff des tragenden Teils nur an
einer der beiden seitlichen Endflächen stattfindet, greift bei dieser Ausführungsform das tragende Teil an beiden seitlichen
Endflächen des in den Innenraum der Parallelogrammfüh-0 rung hineinragenden Abschnitts an. Zusätzlich zu den Vorteilen
der nur einseitigen Befestigung v/ird bei dieser zweiseitigen Befestigung die Stabilität erhöht.
Sowohl bei dieser einseitigen als auch bei dieser zweiseitigen Befestigung ist es zweckmäßig, daß die Befestigungsstelle
und der/die damit in Eingriff stehende(n) Bereich(e)
des tragenden Teils durch mindestens einen sich quer zur Parallelogrammebene erstreckenden Schraubbolzen zusammengespannt
sind. In beiden Fällen wird dadurch eine sichere Festlegung 0 zwischen der Parallelogrammführung und dem tragenden Teil bewirkt.
Im Rahmen der Erfindung ist ferner zweckmäßigerweise vorgesehen, daß das tragende Teil in Form einer an einem
Grundgestell der Kraftmeßvorrichtung verankerbaren, sich quer zur Parallelogrammebene erstreckenden Befestigungsplatte ausgebildet
ist, von der aus sich der den mit dem Befestigungs-
bereich in Eingriff stehenden Bereich aufweisende Abschnitt des tragenden Teils senkrecht zu der Befestigungsplatte erstreckt.
Bei der auf der Befestigungsplatte beruhenden Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Anordnung wird die Parallelogrammführung nicht unmittelbar mit dem Grundgestell der
Kraftmeßvorrichtung verbunden, sondern mittels der an dem Grundgestell verankerbaren Befestigungsplatte. Dadurch werden
Temperaturänderungen verzögert und Arbeitsvorgänge an der Kraftmeßvorrichtung sowohl bei der Herstellung als auch bei
der Wartung erleichtert. Die Befestigungsplatte hat auch den
Vorteil, daß man sie an verschiedene bestehende Grundgestelle bzw. Gehäuse anpassen kann, indem man sie mit verschiedenen
entsprechenden Befestigungslöchern versieht.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist insbesondere bei Ausführungsformen
vorteilhaft, bei denen die Parallelogrammführung einen an dem in ihren Innenraum hineinragenden Abschnitt
des zweiten Parallelogrammschenkels abgestützten Kraftübertragungshebel aufweist.
Der Kraftübertragungshebel dient dazu, die zu messende
Kraft von dem als Lastaufnehmer dienenden ersten Parallelogrammschenkel
zu einem Meßsystem der Kraftmeßvorrichtung, beispielsweise einem magnetischen Lastkompensationssystem, .zu
übertragen. Indem einerseits der von der zu messenden Kraft belastete Kraftübertragungshebel an dem in den Innenraum hineinragenden
Abschnitt abgestützt und andererseits auch die Befestigungsstelle der Parallelogrammführung an diesem Abschnitt
angeordnet ist, wird die von der Abstützstelle des Kraftübertragungshebels aufzunehmende Last sehr unmittelbar
auf die Befestigungsstelle übertragen.
5 Alle Ausführungsformen können zweckmäßig derart gestaltet
sein, daß die Parallelogrammführung einstückig aus einem einzigen, im wesentlichen quaderförmigen Materialblock ausge-
bildet ist. Dabei können die einzelnen Bereiche der Parallelogrammf
ührung, wie die beiden Parallelograrunschenkel, die Lenker und der in den Innenraum hineinragende Abschnitt, voneinander
nur durch dünne Schnittlinien getrennt sein, wie sie beispielsweise durch Funkenerodieren hergestellt werden können.
Die erfindungsgemäß vorgesehene Anordnung der Befestigungsstelle an dem in den Innenraum der Parallelogrammführung
hineinragenden Abschnitt des zweiten Parallelogrammschenkels dient der Verwirklichung der mit einer solchen platz- und arbeitssparenden
Gestaltung der Parallelogrammführung verbundenen Vorteile.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und der
Zeichnung, auf die bezüglich einer erfindungswesentlichen Offenbarung
aller im Text nicht erwähnten Einzelheiten ausdrücklich hingewiesen wird. Hierin zeigen:
Fig. 1 eine seitliche Aufsieht auf eine Ausführungsform
einer Parallelogrammführung in einer zur Paralle
logrammebene senkrechten Richtung,
Fig. 2 eine zur Parallelogrammebene parallele Schnittansicht der Parallelogrammführung von. Fig. 1 in einem
in einer Kraftmeßvorrichtung befestigten Zu
stand,
Fig. 3 eine zur Blickrichtung von Fig. 2 senkrechte Aufsicht auf die befestigte Parallelogrammführung,
in der die Linie A-A die Schnittebene von Fig. 2
angibt,
Fig. 4 eine Aufsicht auf eine in der Ausführungsform von
Fig. 1 bis 3 verwendete Befestigungsplatte,
35
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Fig. 5 eine zur Parallelogrammebene senkrechte Seitenansicht einer anderen Ausführungsform einer in ei-
ner Kraftmeßvorrichtung befestigten Parallelogrammfuhrung
,
Fig. 6 eine zur Zeichnungsebene von Fig. 5 parallele Aufsicht auf die in Fig. 5 dargestellte befe
stigte Parallelogrammführung von rechts, und
Fig. 7 eine teilweise aufgeschnittene perspektivische Ansicht einer der Ausführungsform von Fig. 1 bis
4 entsprechenden Ausführungsform, die jedoch eine
etwas abgewandelte Art der Befestigung aufweist.
Gemäß Fig. 1 sind in einem quaderförmigen Materialblock,
dessen zum Betrachter weisende Hauptfläche in der Zeichnungsebene liegt und dessen zur Zeichnungsebene senkrechte Dickenabmessung
deutlich kleiner ist als seine sich in der Zeichnungsebene erstreckenden Abmessungen, dünne, den Materialblock
in der Richtung seiner Dickenabmessung durchsetzende Schnittlinien, etwa durch Funkenerodieren, ausgebildet. Von
diesen dünnen Schnittlinien begrenzt eine in der Nähe des und parallel zu dem in Fig. 1 unteren Rand 1 des Materialblocks
verlaufende Schnittlinie 2 einen unteren Lenker 3 an seiner zum Innenraum des Materialblocks weisenden Seite, während eine
parallel zu und nahe dem in Fig. 1 oberen Rand 4 des Materialblocks verlaufende Schnittlinie 5 einen oberen Lenker 6
an seiner zum Innenraum des Materialblocks weisenden Seite begrenzt. Die dem Innenraum abgewandten Seiten der Lenker 3,
6 werden von Bereichen der zur Zeichnungsebene senkrechten Seitenflächen des Materialblocks gebildet.
Die beiden Schnittlinien 2, 5 sind in ihren Endbereichen in bezug auf den Innenraum des Materialblocks konvex nach außen
hin gewölbt. Diesen konvexen Wölbungen der Schnittlinien 2, 5 stehen dazu spiegelbildliche Ausnehmungen im unteren
Rand 1 bzw. oberen Rand 4 des Materialblocks gegenüber. Hierdurch sind an den Enden der Lenker 3, 6 Dünnstellen 7, 8, 9,
10 gebildet, durch die den in ihrer Längsrichtung steifen
Lenkern 3, 6 eine Biegeelastizität gegenüber Auslenkungen in einer quer zu ihrer Längsachse sowie parallel zur Zeichnungsebene
gerichteten Richtung erteilt wird.
Bei derartigen Auslenkungen liegen die Dünnstellen 7, 8, 9, 10, d. h. die durch diese Dünnstellen bestimmten Biegelinien
der Lenker 3, 6, auf den Eckpunkten eines Parallelogramms, dessen Parallelogrammebene in der Zeichnungsebene von
Fig. 1 liegt. Ein erster Parallelogrammschenkel 11 dieser Parallelogrammführung ist durch den an die beiden in Fig. 1
linken Dünnstellen 7, 10 sich anschließenden linken Bereich des Materialblocks gebildet. Dem die beiden Lenker 3, 6 an
ihren in Fig. 1 linken Dünnstellen 7, 10 verbindenden ersten Parallelogrammschenkel 11 steht als dazu paralleler zweiter
Parallelogrammschenkel 12 der die Lenker 3, 6 im Anschluß an deren in Fig. 1 rechte Dünnstellen 8, 9 verbindende Materialbereich
12 des Materialblocks gegenüber. Der zweite Parallelogrammschenkel 12, der an seiner dem Innenraum des Materialblocks
abgewandten Außenseite 13 durch Bereiche der zur 0 Zeichnungsebene von Fig. 1 senkrechten Seitenfläche des Materialblocks
begrenzt ist, ragt mit einem Abschnitt 14 in den Innenraum der von den beiden Parallelogrammschenkeln 11, 12
und den beiden Lenkern 3, 6 gebildeten Parallelogrammführung hinein.
Von dem unteren Lenker 3 ist der Abschnitt 14 durch die Schnittlinie 2 getrennt. Von letzterer zweigt an der Stelle,
wo sie von ihrem geradlinigen Verlauf in ihren die linke untere Dünnstelle 7 begrenzenden gewölbten Verlauf übergeht,
eine weitere dünne Schnittlinie 15 ab, die sich in der Richtung vom unteren Lenker 3 zum oberen Lenker 6 erstreckt und
den in Fig. 1 rechts der Schnittlinie 15 gelegenen Abschnitt 14 von einem links der Schnittlinie 15 gelegenen Koppelglied
16 trennt. Im Bereich der beiden auf einer gedachten Verbindungslinie 17 der beiden linken Dünnstellen 7, 10 und in einem
Abstand zu diesen Dünnstellen angeordneten Enden des Koppelgliedes 16 weist die Schnittlinie 15 jeweils einen nach
links weisenden, konvex gewölbten Verlauf auf, durch den im
Zusammenwirken mit einer zur Schnittlinie 15 in bezug auf die gedachte Verbindungslinie 17 zwischen den Enden des Koppelgliedes
16 spiegelbildlich verlaufenden Schnittlinie 18 auf der Verbindungslinie 17 liegende Dünnstellen 19, 20 des Koppelgliedes
16 begrenzt werden. Von der der Dünnstelle 10 des oberen Lenkers 6 benachbarten Dünnstelle 2 0 des Koppelgliedes
16 aus geht die Schnittlinie 18 in die den oberen Lenker 6 begrenzende Schnittlinie 5 über.
Die Schnittlinie 15 begrenzt den Abschnitt 14 längs ihres von der Schnittlinie 2 ausgehenden Teils bis zu der Stelle,
wo sie in ihren die in der Nähe der Dünnstelle 10 des oberen Lenkers gelegene Dünnstelle 2 0 der Koppel 16 begrenzenden
gewölbten Verlauf übergeht. An dieser Stelle zweigt eine den Abschnitt 14 im weiteren begrenzende Schnittlinie 21
ab, die in einer zu einer sich quer zum oberen Lenker 4 erstreckenden gedachten Linie 21 hin weisenden konvexen Wölbung
endet. Dazu bezüglich der gedachten Linie 22 spiegelbildlich verläuft die konvexe Wölbung einer weiteren Schnittlinie 23,
die sich anschließend an ihre konvexe Wölbung im wesentlichen der Längsrichtung des oberen Lenkers 6 folgend bis zu einer
Bohrung 2 4 erstreckt und von dort aus ein kurzes Stück bis zu einer weiteren Bohrung 25 fortsetzt, die mit der den oberen
Lenker 6 begrenzenden Schnittlinie 5 in Verbindung steht. Durch diesen Verlauf ist der von dem zweiten Parallelogrammschenkel
12 ausgehende Abschnitt 14 insgesamt von der unteren Schnittlinie 2, der davon abzweigenden Schnittlinie 15, der
von letzterer abzweigenden Schnittlinie 21, der weiteren Schnittlinie 23 und dem damit in Verbindung stehenden Teil
der den oberen Lenker 4 begrenzenden Schnittlinie 5 begrenzt.
Gleichzeitig begrenzen die zu der gedachten Linie 22 spiegelbildlichen Wölbungen der Schnittlinien 21 und 23 zwisehen
sich ein stehendes Biegelager 26 für einen Kraftübertragungshebel 27, welcher von dem Abschnitt 14 durch die
Schnittlinien 21 und 2 3 und von dem oberen Lenker 6 durch den
der weiteren Schnittlinie 23 gegenüberliegenden Teil der Schnittlinie 5 abgegrenzt ist. Der in Fig. 1 links des stehenden
Biegelagers 26 gelegene Arm des Kraftübertragungshebels 27, dessen linkes Ende von dem ersten Parallelogrammschenkel
11 durch den zur Dünnstelle 10 hin verlaufenden Teil der Schnittlinie 18 abgegrenzt ist, steht mit der Dünnstelle
2 0 des Koppelgliedes 16 in Verbindung, dessen dazu entgegengesetzte
Dünnstelle 19 mit dem ersten Parallelogrammschenkel 11 in Verbindung steht.
Die in Fig. 1 dargestellte Parallelogrammführung ist auf eine aus den Fig. 2 bis 4 ersichtliche Weise in einer Kraftmeßvorrichtung,
beispielsweise einer Waage, befestigt. Eine in Fig. 4 im demontierten Zustand und in den Fig. 2 und 3 im
zusammengebauten Zustand dargestellte, im wesentlichen ebene Befestigungsplatte 28 dient als tragendes Teil. Sie weist
verschiedene Konfigurationen von Befestigungslöchern 29 auf,
mittels derer sie an verschiedenartig gestalteten Grundgestellen von Kraftmeßvorrichtungen, beispielsweise den Gehäuseunterteilen
von Waagen, durch Verschrauben verankert werden kann. Aus der sich im montierten Zustand quer zur Parallelogrammebene
erstreckenden Ebene der Befestigungsplatte 2 8 ragt in einer zu dieser Ebene senkrechten Richtung ein Abschnitt
3 0 empor, dessen Abmessungen quer zur Parallelogrammebene kleiner sind als die betreffenden Abmessungen des unteren
Lenkers 3. Gemäß Fig. 2 erstreckt sich im montierten Zustand der Abschnitt 3 0 mit Spiel durch eine in dem unteren Lenker 3
ausgebildete Ausnehmung 31 hindurch und steht an seinem sich quer zur Parallelogrammebene erstreckenden freien Endbereich
32 mit einem als Befestigungsstelle dienenden, sich quer zur
Parallelogrammebene erstreckenden sowie zum unteren Lenker 3 weisenden Oberflächenbereich 33 des in den Innenraum der Parallelogrammführung
ragenden Abschnitts 14 des zweiten Parallelogrammschenkels 12 in Eingriff.
Im Bereich der Ausnehmung 31 ist der in den Innenraum der Parallelogrammführung hineinragende Abschnitt 14 des
13 &idigr;&idigr;.**!&iacgr;&iacgr;&idigr;* "I ·
zweiten Parallelogrammschenkels 12 itiit zwei unter einem gegenseitigen
Abstand angeordneten Gewindebohrungen 3 4 versehen, deren Achsenrichtung quer zur Längsrichtung des unteren
Lenkers 3 sowie parallel zur Parallelogrammebene verläuft. Deckungsgleich zu den beiden Gewindebohrungen 34 sind in dem
zur Befestigung dienenden Abschnitt 3 0 der Befestigungsplatte 28 zwei Durchgangsbohrungen 35 ausgebildet. Letztere werden
von zwei Schraubbolzen 3 6 durchsetzt, die mit ihren Gewindeschäften
in die Gewindebohrungen 34 eingeschraubt sind und sich mit ihren Köpfen an der der Parallelogrammführung abgewandten
Seite der Befestigungsplatte 28 abstützen. Hierdurch
werden die Befestigungsplatte 28 und die Parallelogrammführung
stabil zusammengespannt.
Aus den Fig. 2 und 3 sind weitere Bestandteile der Waage erkennbar, die mit Hilfe von in Fig. 1 ersichtlichen Montagelöchern
der Parallelogrammführung an letzterer festgelegt sind. Im einzelnen weist der in den Innenraum der Parallelogrammführung
hineinragende Abschnitt 14 des zweiten Paralle-0 logrammschenkels 12 in seinem dem unteren Lenker 3 benachbarten
unteren Bereich zwei durchgehende Montagelöcher 3 7 auf, deren Achsenrichtung sich quer zur Parallelogrammebene
erstreckt. Mittels diese Montagelöcher 37 durchsetzender Schraubbolzen und Abstandshaltern 38 sind in einem Abstand
von den beiden zur Parallelogrammebene parallelen seitlichen Endflächen 39 der Parallelogrammführung an letzterer zwei
seitliche Halteteile 40 befestigt, die sich beidseits der Parallelogrammführung parallel zur Längsrichtung der Lenker
3, 6 in Richtung auf den zweiten Parallelogrammschenkel 12 0 und darüber hinaus erstrecken sowie in ihrem sich jenseits
des zweiten Parallelogrammschenkels 12 erstreckenden Bereich eine Halteplattform 41 für einen Permanentmagneten eines magnetischen
Kraftkompensationssystems 42 bilden. Dabei können die zwei seitlichen Halteteile 40 Bestandteile eines einstückig
ausgebildeten Bauteils sein.
14 &iacgr;!.**&idigr;&Igr;&iacgr;&iacgr;* *"· &idigr; ·
Des weiteren sind in dem Kraftübertragungshebel 27 zwei ihn quer zur Parallelogrammebene durchsetzende Montagelöcher
43 ausgebildet, die von Schraubbolzen 44 durchsetzt sind, mit denen unter Zwischenschaltung von Abstandshaltern 38 beidseits
der Parallelogrammführung an dem Kraftübertragungshebel 27 Hebelverlängerungen 45 befestigt sind, die sich in einem
Abstand zu den seitlichen Endflächen 3 9 in Richtung auf das magnetische Kraftkompensationssystem 42 erstrecken und in
dessen Bereich einen Halterahmen für eine in das Magnetfeld des Permanentmagneten des Kraftkompensationssystems eintauchende
Kompensationsspule bilden.
Auf der zum oberen Rand 4 des oberen Lenkers 6 parallelen oberen Randfläche 46 des ersten Parallelogrammschenkels
11 ist ein sich in Richtung des zweiten Parallelogrammschenkels
12 etwa bis zur Mitte des oberen Lenkers 6 erstreckender Waagschalenträger 47 mittels zwei Schraubbolzen 48 befestigt,
die in sich parallel zur Parallelogrammebene und guer zur Längsrichtung der Lenker 3, 6 erstreckenden Gewindebohrungen
49 des ersten Parallelogrammschenkels 11 festgeschraubt sind. An seinem dem ersten Parallelogrammschenkel 11 abgewandten
Ende ist auf dem Waagschalenträger 47 ein Waagschalenaufnahmekonus
50 mittels einer Schraubenfeder 51 federnd abgestützt. Die Schraubenfeder 51 ist auf dem Außenumfang eines
sich über der dem oberen Lenker 6 abgewandten Oberseite des Waagschalenträgers 47 erhebenden rohrförmigen Teils geführt,
in dessen Innerem ein mit dem Waagschalenaufnahmekonus 50
verbundener Führungsbolzen 53 verschieblich geführt ist.
Das rohrförmige Teil 52 und der darin gelagerte Führungsbolzen 53 ragen über die dem oberen Lenker 6 zugewandte
Unterseite des Waagschalenträgers 47 hinaus und erstrecken sich mit Spiel in eine im oberen Lenker 6 und dem daran angrenzenden
Bereich des Abschnitts 14 ausgebildete Ausnehmung 5 54 hinein. Letztere liegt der Ausnehmung 31 des unteren Lenkers
3 gegenüber.
Der sich im wesentlichen quer zur Parallelogrammebene über dem oberen Lenker 6 erstreckende Waagschalenträger 47
weist in einem Abstand zu den seitlichen Endflächen 39 der Parallelogrammführung sowie parallel dazu abgebogene Seitenteile
55 auf, die sich in Richtung auf den unteren Lenker 3 etwa bis in die Mitte der Parallelogrammführung erstrecken.
Ein über die zwischen den beiden Lenkern 3, 6 verlaufende Stirnfläche 56 des ersten Parallelogrammschenkels 11 hinausragender
Bereich der Seitenteile 55 ist mit einer Aufnahme 57 versehen, auf die zu Kalibrierzwecken ein Referenzgewicht
aufgelegt werden kann.
Fig. 7 zeigt in teilweise aufgeschnittener perspektivischer Ansicht eine Ausführungsform, die mit der Ausführungsform
von Fig. 1 bis 4 weitgehend übereinstimmt. Die übereinstimmenden Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet,
und es wird insoweit auf die Beschreibung von Fig. 1 bis 4 hingewiesen. Von diesen Figuren weicht Fig. 7 zunächst insofern
ab, als die Befestigungsplatte 28 etwas anders, insbesondere durchbrochen, geformt ist. Im übrigen besteht der wesentliche
Unterschied jedoch darin, daß der zur Befestigung dienende Abschnitt 30 der Befestigungsplatte 28 statt der
Durchgangsbohrungen 3 5 der Ausführungsform von Fig. 1 bis 4 Gewindebohrungen aufweist. Statt der Schraubbolzen 3 6 bei der
Ausführungsform von Fig. 1 bis 4 erstrecken sich bei der Ausführungsform
von Fig. 7 zwei Schraubbolzen 13 6 von dem in den Innenraum der Parallelogrammfuhrung hineinragenden Abschnitt
14 aus in die Gewindebohrungen der Befestigungsplatte 28 hinein und sind in diesen Gewindebohrungen festgeschraubt. Aus
0 dem bis zur Mittelebene der Parallelogrammführung aufgeschnittenen Bereich von Fig. 7 ist ersichtlich, daß in dem
Abschnitt 14 eine sich auch durch den oberen Lenker 6 hindurch fortsetzende Ausnehmung 138 ausgebildet ist, die sich
parallel zu den die Parallelogrammführung begrenzenden seitliehen
Endflächen in Richtung auf den zum unteren Lenker 3 weisenden Oberflächenbereich 3 3 des Abschnitts 14 erstreckt.
Das dem Oberflächenbereich 3 3 zugewandte Ende der Ausnehmung
138 erstreckt sich parallel zu dem Oberflächenbereich 33 und
dient als Abstützfläche für die Bolzenköpfe 137 der Schraubbolzen 13 6, wodurch die Parallelogrammführung mittels der
Schraubbolzen 136 an dem freien Endbereich 32 des Abschnittes 30 der Befestigungsplatte 28 festgespannt ist.
Eine in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform
entspricht mit Ausnahme der Befestigung der Parallelogrammführung im wesentlichen der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten
Ausführungsform, weswegen in den Fig. 5 und 6 für entsprechende Teile dieselben Bezugszeichen verwendet worden sind
wie in den Fig. 1 bis 4 und auf die betreffende Beschreibung der Fig. 1 bis 4 verwiesen wird. Lediglich auf eine etwas andere
Formgestaltung der Seitenteile 55 des Waagschalenträgers 47 ist hinzuweisen. Zur Verdeutlichung des Formunterschiedes
sind diese Seitenteile in den Fig. 5 und 6 mit dem gestrichenen Bezugszeichen 55' gekennzeichnet.
Abweichend von der in Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform
befindet sich bei der in Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform die Befestigungsstelle der Parallelogrammführung
an der in Fig. 5 zum Betrachter weisenden und in Fig. 6 linken seitlichen Endfläche 3 9 des in den Innenraum der Parallelogrammführung
hineinragenden Abschnitts 14 des zweiten Parallelogrammschenkels 12. Zu diesem Zweck ist die im übrigen
mit der in Fig. 4 dargestellten Befestigungsplatte 28 , im
wesentlichen übereinstimmende Befestigungsplatte 28' statt
des in Fig. 4 ersichtlichen sockeiförmigen Abschnittes 30 mit
einem aus der Hauptebene der Befestigungsplatte 28' senkrecht
0 und parallel zur Parallelogrammebene emporstehenden plattenförmigen Abschnitt 30' versehen. Letzterer steht mit einer
seiner beiden zur Parallelogrammebene parallelen Oberflächen mit der seitlichen Endfläche 39 der Parallelogrammführung in
Eingriff. Zwei sich quer zur Parallelogrammebene erstreckende Schraubbolzen 59 spannen den Abschnitt 30' der Befestigungsplatte
28' und den in den Innenraum der Parallelogrammführung
• «
hineinragenden Abschnitt 14 der Parallelogrammführung zusammen.
Das der Ausführungsform von Fig. 5 und 6 zugrundeliegende Befestigungsprinzip könnte auch derart verwirklicht sein,
daß auch auf der dem plattenförmigen Abschnitt 30' entgegengesetzten
seitlichen Endfläche 39 ein dem Abschnitt 30' entsprechender, aus der Hauptebene der Befestigungsplatte 28'
hochragender Abschnitt anliegt, wobei diese beiden Abschnitte von den Schraubbolzen 59 (Fig. 5) mit der Parallelogrammführung
zusammengespannt werden.
Vor allem in Fig. 1 sind weitere, nicht mit Bezugszeichen bezeichnete Löcher und Bohrungen der Parallelogrammführung
ersichtlich. Diese haben für die Befestigung der Parallelogrammführung oder die Montage der übrigen Teile der Waage
keine Bedeutung und sind deshalb hier nicht näher beschrieben. Zum Teil dienen sie zum Aufspannen des Materialblocks
bei der Herstellung der Schnittlinien durch Elektroerodieren 0 oder zum Einführen des Erodierdrahts oder auch zu anderen
Zwecken. Außerdem lassen die Fig. 3 und 6 schematisch eine an der Parallelogrammführung befestigte Schaltungsplatine 60 erkennen,
die mit elektronischen Bauelementen bestückt ist. Diese Schaltungsplatine 60 dient zur elektronischen Verarbeitung
des von dem magnetischen Kraftkompensationssystem gelieferten Meßsignals. Dieses entsteht dadurch, daß beim Auflegen
einer Last auf eine auf den Waagschalenaufnahmekonus 50 aufgesetzte
Waagschale (nicht dargestellt) der mit dem Waagschalenträger 47 verbundene erste Parallelogrammschenkel 11 gegenüber
dem zweiten Parallelogrammschenkel 12 geringfügig ausgelenkt wird. Diese Auslenkung wird durch das mit dem ersten
Parallelogrammschenkel 11 flexibel verbundene Koppelglied 16 auf den damit flexibel verbundenen Kraftübertragungshebel
2 7 übertragen, was eine der Hebelübersetzung entsprechende Auslenkung der an den Hebelverlängerungen 45 angeordneten
Kompensationsspule in dem elektromagnetischen Kraftkompensationssystem bewirkt. Letzteres regelt den Kompensati-
onsstrom durch die Lastkompensationsspule derart, daß die
Auslenkung rückgängig gemacht wird. Aus dem für die Herstellung des Gleichgewichtszustandes erforderlichen Kompensationsstrom
wird das Meßsignal hergeleitet.
1 unterer Rand
2 Schnittlinie
3 unterer Lenker
4 oberer Rand
5 Schnittlinie
6 oberer Lenker
7 Dünnstellen 8 Dünnstellen
9 Dünnstellen
10 Dünnstellen
11 erster Parallelogrammschenkel
12 zweiter Parallelogrammschenkel 13 Außenseite
14 Abschnitt
15 Schnittlinie
16 Koppelglied
17 Verbindungslinie 18 Schnittlinie
19 Dünnstelle
20 Dünnstelle
21 Schnittlinie
22 gedachte Linie
23 weitere Schnittlinie
2 4 Bohrung
25 Bohrung
26 stehendes Biegelager
27 Kraftübertragungshebel 28, 28' Befestigungsplatte
29 Befestigungslöcher
30, 30' Abschnitt
31 Ausnehmung
3 2 Endbereich
5 3 3 Oberflächenbereich
3 4 Gewindebohrungen
3 5 Durchgangsbohrungen
36 Schraubbolzen
37 Montagelöcher
38 Abstandshalter
39 seitliche Endflächen 40 seitliche Halteteile
41 Halteplattform
42 magnetisches Kraftkompensationssystem
43 Montagelöcher
44 Schraubbolzen
45 Hebelverlängerungen
46 obere Randfläche
4 7 Waagschalenträger
48 Schraubbolzen
49 Gewindebohrung
50 Waagschalenaufnahmekonus
51 Schraubenfeder
52 rohrförmiges Teil
53 Führungsbolzen
54 Ausnehmung 55, 55' Seitenteile
56 Stirnfläche
57 Aufnahme
58 Abschnitt
59 Schraubbolzen
60 Schaltungsplatine
13 6 Schraubbolzen
137 Bolzenkopf
13 8 Ausnehmung
139 Materialbereich
Claims (11)
1. Anordnung zum Befestigen einer Parallelogrammführung
in einer Kraftmeßvorrichtung, insbesondere einer Waage, bei der ein von einem ersten Parallelograminschenkel der Parallelogrammführung
gebildeter, zur Aufnahme der zu messenden Kraft dienender Lastaufnehmer durch zwei zueinander parallele,
längssteife, in der Parallelogrammebene biegeelastische Lenker an einem zweiten Parallelogrammschenkel der Parallelogrammführung
parallel auslenkbar geführt ist und der zweite Parallelogrammschenkel mit einer zu seiner starren
Festlegung an einem tragenden Teil der Kraftmeßvorrichtung dienenden Befestigungsstelle versehen ist sowie einen in den
von den beiden Lenkern begrenzten Innenraum der Parallelogrammführung hineinragenden Abschnitt aufweist, und bei der
die Parallelogrammführung quer zur Parallelogrammebene von zwei dazu parallelen seitlichen Endflächen begrenzt ist, zwischen
denen sich die Parallelogrammschenkel und die Lenker erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstel-0
Ie an dem in den Innenraum hineinragenden Abschnitt (14) des zweiten Parallelogrammschenkels (12) vorgesehen ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsstelle an einem sich zwischen den beiden
seitlichen Endflächen erstreckenden und zu einem der Lenker (3) weisenden Oberflächenbereich (33) des in den Innenraum
hineinragenden Abschnitts (14) angeordnet ist und der diesem Oberflächenbereich (33) zugewandte Lenker (3) im Bereich der
Befestigungsstelle eine Ausnehmung (31) zum Durchgriff eines einen mit der Befestigungsstelle in Eingriff stehenden Bereich
(32) aufweisenden Abschnitts (30) des tragenden Teils (28) aufweist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstelle und der damit in Eingriff stehende
Bereich (32) des tragenden Teils (28) durch mindestens einen in einer Gewindebohrung (34) des Abschnitts (14) des zweiten
Parallelogrammschenkels (12) festgelegten und sich parallel zur Parallelogrammebene erstreckenden Schraubbolzen (36) zusammengespannt
sind.
4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstelle und der damit in Eingriff stehende
Bereich (32) des tragenden Teils (28) durch mindestens einen in einer Gewindebohrung des tragenden Teils (28) festgelegten
und sich parallel zur Parallelogrammebene erstreckenden Schraubbolzen (136) zusammengespannt sind, dessen Bolzenkopf
(137) in einer Ausnehmung (138) des in den Innenraum der Parallelogrammführung hineinragenden Abschnittes (14) angeordnet
ist und dessen Bolzenschaft sich durch einen zwischen der Ausnehmung (138) und dem Oberflächenbereich (33) begrenzten Materialbereich
(13 9) des Abschnittes (14) hindurch erstreckt.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstelle an einer der seitlichen Endflächen
(39) des in den Innenraum der Parallelogrammführung hineinragenden Abschnitts (14) des zweiten Parallelogrammschenkels
(12) angeordnet ist und das tragende Teil (28') mit einem sich im Bereich der Befestigungsstelle längs der seitlichen
Endfläche (39) erstreckenden Abschnitt (30·) versehen ist, der einen mit der Befestigungsstelle in Eingriff stehenden
Bereich aufweist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstelle und der damit in Eingriff stehende
Bereich des tragenden Teils (28·) durch mindestens einen sich quer zur Parallelogrammebene erstreckenden Schraubbolzen (59)
zusammengespannt sind.
7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstelle an in der zur Parallelogrammebene
senkrechten Richtung einander gegenüberliegenden Bereichen der seitlichen Endflächen (39) des in den Innenraum der Parallelogrammführung
hineinragenden Abschnitts (14) des zweiten
Parallelogrammschenkels (12) angeordnet ist und das tragende Teil zwei Abschnitte aufweist, von denen je einer sich längs
eines der einander gegenüberliegenden Bereiche erstreckt und mit einem damit in Eingriff stehenden Bereich versehen ist.
5
5
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstelle und die damit in Eingriff stehenden
Bereiche des tragenden Teils durch mindestens einen sich quer zur Parallelogrammebene erstreckenden Schraubbolzen zusammengespannt
sind.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das tragende Teil in Form einer an einem Grundgestell der Kraftmeßvorrichtung verankerbaren, sich quer
zur Parallelogrammebene erstreckenden Befestigungsplatte (28, 28') ausgebildet ist, von der aus sich der den mit dem Befestigungsbereich
in Eingriff stehenden Bereich aufweisende Abschnitt des tragenden Teils senkrecht zu der Befestigungsplatte
(28, 28') erstreckt.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelogrammführung einen an dem in
ihren Innenraum hineinragenden Abschnitt (14) des zweiten Parallelogrammschenkels (12) abgestützten Kraftübertragungshebel
(27) aufweist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelogrammführung einstückig aus
einem einzigen, im wesentlichen quaderförmigen Materialblock ausgebildet ist.
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