DE29807338U1 - Vorrichtung zum Reinigen planparalleler Flächen, insbesondere von Aufstandsrosten aus der Geflügelhaltung - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen planparalleler Flächen, insbesondere von Aufstandsrosten aus der GeflügelhaltungInfo
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Description
Patentanwälte Erich und Nern GBM 178B
Vorrichtung zum Reinigen planparalleler Flächen, insbesondere von Aufstandsrosten aus
der Geflügelhaltung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen planparalleler Flächen, insbesondere
von Aufstandsrosten aus der Geflügelhaltung, mit einem Trog, der Wasserzuführungs- und Wasserauslaßeinrichtungen aufweist und in dem Führungen zur
Aufnahme der Roste angeordnet sind, in denen die Roste mittels Einzugswalzen durch den
Trog bewegt, mit Reinigungsbürsten beidseitig in eine Wirkverbindung gebracht und
Strahldüsen, den Reinigungsprozeß mittels Reinigungsflüssigkeit stützend, auf die Roste
gerichtet sind.
Aufstandsflächen von Hallen, in denen Geflügel gehalten werden, sollen periodisch,
spätestens dann, wenn das Geflügel wechselt, aus den Hallen herausgenommen und von
anhaftendem Kot u.a. Verunreinigungen befreit werden. Die Aufstandsflächen sind aus
Aufstandsrosten gebildet, die rasterförmig aneinandergelegt sind und eine einheitliche, den
Hallenboden überdeckende Fläche ausbilden, auf denen die Tiere stehen. Zur Reinigung
wird die einheitliche Fläche in ihre Einzelraster aufgelöst, d.h. die Aufstandsroste einzeln
herausgenommen und auf Reinigungsflächen gelegt, auf denen sie dann einzeln und manuell gereinigt werden müssen.
Es ist bekannt, flächenhafte Gebilde in Waschmaschinen zu reinigen. Die DE 25 15 894
Al offenbart eine Burst- und Waschmaschine für flächenhafte Materialien mit einer, eine
durch Überlagerung einer Rotationsbewegung erzeugten Oszillationsbewegungen, ausführenden Bürste. Die Vorrichtung weist einen Transportrollgang auf, mit dem die
plattenförmigen Materialien mit einer Reinigungslösung besprüht, einer Walzenbürste
zur reinigenden Bearbeitung zugeführt werden. Die Walze führt eine oszillierende Drehbewegung
aus, d.h. sie vibriert in radialer und in axialer Richtung während ihrer Rotationsbewegung.
In Durchlauf richtung angeordnete Düsenbalken besprühen reinigend die
bearbeitete Oberfläche. Nachteilig an der Ausführung gemäß der OS ist, daß nur eine
Oberfläche in einem Durchgang bearbeitet werden kann. Weiterhin ist die rotierende
Walzenbürste nur einseitig gelagert und damit für die Aufnahme von radialen Reinigungskräften
ungeeignet, da bei größeren Drücken auf die Bürstenwelle ein Moment wirkt.
Patentanwälte Erich und Nern GBM 178B - 2 -
Die DE 24 35 924 Al stellt eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Reinigen von plattenförmigen
Gegenständen vor. Gemäß dem Verfahren sollen Platten, auf denen Schaltungselemente
aufgelötet worden sind, nach dem Auflöten gereinigt werden. Dazu sind an einer Umlaufvorrichtung Trageinrichtungen vorgesehen, die über eine Reihe von rotierenden
Bürsten bewegt werden. Die Bürsten sind paarweise angeordnet und haben einen gegenläufigen
Drehsinn. Zwischen jedem rotierenden Bürstenpaar sind Abstreifbürsten angeordnet.
Die rotierenden Bürsten sind in eine mit Reinigungsflüssigkeit angefüllte Wanne eingesenkt und überstreichen mit ihren äußeren Bürstenenden die Oberfläche des
Reinigungsbades, wobei sie das Reinigungsmittel auf die mechanisch bearbeitete Oberfläche
der zu reinigenden Platten auftragen. Die Sprühelemente sind mit dem Wannenboden
verbunden und können mittels Sprühdüsen die von der Bürstenseite abgewandte Oberfläche
der Platten beim Reinigungsdurchlauf mit Reinigungsmittel benetzen. Gemäß der
Vorrichtung und dem Verfahren wird nur die Unterseite der Platten aktiv gereinigt,
während deren Oberseite eine passive spülende Reinigung erhält. Das Gesamtkonzept der
Vorrichtung läßt ein intensives Ablösen von fest anhaftenden Verunreinigungen nicht zu,
da die zu reinigenden Platten durch ihr Eigengewicht in den Transportvorrichtungen aufliegen
und somit größeren Drücken der untenliegenden Reinigungsgeräte nicht standhalten
würden.
Die DE OS 24 52 700 Al stellt eine Vorrichtung zum Reinigen von plattenförmigen
Gegenständen mittels wenigstens zweier Bürsten dar. Grundsätzlich funktioniert diese
Vorrichtung mittels zweier, quer zur Durchlaufrichtung angeordneter, einzeln rotierender,
in Reihen eingefügter, gegeneinander gleichsinnig drehender Tellerbürstenpaare. Die in
den Reihen oben liegenden Tellerbürsten werden mittels Zahnräder angetrieben, dessen
Ritzel mit dem äußeren Zahnrad der Bürstenreihe kämmt und jedes Zahnrad der Bürstenreihe
in eine Drehbewegung versetzt. Die unteren Bürstenreihen werden durch eine umlaufende
Kette in eine Drehbewegung gebracht. Die innerhalb der Paare entgegengerichteten
Bürstenteller der Bürsten reinigen rotierend durch die Vorrichtung durchlaufende Gegenstände,
die insbesondere platten- oder bandförmig sein können. Der Einzugsspalt der Wanne in der der Reinigungsteil angeordnet ist, enthält eine Sprüheinrichtung zum
Besprühen der zu reinigenden Oberflächen der plattenförmigen Gegenstände, die mittels
Förderrollen den Bürstenpaaren zugeführt und durch deren Spalt hindurchbewegt werden.
Die Achsen der Antriebsköpfe der Tellerbürsten sind hohl und lassen eine Sprühflüssigkeit
hindurchtreten, die den Reinigungsprozeß der Tellerbürste beschleunigen.
Patentanwälte Erich und Nern GBM 178B - 3 -
Die Vorrichtung eignet sich nicht für das Entfernen von groben Verunreinigungen, da sie
im wesentlichen nur über eine homogene Bürstenstruktur verfügt, auch ist die Anordnung
der Einzugs- und Führungsrollen ungeeignet, planparallele Gegenstände größerer Dicke zu
transportieren.
Die DE 42 29 612 Al offenbart eine Reinigungsvorrichtung für Backbleche. Gemäß der
erfindungsgemäßen Lösung ist ein Reinigungsgehäuse mit rotierenden Bürsten, mit Spritzdüsen
zur Zuführung von Reinigungsflüssigkeit und mit einer Trocknungsvorrichtung versehen. Neben Bürsten walzen, im wesentlichen für eine Flächenreinigung vorgesehen,
sind Reinigungsbürsten vorhanden, deren Hauptwirkkomponente quer zur Transportrichtung
verläuft. Gemäß der offenbarten Vorrichtung werden auf einem Zuführungsband aufliegende Backbleche einer rotierenden Walzenbürste zugeführt, deren Mittenachse quer
zur Durchlaufrichtung der zu reinigenden Bleche angeordnet ist. Dieser Bürstenwalze folgt
eine Gruppe von Bürsten walzen, deren Mittenachse in Durchlaufrichtung angeordnet sind,
und deren Rotation eine quer zur Durchlaufrichtung wirkende Reinigung vornehmen lassen.
Zur Unterstützung der quer wirkenden Reinigung sind diese Walzenbürstengruppen auf einem hin- und herbewegbaren Schlitten angeordnet, mit dem die Bürstengruppen quer
zur Durchlaufrichtung bewegt werden. Dieser quer arbeitenden Gruppe folgen Bürstenwalzen,
deren Mittenachsen gleichsinnig mit denen der ersten Walze gerichtet sind und die
auch einen gleichen Drehsinn aufweisen. Die drei gleichartig angeordneten Walzen drehen
gleichsinnig und entgegengesetzt der Arbeitsrichtung der Vorrichtung. Über den rotierenden
Walzen ist ein Förderband angeordnet, dessen unterer Trum auf die Backbleche drückt, sie gegen die reinigenden Reinigungsbürsten preßt und gleichzeitig durch die Vorrichtung
transportiert. Sie stellt eine äußerst intensiv arbeitende Reinigungsvorrichtung
vor, die jedoch nur einseitig arbeitet und für das Aufweichen grober Verunreinigungen
keine Möglichkeit eröffnet.
Die DE 42 12 145 Al stellt eine Reinigungseinrichtung vor, die im wesentlichen für die
Bearbeitung kleiner Gegenstände mit geringfügigen Verschmutzungen geeignet ist. Zur
Reinigung der Gegenstände sind Einzugswalzen vorgesehen, welche die zu reinigenden
Gegenstände rotierenden Bürstenwalzen zuführen, die gegensinnig drehend, sich mit ihren
gegenüberliegenden Rotationsoberflächen gleichgerichtet in Durchzugnchtung bewegend,
achsparallel, sich gegenüberliegend angeordnet sind. Die Schrift gibt bekannt, daß die
rotierenden Bürsten walzen unterschiedliche Reinigungsstrukturen, wie Borsten, Stacheln
und Reinigungsvlies, aufweisen können. Grundsätzlich können mit dieser Einrichtung, die
Patentanwälte Erich und Nern GBM 178B - 4 -
in ihrer technischen Figuration sich von dem bekannten Stand der Technik nicht wesentlich
abhebt, nur kleine, wenig verunreinigte Gegenstände, wie Aufzeichnungsträger von
elektro-photographischen Geräten oder Kopiergeräten, gereinigt werden.
Die DE 37 13 240 Al offenbart eine Reinigungsvorrichtung für bahnverarbeitende Maschinen. Gemäß dem Konzept der Reinigungsvorrichtung werden die Bahnen an bahnverarbeitende Maschinen durch einen allseitig geschlossenen Behälter geführt, der an seinen Eintritts- und Austrittsöffnungen mit Streifenbürstenpaaren ausgerüstet ist, während sich im Inneren der Vorrichtung ein Paar rotierender Walzenbürsten befinden, die die gesamte Breite der zu reinigenden Bahn überdecken. Die Walzenbürsten drehen sich gleichsinnig. Durch den Gleichsinn der Rotation wird die Durchlaufbewegung des zu reinigenden Bandes nicht verändert. Die Streifenbürstenpaare sichern ein Verschließen der Ein- und Austrittsöffnungen, lassen aber das Durchtreten von Luft für eine Schmutzabsaugung im Innern der Vorrichtung zu. Die Streifenbürstenpaare sorgen gleichzeitig für einen kontinuierlichen, flatterfreien Durchlauf des flächenförmigen Bandes durch die Vorrichtung. Die dargestellte technische Lösung eignet sich weitestgehend nur für die Reinigung sehr langer bandförmiger Gebilde, Papierbahnen o.a. und ist nicht geeignet, grobe Verschmutzungen an flächigen Gebilden mit geringer Längserstreckung zu entfernen.
Die DE 37 13 240 Al offenbart eine Reinigungsvorrichtung für bahnverarbeitende Maschinen. Gemäß dem Konzept der Reinigungsvorrichtung werden die Bahnen an bahnverarbeitende Maschinen durch einen allseitig geschlossenen Behälter geführt, der an seinen Eintritts- und Austrittsöffnungen mit Streifenbürstenpaaren ausgerüstet ist, während sich im Inneren der Vorrichtung ein Paar rotierender Walzenbürsten befinden, die die gesamte Breite der zu reinigenden Bahn überdecken. Die Walzenbürsten drehen sich gleichsinnig. Durch den Gleichsinn der Rotation wird die Durchlaufbewegung des zu reinigenden Bandes nicht verändert. Die Streifenbürstenpaare sichern ein Verschließen der Ein- und Austrittsöffnungen, lassen aber das Durchtreten von Luft für eine Schmutzabsaugung im Innern der Vorrichtung zu. Die Streifenbürstenpaare sorgen gleichzeitig für einen kontinuierlichen, flatterfreien Durchlauf des flächenförmigen Bandes durch die Vorrichtung. Die dargestellte technische Lösung eignet sich weitestgehend nur für die Reinigung sehr langer bandförmiger Gebilde, Papierbahnen o.a. und ist nicht geeignet, grobe Verschmutzungen an flächigen Gebilden mit geringer Längserstreckung zu entfernen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Reinigen planparalleler
Flächen, insbesondere von Aufstandsrosten aus der Geflügelhaltung, mit einem Trog, der
Wasserzuführungs- und Wasserauslaßeinrichtungen aufweist und in dem Führungen zur
Aufnahme der Roste angeordnet sind, in denen die Roste mittels Einzugswalzen durch den
Trog bewegt, mit Reinigungsbürsten beidseitig in eine Wirkverbindung gebracht sind,
wobei Strahldüsen den Reinigungsprozeß mittels Reinigungsflüssigkeit stützend, auf die
Roste gerichtet sind, zu schaffen, mittels der eine intensive Reinigung der Roste,
verbunden mit einer Vorbehandlung, erfolgen kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in einen Trog der Vorrichtung
innerhalb von Führungen Aufstandsroste eingeführt sind, über deren oberen Seite mindestens
zwei in einer Ebene arbeitende Tellerbürsten vorgesehen sind, deren Durchmesser zusammengenommen größer sind als die Breite des Rostes und im Trog auf der Unterseite
des Rostes, eine Walzenbürste angeordnet ist, deren Längsmittenachse zur großen Achse
Patentanwälte Erich und Nern GBM 178B - 5 -
der Roste horizontal geneigt ist, wobei Einzugs- und Transportrollen so angeordnet sind,
daß sie an der Oberseite des Rostes, dessen gesamte Breite übergreifen und an der Unterseite
den Mittelbereich des Rostes stützen.
Es ist im Sinne der Erfindung, daß über der oberen Seite der Roste drei in einer Dreieckformation
gestellte Tellerbürsten vorgesehen sind. Ausgestaltet ist die Erfindung dadurch,
daß an der Unterseite des Rostes zwei Walzenbürsten horizontal zueinander geneigt, mittig
zur Längsmittenachse der Roste, entgegen deren Durchlaufrichtung durch die Vorrichtung
zueinander geöffnet, vorgesehen sind. Es ist eine Form der Ausgestaltung, daß die unter
dem Rost angeordneten zwei Walzenbürsten in der Richtung des Durchlaufes der Roste
geöffnet sind. Eine Ausgestaltungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß zwei
Einzugs- und Transportrollen separat angelenkt und getrieben, die Oberseite des Rostes
über den seitlichen Führungen reibend berühren und eine dritte Rolle an der Unterseite des
Rostes, mittig zwischen den Führungen der Roste, diese stützend eingefügt ist. Eine weitere
Ausgestaltungsform der Erfindung wird darin gesehen, daß die oberen Einzugs- und
Transportrollen, die beidseitig im Bereich der Führungen über dem Rost angeordnet sind,
getrieben werden und die an der Unterseite mittig arbeitende Einzugs- und Transportrolle
eine Leerrolle ist. Alternativ zu der Lösung von zwei getriebenen Rollen und einer Leerrolle
ist es, die Erfindung ausgestaltend, möglich, die unter dem Rost mittig arbeitende Einzugs-
und Transportrolle anzutreiben und die beidseitig oberhalb des Rostes befindlichen
Rollen als Leerrollen auszubilden. Sinnvoll angeordnet ist eine Ausbildungsform der
Erfindung, wenn eine Wassereinlaufeinrichtung mit einer Wasserauslaufeinrichtung am
Trog angeordnet ist und über ein Verbindungselement für einen Reinigungsmittelumlauf
im Trog Sorge trägt, wobei in den Reinigungsmittelumlauf ein Filterelement an der Unterseite
des Troges angeordnet ist und die abgewaschenen Festbestandteile aus dem umlaufenden
Reinigungsmittel ausgefiltert werden.
Es ist im Sinne der Erfindung, daß zwischen die Wassereinlaufeinrichtung und die Wasserauslaufeinrichtung
ein separater Druckerzeuger geschaltet ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß bei Vorhandensein eines entsprechenden Druckerzeugers die Ausführung der
Maschine wirtschaftlicher gestaltet werden kann. So ist es jetzt möglich, Druckerzeuger in
der bekannten Art der Kärchergeräte zu verwenden.
Die erfindungsgemäße Lösung komplettierend, ist die Wasserauslaufeinrichtung mit
Sammel- und Absetzbecken verbunden. Über diese Sammel- und Absetzbecken
transportiert die Wasserauslaufeinrichtung des Troges über Verteilerrohre die abgesetzte
Reinigungsflüssigkeit zu Berieselungs- und Vorweichplätzen, auf denen die Roste in Auf-
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Patentanwälte Erich und Nern GBM 178B - 6 -
fangwannen gestapelt sind. Über die Stapel sind Hauben gestülpt, aus denen Reinigungsflüssigkeit,
den auf den Rosten befindlichen Schmutz aufweichend, die Roststapel durchrieseln
und in die Auffangwannen gelangen, um hier wieder über die Absetzbecken einem erneuten Kreislauf zugeführt werden zu können.
Die erfindungsgemäße Lösung bietet grundsätzlich den Vorteil, daß die Roste kraft- und
umweltschonend maschinell bearbeitet werden können. Es bietet sich jetzt der Vorteil an,
die vorher gebildeten Roststapel in einem vorgeweichten Zustand an der Einzugsseite der
Vorrichtung abzustellen, sie in die Führungen der Reinigungsvorrichtungen einzuführen,
durch die Reinigungsvorrichtung zu transportieren und gereinigt sowie desinfiziert nach
dem Durchlaufen der Austrittsseite aufzustapeln und einer erneuten Verwendung zuzuführen.
Die wahlweise zu treffende Anordnung der mechanischen Reinigungsgeräte, die vorzugsweise in der Konfiguration Tellerbürsten und Walzenbürsten gesehen wird, bietet
die Gewähr einer flächenübergreifenden, homogenen Reinigung der zwischen den seitlichen
Führungen frei gleitenden Roste. Die von den Tellerbürsten erzeugten geringen spezifischen
Drücke verhindern ein Durchbiegen der zu reinigenden Roste und deren Verlassen eines planparallelen Querschnitts. Die unvermeidbaren geringen Durchbiegungen des
Rostes im Bereich seiner Längsmittenachse wird einmal durch das Anordnen einer stützenden
und richtenden unteren Einzugs- und Transportrolle minimiert und zum anderen durch die Flexibilität der rotierenden Oberfläche der Walzenbürste bzw. der Walzenbürsten
aufgenommen. Bei der vorgesehenen Ausgestaltung, bei der im Bereich der Einzugs-
und Austrittsöffnungen senkrecht stehende Streifenelemente in Besenform die Öffnungen verschließen, ist zum einen ein Austreten von Reinigungflüssigkeit verhindert
und zum anderen ein vorlaufendes sowie abschließendes Überstreichen der Oberfläche der
Roste gewährleistet. Weiterhin sind die unteren Walzenbürsten bei der Ausgestaltungsform,
in der zwei Bürsten pfeilförmig angeordnet sind, geeignet, eine intensive Anpassung
an die Ebene der Unterseite des Rostes vorzunehmen. Die Reinigungsvorrichtung ist als
Leitgerät ausgebildet und gestattet es, durch die Auslegung seiner Pumpen nicht nur die
Düsenbalken innerhalb des Reinigungstroges mit hohem Druck zu betreiben, sondern gewährleistet
auch den Transport der Reinigungsflüssigkeit in einem Kreislauf, der außerhalb des Troges gelagert sein kann. So ist es möglich, die Roststapel, die auf einem
Stapelplatz, der in unmittelbarer Nähe der Reinigungsvorrichtung vorgesehen ist, über
Abdeckhauben und Auffangwannen einem Vorweichprozeß zu unterziehen, indem die in
Auffangwannen gestapelten Roste über die Abdeckhauben in geeigneter Art und Weise mit
Reinigungsflüssigkeit berieselt werden. Die entsprechend vorbehandelten Roststapel
Patentanwälte Erich und Nern GBM 178B - 7 -
werden dann der Reinigungsvorrichtung zugeordnet und in einem Vorgang in den Trog,
über dessen Führungen eingelegt und durch die Bürsten durchtransportiert. Durch die
geschlossenen Kreisläufe des Reinigungsmittels, einmal unmittelbar im Trog und aus dem
Trog herausgefördert und wieder zurücktransportiert, ist eine intensive Ausnutzung des
Reinigungs- und Desinfektionsmittels gewährleistet. Weiterhin ist ein Versickern der
Reinigungsflüssigkeit im Erdreich vermieden, wie es bei den bisher bekannten manuellen
Verfahren des Abbürsten bzw. Scheuerns der Roste geschehen ist.
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In der
zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: Die Vorrichtung in einer Seitenansicht, schematisch dargestellt mit abgenommener
Seitenwand,
Fig. 2: Die Vorrichtung in einer Vorderansicht gemäß dem Schnitt I-I in Fig. 1,
Fig. 3: Die Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 4: Die Draufsicht gemäß Fig. 3 mit einer modifizierten Anordnung der Bürsten,
Fig. 5: Die Vorrichtung eingebunden in einen Kreislauf mit vorzubehandelnden Roststapeln
eines Stapelplatzes.
Die Figuren 1 und 2 zeigen die Reinigungsvorrichtung 1, deren Trog 2 auf einem Gestell
herkömmlicher Bauart aufgesetzt, und dessen Boden trichterförmig ausgebildet ist. Über
dem trichterförmigen Boden sind entlang der Seitenwände im Inneren des Troges 2 Führungen
4 angeordnet. Die Führungen 4 haben sinnvollerweise ein sich nach innen öffnendes Profil und gestatten eine sichere, horizontale und vertikale Führung, der durch
den Einzugsspalt 6 den Einzugs- und Transportrollen 5;5' zugeführten Roste 3. Die
Roste 3 werden durch streifenförmige Besenelemente 7 geführt und von den unmittelbar
dahintergelegenen Einzugs- und Transportrollen 5;5' ergriffen. Die Einzugs- und Transportrollen
5;5' bewegen das ergriffene Rost 3 zwischen die Reinigungsaggregate im Innern
des Troges 2. Diese sind im Inneren des Troges 2 über der Oberfläche aus Tellerbürsten 9
gebildet, welche die die Oberfläche des Rostes 3 reibend reinigen. In Durchlaufrichtung
vor und hinter den Tellerbürsten 9 sind Düsenbalken 10 sich über die gesamte Breite des
Troges 2 erstreckend angeordnet, die eine mit Druck beaufschlagte Reinigungsflüssigkeit
auf die Oberfläche der Roste 3 sprühen und damit die reibende Wirkung der Tellerbürsten
9 unterstützen. Die Tellerbürsten 9 weisen Durchmesser auf, deren Summe größer ist als
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Patentanwälte Erich und Nern GBM 178B - 8 -
die Breitenerstreckung des Rostes 3. Damit ist gewährleistet, daß einmal die gesamte Breite
des Rostes 3 in einem Durchgang durch die Vorrichtung 1 gereinigt werden kann und
zum anderen sind die Tellerbürsten 9 versetzt eingeordnet, um sich einmal nicht in ihrer
Arbeit zu behindern und zu beschädigen und zum anderen jeweils die Längsmittenachse 15
des Rostes 3 überlappend, zu reinigen. Zur Bearbeitung der Unterseite des Rostes 3 ist im
Trog 2 eine Walzenbürste 8 angeordnet, die je nach Wahl der Durchlaufrichtung des zu
reinigenden Rostes 3 gleich- oder gegensinnig drehend vorgesehen werden kann. Die
Walzenbürste 8 verläuft horizontal, parallel mit der Unterseite, ist jedoch horizontal geneigt,
d.h. sie sitzt schräg in einem bestimmten Winkel abweichend zur Längsmittenachse
15 des Rostes 3 im Trog 2. Damit ist gewährleistet, daß bei der Rotation der Walzenbürste
8 auch die Seite der Rostöffnungen im Rost 3 bearbeitet werden können und die Roste 3
nicht von der vorgesehenen Transportgeschwindigkeit abweichen, welche durch die Transportwirkung
der Einzugs- und Transportrollen 5;5' vorgegeben ist. Der der Vorschub in
den Führungen 4 der Reinigungsvorrichtung 1 erfolgt kontinuierlich, d.h. ein eingeführtes
Rost 3 schiebt das schon im Trog 2 befindliche Rost 3 weiter. Die Walzenbürste 8 unterstützend,
ist an der Unterseite des Rostes 3 ein weiterer Düsenbalken 10' vorgesehen. Am
trichterförmigen Boden des Troges 2 ist eine Auslauföffnung angeordnet, in die ein Filter
11 und eine Pumpe 12 eingeordnet sind. Die Pumpe 12 steht mit Verbindungselementen
in eine Wirkverbindung, die einmal zu einer Verteilerpumpe 14 im Trog 2 führen, die das
gefilterte Reinigungsmittel erneut dem Düsenbalken 10' zuführt und zum anderen über das
Verbindungselement 13 die Reinigungsflüssigkeit zur Haube 18 der Roststapel 16 leiten.
Zur Kontinuität des Verfahrens, insbesondere unter Betrachtung einer Vorreinigung der
gestapelten Roste 3 trägt es natürlich bei, daß im Trog 2 immer ein bestimmter Pegelstand
der Reinigungsflüssigkeit erhalten bleibt. Dazu ist es notwendig, ein Reservoire an Reinigungsflüssigkeit
in Absetzbecken 21;2&Ggr; zu halten, so wie es in Fig. 5 noch zur Erläuterung
gelangt.
Fig. 3 zeigt die Ausgestaltung der Reinigungsvorrichtung 1 gemäß den Figuren 1 und 2 in
einer Draufsicht mit abgenommenem Trogdeckel. Die Darstellung läßt erkennen, daß die
Führungen 4 im Bereich der arbeitenden Tellerbürsten 9 geöffnet sind und nur der untere
Auflageholm der U-förmigen Führungen 4 durchlaufend ist. Gemäß der Draufsicht ist
eindeutig zu sehen, daß die Einzugs- und Transportrollen 5;5' in einer den Belastungen
des Rostes 3 während der Reinigung gerecht werdenden Art und Weise angeordnet sind.
So ist die mittlere Rolle unter dem Rost 3 symmetrisch zur Längsmittenachse 15 der Reinigungsvorrichtung
1 eingefügt. Die oberen Rollen sind an den beiden Seitenwandungen des
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Patentanwälte Erich und Nern GBM 178B - 9 -
Troges 2 angeordnet. Die Draufsicht zeigt die Lage und Neigung der unteren Walzenbürste
8 im Trog 2 der Reinigungsvorrichtung 1. Eindeutig zu erkennen ist die Anordnung
der Tellerbürsten 9 und ihre Dimensionierung in Bezug auf den Durchmesser des Besens. Der Durchmesser jeder Tellerbürsten 9 ist größer als die Hälfte der Breite des
Rostes 3. Damit sind sinnfällig die Tellerbürsten 9 versetzt über der Längsmittenachse 15
in der Arbeitsstellung gebracht. Der guten Ordnung halber sind als konstruktives Merkmal
Halter bzw. Ausleger dargestellt, an denen die Tellerbürsten 9 gehalten sind. Es ist jedoch
für den Fachmann unwesentlich, mit welchen Mitteln die Tellerbürsten 9 im Trog 2 in
ihre Arbeitsstellung gebracht sind. Der mitlesende Fachmann wird selbstverständlich
schlußfolgern, daß die Tellerbürsten 9 auch im Deckel oder in der Deckwand des Troges 2
befestigt sein können und damit in ihrer konstruktiv und funktionell vorgesehenen Lage
gehalten werden.
Fig. 4 stellt in einer Draufsicht eine Ausführungsart der Reinigungsvorrichtung 1 dar.
Hier ist erkennbar, daß die Tellerbürsten 9;9' in einer Dreieckformation im Trog 2 der
Reinigungsvorrichtung 1 angeordnet sind. Die Dreieckformation ist deshalb gewählt
worden, um eine intensivere Reinigung zu gestatten. Dabei sind entgegengerichtet der
Durchlaufrichtung zwei nebeneinanderliegende Tellerbürsten 9 vorgesehen, denen mittig
auf Lücke gesetzt, eine Tellerbürste 9' folgt. Dem Wirkgrundsatz der Dreieckformation
der Tellerbürsten 9;9' folgend, sind unter dem Rost 3 im Trog 2 zwei Walzenbürsten 8;8'
vorgesehen. Die Walzenbürsten 8;8' sind in einer horizontalen Ebene angeordnet, ihre
Längsmittenachsen 15' sind winklig zur Längsmittenachse 15 in gleichen Winkeln angeschrägt.
Der Winkel ist so gebildet, daß sein Scheitel unter der Längsmittenachse 15 liegt
und der Winkel, der durch die Walzenbürsten 8;8' gebildet ist, sich gegen die Durchlaufrichtung
des Rostes 3 im Trog 2 öffnet. Die Anordnung der Einzugs- und Transportrollen 5;5' ist äquivalent denen nach Fig. 3, ebenso die der Führungen 4. Selbstverständlich
müssen die Besen angetrieben und gehalten werden. Dazu sind dem Fachmann Mittel an
die Hand gegeben, die das erfinderische Prinzip nicht ausgestalten. So ist es möglich, die
Tellerbürsten 9;9* im Deckel des Troges 2 einzuordnen und ebenso die Motore darauf zu
befestigen. Gleichermaßen ist es rationell, die Walzenbürsten 8;8' durch angeflanschte
Motore zu treiben, die außerhalb des Troges 2 gelagert sind. Dem gleichen Prinzip können
auch die Antriebe der Einzugs- und Transportrollen 5;5' folgen.
Patentanwälte Erich und Nern GBM 178B - 10 -
Die Fig. 5 steht im engen Zusammenhang mit den Ausführungen über die Funktion und
Einordnung der Verbindungselemente 13; 13' in den Figuren 1 und 2. Gemäß Fig. 5 ist
eine periphere, funktioneile Erweiterung der inneren Arbeitsweise der Reinigungsvorrichtung
1 dargestellt. Die Reinigungsvorrichtung 1 ist hierbei über das Verbindungselement
13 mit den Abdeckhauben 18 verbunden, die über Roststapel 16 gestülpt sind. Die Roststapel 16 lagern in Auffangwannen 19, die auf einer gleichen Aufstandsebene 22
stehen. Die Auffangwannen 19 sind mit einer Rücklaufleitung 17 verbunden, die zur Reinigungsvorrichtung
1 zurückführt. Durch die Pumpe 12 im Trog 2 der Reinigungsvorrichtung 1 wird über das Verbindungselement 13 Reinigungsmittel in die Hauben 18 gepumpt,
das darin austritt und durch die Roststapel 16 fließt. Dabei werden die einzelnen Roste 3
nacheinander mit der Flüssigkeit benetzt, die nach dem Durchfließen in den Auffangwannen
19 über einen Rücklauf 17 zurückgeführt wird. Wie die Zeichnung darstellt, ist die
Anzahl der Stapel erweiterbar. Damit ist zu erkennen, daß die Flüssigkeitsmenge des aufrechtzuerhaltenden
Kreislaufes variabel sein muß. Dafür sind an den jeweiligen Enden des Rücklaufes Absetzbecken 21;2&Ggr; angeordnet. Die Absetzbecken 21;2&Ggr; sind über den
Rücklauf mit der Reinigungsvorrichtung 1 verbunden und können über Regelungsventile
aus dem Kreislauf genommen oder wieder eingeschaltet werden. Die Absetzbecken 21;2&Ggr;
haben den weiteren Vorteil, daß sich die Reinigungsflüssigkeit von den Umlaufturbulenzen
beruhigen kann und die Sink- und Schwebestoffe nach unten gleiten. Dadurch reinigt sich
die Flüssigkeit selbst und die Dickstoffe können durch eine Grundpumpe abgezogen werden.
Für den Fachmann ist es verständlich, daß die vorgeweichten Roststapel 16 kompakt
an die Reinigungsvorrichtung 1 herangefahren und entstapelnd einzeln in die Reinigungsvorrichtung
1 gegeben werden. Da die Reinigungsvorrichtung 1 kontinuierlich arbeitet, liegt es im Ermessen des Fachmannes, nach Verlassen der Austrittsöffnung 6 der Reinigungsvorrichtung
1 die Roste 3 zu stapeln und so geordnet ihrem Bestimmungsort geeinigt wieder zuzuführen.
Patentanwälte Erich und Nern GBM 178BZ
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
| 1 | ;5· | Reinigungsvorrichtung |
| 2 | Trog | |
| 3 | &igr; | Rost |
| 4 | Führung | |
| 5 | ;8' | Einzugs- und Transportrolle |
| 6 | Einzugsspalt | |
| 6 | •,&iacgr;&ogr;· | Austrittsspalt |
| 7 | Besenelement | |
| 8 | Walzenbürste | |
| 9 | ;13' | Tellerbürste |
| 10 | Düsenbalken | |
| 11 | Filter | |
| 12 | Pumpe | |
| 13 | Verbindungselement | |
| 14 | Verteilerpumpe | |
| 15 | Längsmittenachse | |
| 16 | Roststapel | |
| 17 | ;21' | Rücklauf |
| 18 | Haube | |
| 19 | Auffangwanne | |
| 20 | Ableitung | |
| 21 | Absetzbecken | |
| 22 | Aufstandsebene | |
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Reinigen von planparallelen Flächen, insbesondere von Aufstandsrosten
aus der Geflügelhaltung, mit einem Trog, der Wasserzuführungs- und Wasserauslaßeinrichtungen
hat und in dem Führungen zur Aufnahme der Roste angeordnet sind, in denen die Roste mittels Einzugswalzen durch den Trog bewegt, mit Reinigungsbürsten
beidseitig in eine Wirkverbindung gebracht sind, wobei Wasserstrahldüsen, den Reinigungsprozeß stützend, auf die Roste gerichtet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß über der oberen Seite, der auf den Führungen (4)
aufliegenden Roste (3), im Trog (2) mindestens zwei in einer Ebene arbeitende Tellerbürsten (9) vorgesehen sind, deren Durchmesser zusammengenommen größer
sind als die Breite des Rostes (3), daß im Trog (2) auf der Unterseite des Rostes (3)
eine Walzenbürste (8) angeordnet ist, deren Längsmittenachse (15') zur großen Achse (15) der Roste (3) horizontal geneigt ist, wobei die Einzugs- und Transportrollen
(5;5') an der Oberseite des Rostes (3), dessen gesamte Breite übergreifend, und
an der Unterseite den Mittelbereich des Rostes (3) stützend, angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über der oberen Seite
der Roste (3) arbeitend, drei in einer Dreieckformation zueinander gestellte Tellerbürsten
(9;9)' angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des
Rostes (3) arbeitend, zwei Walzenbürsten (8;8)', horizontal zueinander geneigt,
mittig zur Längsmittenachse (15) entgegen der Durchlaufrichtung der Roste (3) zueinander
geöffnet, vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenbürsten
(8;8)' in der Richtung des Durchlaufes der Roste (3) geöffnet gestellt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Einzugs- und
Transportrollen (5) separat am Trog (3) angelenkt und getrieben, die Oberseite des
Rostes (3) über den seitlichen Führungen (4) berührend und eine dritte Rolle (5') an
der Unterseite des Rostes (3), mittig zwischen den Führungen (4), das Rost (3) stützend, eingefügt ist.
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Patentanwälte Erich und Nern GBM 178A - 2 -
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen
Einzugs- und Transportrollen (5) angetrieben sind.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1; 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einzugs- und Transportrollen (5) Losrollen sind und die untere Rolle (51) angetrieben
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wassereinlaufeinrichtung
mit einer Wasserauslaufeinrichtung über ein Verbindungselement (13) für einen Reinigungsmittelumlauf über ein Filterelement (11), einen Reinigungsmittelkreislauf
bildend, verbunden ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserauslaufeinrichtung
mit einem Sammel- und Absetzbecken (21;2&Ggr;) über Verteilerrohre (13';17)
mit Berieselungs- und Vorweichplätzen für auf Stapel (16) in Auffangwannen (19) gestellte Roste (3) in Verbindung gebracht und die Roste (3) über das Verbindungselement
(13) verbunden, mit einer Haube (18) einer vorweichenden Berieselung ausgesetzt werden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Wassereinlaufeinrichtung
und die Wasserauslaufeinrichtung ein separater Druckerzeuger geschaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29807338U DE29807338U1 (de) | 1998-04-23 | 1998-04-23 | Vorrichtung zum Reinigen planparalleler Flächen, insbesondere von Aufstandsrosten aus der Geflügelhaltung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29807338U DE29807338U1 (de) | 1998-04-23 | 1998-04-23 | Vorrichtung zum Reinigen planparalleler Flächen, insbesondere von Aufstandsrosten aus der Geflügelhaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29807338U1 true DE29807338U1 (de) | 1998-10-08 |
Family
ID=8056173
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29807338U Expired - Lifetime DE29807338U1 (de) | 1998-04-23 | 1998-04-23 | Vorrichtung zum Reinigen planparalleler Flächen, insbesondere von Aufstandsrosten aus der Geflügelhaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29807338U1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE1013784A3 (nl) * | 2000-10-20 | 2002-08-06 | Gils Marc Van | Installatie met cilindervormige draaiborstels voor het reinigen van pluimveeroosters. |
| DE202008010344U1 (de) | 2008-08-02 | 2008-11-27 | Maba Spezialmaschinen Gmbh | Transportable Durchlauf-Hochdruckreinigungsanlage für Roste in der Geflügelhaltung |
| CN107094657A (zh) * | 2017-04-21 | 2017-08-29 | 浙江佳合文化科技股份有限公司 | 一种鸽舍清扫装置 |
| CN109169386A (zh) * | 2018-08-31 | 2019-01-11 | 安徽标王农牧有限公司 | 一种智能化禽舍用粪便清理装置 |
| CN110393156A (zh) * | 2019-08-26 | 2019-11-01 | 赵克亮 | 一种带有清理功能的鸡舍 |
| CN113231363A (zh) * | 2021-05-18 | 2021-08-10 | 朱世林 | 一种用于漏粪板清理的自动清理毛刷装置 |
-
1998
- 1998-04-23 DE DE29807338U patent/DE29807338U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE1013784A3 (nl) * | 2000-10-20 | 2002-08-06 | Gils Marc Van | Installatie met cilindervormige draaiborstels voor het reinigen van pluimveeroosters. |
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| CN110393156A (zh) * | 2019-08-26 | 2019-11-01 | 赵克亮 | 一种带有清理功能的鸡舍 |
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