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DE29807193U1 - Hochtemperatur-Blas- und Spüllanze - Google Patents

Hochtemperatur-Blas- und Spüllanze

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Publication number
DE29807193U1
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DE
Germany
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lance
head
tube
hollow cylindrical
cylindrical shaft
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29807193U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STEIN IND ANLAGEN INH CHRISTEL
Original Assignee
STEIN IND ANLAGEN INH CHRISTEL
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Publication date
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Priority to DE29807193U priority Critical patent/DE29807193U1/de
Publication of DE29807193U1 publication Critical patent/DE29807193U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/16Introducing a fluid jet or current into the charge
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D1/00Treatment of fused masses in the ladle or the supply runners before casting
    • B22D1/002Treatment with gases
    • B22D1/005Injection assemblies therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/42Constructional features of converters
    • C21C5/46Details or accessories
    • C21C5/4606Lances or injectors
    • C21C5/4613Refractory coated lances; Immersion lances

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Detergent Compositions (AREA)

Description

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PATENTANWALT
58095 HAGEN, STRESEMANNSTR. 15 TELEFON (02331) 91630 TELEFAX (0 23 31) 312 80
Anwaltsakte 98040/G
Gebrauchsmuster-Anmeldung
Anmelder: Firma STEIN Industrie-Anlagen
Hochtemperatur-Blas- und Spüllanze
Die Erfindung betrifft eine Hochtemperatur-Blas- und Spüllanze zur Entphosphorung und Entschwefelung von Stahlschmelzen, mit einem aus Stahlrohr gebildeten Trägerrohr, einem in dem Stahlrohr gehaltenen Rohr aus feuerfestem Material und mit mehreren koaxialen rohrartigen Verbundschichten, von denen eine Glasfaser-Gewebematte um das Stahlrohr gewickelt und eine weitere Glasfaser-Gewebematte gegengewickelt ist, eine rohrförmige Schicht aus feuerfester Keramik-Schutzmasse auf die gegengewickelte Glasfasermatte aufgebracht und um die Schutzmasse eine Aluminium-Schutzfolie gewickelt ist.
Mit Hilfe von Hochtemperatur-Blas- und Spüllanzen werden Mittel in Stahlschmelzen eingeblasen - diese gespült -, um eine Entphosphorung und/oder Entschwefelung durchzuführen, z.B. solche auf der Basis Kalk und/oder Calciumcarbit, Sauerstoff und/oder Argon.
Lanzen der vorgenannten Art unterliegen beim Einbringen in die Stahlschmelze einer hohen mechanischen Belastung: Wegen ihrer großen Oberfläche und ihres im Vergleich zu der Stahlschmelze geringen spezifischen Gewichts erfahren die Lanzen in der Stahlschmelze einen starken Auftrieb. Bei einer bekannten Lanze, bei der in dem Trägerrohr ein Porzellanrohr gehalten ist, neigt dieses zum Brechen. Außerdem ist der Abbrand bekannter Lanzen so groß, daß für jeden Blasvorgang eine Lanze verbraucht wird.
Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lanze der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sie bei geringerem Durchmesser und Gewicht keiner mechanischen Zerstörung unterliegt und nur in so geringem Maß abbrennt, daß mit derselben Lanze mehrere Spülvorgänge durchgeführt werden können, die Lanze also mehrfach verwendet werden kann. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das von dem Stahlrohr gehaltene Rohr aus Keramik gebildet ist, an dessen freiem Ende ein Lanzenspülkopf aus hochhitzebeständiger Keramik eingebracht ist. Für das Rohr und den Lanzenspülkopf wird ein Material aus keramischen Sonderwerkstoffen Mg Al2 O4, Zr O2 oder Si3 Al3 O3 N5 eingesetzt.
Die Lanze nach der Erfindung weist einen Außendurchmesser von ca. 80 mm auf; ihr Gewicht beträgt bei einer Länge von 4 m ca. 25 kg. Versuche haben gezeigt, daß mit der Lanze nach der Erfindung mindestens vier Spülvorgänge durchgeführt werden können. Das geringe Gewicht der Lanze gestattet es, ihre Länge auf ca. 6 m zu verlängern, wodurch die Lanze einerseits handlich bleibt, andererseits die Zahl der Spülvorgänge weiter erhöht wird. Infolge ihrer wesentlich geringeren Oberfläche ist der Auftrieb geringer; eine mechanische Zerstörung, insbesondere des Keramikrohrs im Innern des Stahlrohrs, wurde nicht festgestellt. Wegen des vergleichsweise geringen Gewichts kann die Lanze von Hand bedient werden. Der am Lanzenende vorgesehene Lanzenspülkopf aus hochhitzebeständiger Keramik kann in seiner Geometrie dem zu führenden Medium angepaßt werden. Durch Verfahren, d. h. Heben und Senken, der Lanze wird die Beständigkeit im Dreiphasenbereich Stahl-Schlacke-Keramik sowie Keramik-Schlacke-Luft erheblich erhöht.
Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine Hochtemperatur-Blas- und Spüllanze, wobei die Länge etwa im Maßstab 1 : 20, der Durchmesser etwa im
Maßstab 1 : 5 verkleinert dargestellt ist; Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 mit im Maßstab 1 : 1 dargestellten Durchmesser;
Fig. 3 die Stirnansicht auf den in Fig. 2 dargestellten Ausschnitt der Lanze. Fig. 4 in geringfügig verkleinertem Maßstab drei Ausführungen eines Lanzenspülkopfes.
Die als Ausführungsbeispiel gewählte Hochtemperatur-Blas- und Spüllanze weist als Trägerrohr ein Stahlrohr 1 auf. Bei dem Stahlrohr 1 handelt es sich um ein Rohr nach DIN 2440 mit einem Innendurchmesser von 1 1/4". Für die Führung der in die Stahlschmelze einzubringenden Mittel und Gase zur Entschwefelung und Entphosphorung ist in das Stahlrohr 1 ein Keramikrohr 2 eingelassen. Außen ist das Stahlrohr 1 zunächst von zwei Glasfaser-Gewebematten 3, 4 umgeben. Die Glasfaser-Gewebematten 3, 4 sind als Bandagen in zwei Lagen gewickelt: Die Glasfaser-Gewebematte 3 ist in einer Richtung gewickelt; die Glasfaser-Gewebematte 4 in entgegengesetzter Richtung. Auf die äußere Glasfaser-Gewebematte 4 ist als rohrförmige Schicht 5 eine feuerfeste Keramik-Schutzmasse aufgebracht. Diese feuerfeste Keramik-Schutzmasse ist bis ca. 1780 0C temperaturbeständig. Die rohrförmige Schicht 5 bewirkt den Wärmeschutz nach außen; durch die Glasfaser-Gewebematten 3, 4 hält die rohrförmige Schicht sicher auf dem Stahlrohr 3. Um die rohrförmige Schicht 5 aus feuerfester Keramik-Schutzmasse ist eine Aluminium-Schutzfolie 6 gewickelt. Die Schutzfolie 6 dient als Nässeschutz. Am freien Ende der Lanze ist das Stahlrohr 1 über die Stirnseiten der übrigen Verbundschichten hinaus fortgeführt. Am entgegengesetzten Ende ist an die Lanze ein Lanzenspülkopf 7 aus hochhitzebeständiger Keramik angebracht.
Der Lanzenspülkopf 7 ist nach Art eines Stopfens ausgebildet, dessen hohlzylindrischer Schaft 71 von dem Keramikrohr 2 aufgenommen ist. Der Kopf 72 des Lanzenspülkopfes 7 ist mit seiner an dem Schaft 71 anschließenden Fläche 73 an den im übrigen bündig anschließenden benachbarten Enden der Verbundschichten angelegt. Der Lanzenspülkopf 7 ist mit mindestens einem mit dem hohlzylindrischen Schaft 71 verbundenen Kanal 74 durchsetzt.
In der einen Ausführung - vgl. Fig. 4 a - ist der Kanal 74 die Verlängerung des hohlzylindrischen Schafts 71 und tritt in der Längsmittelebene des Kopfes 72 aus. In einer anderen Ausführung - vgl. Fig. 4 b - treten die Kanäle 74 an diametral gegenüberliegenden Enden aus dem Kopf 72 aus und münden in der Verlängerung des hohlzylindrischen Schafts 71. In der dritten Ausführung - vgl. Fig. 4c- münden die Kanäle 74 in einer Verlängerung des hohlzylindrischen Schafts 71 im axialen und radialen Abstand und treten winkelversetzt aus dem Kopf 72 aus.

Claims (5)

DIPL.-ING. LOTHAR DÖRNER PATENTANWALT 58095 HAGEN, STRESEMANNSTR, 15 TELEFON (02331) 91630 TELEFAX (0 23 31) 31280 Anwaltsakte 98040/G Gebrauchsmuster-Anmeldung Anmelder: Firma STEIN Industrie-Anlagen Schutzansprüche
1. Hochtemperatur-Blas- und Spüllanze zur Entphosphorung und Entschwefelung von Stahlschmelzen, mit einem aus Stahlrohr gebildeten Trägerrohr, einem in dem Stahlrohr gehaltenen Rohr aus feuerfestem Material und mit mehreren koaxialen rohrartigen Verbundschichten, von denen eine Glasfaser-Gewebematte um das Stahlrohr gewickelt und eine weitere Glasfaser-Gewebematte gegengewickelt ist, eine rohrförmige Schicht aus feuerfester Keramik-Schutzmasse auf die gegengewickelte Glasfasermatte aufgebracht und um die Schutzmasse ein Aluminium-Schutzfolie gewickelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem Stahlrohr (1) gehaltene Rohr (2) aus Keramik gebildet ist, an dessen freien Ende ein Lanzenspülkopf (7) aus hochhitzebeständiger Keramik angebracht ist.
2. Lanze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lanzenspülkopf (7) nach Art eines Stopfens ausgebildet ist, dessen hohlzylindrischer Schaft (71) von dem Keramikrohr (2) aufgenommen ist und dessen Kopf (72) mit einer an den Schaft (71) anschließenden Fläche (73) an den benachbarten Enden der Verbundschichten anliegt, und der mit mindestens einem mit dem hohlzylindrischen Schaft (71) verbundenen Kanal (74) durchsetzt ist.
3. Lanze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (74) die Verlängerung des hohlzylindrischen Schafts (71) ist und in der Längsmittelebene des Stopfens aus dem Kopf (72) austritt.
4. Lanze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (74) an diametral gegenüberliegenden Enden aus dem Kopf (72) austreten und in einer Verlängerung des hohlzylindrischen Schafts (71) münden.
5. Lanze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (74) in einer Verlängerung des hohlzylindrischen Schafts (71) im axialen und radialen Abstand münden und winkelversetzt aus dem Kopf (72) austreten.
DE29807193U 1998-04-21 1998-04-21 Hochtemperatur-Blas- und Spüllanze Expired - Lifetime DE29807193U1 (de)

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