DE29807941U1 - Rakeleinrichtung - Google Patents
RakeleinrichtungInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F31/00—Inking arrangements or devices
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- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
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- B41F9/08—Wiping mechanisms
- B41F9/10—Doctors, scrapers, or like devices
- B41F9/1036—Clamping and adjusting devices
Landscapes
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Description
M02G060
30. April 1998
MAN ROLAND DRUCKMASCHINEN AG
Mühlheimer Straße 341
63075 Offenbach
Rakeleinrichtung
10
10
Die Erfindung betrifft eine Rakeleinrichtung mit einem an eine drehende Walze anstellbaren Rakelblatt, das lose in eine zugeordnete Ausnehmung eines Rakelhalters einsteckbar ist.
Bei einer bekannten Rakeleinrichtung der angegebenen Art ist die Ausnehmung, in die das Rakelblatt einsteckbar ist, durch eine Stufe einer an den Rakelhalter angesetzten Leiste gebildet, so daß sich ein nutförmiger Einlegeschlitz mit ebenen, parallelen Anlageflächen für das Rakelblatt ergibt. Die lichte Weite des Einlegeschlitzes besitzt hierbei gegenüber der Dicke des jeweils zugeordneten Rakelblatts ein geringes Übermaß von etwa 0,03 bis 0,04 mm.
Diese Anordnung hat den Nachteil, daß das Einsetzen des Rakelblatts in den Einlegeschlitz schwierig ist und daß das Rakelblatt in dem Einlegeschlitz durch eingedrungene Farbe so fest haften kann, daß es nur schwer wieder herausgenommen werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rakeleinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der ein Festhaften des Rakelblatts in der Ausnehmung vermieden ist und das Einsetzen und Herausnehmen des Rakelblatts sehr einfach durchführbar ist. Weiterhin soll eine gleichmäßige Andrückung des Rakelblatts an die Walze erreicht werden.
- 2 - M02G060
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anlagefläche der Ausnehmung, an der sich das an die Walze angestellte Rakelblatt entgegen der Anstellrichtung abstützt, um eine zur Abstreifkante des Rakelblatts parallele Achse konvex gekrümmt ist und derart zur gegenüberliegenden, ebenen Anlagefläche angeordnet ist, daß die Breite der Ausnehmung in Richtung auf die Abstreifkante des Rakelblatts zunimmt.
Bei der erfindungsgemäßen Rakeleinrichtung wird das in seiner Grundform ebene Rakelblatt beim Anstellen an die Walze gegen die gekrümmte Anlagefläche gedrückt, wobei es sich elastisch verformt und sich der Krümmung der gekrümmten Anlagefläche soweit anpaßt, bis es vollständig oder nahezu vollständig an dieser anliegt. Die hierdurch dem Rakelblatt aufgezwungene Krümmung sorgt für eine Versteifung des Rakelblatts in Längsrichtung der Abstreifkante und für eine gleichmäßige Andrückung der Abstreifkante an die Walzen-Oberfläche. Gleichzeitig wird bei jedem Anstellvorgang das Rakelblatt in der Ausnehmung des Rakelhalters bewegt, so daß es sich in der Ausnehmung nicht festsetzen kann. Die zur Abstreifkante zunehmende Breite der Ausnehmung ergibt eine die Dicke des Rakelblatts deutlich überschreitende Breite der Einstecköffnung der Ausnehmung, wodurch das Einsetzen und Herausnehmen des Rakelblatts beim Reinigen oder Erneuern sehr erleichtert wird.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann der Rakelhalter aus einer Wanne bestehen, wobei die Ausnehmung zur Aufnahme des Rakelblatts auf der Innenseite der Wanne an der der drehenden Walze zugekehrten Wannenwand vorgesehen ist. Diese Ausgestaltung des Rakelhalters eignet sich besonders für eine Rakeleinrichtung zum Reinigen von Farbwerkswalzen einer Offset-Rotationsdruckmaschine.
- 3 - M02G060
Durch die mit der erfindungsgemäßen Gestaltung der Rakeleinrichtung erzielbare Versteifung des Rakelblatts ist eine Abstützung des Rakelblatts auf seiner gesamten Länge nicht erforderlich. Erfindungsgemäß kann daher vorgesehen sein, daß die konvex gekrümmte Anlagefläche aus zwei oder mehr in Längsrichtung des Rakelblatts im Abstand voneinander angeordneten Flächenabschnitten besteht. So kann es bei nicht allzu großer Länge des Rakelblatts ausreichend sein, wenn lediglich an den seitlichen Rändern des Rakelblatts, z.B.
durch Nuten im Rakelträger gebildete Anlageflächen vorgesehen sind. Entsprechend läßt sich der Bauaufwand für den Rakelhalter klein halten. Das Rakelblatt kann bei der erfindungsgemäßen Rakeleinrichtung vorteilhaft aus Metall oder Kunststoff bestehen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigen
Figur 1 eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Rakeleinrichtung in abgestellter Position und
Figur 2 die Rakeleinrichtung gemäß Figur 1 in angestellter Position.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Rakeleinrichtung besteht der Rakelhalter 1 aus einer nach oben offenen Wanne mit einer einer drehbaren Walze 2 benachbarten Längswand 3 und an den Enden der Längswand angeordneten Seitenwänden 4.
Die Längswand 3 ist parallel zur Drehachse der Walze 2 ausgerichtet und der Abstand zwischen der Walze 2 und der Längswand 3 ist durch eine Verstellbewegung des Rakelhalters 1 veränderbar. Auf der Innenseite der Längswand 3 ist parallel zu dieser eine Leiste 5 angeordnet, die an den Seitenwänden 4 befestigt ist. Die Leiste 5 weist eine der Seitenwand 4 zugekehrte, konvex gekrümmte Anlagefläche 6
- 4 - M02G060
auf, wobei die Krüitunungsachse oder gegebenenfalls mehrere Krümmungsachsen der Anlageflächen 6 parallel zur Drehachse der Walze ausgerichtet sind. Am unteren Rand der Leiste 5 befindet sich die Anlagefläche 6 in einem Abstand von der Längswand 3, der die Dicke eines Rakelblatts 7 nur geringfügig überschreitet. Infolge Ihrer Krümmung nimmt der Abstand der Anlagefläche 6 von der Längswand 3 zum oberen Rand der Leiste 5 kontinuierlich zu. Auf diese Weise wird zwischen der Längswand 3 und der Leiste 5 eine schlitzförmige Ausnehmung 8 gebildet, in die das Rakelblatt 7 von oben lose einsteckbar ist. Die Einstecktiefe des Rakelblatts 7 wird durch einen Vorsprung 9 am unteren Rand der Leiste 5 begrenzt.
In Figur 1 ist der Rakelhalter 1 von der Walze 2 abgestellt. Das ebene Rakelblatt 7 liegt daher lose an der Innenseite der Längswand 3 des Rakelhalters 1 an. Zum Anstellen der Rakeleinrichtung an die Walze 2 wird der Rakelhalter 1 soweit in Richtung auf die Walze 2 verschoben, bis die Abstreifkante 10 des Rakelblatts 7 mit dem erforderlichen Anpreßdruck an der Oberfläche der Walze 2 anliegt. Bei diesem Vorgang wird das Rakelblatt 7 an die gekrümmte Anlagefläche 6 gedrückt, wobei es sich elastisch verformt und der Krümmung der Anlagefläche 6 so weit anpaßt, bis es vollständig an dieser anliegt, wie in Figur 2 gezeigt. Durch die auf diese Weise erreichte Krümmung wird das Rakelblatt 7 in Längsrichtung versteift, so daß es sich nicht wellen kann und seine Abstreifkante 10 gleichmäßig an die Walze 2 angedrückt wird. Bei geeigneter Länge des Rakelblatts kann es aufgrund dieses Versteifungseffekts ausreichen, wenn anstelle der Leiste in den Seitenwänden der Wanne Nuten mit entsprechend geformten Anlageflächen zur Lagerung des Rakelblatts vorgesehen sind.
Claims (5)
1. Rakeleinrichtung mit einem an eine drehende Walze anstellbaren Rakelblatt, das lose in eine zugeordnete Ausnehmung eines Rakelhalters einsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (6) der Ausnehmung (8), an der sich das an die Walze (2) angestellte Rakelblatt (7) entgegen der Anstellrichtung abstützt, um eine zur Abstreifkante (10) des Rakelblatts (7) parallele Achse konvex gekrümmt ist und derart zur gegenüberliegenden, ebenen Anlagefläche angeordnet ist, daß die Breite der Ausnehmung (8) in Richtung auf die Abstreifkante (10) des Rakelblatts (7) zunimmt.
2. Rakeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rakelhalter (1) aus einer Wanne besteht, wobei die Ausnehmung (8) zur Aufnahme des Rakelblatts (7) auf der Innenseite der Wanne an der der drehenden Walze (2) zugekehrten Wannenwand vorgesehen ist.
3. Rakeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die konvex gekrümmte Anlagefläche (6) aus zwei oder mehr in Längsrichtung des Rakelblatts (7) im Abstand voneinander angeordneten Flächenabschnitten besteht.
4. Rakeleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den seitlichen Rändern des Rakelblatts durch Nuten im Rakelträger gebildete Anlageflächen vorgesehen sind.
5. Rakeleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie an einer Farbwerkswalze einer Rotationsdruckmaschine angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29807941U DE29807941U1 (de) | 1998-05-04 | 1998-05-04 | Rakeleinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29807941U DE29807941U1 (de) | 1998-05-04 | 1998-05-04 | Rakeleinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29807941U1 true DE29807941U1 (de) | 1999-09-09 |
Family
ID=8056608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29807941U Expired - Lifetime DE29807941U1 (de) | 1998-05-04 | 1998-05-04 | Rakeleinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29807941U1 (de) |
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