DE29806000U1 - Teller, insbesondere zur Bienenfütterung - Google Patents
Teller, insbesondere zur BienenfütterungInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
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Description
E 10220 Gbm
Sigrid Alejandro, Peckelsheimer Weg 50, 33100 Paderborn
Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung
Die Erfindung betrifft einen Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung, mit den Merkmalen des Oberbegriffes des
Schutzanspruchs 1.
Bei einer herkömmlichen Fütterung, d.h. Bienenauffütterung,
werden als Futtermittel beinhaltende Behältnisse, wie z.B. Flüssigfutter, d.h. Sirup, beinhaltende Eimer, verwandt, die
im Deckelbereich mit einer Öffnung versehen sind und mit der Öffnung nach unten auf die z.B. Bienenwaben gestellt werden.
Dabei kommt es jedoch häufig zu einem ungewollten Flüssigkeitsaustritt, so daß sich, zumindest zu Beginn der
Fütterung, Flüssigkeit über die darunter befindlichen Bienen ergießt, so daß diese ihre Flugfähigkeit verlieren.
Des weiteren kommt es häufig zum Verkleben der Öffnung, so
daß die Bienen nicht mehr in der gewünschten Form an die Nahrung gelangen.
Eine andere Lösung der Bienenauffütterung besteht darin,
einen, mit Futtermittel, d.h. z.B. einer Zuckerlösung bzw.
Sirup oder sonstigen Futtermittel beinhaltenden Eimer, in Gänze zu öffnen und in diesen dann, d.h. in die darin
befindliche Lösung, Stroh oder sonstige Halme einzuführen, so daß die Bienen an diesen Strohhalmen entlang kriechen können,
um dann an die Nahrung zu gelangen.
Auch diese Lösung stellt jedoch keine optimale Lösung dar, sondern allenfalls ein Behelf, unter anderem auch deswegen,
weil hier ein relativ hoher manueller Aufwand von Nöten ist. 5
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Bienenauf fütterung zu schaffen, mit der zum
einen die Bienen in optimaler Art und Weise mit entsprechendem Futter bzw. Sirup versorgt werden können, ohne
daß die Gefahr eines verklebens der Bienen besteht und zum anderen gewährleistet ist, daß eine kontinuierliche Fütterung
auf einfache Art und Weise ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird durch die Bereitstellung des erfindungsgemäßen Tellers, d.h. bei einem Teller der
eingangsgenannten Gattung, mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Schutzanspruchs 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 14.
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Dadurch, daß wenigstens ein wenigstens eine Tellerfläche
eingrenzender umlaufender Rand und wenigstens eine, einen auf dem Teller zu plazierenden Futterbehälter im Abstand zur
Tellerfläche positionierende Distanzeinrichtung vorgesehen ist, wird eine 100%ige Ausnutzung des Bienenfutter-Sirups
gewährleistet.
Aufgrund der sorgfältig durchdachten und im eigenen linkerbetrieb getesteten Konstruktion des erfindungsgemäßen
Tellers, gibt es kein ungewolltes Auslaufen der Eimer und somit eine bessere Aufnahme des Futters bzw. Sirup durch das
Bienenvolk.
Durch den erfindungsgemäßen Teller können die Futtereimer
5 nicht mehr auslaufen, das Bienenvolk wird nicht durch den Sirup verklebt und behält seine Flugfähigkeit. Durch das
Beibehalten der Flugfähigkeit wird der Ertrag des Bienenvolkes noch erhöht.
Durch die optimale Nahrungsaufnahme, d.h. die durch den
erfindungsgemäßen Teller ermöglichte optimale Nahrungsaufnahme ist auch eine bessere und gesündere
Nachzucht des Bienenvolkes gewährleistet, denn die Königin erhält eine ausreichende und sichere Nahrungsversorgung.
1.0 Durch den erfindungsgemäßen Teller, werden im Vergleich zu
herkömmlichen Auffutterungen wesentlich bessere Ergebnisses
erzielt.
Darüber hinaus ist der erfindungsgemäße Teller derart
ausgestaltet, daß herkömmliche, der Auf fütterung der Bienen dienende und den Sirup beinhaltende Behältnisse, wie z.B.
Eimer, insbesondere der führenden Futterlieferanten, ohne
weiteres zum Einsatz gelangen können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Tellers, insbesondere zur
Bienenauffütterung schematisch dargestellt, und zwar zeigt:
Fig.l den erfindungsgemäßen Teller in Draufsicht und
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Fig. 2 einen Schnitt nach Linie I-I aus Fig.2 durch den
erfindungsgemäßen Teller.
Wie der Fig.l zu entnehmen, weist der erfindungsgemäße Teller
1 zur Bienenauffütterung einen äußeren umlaufenden Rand 2 und
im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Abstandhalter sowie sogenannte Kreuzstreben 4 auf.
Wie der Fig.2 zu entnehmen, endet die Oberseite 5 der
Abstandhalter 3 in einem Abstand zur Oberseite 6 des Tellers 1 bzw. des äußeren umlaufenden Randes 2 des Tellers 1.
Die Kreuzstreben 4 enden mit ihrer Oberkante 7 in einem größeren Abstand zur Oberseite 6 des äußeren umlaufenden
Randes 2 als die Oberseite 5 der Abstandshalter 3, so daß die
jeweilige Oberkante 7 der Kreuzstreben 4 in einem Abstand zur Oberseite 5 der Abstandhalter 3 enden.
Auf der Tellerunterseite 8 sind im hier vorliegenden
Ausführungsbeispiel ebenfalls Kreuzstreben 9 angeordnet, die der zur Stabilisierung des Tellers 1 dienen.
Im übrigen verlaufen die einander zugewandten Seiten 10 des Randes 2, wie der Fig.2 und der Fig.l zu entnehmen, bis zur
Bodenfläche 11 des Tellers 1, so daß eine, durch den Boden und die umlaufende Wand 10 gebildete geschlossene
Tellerfläche entsteht.
Im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der erfindungsgemäße Teller 1 einstückig aus Kunststoff
hergestellt.
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Im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel verlaufen die im Bereich der Tellerfläche angeordneten Kreuzstreben 4 jeweils
zwischen den einander gegenüberliegenden Abstandshaltern 3.
Es ist jedoch ebenso denkbar, die Kreuzstreben 4 nicht über
die gesamte Tellerbreite, d.h. z.B. von Abstandshalter 3 zu Abstandshalter 3 laufend auszugestalten, sondern diese in
einem Abstand zueinander endend auszugestalten, so daß die Kreuzstreben 4 jeweils in einem Abstand zum jeweiligen
gegenüberliegende Abstandshalter 3 endend ausgestaltet sind und der mittlere Teil der Tellerfläche 11 nicht von den
Kreuzstreben 4, wie im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel, gezeigt in Fig.l und 2, in einzelne Abschnitte aufgeteilt
ist, sondern eine geschlossene Tellerfläche 11 im Bereich der nicht vorhandenen Kreuzstreben besteht.
Des weiteren ist es denkbar, die Kreuzstreben 4 mit entsprechenden Durchbrüchen z.B. im Bereich der Tellerfläche
bzw. Bodenfläche 11 zu versehen, so daß die Nährflüssigkeit zwischen den einzelnen Abschnitten sich gleichmäßig verteilen
kann, ebenso wie bei der zuvor geschilderten Variante, bei dem die Kreuzstreben 4 in einem Abstand zueinander enden,
d.h. in einem Abstand zu den Abstandshaltern 3 enden, ohne sich über die gesamte Breite der Tellerfläche 11 zu
erstrecken.
Des weiteren kann in einem weiteren Ausführungsbeispiel auf die an der Tellerunterseite 8 angeordneten
Stabilisierungskreuzstreben 9 in Gänze verzichtet werden oder aber diese derart auszugestalten, daß sie sich nicht über den
gesamten Tellerdurchmesser erstrecken.
Zur Fütterung können herkömmliche, der Bienenfütterung dienende Eimer verwandt werden, die z.B. häufig im
Mittelbereich einen zu öffnenden Verschluß aufweisen, so daß dieser Verschluß in herkömmlicher Art und Weise geöffnet
werden kann, um dann mit der Öffnung in Richtung Teller 1 weisend auf die Kreuzstreben 4 gestellt zu werden, so daß das
im Eimer befindliche Futtermittel wie z.B. Sirup aus den Öffnungen austreten und in den Teller fließen kann.
Dabei fließt derart viel Sirup in den Teller 1, daß das Sirup im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel in etwa die Höhe der
Abstandhalter 3 erreicht und es, hervorgerufen durch allgemeinen Luftdruck und die physikalischen Verhältnisse, zu
einem Stillstand des Ausflusses aus dem Futtereimer kommt.
Bei entsprechendem Verbrauch des Sirups fließt dann stets lediglich so viel Sirup nach, daß es nie zu einem Überfließen
kommt, sondern vielmehr der Sirup stets im Randbereich, d.h. bis in den Bereich der Oberfläche 5 der Abstandhalter 3 bzw.
unterhalb der Oberfläche 6 des umlaufenden Randes 2 ansteht.
•\.S*T
Gleichzeitig ist durch die Abstandshalter 3 gewährleistet,
daß der, das Futtermittel beinhaltende Eimer stets in optimaler Ausrichtung im Teller 1 positioniert ist.
Es kann dabei selbstverständlich jedweder Behälter oder Eimer mit entsprechendem Futtermittel, sei es in Sirupform oder in
anderer viskoser oder flüssiger Form, verwandt werden.
Claims (14)
1. Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung mit Tellerfläche, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens ein wenigstens eine Tellerfläche (11)
eingrenzender umlaufender Rand (2) und wenigstens eine einen auf dem Teller (1) zu plazierenden
Futterbehälter im Abstand zur Tellerfläche (11)
positionierende Distanzeinrichtung (4) vorgesehen ist.
2. Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine
Tellerfläche (11) eingrenzende umlaufende Rand (2) als Tellerrand ausgebildet ist.
3. Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
die Tellerfläche (11) bildende Tellerboden und Rand
0 (2) einstückig miteinander ausgestaltet sind.
4. Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanzeinrichtung als Strebe (4) ausgestaltet ist.
5. Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Distanzeinrichtung als Kreuzstrebe (4) ausgestaltet ist.
6. Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung nach
einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß den Futterbehälter ausrichtende Abstandhalter vorgesehen sind.
7. Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung, nach
Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Streben (4) zwischen jeweils zwei einander gegenüberliegenden angeordneten Abstandshaltern (3)
erstreckend angeordnet sind.
8. Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung, nach
einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Tellerunterseite (8) eine
Stabilisierungseinrichtung (9) vorgesehen ist.
9. Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung, nach
Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungseinrichtung als Stabilisierungsstrebe
(9) ausgestaltet ist.
10. Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung, nach
Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungseinrichtung als Kreuzstrebe (9)
ausgestaltet ist.
11. Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung, nach
einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzeinrichtung aus wenigstens zwei
Streben (4) gebildet wird.
12. Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung, nach
einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stabilisierungseinrichtung aus wenigstens zwei Streben (9) gebildet wird.
13. Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung, nach
einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Tellerfläche (11) bildende Boden (8), der Rand (2), die Abstandshalter (3), die Kreuzstreben
(4) und die Stabilisierungsstreben (9) einstückig ausgebildet sind.
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14. Teller, insbesondere zur Bienenauffütterung, nach
einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Teller (1) aus Kunststoff besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29806000U DE29806000U1 (de) | 1998-04-03 | 1998-04-03 | Teller, insbesondere zur Bienenfütterung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29806000U DE29806000U1 (de) | 1998-04-03 | 1998-04-03 | Teller, insbesondere zur Bienenfütterung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29806000U1 true DE29806000U1 (de) | 1998-07-02 |
Family
ID=8055184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29806000U Expired - Lifetime DE29806000U1 (de) | 1998-04-03 | 1998-04-03 | Teller, insbesondere zur Bienenfütterung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29806000U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11324205B2 (en) * | 2020-05-04 | 2022-05-10 | Michael A. Krause | System and method for feeding honeybees using a feeding device |
| US20220295759A1 (en) * | 2021-03-17 | 2022-09-22 | Dean Eugene Poignant | Attachable Entrance Bee Feeder |
| EP4066633A1 (de) * | 2021-04-01 | 2022-10-05 | Denk Keramische Werkstätten e. K. | Futterstation zur versorgung von fluginsekten |
-
1998
- 1998-04-03 DE DE29806000U patent/DE29806000U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11324205B2 (en) * | 2020-05-04 | 2022-05-10 | Michael A. Krause | System and method for feeding honeybees using a feeding device |
| US20220295759A1 (en) * | 2021-03-17 | 2022-09-22 | Dean Eugene Poignant | Attachable Entrance Bee Feeder |
| EP4066633A1 (de) * | 2021-04-01 | 2022-10-05 | Denk Keramische Werkstätten e. K. | Futterstation zur versorgung von fluginsekten |
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