DE29805241U1 - Walzenlager für Walzgerüste - Google Patents
Walzenlager für WalzgerüsteInfo
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- F16C2322/00—Apparatus used in shaping articles
- F16C2322/12—Rolling apparatus, e.g. rolling stands, rolls
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- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
Description
GLAWE, DELFS, MOLL & PARTNER . · R
IM EUROPÄISCHEN PATENTAMT
RICHARD GLAWE, Dr.-Ing. (1952-1985) KLAUS DELFS, Dipl.-Ing., Hamburg
WALTER MOLL, Dipl.-Phys. Dr. rer. nat, München
&tgr;, p Ka rk HEINRICH NIEBUHR, Dipl.-Phys. Dr. phil. habil., Hamburg
' ULRICH GLAWE, Dipl.-Phys. Dr. rer. nat., München
Hamburg Bernhard merkau, Dipl.-Phys., München
CHRISTOF KEUSSEN, Dipl.-Chem. Dr. rer. nat., Hamburg
Postfach 26 01 62 Postfach 13 03 91
80058 München 20103 Hamburg
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Telex 5 22 505
HAMBURG,
&rgr; 19025/98 N/AR/He (he)
Die Erfindung betrifft ein Walzenlager für Walzgerüste mit einer Dichteinrichtung, die lagerseitig eine als Berührungsdichtung
ausgebildete erste Dichtung, walzenseitig eine als Berührungsdichtung ausgebildete zweite Dichtung und einen mit
der zweiten Dichtung zusammenwirkenden mitrotierenden Anlaufring aufweist.
In Walzgerüsten verwendete Walzenlager müssen gegen austretendes Öl und gegen eindringende Verunreinigungen wie Schmutz
oder Wasser geschützt werden. Besondere Schwierigkeiten ergeben sich bei der Abdichtung daraus, daß durch den stets vorhandenen
Sinter die Dichtungen einem - insbesondere durch abbrasive Wirkungen - hohen Verschleiß ausgesetzt sind. Es sind
Walzenlager mit mehrstufigen, Berühr- und Spaltdichtungen
aufweisenden Dichtungseinrichtungen bekannt (DE-U-296 20 018, DE-A-36 07 729). Der Ölraum des Lagers ist durch
eine erste Berührungsdichtung begrenzt, der eine zweite Berührungsdichtung als zusätzliche Dichtstufe vorgeschaltet
ist. Als äußerste Dichtstufe ist eine Spaltdichtung vorgesehen, die den Zutritt abrasiver Verunreinigungen an die Berüh-
Dresdner Bank AG Hamburg 04 030 448 00 (BLZ 200 800 00) Postbank Hamburg 1476 07-200 (BLZ 200 100 20)
rungsdichtungen verhindern soll. Es hat sich jedoch gezeigt, daß aufgrund nicht zu vermeidender Toleranzen der Walze und
der Walzenzapfen Spiel entsteht, das die Wirkung der Berührungs- und Spaltdichtungen vermindert, so daß im Ergebnis
Sinter bis an die erste Berührungsdichtung gelangt und diese rasch verschleißt. Die Folge sind hohe, die Umgebung verunreinigende
Ölverluste und das Eindringen von Kühlwasser in die Lager mit nachfolgenden Lagerschäden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Walzenlager der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art hinsichtlich
seiner Dichteigenschaften und seiner Empfindlichkeit gegenüber
Toleranzen zu verbessern.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß bei einem Walzenlager
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 der Anlaufring auf dem Walzenzapfen im montierten Zustand axial beweglich
ist.
Der Anlaufring bildet eine Gegenfläche für die zweite Dichtung. Durch seine axial bewegliche Anordnung erlaubt der Anlaufring
eine Optimierung der Abdichtung. Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, daß Toleranzen durch die verschiebliche
Anordnung des Anlaufrings ausgeglichen werden können. Erfindungsgemäß
braucht die auf ihn wirkende Dichtung nicht mehr für einen Ausgleich eines durch Toleranzen bedingten
axialen Versatzes zwischen dem Walzenzapfen und seiner Lagerbuchse zu sorgen und kann somit präziser und zuverlässiger
abdichten. Zur Verbesserung der Verschleißfestigkeit kann die an dem Anlaufring angeordnete Gegendichtflache glatt und von
beliebiger Härte sein, beispielsweise durch keramische Beschichtung. Der Anlaufring ist so ausgebildet, daß er auf dem
Walzenzapfen und vorteilhafterweise an der Walzenstirnfläche
dichtend anliegt.
Zweckmäßigerweise ist ein elastisches Element vorgesehen, das auf den Anlaufring eine Kraft in Richtung Walzenstirnfläche
ausübt und ihn zur Walzenstirnfläche hin zu schieben sucht.
Dabei kann es sich beispielsweise um einen O-Ring handeln, der zwischen dem Anlaufring und einem axial fest auf dem Walzenzapfen
angeordneten Element angeordnet ist, oder beispielsweise um eine Tellerfeder. Zwar dichtet die mit dem
Walzenzapfen und/oder Walzenstirnfläche zusammenwirkende Fläche des Anlaufrings in der Regel hinreichend ab, so daß an
dieser Stelle keine Dichtverluste auftreten, jedoch kann hier durch den O-Ring eine zusätzliche Abdichtung erzielt werden.
Oft wird es so sein, daß der Walzenzapfen im Bereich des Anlaufrings
eine kegelstumpfartige Mantelfläche aufweist. Dadurch erhält der Anlaufring neben der axialen Beweglichkeit
auch ein gewisses Kippspiel. Für den Ausgleich dieses Kippspiels sorgt mit Vorteil ebenfalls das elastische Element.
Dieser Kippspielausgleich hat einen zusätzlichen gewünschten Effekt, nämlich daß auch bei einer Biegung der Walzenzapfen
unter hoher Walzkraft keine oder nur eine verminderte Winkelabweichung des Anlaufrings gegenüber der Walzenstirnfläche
bzw. den gehäusefesten, stehenden Teilen der Dichtung entsteht.
Die Toleranzen ausgleichende Anordnung des Anlaufrings auf dem Walzenzapfen erlaubt die Bildung einer engen Spaltdichtung
mit langer Dichtstrecke mittels eines Vorsprungs an dem Anlaufring, der beispielsweise als achsparalleler Kragen ausgeführt
sein kann. Die Spaltdichtung schützt die zweite Berührungsdichtung vor dem unmittelbaren Zutritt abrasiv wirkender
Fremdstoffe. Nach einem besonderen Merkmal kann der Raum zwischen der zweiten Berührungsdichtung und der Spaltdichtung
mindestens teilweise mit Fett gefüllt werden, das den Zutritt der abrasiven Fremdstoffe zur zweiten Berührungsdichtung
praktisch ausschließt.
Der Anlaufring und ggf. weitere Teile des Walzenlagers können
aus einem anderen Material als die Walze bestehen, beispielsweise können rostfreie Werkstoffe verwendet werden.
Das erfindungsgemäße Walzenlager mit Dichteinrichtung eignet
sich mit Vorteil auch zum nachträglichen Anbau an eine bereits vorhandene Walzenlagerung, ohne daß Änderungen am Lagergehäuse
vorzunehmen sind. Dazu wird an das Lagergehäuse ein Flansch geschraubt, an dem die erste und zweite Berührungsdichtung
angeordnet sind; ggf. sind Aufnahmen am Lagergehäuse für den Flansch befestigende Schrauben zu schaffen.
An der Stirnseite einer Laufbuchse des Wellenzapfens wird ein Gleitring mittels Schrauben befestigt, die Stirnseite ist dazu
ggf. entsprechend zu bearbeiten. Der Anlaufring ist in dem Gleitring axial verschiebbar angeordnet, zwischen diesen Ringen
ist der elastische O-Ring vorgesehen. Dieser preßt den Anlaufring gegen die Stirnseite der Walze. Ein axial an dem
Anlaufring vorstehender Kragen bildet zusammen mit einem entsprechenden Vorsprung an dem Flansch die äußere Spaltdichtung
.
Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung erläutert, die ein vorteilhaftes
Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht. Die einzige Figur zeigt einen Teil-Längsschnitt durch den Dichtungsbereich
des Lagers.
Die Walze weist einen Zapfen 1 auf, der über einen kegeligen Hals 2 in einen Walzenkörper 3 übergeht, der dem Zapfen 1 eine
Stirnfläche 4 zuwendet. Auf den Zapfen 1 ist eine Lagerbüchse 5 aufgezogen, die in dem Lager 6 gleitet, das von dem
Lagergehäuse 7 gehalten wird. An der walzenseitigen Stirnfläehe der Lagerbuchse 5 ist ein Gleitring 8 mittels Schrauben
11 befestigt, der mit einer ersten Berührungsdichtung 9 zusammenwirkt, die in einem Flansch 10 gehalten ist. Sie ist
als doppelt wirkende Lippendichtung ausgebildet, dabei kann es sich auch um einen speziellen Wellendichtring handeln,
dessen Dichtwirkung auch bei einem üblicherweise im Walzbetrieb vorkommenden Unrundlauf nicht nachläßt. Die Gegendichtfläche
am Gleitring 8 ist mit einem harten, beispielsweise
keramischen Belag 12 versehen. Die erste Berührungsdichtung 9 begrenzt den in der Zeichnung links von ihr erscheinenden ölgefluteten
Raum 13. Der im Querschnitt L-förmig ausgebildete Gleitring 8 schließt auf seiner inneren Seite zusammen mit
dem Hals 2 des Walzenkörper 3 einen Ringspalt ein, in den der Anlaufring 15 axial verschieblich geführt ist. Gleichfalls in
diesem Ringspalt sind zwischen dem Gleitring 8 und dem Anlaufring 15 ein O-Ring 22 und ein Abdeckring 20 angeordnet,
der die den Gleitring 8 an der Lagerbuchse 5 haltenden Schrauben 11 bzw. deren Aufnahmelöcher in dem Gleitring 8 abdeckt,
so daß der O-Ring 22 plan aufliegt. Der im Querschnitt
bogenförmige Abdeckring 15 wirkt mit seiner Innenfläche 21 mit dem Hals 2 und der Stirnfläche 4 des Walzenkörpers 3 zusammen
.
In der der Walzenstirnseite 4 zugewandten Stirnseite des Flansches 10, der mittels Schrauben 23 an der Stirnseite des
Lagergehäuses 7 befestigt ist, ist ein Lippendichtung 14 gehalten,
der als V-Ring ausgebildet ist. Er bildet zusammen mit seiner Gegendichtflache, die an der der Innenfläche 21
des Anlaufrings 15 gegenüberliegenden Fläche angeordnet ist, die zweite Berührungsdichtung. Die Gegendichtflache ist mit
einer beispielsweise keramischen Hartbeschichtung 16 versehen. Der Anlaufring 15 ist an seinem äußeren Ende mit einem
axial verlaufenden Kragen 17 versehen, der mit einem entsprechenden an dem Flansch 10 angeordneten Kragen 18 so zusammenwirkt,
daß sie zwischen sich einen achsparallel verlaufenden Spalt 19 einschließen, dessen Weite so gering bemessen wird
(vorzugsweise wenige Zehntel Millimeter), daß er als Spaltdichtung
wirkt, die den ungehemmten Zutritt von Fremdstoffen verhindert. Der Raum zwischen der zweiten Berührungsdichtung
14 und der Spaltdichtung 17, 18, 19 ist mit Fett gefüllt. Die Fettfüllung führt dazu, daß im allgemeinen bereits der
Dichtspalt 19 ganz oder teilweise mit Fett gefüllt ist, so daß Fremdstoffpartikel am Eintritt gehindert werden. Hindurchtretende
Partikel werden von der Fettfüllung in diesem Raum aufgehalten. Die Kombination der Berührungsdichtung 14
und der Spaltdichtung 17, 18, 19, insbesondere in Verbindung mit der Fettfüllung, bildet somit einen wirksamen Schutz der
ersten Berührungsdichtung 9.
Axiale Toleranzen bei der Anordnung von Lagerteilen, wie sie beispielsweise durch das Aufpressen der Laufbuchse 5 auf den
Zapfen 1 entstehen, wirken sich dank der axial beweglichen
Anordnung des Anlaufrings 15 nicht auf die Berührungsdichtungen, insbesondere auf die zweite Berührungsdichtung 14, aus.
Anordnung des Anlaufrings 15 nicht auf die Berührungsdichtungen, insbesondere auf die zweite Berührungsdichtung 14, aus.
Unter dem Einfluß der elastischen Kraft des O-Rings 22 wird
der Anlaufring 15 stets gegen die Stirnfläche 4 des Walzenkörpers
3 gepreßt, auch wenn die Laufbuchse 5 und der an ihr befestigte Gleitring 8 abweichend von einer Sollposition eingesetzt sind, beispielsweise mit einem axialen Versatz zur in der Zeichnung linken Seite. Der Abstand der Gegendichtflache 16 von der zweiten Dichtung 14 wird auf diese Weise unabhängig von axialem Versatz der Lagerelemente in normalen Betriebsbereich
der Dichtung gehalten. Die kegelige Ausgestaltung des Halses 2 und des entsprechenden Teils der Innenfläehe 21 des Anlaufrings 15 ermöglicht ein Kippspiel zwischen
dem Anlaufring 15 und dem Zapfen 1 bzw. dem Hals 2. Biegt
sich unter Walzkraft der Zapfen 1 gegenüber der Walze 3 und
deren Stirnfläche 4, ist mit anderen Worten also die Achse
(nicht dargestellt) des Zapfens 1 nicht mehr genau senkrecht zu der radialen Symmetrieebene der Walze 3, so wird der Anlaufring
15 unter dem Einfluß der elastischen Kraft des O-Rings
22 unter Ausnutzung des Kippspiels senkrecht auf die
Stirnfläche 4 der Walze 3 gepreßt. Die für die Dichtfunktion wichtigen Abstände zwischen dem Dichtelement 14 und der Ge-
der Anlaufring 15 stets gegen die Stirnfläche 4 des Walzenkörpers
3 gepreßt, auch wenn die Laufbuchse 5 und der an ihr befestigte Gleitring 8 abweichend von einer Sollposition eingesetzt sind, beispielsweise mit einem axialen Versatz zur in der Zeichnung linken Seite. Der Abstand der Gegendichtflache 16 von der zweiten Dichtung 14 wird auf diese Weise unabhängig von axialem Versatz der Lagerelemente in normalen Betriebsbereich
der Dichtung gehalten. Die kegelige Ausgestaltung des Halses 2 und des entsprechenden Teils der Innenfläehe 21 des Anlaufrings 15 ermöglicht ein Kippspiel zwischen
dem Anlaufring 15 und dem Zapfen 1 bzw. dem Hals 2. Biegt
sich unter Walzkraft der Zapfen 1 gegenüber der Walze 3 und
deren Stirnfläche 4, ist mit anderen Worten also die Achse
(nicht dargestellt) des Zapfens 1 nicht mehr genau senkrecht zu der radialen Symmetrieebene der Walze 3, so wird der Anlaufring
15 unter dem Einfluß der elastischen Kraft des O-Rings
22 unter Ausnutzung des Kippspiels senkrecht auf die
Stirnfläche 4 der Walze 3 gepreßt. Die für die Dichtfunktion wichtigen Abstände zwischen dem Dichtelement 14 und der Ge-
gendichtflache 16 bleiben entlang der gesamten Länge der
zweiten Dichtung konstant. Da der Anlaufring 15 seine winkelrichtige
Position sowohl gegenüber der Stirnseite 4 der Walze 3 wie auch gegenüber dem Gehäuse 7 und dem Flansch 10 beibehält,
wird ein Berühren der sich gegenüberliegenden Kragen und 18, wie es normalerweise durch Winkelfehler auftritt,
vermieden.
vermieden.
Als Werkstoff für den Anlaufring 15 wird vorzugsweise korrosionsbeständiges
Material verwendet.
Es versteht sich, daß der Dichtring 14 der zweiten Berührungsdichtung
auch an den Anlaufring 15 und die Gegendichtflache 16 an dem Flansch 10 angeordnet sein könnte. Die Gegendichtflache 16 für die zweite Berührungsdichtung 14 verläuft zweckmäßigerweise radial; unbedingt nötig ist dies jedoch nicht.
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auch an den Anlaufring 15 und die Gegendichtflache 16 an dem Flansch 10 angeordnet sein könnte. Die Gegendichtflache 16 für die zweite Berührungsdichtung 14 verläuft zweckmäßigerweise radial; unbedingt nötig ist dies jedoch nicht.
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Claims (8)
1. Walzenlager für Walzgerüste mit einer Dichteinrichtung,
die lagerseitig eine als Berührungsdichtung ausgebildete erste Dichtung (9), walzenseitig eine als Berührungsdichtung
ausgebildete zweite Dichtung (14) und einen mit der zweiten Dichtung zusammenwirkenden mitrotierenden Anlaufring
(15) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlaufring (15) auf dem Walzenzapfen (1) im montierten
Zustand axial beweglich angeordnet ist.
2. Walzenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlaufring (15) durch ein elastisches Element (22) in
Richtung Walzenstirnfläche (4) vorgespannt ist.
3. Walzenlager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlaufring (15) im Querschnitt bogenförmig
ist.
4. Walzenlager nach einem Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anlaufring (15) im Bereich des Übergangs zwischen Walzenzapfen (1) und Walzenstirnfläche (4)
angeordnet ist.
5. Walzenlager nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anlaufring (15) an seiner Innenfläche (21) zumindest teilweise kegelstumpfartig ausgebildet
ist.
6. Walzenlager nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anlaufring (15) an der Bildung einer außerhalb der zweiten Dichtung (14) gelegenen Spaltdichtung
(17, 18, 19) beteiligt ist.
7. Walzenlager nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Gegendichtflache am Anlaufring mit
einer keramischen Beschichtung versehen ist.
8. Walzenlager nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Raum zwischen der zweiten Berührungsdichtung (14) und der Spaltdichtung (17, 18, 19) zumindest
teilweise mit Fett gefüllt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29805241U DE29805241U1 (de) | 1998-03-23 | 1998-03-23 | Walzenlager für Walzgerüste |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29805241U DE29805241U1 (de) | 1998-03-23 | 1998-03-23 | Walzenlager für Walzgerüste |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29805241U1 true DE29805241U1 (de) | 1999-08-12 |
Family
ID=8054620
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29805241U Expired - Lifetime DE29805241U1 (de) | 1998-03-23 | 1998-03-23 | Walzenlager für Walzgerüste |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29805241U1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R163 | Identified publications notified | ||
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990923 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010710 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20040728 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20060601 |
|
| R071 | Expiry of right |