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DE29804220U1 - Trenngerät mit gegenläufigen Trennelementen - Google Patents

Trenngerät mit gegenläufigen Trennelementen

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DE29804220U1
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separating
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DE29804220U
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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B5/00Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor
    • B27B5/29Details; Component parts; Accessories
    • B27B5/30Details; Component parts; Accessories for mounting or securing saw blades or saw spindles
    • B27B5/34Devices for securing a plurality of circular saw blades on a single saw spindle; Equipment for adjusting the mutual distance

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Sawing (AREA)
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Description

8733/VII/bu
Dipl.-Ing. Gerd Münnekehoff
Langestr. 80, D-42857 Remscheid
Trenngerät mit gegenläufigen Trennelementen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Trenngerät, insbesondere eine Kreissäge, mit zwei kreisscheibenförmigen, parallelen, koaxial gegenläufig rotierend antreibbaren Trennelementen, insbesondere Kreissägeblättern.
Es ist beispielsweise aus der US-PS 4 784 029 bekannt, für einen Trennschnitt zwei parallele Sägeblätter bezüglich ihrer Schneidrichtung gegensinnig anzutreiben. Dabei soll gemäß dem bekannten Verfahren zur ReibungsVermeidung während des Betriebs ein den Atmosphärendruck übersteigender Mediendruck zwischen den Sägeblättern derart erzeugt werden, daß insbesondere in dem äußeren, mit Sägezähnen versehenen Randbereich ein Zwischenraum entsteht. Der Mediendruck kann durch ein "Luftkissen" erzeugt werden, oder es kann eine Flüssigkeit mit entsprechendem Druck zugeführt werden. Diese bekannte Ausgestaltung bedingt wegen des notwendigen Druckmittels konstruktiv recht aufwendige und folglich relativ kostenintensive Maßnahmen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Trenngerät der genannten Art zu schaffen, welches mit konstruktiv einfachen und kostengünstigen Maßnahmen einen verschleißarmen, störungsunanfälligen Betrieb gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird dies durch derart ausgelegte mechanische Haltemittel für die Trennelemente erreicht, daß im montierten Zustand zwischen den Trennelementen zwangsläufig ein reibungsverhindernder Spaltabstand gewährleistet ist. Erfindungsgemäß erübrigt sich folglich die Erzeugung eines Druckpolsters zwischen den Trennelementen. Statt dessen wird der reibungsverhindernde Spaltabstand allein durch die mechanische Halterung der Trennelemente über die erfindungsgemäßen Haltemittel gewährleistet.
Zweckmäßigerweise sind die Haltemittel in Anpassung an die Abmessungen, insbesondere an die Dicke der Trennelemente derart ausgelegt, daß im montierten Zustand der Spaltabstand zwischen den Trennelementen - vor allem im Bereich von am Außenumfang angeordneten Schneidelementen (z.B. Zähnen) - eine lichte Weite im Bereich von mindestens 2/100 mm bis höchstens etwa 1/10 mm aufweist. Durch den Mindestabstand von etwa 2/100 mm wird sichergestellt, daß auch während des Betriebs praktisch keine Reibung zwischen den Trennelementen entsteht. Durch den Höchstabstand von 5/100 bis maximal 1/10 mm wird vermieden, daß sich beim Trennvorgang Materialteile (Späne) zwischen die Trennelemente drücken und diese dann durch Keilwirkung auseinanderdrängen könnten.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen sowie der folgenden Beschreibung enthalten.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielhaft näher erläutert werden. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Diametralschnitt durch den Bereich der erfindungsgemäßen Haltemittel mit zwei Trennelementen,
Fig. 2 einen Querschnitt in der Ebene II-II gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht eines Halteflansches,
Fig. 4 eine stark vergrößerte Detailansicht des Bereichs X in Fig. 1,
Fig. 5 eine Prinzipdarstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer Antriebseinrichtung des erfindungsgemäßen Trenngerätes,
Fig. 6 eine Ansicht analog zu Fig. 1 in einer alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Haltemittel ,
Fig. 7 eine Ansicht analog zu Fig. 2, d.h. einen Schnitt VII-VII gemäß Fig. 6,
Fig. 8 eine vergrößerte Ansicht des Bereichs Y in Fig. 6.
In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind gleiche Teile stets mit den gleichen Bezugszeichen versehen und werden daher in der Regel jeweils nur einmal beschrieben.
ti* * *
Ein erfindungsgemäßes Trenngerät ist insbesondere als Doppel-Kreissäge mit zwei kreisscheibenförmigen, parallelen, koaxial gegenläufig rotierend antreibbaren Trennelementen 2, 4, insbesondere Kreissägeblättern, ausgebildet.
Erfindungsgemäß sind für die Trennelemente 2, 4 mechanische Haltemittel 6 derart vorgesehen, daß im montierten Zustand zwischen den Trennelementen 2 und 4 zwangsweise ein Spaltabstand A gewährleistet ist, wozu insbesondere auf Fig. 4 und 8 verwiesen wird. Die Haltemittel 6 bestehen im wesentlichen aus zwei koaxialen, axial voneinander beabstandeten Halteflanschen 8 und 10, die zwischen sich auf ihren einander zugekehrten Stirnseiten mit jeweils einem der Trennelemente 2,4 lösbar verbindbar sind. Dabei wird jeweils das Trennelement 2,4 mit einer zentrischen Öffnung 9 zur genauen Zentrierung auf einen entsprechend angepaßten Absatz 11 des Halteflansches 8,10 aufgesetzt (Fig. 1 bis 3). Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 4 ist jedes Trennelement 2, 4 mit dem zugehörigen Halteflansch 8, 10 verschraubbar. Hierzu werden jeweils mehrere, wie dargestellt beispielsweise drei, über den Umfang gleichmäßig verteilt angeordnete Schrauben 12 jeweils von der Mitte zwischen den Flanschen 8,10 her durch Schraubenlöcher 14 des jeweiligen Trennelementes 2 bzw. 4 in Gewindebohrungen 16 des zugehörigen Halteflansches 8 bzw. 10 eingeschraubt. Wie sich wiederum insbesondere aus Fig. 4 ergibt, handelt es sich speziell um Senkkopf-Schrauben 12, die mit ihren Köpfen vollständig versenkt in Ansenkungen der Trennelemente 2,4 angeordnet sein müssen, um auch in diesem Bereich den Spaltabstand A zu gewährleisten.
Die Haltemittel 6 sind erfindungsgemäß derart ausgelegt, daß der Spaltabstand A zwischen den Trennelementen 2,4 vor allem im Bereich von am Außenumfang angeordneten Schneidelementen bzw. Zähnen 18 - im Bereich von 2/100 mm bis etwa 1/10 mm liegt. Auch die beiden Halteflansche 8, 10 sind gegeneinander über einen Spaltabstand A' beabstandet.
In Fig. 5 ist stark schematisch eine Antriebseinheit veranschaulicht. Dabei ist das eine Trennelement 2 mit dem zugehörigen Halteflansch 8 verbunden. Der andere Halteflansch 10 ist demontierbar, um in diesem Zustand zunächst das eine Trennelement 2 mit dem Halteflansch 8 verbinden zu können. Nachfolgend wird das andere Trennelement 4 an dem zugehörigen Halteflansch 10 befestigt und letzterer dann montiert. Jeder Halteflansch 8,10 ist dann mit einer von zwei gegenläufig rotierend antreibbaren Antriebswellen 20, 22 verbunden. Die eine Antriebswelle 22 ist als Innenwelle koaxial innerhalb der anderen, als Hohlwelle ausgebildeten Antriebswelle 20 geführt. Die Innenwelle 22 erstreckt sich axial über den Bereich des mit der Hohlwelle 20 verbundenen Halteflansches 8 hinaus und ist an ihrem freien Wellenende 24 lösbar mit dem anderen Halteflansch 10 verbindbar, vorzugsweise verschraubbar. Dabei wird durch die Art der Verbindung zwischen dem Halteflansch 10 und der Antriebswelle 22 in Anpassung an den anderen Halteflansch 8 und das damit verbundene Trennelement 2 der erfindungsgemäße Spaltabstand A gewährleistet.
An ihren den Halteflanschen 8,10 gegenüberliegenden Enden sind die Antriebswellen 20,22 mit jeweils einem von zwei Zahnrädern 2 6,28 verbunden. Diese beiden Zahnräder 26,28 besitzen einander gegenüberliegende Verzahnungen, mit denen ein gemeinsames Antriebsritzel 30 in Verbindung steht.
Durch Rotation des Antriebsritzels 30 werden folglich die beiden Zahnräder 26,28 gegensinnig angetrieben.
Was nun die in den Figuren 6 bis 8 veranschaulichte Ausführungsform betrifft, so ist dabei jedes Trennelement 2,4 mit dem zugehörigen Halteflansch 8,10 über eine Art Bajonettverbindung 32 lösbar verbindbar. Dies bedeutet, daß das jeweilige Trennelement 2,4 axial auf den zugehörigen Halteflansch 8,10 aufgesetzt und dann durch Relativverdrehung in eine Arretierstellung gebracht wird. Vorzugsweise besitzt hierzu jedes Trennelement 2,4 mehrere, wie dargestellt drei, schlüssellochartige, in Drehrichtung ausgerichtete Halteöffnungen 34, während jeder Halteflansch 8,10 eine entsprechende Anzahl von stift- bzw. bolzenförmigen Halteelementen 36 in entsprechender Anordnung aufweist. Dabei sind die Halteelemente 36 bevorzugt derart federbelastet, daß sie das Trennelement 2 bzw. 4 gegen den Halteflansch 8 bzw. 10 ziehen. Jede Halteöffnung 34 besteht aus einem erweiterten Durchführbereich 34a für einen als Senkkopf ausgebildeten Halteabschnitt 36a des zugehörigen Halteelementes 36 sowie aus einem engeren Halteschlitzbereich 34b, der eine Anfasung 34c zur versenkten Aufnahme des Halteabschnittes 36a aufweist (s. hierzu insbesondere Fig. 7 und 8). Zur Erzeugung der Federvorspannung dienen gemäß Fig. 8 Federelemente 38, die zwischen dem jeweiligen Halteflansch 8,10 und den dazu relativbeweglich gelagerten Halteelementen 3 6 angeordnet sind.
Im Zusammenhang mit der Erfindung kann es noch vorteilhaft sein, die kreisscheibenförmigen Trennelemente 2,4 ganz schwach konisch gewölbt auszubilden, wodurch eine Versteifung erreicht wird, so daß der Spaltabstand A auch während der Anwendung praktisch konstant gehalten werden kann. Die
Wölbung beträgt zwischen dem Scheibenzentrum und dem Außenumfang beispielsweise etwa 1/10 bis 3/10 mm (senkrecht zur Scheibenebene gemessen).
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfaßt auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Ausführungen. Ferner ist die Erfindung bislang auch noch nicht auf die im Anspruch 1 definierte Merkmalskombination beschränkt, sondern kann auch durch jede beliebige andere Kombination von bestimmten Merkmalen aller insgesamt offenbarten Einzelmerkmalen definiert sein. Dies bedeutet, daß grundsätzlich praktisch jedes Einzelmerkmal des Anspruchs 1 weggelassen bzw. durch mindestens ein an anderer Stelle der Anmeldung offenbartes Einzelmerkmal ersetzt werden kann. Insofern ist der Anspruch 1 lediglich als ein erster Formulierungsversuch für eine Erfindung zu verstehen.

Claims (9)

8733/VIl/bu Dipl.-Ing. Gerd Münnekehoff Langestr. 80, D-42857 Remscheid Ansprüche
1. Trenngerät, insbesondere Kreissäge, mit zwei kreisscheibenförmigen, parallelen, koaxial gegenläufig rotierend antreibbaren Trennelementen (2,4), insbesondere Kreissägeblättern,
gekennzeichnet durch mechanische Haltemittel (6) für die Trennelemente (2,4) derart, daß im montierten Zustand zwischen den Trennelementen (2,4) ein Spaltabstand (A) gewährleistet ist.
2. Trenngerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel (6) aus zwei koaxialen, axial voneinander beabstandeten Halteflanschen (8,10) bestehen, die zwischen sich auf ihren einander zugekehrten Stirnseiten mit jeweils einem der Trennelemente (2,4) verbindbar sind.
3. Trenngerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Trennelemente (2,4) mit dem zugehörigen Halteflansch (8,10) verschraubbar ist.
4. Trenngerät nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Trennelemente (2,4) mit dem zugehörigen Halteflansch (8,10) über eine Art Bajonettverbindung (32) verbindbar ist.
5. Trenngerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Halteflansch (8,10) mit einer von zwei gegenläufig rotierend antreibbaren Antriebswellen (20,22) verbunden ist.
6. Trenngerät nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die eine Antriebswelle als Innenwelle (22) koaxial innerhalb der anderen, als Hohlwelle (20) ausgebildeten Antriebswelle geführt ist.
7. Trenngerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwelle (22) sich axial über den Bereich des mit der Hohlwelle (20) verbundenen Halteflansches (8) hinaus erstreckt und an einem freien Wellenende (24) lösbar mit dem anderen Halteflansch (10) verbunden, vorzugsweise verschraubt ist.
8. Trenngerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel (6) in Anpassung an die Trennelemente (2, 4) derart ausgelegt sind, daß im montierten Zustand der Spaltabstand (A) zwischen den Trennelementen (2,4) eine lichte Weite im Bereich von mindestens 2/100 mm bis höchstens etwa 1/10 mm aufweist.
9. Trenngerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der beiden Trennelemente (2,4) zur Versteifung schwach gewölbt ausgebildet ist.
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