DE29804585U1 - Roll- oder Deckenlauftor - Google Patents
Roll- oder DeckenlauftorInfo
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Description
Patentanwälte I "i ' I I. t* "'·'· »
Viel & Viel 3f 12.03.98
European Patent Attorneys
BESCHREIBUNG Roll- oder Deckenlauftor
Die Erfindung betrifft ein Roll- oder Deckenlauftor mit einem in Führungsschienen
angeordneten Panzer aus ineinandergeschobenen Stäben mit einem im unteren Bereich des
Roll- oder Deckenlauftores angeordneten Vorendschalter.
Roll- oder Deckenlauftore sind insbesondere als Garagentore weit verbreitet. Sie
unterscheiden sich darm, daß beim Rolltor der Panzer auf einer Welle aufgerollt wird,
während beim Deckenlauftor der gesamte Panzer innerhalb von horizontal und vertikal
angeordneten Führungsschienen verschoben wird. Zur Detektion von Fremdkörpern während
der Abwärtsbewegung des Tores sind Druckwellenkontakte oder Kontaktleisten an der
Unterseite des Tores angeordnet, die über eine Schalteinheit und ein Kabel mit der Steuerung
des Roll- oder Deckenlauftores verbunden sind.
Die Vorendschalter, die üblicherweise an der Führungsschiene befestigt sind und durch die
Endleiste betätigt werden, führen häufig zu Problemen bei der Montage und zu Funktionsstörungen. Es ist Stand der Technik, diese Vorendschalter als zusätzliche äußere
Schalter an den Toren anzubringen, um folgende Funktionen zu erreichen:
• bei der Verwendung eines pneumatischen Detektionssystems mit Druckwellenkontakt die
Durchführung der vorgeschriebenen zyklischen Funktionsprüfung,
• bei Kontaktleisten zur Unterbindung der Stop-, Wiederauffahrt- oder Freifahrtfunktion.
Bei den verwendeten herkömmlichen Vorendschaltem ergaben sich häufig Montageprobleme,
da die Elektriker und die Monteure sich über die Bedeutung des Vorendschalters im unklaren
waren und der Schalter zudem oft falsch positioniert wurde. Weiterhin waren zusätzliche
Kabel erforderlich, um den Vorendschalter mit der Steuerung des Roll- oder Deckenlauftores
zu verbinden. Vor allem war jedoch der Vorendschalter mechanischer Beschädigung
ausgesetzt, so daß sich häufig seine Befestigung verbog oder abriß, und es konnte durch
Feuchtigkeit und Salzwasser zur Korrosion des Vorendschalters kommen.
Aufgabe der Erfindung ist es somit, ein Roll- oder Deckenlauftor zu schaffen, bei dem die
geschilderten Probleme im Bereich des Vorendschalters nicht mehr auftreten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Vorendschalter ein
magnetgesteuerter Reedschalter ist.
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Viel&Viel 4" ·* " "** "* s# 12.03.98
European Patent Attorneys
Dadurch, daß der Vorendschalter berührungsfrei geschaltet werden kann, ist seine
Störungsanfälligkeit extrem gering. Hinzu kommt, daß Reedschalter deutlich kleiner und
unempfindlicher als die herkömmlichen mechanischen Schalter sind.
Eine Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß an dem untersten Stab eine Endleiste
vorgesehen ist, in der der Reedschalter angeordnet ist.
In der Endleiste kann der Reedschalter vor Stoßen und korrodierenden Flüssigkeiten geschützt
befestigt werden, was die Störanfälligkeit zusätzlich vermindert.
Es ist vorteilhaft, daß der Reedschalter durch einen Magneten im Bereich einer der
Führungsschienen auslösbar ist.
Diese Art der Auslösung ist einfach und verringert beträchtlich den Montageaufwand für die
Befestigung der Auslösevorrichtung des Vorendschalters.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß an der Endleiste ein Auflaufprofil aus elastischem
Material vorgesehen ist und daß in dem Auflaufprofil Mittel für eine Druckwellenkontaktdetektion vorgesehen sind.
Durch die Mittel für die Druckwellenkontaktdetektion können Personen oder Gegenstände,
die sich unter dem sich schließenden Tor befinden, detektiert werden.
Eine andere Ausführung besteht darin, daß an der Endleiste ein Auflaufprofil aus elastischem
Material vorgesehen ist und daß in dem Auflaufprofil eine Kontaktleiste vorgesehen ist.
Es ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß eine Schalteinheit mit den Mitteln für die
Druckwellenkontaktdetektion bzw. mit der Kontaktleiste verbunden ist und daß die
Schalteinheit wiederum über ein mehrgliedriges Kabel mit der Steuerung des Roll- oder
Deckenlauftores verbunden ist.
Dies dient dazu, daß bei Detektion einer sich unter dem sich schließenden Tor befindlichen
Person oder eines Gegenstandes das Schließen des Tores beendet wird.
Hierbei ist es vorteilhaft, daß der Reedschalter ebenfalls über das Kabel mit der Steuerung des
Roll- oder Deckenlauftores verbunden ist.
Patentanwälte
Viel & Viel
European Patent Attorneys
12.03.98
Auf diese Weise können die bisher erforderlichen zusätzlichen Kabel für den Vorendschalter
entfallen. Der Vorendschalter kann bereits derart vormontiert werden, daß er mit der
Schalteinheit verbunden ist, welche über das mehrgliedrige Kabel mit der Steuereinheit
verbunden ist. Bei üblichen viergliedrigen Kabeln stehen somit zwei Stränge zur Verfügung,
um die Signale des Reedschalters an die Steuereinheit zu übermitteln. Hierdurch wird der
Montageaufwand vor Ort und die Gefahr von Fehlanschlüssen deutlich verringert.
Die Vorteile der Erfindung bestehen somit im wesentlichen darin, daß ein
störungsunanfalliger Vorendschalter geschaffen wird, der zudem bereits werksseitig
vormontiert geliefert werden kann, was den Montageaufwand erheblich verringert.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen
beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1
eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Roll- oder Deckenlauftor mit
Kontaktleiste,
Fig. 2
eine geschnittene Darstellung eines erfindungsgemäßen Roll- oder Deckenlauftores,
Fig. 3
eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Roll- oder Deckenlauftor mit
Druckwellenkontaktdetektion.
Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, besteht das erfindungsgemäße Roll- oder Deckenlauftor
aus ineinandergeschobenen Stäben 1, von denen lediglich der unterste abgebildet ist. An
diesen untersten Stab 1 schließt sich eine Endleiste 2 an, an der wiederum ein Auflaufprofil 3
aus elastischem Material, z.B. Gummi, befestigt ist.
Das Auflaufprofü 3 ist gemäß den Fig. 1 und 2 mit einer Kontaktleiste 4 versehen, die in das
Auflaufprofil 3 eingeschoben ist, und detektiert, wenn das Roll- oder Deckenlauftor beim
Herunterfahren auf eine Person oder einen Gegenstand stößt. Die Kontaktleiste 4 ist hierzu
über ein Kabel 5 mit einer Schalteinheit 6 verbunden, welche über ein mehrgliedriges Kabel
mit der Steuerung (nicht dargestellt) des Roll- oder Deckenlauftores verbunden ist. Die
Steuerung unterbricht dann die Abwärtsbewegung des Roll- oder Deckenlauftores.
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Erfindungsgemäß ist in der Endleiste 2 ein Reedschalter 7 vorgesehen, der als Vorendschalter
dient. Durch seine Anbringung in der Endleiste 2 ist der Reedschalter 7 vor Umwelteinflüssen
gut geschützt.
Geschaltet wird der Reedschalter 7 durch einen Magneten, der vorzugsweise an der
Führungsschiene des Roll- oder Deckentores angebracht wird.
Vorteilhaft ist, daß der Reedschalter 7 nach dem Einbau des Roll- oder Deckenlauftores nicht
wie bisher mit der Steuerung des Roll- oder Deckenlauftores verdrahtet werden muß, sondern
daß er ab Werk bereits mit der Schalteinheit 6 über ein weiteres Kabel 9 verbunden sein kann.
Zum Weiterleiten der Signale des Reedschalters 7 von der Schalteinheit 6 zu der Steuerung
können die noch freien Stränge des ohnehin vorhandenen Kabels genutzt werden.
In Fig. 3 ist eine andere Ausführung dargestellt, bei der eine Druckwellenkontaktdetektion
statt der Kontaktleiste 4 vorgesehen ist. Hierzu weist das Auflaufprofil 3 in seinem unteren
Bereich einen schlauchförmigen Raum 12 auf, der beidseits verschlossen ist. Bei Auftreffen
des Auflaufprofils auf eine Person oder einen Gegenstand erhöht sich der Druck in dem
Auflaufprofil 3 und diese Druckwelle wird durch einen Druckschlauch 10 an die Schalteinheit
6 weitergeleitet, in der die Druckwelle in ein elektrisches Signal umgewandelt wird, das dann
an die Steuerung des Roll- oder Deckenlauftores weitergeleitet wird.
Auch in diesem Falle ist der Reedschalter 7 wie oben beschrieben in der Endleiste 2
angeordnet und mit der Schalteinheit 6 verbunden.
In Fig. 3 ist zusätzlich eine der Führungsschienen 11 dargestellt, auf der der den Reedschalter
7 auslösende Magnet 8 angeordnet ist.
Claims (7)
- Patentanwälte . &iacgr; * *·*"···!*":Viel &VielEuropean Patent Attorneys * Mandataires agrees aupres de 1'OiKce European des Brevets European Trademark Attorneys * Mandataires en Marques EuropoennesGeorg Viel, Diplom-IngenieurKarl Achenbach GmbH Christof Viel, Ingenieur diplöme E.H.I.C.S.„. . &eegr;&Agr; &igr; &igr; Thilo Wieske, Diplom-IngenieurZinzinger Str. IlPostfach (P.O. Box) 65 04 03 66117 Saarbrücken D-66143 SaarbrückenWeinbergweg 15 D-66119 SaarbrückenTelefon: ++49-(0)681-58 59 59 Telefax: ++49-(0)681-58 59 81 eMail: saarpatent@t-online.de3398/12.3.98SCHUTZANSPRUCHE1. Roll- oder Deckenlauftor mit einem in Führungsschienen angeordneten Panzer aus ineinandergeschobenen Stäben mit einem im unteren Bereich des Roll- oder Deckenlauftores angeordneten Vorendschalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorendschalter ein magnetgesteuerter Reedschalter (7) ist.
- 2. Roll- oder Deckenlauftor gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem untersten Stab (1) eine Endleiste (2) vorgesehen ist, in der der Reedschalter (7) angeordnet ist.
- 3. Roll- oder Deckenlauftor gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reedschalter (7) durch einen Magneten (8) im Bereich einer der Führungsschienen (11) auslösbar ist.
- 4. Roll- oder Deckenlauftor gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Endleiste (2) ein Auflaufprofil (3) aus elastischem Material vorgesehen ist und daß in dem Auflaufprofil (3) Mittel für eine Druckwellenkontaktdetektion vorgesehen sind.
- 5. Roll- oder Deckenlauftor gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Endleiste (2) ein Auflaufprofil (3) aus elastischem Material vorgesehen ist und daß in dem Auflaufprofil (3) eine Kontaktleiste (4) vorgesehen ist.Ust.-Id.-Nr. DE 81 21 16 997Vereinigte Volksbanken Saarbrücken/St. Ingbert (BLZ 591 901 00) Nr. 11 39 78 00 07 Deutsche Bank Saar (BLZ 590 700 70) Nr. 0 742 700Patentanwälte Viel & VielEuropean Patent Attorneys• · ·■·12.03.98
- 6. Roll- oder Deckenlauftor gemäß Anspruch 4 oder Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schalteinheit (6) mit den Mitteln zur Druckwellenkontaktdetektion bzw. mit der Kontaktleiste (4) verbunden ist und daß die Schalteinheit (6) wiederum über ein mehrgliedriges Kabel mit der Steuerung des Roll- oder Deckenlauftores verbunden ist.
- 7. Roll- oder Deckenlauftor gemäß Anspruch 1 in Verbindung mit Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Reedschalter (7) ebenfalls über das Kabel mit der Steuerung des Roll- oder Deckenlauftores verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29804585U DE29804585U1 (de) | 1998-03-17 | 1998-03-17 | Roll- oder Deckenlauftor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE29804585U DE29804585U1 (de) | 1998-03-17 | 1998-03-17 | Roll- oder Deckenlauftor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29804585U1 true DE29804585U1 (de) | 1998-05-14 |
Family
ID=8054152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29804585U Expired - Lifetime DE29804585U1 (de) | 1998-03-17 | 1998-03-17 | Roll- oder Deckenlauftor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29804585U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20309093U1 (de) | 2003-06-10 | 2003-08-21 | Feig electronic GmbH, 35781 Weilburg | Vorrichtung zur Steuerung des Schließvorganges von im wesentlichen translatorisch angetriebenen Torbehängen oder Torblättern eines Tores |
| EP2011955A1 (de) | 2007-07-05 | 2009-01-07 | Karl Achenbach GmbH & Co. KG | Roll- oder Deckenlauftor |
| IL298755B1 (en) * | 2022-12-02 | 2023-05-01 | DANZIGER Zvi | A detection system for a roller shutter closing |
-
1998
- 1998-03-17 DE DE29804585U patent/DE29804585U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20309093U1 (de) | 2003-06-10 | 2003-08-21 | Feig electronic GmbH, 35781 Weilburg | Vorrichtung zur Steuerung des Schließvorganges von im wesentlichen translatorisch angetriebenen Torbehängen oder Torblättern eines Tores |
| EP2011955A1 (de) | 2007-07-05 | 2009-01-07 | Karl Achenbach GmbH & Co. KG | Roll- oder Deckenlauftor |
| IL298755B1 (en) * | 2022-12-02 | 2023-05-01 | DANZIGER Zvi | A detection system for a roller shutter closing |
| IL298755B2 (en) * | 2022-12-02 | 2023-09-01 | DANZIGER Zvi | A detection system for a roller shutter closing |
| WO2024116189A1 (en) * | 2022-12-02 | 2024-06-06 | Danziman Tech Ltd | System for detecting presence of an obstacle during closing of an electric roller shutter or an electric sliding gate, and applications thereof |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980625 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010611 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20040312 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20060418 |
|
| R071 | Expiry of right |