DE29803500U1 - Fahrgestell für Nutzfahrzeuge mit Tiefrahmen - Google Patents
Fahrgestell für Nutzfahrzeuge mit TiefrahmenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D21/00—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
- B62D21/02—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted comprising longitudinally or transversely arranged frame members
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D31/00—Superstructures for passenger vehicles
- B62D31/02—Superstructures for passenger vehicles for carrying large numbers of passengers, e.g. omnibus
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Description
Fahrgestell für Nutzfahrzeug mit Tiefrahmen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrgestell für ein Nutzfahrzeug mit einem als
Tiefrahmen ausgebildeten Bodenrahmen, insbesondere für einen Niederflurbus, wobei der Bodenrahmen im Bereich des Führerhauses über der Vorderachse und
ansonsten abgesenkt unter der Hinterachse verläuft, und wobei die Kardanwelle
im Bereich der Stufe des Bodenrahmens mit einem Umlenkgetriebe versehen ist und ansonsten im hinteren Aufbaubereich im wesentlichen horizontal innerhalb
des Rahmens verläuft.
Um bei Fahrgestellen mit einem Tiefrahmen die Schwierigkeit zu vermeiden, daß
infolge der notwendigen Anordnung des Motors über der Vorderachse die Kardanwelle
schräg nach hinten verläuft, wodurch selbst bei abgesenktem Tiefrahmen dieser doch noch relativ hochbauen muß, um die Kardanwelle im Fahrgestellrahmen
unterbringen zu können, ist in der US-Patentschrift 1 038 162 auch bereits ein Fahrgestell der eingangs genannten Art vorgeschlagen worden, bei
dem statt der durchgehenden schrägen Kardanwelle ein Umlenkgetriebe im Bereich der Stufe des Bodenrahmens angeordnet ist. Dieses Umlenkgetriebe hat
jedoch in der Breite erhebliche Abmessungen und es besteht wegen der Notwendigkeit
eines größeren Zahnrads als der Durchmesser der abgehenden Kardanwelle auch die Notwendigkeit, die Kardanwelle entsprechend nach oben zu verlagern,
um das Ausgangszahnrad des Umlenkgetriebes noch innerhalb des Rahmens verlaufen zu lassen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Fahrgestell der eingangs genannten
Art so auszugestalten, daß bei einfachem, unkompliziertem Aufbau eine sehr kleinräumige Ausbildung für die Umlenkung im Bereich der Stufe des Bodenrahmens
möglich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß das Umlenkgetriebe
als beidends doppelt zentrierte Gelenkwelle ausgebildet ist.
Eine derartige beidends doppelt zentrierte Gelenkwelle hat in ihrem Durchmesser
keine größeren Abmessungen als die Kardanwelle auch, so daß weder in der Breite noch in der Höhe ein zusätzlicher Platzbedarf besteht.
Darüber hinaus liegt es auch noch im Rahmen der Erfindung, die Kardanwelle am
hinteren Ende über eine zweite, doppelt zentrierte Gelenkwelle mit dem höherliegenden
Eingang des Getriebes der Hinterachse zu verbinden.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Fahrgestells eines erfindungsgemäßen
Nutzfahrzeugs mit schematisch angedeutetem Führerhaus,
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Fig. 2 eine Aufsicht auf das Fahrgestell nach Fig. 1, und
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie Ill-Ill in Fig. 1.
Das in den Figuren abgespeckt nur im wesentlichen mit seinem Fahrgestell dargestellte
Nutzfahrzeug umfaßt einen als Tiefrahmen ausgebildeten Bodenrahmen 1, der im Bereich des Führerhauses 2 über der Vorderachse 3 und zwischen Führerhaus
und dem hinteren Ende des Fahrgestells vor der Hinterachse 4 verlaufend
im wesentlichen Z-förmig gekröpft ist. Im Bereich der Kröpfung, also der Bodenstufe
zwischen dem Führerhaus und dem hinteren Nutzabschnitt des Fahrzeugs, ist als Umlenkgetriebe zwischen der vom Motor ausgehenden Kurbelwelle 6 und
dem horizontal verlaufenden, innerhalb des Tiefrahmens zwischen dessen Längsrahmenträgern
7 verlaufenden, Kardanwellenabschnitt 8 eine beidends doppelt zentrierte Gelenkwelle 9 angeordnet. Durch diese Anordnung läßt sich eine lediglieh
durch die notwendige Bodenfreiheit zur Verhinderung eines Aufsetzens begrenzte Einstiegshöhe von ca. 30 cm erreichen, die nicht nur für Niederflurbusse,
sondern auch für Lastwagen, beispielsweise Getränkefahrzeuge mit seitlicher Ausladung der Getränkekästen, von erheblicher Bedeutung ist. Die Einstiegs-
oder Beladehöhe wird nicht mehr wie bei bisherigen Fahrgestellen mit Tiefrahmen
durch die Schrägführung der beim Motor oberhalb der Vorderachse ansetzenden und unterhalb der Hinterachse endenden gerade durchlaufenden Kardanwelle
begrenzt. Andererseits bedarf es auch nicht eines umständlichen großräumigen und, wie eingangs ausgeführt, die Einbauverhältnisse verkomplizierenden Umlenkgetriebes,
wie bei der angesprochenen US-Patentschrift.
Bei 10 erkennt man eine zweite, beidends doppelt zentrierte Gelenkwelle zur
Verbindung des hinteren Endes der Kardanwelle 8 mit dem höherliegenden Eingang
11 des Getriebes der Hinterachse 4.
Im Gegensatz zu der relaitiv flach verlaufenden zweiten Gelenkwelle zur Verbindung
der Kardanwelle mit dem Getriebe der Hinterachse soll die Gelenkwelle im Bereich der Bodenstufe relativ steil eingesetzt werden, so daß nur ein geringer
Raum verlorengeht. Dieser Raum wird z.B. bei Omnibusfahrgestellen mit Sitzen, welche entgegen der Fahrtrichtung montiert sind, ausgenutzt.
Claims (2)
1. Fahrgestell für ein Nutzfahrzeug mit einem als Tiefrahmen ausgebildeten
Bodenrahmen, insbesondere für einen Niederflurbus, wobei der Bodenrahmen im Bereich des Führerhauses über der Vorderachse und ansonsten
abgesenkt unter der Hinterachse verläuft, und wobei die Kardanwelle im Bereich der Stufe des Bodenrahmens mit einem Umlenkgetriebe versehen
ist und ansonsten im hinteren Aufbaubereich im wesentlichen horizontal innerhalb
des Rahmens verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlenkgetriebe als beidends doppelt zentrierte Gelenkwelle (9) ausgebildet ist.
2. Fahrgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kardanwelle
(8) am hinteren Ende über eine zweite, beidends doppelt zentrierte Gelenkwelle (10) mit dem höherliegenden Eingang (11) des Getriebes der
Hinterachse verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29803500U DE29803500U1 (de) | 1998-02-28 | 1998-02-28 | Fahrgestell für Nutzfahrzeuge mit Tiefrahmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29803500U DE29803500U1 (de) | 1998-02-28 | 1998-02-28 | Fahrgestell für Nutzfahrzeuge mit Tiefrahmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29803500U1 true DE29803500U1 (de) | 1998-05-14 |
Family
ID=8053339
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29803500U Expired - Lifetime DE29803500U1 (de) | 1998-02-28 | 1998-02-28 | Fahrgestell für Nutzfahrzeuge mit Tiefrahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29803500U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005066010A1 (de) * | 2003-12-24 | 2005-07-21 | Daimlerchrysler Ag | Fahrzeugrahmen für ein kraftfahrzeug |
| DE102005026370B4 (de) * | 2005-06-07 | 2010-08-19 | Schmiedel Maschinen- Und Fahrzeugbau Gmbh | Transportfahrzeug |
-
1998
- 1998-02-28 DE DE29803500U patent/DE29803500U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005066010A1 (de) * | 2003-12-24 | 2005-07-21 | Daimlerchrysler Ag | Fahrzeugrahmen für ein kraftfahrzeug |
| DE102005026370B4 (de) * | 2005-06-07 | 2010-08-19 | Schmiedel Maschinen- Und Fahrzeugbau Gmbh | Transportfahrzeug |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980625 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010330 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20040415 |
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| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20060901 |