DE29801871U1 - Gassack-Modul für einen Kopfschutz-Gassack - Google Patents
Gassack-Modul für einen Kopfschutz-GassackInfo
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Description
1T : S :\
Patentanwälte Manzingerweg 7
EUROPEAN patent attorneys D-81241 München
EUROPEAN TRADEMARK ATTORNEYS Tel. +49 89 89 69 80
4. Februar 1998
TRW Occupant Restraint Systems GmbH
Industriestraße 20
D-73551 Alfdorf
Industriestraße 20
D-73551 Alfdorf
Unser Zeichen: T 8112 DE
St/St
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Gassack-Modul für einen Kopfschutz-Gassack
Die Erfindung betrifft ein Gassack-Modul für einen Kopfschutzgassack, mit einem langgestreckten, U-förmigen Gehäuse, das
einen Mittelsteg und zwei Seitenschenkel aufweist, einem in dem Gehäuse aufgenommenen Gassack und einer Vorrichtung zum Einleiten von
Druckgas in den Gassack.
Ein solches Gassack-Modul ist mittlerweile ein häufig in Kraftfahrzeugen vorgesehenes Element des Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystems,
mit dem der Insasse bei Unfällen verschiedenster Art vor Verletzungen geschützt werden soll. Dies geschieht, indem eine geeignete
Auslösersensorik im Bedarfsfall einen Gasgenerator aktiviert, der Druckgas bereitstellt, welches in den Gassack eingeleitet wird, der
sich ausgehend von seiner zusammengefalteten Ruhestellung entfaltet, um beispielsweise eine Rückhaltewirkung für einen Fahrzeuginsassen
bereitzustellen. Einen Teil des Gesamtsystems stellt der Kopfschutzgassack dar, der ein Aufprallen des Kopfs des Fahrzeuginsassen auf
Fahrzeugteile verhindern soll. Das den Kopfschutzgassack enthaltende
Gassack-Modul ist dabei an Stellen des Fahrzeugs angeordnet, an denen
-2-
ein nur sehr kleiner Bauraum zur Verfugung steht, beispielsweise im
Bereich des Dachholms. Daher werden üblicherweise langgestreckte U-förmige Gehäuse mit einer geringen Bautiefe verwendet. Diese Gehäuse
werden im allgemeinen einteilig spritzgegossen, so daß sich geringe Herstellungskosten ergeben."
Ausgehend hiervon schafft die Erfindung ein Gassack-Modul der eingangs genannten Art, bei dem vorgesehen ist, daß das Gehäuse aus
zwei Teilstücken besteht, die entlang einer sich in der Längsrichtung des Gehäuses erstreckenden Verbindungsfuge miteinander verbunden sind.
Diese Gestaltung bietet gegenüber den aus dem Stand der Technik bekannten Gestaltungen eine Reihe von Vorteilen. Zum einen ergibt sich
aufgrund der Tatsache, daß nicht mehr ein U-förmiges Gehäuse einteilig gegossen werden muß, eine sehr viel einfachere Gußform für die beiden
Teilstücke. Zum anderen ist es sehr viel leichter möglich, in den Teilstücken Versteifungen vorzusehen, beispielsweise Sicken oder
Rippen. Weiterhin kann das erfindungsgemäße Gassack-Modul sehr viel leichter montiert werden, da das Innere des Gehäuses während des
Montageprozesses besser zugänglich ist. Die Anordnung der Verbindungsfuge kann dabei in beliebiger Weise frei an die
konstruktiven Gegebenheiten angepasst werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß bereits die Verbindungsfuge selbst zur Versteifung
des Gehäuses beiträgt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist am Gassack ein Abdecklappen vorgesehen, der den Gassack an der offenen Seite des
Gehäuses abdeckt und an einem der Seitenschenkel des Gehäuses festgelegt ist. Dieser Abdecklappen ersetzt eine bei herkömmlichen
Gassack-Modulen vorgesehene Abdeckung, die auf das Gehäuse nach dem Ende der Montage aufgesetzt wird.
Bei dieser bevorzugten Ausführungsform kann weiterhin vorgesehen sein, daß der Abdecklappen aus der Verbindungsfuge austritt, um einen
Außenbereich des Gehäuses herum und über dessen offene Seite verläuft und an einem der Seitenschenkel festgelegt ist. Aufgrund des
Durchtritts durch die Verbindungsfuge ist der Abdecklappen bereits an einer Seite festgelegt; das Festlegen auf der anderen Seite kann in
besonders einfacher Weise durch Einhängen an vorstehenden Haken auf
-3-der
Außenseite eines Seitenschenkels erfolgen.
Außenseite eines Seitenschenkels erfolgen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist weiterhin vorgesehen, daß eines der Teilstücke mit Befestigungshülsen für die Anbringung des
Moduls im Fahrzeugs versehen ist, die sich zum anderen Teilstück hin erstrecken, das gegenüber den Befestigungshülsen mit Befestigungsöffnungen
versehen ist, und daß die Vorrichtung zum Einleiten von Druckgas in den Gassack zwischen den Befestigungshülsen und dem
Mittelsteg gehalten ist. Bei dieser Gestaltung wird die Vorrichtung zum Einleiten von Druckgas in den Gassack ohne zusätzlichen Aufwand im
Inneren des Gehäuses fixiert. Die Vorrichtung zum Einleiten von Druckgas in den Gassack kann entweder eine Gaslanze, die eine im
Abstand von dem Gassack-Modul angeordnete Druckgasquelle mit dem Inneren des Gassacks verbindet, oder ein Gasgenerator selbst sein, der
im Inneren des Gehäuses angeordnet ist.
Weitere Besonderheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen bevorzugte
Ausführungsformen der Erfindung dargestellt sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1 in einer perspektivischen abgebrochenen Ansicht ein Gehäuse für ein erfindungsgemäßes Gassack-Modul gemäß einer ersten
Ausführungsform;
- Figur 2 in einer Ansicht entsprechend derjenigen von Figur 1 ein
Gehäuse gemäß einer weiteren Ausführungsform;
Figur 3 in einer perspektivischen, geschnittenen und abgebrochenen Ansicht eine weitere Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Gassack-Moduls;
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- Figur 4 in einer Ansicht entsprechend derjenigen von Figur 1 ein Gehäuse gemäß einer weiteren Ausführungsform;
- Figur 5 in einer Ansicht entsprechend derjenigen von Figur 3 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gassack-Moduls;
- die Figuren 6 bis 8 verschiedene Schritte während der Montage eines erfindungsgemäßen Gassack-Moduls gemäß einer Variante der in
Figur 5 gezeigten Ausführungsform;
- Figur 9 in einer Ansicht entsprechend derjenigen von Figur 3 eine Variante der in Figur 5 gezeigten Ausführungsform;
- Figur 10 in einer Ansicht entsprechend derjenigen von Figur 3 eine weitere Variante der in Figur 5 gezeigten Ausführungsform; und
- Figur 11 in einer Ansicht entsprechend derjenigen von Figur 3 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gassack-Moduls.
In Figur 1 ist schematisch ein Gehäuse für ein erfindungsgemäßes
Gassack-Modul dargestellt. Das Gehäuse besteht aus zwei Teilstücken 10, 12, die entlang einer sich in der Längsrichtung des Gehäuses
erstreckenden Verbindungsfuge 14 miteinander verbunden sind. Das Gehäuse ist langgestreckt und U-förmig, wobei das Teilstück 10 einen
Mittelsteg 16 und einen Seitenschenkel 18 des Gehäuses bildet und wobei das Teilstück 12 einen zweiten Seitenschenkel 20 des Gehäuses
bildet. Die Verbindungsfuge 14 bildet aufgrund ihres erhöhten Biege-Widerstandsmomentes
eine Versteifung für das Gehäuse. Als Material für die beiden Teilstücke 10, 12 kann insbesondere Metall oder Kunststoff
verwendet werden. Es ist insbesondere möglich, entsprechend den konstruktiven Anforderungen eines der Teilstücke 10, 12 aus Metall und
das andere aus Kunststoff auszubilden. Für die Verbindung der beiden Teilstücke 10, 12 miteinander kann im Bereich der Verbindungsfuge 14
ein beliebiges geeignetes Verbindungsmittel vorgesehen sein, beispielsweise Niete, Klippse, Schrauben oder eine Schweißverbindung,
falls beide Teilstücke aus Kunststoff bestehen.
In Figur 2 ist eine weitere Ausführungsform eines Gehäuses 5 für ein erfindungsgemäßes Gassack-Modul dargestellt. Auch bei dieser
Ausführungsform sind zwei Teilstücke 10, 12 vorgesehen, die entlang einer Verbindungsfuge 14 miteinander verbunden sind. Im Gegensatz zur
-5-
Ausführungsform von Figur 1, bei der jedes der Teilstücke einen nach
außen umgebogenen Rand aufweist, deren gegenseitige Berührfläche die Verbindungfuge 14 bildet, ist bei der Ausführungsform von Figur 2
vorgesehen, daß sich die beiden Teilstücke 10, 12 nach Art eines Stoßes überlappen, wobei am Teilstück 10 Verbindungsstifte 22
vorgesehen sind, die in entsprechende Verbindungsöffnungen im Teilstück 12 eingreifen. Auf die Verbindungsstifte 22 können geeignete
Federscheiben aufgesetzt werden, um die beiden Teilstücke miteinander zu verbinden; es ist auch möglich, durch Verprägen, Heißschweißen,
Ultraschall, etc. des Verbindungsstiftes 22 die Verbindung der beiden
Teilstücke 10, 12 miteinander zu erzielen.
In Figur 3 ist ein Gassack-Modul gemäß der Erfindung dargestellt, das ein Gehäuse gemäß einer weiteren Ausführungsform aufweist. Bei
dieser Ausführungsform befindet sich die Verbindungsfuge 14 zwischen den beiden Teilstücken 10, 12 im Bereich des Mittelstegs des Gehäuses
5. Die beiden Teilstücke 10, 12 überlappen einander nach Art eines
Stoßes, wobei ähnlich der Ausführungsform gemäß Figur 2 das Teilstück
10 mit Verbindungsstiften 22 versehen ist, die in Verbindungsöffnungen 24 des Teilstücks 10 eingreifen. Als Beispiel für die Verbindung der
beiden Teilstücke 10, 12 miteinander ist unter dem Bezugszeichen 26 eine auf den Verbindungsstift 24 aufgesetzte Federscheibe 26 dargestellt,
während unter dem Bezugszeichen 28 ein heißgeprägter Verbindungsstift 24 gezeigt ist.
Im Inneren des von den beiden Teilstücken 10, 12 gebildeten Gehäuses ist eine Vorrichtung 30 zum Einleiten von Druckgas in den
Gassack sowie ein Gassack 32 angeordnet, der dafür vorgesehen ist, mittels Druckgas aus der in Figur 3 dargestellten, zusammengefalteten
Ruhestellung entfaltet zu werden. Die Vorrichtung 30 zum Einleiten von Druckgas in den Gassack ist bei der dargestellten Ausführungsform eine
Gaslanze, die mit einem Gasgenerator in Strömungsverbindung steht und dafür vorgesehen ist, das von diesem erzeugte Druckgas über an ihrem
Außenumfang verteilte Gasausströmöffnungen gleichmäßig in den Gassack 32 einzuleiten.
Das Teilstück 12 ist mit mehreren Befestigungshülsen 34 versehen, die sich ausgehend von diesem Teilstück zum Teilstück 10 hin er-
I · · &igr;
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strecken. Gegenüber den Befestigungshülsen sind Befestigungsöffnungen
36 vorgesehen, die zusammen mit den Befestigungshülsen 34 für eine Befestigung des Gassack-Moduls im Fahrzeug dienen. Die Befestigungshülsen
34 sind so aufgenommen, daß die Vorrichtung 30 zum Einleiten von Druckgas in den Gassack 32 zwischen diesen und dem Mittelsteg des
Gehäuses aufgenommen ist. Somit sind keine zusätzlichen Maßnahmen zur Befestigung der Vorrichtung 30 notwendig.
Der Gassack 32 ist auf der von der Vorrichtung 30 abgewandten
Seite der Befestigungshülsen 34 zwischen den beiden Seitenschenkeln des Gehäuses auf dessen offener Seite angeordnet. Zur Fixierung des
Gassacks ist dieser in die Befestigungshülsen 34 des Teilstücks 12 eingehängt. Um das Gassack-Modul nach der vollständigen Montage des
Gassacks 32 nach außen hin abzuschließen und den Gassack im Gehäuse zu fixieren, ist ein Abdecklappen 40 vorgesehen, der aus der Verbindungsfuge
14 zwischen den beiden Teilstücken 10, 12 austritt, über die Außenseite des Teilstücks 12 geführt wird, über die offene Seite
des Gehäuses 5 verläuft und mittels Fixierungslappen 42 im Haken 44 eingehängt ist, die auf der Außenseite des Teilstücks 10 in der Nähe
von dessen freiem Rand angeordnet sind. Der Abdecklappen 40 besteht aus einem Gewebe und ist vorzugsweise mit dem Gassack 32 verbunden, so
daß er zusammen mit diesem in das Gehäuse eingelegt wird. Vorzugsweise ist der Abdecklappen 40 einteilig mit dem Gassack 32 ausgeführt. Die
Fixierung des Abdecklappens erfolgt in einfacher Weise im Bereich der Verbindungfuge 14, wenn die beiden Teilstücke 10, 12 miteinander
verbunden werden. Nach der vollständigen Montage des Gassack-Moduls braucht der Abdecklappen 40 lediglich über die offene Seite des
Gehäuses 5 gezogen und in die Haken 44 eingehängt zu werden. Damit der Gassack 32, wenn er mit Druckgas beaufschlagt wird, aus dem Gehäuse
austreten kann, ist der Abdecklappen mit Sollbruchstellen versehen.
Diese Sollbruchstellen können beispielsweise durch eine sich in der
Längsrichtung des Gehäuses erstreckende Perforation im Bereich des Pfeils P von Figur 5 oder auch durch eine Schwächung der Fixierungslappen
42 im Bereich der Öffnung für den Haken 44 gebildet sein.
In Figur 4 ist eine weitere Ausführungsform eines Gehäuses 5 für ein erfindungsgemäßes Gassack-Modul dargestellt. Auch bei dieser
Ausführungsform sind zwei Teilstücke 10, 12 vorgesehen, die entlang
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einer Verbindungsfuge 14 miteinander verbunden sind. Im Gegensatz zur
Ausführungsform von Figur 1, bei der jedes der Teilstücke einen nach außen umgebogenen Rand aufweist, deren gegenseitige Berührfläche die
Verbindungfuge 14 bildet, ist bei der Ausführungsform von Figur 5 vorgesehen, daß am Teilstück 10 eine rillenartige Aufnahme 60
vorgesehen ist, die an jeder Längsseite hinterschnitten ist. In diese Aufnahme rastet ein Wulst 62 ein, der an seinen Längsrändern mit einer
überstehenden Nase versehen ist. Auf diese Weise ist eine besonders einfach herzustellende Verbindung der beiden Teilstücke 10, 12
geschaffen, bei der keine zusätzlichen Verbindungselemente verwendet werden müssen. Aufgrund der hohen Biegesteifigkeit des Wulstes und der
Aufnahme ergibt sich ein besonders steifes Gehäuse.
In Figur 5 ist eine weitere Ausführungsform des Gehäuses eines erfindungsgemäßen Gassack-Moduls dargestellt. Im Unterschied zur
Ausführungsform von Figur 3 ist bei der Ausführungsform gemäß Figur 5 eine Verbindungsfuge 14 vorgesehen, die durch zwei abgebogene Ränder
der Teilstücke 10, 12 im Bereich des Mittelstegs des Gehäuses gebildet ist. Auch bei dieser Ausführungsform ist der Abdecklappen 40 fest mit
dem Gassack 32 verbunden; er wird um die Außenseite eines Teilstücks geführt und im Haken 44 am anderen Teilstück eingehängt. Bei dieser
Ausführungsform ist die Vorrichtung 30 auf beliebige Weise im Inneren des Gassack-Moduls befestigt; mittels einer abschnittsweise ausgebildeten
Naht 50 ist im Gassack 32 ein Kanal 70 für die Vorrichtung 30 gebildet, so daß der Gassack sicher an dieser fixiert ist.
Der Kanal 70 kann auf seiner oberen Seite durch eine durchgehende Naht gebildet sein. Bei einer solchen Ausgestaltung muß die Vorrichtung
30 zum Einleiten von Druckgas in den Gassack 32 in Längsnchtung in den Kanal 70 eingeschoben werden. Nachteilig hierbei ist, daß das
Einfädeln aufwendig ist und zu Beschädigungen des Kanals führen könnte. Eine Variante zu einer solchen Gestaltung ist in den Figuren 6
bis 8 gezeigt. Der Gassack 32 ist mit zwei Gewebeabschnitten 80, 82 versehen, die einstückig mit dem Gassack 32 ausgebildet sind. Am
Übergang der Gewebeabschnitte 80, 82 zum Gassack 32 ist die abschnittsweise ausgebildete Naht 50 vorgesehen. Auf diese Weise
werden die Gewebeabschnitte 80, 82 fest miteinander verbunden, während gleichzeitig ein Überströmen des Druckgases von der Vorrichtung 30 in
• ·
-8-
den Gassack 32 hinein möglich ist. Da der Kanal durch die abschnittsweise
vorgesehene Naht 50 lediglich vorgegeben ist, jedoch noch nicht vollständig geschlossen ist, kann die Vorrichtung 30 von oben zwischen
die beiden Gewebelappen 80, 32 gelegt werden (siehe Figur 7). Anschließend
werden die beiden Gewebelappen 80, 82 so zusammengeklappt, daß sie den Kanal 70 bilden und sich auf der zur Naht 50 diametral
entgegengesetzten Seite erstrecken (siehe Figur 8). Bei dieser Gestaltung entfällt das Einfädeln der Vorrichtung 30 in den Kanal 70, womit
auch die Gefahr einer Beschädigung des Gassacks durch Verkanten oder hervorstehende Grate an der Vorrichtung 30 entfällt. Weiterhin ist der
Schritt des Einlegens in besonders einfacher Weise automatisierbar.
Es ist grundsätzlich möglich, nun die beiden Gewebeabschnitte 80, 82 durch eine Naht entsprechend der Naht 50 miteinander zu verbinden,
so daß der Kanal 70 gebildet und die Vorrichtung 30 in diesem eingeschlossen ist. Vorzugsweise wird jedoch der Gassack 32 zusammen mit
der Vorrichtung 30 und den Gewebeabschnitten 80, 82 so in das Gehäuse eingebracht, daß sich die Gewebelappen 80, 82 auf der von der Naht 50
entgegengesetzten Seite durch die Verbindungsfuge 14 hindurch erstrecken (siehe beispielsweise die Figuren 9, 10 und 11). Die
Gewebelappen 80, 82 werden in der Verbindungsfuge 14 ausschließlich durch die Klemmkraft zwischen den beiden Teilstücken 10, 12 des
Gehäuses gehalten. Diese Klemmkraft wird beispielsweise durch Heißpräge- oder Schweißpunkte 90 (siehe Figur 9) oder Schrauben 92 aufgebracht
(siehe Figur 10). Wie in den Figuren 9 und 10 zu sehen ist, ist der Abdecklappen 40 einstückig mit dem Gewebeabschnitt 80 ausgebildet
und verschließt die offene Seite des Gehäuses, so daß keine zusätzliche Abdeckung erforderlich ist. Wie in der in Figur 11 gezeigten
Variante zu sehen ist, kann sich der Abdecklappen 40 auch im Inneren des Gehäuses entlang dem Seitenschenkel des Teilstücks 12 erstrecken
und dann die offene Seite des Gehäuses abdecken. Auch bei dieser Gestaltung entfällt die Notwendigkeit, eine separate Abdeckung vorzusehen.
Claims (1)
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10Schutzansprüche1. Gassack-Modul für einen Kopfschutzgassack, mit einem langgestreckten, U-förmigen Gehäuse (5), das einen Mittelsteg (16) und zwei Seitenschenkel (18, 20) aufweist, einem in dem Gehäuse (5) aufgenommenen Gassack (32) und einer Vorrichtung (30) zum Einleiten von Druckgas in den Gassack (32),dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (5) aus zwei Teilstücken (10, 12) besteht, die entlang einer sich in der Längsrichtung des Gehäuses (5) erstreckenden Verbindungsfuge (14) miteinander verbunden sind.2. Gassack-Modul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsfuge (14) sich entlang einem Seitenschenkel (20) erstreckt und diesen versteift.3. Gassack-Modul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsfuge (14) sich im Bereich des Mittelstegs (16) erstreckt und diesen versteift.4. Gassack-Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Teilstücke (10; 12) mit Verbindungsfortsätzen (22) versehen ist, die in Verbindungsöffnungen (24) in dem anderen Teilstück (12; 10) eingreifen.-2-5. Gassack-Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teilstücke (10, 12) im Bereich der Verbindungsfuge (14) miteinander verschweißt sind.6. Gassack-Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teilstücke (10, 12) durch eine Schnappverbindung miteinander verbunden sind.7. Gassack-Modul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Gassack ein Abdecklappen (40) vorgesehen ist, der den Gassack an der offenen Seite des Gehäuses abdeckt und an einem der Seitenschenkel des Gehäuses festgelegt ist.8. Gassack-Modul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdecklappen aus der Verbindungsfuge (14) austritt, um einen Außenbereich des Gehäuses (5) herum und über dessen offene Seite verläuft und an einem der Seitenschenkel (10) festgelegt ist.9. Gassack-Modul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Teilstücke (12) mit Befestigungshülsen(34) für die Anbringung des Moduls im Fahrzeug versehen ist, die sich zum anderen Teilstück (10) hin erstrecken, das gegenüber den Befestigungshülsen (34) mit Befestigungsöffnungen (36) versehen ist, und daß die Vorrichtung (30) zum Einleiten von Druckgas in den Gassack (32) zwischen den Befestigungshülsen (34) und dem Mittelsteg (16) gehalten ist.10. Gassack-Modul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Teilstücke (10, 12) mit Versteifungen wie Sicken oder Rippen versehen ist.11. Gassack-Modul nach einem der vorhergehendend Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Teilstücke (10, 12) aus Metall und das andere aus Kunststoff besteht.12. Gassack-Modul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gassack (32) einen Kanal (70) aufweist, in-3-welchem die Vorrichtung (30) zum Einleiten von Druckgas in den Gassack (32) aufgenommen ist, und daß der Kanal (70) gebildet ist durch zwei am Gassack vorgesehene Gewebeabschnitte (80, 82), die auf ihrer dem Gassack (32) zugewandten Seite mittels mehrerer Nahtabschnitte (50) miteinander verbunden sind.13. Gassack-Modul nach Anspruch 3 und Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Gewebeabschnitte (80, 82) auf ihrer vom Gassack (32) abgewandten Seite in die Verbindungsfuge (14) erstrecken und in dieser gehalten werden.14. Gassack-Modul nach Anspruch 12 oder Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebeabschnitte (80, 82) auf ihrer vom Gassack (32) abgewandten Seite mittels einer Naht miteinander verbunden sind.15. Gassack-Modul nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebeabschnitte (80, 82) einstückig mit dem Gassack ausgebildet sind.16. Gassack-Modul nach Anspruch 7 und einem der Ansprüche 12 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdecklappen (40) an einem der Gewebeabschnitte (80, 82) ausgebildet ist.17. Gassack-Modul nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdecklappen (40) einstückig mit einem der Gewebeabschnitte (80, 82) ausgebildet ist.
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1997
- 1997-06-25 DE DE29711114U patent/DE29711114U1/de not_active Expired - Lifetime
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1998
- 1998-02-04 DE DE29801871U patent/DE29801871U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19841340A1 (de) * | 1998-09-10 | 2000-03-16 | Volkswagen Ag | Seitenairbag eines Kraftfahrzeugs |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE29711114U1 (de) | 1997-10-23 |
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