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DE29800295U1 - Hochsitz - Google Patents

Hochsitz

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Publication number
DE29800295U1
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DE
Germany
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beams
support beams
raised
seat according
point
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29800295U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LAMBY HEINZ JOSEF
Original Assignee
LAMBY HEINZ JOSEF
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Publication date
Application filed by LAMBY HEINZ JOSEF filed Critical LAMBY HEINZ JOSEF
Priority to DE29800295U priority Critical patent/DE29800295U1/de
Publication of DE29800295U1 publication Critical patent/DE29800295U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M31/00Hunting appliances
    • A01M31/02Shooting stands

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Superconductors And Manufacturing Methods Therefor (AREA)

Description

9.Januar 1998 &Ggr; *??"*· ·**· ·&iacgr;
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Amtl. Aktenzeichen:
Anmelder: Lamby Heinz-Josef
"Hochsitz"
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hochsitz, der insbesondere im forstwirtschaftlichen und jagdtechnischen Umfeld zum Einsatz kommt, welcher jedoch ebenfalls als Schiedsrichterstuhl, Spielgerät oder zu anderen Zwecken zum Einsatz kommen kann.
5
Aus "Reviereinrichtungen selbstgebaut", BLV Verlag, ist ein forstwirtschaftlich verwendbarer Hochsitz bekannt, bei welchem eine Kanzel auf vier parallel zueinander angeordneten Tragholmen gestützt ist. Zusätzlich zu den Tragholmen ist eine Vielzahl von Stützholmen vorgesehen, welche unter Bildung eines Winkels das Zusammenfallen des Hochsitzes verhindern sollen. Diese Art an Konstruktion erfordert somit diagonale Versteifungen, die mit zunehmender Höhe hohen Material- und Arbeitsaufwand erfordern. Eine Vorfertigung der Hochsitze ist unökonomisch, dadurch bedingt, daß sich ein Transport des sperrigen Hochsitzes schwierig gestaltet. Das Aufstellen bzw. die Montage von solch einem bekannten Hochsitz, vormontiert oder in Einzelteilen, ist ein äußerst arbeitsintensives Verfahren.
Somit ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Hochsitz anzugeben, welcher bei reduzierter Materialanforderung einen sicheren Stand ermöglicht, wobei gleichzeitig Transport- und Montagekosten reduziert sein sollen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Hochsitz gelöst, welcher zumindest drei Tragholme umfaßt, die sich an einem Punkt kreuzen, und die an diesem Punkt mittels einer Verbindungseinrichtung miteinander verbunden sind, eine die Tragholme zumindest paarweise oberhalb dieses Punktes verbindende und eine Versteifungsebene bildende Stand- und/oder Sitzeinrichtung sowie eine
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Steigeinrichtung. Obwohl auch vier oder mehr Tragholme zum Einsatz kommen können, ist es erfindungsgemäß bevorzugt, daß drei Tragholme zum Einsatz kommen. Die Drei-Tragholme-Konstruktion gewährt bei minimaler Materialanforderung einen sicheren Stand, wobei das Aufstellen auf schrägem oder unebenem Untergrund durch Kürzen von einem oder zwei der Tragholme sehr einfach realisiert werden kann. Das Aufstellen des erfindungsgemäßen Hochsitzes gestaltet sich insbesondere einfach. Die drei Tragholme werden vor Ort oder werksseitig auf eine entsprechende Länge gebracht und an einem Punkt miteinander verbunden, z.B. durch Anbringung eines Drahtseiles oder eines Metallringes. Nachfolgend werden dann vor Ort die Tragholme in eine winkelmäßige Ausrichtung zueinander gebracht, wobei diese Auseinanderspreizung im stehenden oder liegenden Zustand erfolgen kann. Um die winkelmäßige Ausrichtung der Tragholme beizubehalten, wird oberhalb des Kreuzungspunktes eine Sitzeinrichtung vorgesehen, welche die Tragholme zumindest paarweise verbindet und
5 somit eine Versteifungsebene bildet. Es sollte erwähnt werden, daß die Sitzeinrichtung ebenfalls eine Standeinrichtung sein könnte, wenn eine Sitzmöglichkeit nicht gewünscht oder einfach in Form eines Stuhles oder einer Bank vorgesehen werden soll. Im letzteren Fall würde der Hochsitz entsprechend Hochstand benannt werden.
Bevorzugt teilt der Punkt, an dem sich die Tragholme kreuzen und an dem sie miteinander verbunden sind, die jeweiligen Tragholme der Länge nach in einem Verhältnis von ungleich 1:1, so daß eine variable Einstellung bezüglich der Standstabilität, der Bodenbereichsanforderung und/oder des Platzangebotes oberhalb des Kreuzungspunktes für die Sitzeinrichtung möglich ist. Insbesondere bevorzugt liegt das Teilungsverhältnis zwischen 1:3 und 2:3, wobei der jeweils längere Teil bevorzugt unterhalb des Punktes liegt, an dem sich die Tragholme kreuzen, um eine ausreichend sichere Standfestigkeit zu gewährleisten.
Obwohl die Höhe des Kreuzungspunktes von der Gesamthöhe des Hochsitzes abhängig ist, ist es derzeit bevorzugt, daß der Punkt, an dem sich die Tragholme kreuzen und miteinander verbunden sind, bei einer Höhe liegt, welche etwa 60 % der Gesamthöhe des Hochsitzes entspricht.
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Bevorzugt ist zusätzlich zu der oben erwähnten Sitzeinrichtung auch eine Standoder Fußablageneinrichtung vorgesehen, welche die Tragholme zumindest paarweise verbindet und welche eine weitere Versteifungsebene bildet. Die Standoder Fußablageneinrichtung kann unterhalb des Kreuzungspunktes liegen, jedoch ist es bevorzugt, daß sie oberhalb des Kreuzungspunktes vorgesehen ist, insbesondere derart von dem Punkt beabstandet, daß eine ausreichende Standfläche zur Verfügung steht.
Oberhalb der Stand- und/oder Sitzeinrichtung können noch eine oder mehrere zusätzliche Einrichtungen vorgesehen sein, die weitere Versteifungsebenen bilden und die Tragholme zumindest paarweise oder insgesamt verbindet, wie es auch für die anderen zuvor erwähnten Versteifungsebenen bildenden Einrichtungen möglich ist. Diese zusätzlichen Einrichtungen können als Armlehne, Gewehrauflage, tischartig, als Dachkonstruktion und dergleichen ausgebildet sein.
5 Hierbei ist noch zu erwähnen, daß es auch möglich ist, eine der Versteifungsebenen bildenden Einrichtungen als Spanneinrichtung vorzusehen, vorausgesetzt, daß zumindest eine andere Einrichtung als Spreizeinrichtung vorgesehen ist. Beispielhaft könnte eine tuchartige Dachkonstruktion als solch eine Verspannungsebene zum Einsatz kommen.
Für die Verbindung zwischen den Tragholmen und zwischen den Tragholmen und den jeweiligen Versteifungsebenen bildenden Einrichtungen können Drähte, Drahtseile, Metallringe zum Einsatz kommen, welche durch Verschraubungen, Nägel und/oder Verleimungen unterstützt oder ersetzt werden können.
Bevorzugt weist zumindest einer der Tragholme eine Vertiefung auf, welche insbesondere bevorzugt derart ausgebildet ist, daß ein wechselseitiger Eingriff zwischen den Tragholmen selbst und/oder zwischen Tragholmen und einer der Versteifungsebenen bildenden Einrichtungen möglich ist. Dementsprechend sollte die Aussparung in Form und Größe dementsprechend anderen Tragholmen oder Versteifungsebenen bildenden Einrichtung entsprechen. Die/Eine Aussparung kann ferner dazu dienen, ein Verrutschen des Verbindungsmittels an dem entsprechenden Punkt zu verhindern.
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Vorzugsweise ist zusätzlich zu der Sitzeinrichtung eine Lehneneinrichtung vorgesehen, welche insbesondere lösbar ausgebildet ist, um diverse Einstellungen zu erlauben.
Auch, die Sitzeinrichtung kann zumindest teilweise lösbar und/oder verstellbar ausgebildet sein, so daß verschiedene Sitzpositionen und -richtungen einfach realisiert werden können.
Bevorzugt umfaßt die Sitzeinrichtung zumindest eine Einrichtung, die vorspringend ein Verrutschen der Teile, insbesondere der lösbaren Teile der Sitzeinrichtung, verhindert bzw. hemmt. Diese Einrichtung kann beispielhaft als eine an Sitzbrettern angebrachte Leiste oder auch in Form von freistehend vorspringenden Nägeln an einer Stützeinrichtung für die Sitzbretter vorgesehen sein.
Ferner kann, insbesondere bei sehr hohen Hochsitzen, eine weitere Einrichtung unterhalb des Punktes vorgesehen sein, welcher eine zusätzliche Versteifungsebene bildet und die Tragholme zumindest paarweise oder auch wie vorangehend insgesamt verbindet.
Bevorzugt werden durch zumindest eine eine Versteifungsebene bildende Einrichtung die jeweiligen Tragholme insgesamt fest miteinander verbunden. Insbesondere kann ein Brett oder Stützholm die anderen paarweisen Verbindungen ergänzen, wodurch eine z.B. dreieckförmige stabile Versteifung bzgl. sämtlicher Tragholme entsteht.
Die Tragholme, wie auch andere Versteifungsebene bildende Materialstücke, können aus Rundhölzern, Kanthölzern, aber ebenfalls aus anderen Strangmaterialien, wie Aluprofilen oder Eisenprofilen, hergestellt sein.
Schließlich ist es noch möglich, die erfindungsgemäße Steigeinrichtung, in Form einer herkömmlichen Leiter, die angelegt oder angeschlagen an dem Hochsitz ist, auszubilden, indem an einem oder mehreren der Tragholme Sprossen angebracht werden.
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Weitere Vorteile, Merkmale und Aufgaben der Erfindung ergeben sich anhand der folgenden detaillierten Beschreibung einer derzeit bevorzugten Ausführungsform, welche insbesondere für forstwirtschaftliche oder jagdtechnische Zwecke geeignet ist. Die Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform erfolgt lediglich beispielhaft und nicht einschränkend und unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren, in welchen gilt:
Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hochsitzes.
10
Figuren 2A, 2B und 2C sind Aufsichten auf die Sitzeinrichtung des in Figur 1
dargestellten Hochsitzes bei verschiedenen Sitzpositionseinstellungen.
Der in Figur 1 dargestellte Hochsitz umfaßt drei Tragholme 2, 4, 6, die in der dargestellten Ausführungsform aus Rundhölzern gebildet sind. Die Tragholme 2, 4, 6 kreuzen sich unter Bildung eines Winkels in einem Punkt 1. An dem Kreuzungspunkt 1 sind die drei Tragholme 2, 4, 6 mittels eines Drahtseiles 10 fest miteinander verbunden, wobei zur zusätzlichen Sicherung zusätzliche nicht dargestellte Nägel oder Schrauben eingetrieben sein können. Oberhalb des Kreuzungspunktes 1 ist eine Stand- oder Fußablageneinrichtung 40 vorgesehen, die eine erste Versteifungsebene bildet. Die Fußablageneinrichtung 40 besteht in der dargestellten Ausführungsform aus zwei Rundhölzern, die im wesentlichen horizontal ausgerichtet an dem Tragholm 6 angeschlagen sind, wie auch an jeweils dem Tragholm 2 bzw. 4. Auf diese Stützholme sind Holzbretter, 42, 44, 46 aufgenagelt, wobei die Holme 2, 4 zwischen den Brettern 42 und 46 geführt werden. An der Stirnseite des Brettes 42 ist die Steigeinrichtung 30 angeschlagen, die in Form einer Leiter ausgebildet ist. Die Leiter umfaßt zwei Streben 32 und eine Vielzahl von Sprossen 34, welche z.B. mittels Nägeln 36 angeschlagen sind. Oberhalb der Stand- oder Fußablageneinrichtung 40 ist bei einer entsprechenden Höhe eine Sitzeinrichtung 20 vorgesehen, welche in ähnlicher Weise aus zwei Stützholmen 22, 23 gebildet ist, die an jeweils einem Paar von Traghol-
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men 2, 6 bzw. 4, 6 angeschlagen sind. Auf den Stützholmen 22, 23 ist ein erstes Brett 26 befestigt. Ferner liegen auf den zwei Stützholmen 22, 23 zwei lose Bretter 24, 25 auf, die an ihre Unterseite, obwohl nicht dargestellt, entsprechend ausgerichtete Leisten aufweisen, um ein Verrutschen derselben
; 5 mittels Eingriff bezüglich der Stützholme 22, 23 zu vermeiden. Die zwei Stützholme 22, 23 sind vorspringend bezüglich der Holme 2, 4 vorgesehen, wobei an den vorspringenden Enden jeweils ein Nagel 28 vorgesehen ist, dessen Funktion später unter Bezugnahme auf die Figuren 2A, 2B und 2C beschrieben wird. Zwischen den zwei losen Sitzbrettern 24, 25 und dem festgelegten Brett 26 besteht ein Spalt, in welcher eine Lehneneinrichtung 50 eingeführt werden kann.
Die Lehneneinrichtung 50 besteht aus einem Rückenpaneel 52 und einer Stützstrebe 54.
Die Stützstrebe 54 ist vorgesehen, um auf zwei Stützholmen 56, 57 aufzuliegen, 5 welche einerseits mit dem Holm 6 verbunden sind und an ihrem anderen Ende
jeweils mit den Holmen 2 bzw. 4 verbunden sind. Zusätzlich zu den Stützholmen 56 und 57 ist ein dritter ebenfalls im wesentlichen horizontalwärts ausgerichteter Holm 58 vorgesehen, welcher die Holme 2 und 4 miteinander verbindet.
Unter Bezugnahme nun auf die Figuren 2A bis 2C werden verschiedene Einstellmöglichkeiten der Sitzeinrichtung bezüglich der Blickrichtung erläutert.
In Figur 2A ist eine Aufsicht auf die Sitzeinrichtung des in Figur 1 dargestellten Hochsitzes gezeigt, und zwar so angeordnet, wie es ebenfalls in Figur 1 dargestellt ist. Die Sitzeinrichtung ist so ausgestaltet, daß ein Benutzer des Hochsitzes in der Richtung blicken kann, die durch den Pfeil A angedeutet ist. Die zwei Stützholme 22, 23, die im wesentlichen horizontal verlaufend beide mit dem Holm 6 an einem ihrer Enden verbunden sind und jeweils mit den Tragholmen 2 bzw. 4 an einem Punkt beabstandet von dem anderen ihrer Enden. Das erste Brett 26 ist in der Nachbarschaft zu dem Trägerholm 6 an den beiden Stützholmen 22, 23, z.B. verschraubt oder mittels Nägeln oder anderen geeigneten Mitteln, befestigt. Unter Abstand zu dem ersten Brett 26 ist ein zweites Brett 24 vorgesehen, im wesentlichen parallel zu dem ersten Brett 26 ausgerichtet.
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Zwischen den Brettern 24, 26 und den Stützhoimen 22, 23 wird somit eine Durchtrittsöffnung definiert, welche zur Aufnahme der Rückenlehneneinrichtung 50 dient. Um die Sitzfläche zu vergrößern, ist ferner ein zweites Sitzbrett 25 vorgesehen, welches ebenfalls parallel zu dem ersten Brett 26 angeordnet ist. : 5
Wenn der Benutzer nun es für wünschenswert erachtet, in die entgegengesetzte Richtung zu blicken, wie durch den Fall B in Figur 2B angedeutet, so ist es ausreichend, die zwei losen Bretter 24, 25 derart zu verschieben, daß ihr Abstand bezüglich des Tragholmes 6 vergrößert wird.
Weitere Sitzpositionsmöglichkeiten ergeben sich dadurch, daß die zwei Sitzbretter 24, 25 vollständig gelöst und neu angeordnet werden, wie es beispielhaft in Figur 2C dargestellt ist. In diesem Fall wird das dritte Sitzbrett 25 im wesentlichen parallel zu dem ersten Brett 26 angeordnet, und zwar jenseits der zwei Tragholme 2, 4, d.h. zwischen den Tragholmen und dem anderen Ende der Stützholme 22, 23. Um ein Herunterfallen des Sitzbrettes 25 zu verhindern, sind an den distalen Enden der Holme 22, 23, wie bereits erwähnt, Nägel oder anders geartete Vorsprünge 28 vorgesehen, die ein Herunterfallen des Brettes 25 verhindern. Nun kann das weitere Sitzbrett 24 auf das erste Brett 26 und das Sitzbrett 25, wie dargestellt, gelegt werden, so daß eine nahezu beliebige winkelmäßige Einstellung der Blickrichtung möglich ist.
Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß mit dem erfindungsgemäßen Hochsitz, wie er beispielhaft als bevorzugte Ausführungsform angegeben ist, rationell vorgefertigt werden kann, einfach zu befördern ist und in situ einfach durch lediglich zwei Personen aufgestellt werden kann, und zwar dies in kurzer Zeit. Der Hochsitz zeichnet sich durch eine hohe Standfestigkeit und geringe Arbeitsund Materialkosten aus. Durch eine oder mehrere Versteifungsebenen wird eine ausreichende Stabilität des Hochsitzes gewährleistet, wobei verschiedenste Sitzpositionen möglich sind. Wie bei einem herkömmlichen Hochsitz können Gewehrauflagemittel vorgesehen sein, wobei der erfindungsgemäße Hochsitz, wie erwähnt, ein Schießen und Beobachten in praktisch allen Richtungen ermöglicht, was bei herkömmlichen Hochsitzen nur für sehr sportliche Jäger
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gegeben war.
Selbstverständlich sind verschiedenste Modifikationen und Veränderungen möglich, wie z.B. eine Vollverkieiderung, Polsterungen, unterschiedliche Materialkombinationen, etc.

Claims (1)

  1. ' Ansprüche
    1. Hochsitz, umfassend zumindest drei Tragholme (2, 4, 6), die sich an einem Punkt (1) kreuzen und an diesem Punkt (1) über eine Verbindungseinrichtung (10) miteinander verbunden sind, eine die Tragholme (2, 4, 6) zumindest paarweise oberhalb dieses Punktes (1) verbindende und eine Versteifungsebene bildende Stand- und/oder Sitzeinrichtung (20), sowie eine Steigeinrichtung (30).
    2. Hochsitz nach Anspruch 1, bei welchem der Punktd), an dem sich die Tragholme (2, 4, 6) kreuzen und an welchem sie miteinander verbunden sind die jeweiligen Tragholme (2, 4, 6) der Länge nach in einem Verhältnis von ungleich 1:1 teilt.
    3. Hochsitz nach Anspruch 2, bei welchem die Tragholme (2, 4, 6) der Länge nach aufgeteilt werden bei einem Verhältnis liegend zwischen 1:3 und 2:3, wobei der jeweils längere Teil unterhalb des Punktes (1) liegt, an dem sich die Tragholme (2, 4, 6) kreuzen.
    4. Hochsitz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welchem der Punkt (1), an dem sich die Tragholme (2, 4, 6) kreuzen und miteinander verbunden sind bei einer Höhe liegt, welche bei etwa 60% der Gesamthöhe des Hochsitzes liegt.
    5. Hochsitz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welchem eine eine weitere Versteifungsebene bildende Stand- oder Fußablageneinrichtung (40) vorgesehen ist, die die Tragholme (2, 4, 6) zumindest paarweise verbindet.
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    6. Hochsitz nach Anspruch 5, bei welchem die Stand- oder Fußablageeinrichtung (40) oberhalb des Punktes (1) angeordnet ist, an dem sich die Tragholme (2, 4, 6) kreuzen.
    '5 7. Hochsitz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welchem eine
    eine weitere Versteifungsebene bildende Einrichtung (50) oberhalb der Stand- und/oder Sitzeinrichtung vorgesehen ist, welche die Tragholme (2, 4, 6) zumindest paarweise verbindet.
    8. Hochsitz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welchem ein Dach vorgesehen ist.
    9. Hochsitz nach dem vorangegangenen Anspuch, bei welchem das Dach als eine Versteifungsebene vorgesehen ist, welche die Tragholme (2, 4, 6) zumindest paarweise verbindet.
    10. Hochsitz nach einem der zwei vorangegangenen Ansprüche, bei welchem das Dach als ein Tuch zwischen die Tragholme gespannt ist.
    11. Hochsitz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welchem die Tragholme (2, 4, 6) und/oder andere Holme (22, 23, 56, 57, 58) miteinander mittels einer Verbindungseinrichtung (10) in Form eines Drahtes, eines Drahtseiles (10), eines Ringes, Schrauben und/oder Nägeln verbunden sind.
    12. Hochsitz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welchem zumindest eine Vertiefung an zumindest einem Tragholm (2, 4, 6) vorgesehen ist.
    13. Hochsitz nach dem vorangegangenen Anspruch, bei welchem die Vertiefung vorgesehen ist im wesentlichen auf der Höhe des Punktes (1), an dem sich die Tragholme (2, 4, 6) kreuzen, zur Führung des Drahtseiles und/oder zum wechselseitigen Eingriff.
    9. Januar 1998 ■ ZI I J I "
    14. Hochsitz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welchem einem Lehneneinrichtung (50) vorgesehen ist, welche insbesondere lösbar angebracht ist.
    "5 15. Hochsitz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welchem die
    Sitzeinrichtung (20) zumindest teilweise (24, 25) lösbar und/oder verstellbar ist.
    16. Hochsitz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welchem die Sitzeinrichtung (20) zumindest eine vorspringende, ein Verrutschen der lösbaren Teile verhindernde Einrichtung (28) umfaßt.
    17. Hochsitz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welchem eine zusätzliche Versteifungsebene unterhalb des Punktes (1) vorgesehen ist, welche die Tragholme (2, 4, 6) zumindest'paarweise verbindet.
    18. Hochsitz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welchem durch zumindest eine eine Versteifungsebene bildenden Einrichtung (20, 40, 50) die jeweiligen Tragholme (2, 4, 6) insgesamt fest miteinander verbunden werden.
    19. Hochsitz nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welchem die Steigeinrichtung (30) mittels an zumindest einem Tragholm (2, 4, 6) angebrachten Sprossen gebildet ist.
DE29800295U 1998-01-09 1998-01-09 Hochsitz Expired - Lifetime DE29800295U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2908597A1 (fr) * 2006-11-20 2008-05-23 Laurent Pierre Andre Clamens Principe de mise en appui des elements constitutifs d'un mirador de chasse demontable sans outil

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