DE29800040U1 - Deckel für Porzellanschalen - Google Patents
Deckel für PorzellanschalenInfo
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- DE29800040U1 DE29800040U1 DE29800040U DE29800040U DE29800040U1 DE 29800040 U1 DE29800040 U1 DE 29800040U1 DE 29800040 U DE29800040 U DE 29800040U DE 29800040 U DE29800040 U DE 29800040U DE 29800040 U1 DE29800040 U1 DE 29800040U1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G19/00—Table service
- A47G19/26—Butter or cheese dishes or covers, with or without cooling or heating devices; Protective covers for food containers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D53/00—Sealing or packing elements; Sealings formed by liquid or plastics material
- B65D53/02—Collars or rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Food Science & Technology (AREA)
- Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
Description
Klaus Rehahn GmbH & Co KG Reh 98 / 03
Die Erfindung bezieht sich auf einen Deckel für Porzellangefäße, insbesondere für
Porzellanschalen beim Einsatz bei der Außerhausverpflegung, gemäß Anspruch 1.
Bei der Außerhausverpflegung von Essennehmern werden zentral vorbereitete Speisen,
die warmzuhaltende oder zu kühlende Menübestandteile umfassen können, von einem Speisenverteiler über ein Logistik-System an mehrere Essennehmer verteilt.
Im allgemeinen werden dabei in mit Deckeln versehenen Menüschalen eingefüllte
komplette Menüs oder nur einzelne Bestandteile davon in ein äußeres Behältnis eingebettet,
das gegen Temperaturverluste schützt. Die Menüschalen bestehen aus unterschiedlichen
Materialien wie z.B. Edelstahl, Porzellan, Kunststoffen oder Aluminium.
Der Deckel einer Menüschalen soll einerseits auf eine einfache Weise geöffnet und
verschlossen werden können, andererseits muß er im geschlossenen Zustand während
des Transports einen dichten Verschluß gewährleisten.
Ein derartiger Behälterdeckel wurde bereits in der DE 37 27 494 C2 beschrieben. Ein
wesentliches Merkmal dieses Deckels, der aus einer Deckelplatte und einem Einsatzrahmen
besteht, besteht darin, daß diese zusammen eine im Querschnitt schwalbenschwanzförmige
Umfangsnut bilden, in die ein umlaufender Dichtungsring aufgenommen und gehalten wird, der im Querschnitt angenähert als Dreikant geformt ist. Dieser
Behälterdeckel wurde für aus Blechen gefertigte Menüschalen konzipiert. Für derartige
Menüschalen ist der aus der Umfangsnut herausragende Teil des Dichtungsrings („Dreikant") ausreichend verformbar, um sich an die relativ geringen Toleranzabweichungen
der Durchmesser der aus Blechen gefertigen Menüschalen anzupassen, so daß eine ausreichende Dichtkraft sichergestellt werden kann.
In der Praxis zeigte sich jedoch, daß dessen dichtende Wirkung gegen das Auslaufen
flüssiger Menübestandteile für Menüschalen aus Porzellan nicht ausreichend ist, da
Porzellangefäße im Gegensatz zu aus Blechen gefertigten Menüschalen in der Regel
herstellungsbedingt wesentlich größere Toleranzen aufweisen. Aufgrund deren in der
Regel unterschiedlichen Durchmesser stellt die Herstellung eines wirksam dichtenden
Deckels für Porzellangefäße keine triviale Aufgabe dar. Auf die Problematik, auch für
Porzellangefäße geeignete Deckel zu entwickeln, die den heutigen Hygieneanforderungen
genügen, wurde auch in G 93 13 659.5 hingewiesen, worin ein Deckel insbesondere für Suppentassen aus Porzellan beschrieben wurde. Hier wurde eine dichtende
Wirkung gegen das Auslaufen flüssiger Menübestandteile dadurch erzielt, daß ein Dichtrand in mehrere, über seinen Umfang verteilte, elastisch bewegliche Randsegmente
unterteilt ist, die mittels wenigstens einer elastischen Haut in der Umfangsrichtung
dicht miteinander verbunden sind. Dadurch wird erreicht, daß der Dichtrand radial elastisch verformbar ist und sich an unterschiedliche Durchmesser der Behältnisse
anpassen kann.
Bei der Außerhausverpflegung von Essennehmern wird zunehmend der Einsatz von
Porzellangefäßen gefordert, da sich viele Essennehmer beim Speisen aus insbesondere
langjährig im Einsatz befindlichen Menüschalen aus Edelstahl an ein Essen aus einem „Blechnapf" erinnert fühlen.
Um den in den vergangenen Jahren gewachsenen ästhetischen Ansprüchen bei der
Außerhausverpflegung Rechnung zu tragen, bestand die Aufgabe nun darin, den oben bereits erwähnten Deckel für aus Blechen gefertigten Menüschalen so zu verbesssern,
daß er auch für Porzellangefäße geeignet ist.
Gelöst wurde diese Aufgabe durch einen Deckel für Porzellangefäße, insbesondere
für Porzellanschalen z.B. beim Einsatz bei der Außerhausverpflegung, bestehend aus
einer Deckelplatte, eines umlaufenden Einsatzrings und einer umlaufenden Dichtung,
der dadurch gekennzeichnet ist, daß die umlaufende Dichtung (1) im Querschnitt eine
komplexe Form aufweist, die gedanklich angenähert in ein Trapez (2) und in eine Sichel
(3) aufgeteilt werden kann (Fig. 1, 2 und 3).
Weiterhin ist der Deckel dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelplatte (4) mit dem
umlaufenden Einsatzring (2) eine im Querschnitt annähernd trapezförmige Umfangs-
nut (5) bildet, in die die umlaufende Dichtung (1) aufgenommen und gehalten wird
(Fig. 1).
Die umlaufende Dichtung (1) besteht aus einem beliebigen, lebensmittelverträglichen
Elastomer.
Der Einsatzring (2) und die Deckelplatte (4) können zusammen auch aus einem Teil
gefertigt sein.
Der Einsatzring (2) und die Deckelplatte (4) sind nicht elastisch verformbar und bestehen
aus lebensmittelverträglichen Kunststoffen oder aus Edelstahl oder aus einer Kombination dieser Materialien..
Durch die elastisch verformbare, sichelförmige Ausgestaltung des aus der Umfangsnut
(5) herausragenden Teils der umlaufenden Dichtung (1) wird ein Anpassen des Deckels an die herstellungsbedingt unterschiedlichen Durchmessser insbesondere
auch von Porzellanschalen ermöglicht.
Fig. 1 zeigt den erfindungsgemäßen Deckel auf einer Menüschale im Querschnitt
Fig. 2 zeigt eine Vergrößerung eines Ausschnitts der umlaufenden Dichtung (1) im
Querschnitt
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt der umlaufenden Dichtung (1) Fig. 4 zeigt den umlaufenden Dichtungsring (1) in einer Draufsicht von oben
Fig. 5 zeigt die Deckelplatte (4) in einem Querschnitt längs der in Fig. 6 eingezeichneten Linie A
Fig. 6 zeigt die Deckelplatte (4) in einer Draufsicht von oben Fig. 7 zeigt den Einsatzring (2) in einem Querschnitt längs der in Fig. 8
eingezeichneten Linie B
Fig. 8 zeigt den Einsatzring (2) in einer Draufsicht von oben
Fig. 8 zeigt den Einsatzring (2) in einer Draufsicht von oben
Claims (5)
1) Deckel für Porzellangefäße, insbesondere für Porzellanschalen z.B. beim Einsatz
bei der Außerhausverpflegung, bestehend aus einer Deckelplatte, eines umlaufenden
Einsatzrings und einer umlaufenden Dichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende
Dichtung (1) im Querschnitt eine komplexe Form aufweist, die gedanklich angenähert in ein Trapez (2) und in eine Sichel (3) aufgeteilt werden kann (Fig. 1, 2
und 3).
2) Deckel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelplatte (4) mit
dem umlaufenden Einsatzring (2) eine im Querschnitt annähernd trapezförmige Umfangsnut
(5) bildet, in die die umlaufende Dichtung (1) aufgenommen und gehalten wird (Fig. 1).
3) Deckel gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die umlaufende Dichtung (1) aus einem beliebigen, lebensmittelverträglichen Elastomer besteht.
4) Deckel gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einsatzring (2) und die Deckelplatte (4) aus einem Teil gefertigt sind.
5) Deckel gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einsatzring (2) und die Deckelplatte (4) sind nicht elastisch verformbar sind
und aus lebensmittelverträglichen Kunststoffen oder aus Edelstahl auoder aus einer
Kombination dieser Materialien bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29800040U DE29800040U1 (de) | 1998-01-04 | 1998-01-04 | Deckel für Porzellanschalen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29800040U DE29800040U1 (de) | 1998-01-04 | 1998-01-04 | Deckel für Porzellanschalen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29800040U1 true DE29800040U1 (de) | 1998-08-27 |
Family
ID=8050900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29800040U Expired - Lifetime DE29800040U1 (de) | 1998-01-04 | 1998-01-04 | Deckel für Porzellanschalen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29800040U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2821064A1 (fr) * | 2001-02-22 | 2002-08-23 | Arc Int | Conditionnement, tel que bouteille, bocal ou autre recipient similaire, et joint pour ledit conditionnement |
| DE102008025430B4 (de) * | 2008-05-27 | 2011-08-25 | Cliqloc GmbH, 50769 | Verschlussvorrichtung für einen Behälter |
| US8701909B2 (en) | 2008-05-27 | 2014-04-22 | Horst Wergen | Closure device for a container |
-
1998
- 1998-01-04 DE DE29800040U patent/DE29800040U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2821064A1 (fr) * | 2001-02-22 | 2002-08-23 | Arc Int | Conditionnement, tel que bouteille, bocal ou autre recipient similaire, et joint pour ledit conditionnement |
| DE102008025430B4 (de) * | 2008-05-27 | 2011-08-25 | Cliqloc GmbH, 50769 | Verschlussvorrichtung für einen Behälter |
| US8701909B2 (en) | 2008-05-27 | 2014-04-22 | Horst Wergen | Closure device for a container |
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