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DE29800885U1 - Formteil zum Abdecken von Öffnungen - Google Patents

Formteil zum Abdecken von Öffnungen

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Publication number
DE29800885U1
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DE
Germany
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openings
glass fibre
bundle tube
moulded
exit
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Expired - Lifetime
Application number
DE29800885U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rehau Automotive SE and Co KG
Original Assignee
Rehau AG and Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Rehau AG and Co filed Critical Rehau AG and Co
Priority to DE29800885U priority Critical patent/DE29800885U1/de
Publication of DE29800885U1 publication Critical patent/DE29800885U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/44Mechanical structures for providing tensile strength and external protection for fibres, e.g. optical transmission cables
    • G02B6/4439Auxiliary devices
    • G02B6/4471Terminating devices ; Cable clamps
    • G02B6/4472Manifolds
    • G02B6/4475Manifolds with provision for lateral branching

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

Formteil zum Abdecken von Öffnungen
Die Erfindung betrifft ein Formteil zum Abdecken von Öffnungen in Glasfaserbündeladerhüllen, wobei die Öffnungen zum Herausführen von geschnittenen Glasfaserenden aus der Glasfaserbündeladerhülle in diese eingebracht sind.
Aus der DE 295 18 100 U ist ein Schneidwerkzeug zur Herstellung von Öffnungen in Glasfaserbündeladerhüllen bekannt. Dieses Schneidwerkzeug besteht aus einer Einrichtung zur Führung der aus den optischen Fasern und der Schutzhülle bestehenden Faserbündeladerhülle sowie einer tangential zur Faserbündeladerhülle angeordneten Messerklinge, welche bei einer Längsbewegung der Faserbündeladerhülle in der Führung Teilbereiche der Schutzhülle abschält. Das Abschälen selbst geschieht in der Form, daß eine Beschädigung der Fasern aus dem Faserbündel ausgeschlossen ist.
Aus der DE 196 12 888 A1 ist weiter ein Verfahren zur Herstellung von Kabelabzweigen bekannt, wobei solche Kabelabzweige an durchlaufenden Glasfaser-Versorgungskabeln durchgeführt werden. Dabei wird das Glasfaserversorgungskabel geöffnet, eine Glasfaserbündeladerhülle geschnitten und eine oder mehrere freigelegte Fasern mit der oder den freigelegten Fasern aus der Glasfaserbündeladerhülle des Abzweigkabels verbunden. Das Wesentliche dieser Technik besteht darin, daß der Kabelmantel des Glasfaserversorgungskabels an zwei auseinanderliegenden Bereichen abgeschält wird. Danach wird die für den Abzweig vorgesehene Glasfaserbündeladerhülle in beiden Bereichen wenigstens teilgeöffnet und die für den Abzweig vorgesehenen Glasfasern an einem der Öffnungsbereiche durchgetrennt und aus dem anderen Öffnungsbereich als Faserlänge herausgezogen. Danach wird jedes freie Ende der Faserlängen mit einem zugehörigen freien Ende einer Faser aus dem Abzweigkabel verbunden.
Diese moderne Technik der Abzweigung von Glasfasern aus einer Glasfaserbündeladerhülle bedingt, daß die in der Glasfaserbündeladerhülle hergestellten Teilöffnungen nach Abzweigung der dafür vorgesehenen Einzelfasern wieder wirksam verschlossen werden.
-2-
Diese Abzweigung der einzelnen Fasern aus der Giasfaserbündeladehülle an einer solchen Anschnittstelle verlangt eine sichere Führung der ausgefädelten Fasern und einen mechanischen Verschluß an der Anschnittstelle, um die dort verbleibenden durchlaufenden Glasfasern zu schützen und auch den Ausfluß der Gel-Füllung der Glasfaserbündeladerhülle zu verhindern.
Hierbei ist zu berücksichtigen, daß der Anschnitt bei der ausgewählten Glasfaserbündeladerhülle an zwei örtlich voneinander entfernten Stellen erfolgen muß, wobei die Entfernung dem Abstand der zu gewinnenden freien Faserlänge entspricht. Hierbei wird die Glasfaserbündeladerhülle auf ca. 3 bis 10 cm Länge mit dem vorbeschriebenen Spezialwerkzeug geöffnet, ohne die innenliegenden Glasfasern zu beschädigen.
Danach erfolgt an der einen Öffnungsstelle das Durchtrennen der abzuzweigenden einzelnen Glasfasern und an der zweite Öffnungsstelle das vorsichtige Herausziehen der geschnittenen Faserenden aus der Glasfaserbündeladerhülle. Danach werden diese beiden Öffnungsbereiche der Glasfaserbündeladerhülle mit geeigneten Mitteln wieder verschlossen.
Dabei hatte sich zum Wiederverschließen der Trennstelle der Einzelfaser als vorteilhaft erwiesen, den Schneidspan, der durch das Anschneiden der Glasfaserbündeladerhülle entsteht, nicht abzutrennen, sondern beim Verschluß der Öffnungsstelle herunterzuklappen und dann mit geeigneten Mitteln in der Verschlußposition zu fixieren. Dieses Fixieren kann mit einem einfachen Klebeband, einem spiralgeschlitzten Schlauch oder auch mit einem entsprechend geformten Formteil geschehen.
Derartige Verschlußelemente können jedoch beim Wiederverschließen der Abzweigstelle nicht benutzt werden, da in diesem Bereich nicht ein einfacheres Verschließen der zuvor geöffneten Glasfaserbündeladerhülle erfolgt, sondern der Abzweig der geschnittenen Glasfasern berücksichtigt werden muß.
-3-
Hierbei ist ferner zu beachten, daß die ungeschnittenen Einzelfasern der geöffneten Glasfaserbündeladerhülle beim Herausziehen der geschnittenen Einzelfasern durch die Gel-Füllung ihre Position verändern, da sich die bestehende Überlänge der Einzelfasern in der Glasfaserbündeladerhülle zum Teil entspannt und sich die Überlänge in Form einer Faserschlaufe über der Öffnungsstelle ausbildet.
Um beim Verschließen der Abzweigstelle zu starke Biegungen oder Ausbuchtungen der ungeschnittenen Einzelfasern und damit einen Anstieg der Leitungsdämpfung zu verhindern, ist es notwendig, die aus dem Öffnungsbereich austretende Überlänge der ungeschnittenen Einzelfasern wirksam zu begrenzen.
Hier setzt die Erfindung ein, die es sich zur Aufgabe gestellt hat, ein Formteil anzugeben, welches diesen sensiblen Abdeckungsbereich so verschließt, daß ein Abknicken und damit eine schädliche Leitungsdämpfung der ungeschnittenen Einzelfasern verhindert wird und daß darüber hinaus eine geschützte Ableitung der geschnittenen Einzelfasern erfolgen kann. Erfindungsgemäß wird dazu vorgeschlagen, daß das Formteil zweigeteilt aus einem Basisteil und einem Deckteil besteht, daß das Basisteil einerseits und das Deckteil andererseits eine axiale Durchführungsöffnung für die Glasfaserbündeladerhülle begrenzen, daß das Deckteil zwischen dem Eingang der Durchführungsöffnung und deren Ausgang in Form eines Bogens verläuft, welche mit seiner Auslenkung ein Lumen begrenzt, das dem erlaubten Biegeradius der ungeschnittenen Glasfasern im Bereich der Öffnung entspricht, und daß in den Bogen Ausführungsöffnungen für die geschnittenen Glasfaserenden eingebracht sind.
Mit dem erfindungsgemäßen Formteil ist es möglich, die Abzweigstelle der geschnittenen Einzelfasern so zu überdecken, daß eine negative Beeinträchtigung der ungeschnittenen, an der Öffnungsstelle entlasteten Einzelfasern vermieden wird und daß gleichzeitig Ausfädelöffnungen für die herausgezogenen, geschnittenen Einzelfasern bereitgestellt werden, wobei diese Ausführung im geschützten Zustand erfolgt.
-4-
Dabei wird der Biegeradius der ungeschnittenen Einzelfasern begrenzt, ohne schädliche Zwangmaßnahmen auf diese Einzelfasern auszuüben.
Das Basisteil und das Deckteil sind vorteilhaft gegeneinander verrastbar, sie können jedoch auch mittels Kabelbindem gegeneinander verspannt werden.
Bei der Rastlösung hat es sich als zweckmäßig erwiesen, daß das Basisteil und das Deckteil einseitig über ein Filmscharnier miteinander verbunden und über Rasten an der anderen Seite aufeinander festlegbar sind. Es kann weiter zweckmäßig sein, daß der Eingang und der Ausgang der Durchführungsöffnung in Stufenbereiche für die Durchführung von Glasfaserbündeladerhüllen unterschiedliche Querschnitte ausgelegt sind.
Ferner erscheint es wesentlich, daß die Ausführungsöffnurigen für die geschnittenen Glasfaserenden in einer domartigen Ausbuchtung des Bogens münden. Diese Ausführungsöffnungen sind erfindungsgemäß unter einem Winkel zur Durchführungsachse der Glasfaserbündeladerhülle in die domartige Ausbuchtung eingebracht, der bei der Herausführung der geschnittenen Glasfaserenden aus dem Lumen des Bogens die Unterschreitung des zulässigen Biegeradius der Glasfaserenden ausschließt. In die Ausführungsöffnungen des Bogens sind schließlich noch Glasfaserschutzröhrchen einsteckbar.
Es wird schließlich als Vorteil angesehen, daß die Einzelteile des Formteils aus durchsichtigem Material hergestellt sind, damit die Lage der innenliegenden Einzelfasern kontrollierbar bleibt. Hier bieten sich für die Fertigung der Einzelteile des Formteils beispielsweise Polyethylentypen an, die durchscheinend sind und in gewissen Grenzen flexibel eingestellt sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Formteils im Schnitt dargestellt. Das Formteil 1 besteht aus den Einzelbereichen Basisteil 11 und Deckteil 12. Das Basisteil 11 und das Deckteil 12 sind über Rastelemente 2, 3, 4 aufeinander festgelegt.
Basisteil 11 und Deckteil 12 begrenzen Durchführungsöffnungen 111, 112, welche eine Glasfaserbündeladerhülle 5 umschließen. Diese Glasfaserbündeladerhülle ist im Lumen 121 des Formteils 1 im Teilbereich A-A durch Anschneiden geöffnet. Der bei der Öffnung entstehende Schälspan ist in diesem Fall abgetrennt. Aus dem Öffnungsbereich A-A sind
die geschnittenen Enden der Einzelfasern 51, 52 durch die Öffnungen 122, 123 des Deckteils 12 aus dem Lumen 121 des Formteils 1 herausgeführt. In die Öffnungen 122, 123 sind Glasfaserschutzröhrchen 6, 7 eingesteckt, welche die Enden der Einzelfasern 51, 52 im Ausführungsbereich schützen.
Die nicht geschnittenen Einzelfasem 53, 54 der Glasfaserbündeladerhülle liegen im entspannten Zustand im Lumen 121 des Formteils 1.
- Schutzansprüche -

Claims (8)

Schutzansprüche
1. Formteil zum Abdecken von Öffnungen in Glasfaserbündeladerhüllen, wobei die Öffnungen zum Herausführen von geschnittenen Glasfaserenden aus der Glasfaserbündeladerhülle in diese eingebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (1) zweigeteilt aus einem Basisteil (11) und einem Deckteil (12) besteht, daß das Basisteil (11) einerseits und das Deckteil (12) andererseits Durchführungsöffnungen (111, 112) für die Glasfaserbündeladerhülle (5) begrenzen, daß das Deckteil (12) zwischen dem Eingang der Durchführungsöffnung (111) und dem Ausgang der Durchführungsöffnung (112) in Form eines Bogens verläuft, welcher mit seiner Auslenkung ein Lumen (121) begrenzt, das dem erlaubten Biegeradius der ungeschnittenen Glasfasern (53, 54) im Bereich der Öffnung (A-A) entspricht, und daß in den Bogen Ausführungsöffnungen (122, 123) für die geschnittenen Glasfaserenden (51, 52) eingebracht sind.
2. Formteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (11) und das Deckteil (12) gegeneinander verrastbar sind.
3. Formteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (11) und das Deckteil (12) mittels Kabelbindern gegeneinander verspannbar sind.
4. Formteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (11) und das Deckteil (12) einseitig über ein Filmscharnier miteinander verbunden und über Rasten an der anderen Seite aufeinander festlegbar sind.
5. Formteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang und der Ausgang der Durchführungsöffnungen (111, 112) in Stufenbereiche für die Durchführung von Glasfaserbündeladerhüllen (5) unterschiedlicher Querschnitte ausgelegt sind.
-2-
6. Formteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausführungsöffnungen (122, 123) für die geschnittenen Glasfaserenden (51, 52) in einer domartigen Ausbuchtung (8) des Bogens und des Deckteils (12) münden.
7. Formteil nach Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausführungsöffnungen (122, 123) unter einem Winkel zur Durchführungsachse der Glasfaserbündeladerhülle (5) in die domartige Ausbuchtung (8) eingebracht sind, der bei der Herausführung der geschnittenen Glasfaserenden aus dem Lumen (121) des Formteils (1) die Unterschreitung des zulässigen Biegeradius der geschnittenen Glasfaserenden (51, 52) ausschließt.
8. Formteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ausführungsöffnungen (122, 123) Glasfaserschutzröhrchen (6, 7) einsteckbar sind.
Rehau, den 22.12.1997
dr.k-zkmi
DE29800885U 1998-01-20 1998-01-20 Formteil zum Abdecken von Öffnungen Expired - Lifetime DE29800885U1 (de)

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