DE29800634U1 - Dichtungsring zur Abdichtung des Zwischenraums zwischen einem in einem Untergrund angeordneten Installationssockel und einem in den Installationssockel einsetzbaren Unterflurfeuereinsatz - Google Patents
Dichtungsring zur Abdichtung des Zwischenraums zwischen einem in einem Untergrund angeordneten Installationssockel und einem in den Installationssockel einsetzbaren UnterflurfeuereinsatzInfo
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Description
GR 98 G 3017
Beschreibung
Dichtungsring zur Abdichtung des Zwischenraums zwischen einem in einem Untergrund angeordneten Installationssockel und einem
in den Installationssockel einsetzbaren Unterflurfeuereinsatz
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dichtungsring zur Abdichtung des Zwischenraums zwischen einem in einem Untergrund
angeordneten Installationssockel und einem in den Installationssockel einsetzbaren Unterflurfeuereinsatz, mit einer dem
Installationssockel zugewandten äußeren und einer dem Unterflurfeuereinsatz
zugewandten inneren Außenfläche.
Bei Montage-, Wartungs- und Reparaturarbeiten an Unterflurfeuern
ist es vergleichsweise häufig erforderlich, den Unterflurfeuereinsatz
vom Installationssockel zu trennen bzw. den Unterflurfeuereinsatz wieder in den Installationssockel einzusetzen.
Im Installationssockel sind diejenigen Vorrichtung-0 selemente angeordnet, die zur Lagerung des Unterflurfeuereinsatzes
im Untergrund und zum Anschluß des Unterflurfeuereinsatzes
an elektrische Versorgungs- und/oder Steuerleitungen erforderlich sind. Daher ist es erforderlich, den Zwischenraum
zwischen dem Installationssockel und dem Unterflurfeuereinsatz
gegen das Eindringen von Feuchtigkeit zu schützen. Andererseits ist es erforderlich, daß aufgrund von Temperaturschwankungen
oder von mechanischen Belastungen des Unterflurfeuers auftretende Druckschwankungen innerhalb des Unterflurfeuers
bzw. im Zwischenraum zwischen dem Installations-0 sockel und dem Unterflurfeuereinsatz ausgeglichen werden können.
Die derzeit gebräuchlichen Dichtungsringe genügen diesen Anforderungen
über eine längere Betriebsdauer insbesondere dann
GR 98 G 3017
nicht, wenn die Unterflurfeuer häufigen mechanischen Beanspruchungen
unterzogen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dichtungsring zur Abdichtung des Zwischenraums zwischen einem in einem Untergrund
angeordneten Installationssockel und einem in den Installatiönssockel einsetzbaren Unterflurfeuereinsatz der
eingangs geschilderten Art zu schaffen, mittels dem langfristig sowohl eine zuverlässige Abdichtung gegen das Eindringen
von Feuchtigkeit in den Zwischenraum zwischen dem Installationssockel und dem Unterflurfeuereinsatz als auch ein Druckausgleich
zur Vermeidung von Über- bzw. Unterdrücken im Unterflurfeuer gewährleistet werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf
der dem Installationssockel zugewandten äußeren Außenfläche in Umfangsrichtung des Dichtungsrings verlaufende, radial
auswärts vorstehende Vorsprünge ausgebildet sind, die in Axialrichtung des Dichtungsrings hinter- bzw. untereinander
angeordnet sind, daß zumindest einer, vorzugsweise zwei, der Vorsprünge mit ihren distalen Enden in elastischer Druckanlage
mit dem Installationssockel sind, und daß der Dichtring
['■ mit seiner inneren Außenfläche in Druckanlage mit dem Unterflürfeuereinsatz
ist. Diese Ausgestaltung des Dichtungsrings ergibt einerseits einen langfristig fest definierten Sitz des
Dichtungsrings im Zwischenraum zwischen der Außenwandung des Unterflurfeuereinsatzes und der Innenwandung des Installationssockels,
wobei das Eintreten von Feuchtigkeit in den Zwischenraum zwischen Installationssockel und Unterflurfeuerein-0
satz weitestgehend verhindert werden kann. Andererseits ist es bei plötzlich auftretendem Überdruck infolge mechanischer
Beanspruchungen möglich, daß dieser Überdruck entlastet wird.
Zweckmäßigerweise sind auf der äußeren Außenfläche des Dich-5 tungsrings drei Vorsprünge vorgesehen, von denen zwei mit ih-
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ren distalen Enden in elastischer Druckanlage mit dem Installationssockel
sind.
Der Abstand zwischen dem ersten bzw. oberen und dem mittleren und zwischen dem mittleren und dem dritten bzw. unteren Vorsprung
sollte gleich sein.
Die Vorsprünge weisen gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung einen dreieckigen Querschnitt auf, wobei die freie Spitze des Dreiecks das distale Ende der Vorsprünge
bildet. Hierdurch ist eine mit zunehmendem Zusammendrücken des Dichtungsrings abnehmende Elastizität der Vorsprünge gewährleistet,
wobei nach Ende einer mechanischen Belastung sich wieder diejenige Position des Unterflurfeuereinsatzes am
Installationssockel einstellt, bei der die Vorsprünge eine vergleichsweise große Elastizität aufweisen.
Wenn die äußere Außenfläche des Dichtungsrings oberhalb des oberen Vorsprungs und unterhalb des unteren Vorsprungs radial
auswärts versetzt ist, ergibt sich eine Elastizität des oberen, mit seinem freien Ende gegen den Installationssockel anliegenden
Vorsprungs, welche das Austreten von Luft aus dem Zwischenraum zwischen dem Installationssockel und dem Unterflurfeuereinsatz
eher ermöglicht als das Eindringen von Luft 5 in den genannten Zwischenraum.
Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn der dreieckige Querschnitt jedes Vorsprungs an seiner freien
Spitze einen Winkel von ca. 55 Grad aufweist. 30
Ein durch die freie Spitze des mittleren Vorsprungs verlaufender Radius des Dichtungsrings sollte den Winkel an der
freien Spitze in gleiche Teilwinkel aufteilen.
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Dahingegen ist es vorteilhaft, wenn ein durch die freie Spitze des oberen bzw. unteren Vorsprungs verlaufender Radius des
Dichtungsrings den Winkel an der freien Spitze des oberen bzw. unteren Vorsprungs in einen oberen bzw. unteren Teilwinkel
von ca. 25 Grad und einen unteren bzw. oberen Teilwinkel von ca. 3 0 Grad aufteilt.
Zur Vermeidung unerwünschten Verschleißes kann es zweckmäßig sein, wenn eine obere bzw. vordere und/oder eine untere bzw.
hintere Stirnfläche des Dichtungsrings abgerundet ausgebildet ist.
Eine exakte Positionierung auch bei mehrmaligen elastischen Beanspruchungen des Dichtungsrings kann erreicht werden, wenn
auf der dem Unterflurfeuereinsatz zugewandten inneren Außenfläche des Dichtungsrings ein radial einwärts vorstehender,
umlaufender Vorsprung ausgebildet ist, der in einer auf der Außenfläche des Unterflurfeuereinsatzes ausgebildeten umlaufenden
Ringausnehmung aufnehmbar ist. Auch bei starken mechanischen Beanspruchungen des Unterflurfeuers wird hierdurch
sichergestellt, daß der erfindungsgemäße Dichtungsring in seiner Position verbleibt, in der er die angestrebte Dichtungswirkung
am besten erfüllt und darüber hinaus Möglichkeiten zum Druckausgleich bietet.
Die Exaktheit des unterflurfeuereinsatzseitigen Sitzes des
erfindungsgemäßen Dichtungsrings kann weiter erhöht werden, wenn die Querschnittsform des von seiner inneren Außenfläche
radial einwärts vorstehenden Vorsprungs des Dichtungsrings etwa der Querschnittsform der unterflurfeuereinsatzseitigen
Ringausnehmung entspricht.
Vorteilhafterweise ist der radial einwärts vorstehende Vorsprung
in Axialrichtung des Dichtungsrings etwa mittig desselben angeordnet.
GR 98 G 3017 &Iacgr; &Idigr;.&Ugr;
5
Der radial auswärts vorstehende Vorsprung des Dichtungsrings
Der radial auswärts vorstehende Vorsprung des Dichtungsrings
kann an seinem distalen Ende abgerundet ausgebildet sein.
Wenn der radial einwärts vorstehende Vorsprung des Dichtungsrings an seiner freien Stirnfläche eine Ausnehmung aufweist,
können elastische Beanspruchungen des Dichtungsrings unter exakter Aufrechterhaltung der Positioniergenauigkeit besser
ausgeglichen werden.
Hierzu kann auch eine Vorsprungnase vorteilhaft sein, die mittig der freien Stirnfläche und der Ausnehmung des radial
einwärts vorstehenden Vorsprungs des Dichtungsrings ausgebildet ist und deren Länge etwa der Tiefe der Ausnehmung entspricht
.
Zur weiteren Verbesserung des Sitzes des erfindungsgemäßen
Dichtungsrings auf dem Unterflurfeuereinsatz ist es vorteilhaft, wenn oberhalb und/oder unterhalb des radial einwärts
vorstehenden Vorsprungs des Dichtungsrings auf dessen innerer 0 Außenfläche jeweils drei radial einwärts vorstehende Vorsprungnasen
ausgebildet sind.
Zweckmäßigerweise weisen die oberhalb bzw. unterhalb des radial einwärts vorstehenden Vorsprungs auf der inneren Außenfläche
des Dichtungsrings ausgebildeten Vorsprungnasen etwa die Abmessungen der in der Ausnehmung des Vorsprungs ausgebildeten
Vorsprungnase auf.
Eine noch weiter vervollkommnete Sitzgenauigkeit des Dich-0 tungsrings wird gewährleistet, wenn der Dichtungsring mit
seiner oberen Stirnfläche gegen einen Radialabsatz des Unter-. flurfeuereinsatzes anliegt.
Mit seinem auf seiner äußeren Außenfläche ausgebildeten unte-5 ren Vorsprung kann der Dichtungsring in eine Radialerweite-
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• ·
rung des Installationssockels vorstehen, wobei dann bei extremen
Kippbewegungen des Unterflurfeuereinsatzes in bezug
Kippbewegungen des Unterflurfeuereinsatzes in bezug
auf den Installationssockel, die zu einer Aufhebung der
Druckanlage zwischen den oberen Vorsprüngen auf der äußeren
Außenfläche des Dichtungsrings und dem Installationssockel
führen, eine Andruckberührung zwischen dem unteren Vorsprung
und der Radialerweiterung des Installationssockels entstehen
kann.
Druckanlage zwischen den oberen Vorsprüngen auf der äußeren
Außenfläche des Dichtungsrings und dem Installationssockel
führen, eine Andruckberührung zwischen dem unteren Vorsprung
und der Radialerweiterung des Installationssockels entstehen
kann.
Um höchsten Qualitätsanforderungen zu genügen ist es zweckmäßig,
wenn der erfindungsgemäße Dichtungsring aus einem medizinischen
bzw. aus einem höchstreinen Silicon hergestellt
wird.
bzw. aus einem höchstreinen Silicon hergestellt
wird.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
:
:
FIG 1 eine geschnittene Teildarstellung des erfindungsgemäßen
Dichtungsrings;
FIG 2 eine Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Dichtungsrings
im Zwischenraum zwischen einem Unterflurfeuereinsatz und einem Installationssockel und
im Zwischenraum zwischen einem Unterflurfeuereinsatz und einem Installationssockel und
FIG 3 eine vergrößerte Querschnittdarstellung des erfindungsgemäßen
Dichtungsrings.
Ein in FIG 1 bis 3 dargestellter erfindungsgemäßer Dichtungsring
1 hat eine äußere Außenfläche 2, eine innere Außenfläche 3, eine obere Stirnfläche 4 und eine untere Stirnfläche 5.
Der Dichtungsring 1 dient dazu, einen Zwischenraum 6 zwischen einem Installationssockel 7 und einem Unterflurfeuereinsatz 8
eines Unterflurfeuers abzudichten, wie in FIG 2 im einzelnen
dargestellt ist.
dargestellt ist.
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Hierzu weist der Dichtungsring 1 auf seiner inneren Außenfläche 3 einen radial einwärts vorstehenden Vorsprung 9 auf, der
an seinem distalen Ende 10 oben und unten abgerundet ist und dessen Querschnittsform an die Querschnittsform einer auf der
Außenfläche des Unterflurfeuereinsatzes 8 ausgebildeten umlaufenden
Ringausnehmung 11 angepaßt ist. Wie sich insbesondere aus FIG 3 ergibt, ist auf der freien Stirnfläche 12 des
radial einwärts vorstehenden Vorsprungs 9 des Dichtungsrings 1 eine Ausnehmung 13 ausgebildet, in deren Mitte eine Vorsprungnase
14 vorgesehen ist, deren Länge etwa der Tiefe der Ausnehmung 13 entspricht.
Der radial einwärts vorstehende Vorsprung 9 ist in Axialrichtung des Dichtungsrings 1.gesehen etwa mittig auf dessen innerer
Außenfläche 3 angeordnet. Ein Radius des Dichtungsrings 1 verläuft demgemäß etwa mittig durch die mittig in der Ausnehmung
13 der freien Stirnfläche 12 des radial einwärts vorstehenden Vorsprungs ausgebildete Vorsprungnase 14. Die Ausgestaltung
des radial einwärts vorstehenden Vorsprungs 9 des Dichtungsrings 1 sichert dessen auch bei mechanischen Beanspruchungen
des Dichtungsrings 1 langfristig korrekten Sitz in der Ringausnehmung 11 des Unterflurfeuereinsatzes 8.
Oberhalb des radial einwärts vorstehenden Vorsprungs 9 sind auf der inneren Außenfläche 3 des Dichtungsrings 1 jeweils
drei umlaufende Vorsprungnasen 15 bzw. 16 ausgebildet, die jeweils gleich beabstandet angeordnet sind. Hierdurch ergibt
sich ein besserer Griff zwischen der inneren Außenfläche 3 des Dichtungsrings 1 und dem Unterflurfeuereinsatz 8, wobei
eine gewisse Elastizität gewährleistet bleibt.
Die obere Stirnfläche 4 und die untere Stirnfläche 5 des
Dichtungsrings 1 sind abgerundet.
GR 98 G 3017 5 J.·
• ·
8
Die abgerundete obere Stirnfläche 4 ist in Anlage an einem am
Die abgerundete obere Stirnfläche 4 ist in Anlage an einem am
Unterflurfeuereinsatz 8 ausgebildeten Radialabsatz 17, wodurch
sich die Sitzgenauigkeit des Dichtungsrings 1 weiter erhöht.
5
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Auf der äußeren Außenfläche 2 des Dichtungsrings 1 sind mit gleichem Abstand untereinander drei radial auswärts vorstehende
Vorsprünge 18, 19, 20 vorgesehen.
Wie sich aus FIG 2 ergibt, liegen der obere radial auswärts
vorstehende Vorsprung 18 und der mittlere radial auswärts vorstehende Vorsprung 19 mit ihren distalen Enden bzw. freien
Spitzen 21, 22 gegen den Installationssockel 7 an, wobei die beiden Vorsprünge 18, 19 elastisch verformt sind.
Das distale Ende bzw. die freie Spitze 23 des unteren radial
auswärts vorstehenden Vorsprungs 20 steht in einer Radialerweiterung
24 des Installationssockels vor.
0 Wenn der Unterflurfeuereinsat&zgr; 8 in bezug auf den Installationssockel
7 bei auftretenden mechanischen Belastungen geneigt wird, kann die freie Spitze 23 des unteren radialen Vorsprungs
20 auf der äußeren Außenfläche 2 des Dichtungsrings in abdichtende Anlage gegen den Installationssockel 7 gera-5
ten, wenn die abdichtende Anlage zwischen dem oberen radial auswärts vorstehenden Vorsprung 18 und dem mittleren radial
auswärts vorstehenden Vorsprung 19 des Dichtungsrings 1 und dem Installationssockel 7 aufgehoben wird.
0 Die äußere Außenfläche 2 des Dichtungsrings 1 ist .oberhalb
des oberen radial auswärts vorstehenden Vorsprungs 18 und unterhalb des radial auswärts vorstehenden VorSprungs 20 radial
auswärts versetzt.
GR 98 G 3017 *· :·· ' · · *· &idigr; !'..'
9 ■ .
Ein mittig durch den Dichtungsring 1 verlaufender Radius 25
Ein mittig durch den Dichtungsring 1 verlaufender Radius 25
desselben teilt den Winkel an der freien Spitze 22 des mittleren radial auswärts vorstehenden Vorsprungs 19 in zwei
gleichgroße Teilwinkel auf.
5
5
Ein oberer Radius 26 des Dichtungsrings 1 teilt den Winkel an der freien Spitze 21 des oberen radial auswärts vorstehenden
Vorsprungs 18 in einen oberen Teilwinkel von ca. 25 Grad und einen unteren Teilwinkel von ca. 3 0 Grad auf.
Ein unterer Radius 27 des Dichtungsrings 1 teilt einen Winkel an der freien Spitze 23 des unteren radial auswärts vorstehenden
Vorsprungs 20 in einen unteren Teilwinkel von ca. 25 Grad und einen oberen Teilwinkel von ca. 3 0 Grad auf.
Die Winkel an den freien Spitzen 21, 22, 23 der Vorsprünge 18, 19, 20 betragen jeweils etwa 55 Grad.
Auf der dem Dichtungsring 1 zugewandten Außenfläche des Installationssockels
7 ist eine radial einwärts vorstehende Radialkante 28 vorgesehen, die in Axialrichtung des Installationssockels
7 bzw. des Dichtungsrings 1 so angeordnet ist, daß sie in Druckanlage mit der äußeren Außenfläche 2 des Dichtungsrings
1 gerät, und zwar auf dem Außenflächenabschnitt zwischen dem mittleren radial auswärts vorstehenden Vorsprung
19 und dem unteren radial auswärts vorstehenden Vorsprung 2 0 des Dichtungsrings 1. Hierdurch wird eine zusätzliche Dichtwirkung
erzielt, wobei ein Überdruck im Zwischenraum 6 einerseits dazu führt, daß der radial auswärts vorstehende Vor-0
sprung 20 des Dichtungsrings 1 in Anlage gegen die in FIG 2 untere Seite der Radialkante 18 gerät, wobei eine Druckentlastung
längs der dem Unterflurfeuereinsatz 8 zugewandten inneren Außenfläche 3 des Dichtungsrings 1 möglich bleibt.
GR-98 G 3017 ; ···
10 Der Dichtungsring 1 wird aus medizinischem oder hochreinem Silicon hergestellt, um in jedem Fall den an ihn gestellten
Anforderungen gewachsen zu sein.
Claims (20)
1. Dichtungsring zur Abdichtung des Zwischenraumes (6) zwischen einem in einem Untergrund angeordneten Installationssockel
(7) und einem in den Installationssockel (7) einsetzbaren Unterflurfeuereinsatz (8), mit einer dem Installationssockel
(7) zugewandten äußeren (2) und einer dem Unterflurfeuereinsatz (8) zugewandten inneren Außenfläche (3), da durch
gekennzeichnet, daß auf der dem Installationssockel (7) zugewandten äußeren Außenfläche (2)
in Umfangsrichtung des Dichtungsrings (1) verlaufende, radial auswärts vorstehende Vorsprünge (18,19,20) ausgebildet sind,
die in Axialrichtung des Dichtungsrings (1) hinter- bzw. untereinander angeordnet sind, daß zumindest einer, vorzugsweise
zwei der Vorsprünge (18,19,20) mit ihren distalen Enden (21,22,23) in elastischer Druckanlage mit dem Installationssockel
(7) sind, und daß der Dichtungsring (1) mit seiner inneren Außenfläche (3) in Druckanlage mit dem Unterflurfeuereinsatz
(8) ist.
2. Dichtungsring nach Anspruch 1, bei dem auf der äußeren Außenfläche
(2) des Dichtungsrings (1) drei Vorsprünge (18,19, 20) vorgesehen sind, von denen zwei (18,19) mit ihren distalen
Enden (21,22) in elastischer Druckanlage mit dem Installationssockel (7) sind.
3. Dichtungsring nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der Abstand zwischen dem ersten bzw. oberen (18) und dem mittleren (19)
und zwischen dem mittleren (19) und dem dritten bzw. unteren Vorsprung (20) gleich ist.
4. Dichtungsring nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem
die Vorsprünge (18,19,20) einen dreieckigen Querschnitt aufweisen, wobei die freie Spitze des Dreiecks das distale Ende
(21,22,23) der Vorsprünge (18,19,20) bildet.
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5. Dichtungsring nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die äußere Außenfläche (2) des Dichtungsrings (1) oberhalb
des oberen Vorsprungs (18) und unterhalb des unteren Vorsprungs (20) radial auswärts versetzt ist.
6. Dichtungsring nach Anspruch 4 oder 5, bei dem der dreiekkige
Querschnitt jedes Vorsprungs (18,19,20) an seiner freien Spitze (21,22,23) einen Winkel von ca. 55 Grad aufweist.
7. Dichtungsring nach einem der Ansprüche 4 bis 6, bei dem ein durch die freie Spitze (22) des mittleren Vorsprungs (19)
verlaufender Radius (25) des Dichtungsrings (1) den Winkel an der freien Spitze (22) in gleiche Teilwinkel teilt.
8. Dichtungsring nach Anspruch 6 oder 7, bei dem ein durch die freie Spitze (21, 23) des oberen (18) bzw. unteren Vorsprungs
(20) verlaufender Radius (26 bzw. 27) des Dichtungsrings (1) den Winkel an der freien Spitze (21,23) des oberen
(18) bzw. unteren Vorsprungs (20) in einen oberen bzw. unteren Teilwinkel von ca. 25 Grad und einen unteren bzw. oberen
Teilwinkel von 30 Grad aufteilt.
9. Dichtungsring nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem
eine obere bzw. vordere (4) und/oder eine untere bzw. hintere Stirnfläche (5) des Dichtungsrings (1) abgerundet ausgebildet
ist.
10. Dichtungsring nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem auf der dem Unterflurfeuereinsatz (8) zugewandten inneren Au-0
ßenflache (3) des Dichtungsrings (1) ein radial einwärts vorstehener
umlaufender Vorsprung (9) ausgebildet ist, der in einer auf der Außenfläche des Unterflurfeuereinsatzes (8)
ausgebildeten umlaufenden Ringausnehmung (11) aufnehmbar ist.
GR 98 G 3017 . ... I I *l I :*..'
11. Dichtungsring nach Anspruch 10, bei dem die Querschnittform des von seiner inneren Außenfläche (2) radial einwärts
vorstehenden Vorsprungs (9) des Dichtungsrings (1) etwa der Querschnittform der unterflurfeuereinsatzseitigen Ringausnehmung
(11) entspricht.
12. Dichtungring nach Anspruch 10 oder 11, bei dem der radial einwärts vorstehende Vorsprung (9) in Axialrichtung des Dichtungsrings
(1) etwa mittig desselben angeordnet ist.
13. Dichtungsring nach einem der Ansprüche 10 bis 12, bei dem
der radial einwärts vorstehende Vorsprung (9) des Dichtungsrings (1) an seinem distalen Ende (10) abgerundet ist.
14. Dichtungsring nach einem der Ansprüche 10 bis 13, bei dem
der radial einwärts vorstehende Vorsprung (9) des Dichtungsrings (1) an seiner freien Stirnfläche (12) eine Ausnehmung
(13) aufweist.
0
15. Dichtungsring nach Anspruch 14, bei dem mittig der freien
Stirnfläche (12) und der Ausnehmung (13) des radial einwärts vorstehenden Vorsprungs (9) des Dichtungsrings (1) eine Vorsprungnase
(14) ausgebildet ist, deren Länge etwa der Tiefe der Ausnehmung (13) entspricht.
25
25
16. Dichtungsring nach einem der Ansprüche 10 bis 15, bei dem oberhalb und unterhalb des radial einwärts vorstehenden Vorsprungs
(9) des Dichtungsrings (1) auf dessen innerer Außenfläche (3) jeweils drei radial einwärts vorstehende Vor-0
sprungnasen (15 bzw. 16) ausgebildet sind.
17. Dichtungsring nach Anspruch 16, bei dem die oberhalb bzw. unterhalb des radial einwärts vorstehenden Vorsprungs (9) auf
der inneren Außenfläche (3) des Dichtungsrings (1) ausgebil-5 deten Vorsprungnasen (15) bzw. (16) etwa die Abmessungen der
98 G 3017 " &idigr;..# .·:*;, \.:'·
in der Ausnehmung (13) des Vorsprungs (9) ausgebildeten Vorsprungnase
(14) aufweisen.
18. Dichtungsring nach einem der Ansprüche 1 bis 17, der mit
seiner oberen Stirnfläche (4) in Anlage an einen Radialabsatz (17) des Unterflurfeuereinsatzes (8) bringbar ist.
19. Dichtungsring nach einem der Ansprüche 1 bis 18, der mit
seinem auf seiner äußeren Außenfläche (2) ausgebildeten unteren Vorsprung (20) in eine Radialerweiterung (24) des Installationssockels
(7) vorsteht.
20. Dichtungsring nach einem der Ansprüche 1 bis 19, der aus medizinischem bzw. höchstreinem Silicon ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29800634U DE29800634U1 (de) | 1998-01-15 | 1998-01-15 | Dichtungsring zur Abdichtung des Zwischenraums zwischen einem in einem Untergrund angeordneten Installationssockel und einem in den Installationssockel einsetzbaren Unterflurfeuereinsatz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29800634U DE29800634U1 (de) | 1998-01-15 | 1998-01-15 | Dichtungsring zur Abdichtung des Zwischenraums zwischen einem in einem Untergrund angeordneten Installationssockel und einem in den Installationssockel einsetzbaren Unterflurfeuereinsatz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29800634U1 true DE29800634U1 (de) | 1998-04-16 |
Family
ID=8051308
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29800634U Expired - Lifetime DE29800634U1 (de) | 1998-01-15 | 1998-01-15 | Dichtungsring zur Abdichtung des Zwischenraums zwischen einem in einem Untergrund angeordneten Installationssockel und einem in den Installationssockel einsetzbaren Unterflurfeuereinsatz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29800634U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10112616A1 (de) * | 2001-03-14 | 2002-10-02 | Siemens Ag | Unterflurfeuer für Verkehrsflächen,wie Flughafenrollwege oder Straßen |
| WO2005083316A1 (de) * | 2004-02-27 | 2005-09-09 | Zumtobel Lighting Gmbh & Co.Kg. | Bodeneinbauleuchte |
| CN102032343A (zh) * | 2010-09-25 | 2011-04-27 | 海洋王照明科技股份有限公司 | 一种密封灯头及其密封件 |
-
1998
- 1998-01-15 DE DE29800634U patent/DE29800634U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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