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DE29800520U1 - Elektronisches Lesegerät für digitale Datenträger (Grundausführung) - Google Patents

Elektronisches Lesegerät für digitale Datenträger (Grundausführung)

Info

Publication number
DE29800520U1
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DE
Germany
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data
function
data storage
screen
digital data
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29800520U
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English (en)
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Individual
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B33/00Constructional parts, details or accessories not provided for in the other groups of this subclass
    • G11B33/02Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon
    • G11B33/022Cases
    • G11B33/025Portable cases
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F15/00Digital computers in general; Data processing equipment in general
    • G06F15/02Digital computers in general; Data processing equipment in general manually operated with input through keyboard and computation using a built-in program, e.g. pocket calculators
    • G06F15/025Digital computers in general; Data processing equipment in general manually operated with input through keyboard and computation using a built-in program, e.g. pocket calculators adapted to a specific application
    • G06F15/0283Digital computers in general; Data processing equipment in general manually operated with input through keyboard and computation using a built-in program, e.g. pocket calculators adapted to a specific application for data storage and retrieval
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B25/00Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
    • G11B25/04Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using flat record carriers, e.g. disc, card
    • G11B25/043Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using flat record carriers, e.g. disc, card using rotating discs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electrochromic Elements, Electrophoresis, Or Variable Reflection Or Absorption Elements (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)
  • Optical Record Carriers And Manufacture Thereof (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein elektronisches Gerät im Taschenbuchformat, das im optischen Erscheinungsbild einem Taschenfernseher ähnelt, aber kein Empfangsteil besitzt und zusammen mit der Information aus digitalen Datenträgern eine Alternative zu gedruckten Büchern darstellt. Mit dem Gerät wird dem Nutzer ermöglicht, digitale Datenträger zu lesen, ohne auf bisher marktübliche, aber unhandliche Geräte wie PC oder Laptop zurückgreifen zu müssen. Somit wären Informationen, die bisher gedruckt hauptsächlich in Buchform verfügbar waren, auch digital gespeichert jederzeit verfügbar. Wesentlicher Unterschied zu bisher, auch in dieser Größe, bereits verfügbarer elektronischer Geräte (Note Books), ist der Verzicht auf die umfangreiche Schreibmaschinen Tastatur. Charakteristisch für die Erfindung ist die kompakte Bauweise, so daß sich die Größe des Gerätes im Wesentlichen auf die Maße seines LCD-Bildschirms (8) beschränkt. Die Anzahl der Funktionstasten des Gerätes beschränkt sich auf neun. Damit ist die Bedienung weitaus übersichtlicher als bisherige Geräte und ermöglicht auch dem Nicht-Vorgebildeten eine problemlose Nutzung.
Die Funktionstasten (1/2) liegen unter oder neben dem Bildschirm und übernehmen die Funktion „Informationsseiten vor- oder zurückzublättern". Die seitlich am Gerät angebrachte Taste (14) entspricht in ihrer Funktion der Taste (1), ermöglicht aber das „Vorblättern" auch im einhändigen Betrieb. Die Tasten (3/4/5) dienen der Steuerung des Indexverzeichnisses auf dem Datenträger. Mittels der Funktionstaste (11), die seitlich am Gerät angebracht ist, kann der Nutzer vorgeben, ob er den Bildschirm im Hoch- oder im Querformat nutzen will. Neben dem Schalter (10), der eine Veränderung der Bildschirmhelligkeit bedingt, ist der Ein-/Ausschalter (9), die letzte Funktionstaste am Gerät.
Weiteres Merkmal der Erfindung ist der Eingangsstecker (13), der ermöglicht, daß digitale Informationen auch aus anderen Quellen, als dem eigenen Diskettenlaufwerk, visualisiert werden können. So können beispielsweise die aufgenommenen Bilder einer Digitalkamera auf einem angenehm großflächigen Bildschirm portabel dargestellt werden. Damit würde das Gerät als Photoalbum genutzt werden können.
Die Daten, die auf digitalen Datenträgern abgespeichert werden können umfaßt die gesamte Bandbreite bisheriger Bücher. D.h. Taschenbücher, Sachbücher, literarische Bücher, Reiseführer, Kunstführer, Naturführer, Gesetzestexte und Kommentare, Schulbücher, Magazine, Comics, Lexika, Wörterbücher, Sprachführer, Duden, Zeitungen etc. Alle bisher drucktechnisch verbreiteten Informationen sind mit dem Gerät auch aus digitaler Quelle lesbar wie ein Buch.
Seit Gutenbergs Erfindung der Druckmaschine greift der Verbraucher vornehmlich auf auf Papier gedruckte Informationsquellen zurück. Diese Form der Informationsquelle hat aber nicht unerhebliche Nachteile, die mit dem Umstieg auf digitale Datenträger, die mit der Erfindung gelesen werden können, behoben werden können.
a. Der Papierverbrauch der Gesellschaft wird drastisch reduziert. Es werden weniger Bäume abgeholzt und auf die umweltschädliche Zellstoffgewinnung kann verzichtet werden.
b. Die Produktion, d.h. die Vervielfältigung eines digitalen Datenträgers ist viel billiger und schneller möglich als das Bedrucken und Binden von Papier.
c. „Elektronische Bücher" können viel schneller, ohne großen Vorlauf auf den Markt gebracht werden. Nicht nur große Verlage, auch Selbstverleger können ohne großen Kostenaufwand publizieren. Die Festlegung, wie viele Stück eine Auflage umfassen soll,
Hoffmann Manfred, Südstraße 11,58644 Berlohn, Tel. 02371/24246
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kann individuell nach Verkaufserfolg festgelegt werden. Eine „zweite Auflage" wäre über Nacht erstellbar. Anstatt großer Druckereien genügen bei der Herstellung kleine Kopierräume.
d. „Bücher" auf digitalen Datenträgern sind ohne großen Aufwand zu aktualisieren. Das wäre z.B. bei Schulbüchern sehr wichtig um dort Kosten zu sparen.
e. Der digitale Datenträger kann nicht zerlesen oder abgenützt werden. Die Qualität bleibt.
f. Jeder Leser hat die Möglichkeit nach seinem Geschmack Schriftgröße und Schriftart zu wählen. Vor allem sehbeeinträchtigte Menschen ist das eine Hilfe, wenn sie bisher mit zu klein gedruckten Zeilen Probleme hatten.
g. Mit der Erfindung hat man nicht nur ein Buch im Taschenformat, sondern eine ganze Bibliothek. Platzsparend kann man so auf Reise mehrere Datenträger mitnehmen, braucht aber nur ein Lesegerät. So entfällt die Problematik der Auswahl, welches Buch mitgenommen werden soll. Es können alle Bücher mitgenommen werden. Auch für Schulkinder gäbe es den Fortschritt nicht mehr schwere Bücher zur Schule schleppen zu müssen, sondern nur noch Gerät und Datenträger.
h. Bibliotheken, aber auch private Haushalte, die Platzprobleme (Raum = Kosten) haben, können auf platzsparende digitale Datenträger umrüsten, dem Nutzer aber weiterhin den gleichen Service bieten.
i. Die Transportkosten zum Verbraucher sind bei einem Digitalen Datenträger billiger als bei einem gedruckten Buch. Das „Buch" kommt kostengünstig per Post ins Haus, oder, wenn die Kopierrechte geschützt sind auch über Telefon oder Internet bis nach Hause. So könnten CD-Rohlinge mit Berechtigungsnummern verkauft werden, die dem Käufer den Zugriff auf die Bücherdatei eines Anbieters ermöglichen würde. Mit der Berechtigungsnummer würde der Datenträger dann geladen.
j. Der Nutzer kann ein Buch nun „einhändig" lesen. Das bedeutet ungetrübter Lesespaß, auch wenn man sich gerade mit der anderen Hand in der U-Bahn festhalten muß. Die Seite im Buch wird auf Knopfdruck umgeblättert. Niemand kann beim Lesen auf der Parkbank vom Wind gestört werden, der die Seiten umblättert.
k. Auch ohne Buchzeichen findet man jederzeit zur zuletzt gelesenen Seite zurück.
1. Auch in der Dämmerung, bei Dunkelheit oder ungünstigen Lichtverhältnissen kann im Gegensatz zum herkömmlichen Buch gelesen werden.
m. Der Lesestoff bleibt für Außenstehende anonym. Es gibt kein Cover, das verrät ob man nun gerade Schüler oder Schund liest.
n. Auch der Inhalt von Tageszeitungen kann auf digitale Datenträger gespeichert werden. So wäre die tägliche Zeitung bequem, ohne lästiges und platzaufwendiges umblättern und falten aus einer Hand lesbar.
Neben den genannten Vorteilen des elektronischen Buches gegenüber dem klassischen Buch gibt es aber auch noch weitere Argumente für den Verkaufserfolg der Erfindung.
• Elektronische Datenträger sind billiger als auf Papier gedruckte Bücher, der Kaufpreis des Gerätes wird sich so nach einer gewissen Zeit amortisieren
• der Verbraucher nimmt heute mehr denn je elektronische Artikel an. Die Angst vor dem Computer ist gewichen. Die technikverrückten Japaner hätten somit endlich ein adäquates Medium ihrer Comic-Sucht zu frönen
• den Menschen gehen die Geschenkideen aus. Mit dem Gerät kann man die Bücher als Diskette gleich mit verschenken
Hoffmann Manfred, Südstraße 11, 58644 Iserlohn, Tel. 02371/24246 Funktionsweise der Erfindung
Der Nutzer schaltet zunächst das Gerät mit dem Ein/Aus-Schalter (9) ein und führt den Datenträger in das Laufwerk (7) ein. Mit Einschub des Datenträgers liest das Gerät die Daten automatisch ein und speichert sie im Arbeitsspeicher. Je nach Kapazität des Speichers kann der Gesamtumfang des Datenträgers oder nur ein Teil dessen abgespeichert werden. Somit entfallt der energieraubende Dauerbetrieb des Laufwerks und das Gerät vibriert nicht unangenehm in der Hand. Mit Entfernen des Datenträgers wird der Arbeitsspeicher gelöscht. Einerseits um Platz für die Daten eines neuen Datenträgers zu schaffen, andererseits aber um auch unerlaubter Vervielfältigung vorzubeugen. Nur mit eingelegtem Datenträger kann das elektronische Buch gelesen werden. Das Gerät erkennt mit seinem Betriebsprogramm, um welchen Datenträger es sich handelt und gibt entsprechend, die auf dem Datenträger vorformatierten Daten, (die erste Seite) auf dem Bildschirm (8) wieder. Enthält der Datenträger den Inhalt eines Buchs wird als erste Seite der Buchdeckel (Cover) abgebildet.
Durch Betätigung der Taste (1) oder (14) wird nun das „elektronische Buch" aufgeschlagen, wie man es von einem gedruckten Buch gewohnt ist. Mit Taste (2) besteht die Möglichkeit zurück zu blättern. Über die Tasten (1/2/14) erfüllt das Gerät seine Grundfunktion ein Buch zum Lesen durchzublättern. Alle anderen Tasten des Gerätes beinhalten Zusatzfunktionen. Die Nutzung des Gerätes wird beendet mit dem EhWAusschalter (9). Der Datenträger kann im Gerät verbleiben oder mit Ausdrückschalter (6) herausgenommen werden. Wird das Gerät erneut eingeschaltet, schlägt es direkt die zuletzt gezeigte Seite des betreffenden Datenträgers auf (elektronisches Buchzeichen). Dabei wird die Position der zuletzt gelesenen Seite von den letzten fünf (oder mehr) eingeführten Datenträgern gespeichert. So kann der Nutzer unproblematisch von einem Buch zum anderen und zurück wechseln.
Neben den Grundfunktionen gibt es zwei Funktionen, die die Darstellung der Daten auf dem Bildschirm (8) betreffen. Mit Taste (11) kann der Nutzer wählen, ob er die Informationen im Hoch- oder Querformat angezeigt bekommen möchte. Für Bücher empfiehlt sich bei normaler Schriftgröße das Hochformat. Für große Schriften, Comics oder Zeitungen aber eher das Querformat. Mit Taste (10) kann der Nutzer zudem vorgeben, in welcher Helligkeit er den Bildschirm wünscht. Bei Tageslicht muß der Bildschirm (8) heller leuchten als bei Nacht oder in der Dämmerung. So kann mit Abblenden des Schirms Strom gespart werden, was zu einer längeren Nutzungsdauer des Akkus (15) führt.
Die weiteren Tasten des Gerätes beinhalten die Index- und Cursorfunktionen. Der Index wird mit Taste (3) aufgerufen. Der Index ist zweiteilig. Zum einen Teil sind seine Funktionen dem Gerät zugeordnet, zum anderen Teil aber dem Datenträger. Die Veränderung der Schriftbildes, Helligkeit des Bildschirms, Farbbrillianz, schwarzweiß, etc. ist dem Gerät zugeordnet. Werden diese Daten verändert, bleiben sie im Gerät gespeichert, bis der Nutzer eine Änderung wünscht. Der Datenträger bezogene Index hat für den Nutzer eine reine Informationsfunktion. Es können keine Daten auf dem Datenträger verändert werden. Der Nutzer läuft mit den Tasten (4/5) nach unten oder oben durch den Index. Innerhalb des Index erfüllt die Taste (1) die Funktion „ausführen", die Taste (2) macht den Befehl rückgängig. Erneutes drücken der Indextaste (3) speichert die Befehle, die dem Gerät zugeordnet sind ab, beendet die Indexfunktion und führt zurück auf die zuletzt gelesene Seite im Buch.
Der datenträgerbezogene Index führt den Nutzer durch folgende Wahlmöglichkeiten (Auswahl):
• Inhaltsverzeichnis
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• Register nach Namen, Orten, Begriffen, Bildern etc.
• Durchblättern des Buches, z.B. alle 10 Seiten oder nach dem Zufallsprinzip
• aufzeigen der letzten Seite
Die Nutzung der Cursorfunktionen (4/5) sollte beim Lesen eines Buches mit Leseinhalt recht selten sein. Wird hingegen ein Datenträger mit Lexikoninhalt eingelegt, ist die Arbeit mit dem Cursor umfangreicher. Der Nutzer wird hierbei über das Verästelungsprinzip zum gewünschten Wort geführt.
Beispiel: Der Sinn des Wortes „Ameise" wird gesucht:
Das Inhaltsverzeichnis gibt die Buchstaben A-Z an, ist der Cursor auf dem Buchstaben A wird die Taste (1) gedrückt und es erscheinen alle Buchstabenkombinationen von Aa-Az, mit dem Cursor wird Am angesteuert, Druck Taste (1), weiter geht es von Ama-Amz. Mit dem Cursor wird „Ame" angesteuert, der Druck auf Taste (1) führt nun auf die Lexikonseite, die mit „Ame" beginnt und die weitere Suche erfolgt mit Taste (1) durch vorblättern, bzw. Taste (2), wenn man zu weit geblättert hat.
Durch die erhebliche Speicherkapazität der digitalen Datenträger können natürlich bisherige, verschiedenartige Bücher mit einander kombiniert werden. So z.B. Duden und Lexikon und Bildband.
Technischer Aufbau
Das Gerät ist aus folgenden, von außen sichtbaren Bauteilen konstruiert. Alle Bauteile sind handelsüblich, sind aber in bisher nicht dagewesener Form miteinander kombiniert. Zur Anordnung der Einzelteile werden bitte die Konstruktionszeichnungen (Seiten 7/8) herangezogen.
Bei der Sicht auf das Gerät sind folgende Bauteile zu erkennen: Dominiert wird das Erscheinungsbild des Geräts durch den großflächigen LCD-Bildschirm (8). Neben oder unterhalb des Bildschirms befinden sich die wesentlichsten Tasten, die eine einfache Bedienung des Gerätes zulassen. Dem Schalter (1) ist die Funktion „Vorblättern" zugeordnet, bzw. in der Indexfunktion die Funktion „ausführen". Der links nebenliegende Schalter (2), durch eine Markierung in entgegengesetzter Richtung gekennzeichnet entspricht dem Befehl „Zurückblättern" und in der Indexfunktion „zurück". Über die Taste (3) wird die Indexfunktion des Gerätes und der Übersichtsindex des Datenträgers aufgerufen, die dem Nutzer die Nutzungsoptionen angibt. Mit den Tasten (4/5) läßt sich dann der Cursor auf dem Bildschirm im Index nach oben und unten bewegen. Blickt man auf das Gerät, sieht man an der oberen Seite den herausstehenden Auswurfknopf (6) für den Datenträger. Ein sicheres Zeichen, daß ein Datenträger in die Einschubmulde (7) eingeführt ist. Bei Entfernen des Datenträgers bleibt der Auswurfknopf versenkt.
Die linke Seitenfront des Gerätes wird dominiert von dem großflächigen und länglichen Schalter (14), der in seiner Funktion Schalter (1) entspricht, aber die Funktion „Vorblättern" auch im einhändigen Betrieb ermöglicht. Dieser Schalter ist im Gegensatz zu allen anderen Schaltern nicht leichtgängig, sondern auf ihn muß deutlicher Druck ausgeübt werden, um seine Funktion zu verursachen. Wäre der Schalter leichtgängig, besteht die Gefahr ungewollten Weiterblätterns durch ausversehentliches Berühren. Oberhalb des Schalters (14) sind noch zwei weitere Bauelemente des Gerätes angeordnet. Über den Anschluß (12) für eine externe Stromquelle kann das Gerät mit dem Betriebsstrom versorgt werden und der
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Akkumulator aufgeladen werden. Der Eingangsstecker (13), der die Zuspielung externer digitaler Daten (z.B. von einer Digitalkamera) ermöglicht, liegt etwas tiefer.
Am oberen Ende der rechten Seitenfront des Gerätes sind die restlichen drei Funktionsschalter plaziert. Der oberste Schalter (9) ist der Ein-/Ausschalter, der das Gerät in Betrieb setzt oder den Betrieb beendet. Sollte 15 Minuten lang keiner der Schalter bedient werden, schaltet sich das Gerät zudem automatisch aus, um unnötigem Stromverbrauch vorzubeugen. Unterhalb des Ein-/Ausschalters liegt Schalter (10), über diesen Schalter können zwei Helligkeitsstufen des Bildschirms angefordert werden. Dies ist ebenfalls eine Maßnahme um unnötigen Stromverbrauch zu verhindern und die Bildschirmintensität je nach Umgebungslicht verändern zu können. Schalter (11) ist schließlich die letzte Taste am Gerät. Mit diesem Schalter kann der Nutzer bestimmen, ob er eine Bildschirmanzeige im Hochoder im Querformat wünscht. An der Unterseite des Gerätes befindet sich abschließend noch das Fach (15) für die Stromquelle. Hier wird der Akkumulator eingeführt. Die Rückseite des Geräts ist ohne Funktionen. Hier befinden sich lediglich kleine stoßabsorbierende Noppen, die ein Verrutschen des Gerätes, bei dem Betrieb auf einem Tisch, verhindern sollen.
Die für den Nutzer nicht sichtbaren Elemente des Geräts sind handelsüblich und umfassen im wesentlichen die Strukturen eines Laptops. D.h. Betriebssteuerung, Speicher- und Recheneinheit, Laufwerk für den Datenträger sowie die Vernetzung aller Bauteile, wobei darauf zu achten ist, das möglichst Elemente mit geringstem Stromverbrauch verbaut werden, die eine möglichst lange Nutzung es Geräts ermöglichen, ohne den Akkumulator wechseln zu müssen oder Strom von außen zuzuführen. Mit einem externen Transformator soll der Nutzer in der Lage sein fremde Stromquellen zu nutzen. Sei es ein 230 Volt, 110 Volt, 12 Volt Anschluß oder ein Solarpanel. Für die Speichereinheiten ist zudem eine Notstromversorgung erforderlich.
Ausgestaltungsvariante der Erfindung
Die Größe des Gerätes ist nicht genau definiert und kann auch bis zur Größe eines großen Bildbandes erweitert werden. Auch ist denkbar das Gerät mit einem Mikrofon auszurüsten und die Steuerung der gewünschten Arbeitsprozesse wahlweise über ein Spracherkennungssystem vorzunehmen. Die Rückseite des Gerätes könnte man aufklappbar gestalten, wenn als Datenträger CD-ROM zum Einsatz kämen, so daß die Datenträgerzuführung ähnlich einem „Discman" wäre. Der Ausdrückknopf (6) und Einschubmulde (7) würden dann natürlich entfallen, bzw. auf die Bedürfnisse einer CD verändert werden. Denkbar ist auch die Ausstattung mit einem Touch-Screen, die eine wesentlich vereinfachte Bedienbarkeit des Gerätes mit sich bringen würde.
Vertrieben werden kann das Gerät weltweit an jedermann, der liest und sich von den Vorteilen des Gerätes gegenüber herkömmlichen, gedruckten Büchern überzeugen läßt.
Im Zusammenhang mit der Verwendung digitaler Datenträger mag es zu Problemen hinsichtlich des Kopierschutzes kommen. Den Kopierschutz könnte man sicherstellen über eine spezielle Kodierung der Datenträger und das Aufbringen eines fälschungssicheren Labels. Die Verletzung der Kodierung bei einer Schwarzkopie könnte einen Sicherheitsmechanismus im Gerät auslösen, der zur Verweigerung des betreffenden Datenträgers führt und bei mehrmaligem Mißbrauch evtl. auch zur Fehlfunktion des Geräts, die nur von einem Fachhändler wieder behoben werden könnte.
Geschrieben in Iserlohn am 02. Januar 1998
Hoffmann Manfred, Südstraße 11,58644 Iserlohn, Tel. 02371/24246

Claims (7)

  1. Elektronisches Lesegerät für digitale Datenträger (Grundausführung)
    Schutzansprüche
    Elektronisches Lesegerät für digitale Datenträger, insbesondere Mini Disc, CD-ROM oder weiterentwickelte Datenträger, deren Inhalt bisherigen gebundenen Büchern entspricht,
    gekennzeichnet durch
    1. eine kompakte Bauweise, so daß sich die Größe des Gerätes im Wesentlichen auf die Maße seines LCD-Bildschirms (8) beschränkt
  2. 2. zwei unter oder neben dem Bildschirm liegende Funktionstasten (1/2), deren Funktion ist, die Daten eines Datenträgers entsprechend einem gebundenem Buch zu durchblättern
  3. 3. eine seitlich am Gerät angebrachte Funktionstaste (14), die in ihrer Funktion mit Taste (1) identisch ist, aber ein „vorblättern" im einhändigen Betrieb ermöglicht
  4. 4. einer Funktionstaste (11) über die vorgegeben werden kann, ob der Bildschirm die Daten im Hochformat oder im Querformat anzeigen soll
  5. 5. den Funktionstasten (3/4/5), über deren Steuerung der Index des Gerätes und des Datenträgers angesteuert und bedient werden kann
  6. 6. dem Eingangsstecker (13), der das Zuführen digitaler Daten aus einer externen Quelle ermöglicht, die visualisiert werden sollen. So z.B. Photos aus einer digitalen Kamera.
  7. 7. dem Funktionsschalter (10), der die Helligkeit des Bildschirms verändert, um Strom zu sparen, falls ein Betrieb mit geringer Bildschirmhelligkeit möglich ist, z.B. bei Dunkelheit
    Des weiteren ist das Gerät gekennzeichnet durch die Beschränkung auf vorgegebene Funktionen, so daß sich die Anzahl der Bedienungstasten auf neun beschränkt. Diese Beschränkung auf nur wenige Funktionen und die wesentliche Ausrichtung des Geräts auf die Aufgabe digitale Daten zu lesen und dem Nutzer bildlich darzustellen, aber nicht zu bearbeiten oder zu verändern, stellen das wesentliche Abgrenzungskriterium zu bisher bekannten elektronischen Geräten dar, die ebenfalls in der Lage sind, digitale Datenträger zu lesen. (z.B. Personalcomputer oder Laptop).
    Für den Funktionsablauf kennzeichnend ist
    • eine Abspeicherung, an welcher Stelle des Datenträgers das Gerät abgeschaltet wird, so daß bei Wiederinbetriebnahme die zuletzt gelesenen Daten aufgerufen werden
    • wird der Datenträger aus dem Gerät entnommen, bleibt diese Information, wo die Lesung beendet wurde fur die letzten fünf (oder mehr) eingeführten Datenträger bestehen. So ist ein Wechsel zu einem anderen Datenträger und zurück ohne aufwendiges Suchverfahren möglich
    Hoffmann Manfred, Südstraße 11, 58644 Iserlohn, Tel. 02371/24246
DE29800520U 1998-01-14 1998-01-14 Elektronisches Lesegerät für digitale Datenträger (Grundausführung) Expired - Lifetime DE29800520U1 (de)

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