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DE297892C - - Google Patents

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Publication number
DE297892C
DE297892C DENDAT297892D DE297892DA DE297892C DE 297892 C DE297892 C DE 297892C DE NDAT297892 D DENDAT297892 D DE NDAT297892D DE 297892D A DE297892D A DE 297892DA DE 297892 C DE297892 C DE 297892C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
electrical voltage
voltage fuse
fuse according
pressure rings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT297892D
Other languages
English (en)
Publication of DE297892C publication Critical patent/DE297892C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T4/00Overvoltage arresters using spark gaps
    • H01T4/10Overvoltage arresters using spark gaps having a single gap or a plurality of gaps in parallel
    • H01T4/12Overvoltage arresters using spark gaps having a single gap or a plurality of gaps in parallel hermetically sealed

Landscapes

  • Fuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 297892 KLASSE 21c. GRUPPE
Elektrische Spannungssicherung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. November 1915 ab.
Bei den bekannten elektrischen Spannungssicherungen mit plattenförmigen, durch eine zwischengelegte Isolationsscheibe getrennten Elektroden macht sich, namentlich bei Verwendung der Sicherung in feuchten Räumen, häufig der Mangel geltend, daß durch Eindringen von Feuchtigkeit usw. in den geringen, meist nur Bruchteile eines Millimeters betragenden Zwischenraum zwischen den Elektroden
ίο die Isolation zwischen den beiden Polen der Sicherung sinkt.
Es sind nun bereits Spännungssicherungen ausgeführt worden, bei denen die Elektroden allseitig von einem Schutzgehäuse umgeben sind. Hierzu sind beispielsweise die in der Schwachstromtechnik verwendeten Luftleerblitzableiter zu rechnen, bei denen die Elektroden nach außen hin gasdicht abgeschlossen sind. Derartige vollständig von einem Gehäuse umschlossene Spannungssicherungen können jedoch nur zum Abführen verhältnismäßig geringer elektrischer Leistungen dienen. Man hat ,-auch bereits die Elektroden bekannter Starkstromspannungssicherungen mit Schutzgehäusen umgeben, aber abgesehen davon, daß durch diese bekannten Einrichtungen kein vollständiger Abschluß des Funkenstreckenraumes von der feuchten Außenluft erreicht wird, erfordern derartige ringsum von einem Gehäuse umgebenen Starkstromspannungssicherungen einerseits viel Raum, was besonders . dann ein sehr fühlbarer Übelstand ist, wenn eine große Anzahl solcher Sicherungen in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet werden muß, und andererseits ist die Wärmeableitung bei derart eingeschlossenen Elektroden äußerst gering. .
Erfindungsgemäß werden nun diese Nachteile dadurch beseitigt, daß ein beiderseits offenes isolierendes Gehäuse die Elektroden zusammenhält und den Funkenstreckenraum zwischen ihnen nach außen hin abdichtet, während die Anschlußstücke der Elektroden unmittelbar nach außen ragen. Das Wesen dieser Konstruktion liegt in der großen Wärmeabführungsmöglichkeit der Elektroden infolge der unmittelbaren Durchführung ihrer Anschlußstücke durch das Isolationsgehäuse, wodurch außerdem unzuverlässige Verbindungsglieder zwischen Leitung und Elektrode vermieden sind. Die zusammengedrängte Form der Sicherung bildet dabei einen bedeutsamen Fortschritt gegenüber' dem Bekannten, insbesondere wird durch die Erfindung ein weitgehender Schutz von Schwachstromleitungen jeder Art gegen Starkstromgefahr ermöglicht. Die bisher gebräuchlichen Spannungssicherungen haben den Anforderungen nicht genügt, da sie nicht imstande waren, die im Falle der Gefahr im Schwachstromnetz erzeugte große Wärmemenge sicher abzuleiten, oder für Vielfachanordnung einen zu großen Raumbedarf hatten.
Eine für das leichte Zusammensetzen der Sicherung sehr günstige Ausführungsform wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß das isolierende Gehäuse aus zwei miteinander verschraubten Druckringen besteht, welche
die lose eingelegten Elektroden an ihren äußeren Rändern zusammenpressen.
Die gute Wärmeabführung der Sicherung wird zweckmäßig noch dadurch erhöht, daß die Anschlußstücke in Form, von Hohlkörpern ausgebildet sind und wie Kühlrippen wirken. Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Spannungssicherung gemäß der Erfindung in achsialem Schnitt veranschaulicht.
Die beiden Elektroden α sind als gleichgestaltete Drehkörper ausgebildet und werden durch eine zwischengelegte Isolationsscheibe b *in dem erforderlichen gegenseitigen Abstand
15' gehalten, Zum Aneinanderpressen der [Elektroden dienen zwei miteinander verschraubte Druckringe c, d. Der Druckring c ist als beide Elektroden umgebende Hülse ausgebildet und zweckmäßig aus einem Stück specksteinartiger, · gebrannter Masse (z.B. Steatit) hergestellt. Durch die Druckringe c, d werden Dichtungsringe e gegen an den Rändern der Elektroden vorgesehene kegelförmige Flächen f gedrückt. Die Elektroden α besitzen zylindrische, nach außen hohle Ansätze h, die durch die öffnungen der Druckringe c und d nach außen vorspringen.
Durch die mittels der Druckringe c, d an
die Ränder der Elektroden α angepreßten Dichtungsringe e wird eine gute Abdichtung
des iuinkenstreckenraumes nach außen hin gewährleistet. Durch die Gestaltung der Elektroden ist ferner für eine gute Abkühlung gesorgt, während sie auch eine große Wärmekapazität wegen der großen Masse des kegelförmigen Teiles besitzen.
Die äußeren Hohlräume zwischen den Druckringen und den Elektroden werden zweckmäßig durch eine Vergußmasse i ausgefüllt.

Claims (7)

Patent-Ansprüche:
1. Elektrische Spannungssicherung, da- 4c durch gekennzeichnet, daß ein beiderseits offenes, isolierendes Gehäuse die Elektroden zusammenhalt und den Funkenstreckenraum zwischen ihnen nach außen hin abdichtet, während die Anschlußstücke der 4£ Elektroden unmittelbar nach außen ragen.
2. Elektrische Spannungssicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das isolierende Gehäuse aus zwei miteinander verschraubten Druckringen besteht, welche die lose eingelegten Elektroden an ihren äußeren Rändern zusammenpressen.
3. Elektrische Spannungssicherung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Druckringe als beide Elektroden aufnehmende Hülse ausgebildet ist.
4. Elektrische Spannungssicherung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Druckringe und die Elektroden Dichtungsringe zum weiteren wasser- und gasdichten Abschließen des Funkenstreckenraumes eingelegt sind.
5. Elektrische Spannungssicherung nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden als nach außen offene Hohlkörper ausgebildet sind.
6. Elektrische Spannungssicherung nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden in an sich bekannter Weise durch zwei gleichgestaltete Drehkörper gebildet sind.
7. Elektrische Spannungssicherung nach Anspruch ι oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Hohlräume des isolierenden Gehäuses durch Vergußmasse ausgefüllt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT297892D Active DE297892C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE297892C true DE297892C (de)

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT297892D Active DE297892C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE297892C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1973207A1 (de) * 2007-03-21 2008-09-24 Phase Motion Control S.r.l. Überspannungsschutzvorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1973207A1 (de) * 2007-03-21 2008-09-24 Phase Motion Control S.r.l. Überspannungsschutzvorrichtung

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