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DE297591C - - Google Patents

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Publication number
DE297591C
DE297591C DENDAT297591D DE297591DA DE297591C DE 297591 C DE297591 C DE 297591C DE NDAT297591 D DENDAT297591 D DE NDAT297591D DE 297591D A DE297591D A DE 297591DA DE 297591 C DE297591 C DE 297591C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mattress
bed
box
grate
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT297591D
Other languages
English (en)
Publication of DE297591C publication Critical patent/DE297591C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLIGHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 297591 . KLASSE 3Oe. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1916 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Kastenbett, das sich wegen seiner Bauart
. insbesondere für Kranke eignet, bei denen, wie z. B. bei Epileptikern und Paralytikern, die Gefahr besteht, daß sie infolge von Krampfanfällen aus dem Bett fallen könnten, oder' für solche, die, weil entweder angriffslustig gegen ihre Umgebung oder selbstmordgefährdet, sich einzelner Teile des Bettes zur Ausübung· ihrer Absichten zu bemächtigen suchen oder sich aus dem Bett zu stürzen drohen.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen
Fig. ι einen Längs-, Fig. 2 einen Querschnitt durch, das Kastenbett,
Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach Linie C-D der Fig. 1.
Fig. 4 bis 7 stellen Einzelheiten dar. '
Eine außen vollständig glatte Bettstelle a von kastenartiger Form ruht, wie bekannt, ohne Füße, ringsum glatt anliegend,, auf dem' Fußboden auf, so daß nichts unter das Bett ge-' schoben und dort verborgen werden kann.
Das Neue besteht in folgendem:
Längs der Unterkante der Bettstelle ist auf deren Innenseite ein zusammenhängender Rahmen b mittels Schrauben c befestigt. An der Innenseite dieses Rahmens sind Winkel d festgeschraubt, die mit versenkten Schlüsselschrauben e (s. Fig. 6) in Hülsen im Fußboden festgeschraubt sind, das Bett, hierdurch am Fußboden befestigend. , Auf dem Rahmen b liegt der hölzerne federlose Matratzenrost f, auf dem die Polstermatratze g befestigt ist. Zu 3S dieser Befestigung sind längs des Umfangs des Rostes/" Löcher h vorhanden, während die Matratze an ihrem Umfang mit Ringen i, versehen ist, die des besseren Haltes wegen auf Lederstreifen k befestigt sind. Durch diese Ringe i und die Löcher h des Rostes ist nun eine Schnur I derart durchgezogen, daß. sie von unterhalb des Rostes durch das Loch zum Ring und wieder· zurück geführt wird (s. Fig. 7), wobei der Ring bis an den Rost heruntergezogen wird, so. daß die Schnur in der Hauptsache unterhalb des Rostes verläuft, von oben also nicht zugänglich ist. Um das Herausnehmen der Matratze durch den Kranken zu verhindern, ist nach oben der Rost durch seitliche Längsleisten m und Wi1 festgehalten, von denen die erstere mit versenkten Schlüsselschrauben (s. Fig. 6) von innen an der Seitenwand der Bettstelle festgeschraubt, während die Leiste M1 durch eine am Fußende des Bettes angebrachte Öffnung 0 herausziehbar ist (s. Fig. 4), um das Herausheben der Matratze zu ermöglichen. In eingeschobener Stellung kann die Leiste W1 durch ein in das Fußende eingelassenes Schloß η mit abnehmbarem Schlüssel festgehalten wer-

Claims (1)

  1. den, so daß sie durch den Kranken nicht ■ herausgezogen werden kann. Bei zu kurzer Zimmerlänge kann diese Leiste in der Mitte
    : ein Scharnier besitzen, um beim Herausziehen zusammengeklappt werden zu können. ' Kopfende und Seitenwände der Bettstelle sind gepolstert und können zwecks guter.Reihhaltung mit Wachstuch überzogen werden, ebenso die . Matratze. Die Befestigung dieses ^Überzugs
    ίο kann durch kleine Nagel geschehen, die. noch durch eine angeschraubte Leiste verdeckt werden. ■ !
    Das gezeichnete Kastenbett gestattet eine bequeme Reinigung, indem es leicht zerlegbar ist, und eignet sich infolgedessen auch gut für unreinliche Kranke. Die kastenartige Form, in der die Wände über die Matratze heraufragen, verhindert ein Herausfallen des Kranken. Ein Herausstürzen verläuft unschädlich wegen der geringen Höhe. Vorspringende Teile sind nicht vorhanden, auch keine vom Kranken abnehmbaren Teile, da dem- Kranken die Befestigungsmittel unzugänglich sind.
    ■Patent-Ansprüche:
    .1. Kastenbett mit niedriger, kastenartiger, fußloser Bettstelle, deren Unterkante ringsum ohne Zwischenraum auf dem Fußboden aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bettstelle auf der. Innenseite mit Mitteln versehen ist, um sie am Fußboden befestigen zu können, oberhalb welcher Befestigungsmittel, diese von oben , unzugänglich machend, ein heraushebbarer Matratzenrost eingelegt ist, der zur Sicherung gegen unbefugtes Herausnehmen einen Verschluß mit . abnehmbarem Schlüssel besitzt und auf dem eine Polstermatratze derart befestigt ist, daß die Befestigung nur nach Herausnahme von Rost samt Matratze zugänglich und lösbar ist.
    . 2. Kastenbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Matratze vorragenden Kopf- und Seitenwandungen der Bettstelle oberhalb der Matratze gepolstert sind.
    3. Kastenbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß längs der Unterkante der Bettstelle, an deren Innenseite, ein ringsum laufender zusammenhängender Rahmen befestigt ist, der mit einwärts ragenden Winkeln zum Befestigen am Boden versehen ist und den Matratzenrost trägt, , der nach oben durch seitliche Leisten festgehalten wird, von denen die eine durch versenkte Schlüsselschrauben an der Innenseite der Bettstelle befestigt ist, während die andere an einem Bettende herausziehbar ist und durch ein Schloß mit abnehmbarem Schlüssel in eingeschobener Lage gegen Herausziehen gesichert wird.
    4. Kastenbett nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die herausziehbare Leiste ein Scharnier besitzt, durch das sie . zwecks Verkürzung beim Herausziehen zusammengeklappt. werden kann.
    5. Kastenbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung, der Matratze auf dem Rost durch eine Schnur bewerkstelligt ist, die durch im Rost vorhandene Löcher und auf dem Umfang der Matiatze befestigte Ringe derart durchgezogen ist, daß die zwischen den Ringen liegenden Teile der Schnur unterhalb des ■ Rostes durchlaufen, um die Schnur von oben möglichst unzugänglich zu machen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT297591D Active DE297591C (de)

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