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DE297389C - - Google Patents

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Publication number
DE297389C
DE297389C DENDAT297389D DE297389DA DE297389C DE 297389 C DE297389 C DE 297389C DE NDAT297389 D DENDAT297389 D DE NDAT297389D DE 297389D A DE297389D A DE 297389DA DE 297389 C DE297389 C DE 297389C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
centrifugal force
piston
spring
counterweights
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT297389D
Other languages
English (en)
Publication of DE297389C publication Critical patent/DE297389C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L11/00Valve arrangements in working piston or piston-rod
    • F01L11/02Valve arrangements in working piston or piston-rod in piston
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B57/00Internal-combustion aspects of rotary engines in which the combusted gases displace one or more reciprocating pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 297389 -KLASSE 46 c. GRUPPE
HANS BONTE in MÜLHAUSEN i. Els.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Januar 1915 ab.
Die Verwendung selbsttätiger Ventile, .bei denen der Ventilteller des im Kolben angeordneten Einlaßventils durch den Druckunterschied oberhalb und unterhalb des Ventils gehoben wird, ist sowohl bei feststehenden als auch bei umlaufenden Maschinen bekannt. Damit bei umlaufenden Maschinen das Ventil nicht durch die Fliehkraft beeinflußt wird, sind an ihm Gegengewichte angebracht, die auf je einem
ίο zweiarmigen Hebel sitzen, dessen Drehpunkt festgelegt ist. : Das eine Hebelende wird durch die Fliehkraft des Gegengewichtes nach außen gezogen, während das andere Hebelende in irgendeiner Weise am Ventilteller angreift und diesen entgegen der Fliehkraft nach innen zieht. Die Massen des Ventiltellers und des Gegengewichtes werden so bestimmt, daß die Fliehkraft ohne Wirkung bleibt. Eine Feder von mäßiger Stärke dient dazu, das Ventil zu . schließen, wenn kein Druckunterschied oberhalb und unterhalb desselben herrscht.'
Während bei diesen bekannten selbsttätigen Ventilen die Wirkung der Fliehkraft durch die Gegengewichte auch aufgehoben wird, wenn die Umfangsgeschwindigkeit bei der Stellung des Kolbens in seiner äußeren Totlage am größten ist, wird nach der Erfindung die beim Kolbenhin- und -hergange in ihrer Größe wechselnde Fliehkraft zur rechtzeitigen Bewegung, d. h.
zum öffnen und Schließen des Ventils, benutzt, um eine bessere Füllung der Zylinder zu erreichen.
Auf den Ventilteller α wirkt nach oben die Fliehkraft, während die durch die zweiarmigen Hebel b, die sich um den festen Drehpunkt c 3^ drehen können, umgelenkte Fliehkraft der Gegengewichte d den Teller nach unten zu ziehen bestrebt ist. Die Gegengewichte werden so bemessen, daß ihre Fliehkraft nicht genügt, die Fliehkraft des Ventiltellers aufzunehmen, daß vielmehr noch die zusätzliche Kraft einer Feder e erforderlich ist.
Die Spannung dieser Feder wird so bemessen, daß sie im Verein mit der Wirkung der Gegengewichte genügt, bei der zu erwartenden ge-.ringsten Umfangsgeschwindigkeit des Systems, d. h. wenn der Kolben sich in seiner inneren Totlage befindet,, den Ventilteller in Schlußstellung zu halten. Wird danach die Umfangsgeschwindigkeit des Systems infolge der Bewegung des Kolbens nach seiner äußeren Totpunktlage hin größer, so wächst wohl die Fliehkraft des Tellers und der Gegengewichte, aber die Federwirkung bleibt dieselbe. Durch dieses ungleiche Verhalten der Kräfte wird in einer bestimmten Stellung des Kolbens ihr Gleichgewicht gestört, und zwar in der Weise, daß jetzt die Fliehkraft des Tellers überwiegt und das Ventil sich öffnet. Hierdurch wird die Feder stärker angespannt, und es wird bald eine Ventil-Stellung erreicht, bei der die drei Kräfte wieder im Gleichgewicht sind. Läßt später die Umfangsgeschwindigkeit nach, so überwiegt die Spannkraft der Feder und schließt das Ventil wieder. '
Bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens wirkt zunächst auch die Spannung der in den Zylindern befindlichen Gase der Öffnungsbewegung
des Ventils entgegen. Gegen Ende des Auspuffhubes wird dann jedoch ein Augenblick kommen, in dem die Fliehkraft so stark zugenommen und der Druck der Auspuffgase so stark abgenommen hat, daß sich das Ventil von seinem Sitz erhebt und öffnet. Da gleichzeitig während dieser Arbeitsperiode das Auslaßventil offen steht, so wird unter der Wirkung, die die Fliehkraft auf die im Motor enthaltenen Gase ausübt, ein
ίο freies Durchströmen von Gasen, d. h. Eintritt frischer Gase bzw. Austritt verbrannter Gase in bzw. aus den Zylindern stattfinden. Wenn sich während der darauffolgenden Ansaugeperiode der Kolben wieder seiner inneren Totpunktstellung nähert, nimmt die Fliehkraft ab, und das Ventil wird sich daher langsam zur rechten Zeit wieder schließen.
Werden die Gegengewichte größer, als zur Erhaltung des Gleichgewichts des Ventiltellers nötig ist, bemessen und wird eine Federkraft hinzugefügt, welche die Fliehkraft des Ventiltellers unterstützt, so können auch Bewegungen des Ventils, die den obenbeschriebenen entgegengesetzt sind, hervorgerufen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Im Kolben von Verbrennungskraftmaschinen mit umlaufenden Zylindern angeordnetes Ventil, dessen Ventilteller gegen die g0 Fliehkraft im Gleichgewicht gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Einwirkung auf den Ventilteller vorgesehenen Gewichts- und Feder Wirkungen durch Anordnung eines Ventils, dessen Massenwirkung größer ist als die des Gegengewichts, und einer schwachen zusätzlichen Feder so bemessen sind, daß sich das Ventil selbsttätig öffnet, kurz bevor der Kolben seine äußere A Totlage erreicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT297389D Active DE297389C (de)

Publications (1)

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Family

ID=551690

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT297389D Active DE297389C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE297389C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0038781A1 (de) * 1980-04-11 1981-10-28 Francesco Conti Steuerungsanlage für eine Brennkraftmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0038781A1 (de) * 1980-04-11 1981-10-28 Francesco Conti Steuerungsanlage für eine Brennkraftmaschine

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