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DE29723264U1 - Einrichtung zum Einstellen von Falzklappen - Google Patents

Einrichtung zum Einstellen von Falzklappen

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Publication number
DE29723264U1
DE29723264U1 DE29723264U DE29723264U DE29723264U1 DE 29723264 U1 DE29723264 U1 DE 29723264U1 DE 29723264 U DE29723264 U DE 29723264U DE 29723264 U DE29723264 U DE 29723264U DE 29723264 U1 DE29723264 U1 DE 29723264U1
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DE
Germany
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folding
control cam
fold
roller
cylinder
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29723264U
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English (en)
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Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Koenig and Bauer Albert AG
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Publication date
Application filed by Koenig and Bauer Albert AG filed Critical Koenig and Bauer Albert AG
Priority to DE29723264U priority Critical patent/DE29723264U1/de
Publication of DE29723264U1 publication Critical patent/DE29723264U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B65H45/16Rotary folders
    • B65H45/162Rotary folders with folding jaw cylinders
    • B65H45/163Details of folding jaws therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/54Auxiliary folding, cutting, collecting or depositing of sheets or webs
    • B41F13/56Folding or cutting
    • B41F13/62Folding-cylinders or drums
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    • B65H45/162Rotary folders with folding jaw cylinders
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

Beschreibung Einrichtung zum Einstellen von Falzklappen
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Einstellen des Klemmspaltes zwischen Falzklappen entsprechend dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 6.
Durch das DE-GM 19 38 644 ist ein Falzklappenzylinder eines Falzapparates von Rotationsdruckmaschinen mit kurvengesteuerten Falzklappenwellen und federnden Gegenklappen bekannt, wobei die gesteuerten Falzklappenspindeln und die federnden Gegenklappen an zwei getrennten, zueinander verdrehbaren Zy Iinderkörperteilen angeordnet sind. Beide Zylinderkörperteile werden zum Einstellen der Produktdicke mittels eines Keilstückes gegen die Kraft einer Feder zueinander verstellt.
Nachteilig bei diesem Falzklappenzylinder ist, daß zwei aufwendig herzustellende Zylinderkörperteile zueinander verstellt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Einstellen des Klemmspaltes zwischen Paaren von Falzklappen eines FaIzklappenzyLinders zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
• ·
·. pt.
• · ·■·
der Ansprüche 1 und 6 gelöst.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß dicke Falzprodukte bis zu 192 Seiten mit verhältnismäßig geringer Kraft quergefalzt werden können. Indem durch das wirken der VorfaLz-Klemmelemente die Mitte des Falzbruches genau definiert ist, wird ein genauer Querfalz erzeugt, zumal beide Hälften der Signaturen jeweils um einen gleichen Betrag der Eindringtiefe des Falzmessers in den Vorfalz-Klemmspalt gezogen werden. Da das Querfalzen in zwei Stufen, Vorfalzen und Fertigfalzen erfolgt, sind die jeweils für eine Falzstufe erforderlichen Kräfte verringert. Durch den Einsatz von zylindrischen Vorfalz-Klemmelementen des zangenartige wirkenden Vorfalz-Klemmelemente-Systems werden die mit dem Vorfalz-Klemmspalt in Verbindung stehenden Seitenflächen des Vorfalzproduktes beschädigungsfrei behandelt. Desgleichen erfolgt das Fertigfalzen des VorfaIzproduktes bis zu 192 Seiten infolge der Verwendung von Falzwalzen beschädigungsfrei.
Durch das Schaffen einer Einrichtung zum Einstellen des Klemmspaltes zwischen Falzklappen wird die Anordnung von aufwendigen, zueinander verdrehbaren Zylinderkörperteilen vermieden. Mittels eines einfachen Getriebes kann der Abstand von Falzklappen voreingestellt werden.
Weiterhin ist diese Einrichtung ebenfalls zum
VoreinsteLLen von Paaren von auf einem VorfaIzzyLinder befindLichen Vorfa Lz-KLemmeLementen geeignet.
Ein AusführungsbeispieL der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine schematische Darstellung eines FaLzapparates;
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine vergrößerte schematische Darstellung eines Vorfa Iz-Klemmelementes, welches soeben ein Querfalzprodukt aufgenommen hat;
Fig. 3 einen Längsschnitt III - III nach Fig. 1, wobei nur ein Ende eines Vorfa IzzyLinders mit einer zentralen Steuerung der
Vorfalz-Klemme lementen-Systeme dargestellt ist»
Zwischen Seitengestellen 1; 2 sind zwei LängsfaIztrichter 3; 4 angeordnet, welche an ihrer Papiereinlauf sei te eine mittels Motor 6 angetriebene Trichtereinlaufwalze 7 aufweisen. An ihrer TrichterausLauf sei te sind jeweils ein Paar zwischen Seitengestellen.8; 9 befindliche Trichterfalzwalzen 11,
jeweils eine Zugwalzengruppe 12 sowie überführwaLzen 13
• &Ggr;· I « I
angeordnet, welche einen oder mehrere Papierstränge 14; 16 über eine Hauptzugwalzengruppe 17 einer ebenfalls zwischen den Seitengestellen 8; 9 gelagerten Querschneide- und Querfalzeinrichtung 18 zuleitet. Die Querschneide- und Querfalzeinrichtung 18 weist einen bekannten zweiteiligen, d. h. mit zwei Schneidmessern versehenen Schneidzylinder 21 auf/ welcher wiederum gegen einen bekannten fünfteiligen Falzmesser-, Nutleiste- und Punkturzy Iinder 22 - oder auch Transport- und Falzmesserzylinder genannt - arbeitet. Dieser Zylinder 22 weist jeweils fünf an seinem Umfang angeordnete Falzmesser und Falzmesserarmaturen 23, Nutleisten 24 und Punktursysteme 26 auf.
Die Querschneide- und Querfalzeinrichtung 18 hat weiterhin einen Rot ationskörper, z. B. einen VorfaIzzyIinder 27 mit einer Anzahl n, z. B. drei, fünf oder sieben, jedoch vorzugsweise fünf in gleichmäßigen Abständen an seinem Umfang 42 verteilten Vorfalz-Klemmelemente-Systemen 28, welche jeweils mit den Falzmesserarmaturen 23 des Zylinders 22 zusammenwirken (Fig. 1).
Jedes der Vorfalz-Klemmelemente-Systeme 28 besteht aus einer Anzahl m von zwei bis zehn sich in achsparalleler Richtung des Vorfalzzylinders 27 nebeneinander und voneinander in einem lichten Abstand a beabstandet angeordneter mauLartig arbeitender Paare 29 von falzklappenartigen Vorfalz-Klemmelementen 31; 32.
Zwischen Seitenwänden 33 des VorfaIzzyL1nders 27 - in Fig. 3 nur eine Seitenwand 33 darstellt - sind zwei Wellen 34; 36, z. B. Hohlwellen, mit den Vorfalz-Klemmelementen 31; 32 bestückt. Die Enden der Wellen 34; 36 sind in den Seitenwänden 33 des Vorfa IzzyIinders 27 gelagert und werden miteinander mittels wellenfesten Zahnsegmenten 37; 38 oder Zahnrädern synchronisiert. Im Zentrum der Welle 34; ist eine Drehstabfeder 39; 41 eingesetzt. Jeweils ein Ende der Drehstabfeder 39; 41 ist mit der Welle 34; verbunden; das andere Ende der Drehstabfeder 39; 41 ist in einer nichtdargeste 11 ten Spanneinrichtung fixiert.
Diese Spanneinrichtung befindet sich an der Außenseite der nichtdargeste 11 ten Seitenwand, die der Seitenwand gegenüber Ii egt.
Jedes Vorfalz-Klemmelement 31; 32 ist an seinem peripherienahen Ende sowie an der mit dem Vorfa Izprodukt in Verbindung stehenden Seite mit einer Verdickung ausgebildet. Dazu trägt die Welle 34 radial in Richtung Peripherie 42 des Vorfa Izzylinders 27 gerichtete, voneinander im Abstand a beabstandete fingerartige, federelastische Träger 43. Jeder Träger 43 trägt an seinem peripherienahen Ende eine in achsparaLIeler Richtung zum Vorfa Izzy Iinder 27 verlaufende zylindrische Verdickung 46. D. h. das auf das Falzprodukt wirkende Ende der Vorfalz-Klemmelemente 31; 32 steht im Vergleich zum Träger 43 vor.
Die zweite Welle 36 trägt in gleicher Weise Träger 44 mit jeweils einem zylindrischen
Verdickung 47. Die Träger 43; 44 mit den Verdickungen 46; 47 arbeiten jeweils aLs Paare 29 von Vorfa Lz-KlemmeLementen 31; 32 zusammen.
Es ist auch möglich, den Träger 43; 44 und die dazugehörige Verdickung 46; 47 einstückig auszubilden.
Diese mit einer Verdickung versehenen Enden sind nicht nur bei Vorfa Lz-KlemmeLementen 31; 32 verwendbar, sondern auch allgemein bei Falzklappen.
Auf einer der Wellen, z. B. der Welle 34 befindet sich drehfest auf dem Wellenende mit dem Einspannpunkt der Drehstabfeder 39 ein Steuerarm 49. Der Steuerarm 49 weist an seinem drehstabfernen Ende eine Laufrolle 51 auf, welche auf einer bekannten seitengestellfesten Steuerkurvenbahn 52 abläuft.
Rotationsachsen 53; 54 des VorfaLzzyIinders 27 sowie des Falzmesser-, Nutleisten- und PunkturzyLinders 22 sind mittels einer gedachten Zentralen 56 und die Rotationsachse 54 ist mittels eine gedachten Zentralen 57 zu einer Rotationsachse 58 des Schnei dz/l inders 21 beabstandet. Unterhalb dieser Zentralen 56; 57 ist der Zylinder 22 mit seitengesteI Lfesten Papierführungsstäben 59 umgeben.
Dem Vorfa lzzyLinder 27 sind zwei zwischen den Seitengestellen 8; 9 zueinander federnd gelagerte, ebenfalls zur Querschneide- und QuerfaLzeinrichtung 18 zugehörige Falzwalzen 61; 62 zum Fertigfalzen der Druckprodukte nachgeordnet. Der Transport von
vorgefalzten Druckprodukten zwischen dem VorfaLzzyL1nder 27 und den Falzwalzen 61; 62 erfolgt mittels zweier zusammenwirkender Bandsysteme 63; 64.
Die Bänder des ersten Bandsystems 63 sind am Umfang des Vorfa lzzyIinders 27 in zwischen den Paaren 29 von Vorfalz-Klemmelementen 31; 32 befindlichen Nuten 66 sowie einem Teil vom Umfang der ersten Falzwalze 61 geführt. Jeweils an solchen Stellen der Nuten 66 des Vorfa lzzyIinders 27, an welchen sich ein Vorfalz-Klemmelemente-System 28 befindet, weist der Vorfa lzzyIinder 27 gegenüber der Peripherie 42 eine sekantenartige, sich in achsparalleler Richtung erstreckende Fläche 67 auf (Fig. 2). Diese Fläche 67 hat zwischen den geschlossenen Paaren 29 der Vorfalz-Klemmelemente 31; 32 eine Tiefe t, welche größer ist als der zweifache Radius r der Verdickungen 46;
Ebenfalls ist am Umfang 76 des Transport- und Falzmesserzylinders 22 jeweils an der Stelle, an welcher Falzmesser 23 angeordnet sind, jeweils eine sekantenartige, sich in achsparalleler Richtung zum Transport- und Falzmesserzylinder 22 erstreckende Fläche 77 vorgesehen.
Das zweite Bandsystem 64 ist oberhalb und seitlich des Vorfalzzy linders 27 mittels Bandführungswalzen 68 teilweise um den VorfalzzyIinder 27 sowie um die zweite Falzwalze 62 geführt. Beide Bandsysteme 63; 64 wirken
miteinander zusammen.
Der lichte Abstand zwischen den beiden Falzwalzen 61; ist entsprechend der Dicke des Querfalzproduktes mittels einer bekannten Falzwalzen-Spaltverstelleinrichtung 74 einstellbar. Beide Falzwalzen 61; 62 sind deshalb in bekannter Weise gegeneinander federnd gelagert/ um unbeschadet zeitweise eine Verdickung von FaIzprodukten, z. B. nach dem Wechsel und der Verbindung von Papierbahnen/ zu kompensieren.
Oberhalb der Zylinder 22; 27 sind zwischen dem Einlauf der Papierstränge 14; 16 und dem zweiten Bandsystem 64 seitengeste11feste Papierführungsstäbe 70 angeordnet.
Unterhalb der Falzwalzen 61; 62 ist im Seitengestell 8; 9 ein bekanntes Schaufelrad 69 mit einem bekannten Druckprodukt-Ausstoßsystem 71 zur Auslage der Querfalzprodukte auf einem Auslageband 72 angeordnet. Dem Auslageband 27 ist ein seitlich am Schaufelrad 69 in vertikaler Richtung befindliches Leitband 73 vorgeordnet.
Die öffnungsweite der Paare 29 von
Vorfalz-Klemmelementen 31; 32 ist mittels der Form der Steuerkurvenbahn 52 einstellbar.
Zum Einstellen der Produktdicke der vorzufalzenden Signaturen 78 weist die Steuerkurvenbahn 52 in axialer
Richtung im Querschnitt gesehen eine Breite f auf, die einer mehrfachen Breite g der Laufrollenspur entspricht. Die Steuerkurvenbahn 52 hat im Querschnitt, d. h. über eine Dicke der Steuerkurve 84 eine Steigung, welche sich in Richtung Seitengestell 8 vergrößert. Demzufolge ist die Steuerkurve 8 kegeIstumpfförmig ausgebildet und in axialer Richtung E des Vorfa Izzy I inders 27 verschiebbar angeordnet. Die Steuerkurve 84 hat eine zentrische Bohrung und ist seitlich an einem hü I senförmigen Steuerkurventräger 86 befestigt, wobei ein Innendurchmesser der zentrischen Bohrung und ein Innendurchmesser des Steuerkurventrägers 86 gleich ist und beide Teile 84; 86 vorzugsweise einstückig ausgebildet sind (Fig. 3).
Der Steuerkurventräger 86 ist zusammen mit der Steuerkurve 84 koaxial auf einer seitengeste I Ifesten Lagerbüchse 87 angeordnet, welche wiederum im Inneren einen Wellenzapfen 88 des VorfaIzzyLinders 27, in einem Kugellager 89 gelagert, aufnimmt. Der hülsenartige Teil des Steuerkurventrägers 86 weist auf seiner Hantelfläche 91 ein Außengewinde 92 auf und ist mittels z. B. einer Paßfeder 93 auf dem Steuerkurventrager 86 verdrehsicher und axialverschiebbar gelagert.
Mit dem Außengewinde 92 des Steuerkurventrägers 86 ist ein Innengewindehülse 94 in Eingriff, welche auf ihrer seitengestellnahen Seite einstückig mit einem Führungsring 96 verbunden ist. Der Führungsring 96 stützt sich mit seiner inneren Lauffläche drehbar auf
der Mantelfläche 91 des Steuerkurventrägers 86 ab und ist &zgr;. B. mittels eines zweiteiligen seitengestellfesten Halteringes 97, welcher in eine in der Mantelfläche umlaufende Ringnut 99 eingreift/ gegen axiale Verschiebung gesichert.
Die Innengewindehülse 94 weist auf ihrer Mantelfläche eine Verzahnung 101 auf, welche z. B. mittels eines Zahnriemens 102 mit einer Zahnscheibe 103 eines seitengestellfesten Motors 104 verbunden ist. Mit dem Motor 104 ist mit einem Drehwinkelgeber 106 drehfest gekoppelt.
Soll nun der Vorfalz-Klemmspalt 81 auf Grund der veränderten Dicke eines anderen Falzproduktes verändert werden, so wird mittels des Antriebes 104 bis 101 die Innengewindehülse 94 verdreht, so daß dadurch der Steuerkurventräger 86 in axialer Richtung E bewegt wird. Befindet sich die Laufrolle 51 auf der Steuer kurvenbahn 52 in einer anderen, z. B. höheren Position als in Fig. 3 dargestellt, so verringert sich die Weite des Vorfalz-Klemmspaltes 81.
Statt der im Querschnitt gesehen, ballig ausgeführten Lauffläche der Steuerrolle 51 kann diese auch kege Istumpfförmig ausgebildet sein und sich somit an die Steigung der Steuerkurvenbahn 52 anpassen. Dabei entspricht die Steigung der Steuer kurvenbahn 52 einer Höhe des Hubes der Steuerrolle 51.
Es ist auch möglich, Falzklappen von Falzklappenzylindern damit in ihrer Weite einzustellen.
Nach einer weiteren Ausführungsvariante kann die Steuerkurvenbahn 52 auch seitengestellfest angeordnet und der die Laufrolle 51 tragende Steuerarm 49 kann auf der Spindel bzw. der Drehstabfeder 41 in axialer Richtung verstellbar sein. Wesentlich ist jedoch/ daß die bezüglich der Drehachse 53 des VorfaIzzyIinders 27 geneigte Steuerkurvenbahn 52 zur Kurvenrolle 51 relativ verschiebbar angeordnet ist.
Nach einer anderen Ausführungsvariante kann die am Steuerarm 49 befindliche LaufroLle 51, deren Rotationsachse 108 rechtwinklig zur Längsachse des Steuerarmes verläuft, auch auf einer im Querschnitt gesehen, ebenen, in axialer Richtung 53 des Vorfalzzylinders 27 verlaufenden Steuerkurvenbahn ablaufen. Eine zweite am Steuerarm 49 befindliche zyIinderförmige Rolle in Form einer Stützrolle, deren Rotationsachse in Längsrichtung des Steuerarmes 49 verläuft, rollt auf einer Außenseite 107 der Seitenwand 33 des Vorfa IzzyIinders 27 mit einem entsprechenden Radius um die Rotationsachse 53 ab (nicht dargestellt).
Die zylindrische Stützrolle dient zur Kraftabstützung der durch die Steuerkurve entstehenden Axialkräfte.
Ein Verfahren zum Querfalzen von Signaturen Läuft wie folgt ab.
Aus den übereinandergeführten Papiersträngen 14; 16 werden unter Mitwirkung des Schneidzylinders 21 auf dem Falzmesser-, Nutleisten- und Punkturzy I inder 22 Signaturen 78 geschnitten, welche an ihrer in Laufrichtung B des Zylinders 22 weisenden Vorderkante eines vorlaufenden Teils 79 der Signatur 78 mittels der Punktursysteme 26 jeweils erfaßt und einem Vorfalz-Klemmelemente-System 28 des Vorfa lzzyIinders 27 zugeführt werden. Dabei wird jede Signatur 78, gesammelt oder ungesammelt, mittels eines auf dem Zylinder 22 befindlichen Falzmessers 23 in einen Vorfalz-Klemmspalt 81 des Vorfalz-Klemmelemente-Systems 28 geschoben. Sowohl das vorlaufende Teil 79 als auch ein nachlaufendes Teil 82 der Signatur 78 wird um einen Betrag der Eindringtiefe des Falzmessers 23 in den Vorfalz-Klemmspalt 81 geschoben. Fig. 2 zeigt eine Stellung D der Zylinder 22; 27, bei welcher sowohl die Vorfalz-Klemmelemente 31; 32 als auch das Falzmesser 23 die Zentrale 56 bereits um einen Drehwinkel Alpha durchlaufen haben. Nach dem Zurückziehen des Falzmessers 23 (Fig. 2) schließen sich die Vorfalz-Klemmelemente 31; 32 zangenartig, bzw. maulartig, und bilden einen Vorfalz 83 an der Signatur 78 aus.
Dabei werden die Punkturen des Punktursystems 26 während des Einbringens der Signatur 78 in den Vorfalz-Klemmspalt 81 entgegen der Uhrzeigerdrehrichtung
B des Transport- und Formzylinders 22 aus dem vorlaufenden TeH 79 der Signatur 78 herausgezogen (siehe auch DE 195 33 064 AD.
Dadurch, daß die Verdickungen 46; 47 der Träger 43; 44 zy Iinderförmig ausgebildet sind, wird der Vorfalz 83 jenseits einer gedachten Berührungs I inie der beiden Verdickungen 46; 47 und innerhalb der beiden Vorfalz-Klemmelemente 31; 32 als Wulst ausgebildet. Daher kann das so ausgebildete Vorfa Izprodukt 83; 79; während des weiteren Transportes auf dem Vorfa IzzyIinder 27 nicht aus den geschlossenen Vorfa Iz-K lemme lementen 31; 32 herausrutschen. Somit ist der Radius r einer Verdickung 46; 47 kleiner als die Eindringtiefe eines Falzmessers 23 in einen Vorfalz-Klemmspalt 81. Nach etwa einer viertel Umdrehung des VorfaIzzy I inders 27 - von der Stelle 56 des Vorfalzens aus - in Gegenuhrzeigerdrehrichtung C wird das nichtdargestellte VorfaIzprodukt zwischen beiden Bandsystemen 63; 64 aufgenommen. Etwa nach reichlich einer halben Umdrehung des VorfaIzzyIinders 27 nach dem Vorfa Izvorgang trennen sich die Bandsysteme 63; 64 vom Vorfa Izzy Iinder 27 (in Fig. 1 nicht dargestellt) wobei das erste Bandsystem 63 das VorfaIzprodukt bei geöffneten Vorfa Iz-K lemmelementen 31; 32 an seinem Vorfalz 83 soeben herausgehoben hat und nachfolgend beide Bandsysteme 63; 64 das VorfaIzprodukt den Falzwalzen 61; 62 zum Fertigfalzen zuführen.
Nach Verlassen der Fal2walzen 61; 62 wird das
fertiggefalzte Druckprodukt dem Schaufelrad 69 übergeben und nachfolgend auf dem Auslageband 72 abgelegt.
Ergänzend zu den bereits genannten Vorteilen bestehen die Vorteile des Vorfalzens beim zweistufigen Querfalzen darin, daß durch die Abrundung der peripherienahen Teile der Vorfalzkletnmelemente für die Signatur ein größerer Stützabstand zwischen Falzmesser und Vorfalz-Klemmelement vorhanden ist, als bei bekannten Falzklappensystemen. Durch diesen größeren Stützabstand und die Abrundung der peripherienahen Teile können dicke Falzprodukte ohne Beschädigung und mit geringerer Kraft als bei den herkömmlichen Fa IzkLappensystemen in den Vorfa Iz-Klemmspa11 eingebracht werden. Die abgerundeten Vorfalz-Klemmelemente schonen auf Grund ihrer großen Berührfläche die Außenlagen des Falzproduktes. Die Innenlagen des Falzproduktes werden dadurch geschont, daß sich das Falzmesser über die abgerundeten Vorfalz-Klemmelemente abwickeln kann, ohne dabei das VorfaIzprodukt einzuklemmen.
Um beim VorfaIzvorgang ein Reißen der Punkturen zu verhindern, werden die Punkturen bei Rückzug gegenüber der Vorderkante des vorlaufenden Teils der Signatur noch zusätzlich etwa um einem Betrag der Eindringtiefe des Falzmessers in den Vorfalz-Klemmspalt zurückbewegt.
Bezugszeichenliste
1 Sei tengeste L L
2 SeitengesteLL
3 Längsfalztrichter
4 Längsfalztrichter
5 -
6 Motor (7)
7 Trichtereinlaufwa Ize
8 Sei tengestel I
9 Seitengestel I
10 -
11 Trichterfalzwalze (3; 4)
12 Zugwalzengruppe (3; 4)
13 überführwalze (3)
14 Papierstrang
15 -
16 Papi erst rang
17 Hauptzugwalzengruppe
18 Querschneide- und Querfalzeinrichtung
19 Schneidmesser (21)
20 -
21 Schneidzylinder (18)
22 Falzmesser-, Nutleisten- und PunkturzyIinder (18)
23 Falzmesserarmatur (22)
24 Nutleiste (22)
25 -
26 Punktursystem (22)
27 Vorfalzzylinder (18)
. rttso&c
28 VorfaLz-Klemmelemente-System
29 Paar (31; 32)
31 Vorfalz-Klemmelement
32 Vorfalz-Klemmelement
33 Seitenwand (27)
34 Welle (28)
36 Welle (28)
37 Zahnsegment (34)
38 Zahnsegment (36)
39 Drehstabfeder (34)
41 Drehstabfeder (36)
42 Peripherie/ Umfang (27)
43 Träger (34)
44 Träger (36)
46 Verdickung (43)
47 Verdickung (44)
49 Steuerarm (39)
51 Laufrolle (49)
52 Steuerkurvenbahn
53 Rotationsachse (27)
54 Rotationsachse (22)
56 Zentrale (53; 54)
57 Zentrale (54; 58)
58 Rotationsachse (21)
59 Papierführungsstäbe
60 -
61 Falzwalze (18)
62 Falzwalze (18)
63 Bandsystem/ erstes
64 Bandsystem, zweites
65 -
66 Nut (63)
67 Fläche (42)
68 Bandführungswalze
69 Schaufelrad
70 Papierführungsstäbe
71 Druckprodukt-Ausstoßsyst em
72 Auslageband
73 Leitband
74 Falzwalzen-Spaltverstelleinrichtung
75 -
76 Umfang (22)
77 Fläche (76)
78 Signatur
79 Teil, vorlaufendes (78)
80 -
81 Vorfalz-Klemmspalt (28)
82 Teil, nachlaufendes (78)
83 Vorfalz (78)
84 Steuerkurve (27)
85 -
• pci
86 Steuerkurventräger (84)
87 Lagerbüchse (88; 86)
88 Wellenzapfen
89 Kugellager (88)
90 -
91 Mantelfläche (86)
92 Außengewinde (91)
93 Paßfeder
94 Innengewindehülse (96)
95 -
96 Führungsring (94)
97 Haltering
98 Mantelfläche (96)
99 Ringnut (98)
-
Verzahnung (94, 98) Zahnri emen Zahnscheibe
Motor
-
Drehwinkelgeber (104) Außenseite (33) Rotationsachse (51) B Drehrichtung (22) C Drehrichtung (27)
D Stellung (22; 27)
E Bewegungsrichtung (84, 86)
a Abstand (47, 47; 46, 46)
f Breite (84)
g Breite (51)
m Anzahl (28)
&eegr; Anzahl (29)
r Radius (46; 47)
t Tiefe (67)
Alpha Drehwinkel (22; 27; 56)

Claims (8)

Ansprüche
1. Einrichtung zum Einstellen des Klemmspaltes zwischen Paaren (29) von Falzklappen (31; 32) eines Falzklappensystems eines Falzklappenzylinders (27), unter Verwendung eines Steuerarmes (49), welcher zum öffnen und Schließen des FaLzk lappensystems mittels einer Laufrolle (51) auf einer Steuerkurvenbahn (52) einer Steuerkurve (84) geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurvenbahn (52) der Steuerkurve (84) über ihre Breite (f) eine Steigung aufweist, daß die Steuerkurve (84) und die Laufrolle (51) in axialer Richtung (E) zum Falzklappenzylinder (27) relativ zueinander verschiebbar angeordnet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (84) in axialer Richtung (E) zum Falzklappenzylinder (27) verschiebbar angeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurvenbahn (52) eine Breite (f) aufweist, die einer mehrfachen Breite der Laufrollenspur entspri cht.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzklappen (31; 32) als VorfaLz-Klemme lemente (31; 32) ausgebildet sind, daß der Falzklappenzylinder (27) als Vorfalzzylinder (27) ausgebildet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerkurve (84) an einem axiaL verschiebbaren/ verdrehfesten hülsenförmigen Steuerkurventräger (86) befestigt ist/ der ein Außengewinde (92) trägt, daß mit dem Außengewinde (92) eine in axialer Richtung (E) fixierte verdrehbare InnengewindehüLse (94, 96) in Eingriff steht/ daß die InnengewindehüLse (94/ 96) mit einem Antrieb (101 bis 104) verbunden ist.
6. Einrichtung zum Einstellen des Hubes einer auf einer Steuer kurvenbahn (52) umlaufenden Laufrolle (51)/ welche mit einem Rotationskörper (27) zusammenwirkend angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet/ daß die Steuer kurvenbahn (52) zur Rotationsachse (53) des Rotationskörpers (27) geneigt angeordnet ist/ daß die Steuerkurvenbahn (52) und die Laufrolle (51) in axialer Richtung (E) zueinander relativ verschiebbar angeordnet s i nd.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet/ daß die Steuerkurvenbahn (52) in axialer Richtung (E) verschiebbar angeordnet ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrolle (51) in axialer Richtung (E) verschiebbar angeordnet ist.
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