[go: up one dir, main page]

DE29723018U1 - Pistenpflegegerät - Google Patents

Pistenpflegegerät

Info

Publication number
DE29723018U1
DE29723018U1 DE29723018U DE29723018U DE29723018U1 DE 29723018 U1 DE29723018 U1 DE 29723018U1 DE 29723018 U DE29723018 U DE 29723018U DE 29723018 U DE29723018 U DE 29723018U DE 29723018 U1 DE29723018 U1 DE 29723018U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
renovator
unit
grooming device
piste grooming
piste
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29723018U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kaessbohrer Gelaendefahrzeug AG
Original Assignee
Kaessbohrer Gelaendefahrzeug AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kaessbohrer Gelaendefahrzeug AG filed Critical Kaessbohrer Gelaendefahrzeug AG
Priority to DE29723018U priority Critical patent/DE29723018U1/de
Priority to JP2000527710A priority patent/JP2002500297A/ja
Priority to PCT/EP1998/008322 priority patent/WO1999035338A1/de
Priority to US09/582,865 priority patent/US6481123B1/en
Priority to EP98966370A priority patent/EP1044307B1/de
Priority to ES98966370T priority patent/ES2205604T3/es
Priority to DE59809237T priority patent/DE59809237D1/de
Priority to AT98966370T priority patent/ATE246752T1/de
Priority to CA002317535A priority patent/CA2317535A1/en
Publication of DE29723018U1 publication Critical patent/DE29723018U1/de
Priority to NO20003378A priority patent/NO20003378L/no
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H4/00Working on surfaces of snow or ice in order to make them suitable for traffic or sporting purposes, e.g. by compacting snow
    • E01H4/02Working on surfaces of snow or ice in order to make them suitable for traffic or sporting purposes, e.g. by compacting snow for sporting purposes, e.g. preparation of ski trails; Construction of artificial surfacings for snow or ice sports ; Trails specially adapted for on-the-snow vehicles, e.g. devices adapted for ski-trails

Landscapes

  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Road Repair (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
  • Confectionery (AREA)
  • Materials Applied To Surfaces To Minimize Adherence Of Mist Or Water (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)
  • Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

GRÜNECKER, KINKELDEY, STOCKMAlR &I SCHWAWHAuS1SEB
ANWALTSSOZIETÄT
ANWALTSSOZIETÄT MAXIMIUANSTRASSE 58 D-80538 MÜNCHEN GERMANY Deutsches Patentamt
Zweibrückenstr. 12 80297 München
RECHTSANWÄLTE
DS. HERMANN SCHWANHÄUSSER
DR. HELMUT EICHMANN
GERHARD BARTH
DR. ULRICH BLUMENRÖDER, LLM.
CHRISTA NIKLAS-FALTER
IHR ZEICHEN /YOUR REF.
UNSER ZEICHEN/OUR REF.
G 3823 -851/il
PATENTANWÄLTE
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
AUGUST GRÜNECKER
DR. HERMANN KINKELDEY
DR. WLFRIED STOCKMAIR (-1996I
DR. KLAUS SCHUMANN
PETER H. JAKOB
DR. GUNTER BEZOLD
WOLFHARD MEISTER
HANS HILGERS
DR. HENNING MEYER-PLATH
ANNELIE EHNOLD
THOMAS SCHUSTER
DR. WALTER LANGHOFF
DR. KLARA GOLDBACH
MARTIN AUFENANGER
GOTTFRIED KLITZSCH
DR. HEIKE VOGELSANG-WENKE
REINHARD KNAUER
DIETMAR KUHL
DR. FRANZ-JOSEF ZIMMER
BETTINA K. REICHELT
DR. ANTON K. PFAU
DR. UDO WEIGELT
DATUM / DATE
31.12.1997
Anmelder: KÄSSBOHRER GELÄNDEFAHRZEUG GMBH
ERICH-RITTINGHAUS-STR. 2 89250 SENDEN
PISTENPFLEGEGERAT
TEL 089 / 21 23 50 ■ FAX (GR 4) 089 / 21 86 92 93 · FAX (GR 3) 089 / 22 02 87 ■ http://www.grunecker.de e-mail: postmaster@grunecker.de TELEX 529 380 MONA D MAXIMILIANSTRASSE 58 ■ D-80538 MÜNCHEN DEUTSCHE BANK MÜNCHEN, NO. 17 51734, BLZ 700 700 10
Cf · ·
Pistenpflegegerät
Die Erfindung betrifft ein Pistenpflegegerät, das an einem Pistenpflegefahrzeug front- oder heckseitig, an einer Werkzeugaufnahme des Fahrzeugs anbaubar ist, und ein an der Werkzeugaufnahme ankuppelbares Pistenbearbeitungswerkzeug und eine an der selben Seite des Fahrzeugs vorgesehene Renovatoreinheit aufweist.
Aus der PCT/EP95/04233 ist ein Pistenpflegegerät dieser Gattung bekannt, bei dem die Renovatoreinheit im Bereich der unteren hinteren Kante eines vor dem Fahrzeug vorgebauten Räumschildes befestigt ist. Renovatorzähne der Renovatoreinheit sind verschwenkbar in Lagerböcken gehalten, die an der unteren hinteren Kante des Räumschildes fest montiert sind. Über eine an dem Räumschild abgestützte Stelleinrichtung können die Renovatorzähne aus einer Bereitschaftsstellung in eine Arbeitsstellung, bei der die Zähne in den Pistenuntergrund eingreifen, verschwenkt werden.
Diese Renovatoreinheit hat sich in der Praxis sehr gut bewährt. Mit ihr kann der Pistenuntergrund aufgerissen und aufgelockert werden. Durch das nachfahrende Pistenfahrzeug werden die aufgerissenen Schollen zerkleinert und eventuell durch nachgezogene Bearbeitungswerkzeuge verarbeitet. Somit lassen sich selbst harte und vereiste Pisten zu einer neuen, lockeren Pistenunterlage aufbereiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Pistenpflegegerät der eingangs genannten Gattung dahingehend zu verbessern, daß damit bessere Anwendungsmöglichkeiten für die Bearbeitung des Pistenuntergrundes bestehen, wobei das Gerät konstruktiv einfach aufgebaut und handzuhaben sein soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Pistenpflegegerät mit den Merkmalen des Anspruches 1.
Somit kann die Renovatoreinheit separat zu dem Bearbeitüngswerkzeug vorgesehen sein und als Wechseladapter an dem Fahrzeug auswechselbar angebracht werden. Die Renovatoreinheit kann als eigene Einheit konstruktiv gestaltet werden und ist damit sehr gut auf die gewünschte Wirkungsweise abstimmbar.
Die Renovatoreinheit kann als Wechseladapter z.B. selbst an dem Fahrzeug angebracht und davon wieder abgekuppelt werden. Sie ist als Adapter separat austauschbar, so daß das Fahrzeug entsprechend dem gewünschten Einsatzzweck ausgerüstet werden kann.
Vorzugsweise kann die Renovatoreinheit an der Werkzeugaufnahme ankuppelbar sein. Damit kann die Renovatoreinheit selbst unmittelbar an der Werkzeugaufnahme als Adapter ankuppelbar sein.
Als Variante der Erfindung kann wahlweise das Bearbeitungswerkzeug oder die Renovatoreinheit direkt an der Werkzeugaufnahme ankuppelbar sein. Damit kann z.B. das Bearbeitungswerkzeug alternativ zu der Renovatoreinheit direkt an der Werkzeugaufnahme anbringbar sein. Als weitere Variante ist auch denkbar, daß die Werkzeugaufnahme zwei Aufnahmeeinheiten aufweist, so daß daran das Bearbeitungswerkzeug und die Renovatoreinheit unabhängig voneinander jeweils an einer Aufnahmeeinheit anbringbar sind und nebeneinander daran ankuppelbar sind.
Günstigerweise kann die Renovatoreinheit zwischen dem Bearbeitungswerkzeug und der Werkzeugaufnahme angeordnet sein. Somit wirken Renovatoreinheit und Bearbeitungswerkzeug in Fahrtrichtung hintereinander und können sich so zu einer optimalen Pistenbearbeitung ergänzen. Zum Beispiel kann die Renovatoreinheit zunächst mit Renovatorzähnen den Untergrund auflockern und die aufgerissenen Schollen können dann von dem Bearbeitungswerkzeug weiter zerkleinert und zu der gewünschten Konsesdenz verarbeitet werden.
Es wird vorgeschlagen, daß die Renovatoreinheit als Halter des Bearbeitungswerkzeuges ausgebildet ist. Somit kann das Bearbeitungswerkzeug von der Renovatoreinheit gehalten und z.B. mit ihr an dem Fahrzeug an- und abgekuppelt werden. Renovatoreinheit und Bearbeitungswerkzeug können so als kompakte Einheit ausgebildet sein. Durch die Ausbildung als Wechseladapter dient die Renovatoreinheit als Kupplungseinheit zu der Werkzeugaufnahme.
Denkbar kann der Kupplungsanschluß der Renovatoreinheit für die Werkzeugaufnahme dem Kupplungsanschluß des Bearbeitungswerkzeugs für die Werkzeugaufnahme entsprechen. Damit können Renovatoreinheit und Bearbeitungswerkzeug alternativ an der
Werkzeugaufnahme angebracht sein. Dies ermöglicht die austauschbare Ankupplung von Renovatoreinheit und Bearbeitungswerkzeug an der Werkzeugaufnahme.
Besonders vorteilhaft kann die Renovatoreinheit an der dem Fahrzeug zugewandten Seite einen Kupplungsanschluß für die Werkzeugaufnahme und an der dem Fahrzeug abgewandten Seite eine Haltevorrichtung für das Bearbeitungswerkzeug aufweisen. Damit wird die Renovatoreinheit an der Werkzeugaufnahme befestigt und an der Haltevorrichtung kann das Bearbeitungswerkzeug wahlweise anbringbar sein. Somit kann entweder die Renovatoreinheit alleine an der Werkzeugaufnahme angekuppelt werden oder zusätzlich an der Renovatoreinheit das Bearbeitungswerkzeug angebracht und davon gehalten werden.
In besonderer Weise können Renovatorzähne der Renovatoreinheit mittels einer Stelleinrichtung zwischen einer Bereitschaftsstellung und einer Arbeitsstellung, bei der die Zähne in den Pistenuntergrund eingreifen, bewegbar sein, wobei die Stelleinrichtung in die Renovatoreinheit integriert ist. Somit wird die Stelleinrichtung stets zusammen mit der als Wechseladapter ausgebildeten Renovatoreinheit an- und abgekuppelt, so daß die Stelleinrichtung im wesentlichen unabhängig von Zusatzgeräten betätigbar ist. Verständlicherweise erfolgt dabei die Energiezufuhr der Stelleinrichtung durch Energieanschlüsse, z.B. Hydraulikleitungen, von Zusatzgeräten oder dem Fahrzeug.
Vorzugsweise kann die Stelleinrichtung an einem zu den Renovatorzähnen separten Betätigungshebel angelenkt sein. Der Betätigungshebel kann entsprechend für die Betätigung der Zähne optimiert ausgebildet sein und an die Stelleinrichtung dementsprechend angepaßt sein. Die Konstruktion kann auch so gewählt werden, daß die Stelleinrichtung und der Betätigungshebel ausreichend beabstandet von dem zu bearbeitenden Pistenuntergrund angeordnet ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Stelleinrichtung eine Kolben-Zylindereinheit aufweisen, deren Anlenkpunkte an der Renovatoreinheit vorgesehen sind. Somit erfolgt die Abstützung der Kolben-Zylindereinheit an der Renovatoreinheit, so daß der Wechseladapter unabhängig von Verbindungserfordernissen der Stelleinrichtung an- und abkuppelbar ist.
Denkbar können mehrere Renovatorzähne der Renovatoreinheit durch einen quer zu ihrer Erstreckungsrichtung verlaufenden Quersteg verbunden sein, der in Arbeitsstellung der Zähne in den Pistenuntergrund eingreift. Der Quersteg dient als zusätzliche Trenn- und Aufreißvorrichtung. Er trennt in Arbeitsstellung eine Schicht des Pistenuntergrundes ab, die dann leicht zu zerkleinern und zu bearbeiten ist. Ferner sorgt der Quersteg für eine zusätzliche Auflockerung des zu bearbeitenden Materials.
Verständlicherweise können die Renovatorzähne dabei eher als Haltevorrichtung für den Quersteg ausgebildet sein, wobei wenige Renovatorzähne für diese Haltefunktion ausreichen. Ferner ist verständlich, daß die pistenbearbeitende Funktion des Quersteges nicht primär von der Ausbildung der Renovatoreinheit als Wechseladapter abhängt.
Es wird vorgeschlagen, daß der Quersteg am äußeren Ende der Renovatorzähne angeordnet ist. Dadurch wird eine Schicht des Pistenuntergrundes im Bereich zwischen den Renovatorzähnen und deren Anlenkpunkt an der Renovatoreinheit abgehoben.
Denkbar kann sich der Quersteg parallel zu einer Schwenkachse der Renovatorzähne erstrecken.
Zweckmäßigerweise kann der Quersteg in Arbeitsstellung der Renovatorzähne, zur Heckseite des Pistenpflegegerätes gerichtet winklig nach oben angestellt sein. Unter "winklig nach oben" ist in diesem Sinn eine Erstreckung quer zu einer Horizontalen zu verstehen, die himmelwärts ausgerichtet ist. Durch diese Ausrichtung des Quersteges wird die abgetrennte Pistenschicht leicht nach oben angehoben und dadurch zusätzlich aufgelockert. Bei manchen Pistenschichten tritt dadurch schon ein leichtes Brechen der Schicht ein. Verständlicherweise kann auch nur ein Teil des Querstegs im Querschnitt entsprechend winklig nach oben angestellt sein.
Vorzugsweise kann der Quersteg in Arbeitsstellung der Renovatorzähne im Querschnitt einen etwa horizontalen Stegabschnitt aufweisen, hinter dem heckseitig ein winklig nach oben angestellter Flügelstegabschnitt vorgesehen ist. Über den horizontalen Stegabschnitt erfolgt zunächst das Abtrennen einer Schicht der Piste. Durch den Flügelstegabschnitt wird diese Schicht leicht winklig nach oben angehoben und aufgelockert. Damit sind die Funktionen von Trennen, Anheben und Auflockern in den entsprechenden Stegabschnitten getrennt voneinander und optimiert.
Es wird vorgeschlagen, daß an dem Quersteg frontseitig eine Messerschneide ausgebildet ist. Die Messerschneide erleichtert das Abtrennen einer Pistenschicht.
Vorzugsweise können die Renovatorzähne frontseitig etwa messerschneidenartig angefast sein. Das erleichtert das Aufreißen des Pistenuntergrundes.
Als Variante der Erfindung ist das Bearbeitungswerkzeug ein Räumschild. Somit kann die Renovatoreinheit separat zu dem Räumschild als Wechseladapter ausgebildet sein. Das Räumschild ist üblicherweise einem Pistenpflegefahrzeug vorgebaut. Separat dazu kann die Renovatoreinheit als Wechseladapter wie zuvor erwähnt ankuppelbar sein.
Besonders vorteilhaft kann das Bearbeitungswerkzeug eine Fräse sein. Fräsen sind häufig heckseitig an einem Pistenpflegefahrzeug angebaut und werden nachgezogen. Durch die Ausbildung als Wechseladapter kann die Renovatoreinheit separat zu der Fräse vorgesehen sein. Zum Beispiel kann die Renovatoreinheit in Fahrtrichtung vor der Fräse vorgesehen sein, so daß sie zunächst den Pistenuntergrund grobschollig aufreißt und auflockert und die verbleibenden Schollen dann von der Fräse bearbeitet werden.
Verständlicherweise wird die erfindungsgemäße Aufgabe auch gelöst durch ein Pistenpflegefahrzeug mit einem Pistenpflegegerät nach Anspruch 1 gelöst. Entsprechend kann das Pistenpflegefahrzeug auch die vorgeschilderten Merkmale der abhängigen Ansprüche erfüllen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachstehend erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Frontansicht auf ein erfindungsgemäßes Pistenpflegefahrzeug gemäß
einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Frontpartie und des Pistenpflegefahrzeugs von Figur 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht auf einen erfindungsgemäßen Wechseladapter gemäß
der ersten Ausführungsform,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Rückseite des erfindungsgemäßen Wechseladapters von Figur 3,
Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit V von Figur 3,
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit V des Wechseladapters von
Figur 3, mit angedeutetem Räumschild und Mehrgelenkslagerung,
Fig. 7 einen Vertikalschnitt durch ein erfindungsgemäßes Räumschild gemäß der
ersten Ausführungsform längs der Schnittlinie VII-VII in Figur 8,
Fig. 8 eine gerade Draufsicht auf das Räumschild von Figur 7 und
Fig. 9 eine zweite Ausführungsform eines an das Heck eines Pistenpflegefahr-
zeuges montierten erfindungsgemäßen Pistenpflegegeräts.
In den Figuren 1 und 2 ist ein Pistenpflegefahrzeug 1 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung dargestellt, das an der Frontseite eine Mehrgelenkslagerung 2 aufweist, an der frontseitig eine Werkzeugaufnahme 3 angebracht ist.
Das Fahrzeug 1 fährt auf einem Pistenuntergrund 4, ist als Raupe ausgebildet und fährt dementsprechend auf Raupenbändem 5.
Die Mehrgelenkslagerung 2 ist über mehrere Kolben-Zylindereinheiten allseitig bewegbar, wie es für herkömmliche Räumschildlagerungen bekannt ist. Die Werkzeugaufnahme 3 ist den Bewegungen der Mehrgelenkslagerung 2 folgend bewegbar.
Die Werkzeugaufnahme 3 besteht aus einer Dreipunktlagerung, deren drei Lagerpunkte sich etwa auf den Ecken eines gleichschenkligen Dreiecks befinden. Den Scheitelpunkt bildet ein himmelwärts gerichteter Haken 6. Die beiden Basispunkte bilden an den äußeren Eckpunkten vorgesehene Zentrieraufnahmen 7, die im Querschnitt etwa topfförmig ausgebildet sind. Sie haben frontseitig eine Zentrieröffnung 8 und heckseitig der Topfform eine Öffnung 9. Die Zentrieröffnungen 8 haben einen größeren Durchmesser als
• · 1
die Öffnung 9. Die Zentrieraufnahmen 7 haben jeweils außenseitig einen Einschnitt 10, der sich bis zum Zentrum der Zentrieröffnung 8 bzw. der Öffnung 9 erstreckt.
In den Figuren 3 und 4 ist eine erfindungsgemäße Renovatoreinheit 11 dargestellt, die als Wechseladapter ausgebildet ist. Sie hat einen im Querschnitt etwa rechteckigen, kastenförmigen Grundkörper 12, an dessen Unterseite an einem Lager 13 Renovatorzähne 14 verschwenkbar gelagert sind. Die Renovatorzähne 14 sind an einer Welle 15 drehbar gelagert. Die Renovatorzähne 14 sind in durchgezogenen Linien in Arbeitsstellung dargestellt, in der sie etwa senkrecht in den Pistenuntergrund 4 eingreifen. In strichpunktierten Linien sind die Renovatorzähne 14' in Bereitschaftsstellung dargestellt, bei der sie heckseitig verschwenkt sind, so daß sie etwa horizontal angeordnet sind und nicht mehr in den Pistenuntergrund 4 eingreifen.
Die drehbare Welle 15 ist mit einem Betätigungshebel 16 verbunden, der in durchgezogenen Linien in Arbeitsstellung dargestellt ist, bei der er etwa horizontal heckseitig gerichtet oberhalb des Pistenuntergrunds 4 vorgesehen ist. In strichpunktierten Linien ist der Betätigungshebel 16" in Bereitschaftsstellung dargestellt, bei der er etwa vertikal nach oben gerichtet ist.
An dem Betätigungshebel 16 greift eine Kolben-Zylindereinheit als Stelleinrichtung 17 an. Die Kolben-Zylindereinheit ist über einen ersten Anlenkpunkt an dem äußeren Ende des Betätigungshebels 16 angebracht und über einen zweiten Anlenkpunkt 19 an einem Träger 20 der Renovatoreinheit befestigt. Die Kolbenzylindereinheit ist über nicht dargestellte Hydraulikleitungen mit einer Hydraulikversorgung des Fahrzeugs 1 verbindbar.
Die Renovatorzähne sind über ihre Länge an der in Arbeitsstellung frontseitig vorgesehenen Kante messerschneidenartig angefast. An dem unteren Ende der Renovatorzähne 14 ist ein Quersteg 21 vorgesehen, der die Renovatorzähne 14 miteinander verbindet. Der Quersteg erstreckt sich parallel zu der Welle 15. An seiner frontseitigen Kante ist eine Messerschneide 22 ausgebildet.
Im Querschnitt hat der Quersteg in Arbeitsstellung frontseitig einen etwa horizontalen Stegabschnitt 23, an den sich heckseitig ein winklig nach oben angestellter Flügelstegabschnitt 24 anschließt. Der Flügelstegabschnitt 24 ist hinter den Renovatorzähnen 14 vorgesehen.
Der Quersteg 21 trennt eine Pistenschicht 25 von dem Pistenuntergrund 4 ab. Mit Hilfe des Flügelstegabschnitts 24 wird diese Pistenschicht 25 etwas nach oben angehoben und dadurch aufgelockert. In strichlinierten Linien ist der lichte Hebeabstand des Flügelstegabschnitts 24 angedeutet.
An dem Grundkörper 12 des Wechseladapters ist ein Kupplungsanschluß der Renovatoreinheit 11 für die Werkzeugaufnahme 3 angebracht. Der Kupplungsanschluß hat einen mittig angebrachten Querbolzen 27, der an dem Haken 6 der Werkzeugaufnahme einhängbar ist. Entsprechend zu den Zentrieraufnahmen 7 der Werkzeugaufnahme 3 sind an der Renovatoreinheit Zentrierfortsätze 28 ausgebildet, die zusammen mit dem Querbolzen 27 etwa auf den Ecken eines gleichschenkliges Dreiecks angeordnet sind. Die Zentrierfortsätze 28 haben eine mittige Durchgangsöffnung 29, in die sich seitlich ein von außen hineinragender Einschnitt 30 hinein erstreckt. Die Zentrierfortsätze 28 sind heckseitig gerichtet an den Grundkörper 12 angesetzt. In Verlängerung der Durchgangsöffnung 29 erstreckt sich durch den Grundkörper 12 eine Aufnahmeöffnung 31, die zur Frontseite gerichtet offen ist. Die Aufnahmeöffnung 31 hat einen größeren Durchmesser als die Durchgangsöffnung 29, und ist konzentrisch dazu. Die Durchgangsöffnung 29 und die Aufnahmeöffnung 31 sind an der Grenzwand des Grundkörpers 12 durch eine Öffnung kleineren Durchmessers miteinander verbunden.
An der den Zentrierfortsätzen 28 abgewandten Seite des Grundkörpers 12 ist eine Haltevorrichtung vorgesehen, die die beiden Aufnahmeöffnungen 31 und ein nach oben gerichtetes, offenes Hakenelement 33 aufweist. Das Hakenelement 33 und die Aufnahmeöffnung 31 sind zueinander genauso angeordnet wie die Zentrierfortsätze 28 und der Querbolzen 27 sowie der Haken 6 und die Zentrieraufnahmen 7. An der Haltevorrichtung "kann ein Bearbeitungswerkzeug, vorzugsweise ein Räumschild, angebracht werden. Über den Querbolzen 27 und die Zentrierfortsätze 28 kann der Wechseladapter 11 an der Werkzeugaufnahme 3 angebracht werden.
In der frontseitigen bzw. heckseitigen Draufsicht gemäß Figur 4 hat der Grundkörper eine etwa T-förmige Gestalt. In dem senkrechten T-Balken sind Querbolzen 27 und Zentrierfortsätze 28 angeordnet. Horizontal außenseitig neben den Zentrierfortsätzen ist unterhalb des horizontalen T-Stegs jeweils links und rechts ein lichter Freiraum 34 vor-
gesehen. Dieser Freiraum 34 ist als Bewegungsraum für Kolbeneinheiten eines vorgebauten Räumschilds mit seitlichen winkelverstellbaren Räumblättern vorgesehen.
Die Drehachse 15 erstreckt sich jeweils seitlich über den linken und rechten Freiraum hinaus. Zum Versteifen der Welle 15 in diesem Bereich ist an dem Grundkörper ein heckseitig auskragender Versteifungsrahmen 35 vorgesehen, der die Welle 15 im Bereich ihres Endes hält. Auf diesen Haltepunkt trifft auch ein außen von dem oberen horizontalen T-Steg senkrecht nach unten ragender Halteträger 36. Ganz am Ende der Welle 15 sind links und rechts jeweils die Betätigungshebel 16 und die Stelleinrichtung 17 angebracht.
In Figur 5 ist der Anbau des Wechseladapters 11 an die Werkzeugaufnahme über die Zentrierfortsätze 28 dargestellt. Der Wechseladapter 11 wird mit Hilfe seines Querbolzens 27 an dem Haken 6 aufgehängt. Wenn die Werkzeugaufnahme 3 mit dem Wechseladapter angehoben wird, so greifen die Zentrierfortsätze 28 in die Zentrieraufnahmen 7 ein und zentrieren sich an den Zentrieröffnungen 8, wie in Figur 5 dargestellt. Dabei ragen die Zentrierfortsätze 28 in die topfförmigen Zentrieraufnahmen 7 hinein. Von der Aufnahmeöffnung 31 ist durch die Öffnung 32 eine Schraube 37 gesteckt, die sich an den Rändern der Öffnung 32 mit ihrem Kopf abstützt. Auf die Schraube ist eine Gewindemuffe 38 aufgeschraubt, die von der anderen Seite her in einen Gewindebolzen 39 eingeschraubt ist. Der Gewindebolzen 39 ragt über die Zentrieraufnahme 7 hinaus. An seinem Ende ist eine Mutter 40 vorgesehen, die sich an der Zentrieraufnahme 7 abstützt. Somit ist der Wechseladapter einfach lösbar an der Zentrieraufnahme 7 befestigt und als Adaptereinheit davon auch wieder einfach lösbar.
Als Bearbeitungswerkzeug ist an der Renovatoreinheit 11 oder direkt an der Werkzeugaufnahme 3 ein Räumschild 41 ankuppelbar, das in den Figuren 7 und 8 dargestellt ist. Das Räumschild 41 hat einen mittigen Räumkörper 42, der zur Frontseite konkav hin ausgebildet ist. Seitlich an dem Räumkörper 24 sind bewegbar Räumblätter 43 vorgesehen. Die Räumblätter sind je über eine vertikale Drehachse 44 an dem Räumkörper 42 schwenkbar gelagert und zwischen den in Figur 8 strichpunktiert dargestellten vorderen und hinteren Stellungen bewegbar. Die Verstellung erfolgt über Hydraulikkolben 45, die zwischen dem Räumkörper 42 und dem jeweiligen Räumblatt 43 angelenkt sind. Die Hydraulikkolben können sich in die Freiräume 34 der Renovatoreinheit hineinbewegen wenn das Räumschild an die Renovatoreinheit angebaut ist.
An dem Räumkörper 42 ist mittig ein Querbolzen 46 angebracht. Der Querbolzen 46 ist Teil eines Kupplungsanschlusses des Räumschildes 41, der weiterhin zwei Zentrieransätze 47 aufweist, die an der Rückseite des Räumschildes vorgesehen sind. Die Zentrieransätze 47 sind bezüglich des Querbolzens 46 entsprechend der Anordnung des Hakens 6 und der Zentrieraufnahme 7 der Werkzeugaufnahme 3 positioniert. Sie liegen daher mit dem Querbolzen 46 entsprechend auf den Ecken eines gleichschenkligen Dreiecks.
An den Zentrieransätzen 47 sind Schraubenbolzen 48 angebracht, die horizontal verschwenkbar sind, wie in den Figuren 7 und 8 gezeigt. Das Räumschild 41 kann z.B. direkt an der Werkzeugaufnahme 3 angekuppelt werden, in dem der Haken 6 den Querbolzen 46 untergreift, wobei die Zentrieransätze 47 beim Anheben des Räumschildes durch die Zentrieröffnungen 8 in den Zentrieraufnahmen 7 zentriert werden. Die Schraubenbolzen 48 können dann von außen durch die Einschnitte 10 in die Öffnungen 9 gesteckt werden, wobei eine Mutter 40 sich an den Rändern der Öffnungen 9 abstützt, so daß das Räumschild 41 an der Werkzeugaufnahme 3 lösbar verriegelt werden kann.
In Figur 6 ist ein Ausschnitt gezeigt, bei dem der Wechseladapter 11 direkt an der Werkzeugaufnahme 3 angebracht und an dem Wechseladapter das Räumschild 41 gehalten ist. Der Querbolzen 46 des Räumschildes ist dabei von dem Hakenelement 33 aufgenommen. Die Zentrieransätze 47 sind in den Aufnahmeöffnungen 31 aufgenommen und zentrieren sich daran. Die Schraubenbolzen 48 sind seitlich durch die Einschnitte 30 in die Aufnahmeöffnung 31 und die Öffnung 32 verschwenkt und erstreckt sich in die Durchgangsöffnung 32. Das Ende des Schraubenbolzens 48 ist mit einer Gewindemuffe 38 versehen, die ihn mit einem Gewindebolzen 39 verbindet, der über eine Mutter 40 die Zentrieraufnahme 7 hintergreift. Dabei greifen die Zentrierfortsätze 28 in die Zentrieraufnahmen 7 ein. Somit sind Räumschild und Wechseladapter 11 aneinander und an der Werkzeugaufnahme 3 zentriert und lösbar befestigt. Die Renovatoreinheit 11 dient dabei als Wechseladapter.
In Figur 9 ist eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Pistenpflegegerätes dargestellt. An dem Heck eines Pistenpflegefahrzeugs 1 ist eine Mehrgelenkslagerung 2 angebracht. Die Mehrgelenkslagerung 2 trägt eine Werkzeugaufnahme 3.
An die Werkzeugaufnahme 3 ist als Wechseladapter eine Renovatoreinheit 11 angekuppelt, die im wesentlichen der zuvor geschilderten Renovatoreinheit entspricht. Die Kupplungselemente zwischen Werkzeugaufnahme 3 und Renovatoreinheit 11 entsprechen etwa den Kupplungselementen wie zur ersten Ausführungsform zuvor geschildert.
Eine Änderung besteht in der Ausbildung der Hakenverbindung. Ein Haken 49 ist an der Renovatoreinheit 11 im oberen Bereich etwa mittig über die Querseite angebracht und übergreift einen an der Werkzeugaufnahme 3 angebrachten Querbolzen 50. Die übrigen Kupplungselemente entsprechen etwa den betreffend die erste Ausführungsform geschilderten. Verständlicherweise können dabei die Zentrierfortsätze auch an der Werkzeugaufnahme 3 vorgesehen sein, wobei die Zentrieraufnahmen 7 dann an der Renovatoreinheit vorgesehen sind.
An der gegenüberliegenden Seite ist an der Renovatoreinheit 11 eine Fräse 51 als Bearbeitungswerkzeug angebracht, das vom Fahrzeug nachgezogen wird. Die Fräse 51 wird von der Renovatoreinheit 11 gehalten. Der Kupplungsanschluß der Fräse 51 an der Renovatoreinheit 11 entspricht dem zuvor geschilderten Kupplungsanschluß zwischen Renovatoreinheit 11 und Werkzeugaufnahme 3. Dabei kann die Fräse 51 wahlweise auch direkt an der Werkzeugaufnahme 3 angebracht werden, ohne die Renovatoreinheit 11 dazwischen vorzusehen. Genauso kann die Renovatoreinheit allein an der Werkzeugaufnahme 3 angekuppelt werden, ohne die Fräse 51 zu verwenden.
Im folgenden wird die Wirkungs- und Funktionsweise der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Pistenpflegegerätes näher erläutert.
An die Werkzeugaufnahme 3 des Fahrzeugs 1 kann die Renovatoreinheit 11 als Wechseladapter direkt angebracht werden. Die Renovatoreinheit 11 ist dabei als separate Einheit zu dem Bearbeitungswerkzeug und als Wechseladapter ausgebildet. Das Bearbeitungswerkzeug kann dann an dem Wechseladapter 11 angekuppelt werden.
Da die Renovatoreinheit als separater Wechseladapter 11 ausgebildet ist, kann sie auch von der Werkzeugaufnahme 3 abgekuppelt werden und direkt ein Bearbeitungswerkzeug an der Werkzeugaufnahme 3 vorgesehen werden. Dies ermöglicht die kombinierte Anwendung von Renovatoreinheit und Bearbeitungswerkzeug, die alleinige Anwendung
der Renovatoreinheit und die alleinige Anwendung des Bearbeitungswerkzeuges. Durch einfache Ankuppelvorgänge können die Geräte an dem Fahrzeug montiert werden.

Claims (20)

ANSPRÜCHE
1. Pistenpflegegerät, das an einem Pistenpflegefahrzeug (1) front- oder heckseitig, an einer Werkzeugaufnahme (3) des Fahrzeugs (1) anbaubar ist, und ein an der Werkzeugaufnahme (3) ankuppeibares Pistenbearbeitungswerkzeug (41, 51) und eine an der selben Seite des Fahrzeugs (1) vorgesehene Renovatoreinheit (11) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Renovatoreinheit (11) als Wechseladapter separat zu dem Bearbeitungswerkzeug (41, 51) ausgebildet und an dem Fahrzeug (1) anbringbar und davon abkuppelbar ist.
2. Pistenpflegegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Renovatoreinheit (11) an der Werkzeugaufnahme (3) ankuppelbar ist.
3. Pistenpflegegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wahlweise das Bearbeitungswerkzeug (41, 51) oder die Renovatoreinheit (11) direkt an der Werkzeugaufnahme (3) ankuppelbar ist.
4. Pistenpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Renovatoreinheit (11) zwischen dem Bearbeitungswerkzeug (41, 51) und der Werkzeugaufnahme (3) angeordnet ist.
5. Pistenpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Renovatoreinheit (11) als Halter des Bearbeitungswerkzeuges (41, 51) ausgebildet ist.
14 1^
6. Pistenpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kupplungsanschluß (27, 28) der Renovatoreinheit (11) für die Werkzeugaufnahme (3) dem Kupplungsanschluß (46, 47) des Bearbeitungswerkzeuges (41, 51) für die Werkzeugaufnahme (3) entspricht.
7. Pistenpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Renovatoreinheit (11) an der dem Fahrzeug (1) zugewandten Seite einen Kupplungsanschluß (27, 28) für die Werkzeugaufnahme (3) und an der dem Fahrzeug (1) abgewandten Seite eine Haltevorrichtung (33, 31) für das Bearbeitungswerkzeug (41, 51) aufweist.
8. Pistenpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß Renovatorzähne (14) der Renovatoreinheit (11) mittels einer Stelleinrichtung (17) zwischen einer Bereitschaftsstellung und einer Arbeitsstellung, bei der die Zähne (14) in den Pistenuntergrund (4) eingreifen, bewegbar sind, wobei die Stelleinrichtung (17) in die Renovatoreinheit (11) integriert ist.
9. Pistenpflegegerät nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stelleinrichtung (17) an einem zu den Renovatorzähnen (14) separaten Betätigungshebel (16) angebracht ist.
10. Pistenpflegegerät nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stelleinrichtung (17) eine Kobel-Zylindereinheit aufweist, dessen Anlenkpunkte (18,19) an der Renovatoreinheit (11) vorgesehen sind.
11. Pistenpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Renovatorzähne (14) der Renovatoreinheit (11) durch einen quer zu ihrer Erstreckungsrichtung verlaufenden Quersteg (21) verbunden sind, der in Arbeitsstellung der Zähne (14) in den Pistenuntergrund (4) eingreift.
12. Pistenpflegegerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (21) am äußeren Ende der Renovatorzähne (14) angeordnet ist.
13. Pistenpflegegerät nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Quersteg (21) parallel zu einer Schwenkachse (15) der Renovatorzähne (14) erstreckt.
14. Pistenpflegegerät nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (21) in Arbeitsstellung der Renovatorzähne (14) zur Heckseite des Pistenpflegegeräts gerichtet winklig nach oben angestellt ist.
15. Pistenpflegegerät nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (21) in Arbeitsstellung der Renovatorzähne (14) im Querschnitt einen etwa horizontalen Stegabschnitt (23) aufweist, hinter dem heckseitig ein winklig nach oben angestellter Flügelstegabschnitt (24) vorgesehen ist.
16. Pistenpflegegerät nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Quersteg (21) frontseitig eine Messerschneide (22) ausgebildet ist.
17. Pistenpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Renovatorzähne (14) frontseitig etwa messerschneidenartig angefast sind.
18. Pistenpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bearbeitungswerkzeug ein Räumschild (41) ist.
19. Pistenpflegegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Bearbeitungswerkzeug eine Fräse (51) ist.
20. Pistenpflegefahrzeug mit einem Pistenpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
DE29723018U 1997-12-31 1997-12-31 Pistenpflegegerät Expired - Lifetime DE29723018U1 (de)

Priority Applications (10)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29723018U DE29723018U1 (de) 1997-12-31 1997-12-31 Pistenpflegegerät
ES98966370T ES2205604T3 (es) 1997-12-31 1998-12-18 Equipo de conservacion de pistas.
PCT/EP1998/008322 WO1999035338A1 (de) 1997-12-31 1998-12-18 Pistenpflegegerät
US09/582,865 US6481123B1 (en) 1997-12-31 1998-12-18 Track maintenance device
EP98966370A EP1044307B1 (de) 1997-12-31 1998-12-18 Pistenpflegegerät
JP2000527710A JP2002500297A (ja) 1997-12-31 1998-12-18 走路整備装置
DE59809237T DE59809237D1 (de) 1997-12-31 1998-12-18 Pistenpflegegerät
AT98966370T ATE246752T1 (de) 1997-12-31 1998-12-18 Pistenpflegegerät
CA002317535A CA2317535A1 (en) 1997-12-31 1998-12-18 Track maintenance device
NO20003378A NO20003378L (no) 1997-12-31 2000-06-28 Løypeprepareringsapparat

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29723018U DE29723018U1 (de) 1997-12-31 1997-12-31 Pistenpflegegerät

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29723018U1 true DE29723018U1 (de) 1999-04-29

Family

ID=8050614

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29723018U Expired - Lifetime DE29723018U1 (de) 1997-12-31 1997-12-31 Pistenpflegegerät
DE59809237T Expired - Lifetime DE59809237D1 (de) 1997-12-31 1998-12-18 Pistenpflegegerät

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE59809237T Expired - Lifetime DE59809237D1 (de) 1997-12-31 1998-12-18 Pistenpflegegerät

Country Status (9)

Country Link
US (1) US6481123B1 (de)
EP (1) EP1044307B1 (de)
JP (1) JP2002500297A (de)
AT (1) ATE246752T1 (de)
CA (1) CA2317535A1 (de)
DE (2) DE29723018U1 (de)
ES (1) ES2205604T3 (de)
NO (1) NO20003378L (de)
WO (1) WO1999035338A1 (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SE518500C2 (sv) * 2000-02-03 2002-10-15 Mcs Multi Cat System Ab Snöbearbetningsanordning och aggregat
US20060081381A1 (en) * 2004-09-07 2006-04-20 Kassbohrer All Terrain Vehicles, Inc. Material handling apparatus
CA2742443C (en) * 2011-06-08 2018-04-17 Charles O. Knott Plow blade wing
DE102014200899A1 (de) * 2013-12-20 2015-06-25 Kässbohrer Geländefahrzeug AG Pistenraupe und Räumschild für eine derartige Pistenraupe
ITUA20162388A1 (it) * 2016-04-07 2017-10-07 Prinoth Spa Apparato per realizzare una pista da sci di fondo
US9938827B2 (en) 2016-04-28 2018-04-10 Larry D. Beller End plate interlock for housing of a ground breaking machine and method of mounting a cutter drum in the housing

Family Cites Families (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3794122A (en) * 1972-03-14 1974-02-26 D Rohrer Snow conditioning machine
CA964055A (en) * 1972-11-16 1975-03-11 Bombardier Limited Snowmobile trail groomer
CH574255A5 (de) * 1974-08-28 1976-04-15 Baechler Anton R
US4056328A (en) * 1977-02-17 1977-11-01 Maxey Loren R Snow groomer for snowmobile trails
US4346928A (en) * 1978-02-03 1982-08-31 Towsend Marvin S Snow plow attachment
IT1134059B (it) * 1979-11-06 1986-07-24 Kempf & Co Ag Dispositivo per la preparazione di piste da sci
US4359831A (en) * 1980-05-19 1982-11-23 De Lorean Manufacturing Company Reversibly powered rotary snow tiller
US4337586A (en) * 1981-03-25 1982-07-06 Joseph Buono Apparatus for the handling and conditioning of snow
DE3333942A1 (de) * 1983-09-20 1985-03-28 Karl Kässbohrer Fahrzeugwerke GmbH, 7900 Ulm Schneefahrzeug
US4860465A (en) * 1988-01-04 1989-08-29 Brandt Claude R Snow grooming vehicle and attachments
US5077919A (en) * 1991-05-13 1992-01-07 Logan Manufacturing Company Snow grooming comb with angularly positioned elongate teeth
US5343960A (en) * 1992-09-08 1994-09-06 Les Equipements Industriels Caterpillar track attachment
DE9217472U1 (de) * 1992-12-21 1993-02-25 Karl Kässbohrer Fahrzeugwerke GmbH, 7900 Ulm Pistenpflegevorrichtung
ATE149598T1 (de) * 1993-05-06 1997-03-15 Anton R Baechler Planiereinrichtung zum frontseitigen anbau an den anbaurahmen eines antriebsfahrzeuges
DE29500818U1 (de) 1995-01-19 1995-03-02 Kässbohrer Geländefahrzeug GmbH, 89077 Ulm Pistenpflegegerät
US5809671A (en) * 1995-08-08 1998-09-22 Lmc Operating Corp. Tiller with adjustable depth cutter and snow comb entry angle
US5761095A (en) * 1997-03-10 1998-06-02 Rgs, Llc System for monitoring the depth of snow
US6026600A (en) * 1998-02-13 2000-02-22 Lela; Gary J. Snow trail grooming accessory

Also Published As

Publication number Publication date
ATE246752T1 (de) 2003-08-15
NO20003378D0 (no) 2000-06-28
CA2317535A1 (en) 1999-07-15
WO1999035338A1 (de) 1999-07-15
US6481123B1 (en) 2002-11-19
DE59809237D1 (de) 2003-09-11
EP1044307B1 (de) 2003-08-06
ES2205604T3 (es) 2004-05-01
EP1044307A1 (de) 2000-10-18
NO20003378L (no) 2000-06-28
JP2002500297A (ja) 2002-01-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69511765T2 (de) Fahrbare Fräsmaschine mit Fräswalzenzugangsmechanismus
DE2700900A1 (de) Vorrichtung zur verdichtung von schnee fuer das skilaufen
EP0271645A1 (de) Schneepflug
DE3025312A1 (de) Spur- oder planiergeraet fuer ski-loipen bzw. pisten
EP3945763B1 (de) Pflugmodul
DE2035066C3 (de) An ein Zugfahrzeug kuppelbares Planiergerät für den Bau oder Unterhalt von wassergebundenen Straßen
EP2011380A2 (de) Umkehrfräse zur Bodenbearbeitung
DE19622452A1 (de) Mähvorrichtung
DE29723018U1 (de) Pistenpflegegerät
DE202011004272U1 (de) Fahrzeug mit einem Hubrahmen und einer Graderschar
EP1023825A1 (de) Aufhängung und Arbeitsgerät bzw. Fahrzeug
EP3479678B1 (de) Sägevorrichtung zum zuschneiden von pflanzen
EP1645690B1 (de) Vorrichtung zum Sanieren und Herstellen von tragfähigen Oberflächen
EP0060387A2 (de) Waschvorrichtung, insbesondere für Autobahnschilder
DE2244385A1 (de) Pistenpflegegeraet, insbesondere pistenraupe
EP0585624A1 (de) Planierschild mit zusätzlichen Abstützeinrichtungen
DE2625680C3 (de) Fahrbarer Hydraulikbagger
DE3815640C2 (de)
AT395877B (de) Einrichtung zum aufrauhen und einebnen einer mit hartschnee bedeckten und/oder vereisten verkehrsflaeche
DE3224269A1 (de) Auswurfkruemmer fuer landwirtschaftliche maschinen
DE3420210C2 (de) Vorrichtung zum Spuren und/oder Planieren von Langlaufloipen
DE29703678U1 (de) Pistenpflegevorrichtung
DE20120122U1 (de) Einsammelnde Bürstmaschine
DE3104116A1 (de) Grabenfraesmaschine
DE3610814A1 (de) Fahrbares bohr-, ramm- oder dergleichen geraet

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19990610

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20010212

R157 Lapse of ip right after 6 years

Effective date: 20040701