DE29723812U1 - Verriegelungsvorrichtung zum Verbinden von Containern - Google Patents
Verriegelungsvorrichtung zum Verbinden von ContainernInfo
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Description
Tel. +49-10)421-36 35 0
Anmelder/Inhaber: German Lashing Robert Bock GmbH
Amtsaktenzeichen: Neuanmeldung (Teilungsanmeldung aus Nr. 297 16 830.4)
German Lashing Robert Bock GmbH, Birkenstr. 37, 28195 Bremen
Verriegelungsvorrichtung zum Verbinden von Containern
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verriegelungsvorrichtung zum Verbinden von
Containern an Bord von Schiffen, mit einem Grundkörper und einem mit diesem verbundenen oberen Kupplungsabschnitt mit einem oberen Verriegelungsvorsprung,
der mit einem unteren Eckbeschlag eines oberen Containers in Eingriff bringbar ist,
sowie einem mit dem Grundkörper verbundenen unteren Kupplungsabschnitt mit einem unteren Verriegelungsvorsprung, der mit einem oberen Eckbeschlag eines
unteren Containers in Eingriff bringbar ist und beweglich, an dem unteren
Kupplungsabschnitt angeordnet ist, wobei der Verriegelungsvorsprung an einem Verriegelungskörper ausgebildet und zusammen mit diesem translatorisch bewegbar
ist zwischen einer Verriegelungsstellung, in der der Verriegelungsvorsprung derart
von dem unteren Kupplungsabschnitt absteht, daß er im montierten Zustand mit einem oberen Eckbeschlag eines unteren Containers hintergreifend in Eingriff ist,
und einer Ruhestellung, in der der Verriegelungsvorsprung eingezogen ist.
Eine derartige bekannte Verriegelungsvorrichtung dient zum aneinander Befestigen
von gestapelten Containern an Bord von Schiffen, um Relativbewegungen der gestapelten Container während des Transports, insbesondere ein Verrutschen oder
Abheben zu verhindern. Die Verriegelungsvorrichtung könnte auch beim Landtransport
per Eisenbahn oder LKW eingesetzt werden. Im montierten Zustand ist die
Verriegelungsvorrichtung zwischen zwei übereinander gestapelten Containern
angeordnet, und der Verriegelungsvorsprung des oberen Kupplungsabschnitts ist
mit einem unteren Eckbeschlag (Corner Casting) des oberen Containers hintergreifend
in Eingriff, während der Verriegelungsvorsprung des unteren Kupplungsabschnitts mit dem oberen Eckbeschlag des unteren Containers hintergreifend in
Eingriff ist. Jeder - genormte - Eckbeschlag weist ein Langloch auf, durch das der
obere bzw. untere Kupplungsabschnitt in einen Hohlraum des Eckbeschlags eingeführt werden kann, um in die Eingriffsstellung zu kommen.Aus der deutschen
Patentschrift DE 44 04 392 C2 ist eine herkömmliche sogenannte Drehverriegelung (Twistlock) bekannt, bei der ein um seine Längsachse drehbarer Verriegelungsbolzen
mit zwei an seinen beiden Enden angeordneten erweiterten Querriegeln durch Drehung in Eingriff mit dem unteren bzw. oberen Eckbeschlag gebracht
werden kann, indem die Querriegel hintergreifend in Eingriff mit den Eckbeschlägen
gebracht werden. Der Verriegelungsbolzen ist in einem zweiteiligen Gehäuse gelagert und kann mittels eines Handhebels manuell verdreht werden, um die
Querriegel in bzw. außer Eingriff mit einem Eckbeschlag zu bringen. Zum Verriegeln
und Entriegeln muß der Handhebel somit gut zugänglich sein. Nachteilig an dieser
Drehverriegelung ist, daß sie konstruktiv recht aufwendig ausgestaltet ist und die
Einsatzmöglichkeiten beschränkt sind, da die Drehverriegelung nur dort eingesetzt
werden kann, wo sie von außen auf einfache Weise zugänglich ist. Ein Einsatz der
Drehverriegelung im Bereich von schwer zugänglichen Orten, beispielsweise einer sogenannten ISO-Fuge, d.h. einem von außen nicht zugänglichen Spalt von 76 mm
zwischen zwei benachbarten Stapeln von Containern ist nur sehr schwer oder nicht
möglich, da im Bereich der Fuge kein Zugang zur manuellen Ver- oder Entriegelung
möglich wäre.
Aus der europäischen Patentschrift EP 0 477 887 B1 ist eine als Kuppelstück
bezeichnete Verriegelungsvorrichtung der eingangs genannten Art bekannt, die zum
Verbinden von Containern zusammen mit herkömmlichen Drehverriegelungen (Twistlocks) auch im Bereich von außen nicht zugänglichen zuvor erwähnten (ISO-)
Fugen eingesetzt werden können. Der obere Kupplungsabschnitt, der mit einem unteren Eckbeschlag eines Containers in Eingriff bringbar ist, weist einen Verriegelungsvorsprung
und eine längliche Verankerungsnase auf, die in montiertem Zustand in einem in einer vertikalen Seitenfläche des Eckbeschlags ausgebildeten
Langloch angeordnet ist, so daß das Kuppelstück nur in einer definierten Stellung
andern Container befestigt werden kann. Der untere Kupplungsabschnitt weist eine
vorstehende mit dem Eckbeschlag hintergreifend in Eingriff kommende Verankerungsnase
auf sowie zwei etwa V-förmig ausgebildete Gleitflächen auf, die während des Verbindens oder Lösens der Container derart mit dem Eckbeschlag
eines (unteren) Containers zusammenwirken, daß das Kuppelstück zusammen mit
dem oberen Container durch eine im wesentlichen horizontale Relativbewegung in Längsrichtung des Containers während des Absenken oder Anhebens des oberen
Containers auf den unteren Container in die Verriegelungsstellung oder entriegelte
Stellung kommt. Die Relativbewegung wird durch die an dem unteren Kupplungsabschnitt
ausgebildeten Gleitflächen ausgelöst.
Die bekannte Verriegelungsvorrichtung weist die Nachteile auf, daß sowohl beim
In-Eingriff-Bringen als auch zum Außer-Eingriff-Kommen des unteren Kupplungsabschnitts
mit dem (oberen) Eckbeschlag eines Containers zwingend eine Relativbewegung des Kuppelstücks relativ zum Eckbeschlag des oberen Containers
ausgeführt werden muß. Ferner sind die Gleitflächen während des Absenkens des oberen Containers erheblichen Belastungen ausgesetzt, die zu Beschädigungen der
Gleitflächen mit erheblichen Unebenheiten führen können, welche nachfolgende Gleitbewegungen behindern können. Nachteilig ist ferner, daß während des
Absenkens des oberen Containers beim Aufsetzen der (unteren) Gleitfläche ein erhebliches Biegemoment an der länglichen Verankerungsnase des oberen
Verriegelungsvorsprungs entsteht, das eine unerwünschte bleibende Verformung oder sogar ein Abbrechen der länglichen Verankerungsnase hervorrufen kann, wie
die Praxis gezeigt hat. Schließlich weist das bekannte Kuppelstück den Nachteil auf,
daß in dem Fall, daß irrtümlich zwei derartige Kuppelstücke in gegenüberliegenden
Eckbeschlägen eines Containers an dessen Stirnseiten eingesetzt sind, die Gefahr
besteht, daß die auf diese Weise verbundenen Container nicht mehr voneinander gelöst werden können, ohne daß die Kuppelstücke oder die Eckbeschläge zerstört
werden, etwa durch Brennschneiden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Verriegelungsvorrichtung
der eingangs genannten Art anzugeben, die die Nachteile des Standes der Technik vermeidet, vielseitig einsetzbar ist und auf einfache Weise eine Verriegelung
und Entriegelung von Containern ermöglicht.
Die Erfindung löst die Aufgabe bei einer Verriegelungsvorrichtung der eingangs
genannten Art durch eine mit dem Verriegelungskörper zusammenwirkende Entriegelungseinrichtung zum manuellen Bewegen des Verriegelungskörpers
zwischen der Verriegelungsstellung und der Ruhestellung, welche ein mit dem Verriegelungskörper
gekoppeltes in dem Grundkörper beweglich gelagertes flexibles Element und ein an einem Ende des flexiblen Elements außerhalb des Grundkörpers
angeordnetes Betätigungsglied zur manuellen Betätigung der Entriegelungsein-
richtung aufweist.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung liegen insbesondere
darin, daß aufgrund der beweglichen Anordnung des unteren Verriegelungsvorsprungs
während des In-Eingriff-Bringens des unteren Kupplungsabschnitts mit dem
Eckbeschlag eines Containers keine Relativbewegung der Verriegelungsvorrichtung relativ zu dem Eckbeschlag (des unteren Containers) erforderlich ist. Ist die
erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtung in einem unteren Eckbeschlag eines oberen Containers manuell eingesetzt worden und wird sie mit Hilfe eines
Containerkrans (Spreader) zusammen mit dem Container, in dem sie eingesetzt ist,
abgesenkt, um mit einem bereits auf einem Schiff stehenden Container verbunden zu werden, so kann während des Absenkens des Containers der bewegliche
Verriegelungsvorsprung in eine Ruhestellung bewegt werden, in welcher der Verriegelungsvorsprung
eingezogen und nicht oder wenig von dem unteren Kupplungsvorsprung absteht. Während der vertikalen Absenkbewegung ist keine Relativbewegung
der Verriegelungsvorrichtung in Horizontalrichtung relativ zum Eckbeschlag des unteren oder oberen Containers erforderlich, um den Verriegelungsvorsprung
in Eingriff zu bringen mit dem oberen Eckbeschlag des unteren Containers, wie dies
beispielsweise bei dem Kuppelstück gemäß EP 0 477 887 erforderlich ist. Ist der
Container vollständig auf dem bereits auf dem Schiff befindlichen Container abgesenkt, kann der erfindungsgemäß bewegliche Verriegelungsvorsprung in seine
Verriegelungsstellung bewegt werden, in welcher er mit dem oberen Eckbeschlag des unteren Containers hintergreifend in Eingriff ist. In dieser Verriegelungsstellung
ist der obere Container vor einem Abheben von dem unteren Container gesichert. Ferner sorgt die Verriegelungsvorrichtung dafür, daß ein Verrutschen der
gestapelten Container relativ zueinander verhindert wird.
Zum Außer-Eingriff-Kommen des unteren Kupplungsabschnitts der erfindungsgemäßen
Verriegelungsvorrichtung von einem oberen Eckbeschlag eines Containers kann auch eine horizontale Relativbewegung der gesamten Verriegelungsvorrichtung
ausgeführt werden, wie dies bei dem sogenannten Kuppelstück gemäß EP 0477 887 erfolgt. In diesem Anwendungsfall werden die erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtungen
zusammen mit herkömmlichen Twistlocks, die im zugänglichen Außenbereich angeordnet sind, eingesetzt.
Vorteilhaft istferner, daßdie erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtung vielseitig
einsetzbar ist. Neben der zuvor beschriebenen Einsatzmöglichkeit kann die erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtung als sogenannter Stacker eingesetzt
werden. Bei der Verwendung als Stacker wird die Verriegelungsvorrichtung
zusammen mit einem sogenannten halbautomatischen Twistlock eingesetzt. Während des Absenkens des oberen Containers, in dessen unteren Eckbeschlag die
erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtung manuell eingesetzt worden ist, kommt
der bewegliche Verriegelungsvorsprung durch Zusammenwirkung mit dem
Eckbeschlag des unteren Containers in seine zuvor beschriebene Ruhestellung, in der er nicht oder minimal von dem unteren Kupplungsabschnitt absteht. Bei dem
Einsatz als Stacker ist die Verriegelungsvorrichtung so relativ zum Eckbeschlag angeordnet, daß der Verriegelungsvorsprung einer Seitenwand des Eckbeschlag
gegenüberliegt und durch Zusammenwirkung mit dieser dauernd in seiner Ruhestellung gehalten wird. Bei der Verwendung als Stacker sind die verbundenen
Container lediglich gegen ein Verrutschen relativ zueinander gesichert, nicht jedoch
gegen ein Abheben aufgrund einer Vertikalbewegung der Container. Bei dieser Verwendungsweise
kann die Verriegelungsvorrichtung im Bereich einer von außen nicht zugänglichen (ISO-) Fuge eingesetzt werden, die beispielsweise zwischen zwei 20'-Containern
ausbildet ist.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung liegt darin,
daß aufgrund der beweglichen Anordnung des Verriegelungsvorsprungs jederzeit eine manuelle Entriegelung aus der hintergreifenden Eingriffstellung des Vorsprungs
mit dem Eckbeschlag eines Containers möglich ist. In diesem Fall kann der
Verriegelungsvorsprung einfach in seine Ruhestellung gedrückt werden, in welcher
der Verriegelungsvorsprung außer Eingriff ist, so daß die zuvor verbundenen Container jederzeit auf einfache Weise voneinander gelöst werden können.
Der Verriegelungsvorsprung ist an einem Verriegelungskörper ausgebildet und
zusammen mit diesem translatorisch bewegbar zwischen einer Verriegelungsstellung,
in der der Verriegelungsvorsprung derart von dem unteren Kupplungsabschnitt absteht, daß er im montierten Zustand mit einem oberen Eckbeschlag
eines unteren Containers hintergreifend in Eingriff ist, und einer Ruhestellung, in der
Verriegelungsvorsprung eingezogen ist. Der den Verriegelungsvorsprung aufweisende
Verriegelungskörper kann hierbei konstruktiv ausgestaltet sein für eine solide Lagerung an dem unteren Kupplungsabschnitt und ausgestaltet sein, um den
hohen mechanischen Beanspruchungen im Betrieb der Verriegelungsvorrichtung standzuhalten.
Die erfindungsgemäße mit dem Verriegelungskörper zusammenwirkende Entriegelungseinrichtung
dient zum manuellen Bewegen des Verriegelungskörpers
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zwischen der Verriegelungsstellung und der Ruhestellung, vorzugsweise entgegen
der Vorspannrichtung eines Vorspannorgans. Die Entriegelungseinrichtung gewährleistet,
daß die Verriegelungsvorrichtung bei Bedarf auf einfache Weise gelöst werden kann, so daß der Verriegelungsvorsprung außer Eingriff von dem
Eckbeschlag des Containers kommt. Die aneinander befestigten Container können somit jederzeit gelöst werden. Die Entriegelungseinrichtung ist auf konstruktiv
einfache Weise realisiert, wenn die Entriegelungseinrichtung ein mit dem Verriegelungskörper
gekoppeltes in dem Grundkörper beweglich gelagertes flexibles Element und ein an einem Ende des flexiblen Elements außerhalb des Grundkörpers
angeordnetes Betätigungsglied zur manuellen Betätigung der Sicherungseinrichtung
aufweist.
Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich aus durch eine Arretiereinrichtung,
mit der der Verriegelungskörper in seiner Verriegelungsstellung und/oder Ruhestellung
arretierbar ist. Wird der Verriegelungskörper beispielsweise in seiner Verriegelungsstellung arretiert, so ist während der Fahrt des Schiffs für eine sichere
Verbindung der Container untereinander gesorgt, so daß auch bei schwerem Seegang die Ladung zuverlässig gesichert ist. Diese Ausführungsform wird
weitergebildet, indem die Arretiereinrichtung einen an dem flexiblen Element der
Entriegelungseinrichtung befestigten Stopper und einen mit diesem zusammenwirkenden
an dem Grundkörper ausgebildeten Anschlag aufweist. Das flexible Element ist beispielsweise in Stahlseil, das von außen derart axial bewegt werden
kann, daß der Verriegelungskörper in der gewünschten Stellung arretierbar ist. Zum
Entriegeln der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Löschen der Container wird der
Verriegelungskörper zweckmäßig in seiner Ruhestellung arretiert, so daß die Container vertikal angehoben werden können, um voneinander gelöst zu werden.
Gemäß einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen,
daß der den Verriegelungsvorsprung aufweisende Verriegelungskörper in einer an dem unteren Kupplungsabschnitt ausgebildeten Ausnehmung gleitend führt. Auf
diese Weise ist eine einfache, hohen mechanischen Beanspruchungen standhaltende bewegliche Lagerung des Verriegelungskörpers an dem unteren Kupplungsabschnitt
verwirklicht. Vorzugsweise ist der Verriegelungsvorsprung in seiner Ruhesstellung vollständig innerhalb der an dem unteren Kupplungsabschnitt
ausgebildeten Ausnehmung angeordnet. Insbesondere bei der Verwendung als sogenannter Stacker steht der Verriegelungsvorsprung nicht von dem unteren
Kupplungsabschnitt ab.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der den Verriegelungsvorsprung aufweisende
Verriegelungskörper im wesentlichen als länglicher Quader ausgebildet und im montierten Zustand im wesentlichen in einer horizontalen Ebene bewegbar ist, da
auf den Verriegelungskörper wirkende Querkräfte hierbei gut aufgenommen werden können und der Verriegelungskörper konstruktiv recht einfach gestaltet ist.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der
Verriegelungsvorsprung eine schräg verlaufende untere Führungsfläche und eine konkav gekrümmte obere Führungsfläche auf. Die schräg verlaufende untere
Führungsfläche sorgt während des Absenkens der Verriegelungsvorrichtung zusammen mit einem Container, in dessen Eckbeschlag sie eingesetzt ist, dafür,
daßder Verriegelungskörper "automatisch" in die Ruheposition bewegt wird, indem an der schrägen Führungsfläche durch Zusammenwirkung mit einem Abschnitt des
Eckbeschlags des Containers eine axiale Kraftkomponente entsteht, die für eine Verschiebebewegung des Verriegelungskörpers in seine Ruhestellung sorgt.
Vorzugsweise ist die schräg verlaufende untere Führungsfläche im montierten Zustand im wesentlichen in einem Winkel zwischen 40 und 60° gegenüber einer
horizontalen Ebene geneigt. Die konkav gekrümmte obere Führungsfläche ist in Verriegelungsstellung
einem Abschnitt des Eckbeschlags zugewandt. Die Krümmung ist der Krümmung des zugeordneten Abschnitts des Eckbeschlags angepaßt.
Eine weitere bevorzugte Aüsf ührungsf orm der Erfindung zeichnet sich aus durch ein
mit dem Verriegelungskörper gekoppeltes Vorspannorgan zum Vorspannen des Verriegelungskörpers in seine Verriegelungsstellung. Das vorzugsweise als
Spiralfeder ausgebildete Vorspannorgan sorgt dafür, daß der Verriegelungsvorsprung
definiert in seine Verriegelungsstellung gedrückt ist. Dies hat bei dem In-Eingriff-Bringen
des Verriegelungsvorsprungs erhebliche Vorteile. Wird während des Absenkens der Verriegelungsvorrichtung zusammen mit einem Container mittels
eines Spreaders der Verriegelungsvorsprung zusammen mit dem Verriegelungskörper durch Zusammenwirken mit einem Abschnitt des Eckbeschlags des unteren
Containers in seine Ruhestellung geschoben und hat der Verriegelungsvorsprung den Abschnitt des Eckbeschlags passiert, der für die Einschiebung in die Ruhestellung
sorgte, so wird der Verriegelungskörper und somit der Verriegelungsvorsprung durch das Vorspannorgan in seine Verriegelungsstellung gedrückt, so daß
die beiden Container mittels der Verriegelungsvorrichtung sicher aneinander befestigt sind und nicht in unerwünschter Weise voneinander abgehoben werden
können.
Vorteilhaft bei dieser Ausführungsform ist ferner, daß der Verriegelungskörper,
nachdem die Verriegelungsvorrichtung als sogenannter Stacker eingesetzt wurde, wobei der Verriegelungsvorsprung keine Funktion aufweist, da er in seiner
Ruhestellung ist, mit Hilfe des Vorspannorgans wieder in seine Verriegelungsstellung
gebracht wird, so daß die Verriegelungsvorrichtung für einen erneuten Einsatz bereit liegt. Sollte ein manuelles Entriegeln der erfindungsgemäßen
Vorrichtung erforderlich sein, so kann der Verriegelungskörper entgegen der Kraft
der Vorspanneinrichtung manuell in seine Ruhestellung gebracht werden, so daß der
Verriegelungsvorsprung außer Eingriff von dem Eckbeschlag des Containers kommt.
In üblicher Weise wird der obere Kupplungsabschnitt zum In-Eingriff-Bringen in ein
Langloch eines Eckbeschlages eingeführt. Gemäßeiner Weiterbildung der Erfindung weist der obere Kupplungsabschnitt zwei Verriegelungsvorsprünge auf, die starr an
einem oberen Schaftabschnitt angeordnet sind und in das Langloch eines Eckbeschlages
eines Containers einführbar sind und durch eine Drehbewegung der Verriegelungsvorrichtung relativ zu dem Eckbeschlag mit diesem hintergreifend in
Eingriff kommen. Vor dem aneinander Befestigen zweier Container wird die erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtung mit Hilfe des oberen Kupplungsabschnitts
manuell durch eine Drehbewegung in dem unteren Eckbeschlag des oberen Containers eingesetzt. Eine besonders sichere Befestigung in dem unteren
Eckbeschlag ergibt sich auf einfache Weise, wenn die zwei Verriegelungsvorsprünge
im wesentlichen nach Art eines gegenüber dem oberen Schaftabschnitt verdreht angeordneten Quaders ausgebildet sind und wenn der obere Schaftabschnitt
zwei gegenüberliegende Führungsabschnitte aufweist, die im verriegelten Zustand in diagonal gegenüberliegenden Eckabschnitten des Langlochs des
Eckbeschlages liegen. Die zwei gegenüberliegenden Führungsabschnitte liegen derart in den Eckabschnitten des Langlochs, daß eine Bewegung der Verriegelungsvorrichtung
innerhalb des Langlochs weitgehend ausgeschlossen ist. Auf diese Weise wird ein Verrutschen der Container relativ zueinander verhindert.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß an dem Grundkörper ein verschwenkbarer Riegel angeordnet ist, der im verriegelten Zustand mit einem Abschnitt in einem Eckabschnitt des Langlochs
des Eckbeschlages angeordnet ist und eine Drehbewegung der Verriegelungsvorrichtung
relativ zum Eckbeschlag verhindert. Der verschwenkbare Riegel verhindert somit ein Herausfallen der in einen unteren Eckbeschlag eines Containers
eingesetzten Verriegelungsvorrichtung während des Transports mit Hilfe eines Spreaders, um den Container auf einen bereits auf dem Schiff stehenden Container
aufzusetzen oder abzunehmen. Gemäß einer Weiterbildung dieser Ausführungsform
weist der verschwenkbare Riegel einen Pendelabschnitt auf, der den Riegel aufgrund seines Gewichtes in eine Stellung bringt, in der die Drehbewegung der
Verriegelungsvorrichtung verhindert ist. Auf diese Weise ist eine zusätzliche Sicherheit gegen ein Herausfallen der eingesetzten Verriegelungsvorrichtung
vorgesehen.
Zweckmäßigerweise weist der Grundkörper einen zwischen dem oberen und
unteren Kupplungsabschnitt angeordnetes Distanzstück auf, das im montierten Zustand zwischen zwei Containern liegt. Das Distanzstück dient als Auflage für die
über ihm angeordneten Container und muß daher erhebliche Druckkräfte aufnehmen. Es sorgt für eine definierte Stapelung der Container in einem gewünschten
Abstand zueinander.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus,
daß der untere Kupplungsabschnitt einen mit dem Grundkörper fest verbundenen unteren Schaftabschnitt aufweist, der im wesentlichen quaderförmig ist und einen
konischen unteren Einführungsabschnitt aufweist. Der konische untere Einführungsabschnitt
erleichtert das Laden der Container und die Arbeit des Spreaders, da geringe Positionierungenauigkeiten während des Absenkens des oberen Containers
ausgeglichen werden durch die konischen Einführungsflächen des Einführungsabschnitts.
Zweckmäßigerweise weist der untere Schaftabschnitt eine solche Erstreckung in
Verschieberichtung (B) auf, daß eine Relativbewegung der Verriegelungsvorrichtung
in einem Langloch eines unteren Containers in Längsrichtung des Langlochs möglich
ist. Dies erleichtert das Abnehmen eines oberen Containers, da eine Relativbewegung
in Längsrichtung eines Langlochs möglich ist und durch die Relativbewegung der Verriegelungsvorsprung außer Eingriff mit dem Eckbeschiag kommt. Die
Erstreckung (B) des unteren Schaftabschnitts ist so gewählt, daß der untere Veriegelungsvorsprung durch die Relativbewegung der Verriegelungsvorrichtung aus
einer hintergreifenden Eingriffsstellung von dem Eckbeschlag freikommt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele der
erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
- 10-
Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Verriegelungsvorrichtung im
montierten Zustand in einer Seitenansicht;
Figur 2 eine Frontansicht der Verriegelungsvorrichtung aus Figur 1;
Figur 3 eine Draufsicht der Verriegelungsvorrichtung aus Figur 1;
Figur 4 das in den Figuren 1 bis 3 dargestellte erste Ausführungsbeispiel der
Verriegelungsvorrichtung zur Verwendung als sogenannter Stacker mit eingefahrenem Verriegelungskörper;
Figur 5 eine Frontansicht der in Figur 4 dargestellten Verriegelungsvorrichtung;
Figur 6 ein zweites Ausführungsbeispiel der Verriegelungsvorrichtung mit
Entriegelungseinrichtung und Arretiereinrichtung in einer Seitenansicht;
Figur 7 eine Frontansicht des in Figur 6 gezeigten Ausführungsbeispiels;
Figur 8 eine Draufsicht des in Figur 6 dargestellten Ausführungsbeispiels;
Figur 9 mehrere mit Hilfe der erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung
gestapelte aneinander befestigte Container, wobei die Verriegelungsvorrichtung
als sogenannter "Midlock" eingesetzt wird;
Figur 10 mehrere gestapelte Container, die mit Hilfe einer als "Stacker"
verwendeten erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung miteinander
verbunden sind;
Figur 11 mehrere gestapelte Container, die mit Hilfe einer als "Midlock" verwendeten
Verriegelungsvorrichtungen miteinander verbunden sind;
Figur 1 2 das erste Ausführungsbeispiel der Verriegelungsvorrichtung während
des Verbindens zweier Container in einer ersten Stellung;
Figur 13 das erste Ausführungsbeispiel während des Verbindens zweier
Container in einer zweiten Stellung;
Figur 14 das erste Ausführungsbeispiel während des Verbindens zweier
Container in einer dritten Stellung;
Figur 15 das erste Ausführungsbeispiel in seiner Verriegelungsstellung als
"Midlock";
Figur 16 das erste Ausführungsbeispiel zusammen mit einem herkömmlichen
Twistlock in seiner Verriegelungsstellung als "Midlock";
Figur 17 das erste Ausführungsbeispie! während des Anhebens des oberen
Containers;
Figur 18 das erste Ausführungsbeispiel nach einer Querbewegung in Längsrichtung
des Langlochs während des Lösens zweier Container voneinander;
Figur 19 das erste Ausführungsbeispiel nach dem vollständigen Lösen zweier
Container voneinander.
Die in den Figuren dargestellten erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtungen
dienen zum Verbinden oder aneinander Befestigen von aufeinander gestapelten Containern, die - wie die Figuren 10, 11 und 12 veranschaulichen - beispielsweise
als standardartisierte 20'- oder 40'-Container ausgebildet sein können. Zur Befestigung aneinander weisen - wie Figur 1 veranschaulicht - die Container 2, 4
mehrere standardisierte Eckbeschläge (Corner Casting) 6, 8 auf, die in den vier
Ecken der Container 2, 4 angeordnet sind. Die Eckbeschläge 6, 8 weisen Hohlräume 10, 12 zur Aufnahme von Abschnitten der Verriegelungsvorrichtung
sowie genormte Langlöcher 14, 16 auf, durch die Teile der Verriegelungsvorrichtung
in die Hohlräume 10, 12 eingeführt werden können.
Die in den Figuren 1 bis 5 dargestellte Verriegelungsvorrichtung umfaßt im
wesentlichen einen Grundkörper 18, einen mit diesem einstückig ausgebildeten und
starr verbundenen Kupplungsabschnitt 20 sowie einen unteren, ebenfalls im wesentlichen einstückig mit dem Grundkörper 18 ausgebildeten unteren Kupplungsabschnitt
22.
Der obere Kupplungsabschnitt 20 weist einen oberen sich in den Figuren 1 und 2
vertikal erstreckenden oberen Schaftabschnitt 24 sowie zwei gegenüber dem Schaftabschnitt 24 erweiterte obere Verriegelungsvorsprünge 26, 28 auf, die - wie
Figur 3 veranschaulicht - zusammen einen gegenüber dem oberen Schaftabschnitt 24 um eine Längsachse verdreht angeordneten Quader bilden, der durch das
Langloch 14 des unteren Beschlags 6 des oberen Containers 2 in den Hohlraum 10
des Beschlags 6 einführbar ist (vgl. Figur 1). Durch Drehung der Verriegelungsvorrichtung
relativ zu dem Eckbeschlag 6 kommen die Verriegelungsvorsprünge mit dem Eckbeschlag 6 hintergreifend in Eingriff. Im in Figur 1 gezeigten montierten
Zustand istdie Verriegelungsvorrichtung somit mit dem Eckbeschlag fest in Eingriff.
Der Schaftabschnitt 24 des oberen Kupplungsabschnitts 20 weist zwei gegebenüberliegende
Führungsabschnitte 30, 32 auf, die im - in Figur 1 dargestellten verriegelten Zustand in diagonal gegenüberliegenden Eckabschnitten des Langlochs
14 des Eckbeschlags 6 liegen und so beabstandet sind, daß aufgrund des geringen
Spiels zwischen den Führungsabschnitten 30, 32 und dem Eckbeschlag 6 nur eine sehr geringe Relativbewegung der Verriegelungsvorrichtung innerhalb des
Eckbeschlags 6 in einer in den Figuren 1 und 2 horizontalen Ebene möglich ist.
In einer an der Verriegelungsvorrichtung ausgebildeten Ausnehmung 34 ist ein
Riegel 36 mitteis eines horizontal angeordneten, an dem Grundkörper 18 befestigten Bolzens 38 drehbar gelagert. Der Riegel 36 weist einen Verriegelungsabschnitt
40 (vgl. Figur 1) und einen gegenüberliegenden Pendelabschnitt 42 auf. Der Verriegelungsabschnitt 40 ist im in Figur 1 dargestellten verriegelten Zustand
in einem Eckabschnitt des Langlochs 14 des Eckbeschlags 6 angeordnet und verhindert eine Drehbewegung der Verriegelungsvorrichtung relativ zum Eckbeschlag
6. Der Pendelabschnitt 42 sorgt aufgrund seines Gewichts dafür, daß der Riegel 36 in Abwesenheit von äußeren (manuellen) Kräften in seiner in Figur 1
gezeigten Verriegelungsstellung angeordnet ist.
Der Grundkörper 1 8 weist im Bereich zwischen dem oberen und unteren Kupplungsabschnitt
20, 22 ein Distanzstück 44 auf, das im montierten Zustand einerseits auf dem unteren Container 4, genauer gesagt, auf dessen Eckbeschlag 8 aufliegt und
andererseits als Auflager für den oberen Container 2 dient, so daß die Container 2,
4 in einem der Dicke des Distanzstücks 44 entsprechenden, definierten Abstand zueinander angeordnet sind.
Der untere Kupplungsabschnitt 22 weist einen mit dem Grundkörper 18 einstückig
ausgebildeten, im wesentlichen quaderförmigen unteren Schaftabschnitt 46 auf, der
mit einem sich konisch nach unter verjüngenden Einführungsabschnitt 48 versehen ist. Der untere Schaftabschnitt 46 weist eine solche Erstreckung B (siehe Figur 1)
in Richtung der Erstreckung des Langlochs 16 des unteren Eckbeschlags 8 auf, daß
eine Relativbewegung der Verriegelungsvorrichtung in dem Langloch 16 des
Eckbeschlags 8 des unteren Containers 4 in Längsrichtung des Langlochs 16 möglich ist. Aus der in Figur 1 gezeigten Verriegelungsstellung wäre eine Bewegung
der Verriegelungsvorrichtung nach rechts innerhalb des Langlochs 16 möglich, bis
die in Figur 1 rechte Seitenfläche des Schaftabschnitts 46 mit dem rechten sich in
Vertikalrichtung erstreckenden Abschnitt des Eckbeschlags 8 berühren würde.
Ein Verriegelungskörper 50 mit einem an diesem ausgebildeten Verriegelungsvor-
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sprung 52 ist beweglich innerhalb einer in dem unteren Schaftabschnitt 46
ausgebildeten Ausnehmung 54 an dem unteren Schaftabschnitt 46 angeordnet. Der den Verriegelungsvorsprung aufweisende Verriegelungskörper 50 ist gleitend - in
einer in Figur 1 horizontal angeordneten Ebene - geführt und ist im wesentlichen als
länglicher Quader ausgebildet. In Figur 1 ist der Verriegelungsvorsprung 52 in seiner
Verriegelungsstellung angeordnet, in der der Verriegelungsvorsprung 52 derart von
dem unteren Kupplungsabschnitt 22 absteht, daß er im montierten Zustand mit dem oberen Eckbeschlag 8 des unteren Containers 4 hintergreifend in Eingriff ist. Der
bewegliche Verriegelungskörper 50 ist ferner in eine Ruhestellung bringbar (vgl.
Figuren 4 und 1 5), in der der Verriegelungsvorsprung 52 - gegenüber der in Figur
1 gezeigten Verriegelungsstellung - eingezogen ist und im wesentlichen innerhalb
der Ausnehmung 54 angeordnet ist.
Der Verriegelungsvorsprung 52 weist eine schräg verlaufende untere Führungsfläche
56, die im montierten Zustand (vgl. Figur 1) im wesentlichen in einem Winkel
zwischen 40° und 60° gegenüber einer horizontalen Ebene geneigt ist, sowie eine leicht konkav gekrümmte obere Führungsfläche 58 auf, die einem Abschnitt des
Eckbeschlags 8 des unteren Containers 4 gegenüberliegt und diesen im montierten Zustand hintergreift. Die obere Führungsfläche 58 ist entsprechend dem Abschnitt
des Eckbeschlags 8 geformt. Die vordere Stirnfläche 60 des Verriegelungskörpers 50 ist abgeflacht und erstreckt sich im wesentlichen in einer vertikalen Ebene.
In den Verriegelungskörper 50 ist eine Schraube 62, die vertikal angeordnet ist,
eingeschraubt und wirkt als Anschlag oder Bewegungsbegrenzung für die Bewegung des Verriegelungskörpers 50, so daß dieser dadurch, daß der Schraubenkopf
der Schraube 62, wie Figur 1 veranschaulicht, in der Verriegelungsstellung des Verriegelungsvorsprungs 52 an einer inneren Oberfläche des Schaftabschnitts 46
zur Anlage kommt, nicht weiter von dem unteren Schaftabschnitt 46 absteht, als in Figur 52 dargestellt ist. Die Schraube 62 kann - in Figur 1 von oben - durch eine
in dem Grundkörper 1 8 und dem oberen Kupplungsabschnitt 20 ausgebildeten Ausnehmung in den Verriegelungskörper 50 eingeschraubt werden.
Ein Vorspannorgan in Form einer Spiralfeder 64 zum Vorspannen des Verriegelungskörpers
50 in seine - in Figur 1 dargestellte - Verriegelungsstellung ist innerhalb der Ausnehmung 54 angeordnet und liegt einerseits an einem Abschnitt des unteren
Schaftabschnitts 46 und andererseits an dem Verriegelungskörper 50 an. Die Spiralfeder 64 ist so komprimiert, daß der Verriegelungskörper 50 mit dem
Verriegelungsvorsprung 52 in die Verriegelungsstellung gedrückt wird.
In der Darstellung der Figur 1 ist die Verriegelungsvorrichtung als sogenannter
Midlock eingesetzt, während die Verriegelungsvorrichtung in Figur 4 als sogenannter
Stacker eingesetzt ist. Bei der Verwendung als Midlock ist der Verriegelungsvorsprung
52 hintergreifend in Eingriff mit dem Eckbeschlag 8 und weist bezogen auf den Container 4 nach außen. In dem Eckbeschlag 8 ist in nicht dargestellter Weise
in Bezug auf den Container 4 weisenden Wand ein Langloch als Durchbruch ausgebildet, durch welches der Verriegelungskörper 50 manuell von außen in seine
Ruhestellung verschoben werden kann, um den Verriegelungsvorsprung 52 außer Eingriff mit dem Eckbeschlag 8 zu bringen.
Bei der in Figur 4 dargestellten Verwendung als Stacker wirkt der Verriegelungskörper
50 mit einer nach innen in bezug auf den Container 4 weisenden Wand des Eckbeschlags 8 derart zusammen, daß der Verriegelungskörper 50 in seiner
Ruhestellung angeordnet ist, in der die Spiralfeder 64 komprimiert ist. Der Verriegelungsvorsprung 52 ist fast vollständig innerhalb der Ausnehmung 54
angeordnet und nicht hintergreifend in Eingriff mit einem Abschnitt des Eckbeschlags
8. Bei dieser Verwendungsweise sind die Container 2 und 4 durch den Stacker lediglich gegen Verrutschen, nicht jedoch gegen ein Abheben gesichert. Die
Verriegelungsvorrichtung kann zusammen mit dem oberen Container 2 durch eine in Figur 4 vertikale Bewegung nach oben aus dem Eckbeschlag 8 des unteren
Containers 4 herausgezogen werden. Die in bezug auf die Container 2, 4 nach innen, d.h. in Figur 4 nach rechts weisenden äußeren Begrenzungsflächen des
Führungsabschnitts 30 des oberen Kupplungsabschnitts 20 einerseits und des unteren Schaftabschnitts 46 andererseits sind gegenüber einem Abschnitt des
Eckbeschlags 6 bzw. 8 angeordnet und fluchten miteinander (in einer Projektion).
In der Frontansicht der Figuren 2 und 5 ist auf einem an dem Grundkörper 18
befestigten Schild die jeweilige Verwendung der Verriegelungsvorrichtung als Midlock (Figuren 1 bis 3) oder als Stacker (Figuren 4 und 5) ersichtlich.
Das in den Figuren 6 bis 8 abgebildete Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Verriegelungsvorrichtung weist im wesentlichen die gleichen Merkmale auf wie die
anhand der Figuren 1 bis 5 beschriebene Verriegelungsvorrichtung. Gleiche Bezugszeichen sind deshalb in den Figuren 6 bis 8 für zuvor beschriebene Teile
verwendet, und zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf die obigen
Beschreibungen verwiesen. Dieses Ausführungsbeispiel weist zusätzlich eine mit dem Verriegelungskörper 50zusammenwirkende erfindungsgemäße Entriegelungseinrichtung
66 zum manuellen Bewegen des Verriegelungskörpers 50 zwischen der Verriegelungsstellung und der Ruhestellung, vorzugsweise zum Bewegen entgegen
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der Vorspannrichtung des als Spiralfeder 64 ausgebildeten Vorspannorgans auf, so
daß der Verriegelungskörper 50 mit Verriegelungsvorsprung 52 manuell in die Ruhestellung bewegt werden kann, in der der Verriegelungsvorsprung 52 außer
Eingriff mit einem Abschnitt des Eckbeschlags 8 des (unteren) Containers 4 ist und
nicht oder nur minimal von dem unteren Kupplungsabschnitt 22 absteht.
Die Entriegelungseinrichtung 66 weist ein im wesentlichen in dem Grundkörper 1 8
axial beweglich gelagertes flexibles Elemente in Form eines Stahlseils 68 und ein
an einem äußeren Ende des flexiblen Elements außerhalb des Grundkörpers 18 angeordnetes Betätigungsglied 70 zur manuellen Betätigung der Entriegelungseinrichtung
66 auf. Das in einer innerhalb des unteren Schaftabschnitts 46 ausgebildeten Ausnehmung 72 angeordnete freie Ende des Stahlseils 68 ist mittels einer
Schraube 74, die in den Verriegelungskörper 50 eingeschraubt ist, mit dem
Verriegelungskörper 50 lösbar verbunden. Durch eine axiale Verschiebung des Stahlseils 68 mittels des Betätigungsglieds 70 kann der Verriegelungskörper 50 mit
dem Verriegelungsvorsprung 52 zwischen der Verriegelungsstellung und der Ruhestellung hin und her bewegt werden. Durch Herausziehen des Stahlseils 68
durch Bewegen des Betätigungsglieds 70 in Figur 6 nach links wird der Verriegelungskörper
entgegen der Federkraft der Spiralfeder 64 in seine Ruhestellung bewegt, so daß der Verriegelungsvorsprung 52 von seiner den oberen Eckbeschlag
8 des unteren Containers 4 hintergreifenden Eingriffsstellung freikommt, so daß die
Verriegelungsvorrichtung zusammen mit dem oberen Container 2 durch eine Vertikalbewegung von dem Eckbeschlag 8 des unteren Containers 4 freikommen
kann.
Eine Arretiereinrichtung 76, die mit der Entriegelungseinrichtung 66 zusammenwirkt,
dient dazu, den Verriegelungskörper 50 in seiner Ruhestellung zu arretieren. Hierzu weist die Arretiereinrichtung 76 einen an dem Stahlseil 68 befestigten, auf
dieses aufgepreßten Stopper 78 und einen mit dem Stopper zusammenwirkenden, an dem Grundkörper 18 ausgebildeten Anschlag 80 auf, an dem, wenn der
Verriegelungskörper 50 in seiner Ruhestellung ist, der Stopper 78 (nicht dargestellter
Weise) zur Anlage kommt.
Bei dem in Figur 9 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Verriegelungsvorrichtung ist der den Verriegelungsvorsprung 52 aufweisende Verriegelungskörper
50 mittels eines Gelenks 82 verschwenkbar an dem Grundkörper 18 gelagert, so daß der Verriegelungsvorsprung 52 durch eine Schwenkbewegung
in und außer Eingriff mit einem - in Figur 9 nicht dargestellten - oberen Eckbeschlag
eines unteren Containers gebracht werden kann. Der Verriegelungskörper 50 mit
Verriegelungsvorsprung 52 ist in seiner Verriegelungsstellung dargestellt, in welcher
der Verriegelungsvorsprung 52 mit einem Eckbeschlag eines Containers hintergreifend
in Eingriff ist. Durch Verschwenken - in Figur 9 nach links - kann der Verriegelungsvorsprung 52 - in seine Ruhestellung gebracht werden, in welcher der
Verriegelungsvorsprung 52 außer Eingriff mit dem Eckbeschlag ist.
Mittels einer Vorspann- und Arretiereinrichtung 84 kann der Verriegelungskörper 50,
der mit einer Ausnehmung 86 versehen ist, in seiner Verriegelungsstellung arretiert
werden, in welcher er nicht verschwenkbar ist und der Verriegelungsvorsprung absteht. Die Vorspann- und Arretiereinrichtung 84 weist als Vorspannorgan eine
Spiralfeder 88 auf, die einen Bolzen 90 in Richtung auf die Ausnehmung 86 vorspannt. Der Kolben 90 ist mit einer Betätigungsstange 92 gekoppelt, die an
einem Ende ein Betätigungsglied 94 trägt, mit dem die Stange 88 und der Kolben 90 manuell hin und her bewegt werden können. An der Stange 92 ist ein Stopper
96 befestigt, der mit einem an einer Erweiterung 98 des Grundkörpers 18
angeordneten Anschlag 100 zusammenwirkt, so daß der Kolben 90 in der in Figur
9 dargestellten Entriegelungsstellung entgegen der Kraft der Spiralfeder 88 gehalten
werden kann oder aber in seine nicht dargestellte Verriegelungsstellung innerhalb
der Ausnehmung 86 gehalten werden kann.
Der obere Kupplungsabschnitt 20 weist eine an einem oberen Schaftabschnitt 24
befestigte, sich im wesentlichen - in Figur 9 - in Horizontalrichtung erstreckende
Verriegelungsnase 102 auf, die mit einem unteren Eckbeschlag eines oberen Containers in Eingriff gebracht werden kann, wobei in Eingriffsstellung der
Endabschnitt 104 der Verriegelungsnase 102 durch ein in dem Eckbeschlag ausgebildetes Langloch ragt. Auf diese Weise kann der obere Kupplungsabschnitt
20 in nur einer definierten Stellung an den Eckbeschlag des Containers in Eingriff
kommen.
Der Grundkörper 18 ist mit einem Distanzstück 44 ausgebildet, das im montierten
Zustand zwischen zwei zu verbindenden Containern angeordnet ist, für einen definierten Abstand zwischen den beiden Containern sorgt und als Auflage für die
Gewichtskräfte der oberen Container eines Containerstapels wirkt.
In den Figuren 10, 11 und 12 sind unterschiedliche Einsatz- und Verwendungsmöglichkeiten
der zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtungen dargestellt.
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Figur 10 veranschaulicht die Verwendung erfindungsgemäßer Verriegelungsvorrichtungen,
die durch das Symbol 106 gekennzeichnet sind, zusammen mit sogenannten halbautomatischen Verriegelungsvorrichtungen (Twistlock), diedurch
das Symbol 108 gekennzeichnet sind. Bei den mit 106 gekennzeichneten erfindungsgemäßen Vorrichtungen kann es sich um solche handeln, die in dem
ersten und dritten Ausführungsbeispiel beschrieben sind. Bei den mit 108
bezeichneten Vorrichtungen kann es sich einerseits um solche erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtungen handeln, die in dem zweiten Ausführungsbeispiel
beschrieben sind, oder aber um solche, die als klassische "Twistlocks" bezeichnet
werden und etwa in der deutschen Patentschrift DE 44 04 392 beschrieben sind. Zwei je fünf übereinander gestapelte Container aufweisende Stapel sind an Bord
eines Schiffes verstaut. Zwischen dem linken und rechten Stapel ist eine standardisierte Fuge mit einer Breite von 76mm ausgebildet. In nicht dargestellter
Weise können weitere Containerstapel hinter dem dargestellten Stapel angeordnet sein.
In den der Fuge zugewandten Eckbeschlägen der Container sind Verriegelungsvorrichtungen
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel (vgl. Figuren 1 bis 3) angeordnet, während an den Außenbereichen der beiden Stapel jeweils herkömmliche
halbautomatische Verriegelungsvorrichtungen oder Verriegelungsvorrichtungen gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel (vgl. Figuren 6 bis 8) verwendet werden,
d.h. solche Verriegelungsvorrichtungen, die manuell entriegelt werden können, indem ein Verriegelungsvorsprung 52 durch äußere Einwirkung aus seiner
Verriegelungsstellung in eine Ruhestellung gebracht werden kann, in der der Verriegelungsvorsprung 52 außer Eingriff mit einem Abschnitt des Eckbeschlags
kommt. Die im Bereich der Fuge angeordneten Verriegelungsvorrichtungen 106 werden als sogenannte Midlocks entsprechend Figur 1 eingesetzt, wobei der
Verriegelungsvorsprung 52 in Richtung auf die Fuge weist. In der Verriegelungsstellung
ist der Verriegelungsvorsprung 52 mit dem oberen Eckbeschlag des jeweils unteren Containers hintergreifend in Eingriff.
Figur 11 veranschaulicht die Verwendung einer erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung
als sogenannter Stacker, wobei im Bereich der Fuge Verriegelungsvorrichtungen nach dem ersten Ausführungsbeispiel angeordnet sind, deren Verriegelungsvorsprünge
in der Ruhestellung angeordnet sind und von der zwischen den beiden Stapeln ausgebildeten Fuge weg in Richtung auf den Container weisen
(vgl. Figur 4). Bei der dargestellten Verwendung als Stacker sind die im Bereich der
Fuge angeordneten Verriegelungsvorrichtungen lediglich vorgesehen, um ein
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Verrutschen der Container in Querrichtung zu verhindern, nicht jedoch ein Abheben
der Container voneinander. Um ein Abheben zu verhindern, ist ein beide jeweils vier
Container umfassende Stapel überdeckender 40'-Container als oberste Schicht vorgesehen. Im Außenbereich sind in den Eckbeschlägen der Container halbautomatisch
Twistlocks herkömmlicher Bauart oder erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtungen
gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel (vgl. Figuren 6 bis 8) vorgesehen, die einerseits eine Querverschiebung und andererseits ein
Abheben der Container voneinander verhindern.
Sollen die gemäß Figur 11 gestapelten Container abgehoben werden, so wird
zunächst der 40'-Container mit Hilfe eines Spreaders abgehoben, nachdem die äußeren Verriegelungsvorrichtungen, die als sogenannte halbautomatische
Verriegelungsvorrichtungen ausgebildet sind, manuell entriegelt wurden. Anschließend
werden die 20'-Container vertikal nach oben abgehoben, nachdem die im äußeren Bereich angeordneten Verriegelungsvorrichtungen manuell entriegelt
wurden.
In Figur 12 sind als sogenannte Midlocks eingesetzte erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtungen
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel (Figuren 1 bis 3) im Außenbereich der Containerstapel in den Eckbeschlägen angeordnet und
verhindern eine Querbewegung und ein Abheben der Container. Im Bereich der von
außen nicht zugänglichen Fuge zwischen den beiden Containerstapeln können herkömmliche halbautomatische Verriegelungsvorrichtungen (Twistlocks) eingesetzt
werden, deren unterer Verriegelungsvorsprung in einer Ruhestellung angeordnet ist.
Alternativ können im Bereich der Fuge erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtungen
gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel (Figuren 6 bis 8) angeordnet sein, d.h. daß die Verriegelungsvorrichtungen 106 mit der zuvor beschriebenen
Entriegelungseinrichtung 66 und Arretiereinrichtung 76 ausgestattet sind. Auch können alternativ im Bereich der Fuge erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtungen
gemäßdem ersten Ausführungsbeispiel angeordnet sein, die als Stacker (vgl. Fig. 4) eingesetzt werden. Die im Außenbereich angeordneten Verriegelungsvorrichtungen
106 sind so angeordnet, wie in Figur 1 oder 6 dargestellt ist, d.h.
daß die Verriegelungsvorsprünge hintergreifend mit einem Abschnitt jedes Eckbeschlags in Eingriff sind und nach außen weisen. Die Verriegelungsvorrichtungen
106 können manuell von außen so betätigt werden, daß die Verriegelungsvorsprünge
52 in ihre Ruhestellung kommen. In diesem Zustand können die Container zusammen mit den Verriegelungsvorrichtungen durch eine vertikale
Aufwärtsbewegung auf einfache Weise von dem jeweils unteren Container
abgehoben werden. Zur Befestigung des 40'-Containers an zwei 20'-Containern
können herkömmliche Twistlocks oder erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtungen gemäß dem ersten (Fig. 1 bis 3) oder zweiten Ausführungsbeispiel (Fig.
6 bis 8) verwendet werden.
Die Figuren 13 bis 16 veranschaulichen den Verriegelungsvorgang während des
Absenkens der erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung zusammen miteinem von einem Containerkran (sogenannter Spreader) getragenen Containers, der auf
einem unteren Container abgesetzt und mittels der erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung
mit dem unteren Container verbunden werden soll.
Die in Figur 13 an dem Container hängende Verriegelungsvorrichtung ist an dem
unteren Eckbeschlag zuvor manuell befestigt worden, indem der obere Kupplungsabschnitt
20 in den Hohlraum 10 durch das Langloch 14 des Eckbeschlags 6 eingeführt und die gesamte Verriegelungsvorrichtung nach dem Einführen um eine
vertikale Längsachse verdreht worden ist, so daß die Verriegelungsvorsprünge 26,
28 hintergreifend mit dem Eckbeschlag 6 in Eingriff gekommen sind. Während des Verdrehens der Verriegelungsvorrichtung ist der Riegel 36 aufgrund des Gewichts
des Pendelabschnitts 42 in die Verriegelungsstellung gekommen, in der der Verriegelungsabschnitt 40 eine Rückdrehung entgegen der zuvor beschriebenen
Drehung der Verriegelungsvorrichtung dadurch verhindert, daß der Verriegelungsabschnitt
40 mit einem Abschnitt des Eckbeschlags 6 in Berührung kommt. Auf diese Weise ist die Verriegelungsvorrichtung vor einem Herausfallen aus dem
Eckbeschlag 6 gesichert. Um die Verriegelungsvorrichtung von dem Eckbeschlag
6 wieder zu lösen, müßte der Riegel 36 manuell derart verdreht werden, daß der Verriegelungsabschnitt 40 nicht mehr einer Rückdrehung der Verriegelungsvorrichtung
um eine - vertikale - Längsachse der Verriegelungsvorrichtung entgegensteht,
so daß die Verriegelungsvorsprünge 26, 28 außer Eingriff mit dem Eckbeschlag 6 kommen und der obere Kupplungsabschnitt 20 aus dem Hohlraum
10 durch das Langloch 14 aus dem Eckbeschlag 6 herausgezogen werden kann.
In Figur 14 ist die Verriegelungsvorrichtung zusammen mit dem oberen Container
soweit vertikal abgesenkt worden mittels des Spreaders, daß die untere Führungsfläche
56 in Kontakt mit einem Abschnitt des Eckbeschlags 8 des unteren Containers 4 kommt. Hierbei entsteht aufgrund der schrägen Anordnung der
unteren Führungsfläche 56 eine Kraft, die auf den Verriegelungskörper 50 wirkt mit
einer Kraftkomponente, die den Verriegelungskörper 50 entgegen der Vorspannkraft
der Spiralfeder 64 in Richtung auf die Ruhestellung des Verriegelungsvorsprungs 52
und des Verriegelungskörpers 50 bewegt, bis der in Figur 1 5 dargestellte Zustand
erreicht ist, in dem der Verriegelungskörper 50 fast vollständig innerhalb der Ausnehmung 54 in dem unteren Schaftabschnitt 46 angeordnet ist. Während der
Bewegung in Richtung der Ruhestellung wird in der Spiralfeder 64 Energie gespeichert.
Während der weiteren Absenkbewegung gleitet die vordere Stirnfläche 60 des
Verriegelungsvorsprungs 52 entlang dem Abschitt des Eckbeschlags 8 und kommt dann kurz vor dem in Figur 16 dargestellten Zustand von dem Abschnitt des
Eckbeschlags 6 frei. Während dieses Freikommens wird der Verriegelungskörper 50 zusammen mit dem Verriegelungsvorsprung 52 durch die Federkraft der Spiralfeder
64 in die in Figur 16 dargestellte Verriegelungsstellung bewegt. Während dieser
Bewegung wird die zuvor in der Spiralfeder 64 gespeicherte Energie zur Bewegung des Verriegelungskörpers 50 verwendet. In dem in Figur 16 dargestellten Zustand
ist der Verriegelungsvorsprung 52 hintergreifend in Eingriff mit dem Eckbeschlag 8
des unteren Containers 4. Die Verriegelungsvorrichtung sowie der abgesenkte Container haben im wesentlichen eine reine Abwärtsbewegung in Vertikalrichtung
ausgeführt, ohne in horizontaler Richtung bewegt worden zu sein.
Die Figuren 17 bis 20 veranschaulichen ein Außer-Eingriff-Kommen eines unteren
Kupplungsabschnitts 22 der erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung während des Anhebens eines oberen Containers 2 und Abhebens von einem unteren
Container 4. Jeweils links in der Figur ist die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß
des ersten Ausführungsbeispiels und jeweils rechts im Bild eine herkömmliche Drehverriegelung (Twistlock) zur Verbindung der Container vorgesehen. Figur 1 7
zeigt die Verriegelungsstellung, in der der obere Container 2 von dem unteren Container 4 getragen wird. Die Verriegelungsvorsprünge der rechten Drehverriegelung
108 sowie der Verriegelungsvorsprung 52 des unteren Kupplungsabschnitts 22 sowie die Verriegelungsvorsprünge 26 und 28 des oberen Kupplungsabschnitts
20 sind hintergreifend in Eingriff mit dem Eckbeschlag 6 des oberen Containers 2 bzw. dem Eckbeschlag 8 des unteren Containers 4.
In Figur 18 ist der untere Kupplungsabschnitt der Drehverriegelung 108 durch
manuelles Betätigen eines Handhebels außer Eingriff mit dem oberen Eckbeschlag des unteren Containers 4 und der obere Container 2 ist durch Anheben desselben
mittels des Spreaders bereits etwas schräg gestellt. Der Verriegelungsvorsprung 52
der - linken - erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung 106 ist mit der konkaven
oberen Führungsfläche 58 in Kontakt miteinem Abschnitt des oberen Eckbeschlags
·&idigr;
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8 des unteren Containers 4. In der in Figur 18 dargestellten Stellung wird die linke
Hälfte des Containers 2 noch an dem unteren Eckbeschlag 8 des unteren Containers 4 zurückgehalten. Aufgrund der schrägen, konvexen Anordnung der
oberen Führungsfläche 58 des Verriegelungskörpers 50 sowie einer gegebenenfalls durch den Spreader aufgebrachten Kraft wird der obere Container 2 und die
Verriegelungsvorrichtung 106 nach rechts verschoben, wobei der untere Kupplungsabschnitt
22 innerhalb des Langlochs des Eckbeschlags 8 in Richtung der Längserstreckung des Langlochs nach rechts bewegt wird. Die Erstreckung B des
unteren Kupplungsabschnitts 22 in Richtung des Langlochs ist so gewählt, daß eine
solche Bewegung in Verschieberichtung möglich ist.
Der obere Container 2 kommt aufgrund der weiteren Bewegung in die in Figur 19
dargestellte Stellung, in welcher der Verriegelungsvorsprung 52 vollständig von einer hintergreifenden Eingriffsstellung relativzu dem Eckbeschlag 8 freigekommen
ist. Dadurch wirkt keine Zugkraft mehr nach unten an der linken Seite des oberen
Containers 2, so daß dieser in die in Figur 20 dargestellte Stellung kommen kann,
in der der obere Container 2 im wesentlichen horizontal angeordnet ist und vollständig von dem unteren Container 4 freigekommen ist. Die Verriegelungsvorrichtungen
108 bzw. 106 sind vollständig von dem Eckbeschlag 8 des unteren Containers 4 freigekommen. Der obere Container 2 kann mit Hilfe des Spradders
weitertransportiert und an einem Ort an Land abgestellt werden. Vordem Absetzen
des Containers 2 werden die Verriegelungsvorrichtungen 106,108 manuell aus den
Eckbeschlägen 6 gelöst. Hierzu wird auf die zuvor beschriebene Weise der Riegel 36 (siehe Figur 1) manuell verschwenkt, so daß die Verriegelungsvorrichtung relativ
zum Eckbeschlag 6 verdreht werden kann, so daß die Verriegelungsvorsprünge 26, 28 außer Eingriff mitdem Eckbeschlag 6 kommen. Derzuvor beschriebene Vorgang
betrifft beispielsweise eine Anordnung von Containern gemäß Figur 10. Die erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtung 106 kann dabei im Bereich der von
außen nicht zugänglichen Fuge zwischen den Containerstapeln plaziert sein.
In nicht dargestellter Weise ist es mit der erfindungsgemäßen Verriegelungsvorrichtung
auch möglich, nur einen Typ zum Verbinden der Container zu verwenden. Hierzu bietet sich eine Verriegelungsvorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
an. Diese Vorrichtung kann je nach Bedarf wahlweise als sogenannter Stacker oder als halbautomatische oder vollautomatische Verriegelungsvorrichtung
sowohl im Bereich einer Fuge als auch im Außenbereich eingesetzt werden.
Claims (19)
1. Verriegelungsvorrichtung zum Verbinden von Containern an Bord von
Schiffen,
mit einem Grundkörper (18) und einem mitdiesem verbundenen oberen Kupplungsabschnitt
(20) mit einem oberen Verriegelungsvorsprung (26), der mit einem unteren Eckbeschlag (6) eines oberen Containers (2) in Eingriff bringbar ist, sowie
einem mit dem Grundkörper (18) verbundenen unteren Kupplungsabschnitt (22) mit
einem unteren Verriegelungsvorsprung (52), der mit einem oberen Eckbeschlag (8) eines unteren Containers (4) in Eingriff bringbar ist und beweglich an dem unteren
Kupplungsabschnitt (22) angeordnet ist, wobei der Verriegelungsvorsprung (52) an
einem Verriegelungskörper (50) ausgebildet und zusammen mit diesem translatorisch
bewegbar ist zwischen einer Verriegelungsstellung, in der der Verriegelungsvorsprung
(52) derart von demunteren Kupplungsabschnitt (22) absteht, daß er im montierten Zustand mit einem oberen Eckbeschlag (8) eines unteren
Containers (4) hintergreifend in Eingriff ist, und einer Ruhestellung, in der der Verriegelungsvorsprung
(52) eingezogen ist,
gekennzeichnet durch eine mit dem Verriegelungskörper (50) zusammenwirkende
Entriegelungseinrichtung (66) zum manuellen Bewegen des Verriegelungskörpers (50) zwischen der Verriegelungsstellung und der Ruhestellung, welche ein mit dem
Verriegelungskörper (50) gekoppeltes in dem Grundkörper (18) beweglich
gelagertes flexibles Element und ein an einem Ende des flexiblen Elements außerhalb des Grundkörpers (1 8) angeordnetes Betätigungsglied (70)zurmanuellen
Betätigung der Entriegelungseinrichtung aufweist.
2. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch eine Arretiereinrichtung (76), mit der der Verriegelungskörper
(50) in seiner Verriegelungsstellung und/oder Ruhestellung arretierbar ist.
3. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiereinrichtung (76) einen an dem flexiblen
Element der Entriegelungseinrichtung befestigten Stopper (78) und einen mit diesem
zusammenwirkenden an dem Grundkörper (18) ausgebildeten Anschlag (80) aufweist.
4. Verriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der den Verriegelungsvorsprung (52) aufweisende
Verriegelungskörper (50) in einer an dem unteren Kupplungsabschnitt (22)
ausgebildeten Ausnehmung (54) gleitend geführt ist.
5. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsvorsprung (52) in seiner Ruhesstellung
vollständig innerhalb der an dem unteren Kupplungsabschnitt ausgebildeten Ausnehmung (54) angeordnet ist.
6. Verriegelungssvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der den Verriegelungsvorsprung (52) aufweisende
Verriegelungskörper (50) im wesentlichen als länglicher Quader ausgebildet und im
montierten Zustand im wesentlichen in einer horizontalen Ebene bewegbar ist.
7. Verriegelungsvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsvorsprung (52) eine schräg
verlaufende untere Führungsfläche (56) und eine konkav gekrümmte obere Führungsfläche (58) aufweist.
8. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die schräg verlaufende untere Führungsfläche (56) im
montierten Zustand im wesentlichen in einem Winkel zwischen 40 und 60° gegenüber einer horizontalen Ebene geneigt ist.
9. Verriegelungsvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden
Ansprüche,
gekennzeichnet durch ein mitdem Verriegelungskörper (50) gekoppeltes Vorspannorgan
zum Vorspannen des Verriegelungskörpers in seine Verriegelungsstellung.
10. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Vorspannorgan als Spiralfeder (64) ausgebildet
ist.
11. Verriegelungsvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden
Ansprüche, bei der der obere Kupplungsabschnitt (20) zum in Eingriff bringen in ein
Langloch (14) eines Eckbeschlages (6) eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Kupplungsabschnitt (20) zwei Verriegelungsvorsprünge
(26, 28) aufweist, die starr an einem oberen Schaftabschnitt
(24) angeordnet sind und in ein Langloch (14) eines Eckbeschlages (6) eines
Containers (2) einführbar sind und durch eine Drehbewegung der Verriegelungsvorrichtung
relativ zu dem Eckbeschlag (6) mit diesem hintergreifend in Eingriff kommen.
12. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Verriegelungsvorsprünge (26, 28) im
wesentlichen nach Art eines gegenüber dem oberen Schaftabschnitt (24) verdreht angeordneten Quaders ausgebildet sind.
13. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der obere Schaftabschnitt (24) zwei gegenüberliegende
Führungsabschnitte (30, 32) aufweist, die im verriegelten Zustand in diagonal gegenüberliegenden Eckabschnitten des Langlochs (14) des Eckbeschlages
(6) liegen.
14. Verriegelungsvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem Grundkörper (18) ein verschwenkbarer Riegel
(36) angeordnet ist, der im verriegelten Zustand mit einem Abschnitt in einem Eckabschnitt des Langlochs (14) des Eckbeschlages (6) angeordnet ist und eine
Drehbewegung der Verriegelungsvorrichtung relativ zum Eckbeschlag (6) verhindert.
15. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der verschwenkbare Riegel (36) einen Pendelabschnitt
(42) aufweist, der den Riegel (36) aufgrund seines Gewichtes in eine Stellung bringt, in der die Drehbewegung der Verriegelungsvorrichtung verhindert ist.
16. Verriegelungsvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daßder Grundkörper (1 8) einen zwischen dem oberen und
unteren Kupplungsabschnitt (20, 22) angeordnetes Distanzstück (44) aufweist, das
im montierten Zustand zwischen zwei Containern (2, 4) liegt.
17. Verriegelungsvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der untere Kupplungsabschnitt (22) einen mit dem
Grundkörper (18) fest verbundenen unteren Schaftabschnitt (46) aufweist, der im
wesentlichen quaderförmig ist und einen konischen unteren Einführungsabschnitt
(48) aufweist.
18. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der untere Schaftabschnitt (46) eine solche
Erstreckung (B) in Verschieberichtung aufweist, daß eine Relativbewegung der
Verriegelungsvorrichtung in einem Langloch (16) eines unteren Containers (4) in Längsrichtung des Langlochs (16) möglich ist.
19. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Erstreckung (B) des unteren Schaftabschnitts so
gewählt ist, daß der untere Veriegelungsvorsprung (52) durch die Relativbewegung
der Verriegelungsvorrichtung aus einer hintergreifenden Eingriffsstellung von dem
Eckbeschlag (6) freikommt.
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| DE29723812U DE29723812U1 (de) | 1997-09-19 | 1997-09-19 | Verriegelungsvorrichtung zum Verbinden von Containern |
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20010601 |