DE29723569U1 - Im Ohr tragbares Hörgerät - Google Patents
Im Ohr tragbares HörgerätInfo
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- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R25/00—Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
- H04R25/60—Mounting or interconnection of hearing aid parts, e.g. inside tips, housings or to ossicles
- H04R25/609—Mounting or interconnection of hearing aid parts, e.g. inside tips, housings or to ossicles of circuitry
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Description
GR 97 G 3445
Beschreibung
Im Ohr tragbares Hörgerät
Die Erfindung betrifft ein im Ohr tragbares Hörgerät, mit einer in den Gehörgang einsetzbaren Gehäuseschale, die an ihrem
distalen Ende durch eine auf den äußeren Gehäuseschalenrand klebbare Faceplate verschließbar ist, wobei in der Gehäuseschale
und an der Faceplate Hörgerätebauteile angeordnet sind.
Ein Hörgerät dieser Art ist aus der DE-41 21 311 Cl bekannt.
Wird bei im Ohr tragbaren Hörgeräten eine individuelle Gehäuseschale vorgesehen, so wird diese Schale anhand eines Ohrabdruckes
hergestellt. Des weiteren werden zum stirnseitigen Verschluß der Gehäuseschalen gleichartige Faceplates verwendet,
die auf den distalen Rand der Gehäuseschalen geklebt werden. Danach wird ein überstehender Randabschnitt der Faceplate
abgetrennt und der Übergang von der Faceplate auf die Gehäuseschale bearbeitet. Bei den bekannten, in den Gehörgang
einsetzbaren Hörhilfen sind Hörgerätebauteile, wie Mikrofon, Verstärker, Hörer, Schaltmittel, Steller usw., einerseits in
der Gehäuseschale und andererseits an der Faceplate angebracht. Wenn ein Hörgerätebauteil eines derartigen In-dem-Ohr-Hörgerätes
repariert, ersetzt oder durch ein anderes Funktionsbauteil ausgewechselt werden muß, ist es erforderlich,
die Faceplate z.B. durch einen Sägevorgang von der Gehäuseschale zu trennen. Dies ist sehr zeitaufwendig und führt
häufig zur Zerstörung der Faceplate und/oder der Gehäusescha-Ie.
Um das Auswechseln wenigstens eines Teils der Hörgerätebauteile zu vereinfachen, ist es bekannt, in der Faceplate eine
Öffnung auszusparen, in die ein auswechselbarer Träger mit Hörgerätebauteilen einsetzbar ist.
GR 97 G 3445
Beim Befestigen der Faceplate an der Gehäuseschale gelangt der dünnflüssige Klebstoff auch in das Gehäuseinnere und
führt zu Funktionsstörungen bei Hörgerätebauteilen, wie bei Schaltmitteln oder Stellern, oder verklebt den auswechselbaren
Träger mit dem Öffnungsrand der Faceplate. Aufgabe der Erfindung ist es, diese Funktionsstörungen zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird durch ein Hörgerät gemäß Schutzanspruch 1 gelöst. Bei einem In-dem-Ohr-Hörgerät (IdO-Hörgerät) mit in
der Faceplate auswechselbar angeordnetem Einsatz als Träger für Hörgerätebauteile ist vorgesehen, daß die Faceplate wenigstens
eine Öffnung zur Aufnahme eines Einsatzes aufweist, der als auswechselbarer Träger für wenigstens ein Hörgerätebauteil
ausgebildet ist, wobei an der Gehäuseinnenseite der Faceplate im Bereich des Randes der Öffnung eine An- oder
Ausformung vorgesehen ist. Die erfindungsgemäß an den gefährdeten Stellen der Faceplate - wo es erfahrungsgemäß zu einem
unerwünschten Verkleben von Hörgerätebauteilen bzw. zum unerwünschten Verkleben des Einsatzes und der Einsatzöffnung der
Faceplate kommt - vorgesehene An- oder Ausformung an der Gehäuseinnenseite der Faceplate bildet eine Barriere oder Sperre
für den Klebstoff.
In vorteilhafter Ausbildung ist die Anformung als ein auf der
Gehäuseinnenseite der Faceplate angeformter Steg ausgebildet. Die Höhe des angeformten Steges der regelmäßig aus Kunststoff
bestehenden Faceplate kann bis etwa 1 mm betragen.
Wenn sich dieser Steg der Faceplate von der Innenseite her an den äußeren, distalen Gehäuseschalenrand anschließt, ergibt
sich eine verbesserte Klebeverbindung, da sich die Klebefläche vom stirnseitigen Gehäuseschalenrand bis zum innen anliegenden
Steg erstreckt, wobei die Klebeverbindung zwischen dem
GR 97 G 3445
freien Stegende und der Gehäuseschale in einer Klebstoff-Kehle
endet.
endet.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
anhand der Zeichnungen.
Es zeigen:
Figur 1 ein erfindungsgemäßes IdO-Hörgerät mit auf die Gehäuseschale
aufgesetzter, noch nicht bearbeiteter Faceplate, wobei in einer Öffnung der Faceplate ein auswechselbarer, mit
Hörgerätebauteilen bestückter Einsatz vorgesehen ist,
Hörgerätebauteilen bestückter Einsatz vorgesehen ist,
Figur 2 eine Detailansicht von II gemäß Figur 1,
15
15
Figur 3 eine Draufsicht auf eine Faceplate mit einem Einsatz,,
Figur 4 eine Draufsicht auf eine Faceplate mit einer Öffnung für einen auswechselbaren Einsatz.
In Figur 1 ist ein sogenanntes custom-made IdO-Hörgerät 1
dargestellt, auf dessen individuell dem Gehörgang des jeweiligen Hörgerätebenutzers angepaßte Gehäuseschale 2 eine noch nicht bearbeitete Faceplate 4 aufgeklebt ist. Die birnenförmig gestaltete Gehäuseschale 2 ist mit ihrem proximalen Ende 19 in den Gehörgang einsetzbar, so daß der Schallausgang des Hörers 7 zum Trommelfell des Benutzers gerichtet ist. Der bearbeitete äußere, distale Gehäuseschalenrand 3 wird mittels
eines relativ dünnflüssigen Klebstoffes 13 mit der Faceplate 4 verklebt und damit das Hörgerätegehäuse, nach dem Einbringen von Hörgerätebauteilen, wie z.B. des Hörers 7 oder einer nicht dargestellten Verstärkereinheit, fest verschlossen.
dargestellt, auf dessen individuell dem Gehörgang des jeweiligen Hörgerätebenutzers angepaßte Gehäuseschale 2 eine noch nicht bearbeitete Faceplate 4 aufgeklebt ist. Die birnenförmig gestaltete Gehäuseschale 2 ist mit ihrem proximalen Ende 19 in den Gehörgang einsetzbar, so daß der Schallausgang des Hörers 7 zum Trommelfell des Benutzers gerichtet ist. Der bearbeitete äußere, distale Gehäuseschalenrand 3 wird mittels
eines relativ dünnflüssigen Klebstoffes 13 mit der Faceplate 4 verklebt und damit das Hörgerätegehäuse, nach dem Einbringen von Hörgerätebauteilen, wie z.B. des Hörers 7 oder einer nicht dargestellten Verstärkereinheit, fest verschlossen.
Im gezeichneten Ausführungsbeispiel ist in eine Öffnung 14
der Faceplate 4 ein auswechselbarer Einsatz 15 eingesetzt.
der Faceplate 4 ein auswechselbarer Einsatz 15 eingesetzt.
GR 97 G 3445
Dieser Einsatz 15 ist beispielsweise mit Hörgerätebauteilen, wie einem Lautstärkeregler 5 und dem zugehörigen Potentiometer
5' sowie mit einer Programmierbuchse 8 oder einem Audio-Anschluß, bestückt. Außerdem trägt der Einsatz 15 beispielsweise
einen Batteriefederkontakt 10. Mit 6 ist ein an der Gehäuseinnenseite der Faceplate 4 angeordnetes Mikrofon bezeichnet
und die Faceplate weist eine zugehörige Schalleinlaßöffnung
20 auf. Für die Aufnahme einer nicht gezeichneten Batterie ist ein Batteriefach 9 vorgesehen, das durch einen
ebenfalls nicht dargestellten, an einer Schwenkachse 11 angelenkten Batteriefachdeckel verschließbar ist.
und die Faceplate weist eine zugehörige Schalleinlaßöffnung
20 auf. Für die Aufnahme einer nicht gezeichneten Batterie ist ein Batteriefach 9 vorgesehen, das durch einen
ebenfalls nicht dargestellten, an einer Schwenkachse 11 angelenkten Batteriefachdeckel verschließbar ist.
Die serienmäßig vorgefertigte Faceplate 4 wird durch Abtrennen eines über die Trennlinie 17 überstehenden Abschnittes
bearbeitet, bis die gewünschte Außenrand-Kontur 16 der Faceplate erreicht ist.
Um das Verkleben von Funktionsbauteilen des Hörgerätes sowie das Verkleben des Einsatzes 15 an der Einsatzöffnung 14 der
Faceplate 4 zu verhindern, ist an den erforderlichen Stellen an der Gehäuseinnenseite der Faceplate eine vorzugsweise als
Steg ausgebildete Anformung 12 vorgesehen. Eine vorteilhafte feste Klebstoffverbindung wird erreicht, wenn die Klebeverbindung
den stirnseitigen Gehäuseschalenrand und dessen AnIage zum Steg 12 mit umfaßt. Hierbei wird sich aufgrund der Kohäsionswirkung eine abschließende Klebstoff-Kehle zwischen
dem freien Stegende und der Gehäuseschaleninnenwand bilden.
den stirnseitigen Gehäuseschalenrand und dessen AnIage zum Steg 12 mit umfaßt. Hierbei wird sich aufgrund der Kohäsionswirkung eine abschließende Klebstoff-Kehle zwischen
dem freien Stegende und der Gehäuseschaleninnenwand bilden.
Claims (4)
1. Im Ohr tragbares Hörgerät (1) mit einer in den Gehörgang einsetzbaren Gehäuseschale (2), die an ihrem distalen Ende
durch eine auf den äußeren Gehäuseschalenrand (3) klebbare Faceplate (4) verschließbar ist, wobei in der Gehäuseschale
und an der Faceplate Hörgerätebauteile (5-10) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Gehäuseinnenseite (11) der Faceplate (4) wenigstens eine An- oder Ausformung (12) vorgesehen ist, die eine
Barriere für den zwischen dem distalen Gehäuseschalenrand (3) und der aufsetzbaren Faceplate (4) auftragbaren Klebstoff
(13) bildet.
2. Hörgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Faceplate (4) wenigstens
eine Öffnung (14) zur Aufnahme eines Einsatzes (15) aufweist, der als auswechselbarer Träger für wenigstens ein
Hörgerätebauteil (5, 5', 8) ausgebildet ist, wobei an der Gehäuseinnenseite der Faceplate (4) im Bereich des Randes der
Öffnung (14) eine An- oder Ausformung (12) vorgesehen ist.
3. Hörgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anformung (12) als ein
auf der Gehäuseinnenseite der Faceplate (4) angeformter Steg ausgebildet ist.
4. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die Klebstoffverbindung zwischen dem Steg (12), dem benachbarten
Außenrand (16) der Faceplate (4) und dem distalen Gehäuseschalenrand (3) erstreckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29723569U DE29723569U1 (de) | 1997-07-07 | 1997-07-07 | Im Ohr tragbares Hörgerät |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29723569U DE29723569U1 (de) | 1997-07-07 | 1997-07-07 | Im Ohr tragbares Hörgerät |
| DE19728976 | 1997-07-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29723569U1 true DE29723569U1 (de) | 1998-11-12 |
Family
ID=26038082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29723569U Expired - Lifetime DE29723569U1 (de) | 1997-07-07 | 1997-07-07 | Im Ohr tragbares Hörgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29723569U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19930935C1 (de) * | 1999-07-07 | 2000-11-23 | Auric Hoersysteme Gmbh & Co Kg | HdO-Hörgerät mit Frontplatte |
| WO2001005190A3 (de) * | 1999-07-07 | 2001-08-09 | Auric Hoersysteme Gmbh & Co Kg | Hdo-hörgerät mit frontplatte |
| DE102011083209B3 (de) * | 2011-09-22 | 2013-01-17 | Siemens Medical Instruments Pte. Ltd. | IDO-Hörinstrument mit Programmierbuchse |
| WO2018153458A1 (en) * | 2017-02-23 | 2018-08-30 | Sonova Ag | A method of sealing a module and a hearing device |
-
1997
- 1997-07-07 DE DE29723569U patent/DE29723569U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19930935C1 (de) * | 1999-07-07 | 2000-11-23 | Auric Hoersysteme Gmbh & Co Kg | HdO-Hörgerät mit Frontplatte |
| WO2001005190A3 (de) * | 1999-07-07 | 2001-08-09 | Auric Hoersysteme Gmbh & Co Kg | Hdo-hörgerät mit frontplatte |
| DE102011083209B3 (de) * | 2011-09-22 | 2013-01-17 | Siemens Medical Instruments Pte. Ltd. | IDO-Hörinstrument mit Programmierbuchse |
| WO2018153458A1 (en) * | 2017-02-23 | 2018-08-30 | Sonova Ag | A method of sealing a module and a hearing device |
| US11240614B2 (en) | 2017-02-23 | 2022-02-01 | Sonova Ag | Method of sealing a module and a hearing device |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19981224 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20010501 |