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DE29723569U1 - Im Ohr tragbares Hörgerät - Google Patents

Im Ohr tragbares Hörgerät

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Publication number
DE29723569U1
DE29723569U1 DE29723569U DE29723569U DE29723569U1 DE 29723569 U1 DE29723569 U1 DE 29723569U1 DE 29723569 U DE29723569 U DE 29723569U DE 29723569 U DE29723569 U DE 29723569U DE 29723569 U1 DE29723569 U1 DE 29723569U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
faceplate
hearing aid
housing shell
edge
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29723569U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sivantos GmbH
Original Assignee
Siemens Audiologische Technik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Audiologische Technik GmbH filed Critical Siemens Audiologische Technik GmbH
Priority to DE29723569U priority Critical patent/DE29723569U1/de
Publication of DE29723569U1 publication Critical patent/DE29723569U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
    • H04R25/60Mounting or interconnection of hearing aid parts, e.g. inside tips, housings or to ossicles
    • H04R25/609Mounting or interconnection of hearing aid parts, e.g. inside tips, housings or to ossicles of circuitry
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
    • H04R25/60Mounting or interconnection of hearing aid parts, e.g. inside tips, housings or to ossicles
    • H04R25/603Mounting or interconnection of hearing aid parts, e.g. inside tips, housings or to ossicles of mechanical or electronic switches or control elements

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Neurosurgery (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Headphones And Earphones (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)
  • Finger-Pressure Massage (AREA)

Description

GR 97 G 3445
Beschreibung
Im Ohr tragbares Hörgerät
Die Erfindung betrifft ein im Ohr tragbares Hörgerät, mit einer in den Gehörgang einsetzbaren Gehäuseschale, die an ihrem distalen Ende durch eine auf den äußeren Gehäuseschalenrand klebbare Faceplate verschließbar ist, wobei in der Gehäuseschale und an der Faceplate Hörgerätebauteile angeordnet sind.
Ein Hörgerät dieser Art ist aus der DE-41 21 311 Cl bekannt. Wird bei im Ohr tragbaren Hörgeräten eine individuelle Gehäuseschale vorgesehen, so wird diese Schale anhand eines Ohrabdruckes hergestellt. Des weiteren werden zum stirnseitigen Verschluß der Gehäuseschalen gleichartige Faceplates verwendet, die auf den distalen Rand der Gehäuseschalen geklebt werden. Danach wird ein überstehender Randabschnitt der Faceplate abgetrennt und der Übergang von der Faceplate auf die Gehäuseschale bearbeitet. Bei den bekannten, in den Gehörgang einsetzbaren Hörhilfen sind Hörgerätebauteile, wie Mikrofon, Verstärker, Hörer, Schaltmittel, Steller usw., einerseits in der Gehäuseschale und andererseits an der Faceplate angebracht. Wenn ein Hörgerätebauteil eines derartigen In-dem-Ohr-Hörgerätes repariert, ersetzt oder durch ein anderes Funktionsbauteil ausgewechselt werden muß, ist es erforderlich, die Faceplate z.B. durch einen Sägevorgang von der Gehäuseschale zu trennen. Dies ist sehr zeitaufwendig und führt häufig zur Zerstörung der Faceplate und/oder der Gehäusescha-Ie.
Um das Auswechseln wenigstens eines Teils der Hörgerätebauteile zu vereinfachen, ist es bekannt, in der Faceplate eine Öffnung auszusparen, in die ein auswechselbarer Träger mit Hörgerätebauteilen einsetzbar ist.
GR 97 G 3445
Beim Befestigen der Faceplate an der Gehäuseschale gelangt der dünnflüssige Klebstoff auch in das Gehäuseinnere und führt zu Funktionsstörungen bei Hörgerätebauteilen, wie bei Schaltmitteln oder Stellern, oder verklebt den auswechselbaren Träger mit dem Öffnungsrand der Faceplate. Aufgabe der Erfindung ist es, diese Funktionsstörungen zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird durch ein Hörgerät gemäß Schutzanspruch 1 gelöst. Bei einem In-dem-Ohr-Hörgerät (IdO-Hörgerät) mit in der Faceplate auswechselbar angeordnetem Einsatz als Träger für Hörgerätebauteile ist vorgesehen, daß die Faceplate wenigstens eine Öffnung zur Aufnahme eines Einsatzes aufweist, der als auswechselbarer Träger für wenigstens ein Hörgerätebauteil ausgebildet ist, wobei an der Gehäuseinnenseite der Faceplate im Bereich des Randes der Öffnung eine An- oder Ausformung vorgesehen ist. Die erfindungsgemäß an den gefährdeten Stellen der Faceplate - wo es erfahrungsgemäß zu einem unerwünschten Verkleben von Hörgerätebauteilen bzw. zum unerwünschten Verkleben des Einsatzes und der Einsatzöffnung der Faceplate kommt - vorgesehene An- oder Ausformung an der Gehäuseinnenseite der Faceplate bildet eine Barriere oder Sperre für den Klebstoff.
In vorteilhafter Ausbildung ist die Anformung als ein auf der Gehäuseinnenseite der Faceplate angeformter Steg ausgebildet. Die Höhe des angeformten Steges der regelmäßig aus Kunststoff bestehenden Faceplate kann bis etwa 1 mm betragen.
Wenn sich dieser Steg der Faceplate von der Innenseite her an den äußeren, distalen Gehäuseschalenrand anschließt, ergibt sich eine verbesserte Klebeverbindung, da sich die Klebefläche vom stirnseitigen Gehäuseschalenrand bis zum innen anliegenden Steg erstreckt, wobei die Klebeverbindung zwischen dem
GR 97 G 3445
freien Stegende und der Gehäuseschale in einer Klebstoff-Kehle
endet.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen.
Es zeigen:
Figur 1 ein erfindungsgemäßes IdO-Hörgerät mit auf die Gehäuseschale aufgesetzter, noch nicht bearbeiteter Faceplate, wobei in einer Öffnung der Faceplate ein auswechselbarer, mit
Hörgerätebauteilen bestückter Einsatz vorgesehen ist,
Figur 2 eine Detailansicht von II gemäß Figur 1,
15
Figur 3 eine Draufsicht auf eine Faceplate mit einem Einsatz,,
Figur 4 eine Draufsicht auf eine Faceplate mit einer Öffnung für einen auswechselbaren Einsatz.
In Figur 1 ist ein sogenanntes custom-made IdO-Hörgerät 1
dargestellt, auf dessen individuell dem Gehörgang des jeweiligen Hörgerätebenutzers angepaßte Gehäuseschale 2 eine noch nicht bearbeitete Faceplate 4 aufgeklebt ist. Die birnenförmig gestaltete Gehäuseschale 2 ist mit ihrem proximalen Ende 19 in den Gehörgang einsetzbar, so daß der Schallausgang des Hörers 7 zum Trommelfell des Benutzers gerichtet ist. Der bearbeitete äußere, distale Gehäuseschalenrand 3 wird mittels
eines relativ dünnflüssigen Klebstoffes 13 mit der Faceplate 4 verklebt und damit das Hörgerätegehäuse, nach dem Einbringen von Hörgerätebauteilen, wie z.B. des Hörers 7 oder einer nicht dargestellten Verstärkereinheit, fest verschlossen.
Im gezeichneten Ausführungsbeispiel ist in eine Öffnung 14
der Faceplate 4 ein auswechselbarer Einsatz 15 eingesetzt.
GR 97 G 3445
Dieser Einsatz 15 ist beispielsweise mit Hörgerätebauteilen, wie einem Lautstärkeregler 5 und dem zugehörigen Potentiometer 5' sowie mit einer Programmierbuchse 8 oder einem Audio-Anschluß, bestückt. Außerdem trägt der Einsatz 15 beispielsweise einen Batteriefederkontakt 10. Mit 6 ist ein an der Gehäuseinnenseite der Faceplate 4 angeordnetes Mikrofon bezeichnet
und die Faceplate weist eine zugehörige Schalleinlaßöffnung
20 auf. Für die Aufnahme einer nicht gezeichneten Batterie ist ein Batteriefach 9 vorgesehen, das durch einen
ebenfalls nicht dargestellten, an einer Schwenkachse 11 angelenkten Batteriefachdeckel verschließbar ist.
Die serienmäßig vorgefertigte Faceplate 4 wird durch Abtrennen eines über die Trennlinie 17 überstehenden Abschnittes bearbeitet, bis die gewünschte Außenrand-Kontur 16 der Faceplate erreicht ist.
Um das Verkleben von Funktionsbauteilen des Hörgerätes sowie das Verkleben des Einsatzes 15 an der Einsatzöffnung 14 der
Faceplate 4 zu verhindern, ist an den erforderlichen Stellen an der Gehäuseinnenseite der Faceplate eine vorzugsweise als Steg ausgebildete Anformung 12 vorgesehen. Eine vorteilhafte feste Klebstoffverbindung wird erreicht, wenn die Klebeverbindung
den stirnseitigen Gehäuseschalenrand und dessen AnIage zum Steg 12 mit umfaßt. Hierbei wird sich aufgrund der Kohäsionswirkung eine abschließende Klebstoff-Kehle zwischen
dem freien Stegende und der Gehäuseschaleninnenwand bilden.

Claims (4)

GR 97 G 3445 Schutzansprüche
1. Im Ohr tragbares Hörgerät (1) mit einer in den Gehörgang einsetzbaren Gehäuseschale (2), die an ihrem distalen Ende durch eine auf den äußeren Gehäuseschalenrand (3) klebbare Faceplate (4) verschließbar ist, wobei in der Gehäuseschale und an der Faceplate Hörgerätebauteile (5-10) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gehäuseinnenseite (11) der Faceplate (4) wenigstens eine An- oder Ausformung (12) vorgesehen ist, die eine Barriere für den zwischen dem distalen Gehäuseschalenrand (3) und der aufsetzbaren Faceplate (4) auftragbaren Klebstoff (13) bildet.
2. Hörgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Faceplate (4) wenigstens eine Öffnung (14) zur Aufnahme eines Einsatzes (15) aufweist, der als auswechselbarer Träger für wenigstens ein Hörgerätebauteil (5, 5', 8) ausgebildet ist, wobei an der Gehäuseinnenseite der Faceplate (4) im Bereich des Randes der Öffnung (14) eine An- oder Ausformung (12) vorgesehen ist.
3. Hörgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anformung (12) als ein auf der Gehäuseinnenseite der Faceplate (4) angeformter Steg ausgebildet ist.
4. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Klebstoffverbindung zwischen dem Steg (12), dem benachbarten Außenrand (16) der Faceplate (4) und dem distalen Gehäuseschalenrand (3) erstreckt.
DE29723569U 1997-07-07 1997-07-07 Im Ohr tragbares Hörgerät Expired - Lifetime DE29723569U1 (de)

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DE29723569U DE29723569U1 (de) 1997-07-07 1997-07-07 Im Ohr tragbares Hörgerät

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29723569U DE29723569U1 (de) 1997-07-07 1997-07-07 Im Ohr tragbares Hörgerät
DE19728976 1997-07-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29723569U1 true DE29723569U1 (de) 1998-11-12

Family

ID=26038082

Family Applications (1)

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DE29723569U Expired - Lifetime DE29723569U1 (de) 1997-07-07 1997-07-07 Im Ohr tragbares Hörgerät

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DE (1) DE29723569U1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2018153458A1 (en) * 2017-02-23 2018-08-30 Sonova Ag A method of sealing a module and a hearing device

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