DE1287137B - Im Ohr zu tragendes Schwerhoerigengeraet - Google Patents
Im Ohr zu tragendes SchwerhoerigengeraetInfo
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- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
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Description
nutzer verbleiben kann, wenn Reparaturen des an das io Vorteil erzielt, daß in ein und dasselbe Ohrpaßstück
Ohrpaßstück ansetzbaren Schwerhörigengeräts er- serienmäßig hergestellte Schwerhörigengeräte mit
forderlich sind. Von wesentlichem Nachteil ist jedoch, . gleicher äußerer Form eingesetzt werden können. Für
daß das Ohrpaßstück nicht in der Lage ist, das ge- einen Schwerhörigen braucht daher nur ein komplisamte
Schwerhörigengerät aufzunehmen, so daß ziert und schwierig anzufertigendes, also teures Ohrimmer
ein Teil des Schwerhörigengeräts sich zwang- 15 paßstück vorhanden zu sein. Dem Schwerhörigen
läufig von dem Ohrpaßstück nach außen erstreckt, kann bei einer Reparatur ein Leihgerät zur Verfügung
was aus kosmetischen oder Eitelkeitsgründen nach- gestellt werden.
teilig ist. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist das
Ein anderes bekanntes Schwerhörigengerät ist zum innere Teil von einem Flansch umgeben, der das
größten Teil in ein individuell gefertigtes Ohrpaßstück so innere Teil in dem Gehörgang hält. Zweckmäßig ist
fest eingebaut, und von dem Ohrpaßstück erstreckt dabei, wenn das innere Teil in eine entsprechende
sich ein flexibler Schlauch in das Innere des Gehörgangs, und das Ende des Schlauchs ist in der Nähe
des Trommelfells mit einem sogenannten Empfänger
versehen. Bei diesem bekannten Schwerhörigengerät 35
stehen zwar keine Teile über das Ohrpaßstück nach
außen vor, jedoch ist das Ohrpaßstück, da es alle
wesentlichen Teile enthält, verhältnismäßig groß. Von
entscheidendem Nachteil ist es bei diesem bekannten
Schwerhörigengerät jedoch, daß bei einer Reparatur 30
der elektrischen Einrichtung das Ohrpaßstück, in das
ja die elektrische Einrichtung fest eingebaut ist, mit
zur Reparatur gegeben werden muß. Will ein Schwerhöriger während der Reparatur seines Gerätes nicht
des Trommelfells mit einem sogenannten Empfänger
versehen. Bei diesem bekannten Schwerhörigengerät 35
stehen zwar keine Teile über das Ohrpaßstück nach
außen vor, jedoch ist das Ohrpaßstück, da es alle
wesentlichen Teile enthält, verhältnismäßig groß. Von
entscheidendem Nachteil ist es bei diesem bekannten
Schwerhörigengerät jedoch, daß bei einer Reparatur 30
der elektrischen Einrichtung das Ohrpaßstück, in das
ja die elektrische Einrichtung fest eingebaut ist, mit
zur Reparatur gegeben werden muß. Will ein Schwerhöriger während der Reparatur seines Gerätes nicht
ohne Schwerhörigengerät sein, so ist ein zweites der- 35 für die vorliegende Erfindung nützlich ist und bei
artiges Schwerhörigengerät mit einem wiederum dem der Empfängerteil des Schwerhörigengeräts von
individuell gefertigten Ohrpaßstück erforderlich. Der
Aufwand wäre in einem solchen Fall praktisch doppelt so groß wie der unbedingt erforderliche, und
außerdem ist völlig die Möglichkeit ausgeschlossen, 40
daß dem Schwerhörigen während der Reparaturzeit
Aufwand wäre in einem solchen Fall praktisch doppelt so groß wie der unbedingt erforderliche, und
außerdem ist völlig die Möglichkeit ausgeschlossen, 40
daß dem Schwerhörigen während der Reparaturzeit
Öffnung des Flansches dicht einsteckbar ist, so daß der Flansch beim Auswechseln eines Schwerhörigengeräts
in dem Gehörgang verbleiben kann.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das Schwerhörigengerät von dem Ohrpaßstück
in einfacher Weise trennbar ist, um so Reparaturen oder den Ersatz von Teilen mit einem Minimum an
Zeit- und Kostenaufwand zu erleichtern.
An Hand der Zeichnung soll das erfindungsgemäße Schwerhörigengerät, insbesondere dessen Anordnung
und dessen Handhabung näher erläutert werden.
F i g. 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform eines im Ohr zu tragenden Schwerhörigengeräts, das
ein Leihgerät zur Verfügung gestellt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Schwerhörigengeräte zu vermeiden.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Schwerhörigengerät aus zwei,
durch ein flexibles Rohr miteinander verbundenen Teilen besteht, von denen das eine mit einer Mikrofonöffnung
versehen und im wesentlichen mit seiner gesamten Tiefe in eine entsprechende Ausnehmung in
dem Ohrpaßstück einsetzbar ist, und daß das Ohrpaßstück eine Öffnung zum Durchstecken des anderen
Teils des Schwerhörigengeräts in das Innere des Gehörganges aufweist.
Die Erfindung geht im wesentlichen von dem neuen Gedanken aus, einen größtmöglichen Teil des Schwerhörigengeräts
in dem äußeren Gehörgang des Benutzers anzuordnen, jedenfalls soviel, daß der verbleidem
äußeren Teil des Schwerhörigengeräts getrennt und damit durch ein langgestrecktes flexibles Rohr
verbunden ist;
F i g. 2 zeigt von vorn und teilweise durchsichtig die innere Anordnung der Teile des äußeren Teils
des Schwerhörigengeräts gemäß Fig. 1;
F i g. 3 ist eine Darstellung der Konstruktion und Anordnung des neuartigen Schwerhörigengeräts und
der Ohrpaßformanordnung in auseinandergezogener Darstellung, und
F i g. 4 zeigt die Lage des erfindungsgemäßen Schwerhörigengeräts innerhalb des äußeren und
inneren Ohrs des Benutzers.
In den F i g. 1 und 2 ist eine Ausführungsform eines im Ohr zu tragenden Schwerhörigengeräts dargestellt,
das vorteilhafte Verwendung bei der vorliegenden Erfindung findet. Dieses im Ohr zu tragende
Schwerhörigengerät 10 verwendet miniaturisierte Teile, die sich innerhalb eines Paares von kompakten
Gehäusen 12 und 14 unterbringen lasssen, die voneinander getrennt, jedoch durch ein langggestrecktes
flexibles Rohr 22 miteinander gekoppelt sind. Wie das nachfolgend noch im einzelnen erläutert werden
bende Rest des Schwerhörigengeräts völlig in einer 60 soll, ist das Gehäuse 12 in einer Ausnehmung einer
entsprechenden Ausnehmung eines Ohrpaßstücks ver- Ohrpaßform in dem äußeren Teil des Ohrs unterschwinden
kann, wie das aus ästhetischen Gründen gebracht, und es soll nachfolgend als der äußere Teil
erwünscht ist. Es ergibt sich also insgesamt ein in das des Schwerhörigengeräts bezeichnet werden, während
Ohrpaßstück einzusetzender Teil und ein sich in den das Gehäuse 14 innerhalb des Gehörgangs des Beäußeren
Gehörgang erstreckender Teil. Da der sich 65 nutzers angeordnet ist und nachfolgend als der innere
in den äußeren Gehörgang erstreckende Teil den Teil des Schwerhörigengeräts bezeichnet werden soll,
größten Teil des freien Raums des Gehörgangs aus- Das Schwerhörigengerät 10 soll ein vollkommen
füllt, ist seine Richtung durch den jewweiligen Gehör- unabhängig funktionierendes Schwerhörigengerät
sein, trotz seiner äußerst kompakten Abmessung, die es ermöglicht, daß es vollständig in dem Ohr eines
Benutzers getragen werden kann. Aus diesem Grund enthält das Schwerhörigengerät 10 alle Teile, die für
die Funktion eines Schwerhörigengeräts erforderlich sind, nämlich zur Schallaufnahme und zur Verstärkung
des Schalls für den schwerhörigen Benutzer. Wenn auch die Einzelheiten der Schaltung des
Schwerhörigengeräts nicht Teil der vorliegenden Erfindung bilden, da sie gebräuchlich und wohlbekannt
sind, so ist doch aus den F i g. 1 und 2 zu entnehmen, daß die gegenwärtig erhältlichen, miniaturisierten
Bauelemente sehr einfach innerhalb des äußeren und innneren Teils des Gehäuses des Schwerhörigengeräts
untergebracht werden können. So sind ein Mikrofon 16 für das Schwerhörigengerät, ein Verstärker 18 und
eine Batterie 20 innerhalb des äußeren Gehäuses 12 untergebracht, während der Empfänger des Schwerhörigengeräts
innerhalb des inneren Gehäuses 14 des Schwerhörigengeräts liegt. Diese Teile sind durch
eine entsprechende Verdrahtung untereinander verbunden, und die Verbindung zwischen dem Empfänger
in dem inneren Gehäuse 14 und den Teilen in dem äußeren Gehäuse 12 erfolgt dadurch, daß
Drähte 34 durch das flexible Rohr 22 gezogen werden, wenn das Schwerhörigengerät zusammengebaut
wird. Es ist für jeden Fachmann klar, daß, falls gewünscht, entsprechende Steuerelemente, wie beispielsweise
Ein-Aus-Schalter, Lautstärkeregler u. dgl., ebenfalls bei der Erfindung verwendet werden
können, ohne daß deren Prinzipien beeinträchtigt werden.
Gemäß der Erfindung ist das Schwerhörigengerät 10 infolge seiner besonderen Konstruktion in vorteilhafter
Weise für den Gebrauch zusammen mit dem Ohrpaßstück26 geeignet,wie das in den Fig. 3 und 4
ersichtlich ist. Das Ohrpaßstück 26 weist in einigen Beziehungen nichts Besonderes auf, indem es nämlich
vorzugsweise aus fleischfarbigem Kunststoff besteht, der so in herkömmlicher Weise gespritzt ist, daß das
Paßstück in das Ohr des Benutzers paßt. Gemäß der Erfindung ist in das Ohrpaßstück 26 während des
Spritzens eine äußere Ausnehmung 28 in der äußeren Wandung des Ohrpaßstücks eingespritzt.
Wie sich aus F i g. 3 ergibt, ist die äußere Ausnehmung 28 so geformt, daß sie bündig das äußere
Gehäuse 12 des Schwerhörigengeräts 10 aufnehmen kann, derart, daß das äußere Gehäuse 12 mit seiner
äußeren Wandung vollkommen in dem Ohrpaßstück verschwindet, wobei die eine Mikrofonöffnung 32
aufweisende äußere Wandung im wesentlichen in gleicher Ebene mit der äußeren Ebene des Ohrpaßstücks
liegt. Wie aus F i g. 4 ersichtlich, dient diese Anordnung dazu, das Schwerhörigengerät vollkommen
in dem Ohr des Benutzer verschwinden zu lassen, und zwar im Gegensatz zu den bekannten
Schwerhörigengeräten und Ohrpaßstückanordnungen, bei denen ein Teil des Schwerhörigengeräts aus dem
Ohrpaßstück und aus dem Ohr des Benutzers herausragt, so daß es verhältnismäßig deutlich sichtbar
und auffällig ist.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die innere Wandung des Ohrpaßstücks 26 mit einer
passenden Öffnung 30 versehen, die solche Form hat, daß das innere Gehäuse 14 für den Empfänger des
Schwerhörigengeräts während des Einsetzens der Kombination hindurchgesteckt werden kann. Sind
auf diese Weise das Schwerhörigengerät und das Ohrpaßstück zusammengesetzt, so verläuft das langgestreckte
flexible Rohr 22 zwischen dem inneren Gehäuse 14 und dem äußeren Gehäuse 12 durch die
öffnung 30 des Ohrpaßstücks, und der Empfänger des Schwerhörigengeräts in dem inneren Gehäuse 14
sitzt innerhalb des Gehörgangs des Benutzers.
Die Funktion des Schwerhörigengeräts und der Ohrpaßstückanordnung wird in Verbindung mit
einer Weiterbildung der Erfindung durch die Verwendung eines Flanschteils 24 deutlich, das zur ausreichenden
akustischen Trennung des Empfängers des Schwerhörigengeräts und des übrigen Teils dient.
Wie in den F i g. 3 und 4 dargestellt, ist das Flanschteil 24 von einer solchen äußeren Form, daß es glatt
an der inneren Wandung des Gehörgangs des Benutzers anliegt, und es ist weiter mit einer inneren
Öffnung versehen, damit das Flanschteil 24 über das innere Gehäuse 14 des Schwerhörigengeräts geschoben
und von diesem gehalten werden kann. Ist der Empfänger des Schwerhörigengeräts innerhalb des
Gehörgangs des Benutzers untergebracht, so liegt das Flanschteil 24 an der äußeren Wandung des Gehörgangs
an, so daß eine wirksame Abdichtung des äußeren Teils des Schwerhörigengeräts im Hinblick
auf eine akustische Rückkopplung erzielt wird, die sich von dem Empfänger des Schwerhörigengeräts her
ergeben könnte.
Die neuen und vorteilhaften Eigenschaften der vorliegenden Erfindung liegen auf der Hand. Als Folge
der eingenartigen kleinen und kompakten Bauweise gestattet die Erfindung die Verwendung eines im
wesentlichen vollständig verdeckten Schwerhörigengeräts, das in dem Ohr des Benutzers getragen wird,
während gleichzeitig die Verwendung von standadisierten Produktionstypen von unabhängigen Miniaturschwerhörigengeräten
möglich ist. Es ist ersichtlich, daß für den Fall, daß das Ohrpaßstück nicht richtig geformt oder eingesetzt ist, es lediglich erforderlich
ist, daß Ohrpaßstück, das das verhältnismäßig teure Einzelteil der Anordnung ist, zu ersetzen
da das Schwerhörigengerät zusammen mit einem anderen Ohrpaßstück verwendbar ist. Dies ist bei den
bisher bekannten, im Ohr zu tragenden Schwerhörigengeräten nicht möglich, bei denen das Gehäuse
des Schwerhörigengeräts selbst so gespritzt ist, daß es in das Ohr des Benutzers paßt, da in solchen
Fällen ein vorkommender Defekt praktisch zu einer NichtVerwendbarkeit des gesamten Schwerhörigengeräts
führt. Das führt zu wesentlichen Einsparungen in der Fertigung und von Entwicklungskosten für die
vorliegende Erfindung im Verhältnis zu den bisher bekannten Einrichtungen.
Claims (4)
1. Im Ohr zu tragendes Schwerhörigengerät, das in ein Ohrpaßstück einsetzbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schwerhörigengerät (10) aus zwei durch ein flexibles Rohr (22)
miteinander verbundenen Teilen (12, 14) besteht, von denen das eine (12) mit einer Mikrofonöffnung
(32) versehen und im wesentlichen mit seiner gesamten Tiefe in eine entsprechende Ausnehmung
(28) in dem Ohrpaßstück (26) einsetzbar ist, und daß das Ohrpaßstück eine Öffnung
(30) zum Durchstecken des anderen Teils (14) des Schwerhörigengeräts (10) in das Innere des
Gehörgangs aufweist.
2. Schwerhörigengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger des
Schwerhörigengeräts (10) innerhalb des inneren Teils (14) angeordnet und über Drähte (34), die
durch das flexible Rohr (22) hindurch verlaufen, mit den übrigen Schaltungsteilen des Schwerhörigengeräts
(10) in dem anderen, äußeren Teil (12) verbunden ist.
3. Schwerhörigengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Teil (14)
des Schwerhörigengeräts (10) von einem Flansch (24) umgeben ist, dessen äußere Abmessung der
inneren Abmessung des Gehörgangs des Benutzers entspricht.
4. Schwerhörigengerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (24) ein
von dem inneren Teil (14) des Schwerhörigengeräts (10) getrenntes Stück ist, in dessen Öffnung
das innere Teil (14) dicht einsteckbar ist.
Hieizu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US472136A US3389232A (en) | 1965-07-15 | 1965-07-15 | Hearing aid and ear mold assembly |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1287137B true DE1287137B (de) | 1969-01-16 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH454229A (de) |
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| DK (1) | DK119259B (de) |
| GB (1) | GB1111748A (de) |
| NL (1) | NL138793B (de) |
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