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DE29722294U1 - Dreirädriger Anhänger - Google Patents

Dreirädriger Anhänger

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Publication number
DE29722294U1
DE29722294U1 DE29722294U DE29722294U DE29722294U1 DE 29722294 U1 DE29722294 U1 DE 29722294U1 DE 29722294 U DE29722294 U DE 29722294U DE 29722294 U DE29722294 U DE 29722294U DE 29722294 U1 DE29722294 U1 DE 29722294U1
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DE
Germany
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bearing
fork
trailer
spring
bearing housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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DE29722294U
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English (en)
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ESKA LAGER und VERLADESYSTEME
Original Assignee
ESKA LAGER und VERLADESYSTEME
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Priority to DE29722294U priority Critical patent/DE29722294U1/de
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  • Transportation (AREA)
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  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)
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Description

Beschreibung
Dreirädriger Anhänger
Die Neuerung betrifft einen dreirädrigen Anhänger mit einem Fahrgestell, welches an seiner Vorderseite eine mittels eines Gabelschaftes in einem Lager eines Lagergehäuses zumindest in etwa um eine senkrechte Achse schwenkbare Gabel hat, die mit einer um eine horizontale Achse der Gabel schwenkbaren Deichsel verbunden ist und welches an seiner Rückseite eine zwei Hinterräder lagernde Hinterachse hat.
Anhänger der vorstehenden Art werden beispielsweise auf Flugplätzen in großer Zahl und mit einheitlichen Abmessungen als Chassis für verschiedene, bei der Flugzeugwartung erforderliche Geräte und Vorrichtungen benutzt. Vergleichbare Anhänger sind jedoch auch für andere Zwecke, beispielsweise auf Bahnhöfen oder in Werkstätten im Einsatz.
Bei den bisher bekannten Anhängern der vorstehenden Art sind die Räder ungefedert mit dem Fahrgestell verbunden. Dadurch wirken auf den Anhänger erhebliche Stöße ein, wenn man relativ schnell über Unebenheiten fährt. Da diese Stöße den Anhänger selbst und die von ihm getragenen Einrichtungen oder sein Transportgut unerwünscht stark beanspruchen, besteht der Wunsch, einen solchen dreirädrigen Anhänger mit einer Federung auszustatten. Einer Verwirklichung dieses Wunsches stand bisher jedoch entgegen, dass es sich bei den Anhängern um sehr einfache Gerätschaften handelt, welche zum Beispiel auf den Flugplätzen in großer Anzahl benötigt werden. Solche Anhänger dürfen durch eine Federung nicht unerwünscht teuer werden.
Der Neuerung liegt das Problem zugrunde, einen dreirädrigen Anhänger der eingangs genannten Art so mit einer Federung zu versehen, dass sich seine Herstellungskosten möglichst wenig verändern und dass ein Umrüsten bereits vorhandener Anhänger leicht möglich ist.
Dieses Problem wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, dass der Gabelschaft axial verschieblich in dem Lager und dass zwischen der Unterseite des Lagergehäuses und dem Gabelkopf eine die Gabel nach unten hin vorspannende Feder angeordnet ist.
Eine auf solche Weise gelagerte Gabel vermag sich beim Überfahren von plötzlichen Unebenheiten mit ihrem Gabelschaft in ihrem Lager gegen die Kraft der Feder axial nach oben zu verschieben, so dass zum Dämpfen von Stoßen ein ausreichender Federweg zur Verfugung gestellt werden kann. Die Abfederung des Gabelschaftes relativ zu seinem Lager ist wesentlich kostengünstiger als die üblicherweise bei Gabeln eingesetzten Federungen in ihren beiden Gabelscheiden. Weiterhin ist ein Umrüsten vorhandener Anhänger leicht möglich, indem man jeweils die Gabel mit einem längeren Gabelschaft versieht und die erforderliche Feder zwischen dem Gabelkopf und dem Lagergehäuse anordnet.
Die Gabel ist kardanisch nach allen Seiten begrenzt schwenkbar gelagert, wenn gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Neuerung das Lager eine den Gabelschaft aufnehmende, elastisch verformbare, eine begrenzte Pendelbewegung des Gabelschaftes zulassende Lagerbuchse hat. Durch eine solche Lagerung vermag die Gabel mit dem von ihr gelagerten Vorderrad beim Überfahren von plötzlichen Unebenheiten nicht nur nach oben, sondern auch entgegen
der Fahrtrichtung durch eine Schwenkbewegung auszuweichen, so dass ein zusätzlicher Federungseffekt entsteht.
Die Gabel befindet sich im unbelasteten Zustand in einer Schwimmstellung, so dass auch dann kein Spiel vorhanden ist, wenn gemäß einer anderen Weiterbildung der Neuerung der Gabelschaft nach oben hin aus dem Lager herausragt und mit axialem Abstand zu dem Lagergehäuse eine Lagerscheibe hat und wenn zwischen der Unterseite dieser Lagerscheibe und dem Lagergehäuse eine im unbelasteten Zustand des Anhängers sich gegen die Lagerscheibe und das Lagergehäuse abstützende zweite Feder angeordnet ist. Die zweite Feder stellt weiterhin sicher, dass beim Ausfedern der Gabelschaft nicht mit seiner Lagerscheibe ruckartig gegen einen festen Anschlag gelangen kann, vielmehr wird durch die zweite Feder ein solches Ausfedern vor Erreichen der Endstellung abgefedert.
Besonders kostengünstig ist die Federung zu verwirklichen, wenn die Federn Tellerfedern sind.
Die obere Feder vermag die Funktion des Abbremsens des Gabelschaftes kurz vor Erreichen seines maximalen Ausfederhubes optimal, zu erfüllen, ohne dass im unbelasteten Zustand Axialspiel auftritt, wenn die untere Feder eine größere Anzahl von Tellerfederscheiben hat als die obere Feder.
Zur weiteren Verminderung des Auftretens von Stoßen in das Fahrgestell des Anhängers trägt es bei, wenn die Hinterachse durch ein Vierkantrohr gebildet ist, welches an beiden Enden jeweils in seinen gegenüberliegenden, vertikal ausgerichteten Seitenwänden einen horizontal verlaufenden Schlitz hat, wenn in diese Enden jeweils ein im Querschnitt rechteckiges Gummifederelement geschoben und durch seitlich entlang des Vierkantrohres verlaufende
Schrauben und ein über die Unterseite des Vierkantrohres führendes Joch eingespannt ist und wenn jedes Gummifederelement eine in Anhängerlängsrichtung verlaufende Radschwinge mit jeweils einem der Hinterräder an ihrem freien Ende trägt.
Die Neuerung lässt verschiedene Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Die Zeichnung zeigt in
Fig.l eine Seitenansicht eines neuerungsgemäßen
Anhängers,
Fig.2 einen im Maßstab gegenüber Fig.l vergrößerten Schnitt durch den Bereich eines Lagers der
Gabel des Anhängers,
Fig.3 eine perspektivische Explosionsdarstellung
eines Randbereiches einer Hinterachse des
Anhängers.
Der in Figur 1 als Ganzes dargestellte Anhänger hat ein Fahrgestell 1, welches an seiner Vorderseite eine mittige Konsole 2 mit einem Lager 3 für einen Gabelschaft 4 einer Gabel 5 trägt. Durch das Lager 3 ist die Gabel 5 um eine senkrechte Achse schwenkbar im Fahrgestell 1 gelagert. An der Gabel 5 ist um eine horizontale Achse 6 schwenkbar eine Deichsel 7 befestigt, mit der der Anhänger an ein Zugfahrzeug angehangen werden kann.
Die Gabel 5 lagert ein Vorderrad 8 des Anhängers, so dass der Anhänger an seiner Vorderseite nur ein einziges Rad hat. Hierzu im Gegensatz ist an der Rückseite des Anhängers eine Hinterachse 9 vorgesehen, welche an jeder Fahrzeugseite mittels einer in Fahrzeuglängsrichtung verlau-
fenden Radschwinge 10 ein Hinterrad 11 lagert. Wichtig für den neuerungsgemäßen Anhänger ist, dass das Vorderrad 8 und die beiden Hinterräder 11 gegenüber dem Fahrgestell 1 abgefedert sind. Nähere Einzelheiten hierzu ergeben sich anhand der Figuren 2 und 3.
In Figur 2 ist der vordere Endbereich der Konsole 2 mit dem Lager 3 gegenüber Figur 1 vergrößert und im Schnitt dargestellt. Das Lager 3 hat ein Lagergehäuse 12 mit einer vertikalen Bohrung 13, in welche eine gummielastische Lagerbuchse 15 eingesetzt ist. Der Gabelschaft 4 der Gabel 5 führt von unten her durch diese Lagerbuchse 15 hindurch. Die Gabel 5 hat mit axialem Abstand zu dem Lagergehäuse 12 einen Gabelkopf 16. Eine sich von unten her gegen das Lagergehäuse 12 und von oben her gegen den Gabelkopf 16 abstützende Feder 17, die durch drei Tellerfederscheiben 18 gebildet ist, spannt die Gabel 15 nach unten hin vor.
An der Oberseite des Lagergehäuses 12 hat der Gabelschaft 4 mit axialem Abstand zu dem Lagergehäuse 12 eine demontierbare Lagerscheibe 19. Zwischen ihr und der Oberseite des Lagergehäuses 12 ist eine zweite Feder 20 angeordnet, bei der es sich bei diesem Ausführungsbeispiel um eine Tellerfederscheibe handelt.
Zur Verdeutlichung der Gestaltung der Hinterachse 9 des Anhängers sei nunmehr auf die Figur 3 Bezug genommen. Diese zeigt teilweise einen Querträger 21, an welchem von unten her ein Vierkantrohr 22 mittels Schrauben 23, 24 und einem das Vierkantrohr 22 überbrückenden Joch 25 gespannt ist. Das Vierkantrohr 22 hat in seinen beiden vertikal ausgerichteten Seitenwänden jeweils einen horizontal verlaufenden Schlitz 26. Von jeder Seite her wird in das Vierkantrohr 22 jeweils ein Gummifederelement 27 eingeschoben. Durch Festziehen der Schrauben 23, 24 und auf-
grund der Schlitze 26 wird dieses Gummifederelement 27 jeweils im Endbereich des Vierkantrohres 22 eingespannt. Das Gummifederelement 2 7 ist fest mit der Radschwinge 10 verschraubt, welche an ihrem freien Ende das in Figur 1 dargestellte Hinterrad 11 lagert. In Figur 3 ist von dem Gummifederelement 27 ein Innenteil 28 dargestellt, gegen das die Radschwinge 10 geschraubt ist und welches gegen Federkräfte relativ zu dem Gehäuse des Gummifederelementes verdrehbar ist.
Bezugszeichenliste
1 Fahrgestell
2 Konsole
3 Lager
4 Gabelschaft
5 Gabel
6 Achse
7 Deichsel
8 Vorderrad
9 Hinterachse
10 Radschwinge
11 Hinterrad
12 Lagergehäuse
13 Bohrung
15 Lagerbuchse
16 Gabelkopf
17 Feder
18 Tellerfederscheibe
19 Lagerscheibe 2 0 Feder
21 Querträger
22 Vierkantrohr
23 Schraube
24 Schraube
25 Joch
26 Schlitz
2 7 Gummifederelement
28 Innenteil

Claims (6)

Schutzansprüche
1. Dreirädriger Anhänger mit einem Fahrgestell, welches an seiner Vorderseite eine mittels eines Gabelschaftes in einem Lager eines Lagergehäuses zumindest in etwa um eine senkrechte Achse schwenkbare Gabel hat, die mit einer um eine horizontale Achse der Gabel schwenkbaren Deichsel verbunden ist und welches an seiner Rückseite eine zwei Hinterräder lagernde Hinterachse hat, dadurch gekennzeichnet, dass der Gabelschaft (4) axial verschieblich in dem Lager (3) und dass zwischen der Unterseite des Lagergehäuses (12) und dem Gabelkopf (16) eine die Gabel (5) nach unten hin vorspannende Feder (17) angeordnet ist.
2. Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager (3) eine den Gabelschäft (4) aufnehmende, elastisch verformbare, eine begrenzte Pendelbewegung des Gabelschaftes (.4) zulassende Lagerbuchse (15) hat.
3. Anhänger nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gabelschaft (4) nach oben hin aus dem Lager herausragt (3) und mit axialem Abstand zu dem Lagergehäuse (12) eine Lagerscheibe (19) hat und dass zwischen der Unterseite dieser Lagerscheibe (19) und dem Lagergehäuse (12) eine im unbelasteten Zustand des Anhängers sich gegen die Lagerscheibe (19) und das Lagergehäuse (12) abstützende zweite Feder (20) angeordnet ist.
4. Anhänger nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (17, 20) Tellerfedern sind.
5. Anhänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Feder (17) eine größere Anzahl von Tellerfederscheiben (18) hat als die obere Feder (20).
6. Anhänger nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterachse (9) durch ein Vierkantrohr (22) gebildet ist, welches an beiden Enden jeweils in seinen gegenüberliegenden, vertikal ausgerichteten Seitenwänden einen horizontal verlaufenden Schlitz (26) hat, dass in diese Enden jeweils ein im Querschnitt rechteckiges Gummifederelement (27) geschoben und durch seitlich entlang des Vierkantrohres (22) verlaufende Schrauben (23, 24) und ein über die Unterseite des Vierkantrohres (22) führendes Joch (25) eingespannt ist und dass jedes Gummifederelement (27) eine in Anhängerlängsrichtung verlaufende Radschwinge (10) mit jeweils einem der Hinterräder (11) an ihrem freien Ende trägt.
DE29722294U 1997-12-18 1997-12-18 Dreirädriger Anhänger Expired - Lifetime DE29722294U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19959613A1 (de) * 1999-12-10 2001-06-13 Volkswagen Ag Vorrichtung zum innerbetrieblichen Transport rollbarer Güter auf einem vierrädrigen Transporter
RU2556053C1 (ru) * 2014-05-12 2015-07-10 Денис Викторович Миночкин Автомобильный прицеп

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19959613A1 (de) * 1999-12-10 2001-06-13 Volkswagen Ag Vorrichtung zum innerbetrieblichen Transport rollbarer Güter auf einem vierrädrigen Transporter
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