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DE29722551U1 - Aufstiegshilfevorrichtung - Google Patents

Aufstiegshilfevorrichtung

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DE29722551U1
DE29722551U1 DE29722551U DE29722551U DE29722551U1 DE 29722551 U1 DE29722551 U1 DE 29722551U1 DE 29722551 U DE29722551 U DE 29722551U DE 29722551 U DE29722551 U DE 29722551U DE 29722551 U1 DE29722551 U1 DE 29722551U1
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DE
Germany
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conveyor belt
support
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belt
conveyor
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DE29722551U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B21/00Kinds or types of escalators or moving walkways
    • B66B21/10Moving walkways
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B11/00Ski lift, sleigh lift or like trackless systems with guided towing cables only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

19. Dezember 1997 1
Aufstiegsnilfevomchtung
Die Erfindung bezieht sich auf sine Aufstiegsnilfevomchtung für Personen, insbesondere (Or Skiläufer oder Snowöeorafahrer unter Verwendung eines Förderbandes, insbesondere Qlledertörderbandes.
Übliche Aufstiegshiifen /Qr Skiläufer und Snowboardfahrer sind Seilbahnen, Kabineniifte, Sessellifte und Schlepplifte. Letztere bereiten für Snowboardfahrer und vor allem auch für Kinder Schwierigkeiten. Spezielle Kinderlifte mit an einem umlaufenden Seil angebrachten Handgriffen oder Gesäßstutzen sind nicht ungefährlich: Es hat im Bereich der bergseitigen Umlenkscheibe bereits todliche Unfälle gegeben.
Es ist auch bereits bekannt geworden, eine Aufstiegshilfe für Skiläufer, insbesondere fQr Kinder, mit Hilfe eines zwischen einer Talstation und einer Bergstation umlaufenden Förderbandes zu schaffen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine derartige Aufstiegshilfe mit Förderband zu schaffen, die den praktischen Erfordernissen insbesondere auf einer Kindersktwieee besser angepaßt ist als die bisherigen Vorschlage bzw. Ausfährungen.
Dies wird erfindungsgemäß durch eine im freien Gelände Ober Grund oder Schnee aufstellbare mobile Förderbandeinrichtung erreicht
Der Vorteil der erfindungsgemaßen als mobile Förderbandeinrichtung ausgebildete Aufstiegshilfe gegenüber Förderbandanlagen, die aui ortsfesten Betonfundamenten montiert sind, ist evident Gerade bei Aufstiegehilfen auf Klnderskiwiesen, die außerhalb der Skisaison durchwegs landwirtschaftlich genutzt werden, waren feste Bauwerke hinderlich. Weitere ist es vorteilhaft, auch während der Skisaison den Platz der Aufstiegehilfe wechseln zu können, z.B. zur Anpassung en eine stellenweise veränderte Schnmiage. Ebenso nachteilig ist eine bekannte Aufstiegshilfe iüt Skiläufer mit einem Förderband, bai der die Tragkonstruktion in einem Graben verankert wird (FR 2 706 880 A1). Wegen der Notwendigkeit des Aushebens eines Grabens bei der Aufstellung und des WlederzuschQttens beim Abbau bzw. bei jeder
Ortsveränderung der Förderbandeinrichtung ist diese bekannte Vorrichtung der erfindungsgemäßen im freien Gelände über Grund oder Schnee aufstellbaren mobilen Förderbandeinrichtung unterlegen.
Für die Mobilität der Vorrichtung ist es günstig, wenn das Traggerüst aus einzelnen der Länge nach im Baukastensystem zusammensetzbaren Elementen besteht.
For Standortveranderungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es von Vorteil, wenn das Traggerüst der Förderbandeinrichtungen mit Gleitvorrichtungen, beispielsweise Gleitkufen ausgestattet Ist.
Als Förderband kann ein endlos geschlossenes Gurtförderband aus Gummi oder Kunststoff mit zugfesten Verstarkungseinlagen verwendet werden, oder aber vorzugsweise ein Gllederförderband, insbesondere aus Kunststoff. Beim Gllederförderband (Modulband) sind eine entsprechende Anzahl von Bandgiiedem schamierartig miteinander verbunden. Der besondere Vorteil eines Gliederförderbandes besteht in seiner (begrenzten) Verwendbarkeit, was bei Aufsteilung der Aufstiegshilfevorrtchtung auf meist unebenem Gelände von Bedeutung ist, femer in seiner Modularity wodurch Anpassungen an verschiedene Längen leicht zu verwirklichen sind, und auch in der Eignung für größere Längen überhaupt
FQr die Mitnehmerfunktion des Gliederförderbandes ist es zweckmäßig, wenn die Bandglieder auf der Außenseite (Förderseite) mit Auf· oder Einlagen aus rutschfestem Material versehen sind. Demnach besteht eine vorteilhafte Ausführung eines Bandgliedes darin, daß das Bandglied einen Grundkörper aus Hartkunststoff aufweist, der auf seiner dem Transportgut zugewandten Oberseite eine Auflage aus weichem Polymermaterial trägt. Unter den Begriff "Hartkunststoff" fallen sowohl Duroplaste als auch hartalastlsche Thermoplaste, worunter thermoplastische Kunststoffe zu versehen sind, deren .Glastemperatur über dem Gebrauchstemperaturbereich liegt und/oder eine tellkristalline Struktur aufweisen, wie z.B. Polyamid, Polypropylen. Polyoxymethylen, Polyethylen und Polyacethai (alle tellkristallin) oder etwa Polycarbonat (amorph). Als Hartkunststoffe werden femer auch faserverstärkte Kunststoffe, wie z.B. glas- oder carbonfaserverstärktes Epoxidharz oder
Polyesterharz verstanden. Der aus Hartkunststoff gefertigte Grundkörper garantiert die nötige Festigkeit und Biegesteifigkeit des Bandgliedes.
Das weiche Polymermaterial der Auflage kann vorzugsweise aus Elastomeren bestehen, worunter gummielastisch bzw. viskoeiastisch verformbare Polymere zu verstehen sind, wie z.B. Styroi-Butadien Kautschuk, Polyurethan, Silicon, Naturkautschuk (Weichgummi). An sich könnten auch durch Weichmacher weichgemachte Thermoplaste für die Auflage verwendet werden. Das welche Polymermaterial der Auflage bedingt die nötige Rutschfestigkeit der Oberfläche des Bandgliedes.
Die spezielle Materiaiwahl Ist auch vom Anwendungszweck abhangig. Wenn das Gliederförderband als Aufstiegshilfe für Skiläufer etwa In einer Kinderekiechule verwendet wird, Ist selbstverständlich auf entsprechende Temperaturbeständigkeit unter winterlichen Bedingungen zu achten, femer auf ausreichende Rutschfestigkeit (Haftreibungszahl) gegenüber Skilaufflächen sowie Schuhsohlen beliebiger üblicher Art Bei dieser Anwendung wird natürlich auch eine hinreichende UV-Beständigkeit der Materialien für Grundkörper und Auflage gefordert.
Die Herstellung des Bandgliedes (Grundkörper samt Auflage) kann z.B. im Zweikomponenten Spritzguß erfolgen, wobei in einem ersten Arbeitsgang vorzugsweise das Material des Grundkörpers und anschließend In einem weiteren Arbeitsgang das Material der Auflage in einen entsprechend veränderten Formhohlraum eingespritzt wird. Die Verbindung zwischen Grundkörper und Auflage erfolgt bei der Herstellung im Zweikomponenten-Spritzguß stoffschlüssig, etwa durch Verschmelzen der Komponenten an den Berührungsflächen. Andernfalls kommt auch eine Verbindung durch Verkleben und/oder eine formschlüssige Verbindung zwischen Grundkörper und Auflage In Frage.
Die elastomere Auflage muß nicht den ganzen Grundkörper überdecken, es genügt vielmehr, wenn die Auflage bloß auf Teilbereichen des Grundkörpers aufgebracht wird. Eine bevorzugte Ausgestaltung besteht darin, daß die elastomere Auflage des Grundkörpers im Abstand voneinander angeordnete Buckel und/oder Noppen bildet.
Die elastomere Auflage Kann in eine Vertiefung des Grunakörpers hineinragen, mud aber die neben der Vertiefung liegende Oberfläche des Grundkörpers zumindest bereichsweise überragen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung wercien nachstehend anhand der Zeichnung9n an einem Ausführungsbeispiel naher erläutert
Fig. 1 zeigt die Silhouette einer erfindungsgemäßen Vorrichtung im Gelände. Fig. 2 Ist eine schaubildliche Darstellung der Vorrichtung Im Betriebszustand. Fig. 3 zeigt das Traggerüst der Vorrichtung in Seitenansicht und Rg. 4 in Draufsicht. Fig. 5 zeigt in schaubildllcher Ansicht und Fig. &thgr; im Querschnitt ein Element des Traggerüstes. Fig. 7 zeigt Im Längsschnitt eine Sicherheitseinrichtung. Flg. &thgr; zeigt ein Bandglied eines Gliederförderbanäes in Draufsicht. Fig. 9 1st ein (abgerissener) Längsschnitt (Schnitt A-A) der Rg. 8. Fig. 10 Ist ein Querschnitt (Schnitt B-B) der Fig. 8. Flg. 11 ist ein Fügeschema einzelner Bandglieder zu einem Gliederfördarband. Rg. 12 zeigt ein andere» Bandglied In Draufsicht, Fig. 13 Im Längsschnitt (Schnitt C-C) und Flg. 14 im Querschnitt (Schnitt D-D).
Das in den Rg. 1 bis 7 dargestellte Ausführungsbeispiel einer Aufstiegshilfe für Skilaufer, gegebenenfalls auch für Snowboardfahrer, ist vor allem als Aufstiegshilfe in SWschulen bzw. auf Klnderskiwiesen gedacht.
Die Vorrichtung besteht Im wesentlichen aus einem aus mehreren Elementen zusammengesetzten Traggerüst, auf dem ein endlos geschlossenes motorisch angetriebenes Förderband 1 (Fig. 2) angeordnet Ist. Das In Fig. 3 bis &thgr; dargestellte Traggerüst besteht aus drei für sich transportierbaren Elementen, einem bergseitigen Element 2, einem Zwischeneiement 3 und einem talseitigen Element 4. Das bergseitlge Element 2 besteht aus drei Gliedern 2A, 28, 2C, die an den Verbindungsstellen um eine horizontale Querachse begrenzt gelenkig miteinander verbunden sind, um im Ausstiegbereich die aus Fig. 1 ersichtliche Krümmung zu erreichen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel weisen auch das Zwischeneiement 3 und das talseltige Element 4 in sich eine modular« Gliederung auf, die einzelnen Glieder sind dort jedoch starr untereinander verbunden. Zur Anpassung an
Bodenkrummungen können zwischen den einzelnen Elementen 2, 3, 4 Kelle eingesetzt werden.
Das Traggerüst bzw. seine Elemente 2, 3, 4 sind selbsttragend und möglichst toraionsfrel ausgeführt. Sie können 2.3. aus verscnweißten und/oder verschraubten Profilbauteilen aus Stahl oder ainer Aluminiumlegierung bestehen. Diese Profitbauteile bilden - wie insbesondere aus Fig. 5 und &thgr; (Darstellung des Zwischenelementes 3) hervorgeht - Basis-Längstrager 5, Säulen 6. obere Querträger 7, obere Längsträger 8, Querstreben 9, Diagonalstreben 10 und Längslatten 11.
Die Bauhöhe des Traggerüstes soll aus funktioneilen und transporttechnischen Gründen möglichst gering gehalten werden, z.B. ca. 30 cm. Die seitliche Basis-Langstrager 5 des Traggerüstes sind als Gleitkurven gestaltet und beim bergseitlgen Element 2 vorne nach oben abgeschrägt (Fig. 3).
Die Bauteile des Traggerüstes weisen eine Korrostonsschutzbehandiung auf, z.B. durch Verzinken oder durch Kunstatoffbeschichtung.
Für den Transport dar Elemente des Traggerüstes sind an mehreren Stellen angebrachte Anhängeösen 12 für vertikales Anheben durch eine Hebevorrichtung vorgesehen. FQr Verschiebungen am Boden bzw. Schnee dienen einerseits die kufenartig ausgebildeten Basis-Langsträger S, anderweitig können auch montierbare und demontierbare Gleitvorrichtungen vorgesehen sein, die außer Verschiebungen in der Längsrichtung gegebenenfalls auch kurze Querverschiebungen der Elemente bzw. dar ganzen Vorrichtung ermöglichen.
Das Traggerüst kann durch den Einsatz von verschieden langen Elementen den gewünschten bzw. erforderlichen Verhältnissen angepaßt werden, z.B. dadurch, daß das Zwischenelement 3 durch ein längeres oder kürzeres ersetzt wird, vorzugsweise aber dadurch, daß ein oder mehrere weitere Zwischenelemente eingesetzt werden,
im bergseitigen Element 2 des Traggerüstes ist die Antriebswelle 13 mit den Antriebszahnradem 14 für das Förderband angeordnet. Seitlich am Element 2 Ist der Antriebsmotor 15 samt Getriebe befestigt.
Im talaeitigen Element 4 des Traggerustes befindet sich auf einer Achse 1&THgr; die Führungszahnräder 17 für die Umlenkung des Förderbandes. Außerdem Kann dort wenn nötig - eine Spannvorrichtung für das Förderband 1 vorgesehen sein. Die Zahnrader (Modulrider) 12,18 sind dazu bestimmt, in entsprechende Ausnehmungen am Förderband, etwa auf der Unterseite der Banagileder eines Glledertorderbandes einzugreifen. Bei einem Gußförderband sind selbstverständlich entsprechend andere Antriebs- und Umlenkorgane (z.B. Walzen) vorzusehen.
Zur Stützung des Förderbanaes dienen die Längstatten 11, die das Obenrum des Förderbandes unterstützen und die Tragrollen 18, über die das Untenrum des Förderbandes läuft. Die Tragroilen 18 sind in Laschen 19, welche an den Säulen &bgr; angeordnet sind, frei drehbar gelagert.
Beim dargestellten AusfOhrungsbeispiei sind seitlich am oberen Rand des Traggerüstes bzw. seiner Elemente 2, 3, 4 Platten 20, die einen begehbaren Steg bilden. Diese Platten 20 schließen bündig an die Oberfläche des Förderbandes 1 an, welches mit seinen Sertenntndem eng an die Innenkanten der Platten 20 heranreicht. Am bergeeitlgen Ende der Vorrichtung ist eine Ausstiegspiattform 21 vorgesehen. Am talseitigen Ende kann eine Einstiegspiattform 22 bzw. eine Einstiegsrampe vorgesehen sein, die vorzugsweise gelenkig mit dem Traggerüst bzw. mit dem Element 4 des Traggerüstes verbunden ist Auch bergseitlg kann man an die Ausstiegspiattform 21 noch eine Ausstiegsrampe anschließen (siehe Flg. 1).
Mit den Steg-Platten 20 können auch noch Abdeckplatten (-bleche) 23 gelenkig verbunden sein, die bei schlechter Witterung als Wetterschutz über das Förderband 1 geklappt werden.
Das Förderband, welches beispielsweise eine Breite von etwa 80 bis 100 cm aufweist, wird mit einer steuerbaren Bandgeschwindigkeit von z.B. 0,2 m/sek angetrieben. Der Antriebsmotor für das Förderband kann ein Elektromotor (z.B. Drehstrommotor) oder auch ein Verbrennungsmotor sein.
Zur Reinigung des Förderbandes von Schnee und Eis kann bei der bergsaitlgen Umlenkung des Förderbandes sine Reinigungsvorrichtung z.B. mit Bürsten vorgesenen sein.
Sei der bergseitlgen Umlenkung des Förderbandes befindet sich zwischen der Oberflache des Förderbandes 1 und der Ausetlegepiattform 21 ein Spalt. Eine Sicherheitseinrichtung soll verhindern, daß in diesen Spait Kleidungsstücke oder aber z.B. Finger hineingezogen werden. Dazu dient z.B. gemäß Fig. 7 eine federbeaufschlagte Slcherheitskiappe 24, die konzentrisch zur Antriebswelle 16 schwenkbar gelagert ist und das Schaltglied eines Sicherheitsschalters 26 betätigt, der seinerseits den Antrieb des Förderbandes sofort abschaltet, sobald die Sicherheitsklappe 24 durcn einen Fremdkörper nach unten gedrückt wird.
Das Förderband wird Im Bereich der Talstation üblicherweise in Förderrichtung des Bandes betreten. Es ist aber dank der üblichen geringen Bandgeschwindigkeiten ein Einstieg von der Seite über die Stegplatten 20 möglich.
Obgleich die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Beförderung von Personen, insbesondere Skiläufer auf Skiern entwickelt wurde, ist sie natürlich auch zur Beförderung von Latten geeignet.
Das Förderband kann · wie bereits ausgeführt - vorzugsweise ein Gliederförderband mit Gliedern aus Kunststoff sein. Das Förderband bzw. die Bandglieder können auf der Außenseite (Förderseite) mit Auf- oder Einlagen aus einem Werkstoff versehen sein, der ein Zurückrutschen der Skier auf der Oberfläche des Förderbandes verhindert. Diese Auf- oder Einlagen können vorzugsweise aus welchem (elastomerem) Kunststoff bestehen und z.B. noppenfömntg ausgebildet sein. Bei einem Gliederförderband kann die Herstellung der Bandglieder aus einem Kern aus hartem Kunststoff und einer Auflage aus weichem Kunststoff im Zweikomponentenverfahren erfolgen. Ea muß nicht Jedes Bandglied eine welche Kunststoffauflage aufweisen, sondern nur etwa jedes zweite Bandglied. Dies ist sogar vorteilhaft um zu starke Schneeansammlungen auf der Bandoberfläche zu verhindern. Ausführungsbeispiele von solchen Bandgliedern für das Gliederförderband zeigen die Fig. 6 bis 14.
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Das in Fig. 8 bis 10 dargestellte Banaglied eines Gllederförderbandes oestem aus einem Grundkörper 101 aus Hartkunststoff und aus einer Auflage 102 aus weichem elastomeren Werkstoff. Die Haftreibungszahl zwischen Auflage 102 und Skilaufflache (Polyethylen) muß größer sein als die Haftreibungszahl zwischen Schnee und Skilauffläche und auch größer ais zwischen der Oberfläche des Grundkörpers 101 und der Skilauffläche.
Der Grundkörper 101 weist seitliche äsenartige Zinken 103 mit je einer Bohrung 104 auf. Die Bohrungen 104 dienen zur Aufnahme des Verbindungsbolzens zweier benachbarter Bandglieder die mit Ihren Zinken 103 ineinandergreifen. Auf seiner Oberseite weist der Grundkörper eine rinnenartige Vertiefung 105 auf, in die die elastomere Auflage 102 eingreift. Die elastomere Auflage 102 weist drei vorstehende Buckel 106 mit ovalem Umriß und zwischen den Buckeln noppenartige Vorsprunge 107 auf. Die Buckel 106 und Noppen 107 überragen die neben der Vertiefung 105 liegende Oberfläche 108 des Grundkörpers.
0Ie Umrißform und Anzahl der Buckel 106 ist auf jene des dargestellten Ausführungsbeispieles nicht beschränkt. Dasselbe gilt auch für die Form und Anzahl der Noppen 107, die gegebenenfalls auch entbehrlich sein können.
In Flg. 12 bis 14 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Bandgliedes für ein Gliederförderband dargestellt. Auch hier besteht das Bandglied aus einem Grundkörper 101 aus Hartkunststoff und aus einer Auflage 102 aus weichem elastomerem Werkstoff. Der Grundkörper 101 gleicht im wesentlichen jenem gemäß Ftg. 8 bis 10. Die elastomere Auflage 102 greift wiederum In eine rinnenartige Vertiefung 105 des Grundkörpers ein. Das die Vertiefung 105 Überagende Profil der Auflage 102 weicht jedoch von jener gemäß Flg. &thgr; bis 10 ab und besteht aus einem Im Querschnitt gewölbten Streifen mit einer Reihe von Einkerbungen 108 und dazwischenliegenden Erhebungen 109. Die Einkerbungen 108 bzw. Erhebungen 109 sind In Fördenichtung des Förderbandes ausgerichtet. Die streifenförmige Auflage 102 ist mit dem Grundkörper 101 mit Hilfe von an der Auflage 2 angeformten Stiften 110 verankert deren pllzförmlge Köpfe 111 sich an der Unterseite des Grundkörpere
101 abstützen. Diese Befestigungsart könnte auch beim Ausführungsoeisp.ei nacn Fig. 8 bis 10 angewandt werden.
in Fig. 11 ist schematisch (ohne Deta.ls, abgesehen von den Einkeroungen 108 der Auflage 102) ein Vertund von mehreren Bandgiledem zu einem Gliederförderbana (nur ein Abschnitt sichtbar) dargestellt.

Claims (1)

  1. m it · ·. 4« te*«
    ,·« .♦* s-*i%r:**DezA!lbei 1997
    10 Schutzansorucrta:
    aurcn eine im fre.en Gelänae über Gruna caer ~ Fördertandeinrichtung.
    Vorrichtung nach Ansprucn 1. dadurch gekennzeichnet diA Fördertandeinrichtung aus einzeinen, der Lange nacn Ir zusammensetzbaren Sememen (2. 3, 4) besteht.
    2 dadurch 3. Vorrichtung nacn «nsniu«. ■
    ; der Fördertanceinnchtung mit Gleitvomchtungen
    versehen ist.
    Förderband angeordnet ist.
    iur
    n,. einem der Ansp^e ,
    de. Oberes de. P6rder».nde.
    Elemente-, (2,3,4, |Bn,.veheurende Latten (11) ausgebildet
    . «-&ldquor;wiche 1 bis &bgr;. dadurch gekennzeichnet. daB 7. V=H^n9 nach einem der An.p~ch<M * . ^^ ^
    ausgebildet sind.
    S. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch geKennzeichnet, daß seitlich neben dem Förderband, vorzugsweise beidseitig am Traggerüst ein StOQ, vorzugsweise in Form von seitlich an den Elementen (2. 3, 4) des Traggerüstes angeordnete Platten (20) ausgebildet ist.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch geKennzeichnet, daß am Traggerüst bergseitlg und/oder taiseitig eine stimseitige Plattform (21, 22) angeordnet ist.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Traggerüst seitliche Abdeckplatten (23) für das Förderband schwenkbar angeordnet sind.
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß am bergseitigen Ende des Traggerüstes im Bereich des Spaltes zwischen Förderband und Ausstiege-Plattform (21) eine Sicherheitseinrichtung vorgesehen ist, die den Bandantrieb abschaltet, wenn Fremdkörper in den Spalt gelangen.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitseinrichtung aus einer unter der Ausstiegsplattform (21) angeordneten federbeaufschiagten Sicherheitsklappe (24) besteht die um die Achse der Antriebsweile (16) des Förderbandes schwenkbar gelagert Ist und dem Schaltglied (25) eines Sicherheitsschalter (26) in Berührung steht.
    13. Aufstiegshilfevorrichtung für Personen, Insbesondere für Skilauf er oder Snowboardfahrer unter Verwendung eines Förderbandes, Insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, das das Förderband ein Gliederförderband Ist.
    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband bzw. seine Bandglieder auf der Außenseite (Förderseite) mit Auf· oder Einlagen aus einem rutschfesten, vorzugsweise elastomeren Material versehen sind.
    15. Vorrichtung nach Ansprucn 14. dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Teil der Banaglieder, beispielsweise jedes zweite mit einer rutschfesten Auf- oaer Einlage versehen ist.
    18. Vorrichtung nach einem der Anscruche 13 bis 15. dadurch gekennzeichnet, aatt das Bandglied einen Grundkörper (101) aus Hartkunststoff aufweist, aar auf seiner dem Transportgut zugewandten Oberseite eine Auflage (102) aus weichem Polymermateriai trägt.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundköroer (101) aus einem harten thermoplastischen Kunststoff besteht.
    18. Vorrichtung nach Anspruch 18 oaer 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (102) aus einem Elastomer besteht
    19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (102) aus einem Polymermaterial besteht, dessen Haftreibungszahl gegenüber dem Material der Skilauffläche (Polyethylen) größer ist als die Haftreibungszahl zwischen Schnee und Skilaufflache und grußer als die Haftreibungszahl zwischen der Oberfläche des Grundkörpers (101) und der Skilauffläche.
    20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (102) nur einen Teil der Oberflache des Grundkörpers (101) überdeckt.
    21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1&THgr; bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (102) In eine Vertiefung (105) des Grundkörpers (101) ragt, aber die neben dar Vertiefung (105) Hegende Oberfläche (108) des Grundkörpers (101) mindestens bereichsweise überragt.
    22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 22. dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (102) Im Abstand voneinander angeordnete Buckel (106) und/oder Noppen (107) bildet
    23. Vorrichtung nach Anspruch 22. dadurch gekennzeichnet, daß die Noppen (107) In Zwischenbereichen zwischen den Buckeln (108) angeordnet sind.
    24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (102) aus einem im Querschnitt gewölbten Streifen mit einer Reihe von Einkerbungen (108) und dazwischenliegenden Erhebungen (109) besteht, die In Förderrichtung des Förderbandes ausgerichtet sind.
    25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daa die Auflage (102) mit Hilfe von an der Auflage (102) angeformten Stiften (100) am Grundkörper (101) verankert Ist. wobei eich die pilzförmigen Köpfe (111) der Stifte (110) an der Unterseite des Grundkörpers (101) abstützen.
    26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 25, dadurch gekennzeichnet, da* die Auflage (102) mit dem Grundkörper (101) im Zweikomponenten-Spritzverfahren verbunden Ist
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2825691A1 (fr) * 2001-06-08 2002-12-13 Hugues Coppel Transporteur a bande
AT501094B1 (de) * 2004-12-01 2012-01-15 Bruckschloegl Holding Gmbh Zugvorrichtung für personen
DE102009017076B4 (de) * 2009-04-09 2012-06-28 Kone Corp. Einrichtung zum Personentransport
DE102017102274A1 (de) 2017-02-06 2018-08-09 Lst Srl Unterbauelement für ein Personenförderband

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