DE29721787U1 - Fleischwolf - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
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Description
Hans Neuner G 4 697
Gabelsberger Str. 12a 09.12.97
9532 6 Kulmbach
Fleischwolf
Die Erfindung betrifft einen Fleischwolf mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Ein Fleischwolf der gattungsgemäßen Art ist aus der
US-PS-3,380,503 bekannt. Auf einer gemeinsamen Antriebswelle sind dabei eine Transportschnecke mit großem Steigungswinkel der Wendel und eine sich daran anschließende, in einem zylinderförmigen Wolfgehäuse gelagerte zweite Transportschnecke mit geringer Steigung der Wendel vorgesehen. Auf der Welle befindet sich ferner eine rotierende Messeranordnung, die an der Rückseite einer Lochscheibe synchron mit den Transportschnecken sich dreht und die die durch die Transportschnecken in die Lochscheibe gepreßten organischen Massen abschneidet. Die Lochscheibe weist zugleich ein mittiges Lager für den Wellenzapfen der Antriebswelle auf. Die Verschlußmutter hält die Lochscheibe in dem Wolfgehäuse fest und sichert zugleich auch die Antriebswelle für die Schnecken und Messeranordnung.
US-PS-3,380,503 bekannt. Auf einer gemeinsamen Antriebswelle sind dabei eine Transportschnecke mit großem Steigungswinkel der Wendel und eine sich daran anschließende, in einem zylinderförmigen Wolfgehäuse gelagerte zweite Transportschnecke mit geringer Steigung der Wendel vorgesehen. Auf der Welle befindet sich ferner eine rotierende Messeranordnung, die an der Rückseite einer Lochscheibe synchron mit den Transportschnecken sich dreht und die die durch die Transportschnecken in die Lochscheibe gepreßten organischen Massen abschneidet. Die Lochscheibe weist zugleich ein mittiges Lager für den Wellenzapfen der Antriebswelle auf. Die Verschlußmutter hält die Lochscheibe in dem Wolfgehäuse fest und sichert zugleich auch die Antriebswelle für die Schnecken und Messeranordnung.
Aus der US-PS-4,736,896 ist weiterhin ein Fleischwolf bekannt,
bei dem sich in dem Einfülltrichter eine erste Transportschnecke befindet, die die organischen Massen
durch eine Öffnung im Boden in ein Wolfgehäuse befördert, das zylinderförmig ausgebildet und mit einer Transportschnecke
und einer Druckschnecke versehen ist. Innerhalb des Wolfgehäuses ist ferner ein Schneidsatz, bestehend
aus mindestens einer Lochscheibe und einer davor rotierenden Messeranordnung, vorgesehen.
Weiterhin ist aus der DE-195 15 977 C2 ein Fleischwolf
bekannt, der eine Schneckenanordnung aufweist, die in einen Transportbereich, einen Schneidbereich und einen
Preßbereich unterteilt ist. Die Wendeln der Schnecke weisen dabei unterschiedliche Steigungsmaße auf. Die größte
Steigung weist die Transportschnecke im Bereich des Einfülltrichters auf. Die Schneidschnecke im Schneidgehäusebereich
und die Preßschnecke im zylinderförmigen Preßgehäusebereich weisen hiervon abweichend Wendeln mit geringer
Steigung auf. Die vorzerkleinerten Massen werden in eine Zwischenkammer transportiert, in der eine Ausräumschnecke
unter Druck die organischen Massen in ein Wolfgehäuse mit eingesetztem Schneidsatz preßt. Die Besonderheit
bei dieser Anordnung besteht darin, daß zwei miteinander kämmende Transportschnecken vorgesehen sind, die
so axial gegeneinander verschoben sind, daß die Wendelflächen aneinander liegen und eine Pumpwirkung erzielen,
ohne daß die zerkleinerten Massen zurückfließen können.
Bei allen bekannten Fleischwolfausführungen wird die Energieaufnahme durch die starre Kopplung von Transport-
und Schneidbereich bzw. Preßbereich der Schneckenanordnung bestimmt. Die Gesamtschneckenanordnung muß den erforderlichen
Druck aufbringen, um die organischen Massen durch den Schneidsatz des Fleischwolfes zu drücken und
hierin zu zerkleinern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine effiziente Vorzerkleinerung der organischen Massen zu gewährleisten
und eine Entkopplung zwischen Transportbereich und Schneidbereich sicherzustellen, wobei gleichzeitig eine
Verringerung der aufzubringenden Transportkraft erreicht
werden soll. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen Fleischwolf nach der Erfindung so auszubilden, daß
die Schneckenanordnungen leicht zugänglich sind und somit eine einfache Zerlegung und Reinigung ermöglicht werden.
Die erste Teilaufgabe löst die Erfindung durch Ausgestaltung eines Fleischwolfes der gattungsgemäßen Art durch
Anwendung der technischen Lehre gemäß Anspruch 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
im einzelnen angegeben.
Durch die Ausbildung des Gehäuses und der Anordnung gemäß Anspruch 14 ist es möglich, daß nach Lösen der Verschlußmutter
des Wolfschneidsatzes dieser herausgenommen werden
kann und zwar mit der Schneidschnecke, die auf der trennbaren Welle sich befindet. Danach ist ein Verschwenken
des Wolfgehäuseteils in einfacher Weise möglich, um auch an die Transportschnecke gelangen zu können. Im Falle,
daß zwei ineinandergreifende Transportschnecken vorgesehen sind, ist es zudem auf einfache Weise möglich, zusätzlich
den Lagerbolzen für das Widerlager der zweiten Transportschnecke um das Maß, das erforderlich ist, herauszuziehen,
um das Gehäuse in einem rechten Winkel wegschwenken zu können, damit auch die zweite Transportschnecke
zugänglich wird.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die zweite Schnecke als Schneidschnecke ausgebildet ist und daß sie
mit ihren radialen Abschnitten mit den Endabschnitten der Transportschnecken oder mit der Transportschnecke in der
Weise zusammenwirkt, daß durch Überholen der Drehgeschwindigkeit der Schneidschnecke gegenüber der Transportschnecke
eine Schneidwirkung an den aneinanderliegenden Schneidkanten oder mit Schneidmessern besetzten Kanten
erfolgt.
Die Drehzahl der Transportschnecke beträgt z. B. zwischen ca. 10 bis ca. 25 U/min., während die Drehzahl der
Schneidschnecke ca. 180 bis 400 U/min, betragen kann. Es ist daraus ersichtlich, daß durch die schnell drehende
Schneidschnecke neben der Schneidwirkung zugleich auch eine erhöhte Pumpwirkung erzielt wird bzw. die Massen
durch erhöhten Druck in dem Wolfgehäuse weiter transpor-
tiert und in den Schneidsatz hineingepreßt werden. Die
Vorschneidwirkung kann noch erhöht werden, indem auch an
dem anderen Ende der Schneidschnecke Schneidkanten bzw. Messersätze vorgesehen sind, die an dem Vorschneider des
Schneidsatzes des Wolfes anliegen. Auf der verlängerten Welle der Schneidschnecke können zudem verschiedene
Schneidmesser angebracht sein, die mit entsprechend abgestuften Lochscheiben zusammenwirken, wie dies an sich
bei Fleischwölfen hinlänglich bekannt ist.
Es ist ferner zweckmäßig, die Drehzahl der beiden Schnekken stufenlos zu regeln, um die gewünschten Körnungen der
organischen Massen über die Durchsatzgeschwindigkeit zu erzielen, auch dann, wenn keine Lochscheiben mit kleinen
Löchern eingesetzt werden.
Aufgrund der schneller laufenden Schneidschnecke, die das Material gegen bzw. in den Vorschneider des Wolfschneidsatzes
drückt, bleibt der Abstand zwischen den Messern, der Transportschnecke und der Schneidschnecke gleichbleibend,
d. h. sie liegen stets an. Zugleich wird aber auch der Druck auf die Transportschnecke größtenteils aufgehoben,
so daß der Kraftaufwand erheblich verringert wird. Auch der Kraftbedarf für die Messerwelle verringert sich,
weil gegen den Vorschneider keine großen Fleischstücke mehr gedrückt werden. Diese werden durch den vorgelagerten
Schneidprozeß bereits so weit zerkleinert, daß sie in den Vorschneider hineinfließen.
Besondere Vorteile weist die erfindungsgemäße Ausgestaltung
der Schneckenanordnung in Verbindung mit einer weiteren Transportschnecke auf, die achsparallel zur ersten
Transportschnecke angeordnet ist und mit ihren Wendeln, die entgegengesetzt der Wendel oder den Wendeln der ersten
Transportschnecke im gleichen Winkel verlaufend angeordnet ist, an den Wendelflachen der ersten anliegen
oder beabstandet dazu in geringem Abstand angeordnet sind. Hierdurch wird eine Pumpwirkung hoher Leistung er-
zielt. Zugleich ist es aber auch möglich, die vordere (in
Richtung des Wolfgehäuses gesehen) radiale Abschlußkante
der zweiten Transportschnecke als Schneidkante oder als mit einer Messeranordnung bestückten Kante auszubilden,
die dann mit der Schneidkante bzw. der Messeranordnung der Schneidschnecke korrespondiert und die organischen
Massen während der Rotation so mittels Scherenschnitt zerkleinert. Es erfolgt praktisch ein doppelter Schnitt,
zum einen beim Überholen der ersten Transportschnecke durch die Schneidschnecke und zum anderen durch den
Scherenschnitt beim Aneinandervorbeischneiden der beiden Schneidkanten der zweiten Transportschnecke und der der
Schneidschnecke.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer Teilschnittzeichnung durch ein Gehäuse mit eingesetzten Schneckenanordnungen
nach der Erfindung ergänzend erläutert.
In der einzigen Zeichnung ist der untere Boden eines Einfülltrichters
in einem Gehäuse 1 gezeichnet. Die Besonderheit in der Darstellung besteht darin, daß die Wandung
la des Gehäuses 1 um 90° versetzt liegend gezeichnet ist. In der tatsächlichen Ausführung überdecken die Lagerschalen
die beiden Transportschnecken 2, 3 im hinteren Bereich und liegen sichtbar im Einfülltrichtergehäuse, wobei
der Einfülltrichter an der Oberseite des Gehäuses endet. Ebenso befindet sich an der Oberseite, im Übergangsteil
zwischen dem Einfülltrichtergehäuse und dem geschlossenen Gehäuseteil 4, eine Schneidkante 5, an der
die Wendel 6 der Transportschnecke 2 bzw. auch die Wendel 7 der Transportschnecke 3 mit ihrer Außenkante, die
ebenfalls als Schneidgegenkante ausgebildet ist, entlangfahren. Die beiden Transportschnecken 2 und 3 sind
achsparallel in dem Gehäuse gelagert und enden auf Höhe der Vorderkante des Gehäuses 1, die mit 9 bezeichnet ist.
An der Vorderseite des Gehäuses 1 ist eine Trägerplatte 10, die zugleich die Abschlußplatte des Gehäuses 1
bildet, schwenkbeweglich an einem Lager 11 befestigt. An
dieser Trägerplatte 10 sind in Fortsetzung des Gehäuseteils 4 ein weiteres zylinderförmiges Schneidgehäuse 12
und in dessen Verlängerung ein Wolfschneidgehäuse 13 vorgesehen. In dem Wolfschneidgehäuse 13 befindet sich
ein Wolfschneidsatz, der nicht dargestellt ist und beispielsweise aus mehreren hintereinander angeordneten
Lochscheiben, die verdrehgesichert gelagert sind, besteht, an denen rotierende Messeranordnungen anliegen.
Ebenso ist die Feststellmutter nicht eingezeichnet. In dem Wolfschneidgehäuse 13 ist aber auch ein Vorschneider
14 gelagert, in dem eine Lagerbuchse 15 für das Widerlager des Wellenabschnittes 16 eingesetzt ist. Ein Wellenabschnitt
16 erstreckt sich in die Hohlwelle 17, auf der
die Wendeln 6 der ersten Transportschnecke 2 befestigt oder aus dieser herausgearbeitet sind. In die Hohlwelle
17 ist ein Lager 18 eingesetzt, in das der durchmesserangepaßte Wellenfortsatz des Wellenabschnitts 16 eingreift.
Der Wellenfortsatz weist zur Kopplung an seine Antriebswelle 19 einen Wellenzapfen 20 auf, der über eine Paßfeder
21 mit der Welle 19 gekoppelt ist, die in diesem Bereich eine Lagerungsbohrung aufweist. Dadurch ist der
Wellenabschnitt 16 mit der Antriebswelle 19, die eine Hohl- oder Vollwelle sein kann, gekoppelt. Durch das
zwischengefügte Lager 18 ist darüber hinaus sichergestellt, daß die Hohlwelle 17 völlig unabhängig von der
Welle 19 angetrieben werden kann.
Damit sich die Lagerbuchse 18 in der Hohlwelle 17 nicht drehen kann, ist zur Sicherung eine Arretierschraube 22
vorgesehen, die dann nachzuspannen ist, wenn infolge längerer Betriebszeit oder Temperaturschwankungen die Lagerbuchse
18 sich in der Hohlwelle lösen sollte. Die zweite Transportschnecke 3 weist ebenfalls eine Hohlwelle 23
auf, auf der entgegengesetzt der Wendelungsrichtung der ersten Transportwendel 6 der ersten Transportschnecke 2
Wendeln 7 aufgebracht sind und zwar derart, daß sie mit ihren Seitenflächen gegen die Seitenflächen der korrespondierenden
Transportwendel 6 der ersten Transport-
schnecke anliegen, so daß ein größerer Abstand 24 gegeben ist, in welchen die zu zerkleinernden organischen Massen
aus dem Einfülltrichter nach vorn bewegt werden.
Auch die Hohlwelle 23 weist im vorderen Bereich eine Lagerbuchse 25 auf, die in gleicher Weise - wie bei der ersten
Hohlwelle 17 -.mittels einer Arretierungsschraube 26
drehsicher befestigt ist. In die Mittenbohrung dieser Lagerbuchse 25 greift ein Lagerzapfen 27 ein, der in der
Trägerplatte 10 einerseits . und in einem die Lagerungsbohrung verlängernden Zwischenteil 29 andererseits geführt
ist, der nicht unbedingt vorhanden sein muß, und wird durch einen Sicherungssperrhebel 28 gesichert, der
verschwenkbar mittels einer Schraube 30 an der Trägerplatte 10 befestigt ist. Der Sicherungshebel 28 greift
dabei mit einer U-förmigen Ausnehmung in eine Nut des Bolzens 27 ein, der zur besseren Handhabung einen Kopf 31
aufweist und nach dem Lösen der Sicherung durch Ziehen am Kopf 31 aus der Buchse 25 herausziehbar ist. Erst wenn
diese Verbindung geöffnet ist, läßt sich die Trägerplatte 10 mit dem Zwischengehäuse 12 und dem Wolf gehäuse 13 um
die Schwenkachse 11 verschwenken, sofern der Wellenabschnitt 16 mit dem Wolfschneidsatz und der Schneidschnecke
32 vorher herausgezogen ist.
Die Schneidschnecke 32 ist im vorliegenden Beispiels als zweigängige mit zwei um 180° versetzte Wendeln 33 ausgebildet,
deren radial sich erstreckenden Enden, die der Transportschnecke 2 zugewandt sind, als Schneidkanten
ausgebildet bzw. mit Messern 34 bestückt sind, die als Einsetzmesser mittels Schrauben 35 befestigt sind. Mit
den so gebildeten Schneidkanten korrespondieren die ebenfalls sich radial erstreckenden Messer 36 mit der
Vorderkante der Transportschnecke 2 bzw. auch bei entsprechender Ausbildung, mit dem Messer an der Vorderkante
(letzteres ist nicht dargestellt) der Transportschnecke 3. Die Messer 36 sind an der Tansportschnecke 2 bzw.
einer entsprechenden Ausnehmung an dem Wendelende der Wendel 6 mittels Schraube 37 gehalten.
Die kraftschlüssige Kopplung zwischen der Hohlwelle, die
die Wendeln 33 trägt, und dem Wellenabschnitt 16 wird durch die Paßfeder 38 sichergestellt. Am Ende der
Schneidschnecken 32 sind ebenfalls Schneidkanten 39 oder nicht dargestellte Messer vorgesehen, die an dem Vorschneider
14 anliegen bzw. hier einen Vorschnitt bewerkstelligen.
Aus der Darstellung ist der erfindungswesentliche Aufbau ersichtlich. Die Schneidschnecke 32 rotiert dabei mit einer
wesentlich höheren Umdrehungszahl gegenüber der Transportschnecke 2 und bewirkt im Überholvorgang ein
Zerschneiden der organischen Massen. Gleichzeitig wird eine höhere Pumpleistung erbracht und das zerkleinerte
Material mit erhöhtem Druck in den Schneidsatz des Fleischwolfes gefördert. Dadurch erfolgt eine Entlastung
der Transportschnecke 2 bzw. der Transportschnecken 2 und 3. Durch die zusätzlich im Übergangsschneidraum bzw. Gehäuseteil
4 vorgesehenen Schneidkanten 5, wird darüber hinaus das Material vorzerkleinert und durch die Pumpwirkung
der DoppelSchneckenanordnung mit erhöhtem Druck zur Schneidschnecke 32 hinbefördert. Durch den Scherenschnitt
bei Ineinandergreifen der Schneiden 34 in die Schneiden der Transportschnecke 3 wird praktisch ein Doppelschnitt
bewerkstelligt, so daß die organischen Massen mit noch höherem Zerkleinerungsgrad weitergefördert werden.
Um ein leichtes Demontieren zu ermöglichen, ist an dem Messerzapfen des Wellenabschnittes 16 eine Bohrung 40
vorgesehen, in die ein Haken mit Griff eingehakt werden kann, um die Welle 16 samt dem nichtdargestellten WoIfschneidsatz
und der Schneidschnecke 32 herausziehen zu können, sobald die nichtdargestellte Spannmutter vom
Wolfgehäuses entfernt wird.
Claims (22)
1. Fleischwolf zum Zerkleinern von organischen Massen mit einer Schneckenanordnung zum Fördern der Massen aus einem
Einfülltrichter in ein Wolfschneidgehäuse mit einem Schneidsatz aus mindestens einer Lochscheibe und einer
mindestens an einer der Seiten vorgesehenen rotierenden Messeranordnung,· wobei die Schneckenanordnung
- mindestens eine Transportschnecke aufweist, die sich mindestens über die Länge des Einfülltrichters erstreckt
und eine Wendel mit einer bestimmten Steigung aufweist, und
- eine zweite, sich anschließende Schnecke aufweist/ die
in einem im wesentlichen zylinderförmigen Gehäuse in Verlängerung
zur Transportschnecke angeordnet ist und eine Wendel aufweist, deren Steigung geringer als die der
Transportschnecke ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schnecke als unabhängig rotierende Schneidschnecke (32)
ausgebildet ist und mit einer Drehzahl rotiert, die höher ist als jene der Transportschnecke (2), und daß das der
Schneidschnecke (32) zugewandte Wendelende der Transportschnecke (2) eine radial sich erstreckende
Schneidkante oder Messeranordnung (3 6) aufweist und der Anfang der Wendel (33) der nachfolgenden Schneidschnecke
(32) als radial korrespondierende Schneidkante ausgebildet ist oder eine korrespondierende Messeranordnung (34)
zu der der Transportschnecke (2) aufweist, wobei beide Wendeln (6, 33) den gleichen Drehsinn haben und in gleieher
Richtung rotieren.
2. Fleischwolf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Wolfschneidgehäuse (13) in Verlängerung
zum zylinderförmigen Gehäuseteil (12) angeordnet ist und die rotierenden Messer des Schneidsatzes auf
einer unabhängig rotierenden Wellenverlängerung (16) der
Schneidschnecke (32) verdrehsicher gelagert sind und mit einer gegenüber der Schneidschnecke (32) abweichenden
Drehzahl rotieren.
3. Fleischwolf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß das Wolfschneidgehäuse (13) gegenüber dem zylinderförmigen Gehäuseteil 12) winkelig und darunter
angeordnet ist und eine Verbindungsöffnung für die organischen Massen zwischen dem zylinderförmigen Gehäuse
(12) und dem Wolf gehäuse (13) vorgesehen ist, wobei die organischen Massen unter Druck durch die Schneidschnecken
(32) in das Wolfgehäuse mit der Fördergeschwindigkeit der
Schneidschnecken oder mit einer von der Fördergeschwindigkeit abweichend höheren Geschwindigkeit
fließen.
4. Fleischwolf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere radiale Abschlußkante (39)
der Schneidschnecke (32) ebenfalls als Schneidkante ausgebildet ist oder einen Halter für eine Messeranordnung
aufweist, die vor einem Vorschneider des Wolfschneidsatzes
rotiert.
5. Fleischwolf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidschnecke
(32) mehrgängig ist.
6. Fleischwolf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei um 180° versetzt auf der Welle
befestigte oder aus dieser herausgearbeitete Wendeln (33) als Schneidschnecken (32) vorgesehen sind.
7. Fleischwolf nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneidschnecke (32) mindestens einen Wendelgang aufweist.
8. Fleischwolf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Transportbereich des Einfülltrichters ein anschließendes Vorschneidgehäuse (4) mit einer
ortsfesten Schneidkante (5) aufweist, mit der ein Wendelgang der Transportschnecke (2) zusammenwirkt, derart,
daß bei Drehung der Transportschnecke (2) an der ortsfesten Schneidkante (5) ein Zerschneiden der organischen
Massen erfolgt.
9. Fleischwolf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportschnecke
(2) mit einer achsparallelen Schnecke (3) mit entgegengesetzt gedrehten Wendeln gemeinsam angetrieben
rotiert oder durch Anlage der Wendelfläche an der Fläche der ersten Transportschnecke (2) automatisch mit dieser
dreht.
10. Fleischwolf nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportschnecke (2)
oder Transportschnecken (2, 3) mindestens im Bereich vor der Schneidschnecke (32) mehrgängig sind.
11. Fleischwolf nach Anspruch 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wendeln (6, 7) der beiden achsparallelen Transportschnecken gleiche Steigungen aufweisen
und miteinander kämmend in zwei parallelen, oben offenen schalenförmigen Lagergehäusen am Boden des Einfülltrichters
sowie in den anschließenden Vorschneidgehäuse (4) oder zylinderförmigen Gehäuseabschnitt in zwei
sich radial überlappenden Hohlzylindergehäusen drehbar gelagert sind, wobei die beiden Schnecken (2, 3) sich in
einem solchen Abstand zueinander befinden, daß die Wendel der einen Schnecke (2 oder 3) vor der Welle (17, 23) der
«ff ff *«
anderen Schnecke endet, wobei die beiden Transportschnecken (2, 3) sich gegenläufig drehen und mindestens
ein Wendelgang sich in dem durchmesserangepaßten Vorschneidegehäuse dreht.
5
5
12. Fleischwolf nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die vordere Abschlußkante der zweiten Transportschnecke (3) eine radial sich erstreckende
Schneidkante oder Messeranordnung aufweist, die ebenfalls mit der Schneidkante bzw. der Messeranordnung
der Schneidschnecke korrespondiert.
13. Fleischwolf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Transportschnecke
(2) tragende Welle (17) eine Hohlwelle ist, die im vorderen Bereich ein Lager (18) für die Aufnahme
einer Wellenverlängerung (16) mit der Schneidschnecke
(32) aufweist und eine Kopplungseinrichtung (20, 21) zum Ankoppeln der Antriebswelle (19) an die Schneidschnecke
(32) in der Hohlwelle (18) der Transportschnecke (2).
14. Fleischwolf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Transportschnecke (2) oder die Transportschnecken (2, 3) in einem
unbeweglichen Gehäuseteil (1) des Fleischwolfgehäuses enden und daß vor diesem Gehäuseteil ein abnehmbares oder
verschwenkbares Gehäuse (12, 13) vorgesehen ist, in welchem sich das zylinderförmige Gehäuse (12) für die
Schneidschnecke (32) befindet, und daß ein in das ortsfeste Gehäuse (1) greifender Lagerbolzen (27) zur Bildung
eines Widerlagers für die zweite Transportschnecke (3) so weit herausziehbar angeordnet ist, daß durch ein Verschwenken
der Gehäuseteile (12, 13) um eine Schwenkachse (11) aus der Trägerplatte (10) um einen bestimmten Winkel
die zweite Transportschnecke (3) zugänglich ist.
15. Fleischwolf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidschnecke (32) und das Wolfgehäuse (13) in einem verschwenkbar
an dem ortsfesten Gehäuse der Maschine mit Einfülltrichter gelagerten Gehäuse angeordnet sind und
daß nach Abnahme des Schneidsatzes zunächst die Schneidschnecke (32) mit ihrer Antriebswelle (16) herausnehmbar
ist und daß nach dem Verschwenken des Gehäuses um 90° die Transportschnecke bzw. -schnecken(2, 3) zugänglich sind.
16. Fleischwolf nach Anspruch 9, 10, 11 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die ineinander kämmend eingreifenden Wendeln (6, 7) der beiden Transportschnecken
durch axiale Relativverschiebung der einen Schnecke (2, 3) gegenüber der anderen einseitig mit ihren
Flächen aneinanderliegend sich drehen und der Abstand so einstellbar ist, daß kein Rückstau der Massen entsteht.
17. Fleischwolf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Flächen der Wendel
(6) der einen Transportschnecke (2) und der Wendel (7)
der benachbarten Transportschnecke in axialer Richtung ein Zwischenraum (24) für die Aufnahme und den Transport
der organischen Massen aus dem Einfülltrichter in den Schneidbereich vorgesehen ist.
18. Fleischwolf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Wolfgehäuse (13) und dem
zylinderförmigen Gehäuse (12) in Verlängerung zum WoIfgehäuse
(13) eine Zwischenkammer vorgesehen ist, in der in Verlängerung zum Schneidsatz des Fleischwolfes eine
Ausräumschnecke rotierend vorgesehen ist, wobei die Ausräumschnecke mit gleicher oder abweichender Drehzahl gegenüber
der Schneidschnecke (32) sich dreht, vorzugsweise sich schneller dreht.
··· lit!
19. Fleischwolf nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl der
Schneidschnecke (32) ein mehrfaches der Drehzahl der Transportschnecken (2, 3) ist.
20. Fleischwolf nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendelrichtung
und Drehrichtung derart gewählt sind, daß die Schnecken die organischen Massen in den Wolfschneidraum.
(13) fördern.
21. Fleischwolf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahlen
der Schnecken (2, 3; 32) stufenlos regelbar sind.
22. Fleischwolf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl der
Transportschnecke (2) bzw. -schnecken (2, 3) zwischen
ca. 10 bis ca. 25 U/min, und daß die Drehzahl der Schneidschnecke ca. 180 bis ca. 400 U/min, beträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29721787U DE29721787U1 (de) | 1997-12-10 | 1997-12-10 | Fleischwolf |
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| DE29721787U DE29721787U1 (de) | 1997-12-10 | 1997-12-10 | Fleischwolf |
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|---|---|
| DE29721787U1 true DE29721787U1 (de) | 1998-02-12 |
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| DE29721787U Expired - Lifetime DE29721787U1 (de) | 1997-12-10 | 1997-12-10 | Fleischwolf |
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|---|---|
| DE (1) | DE29721787U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999019069A1 (de) * | 1997-10-10 | 1999-04-22 | Tiromat Krämer + Grebe GmbH & Co. KG | Wolf |
-
1997
- 1997-12-10 DE DE29721787U patent/DE29721787U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999019069A1 (de) * | 1997-10-10 | 1999-04-22 | Tiromat Krämer + Grebe GmbH & Co. KG | Wolf |
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