[go: up one dir, main page]

DE29721684U1 - Befestigungselement mit Sicherung - Google Patents

Befestigungselement mit Sicherung

Info

Publication number
DE29721684U1
DE29721684U1 DE29721684U DE29721684U DE29721684U1 DE 29721684 U1 DE29721684 U1 DE 29721684U1 DE 29721684 U DE29721684 U DE 29721684U DE 29721684 U DE29721684 U DE 29721684U DE 29721684 U1 DE29721684 U1 DE 29721684U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fastening element
element according
dowel
contacts
conductor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29721684U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mertens Peter De
Original Assignee
TMG TECHNIK METALL GUS GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TMG TECHNIK METALL GUS GmbH filed Critical TMG TECHNIK METALL GUS GmbH
Priority to DE29721684U priority Critical patent/DE29721684U1/de
Publication of DE29721684U1 publication Critical patent/DE29721684U1/de
Priority to DE19855856A priority patent/DE19855856A1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B29/00Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
    • G08B29/02Monitoring continuously signalling or alarm systems
    • G08B29/04Monitoring of the detection circuits
    • G08B29/046Monitoring of the detection circuits prevention of tampering with detection circuits
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/02Mechanical actuation
    • G08B13/14Mechanical actuation by lifting or attempted removal of hand-portable articles
    • G08B13/149Mechanical actuation by lifting or attempted removal of hand-portable articles with electric, magnetic, capacitive switch actuation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Emergency Alarm Devices (AREA)
  • Fuses (AREA)

Description

Dipl.-Ing. H. FRITZ Dipl.-Chem. E.L. FRITZ
Patentanwälte Mühlenberg 74 59759 Arnsberg
97/604
05.12.97/EF/Irl
Firma
TMG Technik Metall Guß GmbH
Warendorfer Straße 10
48361 Beelen
"Befestigungselement mit Sicherung"
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Befestigungselement. Unter diesen Obergriff lassen sich die verschiedensten gängigen Befestigungselemente subsumieren, zum Beispiel Dübel, Schrauben jeglicher Art, Unterlegscheiben, Muttern oder dergleichen.
Bei Befestigungselementen besteht ein Anliegen, diese gegen verschiedene Einflüsse zu sichern. Befestigungselemente der oben genannten Art oder anderweitige ähnliche Befestigungselemente können beispielsweise zur Befestigung verschiedener Objekte im Außen-oder Innenbereich von Gebäuden dienen, sie können als Befestigungselemente an Maschinen, Maschinenteilen, Anlagen oder ähnlichen Vorrichtungen dienen. Sie können weiter als Befestigungselemente im Bausektor eingesetzt werden. Die Anwendungsbereiche der vorgenannten Befestigungselemente im Sinne der Erfindung unterliegen keiner Einschränkung. In nahezu allen Anwendungsbereichen dieser Befestigungselemente besteht ein Bedarf zur Sicherung, sei es gegen Diebstahl, gewaltsame Entfernung, Bruch aufgrund von Ermüdung, mutwillige Beschädigung, sei es gegen Lösen des Befestigungselements aus seinem bestimmungsgemäßen Befestigungszustand.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Befestigungselement zu schaffen, das so ausgebildet ist, daß es in irgendeiner Form zu einem Anzeigevorgang kommt, wenn das Befestigungselement zum Beispiel entwendet oder beschädigt wird oder wenn es sich durch irgendwelche äußeren Einflüsse aus seinem Befestigungszustand löst. 30
Die Lösung dieser Aufgabe liefert ein erfindungsgemäßes Befestigungselement mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß das Befestigungselement eine elektrische Sicherungseinrichtung aufweist, die alternativ oder gleichzeitig gegen die genannten oder andere Einflüsse wirksam ist, das heißt zum Beispiel eine Sicherungseinrichtung gegen Diebstahl und/oder Entfernung des Befestigungselements und/oder Beschädigung
-2-
und/oder Bruch und/oder Lösen des Befestigungselements aus seinem Befestigungszustand in sonstiger Weise. Die erfindungsgemäße Lösung sieht vor, daß das Befestigungselement in einen Stromkreis eingebunden ist, und daß ein erster Zustand bei geschlossenem oder geöffnetem Stromkreis die Normalfunktion signalisiert. Weiterhin ist eine Registriereinheit vorgesehen, die registriert, ob der Stromkreis geschlossen oder geöffnet ist und bei Verlassen des Normalzustandes die Ausgabe eines Alarmsignals veranlaßt.
Ist beispielsweise in dem ersten Zustand, der die Normalfunktion signalisiert, der Stromkreis geschlossen, dann kann man das Befestigungselement so ausbilden, daß bei Beschädigung oder Lösen oder Entfernen des Befestigungselements der Stromkreis unterbrochen wird, so daß dann das Alarmsignal ausgegeben wird. Eine den Zustand des Befestigungselements überwachende Person weiß dann durch den Alarm, daß das Befestigungselement seine bestimmungsgemäße Funktion nicht mehr erfüllt und kann entsprechende Abhilfe schaffen. Man kann auch umgekehrt den geöffneten Stromkreis als Normalzustand definieren. In diesem Fall wird ein Alarmsignal ausgegeben, wenn zum Beispiel durch Entfernung oder Beschädigung des Befestigungselements der Stromkreis geschlossen wird.
Als bevorzugte Befestigungselemente im Sinne der Erfindung werden genannt Dübel, Unterlegscheiben, Schrauben, Muttern. Diese Aufzählung sei keineswegs erschöpfend sondern nur beispielhaft.
0 Ist das Befestigungselement gemäß einer Variante der Erfindung ein Dübel, dann sind vorzugsweise am Dübel zwei Kontakte ausgebildet, wobei jeweils mit diesen Kontakten verbundene elektrische Leiter vorgesehen sind und die Kontakte so angeordnet sind, daß bei Einschrauben einer Schraube oder dergleichen in den Dübel die Kontakte überbrückt werden und der Stromkreis geschlossen wird. Schrauben bestehen in der Regel aus metallischem Werkstoff, der in sich ausreichend leitend ist, um die Kontakte zu
überbrücken. Vorzugsweise werden in diesem Fall die Kontakte im Bereich der Innenwandung des Dübels angeordnet.
Man kann gemäß einer Weiterbildung der Erfindung zum Beispiel die Kontakte als Drähte oder dergleichen ausbilden, die zum Beispiel in die Dübelhöhlung wenigstens so weit hineinragen, daß sie mit einer in den Dübel eingeschraubten Schraube wenigstens tangential in Berührung treten, um so den Kontakt herzustellen.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann man das Befestigungselement als Dübel ausbilden und die Kontakte außenseitig am Dübel anordnen. Dies ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn die Gefahr besteht, daß mißbräuchlich zum Beispiel eine Wandbefestigung dadurch gewaltsam gelöst wird, daß ein Dübel aus der Wand herausgerissen wird und die zerstörende Person sich nicht die Mühe macht, eine Schraubbefestigung zu lösen. Vorzugsweise ordnet man dann wenigstens einen der Kontakte am äußeren Umfang des Dübels an und wenigstens einer der Kontakte ist an einer der Spreizzungen des Dübels angeordnet und zwar derart, daß beim Einstecken des Dübels in eine Bohrung der Wand der Kontakt geschlossen und bei Herausziehen des Dübels und Spreizen der Spreizzunge der Kontakt geöffnet ist. Wird dann also der Dübel gewaltsam aus der Wand {oder Decke) herausgerissen, dann öffnet sich der Kontakt und ein Alarmsignal wird ausgegeben.
Eine weitere Variante der Erfindung sieht vor, daß das 0 Befestigungselement als Unterlegscheibe ausgebildet ist. Man kann zum Beispiel diese Unterlegscheibe so ausführen, daß die Unterlegscheibe selbst ein erster Kontakt ist, an den ein Leiter angeschlossen ist und daß in die Unterlegscheibe eingebettet und gegen diese isoliert ein zweiter Kontakt vorgesehen ist, an den ein Leiter angeschlossen ist.
Vorzugsweise bildet man die Unterlegscheibe so aus, daß diese eine Bohrung aufweist, in die der zweite vorzugsweise
scheibenförmige Kontakt eingelegt ist, wobei den zweiten Kontakt eine Isoliermasse umgibt. Man bildet vorzugsweise diesen zweiten Kontakt flach und etwa scheibenförmig aus, so daß er nach unten oder oben nicht wesentlich über die Fläche der Unterlegscheibe vorsteht. Befindet sich bei dieser Variante die Unterlegscheibe in einem Befestigungszustand, dann wird sie zum Beispiel durch eine Schraube oder Mutter an ein Widerlager angepreßt, so daß der Stromkreis geschlossen ist. Wird das Befestigungselement, zum Beispiel eine Schraube oder Mutter gelöst, dann verliert diese auch den Kontakt zur Unterlegscheibe beziehungsweise die Unterlegscheibe verliert eventuell den Kontakt zur Widerlagerfläche und die Überbrückung der beiden Kontakte der Unterlegscheibe zum Beispiel durch die Schraube oder Mutter ist nicht mehr gewährleistet, so daß der Stromkreis unterbrochen und ein Alarm ausgegeben wird.
Eine andere alternative Variante der Erfindung sieht vor, daß das Befestigungselement selbst eine Schraube ist. Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sieht man dann in einfachster Weise vor, daß ein Leiter an die Schraube angeschlossen ist, der mit der Registriereinheit verbunden ist und daß ein zweiter Leiter mit einer Masse verbunden ist, vorzugsweise mit einer Masse im Bereich der Einrichtung, an der sich die Schraube befindet. Die Schraube kann zum Beispiel eine Maschinenschraube sein oder zum Beispiel eine Schraube für eine Rohrschelle einer chemischen Anlage oder dergleichen, so daß die Schraube am Schaft und/oder Kopf in der Regel metallische Teile berührt, die dann die Masse im vorgenannten Sinne bilden. Löst sich die Schraube dann zum Beispiel durch mechanische Einwirkungen von selbst aus dem Befestigungszustand und fällt zum Beispiel heraus, dann ist der Kontakt unterbrochen und ein Alarm wird ausgegeben. Bei dieser Art der Sicherungseinrichtung hat man also auch eine Überwachung für den Fall, daß nicht mißbräuchlich die Schraube gelöst oder zerstört wird, sondern daß diese sich mechanisch, zum Beispiel durch Vibrationen oder dergleichen selbsttätig löst. Eine solche Sicherungseinrichtung kann zum
t ·». ff t««|
-5-
Beispiel auch für Schrauben verwendet werden, mittels derer Maschinen oder andere Teile zum Beispiel an einem Untergrund verankert werden, das heißt Maschinengestellschrauben oder dergleichen. In diesen Fällen kann es wichtig sein, sehr frühzeitig zu erfahren, wenn sich eine Schraube löst, da dadurch eine Gefahrensituation ausgelöst werden kann. Man kann bei solchen Anwendungen grundsätzlich für alle vorhandenen Befestigungselemente die Sicherungseinrichtungen gemäß der Erfindung vorsehen.
Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung ist das Befestigungselement eine Mutter. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sieht man dann vor, daß an die Mutter ein Leiter angeschlossen ist, wobei der Leiter mit der Registriereinheit verbunden ist und daß an eine Masse ein weiterer Leiter angeschlossen ist, wobei als Masse vorzugsweise wiederum eine Einrichtung dient, an der die Mutter als Befestigungselement dient.
Eine beispielhafte Anwendung der Erfindung liegt im Bereich von Schrauben oder Muttern für Radbefestigungen, zum Beispiel an Kraftfahrzeugen. Bei Radmuttern von Kraftfahrzeugen ist es sehr wichtig, daß diese in einem Befestigungszustand bleiben, wobei der Benutzer ein Lösen aus dem Befestigungszustand frühzeitig erfährt.
Da man bei Radmuttern von Kraftfahrzeugen in der Regel keine herkömmlichen Leiter in Form von Drähten für die Verbindung zur Registriereinheit verwenden kann, löst man dies gemäß der Erfindung vorzugsweise so, daß das Befestigungselement über einen Leiter in einen Primärstromkreis eingebunden ist, der vorzugsweise wenigstens eine Induktivität aufweist, und daß ein Sekundärstromkreis vorgesehen ist, der die Registriereinheit umfaßt und der Sekundärstromkreis ebenfalls wenigstens eine Induktivität umfaßt, die der Induktivität des Primärstromkreises zugeordnet ist. Die Übertragung eines Signals von dem Stromkreis, in den das Befestigungselement eingebunden ist zu der Registriereinheit kann zum Beispiel
-S-
durch elektromagnetische Wellen, beispielsweise durch Funk erfolgen.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1 eine schematisch vereinfachte Darstellung eines
erfindungsgemäßen Befestigungselements gemäß einer ersten Variante der Erfindung;
Fig. 2 ein weiteres Befestigungselement gemäß einer Alternative der Erfindung;
Fig. 3 ein weiteres Befestigungselement gemäß einer Alternative der Erfindung;
Fig. 4 ein weiteres Befestigungselement gemäß einer
alternativen Variante der Erfindung;
Fig. 5 ein weiteres Befestigungselement gemäß einer
alternativen Variante der Erfindung; 20
Fig. 6 eine schematische Darstellung eines weiteren Befestigungselements gemäß einer alternativen Variante der Erfindung.
Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen und eine erste alternative Variante eines erfindungsgemäßen Befestigungselements beispielhaft näher beschrieben. Bei dieser Variante der Erfindung ist das Befestigungselement ein Dübel 12. Der Dübel 12 weist zwei Kontakte 13, 14 auf, die 0 jeweils mit elektrischen Leitern 15, 16 verbunden sind. Die Kontakte 13, 14 des Dübels sind in einen Stromkreis eingebunden, der außerdem über eine Registriereinheit verfügt, die registriert, ob der Stromkreis geschlossen oder geöffnet ist. Bei Verlassen des Normalzustandes, das heißt entweder ist der Stromkreis im Normalzustand geschlossen oder geöffnet. Wird diese Normalfunktion verlassen, stellt dies die Registriereinheit fest und veranlaßt die Ausgabe eines
-8-
Alarmsignals zum Beispiel über einen optischen oder akustischen Alarmgeber.
Bei dieser AusführungsVariante, bei der das Befestigungselement als Dübel 12 ausgebildet ist, befinden sich die Kontakte 13, 14 vorzugsweise im Bereich der Innenwandung 18 des Dübels 12. Die Kontakte 13, 14 können zum Beispiel Drähte sein, die wenigstens teilweise in die Dübelhöhlung hineinragen. Wenn man nun eine Schraube 17 in den Dübel einschraubt, dann treten die Kontakte 13, 14 zumindest tangential mit dem Gewinde der Schraube in Berührung. Dadurch werden die beiden Kontakte 13, 14 bei eingeschraubter Schraube 17 überbrückt, so daß der Stromkreis geschlossen ist, was vorzugsweise dem Normalzustand entspricht. Würde man nun die Schraube 17 aus der Dübelhöhlung des Dübels 12 herausschrauben, würde damit der Stromkreis unterbrochen und die Registriereinheit 11 würde dies registrieren und die Ausgabe eines Alarmsignals veranlassen. Auch wenn die Schraube 17 beispielsweise gewaltsam aus dem Dübel 12 herausgerissen wird, wird der Stromkreis unterbrochen mit der entsprechenden Folge.
Fig. 2 zeigt eine Variante der Erfindung, bei der das Befestigungselement ebenfalls als Dübel 12 ausgebildet ist, in diesem Fall aber die Kontakte 13, 14 außenseitig am Dübel 12 angeordnet sind. Bei dieser Variante der Erfindung soll gewährleistet sein, daß der Dübel 12 gegen Herausreißen aus seinem Bohrloch gesichert wird. Die Kontakte 13, 14 sind beispielsweise an einer der Spreizzungen 20 angeordnet. Die Spreizzungen 20 sind elastisch und beim Einstecken des Dübels in die Bohrung wird die elastische Spreizzunge 20 in Richtung auf den zylindrischen Teil des Dübels, das heißt auf die äußere Dübelwandung hin gepreßt, so daß bei im Bohrloch eingestecktem Dübel 12 sich die beiden gegenüberliegend angeordneten Kontakte 13, 14 berühren und damit der Stromkreis geschlossen ist. Dies signalisiert der Registriereinheit 11 wiederum den Normalzustand. Wird nun der Dübel 12 zum Beispiel durch Mißbrauch aus seinem Bohrloch
herausgezogen, dann spreizt sich die elastische Spreizzunge 2 0 nach außen und der innenseitig an ihr angeordnete Kontakt hat keine Berührung mehr mit dem anderen Kontakt, der sich am äußeren Umfang des Dübels befindet. Damit ist der Stromkreis unterbrochen, die Registriereinheit 11 stellt dies fest und gibt wiederum ein Alarmsignal aus.
Ein Befestigungselement gemäß einer weiteren Variante der Erfindung ist in Fig. 3 dargestellt. In diesem Fall handelt es sich um eine Unterlegscheibe 30. Diese Unterlegscheibe kann so ausgebildet sein, daß sie selbst einen ersten Kontakt bildet, wobei an die Unterlegscheibe 30 ein erster Leiter angeschlossen ist. Außerdem ist in die Unterlegscheibe 30 eingebettet und gegen diese isoliert ein zweiter Kontakt 32 vorgesehen, an den ebenfalls ein Leiter 33 angeschlossen ist. Die beiden Leiter 31, 33 sind wiederum in den Stromkreis eingebunden, in dem sich die Registriereinheit 11 befindet. Gemäß einer konstruktiven Ausführungsform weist die Unterlegscheibe 3 0 eine Bohrung 34 auf, in die der zweite vorzugsweise ebenfalls scheibenförmige Kontakt 32 eingelegt ist, wobei den zweiten Kontakt 32 eine Isoliermasse 35 umgibt, um diesen gegen den ersten Kontakt 3 0 zu isolieren. Der zweite Kontakt 32 steht nach unten und oben nicht wesentlich über die Fläche der Unterlegscheibe 3 0 vor. Bringt man nun beispielsweise eine Schraube oder Mutter (nicht dargestellt) mit der Unterlegscheibe 30 in Berührung, dann wird durch die aufliegende Fläche zum Beispiel des Schraubenkopfs oder einer Mutter die Unterlegscheibe 3 0 einerseits und auch der scheibenförmige Kontakt 32 berührt 0 und somit findet eine Überbrückung statt und der Stromkreis ist geschlossen. Wird nun die Mutter oder Schraube gelöst und entfernt, wird dadurch der Stromkreis unterbrochen, was wiederum die Registriereinheit 11 feststellt und ein Alarmsignal ausgibt.
In Fig. 4 ist ein weiteres Befestigungselement gemäß einer weiteren alternativen Variante der Erfindung dargestellt. In diesem Fall handelt es sich bei dem Befestigungselement um
eine Schraube 40. An diese Schraube 40 ist wiederum ein erster Leiter 41 angeschlossen, der mit der Registriereinheit 43 verbunden ist. Ein zweiter Leiter 44 ist mit einer Masse 42 verbunden, wobei diese Masse 42 beispielsweise eine Einrichtung darstellt, an der sich die Schraube 40 befindet. Solange sich die Schraube 40 in ihrem Befestigungszustand an dieser Einrichtung befindet, wird der Strom durch die Schraube 4 0 durchgeleitet zur Masse 42 und der Stromkreis ist geschlossen. Wird aber die Schraube 40 gelöst oder beschädigt, zum Beispiel indem der Schraubenschaft bricht oder wird die Schraube 4 0 entfernt, dann wird dadurch der Stromkreis unterbrochen und die Registriereinheit 43 gibt wiederum ein Alarmsignal aus.
In ähnlicher Weise wie bei der vorbeschriebenen Ausführungsform kann das Befestigungselement gemäß einer weiteren alternativen Variante, die in Fig. 5 dargestellt ist, eine Mutter 50 sein. An diese Mutter 50 ist wiederum ein erster Leiter 51 angeschlossen, wobei dieser Leiter 51 mit der Registriereinheit 52 verbunden ist. Ein weiterer Leiter 53 ist an eine Masse 54 angeschlossen, die wiederum eine Einrichtung sein kann, an der die Mutter 50 als Befestigungselement dient. Solange sich die Mutter 50 in ihrem Befestigungszustand befindet, ist der Stromkreis geschlossen. Wird die Mutter 50 gelöst, wird der Stromkreis unterbrochen und die Registriereinheit 52 gibt wiederum ein Alarmsignal aus. Die Mutter 50 oder die Schraube 40 des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels können zum Beispiel Befestigungselemente an einem Maschinengestell, einer Anlage 0 oder dergleichen sein.
Gemäß einer Variante der Erfindung, die in Fig. 6 dargestellt ist, ist das Befestigungselement eine Radmutter 55 eines Kraftfahrzeugs. Da sich die Radmutter 55 an dem Rad des Kraftfahrzeugs befindet, das sich während der Fahrt dreht, ist es nicht möglich, herkömmliche Leiter in dem Stromkreis zum Beispiel zur Verbindung mit der Registriereinheit zu verwenden. In diesem Fall wird daher das Befestigungselement,
-11-
zum Beispiel die Radmutter 55,über einen Leiter 51 in einen Primärstromkreis eingebunden, der wenigstens eine Induktivität 56 enthält. Weiterhin ist ein Sekundärstromkreis vorgesehen, der die Registriereinheit 52 umfaßt. Auch dieser Sekundärstromkreis umfaßt wenigstens eine Induktivität 57, die der Induktivität 56 des Primärstromkreises zugeordnet ist. Man kann zum Beispiel als erste Induktivität 56 eine Spule oder eine Leiterschleife einsetzen, die an dem Rad angebracht wird. Wird die Radmutter 55 gelöst, dann wird der Strom in dem Primärstromkreis unterbrochen, wodurch in der Induktivität 57 des Sekundärstromkreises ein Spannungsstoß erzeugt wird, den die Registriereinheit 52 registriert, die daraufhin wiederum ein Alarmsignal veranlaßt.

Claims (19)

-1-Schutzansprüche:
1. Befestigungselement gekennzeichnet durch eine elektrische Sicherungseinrichtung gegen Diebstahl/Entfernung und/oder Beschädigung und/oder Lösen aus einem Befestigungszustand, wobei das Befestigungselement in einen Stromkreis eingebunden ist und ein erster Zustand bei geschlossenem oder geöffnetem Stromkreis die Normalfunktion signalisiert und eine Registriereinheit (11) vorgesehen ist, die registriert, ob der Stromkreis geschlossen oder geöffnet ist und bei Verlassen des Normalzustandes die Ausgabe eines Alarmsignals veranlaßt.
2. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Befestigungselement ein Dübel ist.
3. Befestigungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das als Dübel (12) ausgebildete Befestigungselement zwei Kontakte (13, 14) aufweist und jeweils mit diesen Kontakten verbundene elektrische Leiter (15, 16) wobei die Kontakte (13, 14) so angeordnet sind, daß bei Einschrauben einer Schraube (17) in den Dübel (12) die Kontakte überbrückt werden und der Stromkreis geschlossen wird.
4. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (13, 14) im Bereich der Innenwandung (18) des Dübels (12) angeordnet 0 sind.
5. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (13, 14) Drähte oder dergleichen sind, die in die Dübelhöhlung wenigstens so weit hineinragen, daß sie mit einer in den Dübel eingeschraubten Schraube wenigstens tangential in B e rührung treten.
-2-
6. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet daß dieses als Dübel ausgebildet ist und die Kontakte (13, 14) außenseitig am Dübel (12) angeo rdnet s i nd.
7. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Kontakte (13, 14) am äußeren Umfang des Dübels (12) angeordnet und wenigstens einer der Kontakte {13, 14) an einer der Spreizzungen (2 0) des Dübels angeordnet sind und beim Einstecken des Dübels in eine Bohrung der Kontakt geschlossen und bei Herausziehen des Dübels und Spreizen der Spreizzunge der Kontakt geöffnet ist.
8. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses als Unterlegscheibe ausgebildet ist.
9. Befestigungselement nach Anspruch 1 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Unterlegscheibe (30) selbst ein' erster Kontakt ist, an den ein Leiter (31) angeschlossen ist und daß in die Unterlegscheibe (30) eingebettet und gegen diese isoliert ein zweiter Kontakt (32) vorgesehen ist, an den ein Leiter (33) angeschlossen ist.
10. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegscheibe (3 0) eine Bohrung (34) aufweist, in die der zweite vorzugsweise scheibenförmige Kontakt (32) eingelegt ist, wobei den zweiten Kontakt (32) eine Isoliermasse (35) umgibt.
11. Befestigungselement nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kontakt (32) flach und etwa scheibenförmig ist und 5 nach unten oder oben nicht wesentlich über die Fläche der Unterlegscheibe (30) vorsteht.
12. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses eine Schraube (40) ist.
13. Befestigungselement nach Anspruch 1 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß an die Schraube (40) ein Leiter (41) angeschlossen ist, der mit der Registriereinheit (43) verbunden ist und daß ein zweiter Leiter (44) mit einer Masse (42) verbunden ist, vorzugsweise mit einer Einrichtung, an der sich die Schraube (40) befindet. 10
14. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses eine Mutter (50) ist.
15. Befestigungselement nach Anspruch 1 oder 14, dadurch
gekennzeichnet, daß dieses eine Mutter (50) ist mit einem daran angeschlossenen Leiter (51), wobei der Leiter (51) mit der Registriereinheit (52) verbunden ist und ein weiterer Leiter (53) an eine Masse angeschlossen ist, vorzugsweise an eine Einrichtung (54) an der die Mutter
(50) als Befestigungselement dient.
16. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (40) beziehungsweise Mutter (50) Teil eines Automobils ist.
17. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement eine Radmutter (55) eines Kraftfahrzeugs ist.
18. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (40, 50, 55) über einen Leiter (41, 51) in einen Primärstromkreis eingebunden ist, der wenigstens eine Induktivität (56) aufweist und ein Sekundärstromkreis vorgesehen ist, der die Registriereinheit (43, 52) umfaßt und der Sekundärstromkreis ebenfalls wenigstens eine Induktivität (57) umfaßt, die der Induktivität (56.) des Primärstromkreises zugeordnet ist.
-4-
19. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung eines Signals von dem Stromkreis, in den das Befestigungselement eingebunden ist zu der Registriereinheit durch elektromagnetische Wellen erfolgt.
DE29721684U 1997-12-08 1997-12-08 Befestigungselement mit Sicherung Expired - Lifetime DE29721684U1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29721684U DE29721684U1 (de) 1997-12-08 1997-12-08 Befestigungselement mit Sicherung
DE19855856A DE19855856A1 (de) 1997-12-08 1998-12-03 Befestigungselement mit Sicherung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29721684U DE29721684U1 (de) 1997-12-08 1997-12-08 Befestigungselement mit Sicherung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29721684U1 true DE29721684U1 (de) 1998-01-22

Family

ID=8049657

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29721684U Expired - Lifetime DE29721684U1 (de) 1997-12-08 1997-12-08 Befestigungselement mit Sicherung
DE19855856A Withdrawn DE19855856A1 (de) 1997-12-08 1998-12-03 Befestigungselement mit Sicherung

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19855856A Withdrawn DE19855856A1 (de) 1997-12-08 1998-12-03 Befestigungselement mit Sicherung

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE29721684U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004051865B4 (de) * 2004-10-26 2009-04-09 Wege, Hans-Jürgen Elektronische Radsicherung
DE102009020358A1 (de) 2009-05-07 2009-12-24 Daimler Ag Einrichtung und Verfahren zum Erkennen einer Fehlmontage eines Rades an einem Kraftwagen

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002013159A1 (en) * 2000-08-03 2002-02-14 Jacob Hazan Bolt tamper sensor
GB2531377B (en) 2015-05-14 2017-02-01 Wheely-Safe Ltd Wheel loosening sensor

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4329681A (en) 1980-09-18 1982-05-11 Parsons Zane W Tamper sensor system
DE29605499U1 (de) 1996-03-25 1996-06-05 Siemens AG, 80333 München Vorrichtung zum Überwachen auf unbefugtes Öffnen von angeschraubten Abdeckungen, Deckeln, Frontplatten u.dgl.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4329681A (en) 1980-09-18 1982-05-11 Parsons Zane W Tamper sensor system
DE29605499U1 (de) 1996-03-25 1996-06-05 Siemens AG, 80333 München Vorrichtung zum Überwachen auf unbefugtes Öffnen von angeschraubten Abdeckungen, Deckeln, Frontplatten u.dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004051865B4 (de) * 2004-10-26 2009-04-09 Wege, Hans-Jürgen Elektronische Radsicherung
DE102009020358A1 (de) 2009-05-07 2009-12-24 Daimler Ag Einrichtung und Verfahren zum Erkennen einer Fehlmontage eines Rades an einem Kraftwagen

Also Published As

Publication number Publication date
DE19855856A1 (de) 1999-06-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0720136B1 (de) Vorrichtung zum Scharfstellen einer Alarmanlage und zur Überwachung einer Eingangstür
DE29721684U1 (de) Befestigungselement mit Sicherung
EP0195102B1 (de) Elektrischer Kontaktgeber zur Überwachung einer in einem Gewinde oder nachgiebigem Material eingeschraubten Schraube
DE69926455T2 (de) Schlüsselsicherheitsschalter
DE2630331A1 (de) Vorrichtung zur diebstahlsicherung elektrisch betriebener geraete, insbesondere in kraftfahrzeugen
EP0722156B1 (de) Verfahren zum Scharfschalten einer Einbruchmeldeanlage mittels eines Einsteckschlosses mit integrierter Blockschlossfunktion
DE2430642A1 (de) Sicherheitssiegelvorrichtung, insbesondere zum einsatz in elektrische versorgungszaehler
DE102012000842B4 (de) Türanordnung mit Diebstahlsicherungsvorrichtung
EP0428782B1 (de) Elektrisches Gerät, insbesondere Befehls- oder Meldegerät
DE102021118094A1 (de) Gehäusekappe und Gehäuse für eine elektrische Verbindungsanordnung sowie elektrische Verbindungsanordnung
DE4317116C2 (de) Diebstahlschutzeinrichtung als Immobilisationseinrichtung an einem Kraftfahrzeug
EP1906418B1 (de) Befehlsgerät mit Kontrollvorrichtung
EP2840205A1 (de) Schließeinrichtung
EP1938292B1 (de) Gefahrenmelder
DE3823276A1 (de) Diebstahlschutzvorrichtung
DE102004048436A1 (de) Steckhülse zur Befestigung eines Bauteils in einer Bohrung
EP2987392A2 (de) Elektronisches gerät
DE102022128727A1 (de) Schutztürüberwachungsmodul
EP3646679B1 (de) Steuereinheit für ein fahrzeug und verwendung der steuereinheit
DE4008117C2 (de)
DE19642045C2 (de) Plombiereinrichtung
DE69407788T2 (de) Sicherheitsgehäuse für ein in ein motorfahrzeug eingebautes elektrisches gerät
DE202004002706U1 (de) Vorrichtung zur Einbruchsicherung eines Verschlußelementes
DE102004019757A1 (de) Elektrischer Steckverbinder für ein Kraftfahrzeug mit einem Plombierriegel
EP3524868B1 (de) Vorrichtung zum abdichten einer ausnehmung in einem objekt

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19980305

R021 Search request validly filed

Effective date: 19980609

R163 Identified publications notified

Effective date: 19981110

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: MERTENS, PETER, DE

Free format text: FORMER OWNER: TMG TECHNIK METALL GUSS GMBH, 48361 BEELEN, DE

Effective date: 19981221

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 20011002