DE29720086U1 - Gymnastisches Trainingsgerät - Google Patents
Gymnastisches TrainingsgerätInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B21/00—Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices
- A63B21/06—User-manipulated weights
- A63B21/062—User-manipulated weights including guide for vertical or non-vertical weights or array of weights to move against gravity forces
- A63B21/0626—User-manipulated weights including guide for vertical or non-vertical weights or array of weights to move against gravity forces with substantially vertical guiding means
- A63B21/0628—User-manipulated weights including guide for vertical or non-vertical weights or array of weights to move against gravity forces with substantially vertical guiding means for vertical array of weights
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Description
Horst Klosen 2749/pd/fe
12.11.1997
GYMNASTISCHES TRAININGSGERÄT
Die Erfindung bezieht sich auf ein gymnastisches Trainingsgerät.
Es sind gymnastische Trainingsgeräte zur medizinischen Rehabilitation und
Remobilisierung, insbesondere von Unfallpatienten, und/oder zur Leistungssteigerung im Fitnessbereich bekannt, die linear oder verschwenkbar
geführte oder mittels Zugseil ungeführte Bewegungen der Extremitäten sowie des Rumpfes von Patienten oder von im Fitnessbereich trainierenden Personen gegen
eine bestimmte Last zulassen, die durch ein Gewichtspaket gewählt ist.
Die bekannten Geräte weisen den Nachteil auf, daß sie bei linear geführter
Bewegung nur für eine Bewegungsrichtung (z.B. nach oben) verwendbar sind. Bei Geräten für um einen Drehpunkt schwenkbare Bewegungen ist die Höhe des
Drehpunktes nicht einsteilbar. Eine Kombination beider Bewegungsarten ist bisher
nicht möglich gewesen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein technisch einfaches, kostengünstig herstellbares
gymnastisches Trainingsgerät zur Verfügung zu stellen, mit welchem sich der überwiegende Anteil der möglichen Therapiemaßnahmen während der
medizinischen Rehabilitation und Remobilisierung, insbesondere von Unfallpatienten, durchführen läßt, ohne dafür eine größere Stellfläche zu
beanspruchen.
tt ····
Zur Lösung dieser Aufgabe liegt der Erfindung der Gedanke zugrunde, daß
(1) eine vertikale Verstellung der Bewegungsausgangsstellung für eine Übung
über im wesentlichen die gesamte Bauhöhe des Trainingsgerätes möglich sein soll,
(2) eine linear geführte vertikale Bewegung unter Last wahlweise nach oben
und/oder nach unten möglich sein soll,
(3) um einen Drehpunkt schwenkbarer Bewegungen bei verstellbarer Höhe des
Drehpunktes möglich sein sollen, und
(4) alle vorstehenden Möglichkeiten (1) bis (3) in einem Gerät auf konstruktiv
einfache Weise vereinbar sein sollen.
15
15
Die vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungen ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche
im Zusammenhang mit der nachstehenden Beschreibung für vorteilhafte Ausführungsbeispiele, die in einer Zeichnung schematisch dargsteilt sind. Hierin
zeigt:
Figur 1 eine Ansicht eines gymnastischen Trainingsgerätes nach der
Erfindung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel in einer
mittleren Ausgangsposition für lineare Bewegungsübungen;
Figur 2 eine Ansicht des Trainingsgerätes nach Fig. 1 in einer weitgehend
nach oben verschobenen Ausgangsposition für lineare Bewegungsübungen nach unten;
Figur 3 eine Ansicht des Trainingsgerätes nach Fig. 2 in einer Übungs
stellung;
Figur 4 eine weitere Ansicht des Trainingsgerätes nach Fig. 1 in einer
weitgehend nach unten verschobenen Ausgangsposition für lineare Bewegungsübungen nach oben;
Figur 5 eine Ansicht des Trainingsgerätes nach Fig. 4 in einer Übungs
stellung;
Figur 6 eine Ansicht eines abgewandelten Trainingsgerätes in einer
Übungsstellung entsprechend Fig. 4;
Figur 7 eine Ansicht eines Trainingsgerätes nach der Erfindung
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel, in einer mittleren Ausgangsposition entsprechend Fig. 1;
Figur 8 eine Ansicht einer gegenüber Fig. 7 abgewandelten Aus
führungsform;
Figur 9 eine Ansicht einer gegenüber Fig. 8 weiter abgewandelten
Ausführungsform;
Figur 10 eine Ansicht einer gegenüber Fig. 7 noch weiter abgewandelten
Ausführungsform;
Figur 11 eine Ansicht eines Trainingsgerätes nach der Erfindung gemäß
einem dritten Ausführungsbeispiel in einer mittleren Ausgangsposition
entsprechend Fig. 1 und Fig. 7;
Figur 12 eine Ansicht einer gegenüber Fig. 11 abgewandelten Ausführungsform;
Figur 13 eine Ansicht des Trainingsgerätes nach Fig. 11 in Verbindung
mit einem ersten Bedienungshebe! für eine lineare Bewegungs-
tt ····
übung nach unten und oben;
Figur 14 eine Ansicht des Trainingsgerätes nach Fig. 11 in Verbindung mit
einem zweiten Bedienungshebel für eine Bewegungsübung längs eines Kreisbogenabschnittes;
Figur 15 eine Ansicht eines gymnastischen Trainingsgerätes nach der
Erfindung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel in einer oberen Ausgangsposition für eine Bewegungsrichtung längs
eines Kreisbogenabschnittes; und
Figur 16 eine Ansicht einer gegenüber Fig. 14 abgewandelten Ausführungsform
in einer oberen Ausgangsposition für eine Bewegung längs eines Kreisbogenabschnittes.
Fig. 1 zeigt in der Ansicht ein erfindungsgemäßes Trainingsgerät mit einem entlang
einer vertikalen Führungsstange 1 geführten Gewichtspaket 2 wählbarer Größe, das über ein rollengeführtes Zugseil 3 an eine Schiitteneinheit 4 angeschlossen ist.
Die Schiitteneinheit 4 ist entlang einem vertikalen Führungsstangenpaar 5
verschieblich geführt, von dem in der Ansicht nur eine Führungsstange sichtbar ist.
Das Gewicht der Schiitteneinheit 4 kann durch ein nicht gezeigtes Kontergewicht
ausgeglichen sein.
Der Schiitteneinheit 4 ist ein Seilumlenkroilenpaar 6 zugeordnet, das ein- oder
beidseitig auf einem zylindrischen Rollenhalter 7{Traveller) drehbar gelagert ist.
Der Traveller 7 ist auf einer weiteren vertikalen Führungsstange 8 verschieblich
geführt. Dabei besitzt der Traveller 7 Feststellmittel 9, mit denen er in einer gewählten Höhe an der Führungsstange 8 arretiert werden kann. In Fig. 1 ist der
Traveller 7 beispielsweise etwa auf halber Höhe an der Führungsstange 8 arretiert,
die eine lineare Bewegungsübung gegen Last nach unten und oben erlaubt.
Das Zugseil 3 weist zwei Enden 10 und 11 auf, die hier an der Schiitteneinheit 4
befestigt sind. Der in Fig. 1 untere Seilabschnitt 12 läuft ausgehend von dem
unteren Seilende 11 über die eine untere Umlenkrolle 6a des Umlenkrollenpaares
6 nach unten in Richtung des Standbodens 12'des Trainingsgerätes, dort befindet
sich eine weitere Umlenkroiie 13, über die das Zugseil 3 wieder senkrecht nach
oben geführt ist. Am oberen Ende des Trainingsgerätes befindet sich eine noch weitere Umlenkrolle 14, über die das von unten heraufgeführte Zugseil 3 läuft, um
dann wieder nach unten geführt zu werden, wo es über eine noch weitere Umlenkrolle 15 geführt ist, um dann wieder zurück nach oben zu laufen, wo es
über eine noch weitere Umlenkroiie 14a läuft, die in Fig. 1 auf gleicher Höhe verdeckt hinter der Umienkrolle 14 liegt. Von dort läuft das Zugseil 3 über eine
noch weitere Umlenkrolle 16 am oberen Ende des Trainingsgerätes, um dann nach unten geführt und über die obere Umlenkrolle 6a des Umlenkrollenpaares 6 zur
Schlitteneinheit 4 zu laufen, wo es mit seinem oberen Seilende 10 festgelegt ist.
An die Schlitteneinheit 4 ist ein Hebel 17 mit einem Handgriff 18 zur linearen
Verschiebung der Schlitteneinheit 4 gegen die Last des Gewichtspaketes 2 nach oben oder unten bei arretiertem Traveller 7 fest angeschlossen.
Fig. 2 zeigt das Trainingsgerät, bei dem der Traveller 7 nach dem Lösen seiner
Fixierung 9 lastfrei in eine obere Stellung verschoben ist, d. h. ohne daß das Gewichtspaket dabei angehoben worden ist, wobei das Zugseil sich über alle
Umlenkrollen (ausgenommen am Traveller) bewegt. Nach dem Arretieren des Travellers 7 kann die Schlitteneinheit 4 mittels des Hebels 17 entgegen der Last
des Gewichtspaketes 2 senkrecht nach unten bewegt werden, wie es durch den Pfeil 19 in Fig. 3 angedeutet ist. Hierbei wird das Gewichtspaket 2 aus seiner
unteren Ruhestellung in Fig. 1 und 2 entsprechend angehoben, wie Fig. 3 zeigt.
Für eine abgeänderte Übung wird die Arretierung des Travellers 7 erneut gelöst, so
daß der Traveller 7 zusammen mit der Schlitteneinheit 4 wieder lastfrei z.B. in die
in Fig. 4 gezeigte untere Stellung bewegt werden kann. Nach seiner erneuten Arretierung kann die Schlitteneinheit 4 unter Last in Pfeilrichtung 20 senkrecht
nach oben gedrückt werden, wie es in Fig. 5 gezeigt ist, wobei das Gewichtspaket
2 entsprechend nach oben gezogen wird.
Fig. 6 zeigt eine gegenüber den Fig. 1 bis 5 abgewandelte Schlitteneinheit 4 mit
einer Öse 21 an seinem oberen Ende zum Angriff eines Übungsseiles 22, das hier über eine Rolle 23 am oberen Ende des Trainingsgerätes geführt ist.
Durch Ziehen an dem Übungsseil 22 in Pfeilrichtung 24 schräg nach unten wird die
Schlitteneinheit 4 unter Last in die in Fig. 6 gezeigte Stellung unter Last hochgezogen. Entsprechend kann am unteren Ende der Schlitteneinheit eine
entsprechende Öse zum Angriff eines weiteren Übungsseiles angebracht sein, das dann über eine entsprechende Rolle am Boden des Trainingsgerätes läuft. Durch
Ziehen an dem Seil schräg nach oben läßt sich dann die Schlitteneinheit 4 aus der
Stellung in Fig. 2 unter Last entsprechend nach unten bewegen. Die Zugrichtungen
schräg nach unten bzw. schräg nach oben sind dabei nicht linear geführt. Wenn der Traveller 7 entsprechend Fig. 1 in einer mittleren Position arretiert ist und an
der Schlitteneinheit 4 am unteren und am oberen Ende je eine Öse zum Festlegen von je einem Zugseil vorhanden sind, kann die Schlitteneinheit z.B. abwechselnd
unter Last nach unten und nach oben gezogen werden.
Während die Schlitteneinheit 4 in den arretierten Stellungen des Travellers 7 nach
Fig. 2 gegen Last nur nach unten und nach Fig. 4 gegen Last nur nach oben bewegt werden kann, kann die Schlitteneinheit 4 in der Stellung des Travellers
nach Fig. 1 sowohl nach oben wie nach unten jeweils unter Last verstellt werden.
Dabei kann der Bewegungsbereich der Schlitteneinheit 4 durch nicht gezeigte Endanschläge an der Führungsstange 5 wahlweise eingeschränkt sein.
Fig. 7 zeigt ein weiteres erfindungsgemäßes Trainingsgerät in einer mittleren
Übungsstellung entsprechend Fig. 1, bei dem die in Fig. 1 gezeigte Umlenkroile 15
am Gewichtspaket 2 entfällt und, die beiden Seilenden 10 und 11 am oberen Ende
des Gewichtspaketes 2 befestigt sind, während sich an der Schlitteneinheit 4 eine
Umlenkrolle 25 befindet, über die das Zugseil 3 läuft, das im übrigen über die weiteren UmlenkroHen 13,14,14a, 16 und 25 und das Umlenkrollenpaar 6
entsprechend wie in Fig. 1 geführt ist.
• ·
Bei dieser Ausführungsform steht das Zugseil 3 still, wenn der Traveller 7 lastfrei in
die gewünschte Übungsstellung bewegt und dort arretiert wird, wie es vorstehend anhand der Fig. 1 bis 6 beschrieben ist.
Fig. 8 zeigt eine weitere Variante eines erfindungsgemäßen Trainingsgerätes
wieder in einer mittleren Übungsstellung, wobei das eine Seilende 10 am
Gewichtspaket 2 und das andere Seilende 11 am Boden des Trainingsgerätes fest ist, wobei im übrigen das Zugseil 3 über die oberen Umlenkrollen 14, 14a und 16,
das Umlenkrollenpaar 6 des Travellers 7 und die Umlenkrolle 25 an der Schlitteneinheit 4 geführt ist. Bei dieser Ausführung wird somit auf die untere
Umlenkrolle 13 verzichtet.
Die Fig. 9 und 10 zeigen weitere Varianten erfindungsgemäßer Trainingsgeräte in
mittleren Übungsstellungen entsprechend Fig. 7 und 8, bei denen jeweils die Umlenkrolle 25 an der Schiitteneinheit 4 nicht um eine horizontale sondern um eine
vertikale Achse drehbar gelagert ist, wobei die Achse in einer vertikalen Ebene entsprechend der sich ändernden Zugrichtungen des Zugseiles 3 verschwenkbar
ist, wenn die Schlitteneinheit 4 gegenüber dem arretierten Traveller 7 unter Last
nach oben oder nach unten bewegt wird. Das über die Umlenkrolle 25 laufende Zugseil 3 läuft hier über die vorderseitig am Traveller angebrachte untere
Umlenkrolle 6a und über die rückseitig am Traveller angebrachte obere Umlenkrolle 6b.
Fig. 11 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Trainingsgerätes in einer mittleren Übungsposition. Anders als die Ausführungsbeispiele nach Fig. 7 bis 10 ist die Umlenkrolle 25 nicht an der
Schiitteneinheit 4 sondern an einem Arm 26 drehbar gelagert, der an der Schlitteneinheit um eine horizontale Achse 27 drehbar gelagert ist. Das Zugseil 3
ist im übrigen über die Umlenkrollen entsprechend Fig. 7 geführt.
Zur Übung an dem Trainingsgerät beispielsweise in der in Fig. 11 gezeigten
Stellung wird hier nicht nur der Traveller 7 sondern auch die Schiitteneinheit 4 mit
geeigneten Mitteln jeweils an ihren Führungsstangen arretiert, damit beim Training
der Schwenkarm 26 an dem Handgriff 28 entgegen der Last des Gewichtspaketes
2 nach oben und/oder nach unten bewegt werden kann, wobei die Umlenkrolle auf einen Kreisbogen um die Schwenkachse 27 bewegt wird.
Wenn der Schwenkarm 26 in Fig. 11 in der dargestellten waagerechten Stellung an
der Schlitteneinheit 4 durch geeignete Mittel drehfest arretiert und die Arretierung
der Schlitteneinheit freigegeben wird, dann kann an dem Trainingsgerät auf die gleiche Weise geübt werden wie mit dem Trainingsgerät nach Fig. 7, indem die
Schütteneinheit mit dem arretierten Schwenkarm 26 gegen Last nach oben
und/oder nach unten bewegt wird.
Fig. 12 zeigt eine gegenüber Fig. 11 abgewandelte Ausführung mit einem
seitlichen Ausleger 29 an der Schlitteneinheit 4, an dem ein senkrechter Schwenkarm 30 um eine horizontale Achse 31 nach rechts verschwenkbar
gelagert ist, an dem die Umlenkrolle 25 drehbar gehalten ist, die durch die Verschwenkungsbewegung auf einem Kreisbogen nach rechts um die
Schwenkachse 31 bewegt werden kann, wobei die Bewegung des Schwenkarmes in Richtung auf den Traveller 7 durch einen Anschlag 32 an der Schlitteneinheit
beschränkt ist.
Um die Schütteneinheit 4 im Sinne der Ausführung nach Fig. 7 linear nach
oben/und unten bewegen zu können, wird an den Ausleger 29 ein Arm 33 als starrer Bedienungshebel angeschlossen, wie Fig. 13 zeigt.
Um im Sinne der Ausführung nach Fig. 11 eine Bewegung auf einem
Kreisbogenabschnitt nach rechts gegen Last vornehmen zu können, wird der Traveller 7 und die Schlitteneinheit 4 jeweils an den Führungsstäben 5 und
festgelegt und ein Winkelarm 34 statt des starren Bedienungshebels 33 an das obere Ende des Schwenkarms 30 angeschlossen, um in Richtung des Pfeiles die
kreisförmige Bewegung um die Achse 31 gegen Last ermöglichen zu können.
Gemäß einer Variante nach Fig. 14 kann der Schwenkarm 30 am Ausleger 29 der
Schütteneinheit 4 nicht nur um eine horizontale Achse in einer vertikalen Ebene
verschwenkbar sein. Der Schwenkarm 30 kann nach Art eines Kugelgelenkes auch
in einer unbegrenzten Vielzahl von Ebenen verschwenkbar sein, wobei dann die Umlenkrolle 25 am Schwenkarm 30 kardanisch gelagert ist.
Fig. 15 zeigt noch eine erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel, bei dem der
Traveller mit dem Umlenkrollenpaar 6 in die Schlitteneinheit 4 integriert ist. Hierbei
ist das eine Ende 10 des Zugseils 3 am oberen Ende des Gewichtspaketes 2 befestigt und das andere Ende 11 des Zugseiles ist am Geräteboden 12 gehalten.
Das Zugseil 3 läuft vom Geräteboden 12 über die untere Umlenkrolle 6a des
Umlenkroilenpaares 6 an der Schlitteneinheit 4, weiter über die Umlenkrolle 25 an
einem Schwenkarm 36 und weiter die obere Umlenkrolle 6b des Umlenkroilenpaares 6 und zwei obere Umlenkrollen 16 und 14 zum Gewichtspaket
2. Der an einem Ausleger 29 der Schlitteneinheit 4 schwenkbar gelagerte Schwenkarm 36 stützt sich in der Ruhestellung über einen Anschlag 32 an der
Schlitteneinheit ab. Die Schiitteneinheit 4 besitzt eine Arretierung 37 mit der sie in
einer gewählten Höhe über dem Boden des Trainingsgerätes an ihrem Führungsstab 5 festlegbar ist. Der Schwenkhebel 36 ist bei arretierter
Schlitteneinheit in Pfeilrichtung um die Drehachse gegen Last verschwenkbar gelagert, wobei die Umlenkrolle 25 auf einem Kreisbogenabschnitt um die
Schwenkachse 31 bewegt wird.
In der Ausführungsvariante nach Fig. 16 ist der Schwenkhebel 36 als Winkelhebel
ausgebildet, der um die Achse 31 nach rechts drehbar gelagert ist, und der nach links sich an dem Anschlag 32 abstützt. Die Befestigungshöhe des bodenseitigen
Endes 11 des Zugseiles 3 ist hier einstellbar ausgebildet. Hierzu ist am
Geräteboden 12 ein vertikaler Stab 38 vorgesehen, an dem eine Halterung 39 verschieblich ist, die eine Öse 40 zur Festlegung des Zugseiles aufweist, wobei die
Halterung Mittel 41 zu seiner Arretierung in einer wählbaren Höhe über dem Geräteboden aufweist.
Claims (9)
1. Gymnastisches Trainingsgerät zur medizinischen Rehabilitation und
Remobilisierung und/oder zur Leistungssteigerung einer Person,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein linear verschieblich geführtes Gewichtspaket wählbarer Größe über ein
rollengeführtes Zugseil an eine Schlitteneinheit angeschlossen ist, wobei das Gewichtspaket und die Schlitteneinheit durch getrennte vertikale Führungsmittel
verschieblich angeordnet sind, der wenigstens ein Seilumlenkrollenpaar zugeordnet ist, wobei ein von der Schlitteneinheit kommender erster unterer
Zugseilabschnitt über die untere der beiden Seilumlenkrollen nach unten in Richtung des Standbodens des Trainingsgerätes geführt und dort festgelegt
oder über weitere Umlenkrollen zum Gewichtspaket geführt ist, während ein von der Schlitteneinheit kommender zweiter oberer Zugseilabschnitt über die obere
der beiden Seiiumlenkrollen in entgegengesetzter Richtung nach oben und dort
über weitere Umlenkrollen zum Gewichtpaket geführt ist, daß die Schlitteneinheit mit dem Seilumlenkrollenpaar entlang einer vorgegebenen
Strecke linear verschieblich geführt ist, daß Mittel zum Arretieren des Seilumlenkrollenpaars in einer gewählten Ausgangslage vorgesehen sind und
daß bei arretierter Ausgangslage des Seilumlenkrollenpaars zum Anheben des Gewichtspakets wählbare Betätigungsmittel mit der Schlitteneinheit starr oder
verschwenkbar in Verbindung stehen.
2. Trainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schlitteneinheit entlang erster vertikaler Führungsmittel verschieblich geführt ist,
daß die der Schlitteneinheit zugeordneten Umlenkrollen des Umlenkrollenpaares mit Abstand voneinander an einem Rollenhalter gehalten
sind, der entlang zweiter vertikaler Führungsmittel verschieblich geführt ist und
Feststellmittel zu seinem Arretieren an dem zweiten Führungsmittel in wählbarer Höhe aufweist, daß ausgehend vom ersten unteren Zugseilabschnitt das
Zugseil nach unten über eine dritte Umlenkrolle nahe am Standboden des Trainingsgerätes, von dort wieder nach oben über eine vierte Umlenkrolle am
oberen Ende des Trainingsgerätes, dann weiter von dort wieder zurück nach unten in Richtung zum Gewichtpaket und von dort wieder zurück nach oben
über eine parallele vierte und eine fünfte Umienkrolle am oberen Ende des
Trainingsgerätes geführt ist, um von dort wieder zurück nach unten über die zweite obere Umlenkrolle am Rollenhalter laufend an den oberen
Zugseilabschnitt anzuschließen.
3. Trainingsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Enden des oberen und des unteren Zugseilabschnittes an der Schlitteneinheit fest sind und daß das Zugsei! über eine sechste Umlenkrolle am oberen Ende
des Gewichtspaketes geführt ist.
4. Trainingsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere und
untere Zugseilabschnitt einen geschlossenen Seilabschnitt bilden, der über eine siebte Umlenkrolle an der Schlitteneinheit geführt ist, während unter Einsparung
der fünften Umlenkrolle die mit den unteren und oberen Zugseilabschnitten in Verbindung stehenden Zugseilenden an dem oberen Ende des Gewichtpaketes
fest sind.
5. Trainingsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der
siebten Umlenkroile an der Schlitteneinheit horizontal oder vertikal verläuft, wobei die vertikale Achse in einer vertikalen Ebene entsprechend der jeweiligen
Zugseilrichtung verschwenkbar gelagert ist.
6. Trainingsgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die siebte
Umlenkrolle an einem Arm gehalten ist, der an der Schlitteneinheit verschwenkbar gelagert ist, wobei wahlweise die Schlitteneinheit oder der Arm
arretierbar sind.
7. Trainingsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die siebte
Umlenkrolle kardanisch aufgehängt ist und daß der Arm in jeder Ebene verschwenkbar ist.
8. Trainingsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Seilumlenkrollenpaar sich an der Schlitteneinheit befindet, die Feststellmittel zu
ihrer Arretierung an ihrem Führungsmittel aufweist und daß an einem seitlich auskragenden Arm der Schiitteneinheit ein Hebel verschwenkbar gelagert ist,
der eine Umlenkrolle hält, wobei das Zugseil am Standboden des Trainingsgerätes fest ist, von dort nach oben über die untere Umlenkrolle des
Umlenkrollenpaares und weiter über die Umlenkrolle am Schwenkhebel und von dort zurück über die obere Umlenkrolie und weiter über mindestens eine
zusätzliche Umlenkrolle am oberen Ende des Trainingsgerätes und von dort nach unten zum Lastpaket geführt ist, an dem es befestigt ist.
9. Trainingsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugseil am
Standboden des Trainingsgerätes höhenverstellbar befestigt ist.
lO.Trainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Schlitten
angeschlossenen Betätigungsmittel wahlweise Hebelarme oder mindestens ein Zugsei! sind, wobei ein Zugseil entweder am oberen Ende des Schlittens
angreift und über eine zusätzliche obere Umlenkrolle am oberen Ende des
Trainingsgerätes geführt ist und/oder am unteren Ende des Schlittens ein
Zugsei! angreift und über eine zusätzliche untere Umlenkrolle am unteren Ende
des Trainingsgerätes geführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29720086U DE29720086U1 (de) | 1997-11-12 | 1997-11-12 | Gymnastisches Trainingsgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29720086U DE29720086U1 (de) | 1997-11-12 | 1997-11-12 | Gymnastisches Trainingsgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29720086U1 true DE29720086U1 (de) | 1998-01-22 |
Family
ID=8048532
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29720086U Expired - Lifetime DE29720086U1 (de) | 1997-11-12 | 1997-11-12 | Gymnastisches Trainingsgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29720086U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20018937U1 (de) | 2000-11-07 | 2001-01-25 | RHEINAUER MASCHINEN & ARMATURENBAU Faulhaber und Truttenbach KG, 77866 Rheinau | Kraftsport-Trainingsgerät |
-
1997
- 1997-11-12 DE DE29720086U patent/DE29720086U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20018937U1 (de) | 2000-11-07 | 2001-01-25 | RHEINAUER MASCHINEN & ARMATURENBAU Faulhaber und Truttenbach KG, 77866 Rheinau | Kraftsport-Trainingsgerät |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980305 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010918 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20040210 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20060601 |