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DE29719319U1 - Motorrad mit erweiterter Lenkung - Google Patents

Motorrad mit erweiterter Lenkung

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DE29719319U1
DE29719319U1 DE29719319U DE29719319U DE29719319U1 DE 29719319 U1 DE29719319 U1 DE 29719319U1 DE 29719319 U DE29719319 U DE 29719319U DE 29719319 U DE29719319 U DE 29719319U DE 29719319 U1 DE29719319 U1 DE 29719319U1
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steering
motorcycle
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handlebar
fairing
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DE29719319U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K3/00Bicycles
    • B62K3/005Recumbent-type bicycles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K11/00Motorcycles, engine-assisted cycles or motor scooters with one or two wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K21/00Steering devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Wolfgang Protz
Pfalzburger Str. 53
10717 Beriin
Tel.: 030 - 873 52 73
Motorrad mit erweiterter Lenkung
Beschreibung
Es gibt bereits sehr viele Motorradkonstruktionen, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Käufer gerecht werden. Die Rennmaschine entspricht dem Wunsch nach sportlichem Fahren in liegender Sitzhaltung. Mit der Tourenmaschine sind Wendigkeit und ausdauerndes Fahren mit noch geringem Luftwiderstand verbunden. Die Sitzhaltung bleibt eine nach vorne gebeugte. Der Chopper kommt einer aufrechten Sitzhaltung entgegen, die mehr Blick in die Landschaft ermöglicht.
Beim Fahrzeugtyp des Choppers ergeben sich bei dieser Sitzhaltung auch verschiedene Nachteile.
Der bei der aufrechten Sitzhaltung erhöhte Luftwiderstand ist bei längeren Fahrten sehr anstrengend und ermüdend für den Fahrer, weil er durch Muskelkraft ausgeglichen werden muß. Auch Frontverkleidungen können den Winddruck nur zum Teil abfangen. Große, ausladende Lenker verstärken dieses Problem. Auch machen sie die Maschine, die durch den vergrößerten Nachlauf des Vorderrades in engen Kurven sowieso schon träge reagiert, noch unhandlicher. Körperiich kleine Fahrer/Innen müssen sich trotz langer, schräggesteliter Gabel und zurückgestelltem Lenker oder angeschraubten Lenkerhochbauteilen (Riser) dennoch nach vorne beugen, ohne dem Winddruck entgehen zu können.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die genannten Nachteile vermeidet.
Eine entsprechende Wirkung läßt sich dadurch erzielen, daß ein zweiter Lenkkopfschaft (Lenkbuchse) weiter hinten im Rahmen fest verankert wird. In dieser befindet sich ein zweiter, den Lenker tragender Lenkkopf. Der Lenkkopf ist durch eine Hebelvorrichtung über ein Lenkgestänge mit dem vorderen Lenkkopf kraftschiüssig verbunden. Somit wird die Lenkerposition nach hinten verlagert. Spielfreie Lagerung und Leichtgängigkeit müssen bei allen beweglichen Teilen allen Anforderungen entsprechen.
Zur verkantungsfreien Kraftübertragung können z.B. zwei Stangen mit Kardangelenken auf Zug oder einer Stange mit Kugelgelenken auf Druck und Zug Verwendung finden.
Auch Seilzüge wären zur Kraftübertragung technisch möglich, brächten aber durch die ununterbrochenen vorhandenen Zugkräfte unnötige Reibungswiderstände mit sich.
Aus Sicherheitsgründen sollten Sollbruchstellen beim tenkgest^njge^ling'ebawt sein· * ]*· ·
Bei einem zusätzlichen Lenkgestänge in Verbindung mit einem konventionellen Motorradlenker, befinden sich eine oder zwei Lenkstangen seitlich der Fahrzeuglängsachse.
Denkbar ist bei einer nach hinten versetzten Lenkerkonstruktion auch eine Mechanik, die einer Autolenkung nahekommt. Z.B. könnte ein trapezförmiger Lenker oder ein Lenker in Form eines Steuerhomes durch eine auf der Mittelachse des Motorrades laufende, mit dem Rahmen verbundene Lenkstange, durch ein Kegel- oder Schneckengetriebe unter Einbeziehung eines Kardangelenkes mit dem vorderen Lenkkopf der Maschine kraftschlüssig verbunden werden. Ohne großen technischen Aufwand ließe sich die Funktion des rechten Gasgriffs auf einen Fußgashebel rechts neben den Fußbremshebel des Motorrades verlagern. In diesem Lenker ließen sich alle übrigen Funktionen, die sich sonst an den Griffen befinden, im inneren Bereich des Lenkers integrieren, um wie bisher mit den Daumen der Hände bedient zu werden. Vorderradbremshebel und Kupplungshebel wären ebenfalls gut am Lenker anzubringen. Die Lenkmechanik könnte so gestaltet werden, daß sich beim Kurveneinschlag zwar die Richtung der Armbewegung ändert, zu weite Lenkwege aber vermieden werden können, da die Übersetzungsverhältnisse der Getriebeteile genau berechnet werden können. Ebenso ist es denkbar, eine kraftschlüssige Verbindung direkt vom Lenker seitlich zur Gabel zu konstruieren.
Die durch die Lösungsvorschläge erzielte Erweiterung der Steuermechanik erlaubt es nunmehr, einen Sitz mit hoher Rückenlehne zum Abfangen des Winddruckes zu installieren. Ein Sitz mit Rückenlehne ist so zu konstruieren, daß ein Drücken der Maschine beim Kurvenfahren und bei Ausweichmanövern nicht behindert wird. Auf ausladende Lenker kann verzichtet werden und der Nachlauf kann trotz eines langen Radstandes klein gehalten werden.
Durch ein Anbringen einer der beschriebenen Steuermechaniken wird eine Verlängerung des Rahmens möglich, bei der Länge des Rahmens, Vorderradnachlauf und Lenkungswinkel der Gabel optimal auf die gewünschten Fahreigenschaften abgestimmt werden können. Auch scheint es bei dieser Konstruktion eher möglich, einen air-bag zu installieren, da der Fahrer bei vorhandener Rückenlehne und Kopfstütze nicht von der Maschine geschleudert werden kann.
Obwohl eine einsitzige Maschine bei dieser Konstruktion naheliegt, wäre eine zweisitziges Motorrad auch denkbar.
Eine Erweiterung der Lenkmechanik nach hinten ermöglicht noch weitreichendere Perspektiven.
Herkömmliche Motorräder sind meistens auf Fahrspaß und/oder schnelles Fahren ausgelegt. Sie besitzen kaum einen wirksamen Wetterschutz u. Front- und Seitenverkleidungen dienen hauptsächlich dem Windschutz und einer besseren Aerodynamik. Das Motorrad ist hauptsächlich ein Schönwetterfahrzeug, welches nur einige Monate im Jahr voll genutzt wird.
Ein auf dem Markt befindliches Kabinenmotorrad einef.5ehwe.i5gt Hej-s.teNer.3yer/ygt übe/.einf Vollverkleidung mit heizbarem Innenraum. Der Motor wurde vor des Hinterrad gelegt. Der Lenker entspricht der üblichen Motorradlenkung. Zum Anhalten werden Stützräder ausgefahren. Diese für den Straßenverkehr zugelassene Konstruktion verfügt zwar über einen vollständigen Wetterschutz, sie benötigt aber viel Verkehrsfläche und damit Parkmöglichkeit. Die Maschinen werden ausschließlich als Zweisitzer hergestellt. Sie verfügen über starke Motoren und hohe Spitzengeschwindigkeiten. Der Kaufpreis entspricht dem hohen Materialaufwand und den niedrigen Stückzahlen. Er bewegt sich in sehr gehobener Preiskasse.
Bei den meisten Fahrten im Individualverkehr (Auto, Motorrad, Roller) wird nur eine Person transportiert. Die ökologischen Folgen des Individualverkehrs werden inzwischen kaum noch von jemanden bestritten. Die Fahrgeschwindigkeiten müssen nicht nur im städtischen Bereich, dem vermehrten Verkehrsaufkommen angepaßt werden. Der Parkplatzsuchverkehr bewegt sich in Ballungsgebieten zu ungünstigen Tageszeiten bei über 50% des Verkehrsaufkommens. Fast alle Fahrzeuge sind für mehrere Personen konzipiert, verbrauchen entsprechend Kraftstoff und benötigen entsprechend Verkehrsfläche.
Zum Transport einer einzelnen Person würde oft ein Fahrzeug reichen, was mehr Bewegungsfreiheit eröffnet, als der öffentliche Personennahverkehr, ausreichend Wetterschutz gewährt, nicht übermotorisiert ist, also schon eine 125 ecm auf Kl. 3 zugelassen wäre vielfach ausreichend und welches wenig Stellfläche benötigt.
Durch eine Erweiterung der Lenkungsmechanik wird die Konstruktion eines ANwettermotorrades möglich, welches verschiedene Nachteile anderer Konzeptionen vermeidet.
Durch eine Realisierung als Einsitzer und damit einer Reduzierung der Ausmaße und des Gewichtes einer Teilverkleidung, wird erreicht, daß das Fahrzeug insgesamt nicht viel schwerer werden muß, als ein mit zwei Personen besetztes Motorrad. Es bleibt somit für den Fahrer noch gut mit den Füßen abzustützen. Die Verkleidung müßte erst hinter dem Vorderrad und dem Lenkkopf ansetzen. Da der Lenker durch die Konstruktion nicht unnötig breit sein muß, können sich Hände und Arme vollkommen im Schutzbereich der Verkleidung befinden, ohne daß auf eine aerodynamisch günstige Form verzichtet werden muß. Für die beim Motorradfahren notwendigen Körperbewegungen (Drücken) muß die Verkleidung nicht breiter sein, als eine schwere Maschine mit Frontverkleidung und Gepäckkoffern. Somit dürfte dem von der Straßenverkehrsordnung nicht vorgesehenen, aber von der Polizei meistens geduldeten Parken auf angemessen breiten Gehwegen, nichts im Wege stehen.
Die Verkleidung kann durch Verankerung am geringfügig verlängerten Rahmen, Verstrebungen und Sturzbügel hinreichend vibrations- und sturzsicher gestaltet werden ohne daß ein zumutbares Gewicht überschritten wird.
Welche Materialien für die Kabinenkonstruktion verwendet würden, wäre evt. in Zusammenarbeit mit dem TÜV zu entscheiden. Der Markt bietet eine breite Palette von festen und leichten Materialien, die sich allerdings von den Herstellungskosten erheblich unterscheiden. (Policarbonate, Glasfieber, Karbon usw.)
Auch sind bei der technischen Weiterentwicklung der Verkleidungskonstruktion viele Möglichkeiten denkbar, die das wettergeschützte Fahren auf einem solchen Motorrad etwas komfortabler machen. Z.B. könnte die Motorwärme regulierbar zu Heizungszwecken abgeleitet werden. Durch elektronische Kopplung an Geschwindigkeit oder Fußbewegung ließen sich ausrollbare oder nach hinten ausfahrbare Schutzvorrichtungen gegen Spritzwasser anbringen, die im Bedarfsfalle die Fußabstützung des Fahrers frei geben. Obere Verstrebungen werden so installiert, daß ein Sonnendach Platz findet, usw..
Was Kraftstoffverbrauch, Abgasvermeidung und Lärmreduzierung betrifft, so besteht im Motorradbereich nicht erheblicher Nachholbedarf bei den meisten Herstellern. Das grundsätzlich geringere Gewicht und der geringere Luftwiderstand gegenüber dem Auto beinhalten aber die Möglichkeit das Versäumte in kurzer Zeit nachzuholen, ohne unbedingt auf den Roller mit seinen fahrwerksbedingten Nachteilen seiner Fahreigenschaften zurückgreifen zu müssen.
Was Sicherheit und Komfort betrifft, so wird ein Motorrad kaum jemals mit einem Auto vergleichbar sein.
Auch wenn eine konkrete Entwicklung zur Zeit noch nicht abzusehen ist, so steht zu erwarten, daß mittelfristig auch Aggregate mit Brennstoffzellen zur Verfügung stehen, die wesentlich kleiner ausfallen als bisher und auch bei Motorrädern Verwendung finden könnten. Die Möglichkeit den Rahmen eines Motorrades in Maßen zu verlängern, könnte diese Entwicklung fördern.
Eine Erläuterung über Aufbau und Funktion der Erfindung erfolgt anhand der Zeichnungen.
Fig. I veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Seitenansicht.
Ein zusätzlicher Lenkkopfschaft (1) wird im Rahmen (2) des Motorrades durch Verstrebungen (3) fest verankert. In diesem Lenkkopfschaft befindet sich ein weiterer beweglicher Lenkkopf (4). Dieser trägt neben dem Lenker (5) auch eine Hebelvorrichtung (6). Diese ist über eine Lenkstange (7) mit Kugelgelenken (8) an den Enden mit dem Lenkkopf des Vorderrades (9) dadurch kraftschlüssig verbunden, daß auch über der Gabel (10) eine Hebelvorrichtung (6) angebracht ist, die durch das Kugelgelenk die Steuerbewegungen auf die Gabel und das Vorderrad (11) überträgt.
Durch die der parallel zur Mittelachse des Fahrzeuges, aber nicht mittig verlaufende Lenkstange, ergibt sich keine Veränderung in der Bewegungsbeziehung Lenkereinschlag - Vorderradeinschlag. Auch der nach hinten versetzte Lenker bleibt bei allen Bewegungen im rechten Winkel zur Vorderradlängsachse. Die Form des Tankes (12) wird der veränderten Mechanik angepaßt.
Der nunmehr nach hinten versetzte Lenker ermöglicht dem Fahrer eine mit dem Oberkörper nach hinten versetzte Sitzhaltung, bei der die Anlehnung an einen verstellbaren Sitz mit verstellbarer Rückenlehne und
versteilbarer Kopfstütze (13) möglich wird. Hinter demJfaPirer .befindet .sich a.ig§rejqh*end £|atzfür Gepäck (14). Bei niedrig gehaltenen Rahmen, verläuft das Aufsteigen problemlos.
Fig. 2 veranschaulicht das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 in Draufsicht bei rechts eingeschlagenem Lenker.
Der sich um die Fahrzeugmittelachse (15) drehende Lenker (5) drückt über die Hebevorrichtungen (6), über die beiden Kugelgelenke (8) und die Lenkstange (7) die Gabel (10) auf der linken Seite nach vorne. Das Vorderrad (11) schlägt rechts ein.
Fig. 3 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit mittig verlaufender Lenkachse in Draufsicht. Durch eine mit dem Rahmen fest verbundenen, über dem Tank befindliche Lenkbuchse (16) mit einer innenliegenden, um sich selbst drehenden Lenkstange (17), ist ein Hornlenker (18) mit innen liegenden Funktionstasten (19) über ein Kardangelenk (20) und ein Schneckengetriebe (21), welches am vorderen Lenkkopf fest integriert ist, kraftschlüssig mit dem Vorderrad (11) verbunden.
Fig. 4 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Teilverkleidung in Seitenansicht.
Die oben vollkommen, sowie vorne und seitlich fast vollkommen geschlossene Verkleidung (22) ist durch nach vorne oben aufklappbare Flügeltüren (23) mit Außengriff (24) zugänglich. Vorne in der Verkleidung befinden sich Öffnungen für die Lenkmechanik (25), die durch gummielastische Verbindungen (26) wasserdicht verschlossen sind. Im unteren Teil der Verkleidung, bzw. der Türen, sind die Öffnungen für die Motorkühlung (27), die Fußabstützung (28) und den Auspuff (29). Überrollbügel (30/31) und längs verlaufende Verstrebungen sichern die Verkleidung. Der verstellbare Sitz (13) ist mit dem hinteren Überrollbügel (31) durch eine verstellbare Mechanik fest verbunden. Dies verleiht der Konstruktion zusätzliche Stabilität.
Große Sichtfenster (32) eröffnen gute Sicht auf Verkehr und Landschaft. Die an Rahmenteilen und Verstrebungen innen verschraubte Verkleidung ist durch eine zusätzliche Schnittstelle (33) im vorderen Bereich so konzipiert, daß sie für Fahrten in den wärmeren Sommermonaten in zumutbarer Zeit entfernt werden kann. Ein Scheibenwischer (34) ist in dem vorderen Sichtfenster verankert. Rückspiegel (35), Scheinwerfer (36), Rücklicht (37), Bremslicht (38) und Blinker (39) befinden sich an den üblichen Positionen oder sind aerodynamisch günstig in die Verkleidung integriert.

Claims (3)

Motorrad mit erweiteter Lenkung·* Schutzansprüche Hauptanspruch
1. Motorrad mit erweiterter Lenkung
dadurch gekennzeichnet,
daß ein nach hinten verlagerter, nicht mehr am vorderen Lenkkopf ansetzender Lenker, durch zusätzliche, mit dem Rahmen fest verbundene Lenkungslagerung, durch das jeweils dazugehörige bewegliche Lenkgestänge, sowie durch die jeweils zugehörigen Gelenk- oder Getriebeteile oder auch durch Seilzüge, mit dem vorderen Lenkkopf, der Gabel und somit dem Vorderrad kraftschlüssig verbunden ist.
Unteransprüche
2. Motorradrahmen nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
daß eine zusätzliche Lenkbuchse oder eine Halterung für eine über der Längsachse des Motorrades verlaufende Lenkstange im Rahmen fest verankert ist.
3. Teilverkleidung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
daß die Teiiverkieidung ihrer Form nach nur in Verbindung mit einer versetzten Lenkung nach Anspruch 1, nicht aber bei konventioneller Lenkung an einem Motorrad Verwendung finden kann. Sie deckt als Wetterschutz nach oben den Fahrerbereich vollständig ab. Zu den Seiten deckt sie nur den Bereich der Fußabstützung nicht vollständig ab. Vorne bleiben die Öffnungen für die Motorkühlung, den Rahmen und das Lenkgestänge und hinten für den Auspuff, den Antrieb und das Hinterrad. Die untere Öffnung muß der Fußabstützung entsprechen. Das Vorderrad bleibt vollständig unverkleidet. Das Motorrad ist durch seitliche Türen in der Verkleidung zugänglich. Jeweils ein Überrollbügel vor und hinter dem Fahrer ist mit dem Rahmen fest verbunden.
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FR2803574A1 (fr) * 2000-01-07 2001-07-13 Eric Offenstadt Motocyclette sportive a empattement long
TWI328309B (en) * 2005-06-06 2010-08-01 Honda Motor Co Ltd Intake structure in fuel cell powered vehicle, and motorcycle with fuel cell mounted thereon

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