DE29719986U1 - Paneelelement zur paneelklammerlosen Befestigung - Google Patents
Paneelelement zur paneelklammerlosen BefestigungInfo
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- 238000005253 cladding Methods 0.000 claims 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims 1
- 241000587161 Gomphocarpus Species 0.000 description 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000005728 strengthening Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F15/00—Flooring
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
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Description
Firma hülsta-werke Hüls GmbH & Co. KG,
Gerhart-Hauptmann-Str. 43 - 49, 48703 Stadtlohn
"Paneeielement zur paneelkiammerlosen Befestigung"
5
Die Neuerung betrifft ein Paneelelement nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein derartiges Paneelelement ist aus der DE-U-69 18 158 bekannt. Es erlaubt die Befestigung der einzelnen Paneelelemente
mit Hilfe von Schrauben, Nägeln und ähnlichen Befestigungsmitteln,
ohne die Verwendung zusätzlicher sogenannter Paneelklammem, die in den letzten Jahren regelmäßig zur Befestigung
von Paneelelementen verwendet wurden. 15
Die gattungsgemäßen Paneelelemente weisen den Nachteil auf, daß die Versenkung von Nagel- oder Schraubenköpfen sorgfältig
und vollständig erfolgen muß, um ein problemloses Zusammenfügen zweier benachbarter, gleichartiger Paneeleiemente zu
ermöglichen.
Bei der Verwendung handelsüblicher Paneelklammern ergibt sich der Nachteil, daß außer dem zu befestigenden Paneelelement
und dem zu handhabenden Befestigungsmittel und dem zugehörigen Werkzeug auch noch die Paneelklammer gehand
habt werden muß.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Paneelelement dahingehend zu verbessern, daß dieses ohne
die Verwendung von Paneelklammern auf einfache Weise
befestigt werden kann.
Diese der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe wird durch ein Paneelelement mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
35
Die Neuerung schlägt mit anderen Worten vor, Ausnehmungen in der Befestigungszunge vorzusehen, die die Befestigungsmittel
aufnehmen. Diese Ausnehmungen können beispielsweise als Bohrungen ausgestaltet sein oder auch als eingefräste oder
eingeprägte Vertiefungen oder durch die Außenkontur der Be
festigungszunge gebildet sein.
Je nach Ausgestaltung der Ausnehmung, z.B. in Form von Bohrungen oder v-förmigen Vertiefungen, kann erreicht werden, daß
das Befestigungsmittels beim Ansetzen an die Befestigungs
zunge geführt wird, so daß die punktgenaue Plazierung des Befestigungsmittels erleichtert wird und ein Abrutschen des Befestigungsmittels
an der Befestigungszunge erschwert wird.
Eine industriell vorteilhafte und preisgünstige Ausgestaltung der
Ausnehmungen in der Befestigungszunge kann in Form von Vertiefungen vorgesehen sein anstelle von Bohrungen, wobei
die Vertiefungen im Gegensatz zu Bohrungen die Materialstärke der Befestigungszunge nicht vollständig durchdringen. Derartige
Vertiefungen können beispielsweise preisgünstig durch ein rota-
torisch umlaufendes Werkzeug in die Befestigungszunge eingeprägt werden.
Vorteilhaft kann anstelle einer Vielzahl einzelner Ausnehmungen
eine durchgehende Nut vorgesehen sein. Auf diese
Weise ist für den Anwender die Freiheit größer, wo die Befestigungsmittel
plaziert werden können.
Vorteilhaft kann die Befestigungszunge an der Seite des Paneelelementes
vorgesehen sein, an der die Nut vorgesehen ist.
Gegenüber der Anordnung der Befestigungszunge an der Federseite des Paneelelementes kann Materialstärke des Paneelelementes
eingespart und dieses flacher ausgestaltet werden, was sowohl Kosten- als auch Gewichtsvorteile hat,
35
Vorteilhaft kann durch die entsprechende Bemaßung der Ausnehmungen
das teilweise oder vollständige Einsenken z. B. eines Nagel- oder Schraubenkopfes zugunsten einer sicheren
Verbindbarkeit zweier benachbarter Paneelelemente ermöglicht werden. Ansonsten notwendige Toleranzen können auf diese
Weise minimiert werden: Entweder kann die Nut des Paneelelementes schmaler ausgebildet werden, so daß das gesamte
Paneelelement flacher und damit kostengünstiger sowie leichter und damit leichter handhabbar ausgestaltet werden kann, oder
die korrespondierende Feder des benachbarten Paneelelemen
tes kann dicker und dementsprechend bruchsicherer ausgestaltet werden.
Insbesondere längliche Ausnehmungen wie längliche Einprägungen oder eine durchgehende Nut erlauben die Aufnahme
länglicher Anteile von Befestigungsmitteln, z. B. wenn U-förmige Klammern anstelle von Nägeln oder von Schrauben verwendet
werden, wobei der längliche Rücken dieser Klammer in der Nut problemlos aufgenommen werden kann.
Der vorgenannte Vorteil, bei dem die Ausnehmung als Aufnahmeraum für das Ende des Befestigungsmittels dient, ist auch
dann verwirklichbar, wenn auf die Führungsfunktion der Ausnehmung verzichtet wird, wenn also keine z.B. punktförmigen
Einprägungen oder Bohrungen oder v-förmigen Nuten vorgese
hen sind. Bei Nuten mit u-förmigem Querschnitt, oder bei Nuten, die an zwei Seiten an der Oferfläche des Paneelelementes enden,
ist die Führungsfunktion der Ausnehmung eingeschränkt. Eine leichtere Verlegung der Paneelelemente ergibt sich in die- ·
sen Fällen daraus, daß vorstehende Köpfe der Befestigungsmit
tel, die das Zusammenfügen zweier benachbarter Paneelelemente behindern könnten, sicher vermieden werden können.
Ausführungsbeispiele eines neuerungsgemäßen Paneeielementes sind aus den Zeichnungen ersichtlich. Dabei zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Paneelelement,
Fig. 2 zwei lediglich im Schnitt dargestellte benachbarte
gleichartige Paneelelemente vor der Verbindung miteinander, und
Fig. 3 in einer Ansicht ähnlich Fig. 2 den Bereich der
Befestigungszunge bei einem zweiten Ausführungsbeispiel.
In Fig. 1 ist mit 1 allgemein ein Paneelelement bezeichnet, welches
in an sich bekannter Weise an einer ersten Seite 2 eine
Nut 3 aufweist und an einer zweiten Seite 4 eine Feder 5, die mit der Nut 3 eines zweiten, gleichartigen PaneeleJementes 1
zusammenwirken kann.
Das Paneelelement 1 weist eine wandferne Sichtseite 6 auf und
eine wandnahe Wandseite 7. Die zu verkleidenden Innenraumflächen können jedoch nicht nur Wände, sondern auch Decken
oder ggf. auch Böden sein, wobei die Ausbildung des Paneelements,
insbesondere dessen Gewicht, Abmessungen und Verschleißfestigkeit,
die Eignung für bestimmte Innenraumflächen
bestimmen kann. Die Begriffe „wandfern" und „Wandseite" sind
insofern rein beispielhaft für die Verlegung des Paneeleiements an einer Wand gebraucht.
Anschließend an die Nut 3 ist an der Wandseite 7 eine Befesti
gungszunge 8 vorgesehen, die zur Aufnahme von Befestigungsmitteln wie Schrauben, Nägel oder U-förmigen Klammern
dient und die über die übrigen Abmessungen des Paneelelementes 1 vorsteht, um eine gute Zugänglichkeit für die Anbringung
dieser Befestigungsmittel zu ermöglichen.
Aus Fig. 2 ist in gegenüber Fig. 1 größerem Maßstab der Bereich um die Befestigungszunge 8 erkennbar: Eine ais Schraubenkanal
bezeichnete Ausnehmung 9 ist als eine sich über die gesamte Länge des Paneelementes 1 erstreckende Nut ausge
staltet, die in der Befestigungszunge 8 vorgesehen ist und zur
Aufnahme von Nagelköpfen, Schraubenköpfen oder dem länglichen Rücken von U-förmigen Befestigungsklammem dient.
Durch entsprechende Bemaßung der Ausnehmung 9 kann die
Aufnahme dieser Köpfe bzw. Rücken der Befestigungselemente zuverlässig sichergestellt werden, so daß die Dickenverhältnisse
der Nut 3 und der korrespondierenden Feder 5 eines benachbarten Paneelelementes 1 eng toleriert werden können, so
daß beispielsweise das Dickenmaß der Feder 5 um weniger als 10 % geringer sein kann als das Dickenmaß der Nut 3.
Der v-förmige Querschnitt der Ausnehmung 9 bewirkt zudem eine Führung des Befestigungsmittels, wenn dieses an die Befestigungszunge
angesetzt wird.
Fig. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel mit einer Befestigungszunge
8, an der die Ausnehmung 9 als eine Nut ausgestaltet ist, die an zwei Seiten frei in die Oberfläche des Paneelelementes
1 mündet, so daß die Nutbegrenzung nicht U-förmig, sondern L-förmig ist. Wie eine rein beispielhaft eingezeichnete
Schraube 10 verdeutlicht, stellt die Ausnehmung 9 einen Aufnahmeraum
für den Schraubenkopf 11 dar, der die einfache und sichere Verbindung zweier gleichartiger Paneelelemente erleichtert,
indem das Hindernis vorstehender Schraubenköpfe beim Zusammenfügen zweier benachbarter Paneelelemente sicher
vermieden werden kann.
Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel weist durch die Ausgestaltung der Ausnehmung 9 keine Führungsfunktion für
das an die Befestigungszunge 8 angesetzte Befestigungsmittel
auf. Abweichend von dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
kann daher zusätzlich vorgesehen sein, in die Ausnehmung 9 noch weitere Ausnehmungen einzubringen, &zgr;. B. in
Form von punktförmigen Vertiefungen oder einer durchgehenden Rille, die ähnlich wie die Ausnehmung 9 in Fig. 2 eine der
artige Führungsfunktion ermöglicht. Derartige zusätzliche Aus-
nehmungen können vergleichsweise gering bemessen sein, da sie nicht als Aufnahmeraum zur Aufnahme beispielsweise der
Schrauben- bzw. Nagelköpfe ausgestaltet sein müssen.
Claims (5)
1. Paneelelement zur Verkleidung von Innenraumflächen,
mit einer Nut an einer ersten Seite,
und mit einer korrespondierenden Feder an einer gegenüberliegenden
zweiten Seite,
und mit einer wandseitig vorgesehenen Befestigungszunge zur Aufnahme von der Befestigung des Paneelementes dienenden Befestigungsmitteln,
wobei die Befestigungszunge über die übrigen Abmessungen des Paneelelementes vorsteht,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Befestigungszunge (8) Ausnehmungen
zur Aufnahme der Befestigungsmittel vorgesehen sind.
2. Paneelelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausnehmungen als Vertiefungen ausgebildet sind, die sich nur teilweise in die Befestigungszunge (8) erstrecken, ohne diese
vollständig zu durchsetzen.
3. Paneelelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausnehmungen zu einer durchgehenden Nut (9) zusammengefaßt sind.
4. Paneeielement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Befestigungszunge (8) an der ersten,
die Nut (3) aufnehmenden Seite (2) vorgesehen ist.
5. Paneelelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, CJa1
durch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen als Aufnahme
raum für den Kopfbereich der Befestigungsmittel ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29719986U DE29719986U1 (de) | 1997-11-11 | 1997-11-11 | Paneelelement zur paneelklammerlosen Befestigung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29719986U DE29719986U1 (de) | 1997-11-11 | 1997-11-11 | Paneelelement zur paneelklammerlosen Befestigung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29719986U1 true DE29719986U1 (de) | 1998-02-12 |
Family
ID=8048456
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29719986U Expired - Lifetime DE29719986U1 (de) | 1997-11-11 | 1997-11-11 | Paneelelement zur paneelklammerlosen Befestigung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29719986U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002052113A2 (de) | 2000-12-22 | 2002-07-04 | Hülsta-Werke Hüls Gmbh & Co. Kg | Wand- oder verkleidungsplatte für den innenausbau und trockenbau |
| US6497079B1 (en) | 2000-03-07 | 2002-12-24 | E.F.P. Floor Products Gmbh | Mechanical panel connection |
| US6526719B2 (en) | 2000-03-07 | 2003-03-04 | E.F.P. Floor Products Gmbh | Mechanical panel connection |
| US6647689B2 (en) | 2002-02-18 | 2003-11-18 | E.F.P. Floor Products Gmbh | Panel, particularly a flooring panel |
Citations (5)
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|---|---|---|---|---|
| DE1893708U (de) * | 1964-03-25 | 1964-05-27 | Bauer Carl Fa | Zum verkleiden von waenden od. dgl. bestimmte kachel, fliese, schichtstoffplatte od. dgl. |
| DE2461428A1 (de) * | 1974-12-24 | 1976-07-01 | Hoesch Werke Ag | Verbundelement mit nut- und federverbindung |
| DE2837195A1 (de) * | 1977-08-27 | 1979-03-01 | Robertson Co H H | Verbindung zwischen nebeneinanderliegenden wandplatten |
| DE3408781A1 (de) * | 1984-03-09 | 1985-09-19 | Wolfgang 8000 München Rosner | Verkleidungspaneel und mit diesen aufgebaute wand- oder deckenverkleidung |
| DE4115660A1 (de) * | 1991-05-14 | 1992-11-19 | Horst Steinmetz | Tafel fuer wand- oder deckenverkleidungen |
-
1997
- 1997-11-11 DE DE29719986U patent/DE29719986U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980326 |
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| R021 | Search request validly filed |
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| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19980218 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20001215 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20040602 |