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DE29718655U1 - Geräuschdämpfungseinrichtung für Strömungs- und Körperschall sowie Einrichtung zur Herstellung der Geräuschdämpfungseinrichtung - Google Patents

Geräuschdämpfungseinrichtung für Strömungs- und Körperschall sowie Einrichtung zur Herstellung der Geräuschdämpfungseinrichtung

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Publication number
DE29718655U1
DE29718655U1 DE29718655U DE29718655U DE29718655U1 DE 29718655 U1 DE29718655 U1 DE 29718655U1 DE 29718655 U DE29718655 U DE 29718655U DE 29718655 U DE29718655 U DE 29718655U DE 29718655 U1 DE29718655 U1 DE 29718655U1
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DE
Germany
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corrugated hose
noise
sleeve part
contour
hose
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DE29718655U
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SOLVIS SOLARSYSTEME GmbH
Original Assignee
SOLVIS SOLARSYSTEME GmbH
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Publication date
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/16Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
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Description

#4285 R/kö
21.10.1997 - Beschreibung
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Geräuschdämpfungseinrichtung für Strömungs- und Körperschall sowie Einrichtung zur Herstellung der Geräuschdämpfungseinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Geräuschdämpfungseinrichtung für Strömungs- und Körperschall sowie eine Einrichtung zur Herstellung einer solchen Geräuschdämpfungseinrichtung.
Verbindungen zwischen einem Schlauch als Durchströmungsteil und einer Anschlußarmatur sind aus vielfältigen Einsatzbereichen der Industrie, des Landoder Baumaschinenbereiches bekannt. Üblicherweise wird über einen Schlauchnippel ein Schlauch und über diesen Schlauch dann eine Schlauchhülse geschoben. Die Schlauchhülse wird mittels einer Schlauchpresse, bei der segmentweise Preßbackenelemente zugefahren werden, verpreßt. Dadurch wird eine vollständig dichte und feste Verbindung zwischen Schlauch und Anschlußarmatur hergestellt.
Der Erfindung liegt hingegen die Aufgabe zugrunde, eine Geräuschdämpfungseinrichtung sowie eine Einrichtung zu deren Herstellung zu schaffen, wobei die Geräuschdämpfungseinrichtung auch bei hohen Drücken eines hindurchströmenden Mediums dicht und geräuschgedämpft bzw. geräuschdämpfend ist bzw. wirkt.
Die Aufgabe wird durch eine Geräuschdämpfungseinrichtung für Strömungs- und Körperschall dadurch gelöst, daß ein Wellschlauch, ein Durchströmungsteil aus einem weichen, elastischen Material und ein Anschlußmuffenteil mit einer der Innenkontur des Wellschlauches entsprechenden Außenkontur vorgesehen sind. Durch eine Einrichtung zum Herstellen einer solchen Geräuschdämpfungseinrichtung mit einem Wellschlauch, einem Durchströmungsteil aus einem weichen, elastischen Material und einem Anschlußmuffenteil wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß Preßbackenelemente vorgesehen sind, die eine der Außenkontur des Wellschlauches entsprechende Kontur aufweisen. Weiterbildungen der Erfindung sind in den jeweiligen Unteransprüchen definiert.
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21.10.1997 - Beschreibung
Dadurch wird eine Geräuschdämpfungseinrichtung für Strömungs- und Körperschall geschaffen, bei welcher eine absolut dichte und feste Verbindung zwischen dem Wellschlauch, dem Durchströmungsteil und dem Anschlußmuffenteil hergestellt wird. Die feste Verbindung wird vorteilhaft dadurch geschaffen, daß eine Schlauchpresse mit Preßbackenelementen vorgesehen wird, welche Preßbackenelemente mit einer Kontur aufweist, welche im wesentlichen der Außenkontur des Wellschlauches entspricht. Wird zunächst das Durchströmungsteil aus einem weichen, elastischen Material, insbesondere aus Silikon, über das Anschlußmuffenteil geschoben und anschließend der WeIlschlauch über das Durchströmungsteil und das Anschlußmuffenteil, kann mit Hilfe der entsprechend speziell ausgeformten Preßbackenelemente der Schlauchpresse die Außenkontur des Wellschiauches, insbesondere Ringwellschlauches, über den Durchmesser verpreßt werden. Nach der Verpressung ist die Kontur gleichbleibend geformt, lediglich im Durchmesser verringert.
Besonders bevorzugt werden die Durchmesser des Anschlußmuffenteiles und des verpreßten Wellschlauches, insbesondere Ringwellschlauches, so gewählt, daß im verpreßten Zustand zwischen dem Anschlußmuffenteil und dem Wellschlauch das in sich gestauchte Durchströmungsteil, insbesondere ein Silikonschlauch, liegt. Dadurch wird eine dichte Verbindung hergestellt. Besonders bevorzugt wird der Außendurchmesser der Erhöhungen des Anschlußmuffenteiles so gewählt, daß er größer ist als der Innendurchmesser der Vertiefungen des Wellschlauches. Bei beispielsweise sehr hohem Druck innerhalb des Durchströmungsteiles zeigt der Wellschlauch das Bestreben, von dem Anschlußmuffenteil gedrückt zu werden. Aufgrund der vorteilhaften Ausbildung der Außen- bzw. Innendurchmesser von Anschlußmuffenteil und Wellschlauch kann der Innendurchmesser des Wellschlauches den Außendurchmesser des Anschlußmuffenteiles lediglich dann überwinden, wenn der Wellschlauch aufgeweitet wird. Dieser Vorgang erfordert jedoch einen besonders hohen Krafteinsatz, wodurch also auch bei hohen Drücken eine stabile Verbindung zwischen dem Anschlußmuffenteil, dem Durchströmungsteil, insbesondere einem Silikonschlauch, und dem Wellschlauch, insbesondere einem Ringwelischlauch, gegeben ist.
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21.10.1997 - Beschreibung
Der Silikonschlauch umfaßt das Anschlußmuffenteil vollflächig. Damit ist eine direkte Berührung zwischen Anschlußmuffenteil und Wellschlauch und damit die Körperschallübertragung unterbunden.
Durch entsprechende Variationen der Anzahl der Nuten in der Außenkontur des Anschlußmuffenteiles und entsprechend der Anzahl der verpreßten Ringwellen des Wellschlauches mittels der Schlauchpresse kann die Festigkeit der Wellschlauch-Anschlußmuffenteil-Verbindung beliebig variiert und eingestellt werden.
Besonders bevorzugt werden die Enden des Weilschlauches nach innen eingebördelt. Dadurch wird beim Einziehen des Durchströmungsteiles, insbesondere eines Silikonschlauches, in den Wellschlauch, insbesondere Ringwellschlauch, das Durchströmungsteil nicht an eventuell scharfen Kanten am Ende des Ringwellschlauches verletzt. Durch das Einbördeln nach innen entsteht eine im wesentlichen gratfreie, weiche Einführungskante. Das Einbördeln stellt jedoch lediglich einen Vorteil, keine zwingende Notwendigkeit für die Verbindung von Wellschlauch und Durchströmungsteil dar.
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#4285R/kö
21.10.1997 - Baschreibung
Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden im folgenden Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen beschrieben. Diese zeigen in:
Figur 1 eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Geräuschdämpfungseinrichtung,
Figur 2 eine kombinierte Seitenschnittansicht des Anschlußmuffenteiles gemäß Figur 1,
Figur 3 eine Schnittansicht eines Preßbackenelementes zum Verpressen der Geräuschdämpfungseinrichtung,
Figur 4 eine Draufsicht auf das Preßbackenelement gemäß Figur 3,
Figur 5 eine Schnittansicht eines Preßbackenelementes mit Betätigungshebelelement und
Figur 6 eine Draufsicht auf das Preßbackenelement gemäß Figur 5.
In Figur 1 ist eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Geräuschdämpfungseinrichtung 1 mit zwei Enden 2, 3 dargestellt. Die Geräuschdämpfungseinrichtung weist einen durchgehenden Wellschlauch 10, ein durchgehendes Durchströmungsteil 20 und zwei Anschlußmuffenteile 30 auf. Auf die beiden Anschlußmuffenteile 30 sind jeweils Überwurfmuttern als Befestigungsteile 41 aufgefügt. Eine Abdichtung findet innerhalb der Überwurfmuttern 41 durch Dichtelemente 40, nämlich O-Ringe statt.
Der Wellschlauch 10 weist eine wellige, mit Erhöhungen 13 und Vertiefungen 14 versehene Kontur auf. Die Außenkontur 12 entspricht dabei im wesentlichen der Innenkontur 11. Im Bereich des Endes 2 der Geräuschdämpfungseinrichtung 1 weist der Wellschlauch 10 eine gerade Kante 15 auf. Im Bereich des Endes 3 der Geräuschdämpfungseinrichtung 1 ist alternativ dazu die Kante 16 nach innen eingebördelt, um ein gratfreies, weiches Ende zu bilden.
Das Durchströmungsteil 20 ist innerhalb des Wellschlauches 10 angeordnet. Im Bereich zwischen den beiden Anschlußmuffenteilen 30 weist das Durchströmungsteil, insbesondere ein Silikonschlauch, ein zylinderförmiges Profil 21 auf. Im Bereich der beiden Anschlußmuffenteile 30 jedoch weist das Durch-
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strömungsteil 20 ein welliges Profil 22 auf. Das Durchströmungsteil folgt in diesem Bereich hinsichtlich seines Profiles bzw. seiner Kontur den wellenförmigen Erhöhungen und Vertiefungen von Wellschlauch und Anschlußmuffenteil. Die beiden Enden 23 und 24 des Durchströmungsteiles lagern schräg an den beiden Überwurfmuttern 41 an. Zugleich bilden sie einen Abstandshalter der äußeren Kanten 15, 16 des Wellschiauches 10 zu der jeweiligen Überwurfmutter 41. Dadurch kann im Betrieb eine Geräuschentwicklung aufgrund von aneinander anschlagenden Kanten des Wellschlauches und der Überwurfmutter und Körperschallübertragung verhindert werden.
Die beiden Anschlußmuffenteile 30 weisen jeweils eine weiienförmige Außenkontur 32 und eine im wesentlichen zyiinderförmige innenkontur 31 auf. Die jeweiligen Erhöhungen 33 der Außenkontur 32 stimmen im wesentlichen hinsichtlich ihrer Lage mit den jeweiligen Erhöhungen 13 des Wellschlauches 10 überein. Dasselbe gilt für die Vertiefungen oder Nuten 34 der Außenkontur 32 des Anschlußmuffenteiles 30 und die Vertiefungen 14 des Wellschlauches 10.
Im Bereich der Überwurfmuttern 41 kragen die beiden Anschlußmuffenteile 30 schräg aus und bilden zusätzlich einen ringförmigen Vorsprung 35 zum Übergreifen durch die Überwurfmutter und Befestigen in dieser. In einem entsprechend am Ende 36 der Anschlußmuffenteüe 30 vorgesehenen Absatz 37 lagert das Dichtelement 40 bzw. der O-Ring, angelagert an den ringförmigen Vorsprung 35.
Die beiden Überwurfmuttern weisen zum Befestigen der Geräuschdämpfungseinrichtung 1 an einem weiteren Element beispielsweise einem Rohr, insbesondere einem Heizungsrohr, ein Innengewinde als Schraubgewinde 42 auf. Der O-Ring dichtet dann die Rohr-Einrichtungs-Verbindung gegen Leckage ab.
Figur 2 zeigt eine kombinierte Seiten- und Schnittansicht des Anschlußmuffenteiles 30. Der Absatz 37 ist dabei mit einem Radius versehen ausgeformt, um formschlüssig den jeweiligen O-Ring 40 aufnehmen zu können.
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Das von diesem Absatz 37 weggerichtete Ende 38 des Anschlußmuffenteües 30 ist mit gerundeten Kanten 39 versehen. Dadurch sind auch bei pulsierendem, durch das Durchströmungsteil und die Anschlußmuffenteile strömendem Medium keine Gefahren von Verletzungen des Durchströmungsteiles aus elastischem Material durch eventuell scharfe Kanten gegeben.
Vorzugsweise wird der Außendurchmesser im Bereich der Erhöhungen 33 des Anschlußmuffenteües 30 größer vorgesehen als der Innendurchmesser des verpreßten Wellschlauches 10 im Bereich von dessen Vertiefungen 14. Dadurch ergibt es sich vorteilhaft, daß in dem Moment, wenn innerhalb des Durchströmungsteiles 20 beispielsweise ein sehr hoher Druck herrscht, welcher normalerweise dieses von dem Anschlußmuffenteil 30 drücken würde, der Innendurchmesser des Wellschlauches 10 den Außendurchmesser des Anschlußmuffenteües lediglich dann überwinden kann, wenn der Wellschlauch 10 aufgeweitet würde. Dieses jedoch würde einen besonders hohen Krafteinsatz erfordern, welcher im allgemeinen von dem innerhalb des Durchströmungsteiis herrschenden Druck nicht zur Verfügung gestellt wird. Dadurch wird auch bei hohen Drücken eine stabile Verbindung zwischen dem Anschlußmuffenteil, dem darüber geschobenen Durchströmungstei! beispielsweise in Form eines SiIikonschlauches sowie dem Wellschlauch 10 geschaffen.
In Figur 2 sind vier Nuten oder Vertiefungen 34 des Anschlußmuffenteües 30 dargestellt. Die Anzahl der Nuten 34 kann variiert werden. Besonders bevorzugt wird sie in Abhängigkeit von der vorzusehenden Festigkeit der Verbindung zwischen Wellschlauch und Anschiußmuffenteil dimensioniert.
Das Anschlußmuffenteil ist aus einem durch das durchströmende Medium nicht angreifbaren, mit diesem nicht reagierenden Material, insbesondere aus Messing durch Drehen hergestellt.
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In Figur 3 ist ein Preßbackenelement 50 einer Vorrichtung zum Herstellen einer Geräuschdämpfungseinrichtung durch Verpressen der Wellen des WeII-schiauches über dem Anschlußmuffenteil unter Dazwischenfügung des Durchströmungsteiles, insbesondere einer Schlauchpresse, dargestellt. Durch das
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Verpressen der Kontur des Wellschlauches über der Außenkontur des Anschlußmuffenteiles wird lediglich der Durchmesser des Wellschlauches verringert, seine Kontur jedoch bleibt erhalten. Der Durchmesser wird !ediglich so weit verringert, daß im verpreßten Zustand eine dichte Verbindung zwischen Muffenteil und Wellschlauch - unter Zwischenfügung des Durchströmungsteiles - geschaffen werden kann.
Zu diesem Zweck weist das in Figur 3 dargestellte Preßbackenelement eine dem zu erzeugenden Wellenprofi! des Wellschlauches entsprechende Außenkontur 52 auf. Die ballige Erhöhung der Erhöhungen 53 bzw. Tiefe der Vertiefungen 54 der Außenkontur 52 der Preßbackenelemente 50 entspricht dabei ebenfalls den gewünschten Abmessungen der Kontur des Wellschlauches. Durch Veränderung dieser Außenkontur 52 des Preßbackenelementes kann während des Verpressens des Wellschlauches über dem jeweiligen Anschlußmuffenteil die Außenkontur des Wellschlauches verändert und die gewünschte Kontur geschaffen werden.
Zum Einbau in beispielsweise einer Schlauchpresse als Vorrichtung zum Herstellen einer Geräuschdämpfungseinrichtung durch Verpressen weist die Einrichtung des Preßbackenelementes gemäß Figur 3 eine Paßbohrung als Sackbohrung 55 auf. Zusätzlich ist ein Gewinde 56 in diesem Bereich vorgesehen.
Vorzugsweise sind die Preßbackenelemente aus gehärtetem Stahl hergestellt.
Figur 4 kann die Querschnittsformgebung des Preßbackenelementes 50 gemäß Figur 3 in der Draufsicht entnommen werden. Das Preßbackenelement 50 weist im Bereich seiner welligen Außenkontur 52 ebenso wie im Bereich seiner Innenkontur 51 Radien auf und bildet gesamtheitlich ein Kreisringsegment. In dem dargestellten Fall umschließt das Preßbackenelement einen Winkel &agr; von 45°. Abhängig von der Wahl der Anzahl der in der Vorrichtung zur Herstellung der Geräuschdämpfungseinrichtung vorzusehenden Preßbackeneiemente wird deren Abmessung hinsichtlich des umgreifenden Winkels &agr; variiert. Vorzugsweise wird eine solche Anzahl von Preßbackenelementen verwendet, daß der
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Wellschlauch entlang seinem gesamten Umfang, also auf 360° vollständig bei gleichem vorzusehenden Druck verpreßt werden kann. Dies geschieht vorteilhaft durch eine symmetrische Anzahl von Preßbackenelementen, verteilt über den Umfang des Wellschlauches.
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In Figur 5 ist eine weitere Ausführungsform eines derartigen Preßbackenelementes 50 dargestellt. Das Preßbackenelement 50 ist mit einem Hebelelement 60 versehen. Das Hebelelement 60 dient zum Betätigen des Preßbackenelementes und zu dessen Befestigung innerhalb der Vorrichtung zur Herstellung der Geräuschdämpfungseinrichtung durch Verpressen.
Das Hebelelement 60 ist über einen Paßstift 58 mit dem Preßbackenelement 50 verbunden. Das Hebelelement 60 ist außerdem in einer Ausnehmung 57 im Bereich der Innenkontur 51 des Preßbackenelementes 50 angeordnet. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Paßbohrung 55, im Unterschied zu der vorhergehenden Ausführungsform gemäß Figur 3, kein zusätzliches Gewinde auf.
Zum Anschluß bzw. zum Befestigen der aus Hebelelement 60 und Preßbackenelement 50 erstellten Einheit innerhalb der Vorrichtung zum Verpressen der Geräuschdämpfungseinrichtung ist ein Paßstift 61 in einer Paßbohrung (Sackbohrung) 62 im hinteren Bereich des Hebelelementes 60 vorgesehen. Die rückwärtige Kante 63 des Hebelelementes 60 ist gerundet geformt.
Diese Formgebung sowie das Profil bzw. die Querschnittsansicht des Preßbackenelementes 50 sind besser Figur 6 zu entnehmen. Diese Figur stellt eine Draufsicht auf das Preßbackenelement 50 und das daran angeschlossene Hebelelement 60 dar. Das Preßbackenelement 50 umschließt hierbei einen Winkel von 60°. Die Gesamtlänge des Preßbackenelementes 50 und des Hebelelementes 60 bis zu dessen hinterer Kante 63 kann beispielsweise 56 mm betragen, wobei das Hebelelement eine Länge von 47,16 mm aufweisen kann und 2,41 mm des Hebeielementes in der Ausnehmung 57 des Preßbackenelementes 50 lagern.
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Zwischen zwei Erhöhungen 53 des Preßbackenelementes 50 kann beispielsweise ein Abstand von 5 mm vorgesehen sein, ebenso zwischen zwei Vertiefungen 54.
Die Vertiefungen können beispielsweise mit einem Radius von 1,5 mm gefertigt sein, die Erhöhungen mit einem Radius von 1 mm. Bei dem Anschlußmuffenteil 30 gemäß Figur 2 ist daher der Abstand zwischen zwei Erhöhungen 33 sowie zwischen zwei Vertiefungen 34 ebenfalls zu 5 mm gewählt. Der Radius beträgt bei der Vertiefung dabei 1,66 mm, wohingegen er bei einer Erhöhung bei 1 mm liegt. Dadurch kann ein optimales Verpressen eines jeweiligen Wellschlauches über der Außenkontur des Anschlußmuffenteiles durch das jeweilige Preßbackenelement 50 vorgesehen werden.
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Bezugszeichenliste
1 Geräuschdämpfungseinnchtung
5 2 Ende
3 Ende
10 Wellschlauch
11 Innenkontur
10 12 Außenkontur
13 Erhöhung/Wellenberg
14 Vertiefung/Wellental
15 Kante
16 Kante
15
20 Durchströmungsteil
21 zylinderförmiges Profil
22 welliges Profil
23 Ende
20 24 Ende
30 Anschlußmuffenteil
31 Innenkontur
32 Außenkontur
25 33 Erhöhung
34 Vertiefung/Nut
35 ringförmiger Vorsprung
36 Ende
37 Absatz
30 38 Ende
39 gerundete Kante
40 Dichtelemente/O-Ring
41 Überwurfmutter/ Befestigungsteil
42 Schraubgewinde
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50 Preßbackenelement
51 Innenkontur
52 Außenkontur
5 53 Erhöhung
54 Vertiefung
55 Paßbohrung (Sackbohrung)
56 Gewinde
57 Ausnehmung
10 58 Paßstift
60 Hebelelement
61 Paßstift
62 Paßbohrung
15 63 Kante

Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. Geräuschdämpfungseinrichtung für Strömungs- und Körperschall, dadurch gekennzeichnet,
    daß ein Wellschlauch (10), ein Durchströmungsteil (20) aus einem weichen, elastischen Material und ein Anschlußmuffenteii (30) mit einer der Innenkontur (11) des Wellschlauches entsprechenden Außenkontur (32) vorgesehen sind.
    2. Geräuschdämpfungseinrichung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Außendurchmesser des Anschlußmuffenteils im Bereich von dessen Erhöhungen (33) größer ist als der Innendurchmesser des verpreßten Wellschlauches im Bereich von dessen Vertiefungen (14).
    3. Geräuschdämpfungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß durch Variation der Anzahl von Nuten (34) in der Außenkontur (32) des Anschlußmuffenteils (30) und der Anzahl von durch Mittel (50) einer Vorrichtung zum Herstellen einer Geräuschdämpfungseinrichtung verpreßten Wellen des Wellenschlauches (10) die Festigkeit der Wellschlauch-Anschlußmuffenteil-Verbindung einstellbar ist.
    4. Geräuschdämpfungseinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Enden des Wellschlauches gratfreie und weiche Kanten (16) aufweisen.
    5. Geräuschdämpfungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Enden des Wellschlauches nach innen eingebördelt sind.
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    21.10.1997-Ansprüche
    6. Geräuschdämpfungseinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Wellschlauch aus Edelstahl oder einem anderen nicht rostenden stabilen Material besteht.
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    7. Geräuschdämpfungseinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Kontur des Wellschlauches über den Durchmesser verpreßbar und/oder verpreßt ist, wobei eine gleichbleibende Kontur und ein verringerter Durchmesser entsteht.
    8. Geräuschdämpfungseinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Durchmesser des Anschlußmuffenteils und des Wellschiauches so wählbar oder gewählt ist, daß im verpreßten Zustand zwischen Muffenteil und Wellschlauch das Durchströmungsteil eingefügt und eine dichte Verbindung vorgesehen ist.
    9. Einrichtung zum Herstellen einer Geräuschdämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit einem Wellschlauch (10), einem Durchströmungsteil (20) aus weichem, elastischen Material und einem Anschlußmuffenteil (30),
    wobei Preßbackenelemente (50) vorgesehen sind, die eine der Außenkontur (12) des Wellschlauches entsprechende Kontur (52) aufweisen.
    10.Einrichtung nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß durch Aktivieren der Preßbackenelemente die Kontur des Wellschlauches über den Durchmesser verpreßbar ist.
    Solvis Solarsysteme GmbH
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    21,10.1997-Ansprüche
    .Einrichtung nach Anspruch 9 oder 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß über den Umfang des Wellschlauches mehrere Preßbackenelemente (50) mit insbesondere gleichen Abmessungen angeordnet sind.
    12.Einrichtung nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Preßbackenelemente jeweils so dimensioniert sind, daß sie einen Bruchteil von 360° abdecken.
DE29718655U 1997-02-17 1997-10-22 Geräuschdämpfungseinrichtung für Strömungs- und Körperschall sowie Einrichtung zur Herstellung der Geräuschdämpfungseinrichtung Expired - Lifetime DE29718655U1 (de)

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DE102008046185A1 (de) * 2008-09-06 2010-04-08 Howaldtswerke-Deutsche Werft Gmbh Vorrichtung zur Dämmung von Biegewellen in einem Bauteilverbund

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