DE29718409U1 - Rohr-Lochbrenner, insbesondere für gasbeheizte Gar- und Grillgeräte - Google Patents
Rohr-Lochbrenner, insbesondere für gasbeheizte Gar- und GrillgeräteInfo
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- A47J37/06—Roasters; Grills; Sandwich grills
- A47J37/067—Horizontally disposed broiling griddles
- A47J37/0682—Horizontally disposed broiling griddles gas-heated
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- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/02—Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone
- F23D14/04—Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone induction type, e.g. Bunsen burner
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Description
Rohr-Lochbrenner, insbesondere für gasbeheizte Gar- und Grillgeräte
Die Erfindung betrifft einen Rohr-Lochbrenner, wie er z.B. bei gasbeheizten
Gar- und Grillgeräten eingesetzt wird. Eine Brennereinheit derartiger Rohr-Lochbrenner
besteht in der Regel aus parallel im Abstand nebeneinander liegenden Brennerrohren, welche über einen gemeinsamen Gasanschlußstutzen
mit Gas versorgt werden.
Gasbeheizte Grillgeräte bestehen im wesentlichen aus,z.B an eine Gasflasche
anschließbaren, waagrecht angeordneten Rohrbrennern, über welchen ein Bratrost
oder eine Bratpfanne eingesetzt werden kann. Es gibt Geräte mit mehreren nebeneinander liegenden Brennereinheiten, die entweder nur teilweise oder
insgesamt eingeschaltet sein können. Eine Brennereinheit besteht aus waagrechten,
parallel nebeneinander liegenden Brennerrohren, welche einen gemeinsamen
Gasanschlußstutzen aufweisen. Auf diese Weise werden mehrere Brennerrohre über eine gemeinsame Regelarmatur bedient, und die Anzahl der Regelarmaturen
verringert. Auch ist es bekannt, nur eine der Brennereinheiten mit einer Zündvorrichtung auszustatten, und über eine flammenleitende Hülse die
Brennerflammen auf weitere zugeschaltete Brennerrohre zu übertragen. Eine solche Brenneranordnung ist beispielsweise in der DE 42 13 197 C2 beschrieben.
Über ein mittleres Gaszuführungsrohr wird am vom Gasanschluß abgewandten Ende das Gas über einen Verteilungsbogen in die beiden seitlichen, mit
je einer Lochreihe versehenen Brennerrohre geleitet.
Eine Brennereinheit mit drei parallel im Abstand zueinander verlaufenden
gelochten Brennerrohren wird in dem DE-GM 29 613 503.8 gezeigt. Das Gas wird hier über den gemeinsamen Gaszuführungsstutzen und einen Gasverteilungsbogen
in die beiden äußeren Brennerrohre geleitet, gelangt an deren Enden in ein die Brennerrohre überbrückendes gelochtes Querrohr, welches über seine seitlich
hinausragenden Verlängerungen die Flammen bis zu benachbarten Brennereinheiten überträgt, und an welchem ein drittes, zwischen den beiden äußeren
Brennerrohren liegendes Brennerrohr mit freiem Ende angeschlossen ist.
Bei der Ausbildung und Anordnung der Rohr-Lochbrenner in einem Gar- oder Grillgerät strebt man zwar einerseits an, mit möglichst wenig Regelarmaturen auszukommen und eine möglichst hohe Wärmeleistung zu erreichen, gleichzeitig
Bei der Ausbildung und Anordnung der Rohr-Lochbrenner in einem Gar- oder Grillgerät strebt man zwar einerseits an, mit möglichst wenig Regelarmaturen auszukommen und eine möglichst hohe Wärmeleistung zu erreichen, gleichzeitig
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-2-
soll aber auch die Garfläche des Gerätes möglichst gleichmäßig aufgeheizt
werden. Die bekannten Rohr-Lochbrenner mit mehreren an einem gemeinsamen Gasanschlußstutzen angeschlossenen parallelen Brennerrohre lösen dies nicht optimal.
werden. Die bekannten Rohr-Lochbrenner mit mehreren an einem gemeinsamen Gasanschlußstutzen angeschlossenen parallelen Brennerrohre lösen dies nicht optimal.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Brennereinheit
zu schaffen, bei welcher mehrere Brennerrohre von einem gemeinsamen Gasanschlußstutzen
gespeist werden, die aber über die gesamte Brennerfläche eine möglichst gleichmäßige Flammenausbildung und Flammenverteilung gewährleistet,
sowie eine einwandfreie Überzündung der Flammen zwischen den einzelnen Brennerrohren
und den benachbarten Brennereinheiten gewährleistet.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden die im Patentanspruch angegebenen Merkmale vorgeschlagen.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden die im Patentanspruch angegebenen Merkmale vorgeschlagen.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Beispielen dargestellt. Es zeigen:
Fig.l : Schematisch den Aufbau einer Brennereinheit mit drei parallel
nebeneinander verlaufenden Brennerrohren in der Draufsicht, sowie einer gestrichelt angedeuteten weiteren benachbarten Brennereinheit.
Fig.2 : In größerem Maßstab einen senkrechten Schnitt durch die Brennereinheit
gemäß II - II.
Fig.3 : Einen senkrechten Schnitt durch ein bis zur benachbarten Brennereinheit
ragendes Überzünd-Querrohr.
Eine Brennereinheit 1 besteht aus dem mitfeieren Gaszuführungsrohr 2', welches
von der Gaszufuhrstelle G aus zunächst eine Strecke A ungelocht ist, dann aber in Richtung auf den am anderen Ende anschließenden Gasverteilungsbogen
3 hin mit einer Lochreihe 4 versehen ist und dadurch die Funktion eines Brennerrohres
2 hat. Das bei G einströmende Gas gelangt über das Brennerrohr 2 in den Gasverteilungsbogen 3 und von hier in die beiden seitlichen Brennerrohre
5 und 6. Wegen des sich unterschiedlich einstellenden Gasdruckes, einerseits in dem mittleren Brennerrohr 2 und andererseits in den beiden
anschließenden äußeren Brennerrohren 5 und 6, bilden sich bei gleichem Querschnitt
aller Gasaustrittsöffnungen am mittleren Brennerrohr 2 größere Flammen aus als an den seitlichen Brennerrohren 5 und 6 . Diesem Nachteil wird dadurch
-3-
begegnet, daß die Durchmesser a der Lochreihe 4 des mittleren Brennerrohres
2 kleiner sind als die Durchmesser b bzw. c der Lochreihen der äußeren Brennerrohre 5 und 6. Im Schnitt gemäß Fig.2 ist dieser Sachverhalt
verdeutlicht.
Bei einem Gerät üblicher Größe mit einer Brennerrohrlänge von ca. 300 mm
und einem Gasdruck von 50 mbar hat sich bei einem Lochabstand von etwa 4 mm eine etwa gleiche Flammenausbildung ergeben, wenn die Gasaustrittsöffnungen
des mittleren Brennerrohres einen Durchmesser con rd. 1,5 mm haben, die der äußeren Brennerrohre aber von rd. 1,8 mm. Die lochfreie Strecke A beträgt
etwa 95 mm, weil sonst im Gaszuführungsbereich die Flammen abreißen können.
Am vorderen Ende des äußersten Brennerrohres 6 ist eine elektrische Zündvorrichtung
Z angedeutet. Die hier gezündete Flamme setzt sich bis in den Bereich der Überzündhülse 7 fort, springt durch die Überzündhülse 7 auf das mittlere
Brennerrohr 2 und durch den bis zum Brennerrohr 5 reichenden Hülsenteil 7'
auch auf das andere äußere Brennerrohr 5 über. Es hat sich gezeigt, daß durch die Ausbildung des mittleren Gaszuführungsrohres als weiteres Brennerrohr
die Überzündung wesentlich schneller erfolgt, als wenn aus dem mittleren Gaszuführungsrohr zunächst unverbranntes Gas über eine Öffnung in die Überzündhülse
strömt, dann am äußeren Brennerrohr 6 gezündet wird und anschließend brennendes Gas zum Brennerrohr 5 leitet, wie es beim bekannten Stand der
Technik üblich ist. Vom Einschalten des Gerätes bis zur vollständigen Zündung aller Gasaustrittsöffnungen kann somit bei der erfindungsgemäßen Brennerausbildung
weniger unverbranntes Gas ausströmen.
Anstelle der bekannten Überzündhülsen 7 und 7' könnten auch gelochte Querrohre
die Überzündung zwischen den Brennerrohrerf einer Brennereinheit bewirken.
Ein solches Überzünd-Querrohr 8 zeigt die Figur 3 in größerem Maßstab als Überzündbrücke von einer Brennereinheit auf die andere. Am äußeren Brennerrohr
5 ist etwa auf halber Brennerlänge seitlich das gelochte Überzünd-Querrohr 8 angebracht, über welches sich die Flammenreihe vom Brennerrohr 5 auf die
benachbarte Brennereinheit lf fortsetzt. Über die so gezündete Brennereinheit
1' können auf dieselbe Weise weitere Brennereinheiten gezündet werden, je nachdem wieviele Brennereinheiten im Bedarfsfall zugeschaltet werden.
Eine besonders vorteilhafte Ausbildung des Überzünd-Querrohres 8 zeigt die
Figur 3. Das Überzünd-Querrohr 8 ist mit seinem offenen rechten Ende in das
-4-
Brennerrohr 5 eingelötet und steht somit in gasführender Verbindung mit dem
Brennerrohr 5. Das andere freie Ende 9 ist durch eine Quetschverbindung verschlossen.
Bei der Quetschverformung entsteht an seiner Oberfläche eine zum benachbarten Brennerrohr geneigte Fläche, wodurch auch die letzte Gasaustrittsöffnung
10 schräg zum benachbarten Brennerrohr hin gerichtet ist, und sich die nunmehr schräg nach oben austretende Zündflamme sich mit dem austretenden
Gas der zu zündenden Flammenreihe 11 kreuzt. Während üblicherweise im Überzündbereich eine zusätzliche Gasaustrittsöffnung 12 vorgesehen ist,
kann diese durch die neue Gestaltung des Überzünd-Querrohres 8 in vielen Fällen entfallen. Die kurzen Überzünd-Querrohre 8 befinden sich mit Abstand
zueinander in der Garflächenmitte und haben so praktisch keinen negativen Einfluß auf die angestrebte gleichmäßige Temperaturverteilung, >
j.
Mit dem erfindungsgemäßen Rohr-Lochbrenner ist es möglich drei^ Brennerrohre an einem gemeinsamen Gasanschlußstutzen anzuschließen und doch gleichzeitig eine ausgeglichene Flammenausbildung zu gewährleisten. Auch können mehrere Brennereinheiten über eine gemeinsame Zündvorrichtung gezündet werden, ohne daß die Überzündflammen von negativem Einfluß auf die gleichmäßige Erwärmung der Garfläche sind.
Mit dem erfindungsgemäßen Rohr-Lochbrenner ist es möglich drei^ Brennerrohre an einem gemeinsamen Gasanschlußstutzen anzuschließen und doch gleichzeitig eine ausgeglichene Flammenausbildung zu gewährleisten. Auch können mehrere Brennereinheiten über eine gemeinsame Zündvorrichtung gezündet werden, ohne daß die Überzündflammen von negativem Einfluß auf die gleichmäßige Erwärmung der Garfläche sind.
Claims (8)
1.) Rohr-Lochbrenner, bestehend aus parallel mit Abstand nebeneinander liegenden
Brennerrohren, die einen gemeinsamen Gasanschlußstutzen
aufweisen, insbesondere für gasbeheizte Gar- und Grillgeräte mit getrennt zuschaltbaren Brennereinheiten,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Gasanschlußstutzen (G) näher liegenden Gasaastrittsöffnungen
der Brennerrohre einen geringeren Lochdurchmesser haben als die vom
Gasanschlußstutzen entfernter liegenden Gasaustrittsöffnungen.
2.) Rohr-Lochbrenner nach Anspruch 1, mitN/zwei parallel nebeneinander
liegenden Brennerrohren, welche über ein zwischen ihnen liegendes Gaszuführungsrohr
mit Gas versorgt werden und an diesem über eine Gasverteilungsbrücke angeschlossen sind,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das mittlere Gaszuführungsrohr als Brennerrohr (2) ausgebildet
ist, und die Lochdurchmesser (a) dieses mittleren Brennerrohres (2) kleiner sind als die der seitlichen Brennerrohre (5;6).
3.) Rohr-Lochbrenner nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lochdurchmesser (a) der Lochreihe des mittleren Brennerrohres
(2) etwa 1,5 mm beträgt, während die beiden seitlichen Brennerrohre (5; 6) Gasaustrittsöffnungen mit einem Durchmesser von etwa 1,8 mm
aufweisen.
4.) Rohr-Lochbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eines der seitlichen Brennerrohre (5;6) mit einem gelochten
Überzünd-Querrohr (8) versehen ist, welches bis zu einer benachbarten Brennereinheit (I1) reicht.
—2-
5.) Rohr-Lochbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das gelochte Überzünd-Querrohr (8) etwa auf halber Länge des Brennerohres
(5) angebracht ist.
6.) Rohr-Lochbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet durch eine das mittlere Brennerrohr (2) mit den beiden
seitlichen Brennerrohren (5;6) flammenleitend verbindende Überzünd-Brücke.
7.) Rohr-Lochbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Überzünd-Brücke (7;7T) im Bereich des Überganges der gelochten
Brennerrohre (2;5;6) zu dem ungelochten Gasverteilungsbogen (3) angeordnet
ist.
8.) Rohr-Lochbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur flammenleitenden Verbindung mindestens das benachbarten Brennereinheiten
zugewandte Überzünd-Querrohr (8) aus einem gelochten Rohrstück besteht, welches an dem einen Ende mit dem Brennerrohr (5) gasleitend
fest verbunden ist, während das andere freie Ende (9) durch eine Quetschverbindung verschlossen ist, wobei die Gasaustrittsöffnung
(10) am quetschverformten freien Ende schräg nach oben auf das benachbarte Brennerrohr gerichtet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29718409U DE29718409U1 (de) | 1997-10-16 | 1997-10-16 | Rohr-Lochbrenner, insbesondere für gasbeheizte Gar- und Grillgeräte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29718409U DE29718409U1 (de) | 1997-10-16 | 1997-10-16 | Rohr-Lochbrenner, insbesondere für gasbeheizte Gar- und Grillgeräte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29718409U1 true DE29718409U1 (de) | 1997-12-18 |
Family
ID=8047341
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29718409U Expired - Lifetime DE29718409U1 (de) | 1997-10-16 | 1997-10-16 | Rohr-Lochbrenner, insbesondere für gasbeheizte Gar- und Grillgeräte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29718409U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011134687A1 (de) * | 2010-04-29 | 2011-11-03 | Linde Aktiengesellschaft | Mehrflammenbrenner mit flammenweitergabe |
| WO2012099474A1 (en) * | 2011-01-21 | 2012-07-26 | Intell Properties B.V. | Multi purpose gas burner |
-
1997
- 1997-10-16 DE DE29718409U patent/DE29718409U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011134687A1 (de) * | 2010-04-29 | 2011-11-03 | Linde Aktiengesellschaft | Mehrflammenbrenner mit flammenweitergabe |
| WO2012099474A1 (en) * | 2011-01-21 | 2012-07-26 | Intell Properties B.V. | Multi purpose gas burner |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980205 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20010703 |