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DE29717465U1 - Behandlungsliege mit mehrfach unterteilter Auflagefläche - Google Patents

Behandlungsliege mit mehrfach unterteilter Auflagefläche

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DE29717465U1
DE29717465U1 DE29717465U DE29717465U DE29717465U1 DE 29717465 U1 DE29717465 U1 DE 29717465U1 DE 29717465 U DE29717465 U DE 29717465U DE 29717465 U DE29717465 U DE 29717465U DE 29717465 U1 DE29717465 U1 DE 29717465U1
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DE
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gas pressure
pressure springs
release
lower leg
foot
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DE29717465U
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HWK HAGSFELDER WERKSTAETTEN UN
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Description

Behandlungsliege mit mehrfach unterteilter Auflagefläche
Die Erfindung betrifft eine Behandlungsliege mit einer Auflagefläche, bei der Fußteile zur Ausbildung separater Ober- und Unterschenkelliegeflächen zumindest einmal quergeteilt und mittels jeweils an der Unterseite der ausgebildeten separaten Liegeflächen angeordneten Gasdruckfedern verstellbar sind.
Behandlungs- und Therapieliegen mit gegeneinander verstellbaren Auflageflächen insbesonders zur Lymphdrainage sind in vielfältiger Ausführung bekannt. Zumeist sind hierbei die Kopf-, Mittel- und Fußteile auf extrem stabilen Gelenkrahmen montiert, an denen jeweils einzelne Stabverstellungen für die jeweiligen Auflageflächen angebracht sind. So ist beispielsweise eine Behandlungsliege bekannt, bei der das Fußteil jeweils aus zwei Ober- und Unterschenkelteilen besteht, die unabhängig voneinander über Stabverstellungen mit Hebelgriff verstellt
werden können. Da die hierzu verwandten Stäbe nach unten in Richtung des Bodens ragen, ist der Verstellung aus der Horizontalen in Richtung der Vertikalen aufgrund der hierdurch möglichen Länge der Stäbe eine Grenze gesetzt. Ferner ragen solche Stäbe zumeist auch leicht abgewinkelt zumindest für die Unterschenkelteile nach vorne aus dem Gelenkrahmen heraus und bilden so eine Behinderung für den jeweiligen Therapeuten.
Aus diesem Grunde sind bereits Behandlungsliegen bekannt, bei denen die Verstellung der Ober- und Unterschenkelteile mittels Gasdruckfedern erfolgt. Die Gasdruckfedern sind dabei jeweils mit einem Ende am Rahmengestell der Behandlungsliege und mit ihrem anderen Ende an der Unterseite der Ober- und Unterschenkelteile angelenkt. Mittels jeder Gasdruckfeder zugeordneter Handhebel erfolgt dann jeweils die Verstellung der einzelnen Ober- und Unterschenkelteile. Auch bei dieser Anordnung ist der Verstellung der vier Fußteile durch den begrenzten Hubweg der Gasdruckfedern eine Grenze gesetzt.
Aus diesem Grunde liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Behandlungsliege der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß auf einfache Art eine Verstellung der Fußteile über einen hohen Verstellbereich möglich ist.
Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe durch eine Behandlungsliege der eingangs genannten Art dadurch 0 gelöst, daß die Gasdruckfedern zum Verstellen der Unterschenkelliegeflächen an der entsprechenden Oberschenkelliegefläche angelenkt sind. Vorteilhaft verläuft zumindest die Gasdruckfeder zur Verlagerung der Unterschenkelliegefläche in der im wesentlichen horizontalen Ausgangs-
stellung der Fußteile im wesentlichen parallel zur Liegefläche.
Aufgrund der erfindungsgeraäßen Ausgestaltung ist so die Möglichkeit für einen bedeutend höhere:n Verstellweg und damit Verstellbereich gegeben, als dieis bisher möglich war, da nun insbesondere die Hubbewegung aller an der Unterseite der Fußteile aneinander angelenkten Gasdruckfedern zum Verstellen des jeweiligen Fußteils verwendet werden kann. Gleichzeitig ist aber auch eine Verstellung der Ober- und Unterschenkelliegeflächen gegeneinander gegeben, wobei auch hier der Verstellbereich optimiert werden kann.
Um für eine individuelle Abwinkelung der Fußteile durch kombinierte Verwendung der aneinander angelenkten Gasdruckfedern zu sorgen, ist vorgesehen, daß die Gasdruckfedern eines Fußteils über ein offenes Hydrauliksystem miteinander in Verbindung stehen. Entsprechend kann durch 0 den bei Betätigung herrschenden Druck im offenen Hydrauliksystem eine gezielte Auslösung beider Gasdruckfedern erfolgen, wozu vorteilhaft eine Hydraulikauslösung für jede der Gasdruckfedern vorgesehen ist. Entsprechend werden die Gasdruckfedern dann bei Betätigung durch die Hydraulikauslösung wie gewünscht ausgefahren, um die erforderliche Stellung der Fußteile zu erreichen. Vorteilhaft weist die Hydraulikauslösung einen auf einen Auslösebolzen der Gasdruckfeder einwirkenden Zylinder auf. So wird die auf den Auslösebolzen einwirkende Kraft 0 durch den Druck der Hydrauliklösung und die Fläche auf der Oberseite des Zylinders bestimmt. Durch Veränderung des Radius des Zylinders kann dann der zum Auslösen notwendige Druck festgelegt werden.
In bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die aneinander angelenkten Gasdruckfedern eine unterschiedliche Federcharakteristik aufweisen. Durch die so unterschiedlichen Federstärken der Gasdruckfedern ist dann auch der zum Auslösen notwendige Druck der Hydraulikflüssigkeit unterschiedlich, so daß das offene Hydrauliksystem zuerst die schwächere Gasdruckfeder auslöst. Bevorzugt handelt es sich dabei um die; zur Verlagerung der Unterschenkelliegefläche dienende Gasdruckfeder. Erst wenn dort der Zylinder in der Hydraulikauslösung auf Anschlag gefahren ist, wird durch den weiteren Druck die restliche Hydraulikflüssigkeit in die nächste Hydraulikauslösung, also die für die Verlagerung der Oberschenkelliegefläche verdrängt und löst die zugehörige Gasdruckfeder aus. Beispielsweise ist es so möglich, durch den ausgeübten Druck festzulegen, ob nur der Unterschenkel oder auch der Oberschenkel verlagert werden. Beispielsweise kann vorgesehen sein, daß bei halbem Druck der Hydraulikauslösung nur der Unterschenkel ausgelöst wird, 0 während erst bei ganzem Druck sowohl Ober- als auch Unterschenkel bewegt werden.
In Weiterbildung ist vorgesehen, daß die Gasdruckfedern über den Verstellbereich der Fußteile in jeder gewünsch-5 ten Stellung blockierbar sind. Es handelt sich also um sogenannte blockierbare Gasdruckfedern, wie sie beispielsweise aus der DE-PS 3 8 18 065 bekannt sind. Entsprechend sind die Fußteile der Behandlungsliege stufenlos über einen Verstellbereich von vorzugsweise bis zu 90° verlagerbar bzw. abwinkelbar. Ein derartig hoher Verstellbereich ist bei herkömmlichen Behandlungsliegen aufgrund der dortigen Anordnung der Gasdruckfedern nicht möglich.
:: -so
Um nun für eine zuverlässige und einfache Verstellung der Fußteile sorgen zu können, ist eine Einhandauslöseeinrichtung für jedes Fußteil vorgesehen. Diese Einhandauslöseeinrichtung wird dabei vorzugsweise durch einen Druckknopf gebildet, der über Druckschläuche des offenen Hydrauliksystems auf die hydraulischen Auslösesysteme einwirkt. Auf diese Weise kann auch de;r ausgeübte Druck auf die Auslösesysteme durch den Therapeuten beeinflußt werden.
10
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung im einzelnen erläutert sind. Dabei zeigt: 15
Fig. 1 eine teilweise Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Behandlungsliege mit einem vertikal verstellten Fußteil;
20
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform einer Behandlungsliege mit verstelltem Kopf- und Rückenteil sowie gegenüber der Oberschenkelliegefläche verstellter Unterschenkelliegefläche;
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung einer Einzelheit X aus Fig. 1 und
Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäß verwendete Gasdruckfeder.
Die in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Behandlungsliege 1, die lediglich in ihrem oberen Auflagebereich
dargestellt ist, weist im dargestellten Ausführungsbeispiel eine 6-fach unterteilte Auflagefläche 2 mit einem Kopfteil 3, einem Rücken- und Beckenteil 4 sowie zwei durch Beinteilung erhaltenen Fußteilen 5a, 5b auf. Das Kopfteil 3 ist dabei gegenüber dem Rücken- und Beckenteil über einen Winkel von etwa ± 30° verstellbar ausgebildet. Das Rücken- und Beckenteil 4 ist fest auf einem Rahmen 6 der Behandlungsliege 1 montiert. Die beiden Fußteile 5a, 5b sind wie das Kopfteil 3 schwenkbar am Rahmen 6 angelenkt und weisen gegenüber der Horizontalen einen Verstellbereich von 90° auf.
Durch Querteilung ist jedes der Fußteile 5a, 5b in eine Ober- und eine Unterschenkelliegefläche 7a, 7b bzw. 8a, 8b getrennt. Die Ober- und Unterschenkelliegeflächen 7a, 7b bzw. 8a, 8b sind dabei aneinander verschwenkbar angelenkt .
An der Unterseite der Ober- und Unterschenkelliegefläche 7a, 7b bzw. 8a, 8b sind jeweils zwei Gasdruckfedern 9a, 9b bzw. 10a, 10b angeordnet. Die Gasdruckfedern 9a bzw. 10a, welche zur Verstellung der Oberschenkelliegefläche 7a, 8a dienen, sind an einem Ende mit ihrem Zylindergehäuse 12a, 14a an einem Rahmenelement 11, welches nach unten geneigt verläuft, des Rahmens 6 der Behandlungsliege 1 schwenkbar festgelegt. Über ihre im Zylindergehäuse 12a, 14a verlagerbare Kolbenstange 13a, 15a sind sie am anderen Ende bei 16a bzw. 16b an der Unterseite der Oberschenkelliegefläche 7a bzw. 8a ebenfalls schwenkbar 0 angelenkt. An dieser Stelle wiederum ist das zur Unterschenkelliegefläche 7b, 8b gehörende Zylindergehäuse 12b, 14b der Gasdruckfeder 9b, 10b ebenfalls schwenkbar angelenkt und über ihre Kolbenstange 13b, 15b in Richtung des freien Endes der Unterschenkelliegefläche 7b, 8b an deren
Unterseite. Am Ende 17a, 17b eines jeden Fußteils 5a, 5b ist dann an der Unterseite jeweils eine Einhandauslösung 18a, 18b in Form eines Druckknopfes angeordnet, über den die Auslösung der Gasdruckfedern 9a, 9b bzw. 10a, 10b jeweils erfolgt.
An der Unterseite des Kopfteils 3 ist ebenfalls eine Gasdruckfeder 106 gleicher Ausführung wie die vorangehenden Gasdruckfedern zum Verschwenken des Kopfteils 3 gegenüber dem Rücken- und Beckenteil 4 um etwa + 30° angeordnet. Die Gasdruckfeder 106 ist dabei am Ende des Rahmens 6 bei 105 über ihr Zylindergehäuse 107 schwenkbar angelenkt. An der Unterseite des Kopfteils 3 ist die Gasdruckfeder 106 mittels ihrer im Zylindergehäuse 107 verlagerbaren Kolbenstange 108 ebenfalls schwenkbar angelenkt.
Bei der in Fig. 2 dargestellten zweiten Ausführungsform werden für gleiche Bauteile gleiche Bezugszeichen wie in 0 Fig. 1 verwendet. Während bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform das Rücken- und Beckenteil 4 einteilig und ortsfest am Rahmen 6 ausgebildet sind, ist bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel lediglich das vom Rückenteil 103 separate Beckenteil 104 ortsfest am Rahmen 6 festgelegt. Das Rückenteil 103 hingegen ist gegenüber dem ortsfesten Beckenteil 104 über einen Winkel von ca. 80° verstellbar ausgebildet. An dieses bewegliche Rückenteil 103 schließt sich das Kopfteil 3 an, welches über seine Gasdruckfeder 106 gegenüber dem Rückenteil 103 verschwenkbar ist. Die Gasdruckfeder 106 ist dabei an der Unterseite des Rückenteils 103 an dessen dem Beckenteil 104 abgewandten Ende mittels einer geneigt nach unten verlaufenden Verlängerung 109 über ihr Zylindergehäuse 107 schwenkbar angelenkt. Die Anlenkung an der Unterseite
des Kopfteils 3 erfolgt wiederum über die Kolbenstange 108.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, ist durch die erfindungsgemäße Anordnung der Gasdruckzylinder 9a, 9b bzw. 10a, 10b unterhalb der Fußteile 5a, 5b für einen hohen Verstellbereich dieser Fußteile gesorgt. In der horizontalen Ausgangsstellung verlaufen die Gasdruckfedern 9b, 10b parallel zur Unterseite der Unterschenkelliegeflächen 7b, 8b, während die Gasdruckfedern 9a, 10a leicht geneigt sind. Nach vollständigem Verschwenken verlaufen dann auch die Gasdruckfedern 9a, 10a im wesentlichen parallel zur Oberschenkelliegefläche 7a, 8a.
Um nun mittels der Druckknöpfe 18a, 18b die Gasdruckfedern 9a, 9b bzw. 10a, 10b auslösen zu können, ist ein offenes Hydrauliksystem 20 vorgesehen, welches in Fig. 3 teilweise dargestellt ist. Das Hydrauliksystem 20 weist zwei miteinander über ein T-Stück 22 verbundene Ölschläuehe 21, 23 auf, wobei der dritte Arm 24 des T-Stücks mit einer an der Unterseite der Unterschenkelliegefläche 7b festgelegten Hydraulikauslösung 25 verbunden ist. Der Ölschlauch 23 führt zu einer weiteren Hydraulikauslösung für die Gasdruckfeder 9a, während die dargestellte Hydraulikauslösung 25 zum Auslösen der Gasdruckfeder 9b dient.
Die Hydraulikauslösung 25 weist eine mit Öl als Hydraulikflüssigkeit gefüllte Kammer 26 auf, in der ein Zylinder 27 verlagerbar angeordnet ist. An dem dem T-Stückelement 24 abgewandten Ende der Kammer 26 ist das freie Ende der Kolbenstange 13b des Gasdruckzylinders 9b eingeführt und dort nach außen abgedichtet festgelegt. Aus dem freien Ende der Kolbenstange 13b ragt dabei ein Auslöse-
bolzen 28 in die Kammer 26, welcher durch Verlagerung des Zylinders 27 ins Innere der Kolbenstange 13b verschoben werden kann. Das Verlagern des Zylinders 27 erfolgt dabei durch Betätigen des Druckknopfes 18a, dessen Bolzen 29 dann auf das im Ölschläuch 21 befindliche Öl einwirkt und dies durch Druck in Richtung der Auslöseeinheit 25 verlagert. Bei Loslassen des Druckknopfes 18a gelangt der Zylinder 27 wieder in seine Ausgangsstellung und der Auslösebolzen 28 ebenfalls.
Die Federstärke der jeweils zu einem Fußteil 5a bzw. 5b gehörenden Gasdruckfedern 9a, 9b bzw. 10a, 10b ist unterschiedlich. Insbesondere ist die Federstärke der zur Oberschenkelliegefläche 7a bzw. 8a gehörenden Gasdruckfeder 9a bzw. 10a größer als diejenige der zur Unterschenkelliegefläche 7b, 8b gehörenden Gasdruckfeder 9b, 10b. Entsprechend wird bei halbem Druck auch nur die Hydraulikauslösung 25 für den Unterschenkel ausgelöst und erst bei ganzem Druck diejenige für beide Schenkel eines Beines. Das heißt, daß erst dann, wenn der Zylinder 27 in der Hydraulikauslösung 2 5 auf Anschlag gefahren ist, also am Ende der Kolbenstange 13b nach Einfahren des Auslösebolzens 28 anliegt, durch den weiteren Druck das restliche Öl in die nächste Hydraulikauslösung des nachfolgenden Gasdruckzylinders verdrängt wird und diese mit auslöst.
Nachfolgend beziehen wir uns auf Fig. 4, in der eine erfindungsgemäße Gasdruckfeder dargestellt ist. 30
Die dort dargestellte Gasdruckfeder 9b weist das bereits genannte Zylindergehäuse 12b auf, in der ein Trennkolben 3 0 axial verschiebbar gelagert ist und einen ein komprimierbares Gas wie Stickstoff aufnehmenden Gasraum 31 von
einem eine Flüssigkeit wie Öl aufnehmenden Flüssigkeitsraum 32 trennt. Im Zylindergehäuse 12b ist ein Kolben 33 axial verschiebbar gelagert, der mit der hohl ausgebildeten Kolbenstange 13b fest verbunden ist. Durch die KoI-benstange 13b wird eine mit dem Auslösebolzen 28 zumindest in Wirkverbindung stehende Betätigungsstange 34 hindurchgeführt, die mittels des Auslösebolzens 2 8 an dem ein Gewinde 35 zum Einschrauben in die Hydraulikauslösung 25 aufweisenden freien Ende der Kolbenstange 13b übersteht. Die Kolbenstange 13b wiederum ragt aus dem Zylindergehäuse 12b heraus und ist dichtend in das Zylindergehäuse 12b hineingeführt.
Der Kolben 3 3 ist im Querschnitt T-förmig ausgebildet und über einen Dichtring 34 gegenüber dem Zylindermantel des Zylindergehäuses 12b dichtend geführt. Durch den Kolben 33 wird der Flüssigkeitsraum 32 von einem weiteren Flüssigkeitsraum 36 getrennt. Der Dichtring 34 ist hierzu an einem nach außen ragenden Flansch des Kolbens 33 angeordnet. Die Kolbenstange 13b ist auf der dem Dichtring 34 abgewandten Seite in den Kolben 33 eingesetzt und dort festgelegt.
Der Kolben 33 ist mit einer in Fig. 4 nicht dargestellten Durchbohrung versehen, innerhalb derer ein Schließglied 37 geführt ist. Dieses Schließglied 37 wird durch die Betätigungsstange 34 und damit den Auslösebolzen 28 verlagert. Im Inneren des Kolbens 33 werden dann auch entsprechende Dichtringe vorgesehen sein, durch die das Schließglied 37 hindurchgeführt ist. Ein derartiges Schließglied 3 7 weist im allgemeinen an seinen beiden Enden ein Kolbenteil auf, wobei diese Kolbenteile durch ein bezüglich des Durchmessers kleineres Verbindungsstück miteinander verbunden sind. Ein Kolbenteil 38 ragt
dabei nach unten in Richtung des Flüssigkeitsraums 32 aus dem Kolben 33 heraus und das andere Kolbenteil in die hohle Kolbenstange 13b hinein. Das Schließglied 3 7 steht dabei unter dem Druck im Gasraum 31 und in den Flüssigkeitsräumen 32 und 36 am Ende der Betätigungsstange 34 an.
Radial weist der Kolben 33 eine weitere Durchbohrung auf (hier nicht dargestellt), über die bei Verlagerung des Schließglieds 37 die Flüssigkeitsräume 36 und 32 miteinander verbunden werden können.
In der in Fig. 4 dargestellten Lage des Schließgliedes 3 sind die Flüssigkeitsräume 32 und 36 durch den Kolben 33 voneinander getrennt. Wird nun mittels der Betätigungsstange 34 nach Auslösen des Auslösebolzens 3 8 das Schließglied 37 in eine Lage gebracht, in welcher eine Verbindung über den Kolben 33 zwischen den Flüssigkeitsräumen 3 6 und 32 geschaffen wird, so kann der Kolben 33 0 nun gegenüber dem Zylindermantel des Zylindergehäuses 12b und damit auch die Kolbenstange 13b axial bewegt werden. Durch den im Gasraum herrschenden Druck 31 wird dabei der Kolben 33 nach außen geschoben, so daß sich die Unterschenkelliegefläche 7b wie gewünscht verlagern kann. Wird durch Lösen des Auslösebolzens 28 dafür gesorgt, daß die Betätigungsstangen 34 nicht mehr betätigt wird, so nimmt das Schließglied 37 unter dem Druck im Gasraum 31 und damit auch in dem Flüssigkeitsraum 32 wieder die in der Zeichnung dargestellte Lage ein. Die Gasdruckfeder 9b 0 kann also in jeder gewünschten Lage zuverlässig blockiert und damit arretiert werden.
Während die in den Fig. 1 und 2 dargestellte erfindungsgemäße Behandlungsliege 1 lediglich 6- bzw. 7-teilig
ausgebildet ist, kann selbstverständlich auch eine größere Aufteilung der Auflageflächen erfolgen. Beispielsweise ist eine bis 10-teilige Aufteilung möglich, wenn beispielsweise zusätzlich noch Armlehnen vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    Behandlungsliege mit einer Auflagefläche, bei der Fußteile zur Ausbildung separater Ober- und Unterschenkelliegeflächen zumindest einmal quergeteilt und mittels jeweils an der Unterseite der ausgebildeten separaten Liegeflächen angeordneten Gasdruckfedern verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasdruckfedern (9b, 10b) zum Verstellen der Unterschenkelliegeflächen (7b, 8b) an der entsprechenden Oberschenkelliegefläche (8a, 7a) angelenkt sind.
    Liege nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasdruckfedern (9a, 9b, 10a, 10b) eines Fußteils (5a, 5b) über ein offenes Hydrauliksystem (20) miteinander in Verbindung stehen.
    3. Liege nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Hydraulikauslösung (25) für jede der Gasdruckfedern (9b).
    4. Liege nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydraulikauslösung (20) einen auf einen Auslösebolzen (28) der Gasdruckfeder (9b) einwirkenden Zylinder (27) aufweist.
    5. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einander angelenkten Gasdruckfedern (9a, 9b, 10a, 10b) eine unterschiedliche Federcharakteristik aufweisen.
    6. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasdruckfedern (9a, 9b, 10a, 10b) über den Verstellbereich der Fußteile (5a, 5b) in jeder gewünschten Stellung blockierbar sind.
    7. Liege nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellbereich für jedes Fußteil (5a, 5b) bis zu 90° beträgt.
    8. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Einhandauslöseeinrichtung (18a, 18b) für jedes Fußteil (5a, 5b).
    9. Liege nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einhandauslöseeinrichtung (18a, 18b) durch einen 0 Druckknopf gebildet ist, der über Druckschläuche (21, 23) des offenen Hydrauliksystems (20) auf die hydraulischen Auslösesysteme (25) einwirkt.
    • ·
    10. Behandlungsliege nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Gasdruckfeder (9b, 10b) zur Verlagerung der Unterschenkelliegefläche (7b, 8b) in der im wesentlichen horizontalen Ausgangsstellung der Fußteile (5a, 5b) im wesentlichen parallel zur Liegefläche verläuft.
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