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DE29716762U1 - Vorrichtung in Form einer Katheterisierungsspritze zur vereinfachten Katheterisierung vn Blutgefäßen und Hohlräumen mit größerer Sterilitätssicherheit - Google Patents

Vorrichtung in Form einer Katheterisierungsspritze zur vereinfachten Katheterisierung vn Blutgefäßen und Hohlräumen mit größerer Sterilitätssicherheit

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DE29716762U1
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syringe
plunger
catheterization
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/31Details
    • A61M5/315Pistons; Piston-rods; Guiding, blocking or restricting the movement of the rod or piston; Appliances on the rod for facilitating dosing ; Dosing mechanisms
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/31Details
    • A61M2005/3117Means preventing contamination of the medicament compartment of a syringe
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

Beschreibung;
Vorrichtung in Form einer Katheterisierungsspritze zur vereinfachten Kathetensiening von Blutgefäßen und Hohlräumen mit größerer Sterilitätssicherheit
Die Katheterisierung von Kompartimenten in der Medizin, insbesondere von Blutgefäßen (periphervenöse, zentralvenöse und insbesondere arterielle) ist des öfteren nicht einfach, weil z.B. beim Braunülensystem der Verweilkatheter trotz erfolgter Punktion des Gefäßes mit der Punktionskanüle beim Vorschieben nicht in das Gefäß eingeführt werden kann und somit außerhalb des Gefäßes liegt. Es werden dann Mehrfachpunktionen notwendig (und somit ein höherer Verbrauch an Kathetern mit höheren Kostenaufwand) und es kann bei nicht bemerkter Fehllage zu sog. paravenösen Injektionen kommen, die je nach verwendeten Medikamenten, zu Gewebsschäden beim Patienten und zu längerem Krankenhausaufenthalt oder sogar zu bleibenden Schäden führen können.
Außerdem besteht bei allen sterilen Spritzen, die in der Medizin verwendet werden, das Problem, daß der Kolbenhals der Spritze beim Aufziehen der Spritze mit den Fingern des Benutzers in Kontakt kommt und somit an dieser Stelle nicht mehr steril ist. Beim Ausdrücken der Spritze berührt der Kolben die Innenseite des Spritzenzylinders, womit dieser auch unsteril wird. Wird die Spritze nun ein zweites Mal aufgezogen, was sehr häufig zum Nachspülen oder besseren Durchmischen des Spritzeninhalts erfolgt, ist der Spritzeninhalt nun ebenfalls unsteril, welches zu einer Einschleppung von Krankheitserregern, die sich an der Hand eines jeden Menschen befinden, in die Blutbahn des Patienten führt und eine häufige Ursache für sog. nosokomiale (im Krankenhaus erworbene) Infektionen darstellt, die besonders im Operationssaal und auf Intensivstationen ein großes Problem sind und z.B. zu einer Sepsis (Blutvergiftung) mit deuthcher Verlängerung des Krankenhausaufenthalts mit sehr kostenintensiven Behandlungsmaßnahmen und sogar zum Tod des Patienten führen können. Eine solche Kontamination erfolgt nicht nur beim Aufziehen von Injektionen, sondern auch bei mehrfachen Katheterisierungsversuchen mit Hilfe einer Spritze. Hochrisikopatienten bedürfen zudem sehr intensiver Überwachungsmaßnahmen und sind mehrfacher und häufiger Katheterisierung und ständiger Injektion von Medikamenten ausgesetzt.
Dipl. Ing. Levent Yilmaz, Schimmelbuschstrasse 36 in 40699 Erkrath -Katheterisierungsspritze-Seite 1-9
Es werden Schutzansprüche auf Merkmale einer Katheterisierungsspritze erhoben, die folgende Kennzeichen aufweist:
1) der Kolbenhals der Spritze ist durch eine Hülle (z.B. aus Latex oder anderem Kunststoff) geschützt (Abb. 1 a). Die Hülle verbindet den Spritzenzylinder mit dem Kolben und schließt sie dicht ein. Durch ihre Länge oder Elastizität erlaubt sie ein ungehindertes Bewegen des Kolbens in dem Zylinder. Es kann also der Kolbenhals bei üblicher Benutzung der Spritze nicht mit den Fingern des Benutzers in Berührung kommen.
2) am Spritzenstempel ist ein dünner, fester aber flexibler Stift (z.B. Metalldraht oder Kunsstoffstift) befestigt, der durch die Spritzenmündung herausgeführt werden kann (Abb. Ib).
3) der Spritzenstempel enthält eine Aussparung, durch die der Raum vor dem Stempel mit dem Raum hinter dem Stempel verbunden wird (Abb.Ic).
4) es befindet sich ein Dichtungsring oder zweiter Stempel zwischen Stempel und Kolbenende (Abb. Id).
Anwendungsbeispiel
Bei der Katheterisierung von Gefäßen hat sich in der Medizin die Seldinger-Technik bewährt, bei der nach der Punktion des Gefäßes zunächst ein Draht durch die Punktionskanüle in das Gefäß eingelegt wird und der Katheter dann über den Draht in das Gefäß vorgeschoben wird. In Anlehnung an diese Methode kann mit dieser Katheterisierungsspritze die Katheterisierung von Gefäßen erleichtert werden.
Die Katheterisierungsspritze wird am Ende einer Punktionskanüle, um die sich ein Katheter befindet (Braunüle), so aufgesetzt, daß der Stift durch die Kanüle hindurchgeht (Abb.2). Der Stift ist so dünn zu wählen, daß Blut neben dem Stift durch die Kanüle hindurchtreten und in die Spritze gelangen kann. Vor der Punktion wird der Stempel soweit zurückgezogen, daß der Stift die Kanülenspitze nicht überragt (Abb.3). Die Spritze enthält etwas Luft oder eine Flüssigkeit (z.B. Kochsalzlösung). Nach Punktion des Gefäßes (Abb.3), die durch Blutrückfluß in den Spritzenzylinder zu erkennen ist, wird ohne die Lage der Punktionskanüle zu verändern, durch Eindrücken des Spritzenstempels der sich daran befindende Stift durch die Kanüle ins Gefäß eingebracht (Abb.4). Die Luft, die sich vor dem Stempel befindet entweicht beim Vorschieben hinter den Stempel und gelangt nicht ins Gefäß, was insbesondere bei Arterien nicht erfolgen sollte.
Dipl. Ing. Levent Yilmaz, Schimmelbuschstrasse 36 in 40699 Erkrath -Katheterisierungsspritze-Seite 1-9
Dann wird der Katheter über die Kanüle und den Stift in das Gefäß vorgeschoben und dort fixiert (Abb.5). Die Katheterisierungsspritze inklusive Kanüle und Stift werden entfernt (Abb.6).
Der Vorteil dieser Katheterisierungsspritze liegt zum einen darin, daß durch die Hülle auf eine sehr einfach zu realisierende und sehr preiswerte Weise eine größere Gewährleistung der Sterilität erfolgt als bei bisher üblichen Spritzen und damit zu einer Verringerung von im Krankenhaus erworbenen Infektionen und ihren Folgen führt. Auf diese Hülle wird im besonderen ein Nebenanspruch gestellt.
Desweiteren kann mit Anbringen des Stiftes am Spritzenstempel auf eine sehr preiswerte Weise ein schon bestehendes Katheterisierungssystem (Braunüle) so aufgerüstet werden, daß die Erfolgsrate der Punktionen höher ist und sich Mehrfachpunktionen und Fehlpunktionen und ihre Folgen verringern.
Durch die Aussparung des Spritzenstempels ist gewährleistet, daß keine Luft in die Gefäße gelangt. Durch den Dichtungsring oder den zweiten Stempel wird der Raum hinter dem Stempel bei völligem Eindrücken des Kolbens abgedichtet, somit erfolgt kein Blutaustritt aus der Spritze.
Dipl. Ing. Levent Yilmaz, Schimmelbuschstrasse 36 in 40699 Erkrath -Katheterisieningsspritze-Seite 1-9
Besondere Ausfiihmngsarten
1) Eine besondere Ausfuhrungsart der Katheterisierungsspritze ist dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung des Spritzenhalses seitlich der Spritze abgeht und sie zusätzlich das Merkmal aufweist, daß ihre Achse schräg zur Spritzenachse steht. Desweiteren ist die Spritze dadurch gekennzeichnet sein, daß statt der Aussparung im Stempel die Luft über eine zweite, verschließbare, Mündung an der Seite der Spritze entweicht (Abb. 7A).
Als besondere Ausfuhrungsart kann die Mündung im Winkel von 90°( Abb. 7B) oder von der Spritzenseite abgehen (Abb.7C).
Durch den seitlichen Abgang der Spritzenmündung und ihre schräge Achse werden Punktionen an schwierigen Stellen (z.B. Hals, Bein) aber auch an üblichen Stellen durch eine bessere Handlichkeit erleichtert.
2) Die Hülle, auf die ein Unteranspruch erhoben wird, ist an jeder Injektionsspritze von Nutzen und ist dadurch gekennzeichnet, daß sie vom Griff, oder von der Spritzenaußenseite entspringt und am Kolbenende ansetzt (Abb.8A); als besondere Ausfuhrungsart ist sie dadurch gekennzeichnet, daß sie am Kolben ansetzt (Abb.8B) oder als weitere Ausfuhrungsart dadurch gekennzeichnet, daß sie die Spritze vollständig umschließt (Abb.8C); eine weitere Ausfuhrungsart ist dadurch gekennzeichnet, daß sie eine separate abnehmbare Hülle ist (Abb.8D).
3) Eine Ausfuhrungsart des Kolbens ist dadurch gekennzeichnet, daß der Stift aus der Mitte des Kolbens entspringt (Abb.9A); eine weitere Ausfuhrungsart ist dadurch gekennzeichnet daß der Stift am Rand entspringt (Abb.9B) und als weitere Ausfuhrungsart dadurch gekennzeichnet, daß der Stift durch einen Kanal im Kolben fuhrt und in diesem frei beweglich ist und durch eine Hülle vor Kontamination geschützt ist (Abb.9c).
4) Die Aussparung des Spritzenstempels ist dadurch gekennzeichnet, daß sie sich am Rand befindet (Abb. 10A) oder als besondere Ausfuhrungsart dadurch gekennzeichnet, daß sich ein Loch im Stempel befindet (Abb 10B) oder als weitere Ausfuhrungsart dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel vollkommen fehlt (Abb. 10C)."
Dipl. Ing. Levent Yilmaz, Schimmelbuschstrasse 36 in 40699 Erkrath -Katheterisierungsspritze-Seite 1-9

Claims (4)

V s- · • · Gebrauchsmusterschutzanspruch: Es werden Schutzansprüche auf Merkmale einer Katheterisierungsspritze (-Hauptanspruch-) erhoben, die folgende Kennzeichen (-Nebenansprüche-) aufweist:
1) der Kolbenhals der Spritze ist durch eine Hülle (z.B. aus Latex oder anderem Kunststoff) geschützt (Abb.l a). Die Hülle verbindet den Spritzenzylinder mit dem Kolben und schließt sie dicht ein. Durch ihre Länge oder Elastizität erlaubt sie ein ungehindertes Bewegen des Kolbens in dem Zylinder. Es kann also der Kolbenhals bei üblicher Benutzung der Spritze nicht mit den Fingern des Benutzers in Berührung kommen.
2) am Spritzenstempel ist ein dünner, fester aber flexibler Stift (z.B. Metalldraht oder Kunsstoffstift) befestigt, der durch die Spritzenmündung herausgeführt werden kann (Abb. Ib).
3) der Spritzenstempel enthält eine Aussparung, durch die der Raum vor dem Stempel mit dem Raum hinter dem Stempel verbunden wird (Abb. Ic).
4) es befindet sich ein Dichtungsring oder zweiter Stempel zwischen Stempel und Kolbenende (Abb. Id).
Besondere Ausführungsarten (-Unteransprüche-)
1) Eine besondere Ausführungsart der Katheterisierungsspritze ist dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung des Spritzenhalses seitlich der Spritze abgeht und sie zusätzlich das Merkmal aufweist,.
daß ihre Achse schräg zur Spritzenachse steht. Desweiteren ist die Spritze dadurch gekennzeichnet sein, daß statt der Aussparung im Stempel die Luft über eine zweite, verschließbare, Mündung an der Seite der Spritze entweicht (Abb. 7A).
Als besondere Ausführungsart kann die Mündung im Winkel von 90°( Abb.TB) oder von der Spritzenseite abgehen (Abb. 7C).
Durch den seitlichen Abgang der Spritzenmündung und ihre schräge Achse werden Punktionen an schwierigen Stellen (z.B. Hals, Bein) aber auch an üblichen Stellen durch eine bessere Handlichkeit erleichtert.
Dipl. Ing. Levent Yilmaz, Schimmelbuschstrasse 36 in 40699 Erkrath -Katheterisierungsspritze-Seite 1-2
2) Die Hülle, auf die ein Unteranspruch erhoben wird, ist an jeder Injektionsspritze von Nutzen und ist dadurch gekennzeichnet, daß sie vom Griff, oder von der Spritzenaußenseite entspringt und am Kolbenende ansetzt (Abb.8A); als besondere Ausführungsart ist sie dadurch gekennzeichnet, daß sie am Kolben ansetzt (Abb.8B) oder als weitere Ausfuhrungsart dadurch gekennzeichnet, daß sie die Spritze vollständig umschließt (Abb. 8C); eine weitere Ausfuhrungsart ist dadurch gekennzeichnet, daß sie eine separate abnehmbare Hülle ist (Abb.8D).
3) Eine Ausfuhrungsart des Kolbens ist dadurch gekennzeichnet, daß der Stift aus der Mitte des Kolbens entspringt (Abb.9A); eine weitere Ausfuhrungsart ist dadurch gekennzeichnet daß der Stift am Rand entspringt (Abb.9B) und als weitere Ausfuhrungsart dadurch gekennzeichnet, daß der Stift durch einen Kanal im Kolben fuhrt und in diesem frei beweglich ist und durch eine Hülle vor Kontamination geschützt ist (Abb. 9c).
4) Die Aussparung des Spritzenstempels ist dadurch gekennzeichnet, daß sie sich am Rand befindet (Abb. 10A) oder als besondere Ausfuhrungsart dadurch gekennzeichnet, daß sich ein Loch im Stempel befindet (Abb IDB) oder als weitere Ausfuhrungsart dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel vollkommen fehlt (Abb. 10C).
Insgesammt werden 1 Hauptanspruch, 4 Nebenansprüche und 13 Unteransprüche gestellt.
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DE29716762U 1997-07-24 1997-07-24 Vorrichtung in Form einer Katheterisierungsspritze zur vereinfachten Katheterisierung vn Blutgefäßen und Hohlräumen mit größerer Sterilitätssicherheit Expired - Lifetime DE29716762U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1438977A3 (de) * 2003-01-17 2004-10-13 ZLB Behring GmbH Sterilhülle für eine Injektionsspritze
DE102008062405A1 (de) * 2008-12-17 2010-11-18 Lts Lohmann Therapie-Systeme Ag Injektor mit Zylinder-Kolben-Einheit und dauerhaft sterilem aktiven Kolbenhemd

Cited By (3)

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US8394069B2 (en) 2008-12-17 2013-03-12 Lts Lohmann Therapie-Systeme Ag Injector having a cylinder-piston unit and permanently sterile active piston skirt

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