DE29716585U1 - Sanierungssystem für Rohre im kommunalen, gewerblichen und landwirtschaftlichen Bereich - Google Patents
Sanierungssystem für Rohre im kommunalen, gewerblichen und landwirtschaftlichen BereichInfo
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Description
Sanierungssvstem für Rohre im kommunalen, gewerblichen und
landwirtschaftlichen Bereich.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Sanieren
sowohl von Rohren und Rohrleitungssystemen insbesondere im Erdreich verlegte, unbegehbare oder begehbare Kanalrohre in kommunalen,
industriellen und landwirtschaftlichen Abwassernetzen, als auch deren Zugangsschächte.
Der Erfindung iiegt die Aufgabe zugrunde, durch ein Verfahren und eine
Vorrichtung das Gefüge der Kanalrohre oder der Schächte zu stabilisieren sowie Poren, Kapillaren, Risse und Abtragungen zu verschließen und somit ein
Austreten vom Schmutzwasser und ein Eintreten von unerwünschtem Fremdwasser zu verhindern.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch Beschichten der Innenseiten von
installierten Rohren oder Rohrleitungsnetzen oder deren Zugangsschächte mit geeigneten flüssigen oder pastösen oder pulverförmigen Sanierungsmitteln
erreicht welche durch Besprühen oder Beschleudem appliziert werden während
im Rohr oder Schacht ein angepaßter Druck aufrechterhalten wird. Dadurch wird eine gleichmäßige Beschichtungsstärke erreicht sowie durch den
vorherrschenden Druck eindringendes Fremdwasser ferngehalten und das Beschichtungsmateria! in die Risse und Kapillaren gepreßt und so eine
Abdichtung und Hinterpressung des Schadens erreicht.
Zahlreiche Abwasserleitungen, die zumeist als Beton- bzw. Steinzeugrohr oder
beschichtetem Stahlrohr verlegt wurden, sind sanierungsbedürftig und etwa 40% zuviel Fremdwasser in den Kläranlagen ist das Resultat. Die Sanierung der Rohrnetze
werden zur Minimierung der Leckageverluste und zur Verhinderung der Bodenverunreinigung durchgeführt. Besonders die Reparatur von Abwasser-"
netzen, in denen aggressive Medien befördert werden erfolgen nach Stand der Technik so, daß die defekten Rohrieitungsstücke freigelegt werden und die
einzelnen Leitungen in offener Bauweise ausgetauscht werden müssen.
Dieser Vorgang ist sehr kostenintensiv und häufig nicht möglich wenn die Leitungen unter Gebäuden oder in dicken Betonfundamenten verlaufen.
In der DE 3119300 Al wird ein Verfahren beschrieben welches mittels eines
TV-Kamera bestückten Geräts Löcher in die Rohrwandung bohrt. Anschießend wird durch ein Injektionsgerät Kunststoff in das, das Rohr umgebende Erdreich
gepreßt. Dieses System weist die großen Nachteile auf daß keine Wiederherstellung
der Statik erreicht wird, bei mehren Schäden in einem Rohr jeder Schaden einzeln saniert werden muß was sehr zeitaufwändig und somit teuer ist
sowie in Bogenbereichen nicht anwendbar ist. Zurückbleibende Kunststoffreste
müssen entweder mittels Schleifroboter entfernt werden was zeitaufwändig ist und somit die Kosten hebt oder sie verbleiben im Kanal was zu Stauungen und
schließlich zu Verstopfungen führt. Außerdem ist eine exakte Schadenslokalisierung
schwer möglich da beim Bohren eventuell die TV-Kamera verschmutzt und die einwandfreie Sicht behindert.
Betrachtet man z.B. die in der DE 41 31 997 vorgestellte Technik oder das
sogenannte Cherne-Verfahren und auch das Penetryn-Posatryn-Verfahren so
weisen diese Verfahren durch die sukzessive erfolgten Sanierungsschrifte bei
mehreren Schaden einen enormen Zeitaufwand auf, da jeder Schaden einzeln
bearbeitet werden muß. Auch sind der Materialaufwand und ein möglicher Schleifroboterbedarf weitere Faktoren weiche sich ungünstig auf die Rentabilität
auswirken.
Bei der DE 40 31 741 Al wird eine Vorrichtung beschrieben, welche ein unter
Druck stehendes Bad das flüssiges Sanierungsmittei enthält durch den Kanal
gezogen wird, wobei das Sanierungsmittel in die Schadstelien gedruckt werden
soll. Dabei können starke Muffenversätze und stark deformierte Rohre ein einwandfreies vorankommen verhindern und somit die Sanierung beenden.
Außerdem kann das Sanierungsmittel in hohem Maße in Anschlüsse eindringen was sehr unerwünschte Folgen bis hin zum Verstopfen des Hausanschlusses nach
sich ziehen kann, im Bogenbereich von Hausanschlüssen ist dieses System nicht
verwendbar und bei Grundwassereindrang sind Auswaschungen von unvollständig ausgehärtetem Sanierungsmittei nicht ausgeschlossen.
Sogenannte Kurzliner, wie in der DE 40 21 456 beschrieben, betreffen z.B.
harzgetränkte Glasfaser- oder Fiizschiauchstücke oder Matten welche um einen aufblasbaren sogenannten Packer gewickelt an der Schadsteile platziert
werden. Dort wird der Packer aufgeblasen und die harzgetränkte Matte an die Rohrwandung gedruckt. Manche verwenden dabei Heißwasser um die
Aushärtezeit von mehren Stunden etwas zu beschleunigen, was einen erheblichen Energieaufwand mit sich bringt. Bei einer größeren Anzahl von
Schäden, besonders wenn sie sich in einem Rohr befinden erwiesen sich solche Systeme wegen des zu hohen Zeitaufwandes ais unrentabel. Durch Kurzliner
verschlossene oder teil verschlossene Anschlüsse müssen mittels Schleifroboter geöffnet werden was die Kosten steigert. Auch ist ein Lockern der Linerstücke
bei Einsatz von Hochdruckspülgeräten nicht ausgeschlossen.
in-Liner Verfahren, wie z.B. der DE 35 13 956 oder DE 38 01 468 beschreiben eine
Methode bei denen eine Art Schlauch in verschiedenen Ausführungen in das Rohr eingezogen bzw. mitteis Wassersäule oder Druckluft eingestülpt wird. Das
Aushärten kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen was einen ziemlich hohen Zeitaufwand erfordert. Außerdem benötigen manche Systeme
Heißwasser das über längere Zeit unter Druck durch den In-Liner gepumpt wird.
Der Energieaufwand hierbei ist enorm. Bedingt durch die Verwendung von Pre-Linern
z.B. Kunststoffolie welche vor dem eigenlichen In-Liner in das Rohr
eingezogen werden ist keinerlei Verbindung zum Rohr vorhanden was zu Undichtigkeiten führen kann.
Bei einer anderen Machart vorgestellt in der DE 42 13 068 wird zunächst ein
sogenannter Pre-Liner in das zu sanierende Rohr eingebracht und anschließend der außenseitig mit Abstandsnoppen besetzte Liner in den Pre-Liner eingezogen.
Der dadurch entstandene Hohlraum zwischen Pre- und Inlinerwird mit einem
Fiussigmortel gefüllt. Hierbei wird keine Verbindung mit dem zu sanierenden Rohr
erreicht was bei eindringendem Grundwasser, besonders im Bereich von Anschlüssen und Schächten zu Undichtigkeiten führt.
Bei allen In-Liner oder Kurz-Linersystemen ist ein Auffräsen von Abzweigen
unumgänglich was hohe Roboterkosten bringt. Dieses Auffräsen gestaltet sich oft als schwierig da sich die verschlossenen Abzweige nur schwer zu orten sind.
Auch hierbei spielt der hohe Zeitaufwand eine dominante Rolle. Schließlich kann über die verschiedenen Linersystemen gesagt werden daß
!eider oft keine feste Verbindung zur Rohrwandung besteht was zu einer Lockerung des Liners, verursacht z.B. durch Hochdruckspülgeräte, führen kann.
Ebenso sind Linersysteme im Bogenbereich z.B. von Hausanschlüssen häufig nicht in Anwendung zu bringen.
Bei den verschiedenen Sanierungsmetoden mittels Kanalsanierungsroboter z.B.
DE 36 27 556 stehen zunächst die sehr hohen Anschaffungskosten im Vordergrund. Zudem sind sie sehr störungsanfällig was unter Umständen ein
Ausgraben des Roboters zur Folge haben kann. Außerdem ist die Robotersanierung viel zu zeitaufwändig und bei eindringendem Grundwasser
nahezu unbrauchbar, gleichgültig ob es sich um ein System handelt welches den Schaden verspachtelt oder verpresst da das noch weiche Füllmaterial
wieder aus den Fugen gedruckt wird. Nach der Aushärtezeit muß das überstehende Füllmaterial verschliffen und geglättet werden was meist erst am
nächsten Tag erfolgen kann. Auch sind Roboter in kleineren Querschnitten wie z.B. in Hausanschlussleitungen oder im Bogenbereich von Schächten oft nicht
einsetzbar und in Kurven nicht zu verwenden.
Aus der DE 40 12 733 bzw. DE 42 12 487 sind Systeme bekannt welche zuerst eine
aufgespritzte oder aufgeschleuderte Saniermittelschicht wie z.B. eine zementhaltige
Masse in das Rohr einbringen. Anschließend wird ein elastischer Folienschlauch in das Rohr eingezogen welcher mittels erhitzter Druckluft welche
durch das Rohr streicht angepresst wird. Bei der DE 42 12 487 ist hierzu noch ein
perforiertes Rohr oder Schlauchstück notig welches etwa die Länge des zu
sanierenden Rohres aufweist und zum vorderen Ende hin mit größer werdenden Löchern versehen ist um die eingeleitete Heißluft gleichmäßig zu verteilen. Dies
bedeutet zu viele unnötige Arbeitsgänge welche einen zu hohen Aufwand bedeuten. Betrachtet man diese Verfahrensweisen unter dem Gesichtspunkt
von einströmenden Grundwasser so ist zu bemerken daß entweder die aufgeschleuderte
Zementschicht weggewaschen wurde oder erst gar nicht an der Rohrwandung Haftung gefunden hat.
Abschließend kann über alle diese Systeme gesagt werden daß keines sowohl
Kanalisationsröhren mit oder ohne Grundwassereindrang und deren Zugangsschächte in gleicher Weise zu sanieren vermögen. Hierzu ist immer ein
weiterer Arbeitsgang mit möglicherweise einem anderen Auftragnehmer nötig was unnötigen Zeitverlust bedeutet und die Sanierungskosten steigert.
Ein weiterer, wesentlicher Gesichtspunkt betrifft die Umweltverträglichkeit dieser
vorliegenden Erfindung da keine Kunststoffolien benötigt werden wie sie z.B.
zum Andrücken von Linern eine Verwendung finden und anschließend als Müll anfallen. Desgleichen spielt der wesentlich geringere Energieverbrauch unter
diesem Gesichtspunkt eine entscheidende Rolle.
Aufgabe
Die Lösung dieser Aufgabe sowohl ein schadhaftes Kanalrohr (7) bzw.
Rohrsystem oder Teile davon als auch deren Zugangsschächte (8) zu sanieren hat sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe gestellt Vorrichtungen (1) (4)
und ein Verfahren bereitzustellen welche diese Anforderungen erfüllt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch horizontales bzw. vertikales
Beschichten (2) der Innenseiten von installierten Rohren (7) oder Rohrleitungsnetzen oder deren Schächte (8) mit geeigneten flüssigen oder
pastösen oder pulverförmigen Sanierungsmitteln erreicht welche durch
Besprühen oder Beschleudern (1) appliziert werden während im Rohr oder dem
Schacht ein angepaßter Druck (5) aufrechterhalten wird. Dieser angepaßte Druck, der sich etwa zwischen 0,1 bar und 10 bar befindet, wird durch
Kompressoren erzeugt weiche sich nebst den Kontroll- und Regeleinrichtungen sowie den notwendigen Werkzeugen und dem Saniermaterial in einem
Sanierfahrzeug (9) befinden. Über geeignete Zuleitungen (13) wird die Druckluft
der Konstantdruckblase (4) zugeführt und in das Rohr (5) geleitet. Vorher wurden
eventuell vorhandene Stutzen oder Abzweige sowie das gegenüberliegenden
Haltungsende mittels Absperrblasen (6) verschlossen (Abb. 1). Für die Sanierung
mehrerer Haitungen hintereinander braucht nur der Schacht (8) zwischen den
Rohrleitungen mit einer Absperrblase (6) verschlossen werden (Abb. 2).
Bei Sanierung eines fehlerhaften Schachtes (8) werden sämtliche Zuleitungen
mit Absperrblasen (6) verschlossen. Die obere Schachtoffnung wird ebenfalls mit
einem als Konstantdruckbiase ausgebildetem Gerät (10) verschlossen.
Anschließend wird der Schacht (8) unter Druck (5) gesetzt und die Wandung (12)
durch die Beschichtungsvorrichtung (1) beschichtet (2).
Der Beschichtungsvorgang kann in mehreren Arbeitsgängen mit verschiedenen
Beschichtungsmittel , verschiedenen Beschichtungsgeschwindigkeiten unter
verschiedenen vorherrschenden Drucken im Rohr bzw. Schacht (5) ausgeführt werden. Der vorherrschende Druck (5) kann nach Bedarf vorzeitig verringert
werden oder bis zum Aushärten des Sanierungsmitteis aufrechterhalten bleiben. Durch diese Maßnahmen wird eine gleichmäßige Beschichtungsstärke erreicht
sowie durch den vorherrschenden Druck (5) eindringendes Fremdwasser ferngehalten und das Beschichtungsmaterial in die Risse und Kapillaren gepreßt
und so eine Abdichtung und Stabilisierung der Wandung mit Hinterpressung des Schadens erzielt.
Abbildung 1 zeigt eine schemgtische Dgrstellung eines Sgniervorggnges (1)(2)
eines sich zwischen zwei Zuggngsschächten (8) befindlichen Kgnglrohres (7),
einer sogengnnten Hgltung.
Abbildung 2 zeigt eine schemgtische Dgrstellung eines Sgniervorggnges (1)(2)
von zwei Hgltungen wobei ein zwischen den Hgltungen befindlicher Zuggngsschgcht (8) verschlossen wurde (6).
Abbildung 3 zeigt eine schemgtische Dgrsteliung eines Sgniervorgonges (l)(2)in
einem Zuggngsschgcht (8) wobei die Zuläufe verschlossen wurden (6). Die obere Öffnung wurde mit einem ols deckelähnlich gusgebildeten Gerät (10)
welches die Konsfgntdruckblgse beinhgltet verschlossen.
Abbildung 4 zeigt eine schemgtische Dgrstellung einer Konstgntkruckblgse in
Längsschnitfgnsicht.
1 zeigt eine schemgtische Dgrstellung einer Beschickungsvorrichtung
2 zeigt eine schemgtische Dgrstellung einer erfolgten Beschichtung
3 zeigt eine schemgtische eines Versorg &ugr; ngs bzw. Steuerstrongs der
Beschichtungsvorrichtung
4 zeigt eine schemgtische Dgrstellung einer Konstontdruckblgse.
5 zeigt eine schemgtische Dgrstellung des vorherrschenden Rohr bzw. Schochtinnendruckes
6 zeigt eine schemgtische Dgrstellung einer Absperrblgse
7 zeigt eine schemgtische Dgrsteilung eines defekten Kgnglrohres
8 zeigt eine schemgtische Dgrstellung eines Zuggngsschcchtes
9 zeigt eine schemgtische Dgrstellung eines Sgnierfghrzeuges welches glle
notwendigen Moteriolien und Techniken beinhgitet.
IQ zeigt eine schemgtische Dgrsteilung eines Gehäuses der Konstontdruckblgse.
JJ. zeigt eine schemgtische Dgrstellung eines gufblgsbgren Gummibgigs um die
Konstontdruckblgse
12 zeigt eine schemgtische Dgrstellung der zu sgnierenden Rohr bzw.
Schochtwgndung
J_3 zeigt eine schemgtische Dgrstellung der Versorgungs- und Steuerleitungen
der Konsfgntdruckblgse.
14 zeigt eine schemgtische Dgrstellung des Konstontdruckblgseninnendrucks.
Jj) zeigt eine schemgtische Dgrsteliung der Abdichtung in der Konstontdruckblgse
gegenüber des Versorgungsstronges der Beschichtungsvorrichtung
J_6 zeigt eine schemgtische Dgrstellung des Anschlusses zur Erzeugung des
Konstontdruckbigseninnendrucks.
VZ zeigt eine schemgtische Dgrstellung des Anschlusses zur Erzeugung des Rohr
bzw. Schochtinnendrucks.
18 zeigt eine schemgtische Dgrstellung des Anschlusses zur Regelung des Rohr
bzw. Schochtinnendrucks.
19 zeigt eine schemgtische Dgrsteliung des Anschlusses zur Erzeugung des
Innendrucks im gufblgsbgren Gummibglg.
Claims (8)
1. Eine Beschickungsvorrichtung (1) welche mittels Fliehkraft oder Druck das
Sanierungsmittel gegen die Rohr- bzw. Schachtinnenseite schleudert (7),(8).
2. Eine Beschickungsvorrichtung (1) welche das Sanierungsmittel in einem
Behältnis mitführt und dieses hydraulisch, pneumatisch oder mechanisch zur Zentrifuge oder zur Spritzdüse bringt.
3. Eine Beschickungsvorrichtung weiche das Sanierungsmittel aus einem
externen Behältnis (9) hydraulisch, pneumatisch oder mechanisch durch eine schlauchartige Leitung, dem sogenannten Produktestrang (3) zur Zentrifuge (1)
oder Spritzdüse bringt.
4. Eine Beschickungsvorrichtung (1) welche z.B. mit einem Seil durch das Rohr
(7) oder Schacht (8) gezogen wird oder welche hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch angetrieben selbstfahrend das Rohr mit gleicher oder veränderberer
Geschwindigkeit durchfährt.
5. Eine Beschickungsvorrichtung (]) welche das Beschichtungsmittel auftägt (2)
während ein angepaßter (5) Druck im Rohr (7) oder Schacht (8) vorherrscht der durch die sogenannte Konstantdruckblase (4jaufrecht erhalten wird.
6. Eine Konstantdruckblase (4) die im Wesentlichen einen runden oder ovalen,
der zu sanierenden Rohr- (7) oder Schachtwandung (12) in Form und Größe
angepaßten Metall - oder Kunststoffkörper (10) aufweist, welche außen eine
aufblasbare Gummimanschette (11) besitzt die durch einen angebrachten
Anschluß (19) mit Luft befüllt gegen die Rohr- Schachtwandung (12) gepreßt das
zu sanierende Rohr (7) oder Schacht (8) gegenüber der Umgebung abdichtet.
7. Eine Konstantdruckblase (4) nach Anspruch 9 mit der man einen im Rohr (7)
oder Schacht (8) durch einen Anschluß (18)erzeugten, vorherrschenden Gasbzw.
Luftdruck (5) mittels einem oder mehrerer Druckregelventile welche direkt an der Konstantdruckblase (17) angebracht sind oder über geeignete
Leitungen (13) in Verbindung mit der Konstantdruckblase stehen, kontrollieren
und unter Umständen verändern kann. Dies Kontrollieren kann entweder elektrisch von einem Bedienerpult oder Computer oder manuell (9) geschehen.
8. Eine Konstantdruckbiase (4) nach Anspruch 9 und 10 durch die z.B. ein
schlauchartiger Versorgungsstrang (3) und andere notwendige Leitungen oder Schläuche hindurch bewegt werden können bei gleichzeitiger Druckkonstanthaltung
im Rohrinneren(5). Dies geschieht durch ausreichende Abdichtungsmaßnahmen
(11)(15) gegen außen und möglicherweise einem im Inneren des
Metall - bzw. Kunststoff körpers (10) herrschendem Überdruck (14) eingeleitet
durch integrierte Füllöffnungen (16).
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