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DE29715782U1 - Elektrodenwechsler für Funkenerosionsmaschinen, insbesondere funkenerosive Bohrmaschinen - Google Patents

Elektrodenwechsler für Funkenerosionsmaschinen, insbesondere funkenerosive Bohrmaschinen

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Publication number
DE29715782U1
DE29715782U1 DE29715782U DE29715782U DE29715782U1 DE 29715782 U1 DE29715782 U1 DE 29715782U1 DE 29715782 U DE29715782 U DE 29715782U DE 29715782 U DE29715782 U DE 29715782U DE 29715782 U1 DE29715782 U1 DE 29715782U1
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DE
Germany
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electrode
changer according
erosion
clamping
magazine
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DE29715782U
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English (en)
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ABACUS AUTOMATISIERUNGSTECHNIK
Original Assignee
ABACUS AUTOMATISIERUNGSTECHNIK
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23HWORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
    • B23H7/00Processes or apparatus applicable to both electrical discharge machining and electrochemical machining
    • B23H7/26Apparatus for moving or positioning electrode relatively to workpiece; Mounting of electrode
    • B23H7/265Mounting of one or more thin electrodes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

Abacus
Automatisierungstechnik GmbH
Eduard-Pestel-Straße 12
49080 Osnabrück
Elektrodenwechsler für Funkenerosionsmaschinen, insbesondere funkenerosive Bohrmaschinen.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Elektodenwechsler für Funkenerosionsmaschinen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Das Erodierbohren ist eine verbreitete Technik, die schon seit Jahrzehnten angewendet wird. Hierbei werden kleine Bohrungen in jegliches Metall durch ein elektroerosives Verfahren eingebracht. Als Elektrode dient ein Rohr, durch das während des Bohrvorganges ein Dielektrikum gepumpt wird, um die bei dem Verschleiß der Elektrode und dem Abbrand des Werkstückes anfallenden Abtragspartikel abzutransportieren. Mit einer bestimmten Elektrodenlänge kann man in Abhängigkeit von dem zu bearbeitenden Material und dem Elektrodendurchmesser nur eine begrenzte Bohrtiefe erreichen. Das bedeutet, daß die Bedienperson auch im CNC-Betrieb relativ häufig den Arbeitsablauf unterbrechen muß, um eine neue Elektrode einzusetzen. So eine Unterbrechung des Arbeitsprozesses ist äußerst zeitaufwendig und damit auch kostspielig.
Außerdem muß die neue Elektrode manuell mit einem Elektrodenhalter und einer Dichtung versehen werden, bevor man sie in die Erodierbohrmaschine einspannen kann. Ein weiterer Zeitverlust und zusätzlicher Materialaufwand.
Zur Vermeidung dieser durch die Zeitverluste und den zusätzlichen Materialaufwand entstehenden Kosten wurden automatische Elektrodenwechsler entwickelt, bei denen der
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der Elektroden ohne Handarbeit durchgeführt werden kann.
Es ist ein Wechselsystem bekannt, bei dem sich über der Bohrspindel ein Köcher befindet, in dem die Elektroden bevorratet sind. Aus diesem Köcher werden sie der Bohrspindel zugeführt.
Der Nachteil dieser Lösung besteht darin, daß immer nur Elektroden des gleichen Durchmessers nachgeführt werden können. Hat aber das Werkstück Bohrungen verschiedener Durchmesser, so muß die Bedienperson die Spannzange, Dichtung und Führung an der Maschine austauschen, was Zeitverluste und zusätzlichen Materialaufwand zur Folge hat. Bei einem weiteren bekannten Wechslersystem können zwar auch Elektroden mit unterschiedlichem Durchmesser gewechselt werden, aber die Elektroden müssen manuell in einen Elektrodenhalter mit Dichtung eingesetzt werden und der Wechsler muß dann die Elektroden inklusive Halter transportieren. Das bedeutet, daß jede in dem Vorratsmagazin befindliche Elektrode mit relativ teueren Zusatzteilen versehen sein muß. Außerdem beanspruchen vormontierte Elektroden viel Platz in dem Magazin, das entsprechend groß sein muß und folglich der Transport über größere Entfernungen zu erfolgen hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wechselsystem zu schaffen, das mit geringem Herstellungsaufwand die Möglichkeit bietet, handelsübliche Elektroden Bearbeitung und unabhängig von ihrem Durchmesser aus einem beigeordneten Magazin zu entnehmen und automatisch ohne Beeinflussung durch eine Bedienperson an ihren Einsatzort zu transportieren.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch einen Elektrodenwechsler mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungsmerkmale wird auf die Ansprüche 2 bis verwiesen.
Die erfmdungsgemäße Ausgestaltung des Erodierkopfes ermöglicht die Verwendung von Elektroden verschiedener Durchmesser, die in beliebiger Reihenfolge aus dem Vorratsmagazin, das dem Arbeitskopf der Funkenerosionsmaschine beigeordnet ist,
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werden können.
Sowohl die in dem Erodierkopf angeordnete Dichtung, als auch die Spannzange haben eine Durchlaßöffhung, bzw. Eine Öffnung des Spannbereichs, deren Durchmesser etwas größer ist, als der Durchmesser der stärksten zur Verwendung kommenden Elektroden. Deshalb kann auch eine Elektrode beliebigen Durchmessers aufgenommen werden, was den zeitraubenden manuellen Wechsel von Dichtungen, Elektrodenhaltern usw., wie sie bei den meisten bekannten Wechselsystemen notwendig sind, überflüssig macht.
Das erfindungsgemäße Vorratsmagazin äst als Drehteller ausgebildet, der elektronisch so gesteuert wird, daß jeder beliebige Punkt seines Außendurchmessers an einer bestimmten Stelle, der späteren Elektrodenübergabestelle, angehalten werden kann. An seinem Außenrand befinden sich lösbare Klemmverschlüsse zur Aufnahme von Elektroden, die so weit über die oberste Tellerfläche hinausragen, wie es zum Einführen in den erfindungsgemäßen Erodierkopf erforderlich ist, damit die einzusetzende neue Elektrode beim anschließenden Spannvorgang genügend weit in die Spannzange hineinreicht, um von der Dichtung voll umfaßt werden zu können und so einen sicheren Dicht- und Spannvorgang zu gewährleisten.
Das Öffnen der Klemmverschlüsse erfolgt mit Hilfe eines am Haltearm des Vorratsmagzins montierten Druckluftzylinders, der über einen Schieber durch Verschwenken eines Klemmstückes die Klemmtasche öffnet. Das Schließen der Klemmtasche erfolgt durch die gespannten Zugfedern beim Zurückfahren des Druckluftzylinders in seine Ausgangslage. Durch die Spannkraft der Zugfedern wird die Elektrode in eine prismenförmige Nut am Außenrand des Magazintellers gedrückt und mit Hilfe des Klemmstückes in seiner Lage festgehalten.
Beim Einspannen einer Elektrode fährt der Differentialkolben pneumatisch angetrieben nach unten und verformt die Dichtung so stark, daß eine Elektrode beliebigen Durchmessers auch bei einem Dielektrikumsdruck von über 50 bar noch einwandfrei abgedichtet wird.
Gleichzeitig drückt der Kolben die Spannzange nach unten, wobei deren Kopfteil in
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Zusammenwirkung mit der Schräge des Spannzangengehäuses die Elektrode festspannt. Beim Bohren wirkt zusätzlich noch der Druck des Dielektrikums auf den Kolben und verstärkt die oben genannten Effekte.
Nach ganzem oder teilweisem Verbrauch der Elektroden wird deren Rest in das Vorratsmagazin zurückgegeben. Dabei wird der Kolben auf seiner Unterseite pneumatisch beaufschlagt und nimmt die Spannzange mit Hilfe des Sicherungsringes mit nach oben, wobei sich die Spannbacken öffnen und den Elektrodenrest freigeben.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Elektrodenwechslers veranschaulicht.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Erodierkopf
Fig. 2 die Draufsicht auf das tellerförmige Vorratsmagazin
Fig. 3 die Vergrößerung eine Teilausschnittes des Vorratsmagazins
Fig. 4 die Seitenansicht von Erodierkopf und Vorratsmagazin und deren Anordnung an funkenerosiven Bohrmaschine
In Fig. 1 ist ein mit 1 bezeichneter Erodierkopf im Längsschnitt dargestellt, der mittels einer Spindellagerung 2 am Bohrkopf der Maschine (nicht dargestellt) befestigt wird. Mit Kugellagern 3 und 4 , ist die Bohrspindel 5 in der Spindellagerung 2 gelagert. Am oberen Ende 6 befindet sich ein nicht dargestelltes Antriebsaggregat für die Spindel 5. In der Spindellagerung befinden sich Quad-Ringe 7, die die Trennung der Luftkanäle 8 und 9 und des Strömungskanals 10 für das Dielektrikum gewährleisten.
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In der Spindel 5 ist ein Differentialkolben 11 untergebracht, der mit Quad-Ringen 12 und 13 den Hohlraum 14 oberhalb des Kolbens 11 von dem Raum 15 unterhalb des flanschförmigen Kolbenteiles trennt und somit den Durchgang von Luft und Dielektrikum zwischen beiden Räumen verhindert. In der Längsachse des Differentialkolbens 11 ist eine Bohrung 16 für den Durchfluß des Dielektrikums vorhanden. Außerdem ist ein Rückschlagventil 17 und ein Sicherungsring 24 im Kolben 11 montiert, deren Funktion noch weiter unten beschrieben wird.
Das untere Ende des Erodierkopfes 1 bildet die Spannzange 18, die in einem Gehäuse 19 untergebracht ist, das nach Einsetzen der Dichtung 20 und den Quad-Ringen 21 und 25 nach Befestigung der Hülse 26 mit den Schrauben 27 am Oberteil der Spannzange, mit der Spindel 5 verschraubt wird.
Die Fig. 2 zeigt das erfindungsgemäße tellerförmig ausgeführte Vorratsmagazin 28, das unmittelbar neben dem Arbeitskopf der funkenerosiven Bohrmaschine montiert ist, um den Weg des Erodierkopfes 1 beim Elektrodenwechsel so kurz wie möglich zu halten. Der Erodierkopf kann mit dem Führungsschlitten 29 horizontal und mit dem Führungsschlitten 30 vertikal bewegt werden.
Der Magazinteller 44 ist an seiner Außenkante mit einer Vielzahl von Klemmtaschen 31 bestückt, in denen die Vorratselektroden verschiedenen Durchmessers eingespannt werden können, wie Fig. 3 zeigt. Hier werden z. B. sowohl Elektroden 22 mit großem Durchmesser, als auch Elektroden 22'mit kleinem Durchmesser mit Hilfe des Klemmstückes 32 durch die Kraft von zwei Zugfedern 33, die am Stift 34 eingehängt sind und das Klemmstück 32 um den Bolzen 35 drehen, gegen die prismenförmige Nut in die Außenkante des Tellers 44 gedrückt. Das Klemmstück 32 ist so ausgebildet, daß es die Elektroden unabhängig von ihrem Durchmesser sicher festhält.
Zur Freigabe der Elektrode betätigt der Öffnungszylinder 36 einen Schieber 37, der am Stift 34 angreift und das Klemmstück 32 um die Achse 35 dreht und somit den Weg zur Entnahme
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der Elektrode freigibt.
Der Öffnungszylinder 36 ist oberhalb des Magazintellers 44 am Bolzen 38 an der Halteplatte 51 schwenkbar gelagert und mit der Antriebsschwinge 40, die ihrerseits über den Bolzen 41 mit der Halteplatte 51 schwenkbar verbunden ist, über den Drehpunkt 42 mit dem Schieber 37 schwenkbar verbunden. Die Führungsschwinge 43 ist an einem Endpunkt mit der Halteplatte 51, am anderen Ende mit dem Schieber 37 ebenfalls schwenkbar verbunden und gewährleistet, so eine einwandfreie Führung des Schiebers 37 beim Öffnen und Schließen der Klemmtaschen 31, durch entsprechende Bewegungen des Öffnungszylinders 36.
Das Vorratsmagazin 28 verfügt auch über eine Rastvorrichtung 45 mit einem Rastzylinder 46 und einem Rastkopf 47, der im ausgefahrenen Zustand den Magazinteller 44 mit Hilfe der Indexscheibe 49 arretiert, damit der Auswechselvorgang an der Elektrodenübergabestelle 48 reibungslos durchgeführt werden kann. Einzelheiten sind in Fig. 4 dargestellt.
Nach Erledigung der Auswechslung löst der Rastzylinder 46 den Rastkopf 47 und der Magazinteller 44 kann mit Hilfe des Elektromotors 52 an jede beliebige Stelle gedreht werden, um eine gewünschte Elektrode zur Elektrodenübergabestelle 48 zu transportieren, um einen erneuten Wechselvorgang einzuleiten. Die Elektrodenübergabestelle 48 befindet sich an der Außenkante des Magazintellers 44 dort, wo die schräge Spitze des Schiebers 37 positioniert ist. Wenn sich die gewünschte Elektrode am Übergabeplatz befindet, wird der Magazinteller 44 mit Hilfe der Raste 47 in seiner Drehbewegung angehalten und der Wechselvorgang kann wieder beginnen.
Die Fig. 4 zeigt einen Rahmen 53, der das Gestell einer funkenerosiven Bohrmaschine symbolisiert und die Zuordnung eines erfindungsgemäßen Erodierkopfes 1 zu einem erfindungsgemäßen Vorratsmagazin 28.
Der Erodierkopf 1 kann mit Hilfe der Führungsschlitten 29 und 30 horizontal und vertikal bewegt werden.
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• ·
Die Elektrode 22 wird durch ein Führungselement 53 mit konischer Einlaufoffnung auf den Arbeitsort am Werkstück (nicht dargestellt) geleitet.
Das Vorratsmagazin 28 ist mit der Indexscheibe 49 auf einer gemeinsamen Welle 54 befestigt, die im Haltearm 50 drehbar gelagert ist und am oberen Ende durch einen Elektromotor 52 angetrieben werden kann. Der Haltearm 50 ist so am Rahmen 53 angebaut, daß die Elektrodenübergabestelle 48 dicht am Erodierkopf 1 liegt. Da der Magazinteller 44 drehbar gelagert ist, kann jede beliebige am Umfang des Tellers 44 eingespannte Elektrode an diese Stelle 48 transportiert werden, so daß der Erodierkopf 1 bei jedem Elektrodenwechsel immer nur den gleichen kurzen Weg zurücklegen muß.
Die Rastvorrichtung 45 ist mit einer Montageplatte 55 am Rahmen 53 befestigt. Sie sorgt in Verbindung mit der Indexscheibe 49 dafür, daß der Magazinteller 44 im geeigneten Moment angehalten wjrd, wenn z. B. eine bestimmte Elektrode an die Elektrodenübergabestelle 48 transportiert werden soll.
Dazu ist es notwendig, daß sowohl am Außenrand des Magazintellers 44, als auch am Außenrand der Indexscheibe 49 die gleiche Anzahl von Elektroden-Klemmtaschen 31, bzw. Raststellen gleichmäßig verteilt sind.
An beiden Seiten des Magazintellers 44 sind die Zugfedern 33 in den Stiften 34 und 34 (siehe Fig. 3) eingehängt und werden durch die Deckplatten 56 und 57 am Abgleiten gehindert.
Zu Beginn des Arbeitsablaufes wird eine Elektrode 22 in den Erodierkopf 1 eingespannt und zum Bearbeitungsort geführt, wo das zu bearbeitende Werkstück in einem Aufspannrahmen befestigt wurde.
Durch Einschalten des Spindelantriebes und des Generators wird nun die Bohrarbeit durchgeführt.
Nach dem Abbrennen der ersten Elektrode wird deren Rest dem Vorratsmagazin 28 zugeführt
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und in einer dafür bereitgestellten leeren Klemmtasche 31 deponiert. Dann wird der Differentialkolben 11 auf seiner Unterseite über die Rohrleitung 9 pneumatisch beaufschlagt und nimmt mit dem Sicherungsring 24 und der in der Spannzange 18 befestigten Hülse 26 die Spannzange mit nach oben, wodurch diese sich öffnet und den Elektrodenrest freigibt.
Mit geöffneter Spannzange 18 wird nun der Erodierkopf 1 über eine am Vorratsmagazin 28 festgeklemmte neue Elektrode positioniert, nachdem diese mit Hilfe des Magazintellers 44 am Übergabeplatz 48 bereitgestellt wurde. Der Erodierkopf 1 wird nun mit geöffneter Spannzange 18 bis kurz oberhalb der Oberfläche des Vorratsmagazins 28 abgesenkt. Nun wird das Ventil zur Rohrleitung 8 geöffnet und diese pneumatisch beaufschlagt. Die einströmende Druckluft drückt den Kolben 11 nach unten. Dabei werden gleichzeitig sowohl die Spannzange 18 gespannt und so die Elektrode 22 festgeklemmt, als auch die flexible Dichtung 20 so verformt, daß Ihre Bohrung den Außendurchmesser der Elektrode 22 so dicht umschließt, daß auch bei hohen Drücken kein Dielektrikum durchsickern kann, sondern seinen Weg durch die rohrförmige Elektrode nehmen muß.
Nun wird die Elektrode 22 nach pneumatischer Entriegelung der Klemmtasche 31 dem Vorratsmagazin 28 entnommen und zum Bearbeitungsort über das Werkstück geführt. Bei Arbeitsbeginn wird nach Öffnung des Ventils für die Rohrleitung 10 das Dielektrikum in diese Leitung, gepumpt und fließt in den Raum 14, in die in Kolben 11 befindliche Leitung 16 und durch das Rückschlagventil 17, das bereits bei niedrigen Drücken öffnet und den Weg zur Elektrode 22 freigibt, um die beim Verschleiß der Elektrode 22 und dem Abbrand des Werkstückes anfallenden Abtragspartikel abzutransportieren.
Nach dem Abbrennen der Elektrode 22 wird die Spannzange 18 (wie bereits beschrieben) geöffnet, nachdem der eingespannte Rest der Elektrode in das Vorratsmagazin 28 zurückgeführt wurde. Damit ist ein Arbeitszyklus beendet und der Erodierkopf 1 fährt nun wieder zum Vorratsmagazin 28 zur Entnahme einer neuen Elektrode.
Alle Arbeitsgänge dieses Wechselsystems werden elektronisch gesteuert, so daß während des gesamten Vorganges kein Eingreifen durch eine Bedienperson erforderlich ist. Die
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Erfindungsaufgabe, ein Wechselsystem, das einfach in der Herstellung ist und handelsübliche Elektroden ohne weitere Bearbeitung und unabhängig von ihrem Durchmesser aus einem beigeordneten Magazin entnehmen kann und automatisch ohne Beeinflussung durch eine Bedienperson an ihren Einsatzort transportieren, ist damit gelöst.

Claims (20)

-i- Ansprüche
1. Elektrodenwechsler für Funkenerosionsmaschinen, insbesondere funkenerosive Bohrmaschinen, mit einem Erodierkopf und einem Vorratsmagazin für rohrförmige Erodierelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß der am Arbeitskopf einer Funkenerosionsmaschine montierte Erodierkopf handelsübliche rohrförmige Elektroden mit unterschiedlichen Durchmessern einem beigeordneten Vorratsmagazin direkt entnehmen kann, ohne daß für das Einspannen von Elektroden verschiedener Durchmesser zusätzliche Montageteile, bzw. Umrüstungen der Maschine erforderlich sind.
2. Elektrodenwechsler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorratsmagazin aus einem kreisrunden Magazinteller besteht, der an seinem Außenrand eine große Anzahl von prismenförmigen Nuten zur Aufnahme von Wechselelektroden besitzt, die mit Hilfe von Klemmstücken in einer Klemmtasche eingespannt werden und durch eine Drehbewegung des Magazintellers zur Elektrodenübergabesteile transportiert werden, wo sie vom Erodierkopf dem Magazin entnommen werden und zur Fortführung eines Arbeitsganges am zu bearbeitenden Werkstück gebracht werden.
3. EleTctrodenwechsler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Unterteil des Erodierkopfes eingebaute Dichtung eine Bohrung aufweist, deren Durchmesser größer ist als der größte Durchmesser einer in dieser Maschine verwendbaren Elektrode.
4. Elektrodenwechsler nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Dichtung im Erodierkopf bei Druckausübung durch den Kolben so verformt, daß sie eine in der Bohrung befindliche Elektrode beliebigen Durchmessers fest umschließt und die Klemmfläche für Flüssigkeiten undurchlässig macht.
5. Elektrodenwechsler nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des Kolbens auf die Dichtung und die Spannzange im Erodierkopf das Schließen der Spannbacken und Festspannen der Elektrode bewirkt.
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6. Elektrodenwechsler nach den Ansprüchen 3-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung nach Beendigung des Kolbendruckes durch die Aufwärtsbewegung des Kolbens im Erodierkopf ihre ursprüngliche Form wieder annimmt.
7. Elektrodenwechsler nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß sich durch Anheben der Spannzange mit Hilfe des im Kolben montierten Sicherungsrings
die Spannbacken im Erodierkopf ihre größte Aufnahmeöffnung einnehmen.
8. Elektrodenwechsler nach den Ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben des Erodierkopfes zum Verformen der Dichtung und gleichzeitiger Einspannung der Elektroden einerseits und zur Entlastung der Dichtung und gleichzeitiger Öffnung der Zange andererseits als doppelseitig belastbarer Differentialkolben ausgebildet ist.
9. Elektrodenwechsler nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die im Erodierkopf vorhandene Leitung für das Dielektrikum so eingerichtet ist, daß der Fluß des Mediums auch bei rotierender Bohrspindel nicht behindert ist.
10. Elektrodenwechsler nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil im Kolben des Erodierkopfes nach Abschalten des Dielektrikumflusses bei nachlassendem Druck in Tätigkeit tritt und die Leitung von Flüssigkeitsresten befreit.
11. Elektroden wechsler nach den Ansprüchen 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß der im Erodierkopf vorhandene Spalt zwischen der obersten Fläche des Kolbens und der benachbarten Fläche der Bohrspindel immer größer sein muß, als der Weg, den der Kolben zum Verformen der Dichtung zurücklegen muß.
12. Elektrodenwechsler nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß nach Entnahme der Elektrode oder deren Rest aus dem Erodierkopf die Dichtung wieder
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ihre Ursprungsform erreicht hat und die Zange sich in ihrer größten Aufnahmeposition befindet.
13. Elektroden wechsler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück mit der prismenförmigen Nut am Außenrand des Magazintellers gemeinsam eine Klemmtasche bilden, mit der Elektroden unterschiedlicher Durchmesser sicher eingespannt werden können.
14. Elektrodenwechsler nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück durch den Öffnungszylinder über einen Schieber nach außen gedreht wird und sich so die Klemmtasche zur Entnahme der Wechselelektrode öffnet.
15. Elektroden wechsler nach Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die im Klemmstück eingehängten Zugfedern das Klemmstück nach Umschalten des Öffnungszylinders wieder in die Spannlage zurückziehen.
16. Elektrodenwechsler nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Klemmstück mit zwei Zugfedern versehen ist, die beidseitig des Magazintellers angeordnet sind, um, auf das Klemmstück und somit auf die eingespannte Elektrode einen gleichmäßigen Druck ausüben zu können.
17. Elektrodenwechsler nach einem der Ansprüche 14 - 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungszylinder und der Schieber oberhalb des Magazintellers montiert sind und mit diesem keine Berührung haben.
18. Elektrodenwechsler nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze des Schiebers immer die Elektrodenübergabesteile markiert und das sich der Magazinteller stets frei drehen und auf die Übergabestelle geführt werden kann.
19. Elektroden wechsler nach den Ansprüchen 13 - 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Magazinteller über eine Welle fest mit einer Indexscheibe verbunden ist, die mit Hilfe
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einer Rastvorrichtung sicherstellt, daß jede am Magazinteller vorhandene Wechselelektrode in kürzester Zeit an den Übergabeplatz transportiert werden kann.
20. Elektrodenwechsler nach den Ansprüchen 2 und 13 - 19, dadurch gekennzeichnet,
daß das Vorratsmagazin so zum Erodierkopf angeordnet ist, daß die Elektrodenübergabesteile der dem Erodierkopf am nächsten gelegene Punkt des Vorratsmagazins ist.
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