DE29714056U1 - Haltevorrichtung für den mittleren Schneidbalken eines Rasierers - Google Patents
Haltevorrichtung für den mittleren Schneidbalken eines RasierersInfo
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Description
Chin-Chuan CHEN * ■ 15151
Taipei Hsien 06.08.97/gl
Taiwan / Republik China
eines Rasierers
Die Erfindung bezieht sich auf eine Haltevorrichtung, insbesondere
für den mittleren Schneidbalken eines Rasierers, gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei derartigen Elektrorasierern ist der mittlere Schneidbalken parallel zu den Kämmen der benachbarten Seitenschneidbalken
im wesentlichen ohne Abstand ausgerichtet. Da kein großer Spalt zwischen dem Schneidbalken und den Kämmen besteht, können
dort auch keine Haare eingeklemmt werden.
Bei üblichen Elektrorasierern mit zwei Schneidköpfen besteht ein Spalt zwischen den zwei oszillierenden Schneidbalken, wie
dieses in der US-PS 5 551 154 gezeigt ist. Um den Spalt zwischen den zwei Schneidköpfen zu verringern, wurde ein Rasierer
mit einem mittleren Schneidkopf entwickelt. Wie in den Figuren 6 bis 8 gezeigt, hat dieser Rasierer einen mittleren
Schneidbalken 14 und zwei seitliche Schneidbalken 10. Der mittlere Schneidbalken 14 dient für den Vorschnitt, in dem
die vergleichsweise langen Haare geschnitten werden. Die seitlichen Schneidbalken dienen dem Nachschnitt, um die vergleichsweise
kürzeren Haare zu schneiden. Bei diesem Rasierer ist für den mittleren Schneidkopf ein Kamm 41 und ein bewegbarer
Schneidbalken 44 vorgesehen. Der Schneidbalken ist mit
einem Schwingarm 51 eines Motors 50 mit Hilfe eines Verbindungsansatzes
49 mit einer Ausnehmung 491 verbunden, in die der Schwingarm 51 eingreift. Wenn der Motor 50 eingeschaltet
wird, wird der Schneidbalken oszillierend angetrieben, so dass die durch den Kamm 41 hindurchgreifenden Haare abgeschnitten
werden. Der Kamm ist mit einer Vielzahl von Öffnungen 42 versehen, wobei die Öffnungen 42 parallel, jedoch versetzt
zueinander angeordnet sind. Der Kamm 41 hat ferner an seinem Umfang seitliche Vorsprünge 43. Die Oberseite des
Schneidbalkens 44 ist mit einer Vielzahl von Schneidnuten 45 versehen. Die Haare werden bei diesem Rasierer durch die relative
Bewegung zwischen den Öffnungen 42 in dem Kamm 41 und den Schneidnuten 45 des Schneidbalkens 44 abgeschnitten. Ein
Gelenkansatz 47 des Schneidbalkens 44 ist mit einem Halter 48 versehen, der einen kurzen Stutzen 481 trägt. Der Gelenkansatz
47 ist ferner mit einem Passstift 471 versehen, der mit dem kurzen Stutzen 481 korrespondiert. Eine Feder ist zwischen
dem Stutzen 481 und dem Passstift 471 eingesetzt, so dass der Gelenkansatz 47 in geeigneter Weise vorgespannt
wird. Die Schraubenfeder 46 kann jedoch ausweichen, wenn zu grosse Kräfte wirken. Dann wird ein vergleichsweise grösserer
Spalt zwischen den beiden Kämmen und den Schneidbalken eingestellt, d.h., dass die eingeführten Haare zwischen den Öffnungen
42 und den Schneidnuten 45 nur unzureichend geschnitten werden. Vielmehr werden diese eingeführten Haare durch
den neu gebildeten Spalt eingeklemmt und gezogen, was für den Rasierenden unangenehm und teilweise auch schmerzhaft ist.
Selbst wenn der Spalt zwischen den Kämmen und dem Seitenbereich der Schneidbalken relativ schmal ist, hat eine Querbewegung
des Schneidbalkens doch einen erheblichen Einfluss. Wenn der Spalt vergrössert wird, wird dieses für den Rasierenden
mehr und mehr unangenehm.
Der mittlere Schneidbalken ist_ seinerseits nicht ausreichend
flexibel, d.h. er ist zu starr und nicht schwimmend gelagert. Demzufolge sollte auch diese mittlere Schneidbalkenanordnung
verbessert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für einen Elektrorasierer
der in Rede stehenden Art eine modifizierte Haltevorrichtung für den mittleren Schneidkopf anzugeben, mit der
bessere Rasierergebnisse erreicht werden.
Diese Aufgabe ist gemäss der Erfindung durch die Merkmale des
Anspruches 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Demgemäss ist der mittlere Schneidbalken in dem mittleren Bereich des Rasierkopfes des Rasierers zwischen zwei seitlichen
Schneidköpfen angeordnet. Der Schneidbalken ist an beiden Enden
durch eine Kugel abgestützt, die wiederum durch eine W-förmige Blattfeder gehalten wird. Die Blattfeder wird in einer
Haltenut in den Kämmen gehalten.
Durch diese Anordnung wird der Schneidbalken so gehalten, dass stets nur ein enger Spalt zwischen dem Schneidbalken und
dem Kamm gewährleistet ist. Dadurch können die durch den Kamm hindurchreichenden Haare aufgrund der relativen Bewegung zwischen
Kamm und Schneidbalken präzise abgeschnitten werden.
Kamm und Schneidbalken haben jeweils eine konkave Form; durch die Stahlkugel und die W-förmige Blattfeder wird auf den
Schneidbalken eine senkrechte Kraft ausgeübt, wobei bei einer oszillierenden Bewegung des Schneidbalkens der Kamm und der
Schneidbalken stets in engem glatten Kontakt liegen. Aus diesem
Grunde kann die Reibungskraft zwischen diesen Teilen verringert und eine sanfte Betriebsweise erreicht werden. Der
Schneidbalken ist mit zwei Antriebsarmen versehen, zwischen denen ein Spalt liegt. Eine U-förmige Feder wird darin gehalten
und diese U-förmige Feder ist ferner mit dem Antriebskopf des Motors verbunden. Durch diese Konstruktion ist die Halterung
des Schneidbalkens wesentlich flexibler, so dass der Schneidbalken quasi schwimmend gehalten ist.
Der mittlere Schneidkopf mit dem mittleren Schneidbalken ist im mittleren Bereich des Rasierkopfes des Rasierers angeordnet.
Die Schneidkopf umfasst hierbei einen Kamm, der abnehmbar auf einer Kammhalterung angeordnet ist. Der Schneidbalken
steht in engem Kontakt mit der Innenseite des Kammes. Der Schneidbalken ist wiederum abnehmbar auf einer Schneidbalkenhalterung
angeordnet, die ihrerseits durch Stahlkugeln gestützt wird, die wiederum durch eine an beiden Enden gehaltene
W-förmige Blattfeder gehalten werden. Beide W-förmigen
Blattfedern sind in Haltenuten in der Kammhalterung gehalten.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser stellen dar:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung einer Haltevorrichtung für einen mittleren Schneidkopf
eines Rasierers gemäss der Erfindung;
Figur 2 eine perspektivische Explosionsdarstellung
der Haltevorrichtung gemäss Figur 1;
Figur 3 eine teilweise geschnittene Ansicht der Haltevorrichtung gemäss Figur 1;
Figur 4 einen Querschnitt durch die Haltevorrichtung
gemäss der Erfindung,-
Figur 5 eine Aufsicht auf einen Kamm für einen
Schneidbalken gemäss der Erfindung;
Figur 6 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines herkömmlichen Rasierers mit einem mittleren
Schneidkopf;
Figur 7 eine perspektivische Explosionsdarstellung
einer bekannten Haltevorrichtung für den mittleren Schneidkopf; und
Figur 8 eine Ansicht der Haltevorrichtung für den
mittleren Schneidkopf.
Gemäss den Figuren 1 bis 5 ist die Haltevorrichtung für einen mittleren Schneidkopf im mittleren Bereich eines Elektrorasierers
angeordnet, der zwei seitliche Schneidköpfe aufweist. Der Rasierer hat ein Gehäuse, in dem ein Motor, ein
Antriebsmechanismus und eine Energieversorgung aufgenommen sind. Die Oberseite des Gehäuses trägt einen Rasierkopf, der
durch eine Haltevorrichtung und eine Schneidbalkenanordnung gebildet wird. Die Schneidbalkenanordnung weist einen mittleren
Schneidbalken und zwei seitliche Schneidbalken auf. Die Schneidbalkenanordnung wird durch einen Kamm überdeckt. Haare,
die durch den Kamm erfasst werden, werden durch die Relativbewegung zwischen der Schneidbalkenanordnung und dem Kamm
abgeschnitten· Die seitlichen Schneidbalken sind bekannt, so dass keine nähere Beschreibung erforderlich ist. Jeder seitliche
Schneidbalken hat eine konvexe Oberfläche, so dass zwischen den beiden Schneidbalken ein Tal ausgebildet ist. Der
mittlere Schneidbalken 1 umfasst einen Kamm 11, der abnehmbar mit einer Kammhalterung 15 verbunden ist. Der Kamm 11 ist mit
mehreren Öffnungen 12 versehen, die gegenüberliegend und versetzt parallel zueinander angeordnet sind. Die Öffnungen 12
sind voneinander getrennt, kommen jedoch in dem mittleren Bereich aufeinander zu, wie dieses in Figur 5 gezeigt ist. Diese
Konfiguration ist völlig unterschiedlich von der herkömmlichen Anordnung. Somit ist die längliche und ebene Konfiguration
herkömmlicher Schneidbalken verändert und so modifiziert, dass ein enger Kontakt mit der Haut des zu Rasierenden
erreicht werden kann.
Die Innenseite des Kammes 11 steht in engem Kontakt mit einem Schneidbalken 13, der entsprechend der Kontur des Kammes konkav
geformt ist. Der Schneidbalken 13 ist auf einer Schneidbalkenhalterung 17 montiert und mit mehreren Schneidnuten 14
versehen. Die Schneidnuten können unterschiedlich ausgebildet sein; eine Gruppe kann z.B. quer, die andere schräg angeordnet
werden. Die schräg angeordneten Schneidnuten 14 verlaufen senkrecht zu den Öffnungen 12 des Kammes 11 in Figur 5. Daraus
resultiert eine V-förmige Schneidfläche zum Schneiden der Haare. Bei dieser Anordnung sind Kamm und Sehneidbalken jeweils
aus Metall, wobei der Kamm fest montiert ist und der Schneidbalken oszillierend angetrieben wird. Sobald der
Schneidbalken angehalten wird, wird die Schneidnut von der Öffnung abgesetzt. Während der Schneidbalken 13 in Bezug zu
dem Kamm 11 bewegt wird, wird ein eingeführtes Haar durch die
Scherbewegung zwischen öffnung 12 und der Schneidnut 14 abgeschnitten.
Die Breite der Schneidbalkenhalterung ist wesentlich grosser
als die des Antriebsarmes 18. Um eine horizontale Bewegung des Schneidbalkens 13 längs des Kammes 11 zu gewährleisten,
werden beide Enden der Schneidbalkenhalterung 17 durch eine Stahlkugel 23 abgestützt, die wiederum durch eine W-förmige
Blattfeder 22 gehalten wird. Die Blattfedern 22 sind in Haltenuten 21 in Kammhalterungen 15 fest gehalten. Jede Kammhalterung
15 ist L-förmig und reicht teilweise in die Halterung 17 des Schneidblattes hinein, die wiederum T-förmig ist. Die
Schneidblatthalterung steht mit ihren beiden Flügelenden somit in Kontakt mit den Enden des Kammes. Die Schneidblatthalterung
17 wird somit beweglich durch eine Stahlkugel 23 unterstützt, die wiederum über eine Blattfeder 22 vorgespannt
ist. Die Blattfeder wird in Haltenuten 21 der Kammhalterung 15 gehalten.
Somit kann die Schneidblatthalterung gegenüber dem Kamm hin- und herbewegt werden. Jede Seite der Kammhalterung ist mit
vier Haken versehen, die in entsprechende Befestigungslöcher
des Kammes lösbar eingreifen. Jede Seite der Schneidblatthalterung ist mit zwei Haken versehen, mit denen das Schneidblatt
abnehmbar befestigt werden kann. Auf diese Weise kann der Kamm mit der Kammhalterung und der Schneidbalken mit der
Schneidbalkenhalterung verbunden werden. Der Kamm 11 ragt an beiden Seiten mit seiner konkaven Oberseite über den Schneidbalken
13 hinaus.
Die Schneidbalkenhalterung 17 ist mit einem Antriebskopf 2 0 des Motors über einen Spalt 19 zwischen den Antriebsarmen 18
verbunden. Jeder Antriebsarm 18 ist mit zwei Vorsprüngen 24 verbunden, zwischen denen jeweils eine Ausnehmung 25 liegt;
zwischen den Ausnehmungen ist eine U-förmige Feder 26 eingefügt.
Die beiden Arme der U-förmigen Feder 26 erstrecken sich als Flügel nach aussen etwa horizontal. Diese Arme werden in
einer Verbindungsnut 27 der Schneidblatthalterung 17 aufgenommen. Wenn somit .die Feder 26 mit dem Antriebskopf 20 in
Kontakt gelangt, werden die äusseren Arme nach innen deformiert, wie dieses in gestrichelten Linien dargestellt ist.
Die Feder 2 6 wird in ihrer Bewegung durch den oberen Anschlag begrenzt, so dass eine weitere Deformation nicht möglich ist.
Auf der anderen Seite wird die Bewegung der Feder 26 durch den unteren Anschlag begrenzt, so dass die Feder 26 nicht
darüber hinaus bewegt werden kann. Durch diese Anordnung wird eine schwimmende Lagerung zwischen dem mittleren Schneidbalken
und dem Antriebskopf 20 ermöglicht. Wenn somit der mittlere Schneidbalken heruntergedrückt wird, kann er nach unten
ausweichen. Sobald die äusseren Kräfte nachlassen, nimmt der mittlere Schneidbalken wieder seine Ausgangsposition ein. Dadurch
kann ein inniger Kontakt zwischen dem mittleren Schneidbalken und der Haut des Rasierenden erreicht werden,
wenn der mittlere Schneidbalken über die Haut bewegt wird. Da ferner die Stahlkugeln 23 beweglich in einer Führungsnut 28
der Blattfedern 22 gehalten sind, kann die Schneidbalkenhalterung durch die Federkraft der Blattfedern im Gleichgewicht
gehalten werden. Sobald die Belastung auf die Schneidanordnung nicht gleichmässig ist, wird durch diese Anordnung die
Belastung gleichmässig eingestellt. Die Stahlkugel dient hierbei als Lager in einer Führungsnut. Die Stahlkugel wird
längs dieser Führungsnut bewegt. Dementsprechend wird die Feder bei ihrer Vor- und Rückwärtsbewegung nicht eingeklemmt,
wie dieses bei herkömmlichen Konstruktionen der Fall ist. Der
Kamm 11 und der Schneidbalken 13 stellen sich somit aufeinander ein, sobald eine Relativbewegung zwischen diesen eingeleitet
wird. Ausserdem wird durch die Erfindung die Reibungskraft zwischen diesen beiden Teilen reduziert.
Bei der Konstruktion gemäss der Erfindung sind die Kammhalterung
und der Kamm fest angeordnet, wohingegen der Schneidbalken und die Schneidbalkenhalterung jeweils beweglich abgestützt
sind. Um eine horizontale und oszillierende Bewegung des Schneidbalkens und der Schneidbalkenhalterung zu gewährleisten,
müssen Schneidbalken und Kamm eng ohne einen Zwischenspalt aneinander anliegen. Durch diese Anordnung werden
Haare glatt abgeschnitten. Ausserdem wird vermieden, dass Haare sozusagen herausgezogen werden.
Der Schneidbalken steht in engem Kontakt mit dem Kamm, wobei die Reibung zwischen diesen beiden Teilen reduziert ist.
Durch die Anordnung einer Stahlkugel kann die relative Bewegung zwischen Schneidbalken und Schneidbalkenhalterung verbessert
werden. Aus Figur 4 ist ersichtlich, dass ein Punktkontakt zwischen der Schneidbalkenhalterung und der Stahlkugel
eingerichtet ist. Des Weiteren ist die Stahlkugel vorgespannt und in ihrer Bewegung durch die Blattfeder begrenzt;
dadurch wird jedoch auch der Kontakt zwischen dem Kamm und dem Schneidbalken stets optimal gehalten. Auch durch die U-förmige
Feder zwischen der Schneidbalkenhalterung und dem Antriebskopf wird eine ausgeglichene Lagerung erreicht.
Demnach wird mit der Erfindung eine ausgeglichene Lagerung und Abstützung der Schneidbalkenhalterung durch eine Kugel,
eine Blattfeder und eine diese aufnehmende Nut erreicht, wodurch die Mittellinie der Schneidbalkenhalterung durch die
&iacgr;&ogr;
Kugel bestimmt wird. Auf diese Weise wird eine exakte Einstellung
zwischen Kamm und Schneidbalken erreicht. Wenn eine äussere Kraft angewendet wird, wird diese äussere Kraft unmittelbar
auf die Stahlkugel weitergeleitet. Diese äussere Kraft wirdjedoch über den Schneidbalken gleichmässig verteilt,
so dass die Mittellinie der Schneidbalkenhalterung stets senkrecht zum,obersten Punkt der Stahlkugel liegt. Die
Stahlkugel hat ihrerseits wiederum einen Punktkontakt zu der Schneidblatthalterung. Die Stahlkugel ist in der Haltenut beweglich;
wenn die äussere Kraft einen oberen Grenzwert überschreitet, so weicht die Blattfeder aus, wobei die Stahlkugel
aber in der Haltenut gehalten wird. Durch diese Anordnung weicht die Schneidblatthalterung nicht aus und ein etwa längeres
Haar kann ohne weiteres abgeschnitten werden, ohne dass es eingeklemmt oder gar gezogen wird. Dementsprechend werden
längere Haare zunächst durch den mittleren Schneidbalken und anschliessend durch die seitlichen Schneidbalken geschnitten.
Haare können somit durch eine gemeinsame Schnittbewegung des mittleren Schneidbalkens und der seitlichen Schneidbalken geschnitten
werden. Dies kann durch eine einzige Bewegung des Rasierers erfolgen, was wesentlich vorteilhafter ist als beim
Stand der Technik.
Claims (7)
1. Haltevorrichtung für einen mittleren Schneidbalken eines
Rasierers, welcher ein Gehäuse und einen Rasierkopf aufweist, wobei der Rasierkopf zwei seitliche Schneidbalkenanordnungen
und eine mittlere Schneidbalkenanordnung im mittleren Bereich des Rasierkopfes aufweist, wobei die
Schneidanordnungen in oszillierender Weise betrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass:
die mittlere Schneidbalkenanordnung einen Kamm (11) mit U-förmiger Gestalt aufweist, der abnehmbar auf einer
Kammhalterung (15) mit einer L-Form aufgesetzt ist,
jede Kammhalterung (15) mit einer Aufnahmenut (21) an der Oberseite versehen ist,
die Aufnahmenut eine W-förmige Blattfeder (22) aufnimmt,
in der eine Kugel (23) in einer Führungsnut (28) bewegbar gehalten ist, so dass die Oberseite der Kugel gegen die
Schneidbalkenhalterung (17) gedruckt wird,
die Blattfeder in der Aufnahmenut (21) der Kammhaiterung
(17) gehalten ist, so dass durch die Anordnung der durch die Blattfeder vorgespannten Kugel die Schneidbalkenhalterung
in engem Kontakt zwischen dem Schneidbalken und dem Kamm ausgeglichen gehalten ist.
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Kamm mit Öffnungen versehen ist, die versetzt und parallel zueinander ausgerichtet sind, wobei die Öffnungen
voneinander getrennt sind, dass ein Schneidbalken in innigen Kontakt mit der Innenseite des Kammes liegt und einen
U-förmigen Querschnitt aufweist, dass die Oberseite des Schneidbalkens mit einer Vielzahl von Schneidnuten versehen
sind, die versetzt gegenüber den Öffnungen des Kammes angeordnet sind, dass der Schneidbalken auf einer
Schneidbalkenhalterung mit Hilfe von Haken befestigt ist und dass die Schneidbalkenhalterung T-förmig ausgebildet
ist, wobei die Endabschnitte des T-Balken mit den Aussenrändern des Kammes in Kontakt stehen.
3. Haltevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kamm mit Haken zur lösbaren Befestigung von der
Kammhalterung versehen ist.
4. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidbalkenhalterung
mit einem Paar von Antriebsarmen ausgerüstet ist, zwischen denen ein Spalt verbleibt, wobei ein Antriebskopf
eines Motors in diesen Spalt eingreift und jeder der Antriebsarme mit zwei Vorsprüngen versehen ist, die zwischen
sich eine Ausnehmung begrenzen, in der eine U-för-
mige Feder beweglich· gelagert ist, wobei die Arme der U-förmigen
Feder sich im wesentlichen horizontal und flügelähnlich nach aussen erstrecken und in einer
Aufnahmenut der Schneidbalkenhalterung gehalten sind, so dass die Bewegung der Feder durch die Vorsprünge begrenzt
ist.
5. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Kammes und
des Schneidbalkens konkav sind.
6. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtung der Schneidnuten
senkrecht zu den Öffnungen im Kamm ist.
7. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kamm mit Haken ausgerüstet
ist, so dass er abnehmbar ist, dass der Kamm mehrere Öffnungen aufweist, die parallel, jedoch versetzt
zueinander angeordnet sind, wobei die Öffnungen untereinander isoliert sind, dass ein Schneidblatt in innigem
Kontakt mit der inneren Oberfläche des Kammes vorhanden ist und eine U-Form aufweist, wobei die Oberseite
des Schneidblattes mit einer Vielzahl von Schneidnuten ausgerüstet ist, die gegenüber den Öffnungen in dem
Kamm versetzt sind, dass das Schneidblatt auf einer Schneidhalterung mit Hilfe der Haken angeordnet ist, und
dass die Schneidhalterung eine T-Form aufweist, deren Flügelenden mit dem Seitenbereich des Kammes in Kontakt
stehen.
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