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DE29712880U1 - Ringspinnmaschine mit Vorgarnspulengatter - Google Patents

Ringspinnmaschine mit Vorgarnspulengatter

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Publication number
DE29712880U1
DE29712880U1 DE29712880U DE29712880U DE29712880U1 DE 29712880 U1 DE29712880 U1 DE 29712880U1 DE 29712880 U DE29712880 U DE 29712880U DE 29712880 U DE29712880 U DE 29712880U DE 29712880 U1 DE29712880 U1 DE 29712880U1
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DE
Germany
Prior art keywords
roving
spinning machine
ring spinning
guide element
machine according
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29712880U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
Zinser Textilmaschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zinser Textilmaschinen GmbH filed Critical Zinser Textilmaschinen GmbH
Priority to DE29712880U priority Critical patent/DE29712880U1/de
Publication of DE29712880U1 publication Critical patent/DE29712880U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/18Supports for supply packages
    • D01H1/183Overhead suspension devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Ringspinnmaschine mit Vorgarnspulengatter
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ringspinnmaschine mit Vorgarnspulengatter, in welchem Vorgarnspulen in mindestens zwei Spulenreihen angeordnet sind, wobei von den Vorgarnspulen ablaufende Vorgarnlunten der zweiten und jeder folgenden Vorgarnspulenreihe über mindestens eine Umlenkstange und eine weitere Luntenführung zu den Streckwerken der Ringspinnmaschine geführt sind.
Gemäß allgemein bekanntem Stand der Technik sind Vorgarnspulen in mehreren Reihen in einem Vorgarnspulengatter im oberen Teil der Ringspinnmaschine angeordnet. Die von den Vorgarnspulen ablaufenden Vorgarnlunten werden über Haken oder ümlenkstangen zu den jeweiligen Spinnstellen geführt.
Diese Haken oder Umlenkstangen erfüllen dabei zwei Funktionen:
1. Sie verhindern, dass das Ende der Vorgarnspule oder der Vorgarnlunte bei Vorgarnluntenbruch in das Streckwerk oder den Spindelbereich hineinfällt und dort Garnfehler oder andere Schäden verursacht.
2. Sie verhindern, dass die Vorgarnlunten andere Vorgarnspulen- oder Vorgarngatterteile berühren. Bei Vorgarngattern mit automatischem Vorgarnspulentransport sind im Allgemeinen zusätzliche Umlenkungen erforderlich, damit die Vorgarnlunten die Fahrbahnen anderer Vorgarnluntenreihen nicht kreuzen.
Wenn die Vorgarnspulen leer gelaufen sind, werden sie durch volle Vorgarnspulen ersetzt. Hierzu wird die betreffende Vorgarnlunte von einer Bedienungsperson von Hand in die entsprechenden Haken eingefädelt und um die Umlenkstangen herumge-
führt. Dieser Vorgang erfordert ein Mindestmaß an Geschicklichkeit, da die von den Vorgarnlunten übertragbaren Zugkräfte sehr gering sind und zum zügigen Beschleunigen einer Vorgarnspule aus dem Stillstand auf Abspulgeschwindigkeit nicht ausreichen.
Zur Durchführung der vorgenannten Bewegungen wird im Allgemeinen beim Vorgarneinzug mit der einen Hand die Vorgarnspule in Rotation versetzt, während mit der anderen Hand das Vorgarnende um Haken und Umlenkstangen herumgeführt wird.
Eine Zeitreduzierung und Bedienungserleichterung ergibt sich dann, wenn das Einziehen der Vorgarnlunte mit einer Hand erfolgen kann und die andere Hand zum Drehen der Vorgarnspule frei bleibt.
Zum Stand der Technik zählt, zum Erfüllen der vorgenannten ersten Funktion eine zweite Umlenkstange im unteren Vorgarngatterteil vorzusehen. Diese zweite Umlenkstange verhindert, dass die einzelnen Enden der Vorgarnspulen oder die Vorgarnluntenenden bei Vorgarnluntenbrüchen in den Spinnbereich hineinfallen. Diese Konstruktion besitzt jedoch den gravierenden Nachteil, dass nicht mehr einhändig eingefädelt werden kann.
Als Stand der Technik sind in diesem Zusammenhang Umlenkstangen, Umlenkteile bzw. Umlenkstangen pro zwei Vorgarnreihen bzw. Spinnstellen (EP 0 041 484 Bl, JP-OS Hei 3-193925, JP-OS Hei-6-247628) bekannt.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Konstruktion der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass auf einfache Weise trotz raschen Einziehens einer Vorgarnlunte die beiden vorgenannten Forderungen erfüllt werden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Umlenkstange ein seitlich offenes Führungselement zum Einführen mindestens einer Vorgarnlunte zugeordnet ist. Durch dieses seitlich offene Führungselement ist ein rasches und problemloses Einziehen der betreffenden Vorgarnlunte gewährleistet, wobei diese jedoch dann nach dem Einziehen so geführt ist, dass sie nicht in das Streckwerk oder den Spindelbereich hineinfallen und/oder andere Vorgarnlunten in ihrem Lauf beeinträchtigen kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann bei einseitiger Ausführung des Führungselements dieses in Draufsicht L-förmig ausgebildet sein. Bei doppelseitiger Ausführung besteht die Möglichkeit, dass das Führungselement in Draufsicht T-förmig ausgebildet ist.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung kann das Führungselement einen mit der Umlenkstange verbundenen Haltesteg aufweisen, an welchem ein im Winkel dazu angeordneter Führungssteg anschließt. Zur leichten Montage kann der Haltesteg über mindestens eine Klemmverbindung mit der Umlenkstange verbunden sein.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Führungssteg im Anschlussbereich zum Haltesteg etwa im rechten Winkel verlaufen, wobei die Möglichkeit besteht, dass der Führungssteg angrenzend an den Anschlussbereich konisch zulaufend oder gewölbt ausgebildet ist, um einen einwandfreien Vorgarnluntenlauf und ein einfaches Einführen desselben zu gewährleisten.
Das Führungselement kann sich vorteilhafterweise im unmittelbaren Zugriffsbereich der Umlenkstange befinden, z. B. unterhalb und/oder vor der Umlenkstange.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch das Vorgarnspulengatter ;
Fig. la eine vergrößerte Ansicht im Bereich X nach Fig. 1;
Fig. 2 eine Seitenansicht auf das Vorgarnspulengatter mit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 3 das Führungselement in doppelseitiger Ausführung; Fig. 4 das Führungselement in einseitiger Ausführung.
In Fig. 1 ist ein Teil einer Ringspinnmaschine 1 dargestellt, mit einem Vorgarnspulengatter 2, in welchem Vorgarnspulen 3 in drei Vorgarnspulenreihen I, II, III angeordnet sind. Von den Vorgarnspulen 3 ablaufende Vorgarnlunten der Vorgarnspulen der Vorgarnspulenreihen I, II, III laufen jeweils über Luntenführungen 6 zu Streckwerken 10 der Ringspinnmaschine 1.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind hierbei für die Spulenreihen II und III weitere Umlenkelemente in Form einer Umlenkstange 5 und eines Führungselements 15 vorgesehen.
Aus Fig. 2 und 3 geht hervor, dass das betreffende Führungselement 15 zum Einführen mindestens einer Vorgarnlunte 4 seit-0 lieh offen ist. Es handelt sich hier um eine doppelseitige Ausführung des Führungselements 15, welches in Vorderansicht T-förmig ausgebildet.
Fig. la lässt erkennen, dass durch die offene Form des Führungselements 15 die Vorgarnlunten 4 jeweils seitlich einhän-
dig eingelegt werden können. Die Vorgarnlunten 4 erfahren damit eine gute Führung zwischen der Umlenkstange 5 und dem doppelseitigen Führungselement 15 und behindern nicht andere Vorgarnlunten in ihrem Ablauf. Wie erkennbar, befindet sich das Führungselement 15 im unmittelbaren Zugriffsbereich der Umlenkstange 5, z. B. unterhalb davon.
Während Fig. 2 und 3 jeweils eine doppelseitige Ausführung des Führungselements 15 darstellen, besteht nach Fig. 4 auch die Möglichkeit, dass das Führungselement 15' einseitig ausgebildet ist; es weist damit eine in Vorderansicht L-förmige Gestaltung auf und ist z. B. wiederum unterhalb der Umlenkstange 5 angeordnet, also in deren unmittelbarem Zugriffsbereich.
Beiden Ausführungsformen des Führungselements 15 bzw. 15' ist gemeinsam, dass nach Fig. 3 bzw. 4 ein mit der Umlenkstange 5 verbundener Haltesteg 16 vorgesehen ist, an welchen sich ein im Winkel dazu angeordneter Führungssteg 17 bzw. 17' anschließt. Der Haltesteg 16 ist über mindestens eine Klemm-Verbindung 18 mit der Umlenkstange 5 verbunden, welche nach Fig. 1 über eine Haltestange 20 ortsfest an der Ringspinnmaschine 1 bzw. an dem Vorgarnspulengatter 2 angeordnet ist. Diese Verbindung 18 kann z. B. als Klemmschraubenverbindung ausgebildet sein.
Der Führungssteg 17 bzw. 17' verläuft im Anschlussbereich A zum Haltesteg 16 etwa im rechten Winkel.
Um ein problemloses Einlegen der betreffenden Vorgarnlunte zwischen dem Führungselement 15 bzw. 15' und der Umlenkstange zu gewährleisten, ist der Führungssteg 17 bzw. 17' angrenzend an den Anschlussbereich A konisch zulaufend oder gewölbt ausgebildet (Fig. 3, 4).
Durch den Einsatz eines derartigen Führungssteges 17 bzw. 17' in einseitiger oder doppelseitiger Ausführung und dessen spezielle Gestaltung wird auf einfache Weise ein rasches Einlegen der betreffenden Vorgarnlunte gewährleistet und es werden die vorgenannten Funktionen einwandfrei erfüllt.

Claims (10)

Ringspinnmaschine mit Vorgarnspulengatter Schutzansprüche
1. Ringspinnmaschine (1) mit Vorgarnspulengatter (2), in welchem Vorgarnspulen (3) in mindestens zwei Spulenreihen (I, II, III) angeordnet sind, wobei von den Vorgarnspulen (3) ablaufende Vorgarnlunten (4) der zweiten und jeder folgenden Vorgarnspulenreihe (II, III) über mindestens eine Umlenkstange (5) und eine weitere Luntenführung (6) zu den Streckwerken (10) der Ringspinnmaschine (1) geführt sind, dadurch gekennzeichnet,
dass der Umlenkstange (5) ein seitlich offenes Führungselement (15; 15') zum Einführen mindestens einer Vorgarnlunte (4) zugeordnet ist.
2. Ringspinnmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei einseitiger Ausführung des Führungselements (15') dieses in Vorderansicht L-förmig ausgebildet ist.
3. Ringspinnmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei doppelseitiger Ausführung des Führungselements (15) dieses in Vorderansicht T-förmig ausgebildet ist.
4. Ringspinnmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass das Führungselement (15; 15') einen mit der Umlenkstange (5) verbundenen Haltesteg (16) aufweist, an welchen ein im Winkel dazu angeordneter Führungssteg (17; 17') anschließt.
5. Ringspinnmaschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Haltesteg (16) über mindestens eine Klemmverbindung (18) mit der Umlenkstange (5) verbunden ist. 5
6. Ringspinnmaschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Führungssteg (17; 17') im Anschlussbereich (A) zum Haltesteg (16) etwa rechtwinklig verläuft.
7. Ringspinnmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Führungssteg (17, 17') angrenzend an den Anschlussbereich (A) konisch zulaufend oder gewölbt ausgebildet ist.
8. Ringspinnmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass sich das Führungselement (15; 15') im unmittelbaren Zugriffsbereich der Umlenkstange (5) befindet.
9. Ringspinnmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Führungselement (15; 15') unterhalb der Umlenkstange (5) befindet.
10. Ringspinnmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Führungselement (15; 15') vor der Umlenkstange (5) befindet.
DE29712880U 1997-07-21 1997-07-21 Ringspinnmaschine mit Vorgarnspulengatter Expired - Lifetime DE29712880U1 (de)

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