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DE29711516U1 - Freitragende Treppe - Google Patents

Freitragende Treppe

Info

Publication number
DE29711516U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stringer
staircase
steps
recess
staircase according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29711516U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PALTIAN WERNER
Original Assignee
PALTIAN WERNER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PALTIAN WERNER filed Critical PALTIAN WERNER
Priority to DE29711516U priority Critical patent/DE29711516U1/de
Publication of DE29711516U1 publication Critical patent/DE29711516U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/02Stairways; Layouts thereof
    • E04F11/104Treads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Cookers (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

Anmelder: Kassel, den 01. Juli 1997 hz/st
Werner PALTIAN Anwaltsakte 17201
Am Fuldaer Kreuz 4
D-97786 Motten
Vertreter:
Patentanwälte
Walther · Walther & Hinz
Heimradstr. 2
D-34130 Kassel
Freitragende Treppe
Die vorliegende Erfindung betrifft eine freitragende Treppe aus Holz, Metall, Stein oder Kunststoff mit mehreren in einer Wange gehaltenen Stufen, deren Freiwangenseiten auf der darunterliegenden Stufe abgestützt ist.
Derartige Treppen werden vornehmlich in Maissonette-Wohnungen oder Einfamilien-Häusem eingesetzt, wobei die Wange wahlweise in der Wand verschraubt sein kann oder als freitragendes Element die beiden Etagen verbindet. Bei den bisher bekannten freitragenden Treppen sind die Stufen wangenseitig mit einem oder mehreren Verbindungsstiften verschieblich in der Wange gehalten, so daß die Stufen etwaige Längenausdehnungen bei Belastung ohne Knarren oder Verspannen aufnehmen können. Diese Stufen sind dann freiwangenseitig mit dem jeweils benachbarten Stufen verschraubt, wobei in Verlängerung der Schrauben Stäbe angebracht sind, die den Handlauf tragen.
Bei derartigen Konstruktionen sind die Handläufe fest mit den Stäben und den jeweiligen Stufen verbunden, so daß ein Teil der Last vom Handlauf getragen wird. Damit der Handlauf die hier auftretenden Kräfte aufnehmen kann, muß dieser entsprechend groß dimensioniert sein, wodurch die Treppe als Ganzes sehr unästhetisch aussieht.
Davon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine freitragende Treppe zu schaffen, bei der der Handlauf keine tragende Funktion übernimmt.
Als technische Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die freitragende Treppe der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß die Stufen wangenseitig in entsprechenden Aussparungen in der Wange ruhen und daß die Stufen über Befestigungsmittel fest mit der Wange verspannt sind, wobei das Befestigungsmittel die jeweilige Stufe unter Spannung hält.
Eine nach dieser technischen Lehre ausgebildete Treppe hat den Vorteil, daß die Stufe auf der Wange aufliegt, so daß ein Großteil der auftretenden Kraft hierdurch abgestützt ist. Darüber hinaus wird durch das Verspannen der Stufe mit der Wange erreicht, daß diese fest und spielfrei in der Wange gehalten wird und mit der Wange quasi eine Einheit bildet. Hierdurch wird eine verbesserte Krafteinleitung in die Wange und somit in den Boden erreicht, so daß auf der Freiwangenseite der Stufe nur noch eine vergleichsweise geringe Kraft abgestützt werden muß.
Letzteres geschieht durch die freiwangenseitige Abstützung der Stufe auf der jeweils darunterliegenden Stufe. Hierdurch wird erreicht, daß die Treppe gänzlich ohne Handlauf statisch stabil ist, so daß der Handlauf lediglich sein Eigengewicht tragen muß. Folglich ist es möglich, den Handlauf sehr viel freier zu gestalten und zu dimensionieren, insbesondere sehr viel kleiner und zierlicher auszulegen.
Um eine optimale Abstützung der Stufe in der Wage zu erreichen, erstreckt sich die Aussparung über die gesamte Breite der Stufe.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Stufe mittels einer Bolzenschraube und einer entsprechenden Mutter in der Wange verschraubt, wobei die Bolzenschraube in einer entsprechenden Bohrung der Stufe geführt ist und in eine in der Unterseite der Stufe vorgesehene Ausnehmung hineinreicht, in der dann die Mutter aufgeschraubt wird. Hierdurch wird eine einfache und kostengünstige Montage der Treppe erreicht, während gleichzeitig eine Verspannung der Stufe mit der Wange möglich ist.
Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen Treppe ergeben sich aus der Beschreibung und aus der beigefügten Zeichnung. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter ausgeführten Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln oder in beliebigen Kombinationen miteinander verwendet werden. Die erwähnten Ausführungsformen sind nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften Charakter. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Treppe dargestellt, anhand dessen die Erfindung näher erläutert wird. Es zeigen:
Figur 1 eine Frontansicht einer erfindungsgemäßen Treppe in geschnittener Darstellung;
Figur 2 eine Seitenansicht der Treppe gemäß Figur 1; geschnitten entlang Linie H-Il.
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte erfindungsgemäße Treppe umfaßt eine über die gesamte Treppenlänge durchgehende Wange 1 und mehrere Stufen 2. Freiwangenseitig sind die Stufen 2 über Distanzhülsen 3 und über in den Distanzhülsen 3 verlaufenden Gewindestangen derart
miteinander verschraubt, daß sich eine Stufe 2 auf der jeweils darunterliegenden Stufe abstützt.
Wagenseitig sind die Stufen 2 in entsprechende, in die Wange eingelassene Aussparungen 5 eingesetzt und mittels eines Schraubenbolzens 6 mit der Wange 1 verschraubt. Dieser Schraubenbolzen 6 ist in einer entsprechenden Bohrung der Stufe 2 geführt und reicht bis in eine Ausnehmung 7 auf der Unterseite der Stufe 2. Im Bereich dieser Ausnehmung 7 wird dann eine Mutter 8 auf den Schraubenbolzen aufgesetzt und fest angezogen. Hierdurch wird die Stufe 2 derart mit der Wange 1 verspannt, daß die auftretenden Kräfte spielfrei und zuverlässig in die Wange 1 eingeleitet werden.
Die Stufen sind aus einem 21-schichtigen Multiplexhoiz beliebiger Art gefertigt, während die Wange auch aus anderen Materialien hergestellt sein kann.
Durch diese Konstruktion ist es möglich, die Treppe ohne Geländer dennoch statisch tragend aufzubauen, so daß die Ausbildung des Handlaufs bzw. des gesamten Geländers keinen statischen Vorschriften unterliegt.

Claims (5)

Ansprüche:
1. Freitragende Treppe mit mehreren in einer Wange gehaltenen Stufen aus mindestens 21-schichtigen Multiplexplatten, deren Freiwangenseite auf der jeweils darunterliegenden Stufe abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufen (2) wangenseitg in entsprechenden Aussparungen (5) in der Wange (1) ruhen und daß die Stufen (2) über Befestigungsmittel fest mit der Wange (1) verspannt sind, wobei das Befestigungsmittel die jeweilige Stufe (2) unter Spannung hält.
2. Treppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Aussparung (5) über die gesamte Breite der Stufe (2) erstreckt.
3. Treppe nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Befestigungsmittel aus einer Bolzenschraube (6) und einer entsprechenden Mutter (8) zusammensetzt.
4. Treppe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzenschraube (6) in einer entsprechenden Bohrung in der Stufe (2) geführt ist und so dimensioniert ist, daß sie in eine auf der Unterseite der Stufe (2) vorgesehene Ausnehmung (7) hineinreicht.
5. Treppe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (8) in der Ausnehmung (7) auf der Unterseite der Stufe (2) auf die Bolzenschraube (6) aufgeschraubt ist.
DE29711516U 1997-07-02 1997-07-02 Freitragende Treppe Expired - Lifetime DE29711516U1 (de)

Priority Applications (1)

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DE29711516U DE29711516U1 (de) 1997-07-02 1997-07-02 Freitragende Treppe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29711516U1 true DE29711516U1 (de) 1997-09-18

Family

ID=8042449

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29711516U Expired - Lifetime DE29711516U1 (de) 1997-07-02 1997-07-02 Freitragende Treppe

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DE (1) DE29711516U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2172601A2 (de) 2008-10-02 2010-04-07 Willi Kirner Frei schwebende Treppe
EP2096227A3 (de) * 2008-02-26 2012-05-23 Zeitform-Design GmbH Selbsttragende Holztreppe
IT201600103437A1 (it) * 2016-10-14 2018-04-14 Bear Stadiums S R L Gradone modulare in legno lamellare adatto alla costruzione di tribune e spalti.

Cited By (4)

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EP2172601A2 (de) 2008-10-02 2010-04-07 Willi Kirner Frei schwebende Treppe
EP2172601A3 (de) * 2008-10-02 2011-08-24 Willi Kirner Frei schwebende Treppe
IT201600103437A1 (it) * 2016-10-14 2018-04-14 Bear Stadiums S R L Gradone modulare in legno lamellare adatto alla costruzione di tribune e spalti.

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