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DE29710341U1 - Tragevorrichtung für Werkzeuge - Google Patents

Tragevorrichtung für Werkzeuge

Info

Publication number
DE29710341U1
DE29710341U1 DE29710341U DE29710341U DE29710341U1 DE 29710341 U1 DE29710341 U1 DE 29710341U1 DE 29710341 U DE29710341 U DE 29710341U DE 29710341 U DE29710341 U DE 29710341U DE 29710341 U1 DE29710341 U1 DE 29710341U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrying device
frame
tools
handles
drawer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29710341U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kb Knecht Betriebseinrich GmbH
Original Assignee
Kb Knecht Betriebseinrich GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kb Knecht Betriebseinrich GmbH filed Critical Kb Knecht Betriebseinrich GmbH
Priority to DE29710341U priority Critical patent/DE29710341U1/de
Publication of DE29710341U1 publication Critical patent/DE29710341U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H3/00Storage means or arrangements for workshops facilitating access to, or handling of, work tools or instruments
    • B25H3/003Holders for drill bits or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H3/00Storage means or arrangements for workshops facilitating access to, or handling of, work tools or instruments
    • B25H3/06Trays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)

Description

Anmelder:
KB Knecht GmbH
Lachenhauweg 12
72766 Reutlingen-Mittelstadt
2231 005 12.06.1997
sch / jmr
Titel: Tragevorrichtung für Werkzeuge
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Tragevorrichtung für Werkzeuge, insbesondere für Fräsköpfe &ogr;.dgl., mit einem Aufnahmeteil, in dem Ausnehmungen zur Aufnahme der Werkzeuge enthalten sind.
Derartige Tragevorrichtungen für Werkzeuge sind allgemein bekannt und im Handel erhältlich. So gibt es bspw. Industrieschränke, die zur Unterbringung bspw. von Fräsköpfen oder sonstigen Werkzeugen vorgesehen sind. Zu diesem Zweck enthalten die Schränke längliche Aufnahmeteile, die mit Hilfe von Halterungen zwischen den Seitenwänden des Schranke eingehängt sind. In den Aufnahmeteilen sind Ausnehmungen, insbesondere runde Öffnungen enthalten, in die die Fräsköpfe eingesteckt werden können. Die Aufnahmeteile zusammen mit den Fräsköpfen sind dann in dem Schrank übereinander gestapelt. Soll
einer der Fräsköpfe an einer Maschine zum Einsatz kommen, so ist es möglich, dass das Aufnahmeteil mit dem gewünschten Fräskopf von einem Benutzer aus der Halterung herausgehoben und zu der Maschine getragen wird. Dabei ist der Benutzer zum Tragen des Aufnahmeteils dazu gezwungen, das Aufnahmeteil unmittelbar in die Hand zu nehmen. Dies birgt die Gefahr in sich, dass sich der Benutzer an den in das Aufnahmeteil eingesteckten Fräsköpfen verletzt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Tragevorrichtung zu schaffen, die einen sicheren Gebrauch bei gleichzeitig möglichst flexiblen Anwendungsmöglichkeiten gewährleistet.
Diese Aufgabe wird bei einer Tragevorrichtung der eingangs genannten Art durch die Erfindung dadurch gelöst, dass ein Rahmen vorgesehen ist, in den das Aufnahmeteil einsetzbar ist, und dass der Rahmen mit zwei Haltegriffen versehen ist.
Durch die Haltegriffe ist es nicht mehr erforderlich, dass der Benutzer das Aufnahmeteil unmittelbar in die Hand nimmt. Stattdessen kann er den Rahmen mit dem eingesetzten Aufnahmeteil an den Haltegriffen in die Hand nehmen. Dies bringt den wesentlichen Vorteil mit sich, dass die Verletzungsgefahr für den Benutzer wesentlich geringer ist.
Desweiteren wird durch die Möglichkeit, das Aufnahmeteil in den Rahmen einzusetzen, erreicht, dass die Aufnahmeteile unterschiedlich ausgestaltet werden können, aber trotzdem alle in denselben Rahmen einsetzbar sind. Die Aufnahmeteile können
daher an die jeweiligen Werkzeuge optimal angepasst werden, ohne dass der Rahmen geändert werden muss. Dies hat den wesentlichen Vorteil, dass die Tragevorrichtung flexibel an verschiedene Werkzeuge angepasst und dadurch universell eingesetzt werden kann.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besitzt der Rahmen eine längliche rechteckige Form, wobei die beiden Haltegriffe an den beiden einander gegenüberliegenden Schmalseiten des Rahmens angeordnet sind. Vorzugsweise besitzt der Rahmen eine Länge von etwa 612 mm. Auf diese Weise wird die Tragevorrichtung an bestehende standardisierte Abmessungen angepasst. Die Einsatzmöglichkeiten der Tragevorrichtung werden dadurch wesentlich umfangreicher.
Bei vorteilhaften Weiterbildungen der Erfindung sind mehrere Aufnahmeteile vorzugsweise in Längsrichtung in den Rahmen einsetzbar bzw. sind verschiedene Aufnahmeteile für verschiedene Werkzeuge vorgesehen. Dadurch wird erreicht, dass unterschiedliche Werkzeuge mit Hilfe der verschiedenen Aufnahmeteile in ein und derselben Tragevorrichtung von einem Benutzer transportiert werden können.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist jeder der Haltegriffe mit einem den Werkzeugen zugewandten Handschutz versehen. Auf diese Weise wird die Verletzungsgefahr für den Benutzer beim Transport der Werkzeuge praktisch auf Null reduziert. Der Handschutz gewährleistet, dass der Benutzer mit seinen Händen nicht mit den Werkzeugen in Berührung kommen kann.
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Besonders.zweckmäßig ist es, den Haltegriff und den Handschutz als einstückiges Bauteil auszugestalten.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung entspricht die Höhe der Haltegriffe etwa der Höhe der aufzunehmenden Werkzeuge. Dadurch wird vermieden, dass die Haltegriffe von den aufzunehmenden Werkzeugen überragt werden. Dies hat den Vorteil, dass die Tragevorrichtungen gestapelt werden können. Desweiteren wird auf diese Weise auch die Verletzungsgefahr für den Benutzer weiter reduziert.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind zwei Halterungen vorgesehen, die in gleicher Höhe einander gegenüberstehend in ein Tischgestell oder einen Schrank oder einen Wagen oder eine Schublade &ogr;.dgl. einbaubar sind, und auf die der Rahmen aufsetzbar ist. Die Halterungen dienen somit der Unterbringung der Tragevorrichtung bspw. in einem Tischgestell o.dgl. Die Halterungen sind vorzugsweise L-förmig ausgestaltet und werden an zwei gegenüberliegenden Wänden des Tischgestells angebracht, so dass die Tragevorrichtung mit ihrem Rahmen auf die Halterungen aufgesetzt werden kann. Die Tragevorrichtung ist damit innerhalb des Tischgestells untergebracht. Mit Hilfe der Halterungen wird somit auf besonders einfache und vorteilhafte Weise erreicht, dass die Tragevorrichtung in einem Tischgestell oder einem Schrank oder einem Wagen oder einer Schublade &ogr;.dgl. untergebracht werden kann.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Halterungen als Schienen ausgestaltet, auf denen mehrere Rahmen
nebeneinander aufsetzbar sind. Dies hat den Vorteil, dass zur Unterbringung von mehreren Tragevorrichtungen auf derselben Höhe bspw. eines Tischgestells &ogr;.dgl. nicht entsprechend viele Halterungen an dem Tischgestell befestigt werden müssen, sondern dass stattdessen nur zwei Schienen an gegenüberliegenden Wänden des Tischgestells angebracht werden müssen, auf denen dann mehrere Tragevorrichtungen nebeneinander abgestellt werden können.
Bei einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die beiden Halterungen und zwei gegenüberliegende Seiten des Rahmens mit einander zugeordneten Fixierelementen versehen. Dadurch wird erreicht, dass eine auf den Halterungen abgestellte Tragevorrichtung nicht hin- und herrutschen kann, sondern fixiert ist. Insbesondere bei der Verwendung von Schienen, auf denen mehrere Tragevorrichtung aufsetzbar sind, bringen die Fixierelemente den wesentlichen Vorteil mit sich, dass die verschiedenen Tragevorrichtungen auf den Schienen nicht entlang rutschen können, sondern in einer vorgebbaren Position fixiert sind.
Bei einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die beiden Halterungen und zwei gegenüberliegende Seiten des Rahmens mit einander zugeordneten Verriegelungselementen versehen. Mit Hilfe der Verriegelungselemente wird erreicht, dass die Tragevorrichtung auch bei Bewegungen bspw. des Wagens, insbesondere bei Kippbewegungen nicht von den Halterungen herunterfällt, sondern aufgrund der Verriegelungselemente mit diesen verbunden bleibt. Dies ist insbesondere bei
Industrieanwendungen von Bedeutung.
Dabei hat es sich als besonders zweckmäßig herausgestellt, wenn als Verriegelungselement an dem Rahmen mindestens ein Stift vorgesehen ist, der von einer Feder belastet ist, die den Stift in eine verriegelte Stellung drückt. Dies stellt eine einfache und deshalb kostengünstige Möglichkeit dar, die Verriegelungselemente auszuführen.
Desweiteren ist es besonders zweckmäßig, wenn die Verriegelungselemente an den mit den Haltegriffen versehenen Seiten des Rahmens vorgesehen sind, wobei jedes der Verriegelungselemente mit Hilfe des Haltegriffes aus der verriegelten Stellung lösbar ist. Diese Ausgestaltung bringt den wesentlichen Vorteil mit sich, dass der Benutzer die bspw. in einem Tischgestell befindliche Tragevorrichtung an den Haltegriffen in die Hand nehmen kann, dass er dann mit Hilfe der Haltegriffe die Verriegelungselemente lösen kann, um dadurch die Tragevorrichtung aus dem Tischgestell herausnehmen und bspw. zu einer Maschine transportieren zu können. Der Benutzer hat also während des gesamten Vorgangs des Entriegeins und Herausnehmens der Tragevorrichtung aus dem Tischgestell und des Transportierens der Tragevorrichtung zu der Maschine die Haltegriffe in der Hand. Dies gewährleistet eine sichere Handhabung der Tragevorrichtung sowie einen optimalen Schutz des Benutzers vor Verletzungen.
Besonders zweckmäßig ist es bei der vorgenannten Ausgestaltung, wenn zum Lösen eines der Verriegelungselemente der dem
Haltegriff zugeordnete Handschutz betätigbar ist. Der Handschutz hat damit eine doppelte Funktion. Einerseits wird der Benutzer durch ihn vor Verletzungen geschützt. Andererseits kann der Benutzer bspw. durch ein leichtes Andrücken an den Handschutz die Verriegelungselemente lösen. Dieses Andrücken kann bspw. dadurch erreicht werden, dass der Benutzer die Tragevorrichtung an den Handgriffen festhält und bspw. mit einem oder zwei Fingern den dem Haltegriff zugeordneten Handschutz betätigt. Der Bedienungskomfort und die Sicherheit für den Benutzer wird auf diese Weise weiter verbessert.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass ein Tischgestell oder ein Schrank oder ein Wagen oder eine Schublade &ogr;.dgl. zur Verfügung gestellt wird, in das bzw. in den bzw. in die die erfindungsgemäße Tragevorrichtung einsetzbar ist. Die Erfindung stellt somit im weitesten Sinn ein System zur Verfügung, das aus der erfindungsgemäßen Tragevorrichtung sowie einem daran angepassten Tischgestell oder Schrank oder Wagen oder Schublade o.dgl. besteht. Die Tragevorrichtung kann dabei in dem genannten Tischgestell oder Schrank oder Wagen oder Schublade o.dgl. abgestellt und wieder herausgenommen werden.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn Lochplatten zur Befestigung der Halterungen in dem Tischgestell oder Schrank oder Wagen oder Schublade o.dgl. vorgesehen sind. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Halterungen in verschiedenen Höhe in bspw. dem Tischgestell o.dgl. befestigt und damit die Tragevorrichtung ebenfalls auf verschiedenen Höhen abgestellt werden kann.
Desweiteren hat sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Halterungen in einem Winkel von 0 Grad oder 3 0 Grad oder 45 Grad oder 60 Grad zur Horizontalen in dem Tischgestell oder Schrank oder Wagen oder Schublade o.dgl. angeordnet sind. Dies hat zur Folge, dass auch die Tragevorrichtung in den genannten Winkeln zur Horizontalen auf den Halterungen abgestellt werden kann.
Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Dabei bilden alle beschriebenen oder dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung sowie unabhängig von ihrer Formulierung bzw. Darstellung in der Beschreibung bzw. in der Zeichnung.
Figur 1 zeigt eine schematische Perspektivdarstellung
eines Wagens mit freien Halterungen zum Aufsetzen einer Tragevorrichtung,
Figur 2 zeigt eine schematische Perspektivdarstellung
des Wagens der Figur 1, wobei in die Halterungen eine Tragevorrichtung eingesetzt wird,
Figur 3 zeigt eine schematische Perspektivdarstellung
eines Tischgestells, in das mehrere Tragevorrichtungen eingesetzt sind, wobei in den
• ·
Tragevorrichtungen jeweils mehrere Aufnahmeteile enthalten sind, und
Figur 4 zeigt eine schematische Perspektivdarstellung
einer Schublade mit Schienen, auf denen Tragevorrichtung abgesetzt sind.
In den Figuren 1 und 2 sind mehrere Tragevorrichtungen 1 dargestellt, die zur Aufnahme von Werkzeugen, insbesondere von Fräsköpfen &ogr;.dgl. geeignet sind.
Jede der Tragevorrichtungen 1 weist einen Rahmen 2 auf, der etwa rechteckförmig ausgestaltet ist, und dessen Länge etwa viermal so groß ist wie dessen Breite. In die freie Öffnung des Rahmens 2 sind in Längsrichtung zwei Aufnahmeteile 3 nebeneinander eingesetzt. Die Aufnahmeteile 3 liegen mit ihren Längsseiten auf den Längsseiten des Rahmens 2 auf. In den Aufnahmeteilen 3 sind Ausnehmungen 4, insbesondere runde Öffnungen enthalten, in die die Fräsköpfe oder sonstige Werkzeuge eingesteckt werden können. Wie insbesondere aus der Figur 3 zu entnehmen ist, sind die Aufnahmeteile 3 lose in den Rahmen 2 eingesetzt und können einzeln herausgenommen und ausgetauscht werden. Wie bspw. der Figur 1 zu entnehmen ist, können die Ausnehmungen 4 in den Aufnahmeteilen 3 verschieden groß und damit an unterschiedliche Werkzeuge angepasst sein.
Entsprechend den Figuren 1 und 2 ist an den Schmalseiten des Rahmens 2 jeweils ein Haltegriff 5 befestigt. Der Haltegriff 5
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steht quer von dem Rahmen 2 ab und ist etwa so breit wie der Rahmen an dessen Schmalseite. Die Höhe des Haltegriffs 5 entspricht etwa der Höhe der in der Tragevorrichtung 1 untergebrachten Werkzeuge. Der Haltegriff 5 ist etwa U-förmig ausgestaltet, wobei die freien Enden des U mit dem Rahmen 2 verbunden sind, und wobei die Basis des U von einem Benutzer in die Hand genommen werden kann. Die Basis des U hat eine "Dicke" von etwa 6 0 mm.
Auf der Innenseite des Haltegriffs 5, also auf der den Aufnahmeteilen 3 zugewandten Seite des Haltegriffs 5, ist dieser mit einem Handschutz 6 versehen. Der Handschutz 6 bedeckt etwa die gesamte freie Fläche des U-förmigen Haltegriffs 5. Damit kann der Benutzer, wenn er die Tragevorrichtung 1 an der Basis des U-förmigen Haltegriffs 5 festhält, nicht mit den in die Aufnahmeteile 3 eingesteckten Werkzeugen in Berührung kommen.
Die Bauteile der Tragevorrichtung 1, also der Rahmen 2, die Aufnahmeteile 3, der Haltegriff 5 und der Handschutz 6 sind aus Blech gebogen und lackiert. Die Kanten der Ausnehmungen 4 in den Aufnahmeteilen 3 können bspw. mit Gummiringen o.dgl. versehen sein, um die eingesteckten Werkzeuge vor Beschädigungen zu schützen.
Wie insbesondere der Figur 1 zu entnehmen ist, ist eine Halterung 7 vorgesehen, mit deren Hilfe die Tragevorrichtung in einen Wagen oder ein Tischgestell oder einen Schrank oder eine Schublade eingesetzt und verriegelt werden kann. Die Halterung 7 ist L-förmig ausgestaltet und aus Blech gebogen. Ein
Schenkel des L steht nach innen in Richtung der Tragevorrichtungen 1 etwa quer ab.
In den Figuren 1 und 2 ist ein Wagen 8 dargestellt, der zwei einander gegenüberstehende parallele Seitenwände 9 aufweist, deren Abstand etwa der Länge der Tragevorrichtung 1 entspricht. An jeder der beiden Seitenwände 9 ist die Halterung 7 bspw. mit Hilfe von Schrauben befestigt. Die beiden Halterungen 7 sind dabei auf gleicher Höhe einander gegenüberstehend angeordnet.
Aufgrund der L-Form der Halterungen 7 ist die Tragevorrichtung mit ihrem Rahmen 2 auf diese Halterungen 7 aufsetzbar. Dies bedeutet, dass die Tragevorrichtung 1 auf die beiden Halterungen 7 abgestellt und damit innerhalb des Wagens 8 untergebracht werden kann.
Wie insbesondere in der Figur 2 zu erkennen ist, weist die Tragevorrichtung 1 auf ihren mit den Haltegriffen 5 versehenen Schmalseiten zwei Stifte 10 auf, die in Längsrichtung von dem Rahmen 2 der Tragevorrichtung 1 abstehen. Den beiden Stiften sind entsprechende Ausnehmungen bzw. Öffnungen in den Halterungen 7 zugeordnet. Desweiteren sind die Stifte 10 in nicht näher dargestellter Weise mit Federn belastet.
Die Stifte 10 und die Halterungen 7 sind derart aufeinander abgestimmt, dass bei einem Aufsetzen der Tragevorrichtung 1 auf die Halterungen 7 die Stifte 10 in die Öffnungen bzw. Ausnehmungen der Halterungen 7 einrasten. Die Federn drücken dabei die Stifte 10 in eine verriegelte Stellung. Dadurch ist
die Tragevorrichtung 1 fest mit den Halterungen 7 und damit mit dem Wagen 8 verbunden.
Die Stifte 10 sind mit dem Haltegriff 5, und dort insbesondere mit dem Handschutz 6 derart gekoppelt, dass sie durch eine Betätigung des Handschutzes 6 zurückgezogen werden können. Dies bedeutet, dass die Verriegelung der Tragevorrichtung 1 mit den Halterungen 7 dadurch gelöst werden kann, dass ein Benutzer insbesondere gegen den Handschutz 6 drückt. Die Tragevorrichtung 1 kann dann von den Halterungen 7 abgehoben und aus dem Wagen 8 herausgenommen werden.
In der Figur 3 ist ein Tischgestell 11 dargestellt, das mit zwei einander gegenüberstehenden parallelen Seitenwänden 12 versehen ist. Zwischen diesen Seitenwänden 12 ist, wie bereits im Zusammenhang mit dem Wagen 8 der Figuren 1 und 2 erläutert, eine oder mehrere der Tragevorrichtungen 1 abgesetzt. Die Tragevorrichtungen 1 können dabei mit verschiedenen Aufnahmeteilen 3 versehen sein, so dass unterschiedliche Werkzeuge in den einzelnen Aufnähmeteilen und damit auch in den einzelnen Tragevorrichtungen 1 aufgenommen werden können. Die Tragevorrichtungen 1 sind, wie im Zusammenhang mit dem Wagen 8 der Figuren 1 und 2 bereits erläutert, lösbar mit dem Tischgestell 11 verbunden. Sie können also von einem Benutzer aus dem Tischgestell 11 herausgenommen und fortgetragen werden. In der Figur 3 ist auch nochmals erkennbar, dass die Haltegriffe 5 in Abhängigkeit von den in der Tragevorrichtung 1 untergebrachten Werkzeugen unterschiedliche Höhen aufweisen können.
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Die Seitenwände 9 bzw. 12 des Wagens 8 bzw. des Tischgestells 11 sind mit Lochplatten 13 versehen. In diese Lochplatten 13 können die Halterungen 7 eingeschraubt werden. Dabei ist es möglich, die Halterungen 7 in unterschiedlichen Winkeln anzuordnen. Die Löcher der Lochplatten 13 sind inbesondere derart ausgestaltet, dass die Halterungen 7 in einem Winkel insbesondere von 0 Grad oder 45 Grad zur Horizontalen angeordnet werden können. Es versteht sich, dass zwei einander zugeordnete Halterungen 7, die an gegenüberliegenden Seitenwänden 9 bzw. 12 befestigt sind, immer denselben Winkel zur Horizontalen aufweisen. Durch den wählbaren Winkel der Halterungen 7 können die Tragevorrichtungen 1 ebenfalls unter dem gewählten Winkel in dem Wagen 8 oder in dem Tischgestell 11 untergebracht werden.
In der Figur 4 ist eine Schublade 14 dargestellt, die zur Aufnahme der Tragvorrichtungen 1 geeignet ist. Zu diesem Zweck ist die Schublade 4 etwa quadratisch ausgebildet, so dass vier der Tragevorrichtungen 1 hintereinander oder nebeneinander in der Schublade 14 untergebracht werden können.
Am Rand des Bodens 15 der Schublade 14 sind zwei Schienen 16 angeordnet, die parallel zueinander sich über die gesamte Länge der Schublade 14 erstrecken. In den Schienen 16 sind Fixierelemente enthalten, denen entsprechende Fixierelemente auf der Unterseite der Tragevorrichtungen 1, insbesondere auf der Unterseite des Rahmens 2 zugeordnet sind. Bei den Fixierelementen kann es sich bspw. um Ausnehmungen bzw. Öffnungen handeln, die in den Schienen 16 enthalten sind. In diesem Fall können auf der Unterseite der Tragevorrichtung 1
korrespondierende Bauteile abstehen, die in diese Öffnungen bzw. Ausnehmungen eingreifen. Insbesondere ist es möglich, dass der U-förmige Haltegriff 5 auf der Unterseite des Rahmens 2 über diesen Rahmen 2 hinaus in der Form von Füßen &ogr;.dgl. verlängert ist.
Mit Hilfe der Fixierelemente in den Schienen 16 und den Tragevorrichtungen 1 wird eine sichere Fixierung der Tragevorrichtung 1 in einer bestimmten Stellung innerhalb der Schublade 14 erreicht.
Darüberhinaus ist es möglich, dass die Tragevorrichtung 1 die bereits erwähnten und beschriebenen Verriegelungselemente aufweist, die dann in entsprechender Weise in die Öffnungen bzw. Ausnehmungen der Schienen 16 eingreifen. Dadurch wird nicht nur eine Fixierung, sondern ebenfalls eine Verriegelung der Tragevorrichtung 1 in den Schubladen 14 erreicht.
1 Tragevorrichtung
2 Rahmen
3 Aufnahmeteil
4 Ausnehmung
5 Haltegriff
6 Handschutz
7 Halterung
8 Wagen
9 Seitenwand
10 Stift
11 Tischgestell
12 Seitenwand
13 Lochplatte
14 Schublade
15 Boden
16 Schiene
Bezugszeichen

Claims (16)

Schutzansprüche
1. Tragevorrichtung (1) für Werkzeuge, insbesondere für Fräsköpfe &ogr;.dgl., mit einem Aufnahmeteil (3), in dem Ausnehmungen (4) zur Aufnahme der Werkzeuge enthalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rahmen (2) vorgesehen ist, in den das Aufnahmeteil (3) einsetzbar ist, und dass der Rahmen (2) mit zwei Haltegriffen (5) versehen ist.
2. Tragevorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) eine längliche rechteckige Form besitzt, und dass die beiden Haltegriffe (5) an den beiden einander gegenüberliegenden Schmalseiten des Rahmens (2) angeordnet sind.
3. Tragevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Aufnahmeteile (3) vorzugsweise in Längsrichtung in den Rahmen (2) einsetzbar sind.
4. Tragevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene Aufnahmeteile (3) für verschiedene Werkzeuge vorgesehen sind.
5. Tragevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der
Haltegriffe (5) mit einem den Werkzeugen zugewandten Handschutz (6) versehen ist.
6. Tragevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Haltegriffe (5) etwa der Höhe der aufzunehmenden Werkzeuge entspricht.
7. Tragevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Halterungen
(7) vorgesehen sind, die in gleicher Höhe einander gegenüberstehend in ein Tischgestell (11) oder einen Schrank oder einen Wagen (8) oder eine Schublade (14) o.dgl. einbaubar sind, und auf die der Rahmen (2) aufsetzbar ist.
8. Tragevorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (7) als Schienen (16) ausgestaltet sind, auf denen mehrere Rahmen (2) nebeneinander aufsetzbar sind.
9. Tragevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Halterungen (7) bzw. die beiden Schienen (16) und zwei gegenüberliegende Seiten des Rahmens (2) mit einander zugeordneten Fixierelementen versehen sind.
10. Tragevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Halterungen (7) und
zwei gegenüberliegende Seiten des Rahmens (2) mit einander zugeordneten Verriegelungselementen versehen sind.
11. Tragevorrichtung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Verriegelungselement an dem Rahmen (2) mindestens ein Stift (10) vorgesehen ist, der von einer Feder belastet ist, die den Stift (10) in eine verriegelte Stellung drückt.
12. Tragevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungselemente an den mit den Haltegriffen (5) versehenen Seiten des Rahmens
(2) vorgesehen sind, und dass jedes der Verriegelungselemente mit Hilfe des Haltegriffs (5) aus der verriegelten Stellung lösbar ist.
13. Tragevorrichtung (1) nach Anspruch 5 und Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zum Lösen eines der Verriegelungselelemente der dem Haltegriff (5) zugeordnete Handschutz (6) betätigbar ist.
14. Tischgestell (11) oder Schrank oder Wagen (8) oder Schublade (14) o.dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Tragevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 13 einsetzbar ist.
15. Tischgestell (11) oder Schrank oder Wagen (8) oder Schublade (14) o.dgl., nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass Lochplatten (13) zur Befestigung der
Halterungen (7) vorgesehen sind.
16. Tischgestell (11) oder Schrank oder Wagen (8) oder Schublade (14) &ogr;.dgl., nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (7) in einem Winkel von 0 Grad oder 3 0 Grad oder 4 5 Grad oder 60 Grad zur Horizontalen angeordnet sind.
DE29710341U 1997-06-13 1997-06-13 Tragevorrichtung für Werkzeuge Expired - Lifetime DE29710341U1 (de)

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DE (1) DE29710341U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3363599A1 (de) * 2017-02-17 2018-08-22 J. Michael Mehltretter Trägersystem mit regalwagen
CN108620947A (zh) * 2018-05-11 2018-10-09 柳州幻智科技有限公司 一种碟形刀片储运用放置装置
US10710233B2 (en) 2018-01-25 2020-07-14 E. Zoller Gmbh & Co. Kg Einstell—Und Messgeräte Tool insert and/or tool holder insert, tool insert system and/or tool holder insert system and tool storage system and/or tool holder storage system

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