DE29710644U1 - Teichwasseraufbereitungseinrichtung - Google Patents
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Description
TIEDTKE - BÜHLING - KINNE & PARTNER
Tiedtke-Bühling-Kinne, POB 20 19 18, D-80019 München
Patentanwälte Vertreter beim EPA*
Dipl.-lng. H. Tiedtke*
Dipl.-Chem. G. Bühling* Dipl.-lng. R. Kinne'
Dipl.-lng. B. Pellmann* Dipl.-lng. K. Grams* Dipl.-Biol. Dr. A. Link
Dipl.-lng. A. Vollnhals* Dipl.-lng. T. Leson* Dipl.-lng. H. Trösch
Dipl.-lng. Dr. G. Chivarov* Dipl.-lng. M. Grill*
Bavariaring 4, D-80336 München
18. Juni 1997 DE 20066
Jürgen Schunk Kirchseeon / Deutschland
"Teichwasseraufbereitungseinrichtung"
Telefon: 0 89-54 46 90
Telefax (G3): 0 89-53 26 11
Telefax (G4): O 89-53 29 09 50 100446.2361@compuserve.com
Dresdner Bank (München) Kto. 3939 844 (BLZ 700 800 00) Deutsche Bank (München) Kto. 286 1060 (BLZ 700 700 10)
Postbank (München) Kto. 670-43-804 (BLZ 700 100 80) Dai-Ichi-Kangyo Bank (München) Kto. 51 042 (BLZ 700 207 00)
Sanwa Bank (Düsseldorf! Kto. 500 047 /Ri 7 nrvt &eegr;&eegr;&tgr; nm
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reinigungseinrichtung zum Aufbereiten von verunreinigtem Wasser in Teichen, Senken oder
dergleichen Wasserbecken.
In der Natur wird das Wasser in Wasserbecken durch Laub, Algenbewuchs, abgestorbene Wasserpflanzen, Sand, Mulm, Schlamm
oder andere Bestandteile des Wasserbeckens immer stärker verunreinigt, wodurch nach einem Zersetzungsprozeß der
abgestorbenen Bestandteile des Wassers Nährstoffe frei werden. Durch das hohe Nährstoffangebot tritt ein verstärktes Wachstum
der Algen und anderen Wasserpflanzen auf, was zur Trübung des Wassers führt. Dies kann zur Eütrophierung des Wassers in den
Wasserbecken führen, wobei eine fortschreitende Eütrophierung die Gefahr des Verfaulens der Wasserpflanzen birgt, was eine
Geruchsbildung, meist schwefligem Ursprungs, verursacht, da bekanntermaßen im verschmutztem Wasser Sauerstoffarmut
herrscht.
Bisher wird das Verschmutzen des Wassers in Wasserbecken durch Frischwasserzufuhr oder Umwälzung verlangsamt, kann aber nicht
verhindert werden. Stark verschmutztes Wasser wird herkömmlicherweise aus dem Wasserbecken gepumpt, um es dann
durch Frischwasser, meist in Trinkwasserqualität, zu ersetzen. Das ausgepumpte Wasser wird in der Regel als Düngung auf die
Felder verteilt oder der Kanalisation zugeführt.
Durch diesen vollkommenen Austausch des verschmutzten Wassers
gegen Frischwasser, werden Pflanzen und Kleinlebewesen, wie Larven, die für ein Gleichgewicht des Wasserökosystems
notwendig sind, aus dem Wasserbecken entfernt. Es kommt somit zur Verarmung wichtiger Wasserlebewesen, die erst nach einer
längeren Zeit von selber in das Wasserbecken gelangen, oder eingesetzt werden müssen. Somit ist das ökologische
Gleichgewicht nach einem derartigen Eingriff empfindlich gestört. Weiterhin wird durch das periodische Nachfüllen
und/oder Auszuwechseln des Wassers viel Trinkwasser verbraucht.
Demgegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Reinigungseinrichtung für verunreinigtes Wasser in einem
Wasserbecken zu schaffen, bei der hohe Wasserverluste vermieden werden und Wasserlebewesen weitgehend erhalten bleiben.
Die Aufgabe wird mit den Merkmalen des Schutzanspruches 1 gelöst.
Erfindungsgemäß ist die Reinigungseinrichtung mit einem Bodensauger oder einem Oberflächensauger und einer Pumpe
versehen, die das aufgesaugte Wasser einem Fliehkraftabscheider zuführen, in der das Wasser zuerst hydroklassiert und dann mit
nachgeschaltetem Siebboden gefiltert und in einer Füllkörperkolonne mechanisch und biologisch geklärt wird. Das
aufbereitete Wasser wird dann dem Wasserbecken wieder zugeführt. Bei dieser erfindungsgemäßen Reinigungseinrichtung
ist nicht nur frischwassersparend, sondern es werden auch die aufgesogenen Kleinlebewesen und wichtige pflanzliche
Bestandteile aufgefangen, da sie bei allen Stufen, z.B. in den Sieben des Siebbodens oder im Schlamm des
Fliehkraftabscheiders, der Reinigungseinrichtung gesammelt und dem Wasserbecken wieder zugeführt werden können.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. \
Neben dem Fliehkraftabscheider kann aber auch ein herkömmliches Abscheidebecken verwendet werden. Jedoch zeigt der
erfindungsgemäße Fliehkraftabscheider den Vorteil, daß große
und kleine Bestandteile des verunreinigten Wassers schnell und schonend getrennt werden können. Ein erhöhter Reinigungsgrad
kann durch Hintereinanderschalten zweier Fliehkraftabscheider erzielt werden. Dieses schonende Hydroklassieren ermöglicht ein
leichtes Zurückleiten der abgesonderten Wasserlebewesen in das Wasserbecken. Das Material des Fliehkraftabscheiders kann aus
Kunststoff bestehen, der zur Herstellung kleiner Reinigungseinrichtungen schnell und kostensparend gefertigt
werden kann, wobei Kunststoffe den Vorteil haben transportierbar und nicht wie bei fest installierten
Betonbecken oder Metallvorrichtungen durch deren hohes Gewicht stationär zu sein. Kunststoffe sind nicht nur leicht zu
fertigen, sie sind auch besonders haltbar und strapazierfähig.
Der anschließende Siebboden ermöglicht ein Klassieren nach Teilchengröße womit auch große und leichte Bestandteile des
verschmutzten Wassers gut aussortiert werden können. Dieser Siebboden erlaubt ein leichtes Herausnehmen und Ersetzen der
Siebe. Auch hier erleichtert ein einfacher Zugriff das "Retten" von für das Ökosystem wertvollen Wasserbestandteilen.
Die leichte Handhabung kann auch hier durch die Wahl des Materials der die Siebe umschließenden Siebhülse noch
beeinflußt werden, wobei Kunststoff auch hier die Vorteile des geringen Gewichts, der Strapazierfähigkeit und der
Beständigkeit gegenüber Wasser und dessen Bestandteile hat. Wie auch bei dem Fliehkraftabscheider ist hier die Verwendung von
anderen Materialien wie z.B. nicht rostendem oder behandeltem Metall für Anlagen möglich.
Die Füllkörperkolonne klassiert das Wasser, sie kann es aber auch durch geeignete Füllkörpermaterialien auch biologisch
aufbereiten. So kann als Material Stroh oder Rindenmulch verwendet werden, daß durch Herauslösen von Lignin ein
Algenwachstum im Wasser hemmt.
Die Füllkörperkolonne kann auch hier aus Kunststoff gefertigt sein, wobei andere Materialien wie z.B. Metall oder auch Beton
möglich sind.
Weiterhin kann durch Einstellung der Saugstärke und beliebiges Plazieren der Pumpe der Reinigungsrad des Wassers bei einem
bestimmten Unterdruck eingestellt werden, da allein durch das Ansaugen des Wassers die Materialien nach Gewicht klassiert
werden können. Hinzu kommt, daß durch Einstellen der Korngröße auf z.B. 3mm, der Saugquerschnitt entsprechend begrenzt werden
kann, wodurch die Pumpe einen weiteren Trenneffekt für Grobbestandteile bietet.
Eine Feinauswahl der anzusaugenden Bestandteile des verschmutzten Wassers kann auch durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung des Bodensaugers erzielt werden, der durch einstellbare Schlitzgrößen Grobbestandteile von Feinen trennen
kann. Weiterhin fallen durch die erfindungsgemäße Walzenform
des Bodensaugers und die eingestellte Saugkraft, sowie durch die Größe der dem Schlitz gegenüberliegenden Absaugöffnung
schwere Bestandteile, wie z.B. Steine, aus dem an der Unterseite des walzenförmigen Körpers befindlichen Schlitzes
des Bodensaugers wieder zurück in das Wasserbecken; Steine gelangen also nicht zum Fliehkraftabscheider.
Ferner kann durch die Anordnung zweier Stützrollen an den Stirnplatten des walzenförmigen Körpers, dieser leicht zum
Aufsaugen des verunreinigten Wassers über unebenen Grund geführt werden, ohne daß Bestandteile oder Pflanzen des
Wasserbeckens zerstört werden.
Der erfindungsgemäße Oberflächensauger ist für schwer
zugängliche Spalten oder stark strukturierte Hangabschnitte in Wasserbecken oder Teichen durch seine Lanzenform besonders
geeignet. Sich in Spalten ansammelnde Algen können gezielt abgesaugt werden. Desweiteren können durch das nachgeschaltete
Ventil Grobbestandteile abgefangen und dem Wasserbecken wieder zurückgeführt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig.l eine schematische Ansicht der Reinigungseinrichtung;
Fig.2 eine Schnittansicht des Bodensaugers entlang seiner
Längsachse;
Fig.3 eine Schnittansicht des Bodensaugers in Fig.2 entlang der
Linie I-I;
Fig.4 eine Schnittansicht des Fliehkraftabscheiders;
Fig.5 eine Schnittansicht des Siebbodens;
Fig.6 eine Schnittansicht der Füllkörperkolonne;
Fig.7 eine Schnittansicht eines Oberflächensaugers.
Gemäß Fig.l wird aus einem mit dem Bezugszeichen 1 bezeichneten
Wasserbecken verunreinigtes Wasser durch einen Sauger wie z.B einen Bodensauger 2 oder einem Oberflächensauger 7 mit Hilfe
einer Pumpe 3 zu einem Fliehkraftabscheider 4 gepumpt. In dem Fliehkraftabscheider 4 wird das Wasser hydroklassiert, wobei
die wäßrige Phase einem nachgeschaltetem Siebboden 5, der die wäßrige Phase nach Teilchengröße siebt, gefördert wird. Die
gesiebte wäßrige Phase aus dem Siebboden 5 wird dann einer Füllkörperkolonne 6 zugeführt, um dort weiter aufbereitetes
Wasser zu erzeugen, so daß es dem Wasserbecken 1 wieder zurückgeführt werden kann.
Gemäß Fig.2 und Fig.3 ist der Bodensauger 2 ein walzenförmiger
Körper aus einer zylinderförmigen nach unten offenen Halbschale
21/ die aufgesteckte kreisrunde Stirnplatten 23 an jedem ihrer
Enden aufweist. Zur Ausbildung eines Schlitzes 27 auf der Unterseite der Halbschale 21 sind zwei Teilschalen 22 an den
Stirnplatten 23 angeordnet, wobei zumindest eine der Teilschalen 22 schwenkbar in der Pfeilrichtung gemäß Fig.3
gelagert ist. Das in den walzenförmigen Körper eingesaugte Wasser wird über eine Absaugeöffnung 2 6 über die Pumpe 3 zu dem
Fliehkraftabscheider 4, dem ein weiterer Fliehkraftabscheider nachgeschaltet sein kann, gefördert. Der Bodensauger 2 ist zur
Erleichterung des Aufsaugens bei unebenen Böden der Wasserbecken mit Stützrollen 25 versehen, die durch eine
Steckfassung 24 an den Stirnplatten 23 gelagert sind.
Gemäß Fig.4 besteht der Fliehkraftabscheider 4 aus einem
Behälter 41 mit zentralem Tauchrohr 42. Das zu klassierende Wasser wird tangential über einen Zulauf 44 dem Behälter
zugeführt. Durch die auftretende Zentrifugalkraft, die auf die sich in einer kreisförmigen Bahn bewegenden Bestandteile wirkt,
werden Bestandteile mit größerer Masse abgeschieden und fallen an der Wand und am Boden des Behälters 4 aus, wobei das
hydroklassierte Wasser im Tauchrohr 42 aufsteigt und zentral durch einen Ablauf 45 abgeführt und dem Siebboden 5 zugeführt
wird.
Der Siebboden 5 gemäß Fig.5 besteht aus einer zylinderförmigen
nach oben geöffneten Siebhülse 51, die einzelne Siebe 52 quer zur Stromrichtung stützt. Das Wasser wird am Zulauf 53
zugeführt, durchströmt die einzelnen Siebe 52, deren Maschenweite in Stromrichtung kleiner wird, und gelangt
gefiltert zum Auslauf 54, wo es der Füllkörperkolonne 6 zugeführt wird. Die Siebe 52 sind einzeln von oben durch die
Öffnung der Siebhülse 51 austauschbar.
Gemäß Fig.&bgr; besteht die Füllkörperkolonne 6 aus zwei Behältern,
die in diesem Ausführungsbeispiel beispielsweise kegelförmig sein können und aus einem Füllbehälter 61 und einem
Auffangbehälter 64 mit Ablauf 63 bestehen. Der Füllbehälter 61
ist unter Erhaltung eines freien Auffangraumes in den
Auffangbehälter 64 geschoben und hat an seiner Unterseite einen siebförmigen Boden, Das zu klassierende Wasser wird von oben
durch den Zulauf 62 auf das geschüttete Material z.B. Stroh und/oder Rindenmulch gegeben und mechanisch und biologisch beim
Durchströmen der Füllkörperkolonne 6 aufbereitet und gelangt klassiert durch den siebförmigen Boden in1den Auffangraum des
Auffangbehälters 64. Vom Ablauf 63 aus wird das gereinigte Wasser dem Wasserbecken 1 wieder zugeführt.
Gemäß Fig.7 besteht der Oberflächensauger 7 aus einer Sauglanze
72, durch die das Wasser über eine Düse 71 zum nachgeschalteten Ventil 73 strömt und der Pumpe 3 durch einem Schlauch 75
zugeführt wird. Schwere Bestandteile, die sich durch nicht ausreichende Saugkraft der Pumpe 3 in der Sauglanze ansammeln,
können durch Einstellung des Ventils 73 wieder durch die Düse 71 in das Wasserbecken 1 geleitet werden.
Einzelne Bestandteile der Reinigungseinrichtung lassen sich unschwer zu einer Kompakteinheit zusammenbauen, wobei
vorzugsweise der Fliehkraftabscheider, der Siebboden und die Füllkörperkolonne eine Einheit bilden,'an der der'Bodensauger
und die Pumpe anzuschließen sind.
Claims (13)
1. Reinigungseinrichtung zum Aufbereiten von verunreinigtem Wasser in Teichen, Senken oder dergleichen Wasserbecken (1) bei
deren mit Hilfe eines Saugers wie Bodensauger (2) und/oder Oberflächensauger (7) das Wasser über eine Pumpe (3) in
mindestens einen Fliehkraftabscheider (4) mit nachgeschaltetem Siebboden (5) und Füllkörperkolonne (6) zurück in das
Wasserbecken (1) förderbar ist.
2. Reinigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fliekraftabscheider (4) aus einem
Behälter (41) mit tangentialem Einlauf und einem zentralen Tauchrohr (42) besteht über das der Wasserstrom hydro-klassiert
abführbar ist.
3. Reinigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebboden (5) aus einer senkrecht zur
Fließrichtung angeordneten Reihe von Sieben (52) besteht.
4. Reinigungseinrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Siebe (52) in Fließrichtung abgestufte Maschenweiten haben.
5. Reinigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllkörperkolonne (6) aus geschüttetem
Material zum mechanischen und biologischen Aufbereiten des Wassers besteht.
6. Reinigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das geschüttete Material aus Stroh und/oder
Rindenmulch besteht. *
7. Reinigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sauger ein Bodensauger (2) ist und aus
einem walzenförmigen Körper mit einem Schlitz (27) an seiner Unterseite besteht.
8. Reinigungseinrichtung nach Anspruch I1 dadurch
gekennzeichnet, daß der walzenförmigen Körper auf seitlichen Stützrollen (25) ruht.
9. Reinigungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der walzenförmige Körper aus einer
zylinderförmigen nach unten offenen Halbschale (21) besteht, deren Offenseite durch zwei teilzylinderförmige einen
einstellbaren Schlitz (27) begrenzende Teilschalen (22) überdeckt ist, die sich auf Stirnplatten (23) stützen, mit
denen die Halbschale (21) an ihren Enden abgeschlossen ist.
10. Reinigungseinrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrollen (25) an den Stirnplatten
(23) gelagert sind.
11. Reinigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sauger ein Oberflächensauger (7) ist,
der Wasser durch eine Düse (71) in einer Sauglanze (72) mit nachgeschaltetem Ventil (73) zu der Pumpe (3) führt.
12. Reinigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (3) durch Einstellen einer
maximalen Korngröße von z.B. 30mm im Saug-Querschnitt begrenzt ist, so daß keine schädlichen Grobteile in den
Fliehkraftabscheider (4) gelangen.
13. Reinigungssystem nach Anspruch 1 und I1 dadurch
gekennzeichnet, daß der walzenförmige Körper auf der dem Schlitz (27) gegenüberliegenden Oberseite eine Absaugöffnung
(26) hat deren Querschnitt so ausgewählt islt, daß nur für den
Fliekraftabscheider (4) unschädliche Grobteile durchsaugbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29710644U DE29710644U1 (de) | 1997-06-18 | 1997-06-18 | Teichwasseraufbereitungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29710644U DE29710644U1 (de) | 1997-06-18 | 1997-06-18 | Teichwasseraufbereitungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29710644U1 true DE29710644U1 (de) | 1997-08-14 |
Family
ID=8041817
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29710644U Expired - Lifetime DE29710644U1 (de) | 1997-06-18 | 1997-06-18 | Teichwasseraufbereitungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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