DE29709301U1 - Vorrichtung zum Befestigen von mindestens einem im wesentlichen ortsfest angeordneten dünnen, langgestreckten Funktionselement - Google Patents
Vorrichtung zum Befestigen von mindestens einem im wesentlichen ortsfest angeordneten dünnen, langgestreckten FunktionselementInfo
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Description
69 261 / v2 27.05.1997
Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Sankt Pöltener Str. 43
D-89522 Heidenheim
im wesentlichen ortsfest angeordneten dünnen,
langgestreckten Funktionselement
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen von mindestens einem im wesentlichen ortsfest angeordneten
dünnen, langgestreckten Funktionselement, vorzugsweise in einer Papier- oder Papierveredelungsmaschine.
Gattungsgemäße Vorrichtungen werden üblicherweise im Rahmen von Papiermaschinen oder Papierveredelungsmaschinen
eingesetzt, um das Funktionselement im wesentlichen ortsfest anzuordnen und relativ zu einer anderen Maschinenkomponente
festzulegen. Bei einem dünnen, langgestreckten Funktionselement handelt es sich zum Beispiel um ein einer
Auftragseinrichtung und/oder einer (End-)Dosiereinrichtung
zugeordnetes Rakelelement (Rakelklinge, Rakelleiste, Rakelstab mit einer klingenartigen Halterung usw.), ein
Messer, ein Strömungsblech, Trennlamellen (z.B. im Stoffauflauf der Papiermaschine für einen
Mehrschichtenstoffauflauf) oder ein Andrückelement (z.B. eine
Schaberklinge zum Entfernen von Schmutzpartikeln an Maschinenwalzen, wie z.B. Trockenzylindern, Glättwalzen,
Preßwalzen usw., oder zum Vorglätten einer Materialbahn, etc.) oder dergleichen.
Aus der EP 0 561 757 Al ist eine gattungsgemäße Vorrichtung
zum Befestigen von einem eine Dickenrichtung, eine Breitenrichtung und eine zu einer Längserstreckung parallele
Längsrichtung aufweisenden, im wesentlichen ortsfest angeordneten dünnen, langgestreckten Funktionselement (hier:
eine elastisch biegsame Rakelklinge) bekannt, wobei die Vorrichtung eine Befestigungseinrichtung umfaßt, in der das
Funktionselement an einem freien Randabschnitt in Dickenrichtung, Breitenrichtung und Längsrichtung fest
eingespannt ist. Die Befestigungseinrichtung besitzt eine in einem Tragbalken vorgesehene Bodenfläche als Stütze für den
Fußbereich des Funktionselementes sowie eine sich in einem Seitenwandabschnitt der Befestigungseinrichtung parallel zur
Längsrichtung des Funktionselementes erstreckende Nut, in die ein an dem unteren seitlichen Randbereich des
Funktionselementes vorgesehener Vorsprung eingreift und dieses in der Breitenrichtung sichert. An einer der Nut
abgewandten Seite des Funktionselementes weist die Befestigungseinrichtung einen am Tragbalken vorgesehenen
exzenterartigen Klemmhebelmechanismus mit einem nockenartigen Vorsprung auf, der das Funktionselement gegen den
Seitenwandabschnitt preßt, so daß dieses in seiner Dicken- und Längsrichtung fest einspannt ist.
Anstelle des zuvor beschriebenen Klemmhebelmechanismus werden oft auch einfache zangenartig wirkende Klemmelemente oder
Klemmbacken eingesetzt.
Es hat sich gezeigt, daß es bei derartigen Vorrichtungen, besonders während der Anfahrphase einer Papiermaschine oder
Papierveredelungsmaschine oder infolge von Temperaturdifferenzen oder dergleichen, zu unerwünschten
Deformationen oder Verspannungen des langgestreckten Funktionselements oder damit verbundener angrenzender
Komponenten kommt, wie in der Fig. 3 am Beispiel einer zwischen zwei Klemmelementen 6, 8 fixierten und eine
Auftragswalze 2 einer Papiermaschine kontaktierenden Rakelklinge 4 skizziert. Diese Effekte können nicht oder nur
sehr schwierig ausgeglichen werden und verlängern somit die Anfahrphase sowie die für einen effektiven Betrieb der
Papier- oder Papierveredelungsmaschine erforderlichen Einstellarbeiten und/oder den Regelaufwand auf nachteilige
Weise. Dieser negative Umstand ist bei Rakelelementen, und hier vornehmlich bei elastisch deformierbaren Rakelelementen
oder Rakelelementhalterungen, besonders ausgeprägt und bisher nicht zufriedenstellend beherrschbar.
Eine weitere gattungsgemäße Vorrichtung zum Befestigen von einem im wesentlichen ortsfest angeordneten, dünnen,
langgestreckten Funktionselement (hier: eine im wesentlichen biegefreie Rakelklinge) ist aus der WO 93/05887 der
Anmelderin bekannt. Diese Vorrichtung umfaßt eine Befestigungseinrichtung mit zwei Klemmelementen, zwischen
denen das Funktionselement in seiner Breiten- und Längsrichtung fest und unbeweglich eingeklemmt ist. Der
untere Rand des Funktionselementes ruht hierbei auf einem zwischen den Klemmelementen befindlichen Stützfuß. Ein
Klemmelement ist an seiner Innenseite mit einem runden Stab versehen, der teilweise in einer Ausnehmung aufgenommen ist
und sich im wesentlichen über die gesamte Länge des Funktionselementes bzw. dieses Klemmelementes erstreckt. Das
gegenüberliegende Klemmelement hingegen ist an seiner Innenseite mit einem sich im wesentlichen über die gesamte
Länge des Funktionselementes bzw. dieses zweiten Klemmelementes erstreckenden elastischen Dichtungselement
ausgestattet. Wird das Funktionselement zwischen den
Klemmelementen eingeklemmt, wobei es zwischen dem runden Stab und dem elastischen Dichtungselement ruht, drückt das
elastische Dichtungselement gegen die Seitenfläche des Funktionselementes und dichtet die Befestigungseinrichtung an
dieser Stelle gegen den Eintritt eines Streichmediums oder
dergleichen ab. Gleichzeitig bewirkt das elastische Dichtungselement aufgrund seiner Nachgiebigkeit eine
bewegliche Einspannung des Funktionselementes bezogen auf dessen Dickenrichtung.
In der DE 296 1194.5 der Anmelderin ist eine Vorrichtung zum
Befestigen von einem im wesentlichen ortsfest angeordneten, dünnen, langgestreckten Funktionselement offenbart, mit zwei
sich im wesentlichen über die Länge des zu befestigenden Funktionselementes erstreckenden Spaltwandabschnitten, die
mit der Tragbalkenstruktur eines Auftragswerks oder einer Enddosiereinrichtung verbunden sind und zwischen sich einen
Spalt mit einer festen Spaltweite ausbilden; zumindest einem Klemmelement, das im Spalt angeordnet ist; einem
Steuerelement zur zentralen Betätigung des zumindest einen Klemmelementes über eine mechanische Bewegung; und zumindest
einem elastisch komprimierbaren Ausgleichselement, das zwischen dem zumindest einen Klemmelement und einem der
Spaltwandabschnitte derart angeordnet ist, daß die Komprimierbarkeit des Ausgleichselementes zumindest in
Spaltquerrichtung gegeben ist, wobei im zumindest teilkomprimierten Zutand des Ausgleichselementes dessen
Rückstellkraft die Klemmkraft zur Befestigung des Bauteils bildet; wobei das zu befestigende Funktionselement zwischen
dem zumindest einen Klemmelement und einem der Spaltwandabschnitte, zwischen dem zumindest einen
Ausgleichselement und einem der Spaltwandabschnitteoder zwischen dem Steuerelement und einem der Spaltwandabschnitte
einführbar ist.
Aus der EP 0 466 006 Bl der Anmelderin ist ferner eine spezielle Vorrichtung zum Befestigen, Führen und Bewegen
eines nicht ortsfesten auf- und/oder abspulbaren Rakelbandes bekannt. Diese Vorrichtung umfaßt eine Führungsbahn für das
laufende Rakelband, sowie mehrere dem Fördern des Rakelbandes in dessen Laufrichtung dienende Führungselemente, die in eine
zu den Längskanten des Rakelbandes sich parallel erstreckende
Reihe von Aussparungen eingreifen, die in einem im wesentlichen konstantem Abstand zueinander angeordnet sind.
Es wird explizit darauf hingewiesen, daß eine solche Vorrichtung nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist
und daß auch die mit derartigen Vorrichtungen und Rakelbändern verbundenen technischen Probleme von denen der
hier zu betrachtenden gattungsgemäßen Vorrichtungen differieren.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine gattungsgemäßes Vorrichtung derart weiterzubilden, daß die
dem Stand der Technik anhaftenden Nachteile möglichst weitgehend vermieden werden.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine erfindungsgemäße
Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Diese Vorrichtung zum Befestigen von mindestens einem im wesentlichen ortsfest angeordneten, dünnen, langgestreckten
Funktionselement, das eine Dickenrichtung X, eine Breitenrichtung Y und eine zu seiner Längserstreckung
parallele Längsrichtung Z aufweist, umfaßt wenigstens eine Befestigungseinrichtung, in der das Funktionselement an einem
freien Randabschnitt in Dickenrichtung X und in Breitenrichtung Y fest eingespannt und in Längsrichtung Z
beweglich geführt ist.
Die Erfinder des vorliegenden Anmeldungsgegenstandes haben erkannt, daß durch die Bereitstellung eines Freiheitsgrades
in Längsrichtung Z des dünnen, langgestreckten Funktionselement die eingangs beschriebenen Nachteile
wirkungsvoll vermieden werden können. Die bewegliche Führung in Längsrichtung Z gestattet es dem Funktionselement durch
Einbautoleranzen, Temperaturdifferenzen, äußere Krafteinwirkungen und dergleichen bedingte Längenänderungen
und/oder Verspannungen und/oder Formänderungen zu
kompensieren. Die Formhaltigkeit und Wirkungsweise des
dünnen, langgestreckten Funktionselementes ist daher gegenüber konventionellen System auch unter variierenden
Betriebsbedingungen verbessert, so daß sich die für einen effektiven Betrieb der Papier- oder Papierveredelungsmaschine
erforderlichen Einstellarbeiten und/oder der erforderliche Regelaufwand gegenüber dem bekannten Stand der Technik
erheblich reduzieren lassen. Somit kann auch die aufwendige Anfahrphase einer Papiermaschine oder
Papierveredelungsmaschine deutlich verkürzt werden. Der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung hat sich zudem
besonders im Falle von dünnen, langgestreckten Funktionselementen bewährt, bei denen es sich um
Rakelklingen, klingenartige Rakelelementhalterungen und dergleichen handelt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit zusätzlichen Ausgestaltsdetails und weiteren Vorteilen ist nachfolgend
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Perspektivansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 2 eine detailliertere, teilweise geschnittene schematische Perspektivansicht der Vorrichtung nach
Fig. 1, und
Fig. 3 eine schematische Perspektivansicht einer gattungsgemäßen Vorrichtung gemäß dem Stand der
Technik.
In der nachfolgenden Beschreibung und in den Figuren werden zur Vermeidung von Wiederholungen gleiche Bauteile und
Komponenten auch mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet, sofern keine weitere Differenzierung erforderlich ist.
Der Fig. 1 ist eine schematische Perspektivansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu
entnehmen, die im vorliegenden Fall im Rahmen einer Papierveredelungsmaschine eingesetzt wird, mit der die
indirekte Beschichtung einer laufenden Papierbahn mit einem flüssigen oder pastösen Medium erfolgt. Zu diesem Zweck wird
das Medium mittels einer geeigneten Auftragseinrichtung zunächst auf eine als Trägerfläche dienende Auftragwalze 2
aufgebracht und von dort in einem Walzenspalt, durch den die Materialbahn hindurchläuft, von der Auftragwalze auf die
Materialbahn übertragen zu werden. Die Auftragseinrichtung sowie die Walzenspaltanordnung sind in der Fig. 1 der
besseren Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt. Zur Einstellung eines Längs- und/oder Querprofils des auf die
Auftragswalze 2 aufgetragenen Mediums ist ein dünnes, langgestrecktes Funktionselement 4 von begrenzter Länge
vorgesehen, d.h. hier eine elastisch deformierbare Rakelklinge 4, die sich im wesentlichen über die gesamte
Breite der Auftragswalze 2 erstreckt, mit dieser kontaktierbar ist und das auf die Auftragswalze 2
aufgetragene Medium abrakelt.
Die Dickenrichtung X, die Breitenrichtung Y und die Längsrichtung Z der Rakelklinge 4 sind in der Fig. 1 durch
die Pfeile eines kartesischen Koordinatensystems angedeutet. Die Längsrichtung Z verläuft erkennbar parallel zur
Längserstreckung der Rakelklinge 4. Die Rakelklinge 4 ist in einer durch das Bezugszeichen B gekennzeichneten und sich
ebenfalls über im wesentlichen die gesamte Breite der
• ♦ · · · &psgr;
8
Auftragswalze 2 erstreckenden Befestigungseinrichtung
gehalten, wobei der untere freie Randabschnitt 4.2 der
Rakelklinge 4 in Dickenrichtung X und in Breitenrichtung Y
fest eingespannt, in Längsrichtung Z jedoch beweglich geführt ist. Es ist also ein Freiheitsgrad in Längsrichtung Z der
Rakelklinge 4 vorgesehen. Die Anordnung der Rakelklinge 4
selbst in Bezug auf die gegenüberliegende Auftragswalze 2 ist jedoch im wesentlichen ortsfest. Bei dieser Art der Halterung ist die Rakelklinge 4 auch gegen eine Drehung um die durch
die Z-Richtung vorgegebene Achse bzw. eine dazu parallel
verlaufende Achse gesichert.
gehalten, wobei der untere freie Randabschnitt 4.2 der
Rakelklinge 4 in Dickenrichtung X und in Breitenrichtung Y
fest eingespannt, in Längsrichtung Z jedoch beweglich geführt ist. Es ist also ein Freiheitsgrad in Längsrichtung Z der
Rakelklinge 4 vorgesehen. Die Anordnung der Rakelklinge 4
selbst in Bezug auf die gegenüberliegende Auftragswalze 2 ist jedoch im wesentlichen ortsfest. Bei dieser Art der Halterung ist die Rakelklinge 4 auch gegen eine Drehung um die durch
die Z-Richtung vorgegebene Achse bzw. eine dazu parallel
verlaufende Achse gesichert.
In der Fig. 2 sind in einer teilweise geschnittenen
.schematischen Perspektivansicht weitere Details der
Befestigungseinrichtung B erkennbar, die ein linkes 6 und ein rechtes Klemmelement 8 aufweist, zwischen denen die
Rakelklinge 4 eingespannt ist. Bezogen auf ihre Längsrichtung umfaßt die Befestigungseinrichtung B ferner eine Vielzahl von in einem Abstand zueinander angeordnete Lagereinrichtungen L, welche die in Längsrichtung Z bewegliche Führung der
Rakelklinge 4 gewährleisten, wobei eine jeweilige
Lagereinrichtung den unteren freien Randabschnitt 4.2 der
Rakelklinge 4 im wesentlichen spielfrei zwischen sich
aufnimmt. Die Lagereinrichtungen L weisen zwei am linken 6
und zwei am rechten Klemmelement 8 vorgesehene, in
Breitenrichtung Y voneinander beabstandete und sich im
wesentlichen über die gesamte Länge der
.schematischen Perspektivansicht weitere Details der
Befestigungseinrichtung B erkennbar, die ein linkes 6 und ein rechtes Klemmelement 8 aufweist, zwischen denen die
Rakelklinge 4 eingespannt ist. Bezogen auf ihre Längsrichtung umfaßt die Befestigungseinrichtung B ferner eine Vielzahl von in einem Abstand zueinander angeordnete Lagereinrichtungen L, welche die in Längsrichtung Z bewegliche Führung der
Rakelklinge 4 gewährleisten, wobei eine jeweilige
Lagereinrichtung den unteren freien Randabschnitt 4.2 der
Rakelklinge 4 im wesentlichen spielfrei zwischen sich
aufnimmt. Die Lagereinrichtungen L weisen zwei am linken 6
und zwei am rechten Klemmelement 8 vorgesehene, in
Breitenrichtung Y voneinander beabstandete und sich im
wesentlichen über die gesamte Länge der
Befestigungseinrichtung B erstreckende Führungsbahnen 10 auf,
in denen jeweils eine Vielzahl von Wälzkörpern (hier: Kugeln) 12 angeordnet ist, die mit einem Teil ihres Umfangs aus ihrer
Führungsrille 10 herausragen und als Kontaktfläche für die
Rakelklinge 4 dienen.
Rakelklinge 4 dienen.
Die beiden Klemmelemente 6, 8 sind, wie in der Zeichnung
durch einen Doppelpfeil angedeutet, in Dickenrichtung X
durch einen Doppelpfeil angedeutet, in Dickenrichtung X
relativ zueinander verstellbar, so daß die Befestigungseinrichtung B zum einen an unterschiedlich dicke
Rakelklingen 4 anpaßbar ist und zum anderen durch das Anlegen einer Klemmkraft F die Klemmelemente 6, 8 aufeinander zu
bewegt werden können und die Rakelklinge 4 über die Wälzkörper 12 fest in Dickenrichtung X einspannen. Die
Rakelklinge 4 besitzt Halteelemente, die zusammen mit einem korrespondierenden Halteabschnitt der Befestigungseinrichtung
B die Rakelklinge 4 in Breitenrichtung Y in der Befestigungseinrichtung B fixieren. Zu diesem Zweck ist in
einem zwischen den Führungsbahnen 10 des linken Klemmelementes 6 befindlichen Bereich eine als Halteabschnitt
fungierende Nut 14 vorgesehen, in die eine Vielzahl von an dem unteren seitlichen Randabschnitt 4.2 der Rakelklinge 4
herausgeformte und als Halteelemente dienende Vorsprünge 16 eingreifen und somit die Rakelklinge 4 in der besagten
Richtung Y sichern.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist von den Lagereinrichtungen L eine Lagereinrichtung an einem bezogen
auf die Längserstreckung der Rakelklinge 4 seitlichen Randbereich angeordnet und als Festlager ausgebildet, während
die anderen Lagereinrichtungen als Loslager ausgestaltet sind. Somit ist die Rakelklinge 4 zwar in Bezug auf die
gegenüberliegende Auftragswalze 2 ortsfest festgelegt, jedoch gleichzeitig auch derart in Längsrichtung Z beweglich
geführt, daß durch Einbautoleranzen, Temperaturdifferenzen,
äußere Krafteinwirkungen und dergleichen bedingte Längenänderungen und/oder Verspannungen und/oder
Formänderungen wirkungsvoll kompensiert werden. Anstelle dieser Lagerkonfiguration sind grundsätzlich auch Anordnungen
möglich, die ausschließlich Loslager verwenden.
Die Erfindung ist nicht auf das obige Ausführungsbeispiel·,
das lediglich der allgemeinen Erläuterung des Grundgedankens der Erfindung dient, beschränkt. Im Rahmen des Schutzumfangs
kann die erfindungsgemäße Vorrichtung vieimehr auch eine
andere als die oben beschriebene Ausgestaltungsform annehmen. Die Vorrichtung kann hierbei insbesondere Merkmale aufweisen,
die eine Kombination aus den jeweiligen Einzelmerkmalen der Ansprüche darstellen. Anstelle der oben erläuterten
Lagereinrichtungen L können zudem andersartig gestaltete Lagereinrichtungen zur Anwendung kommen, so zum Beispiel
Tonnenlager, Rollenlager, Nadellager, Lager mit elastischen Lagerelementen, hydrostatische, hydrodynamische,
pneumatische, magnetische, elektromagnetische Lagereinrichtungen, Gleitlager mit geringer Reibung usw.
sowie Mischformen daraus. Besonders im Falle der Verwendung von Rollen- oder Nadellagern und abhängig von deren Größe ist
es hierbei im Gegensatz zu der Variante nach Fig. 2 auch möglich nur einen Wälzkörper pro Klemmelementseite
einzusetzen, so daß das Funktionselement 4 an einer Lagerstelle lediglich zwischen zwei gegenüberliegenden
Wälzkörpern gehalten ist. Des weiteren sind im Sinne der Erfindung statt der dem Ausführungsbeispiel zugrundeliegenden
Halteabschnitte 14 und Halteelemente 16, die eine Fixierung des langgestreckten Funktionselementes 4 in Breitenrichtung Y
sicherstellen, Konstruktionen denkbar, bei denen Ausstanzungen, Ausklinkungen, Einbuchtungen, Ausbuchtungen,
Stifte, Bolzen, Schrauben, Vorsprünge, Wälzkörper (auch die der Lagereinrichtung selbst), Abwinkelungen, Magnete,
Haftstellen usw. (sowie Kombinationen daraus) in Verbindung mit einem entsprechend korrespondierenden Abschnitt des
Funktionselementes 4 und/oder der Befestigungseinrichtung B die gewünschte Fixierung übernehmen.
Bezugszeichen in den Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen dienen lediglich dem besseren Verständnis der
Erfindung und sollen den Schutzumfang nicht einschränken.
Es bezeichnen:
2 Auftragswalze
4 Rakelklinge
4.2 Randabschnitt von 4
6 linkes Klemmelement
8 rechtes Klemmelement
10 Führungsbahnen
12 Wälzkörper / Kugeln
14 Nut / Halteabschnitt
16 Vorsprünge / Halteelemente
B Befestigungseinrichtung
F Klemmkraft
L Lagereinrichtungen
X Dickenrichtung von 4
Y Breitenrichtung von
Z Längsrichtung von 4
Claims (5)
- • ·SchutzansprücheVorrichtung zum Befestigen von mindestens einem im wesentlichen ortsfest angeordneten, dünnen, langgestreckten Funktionselement (4), vorzugsweise in einer Papier- oder Papierveredelungsmaschine, das eine Dickenrichtung (X), eine Breitenrichtung (Y) und eine zu seiner Längserstreckung () parallele Längsrichtung (Z) aufweist,umfassendwenigstens eine Befestigungseinrichtung (B) , in der das Funktionselement (4) an einem freien Randabschnitt (4.2) in Dickenrichtung (X) und in Breitenrichtung (Y) fest eingespannt und in Längsrichtung (Z) beweglich geführt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daßdie Befestigungseinrichtung (B) bezogen auf ihre Längserstreckung mindestens zwei in einem Abstand zueinander angeordnete Lagereinrichtungen (L, 10, 12) umfaßt, welche die in Längsrichtung (Z) bewegliche Führung des Funktionselementes (4) gewährleisten und den freien Randabschnitt (4.2) des Funktionselements (4) im wesentlichen spielfrei zwischen sich aufnehmen. - 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daßdie Lagereinrichtung (L) und/oder die Befestigungseinrichtung (B) zur Anpassung an die Dicke•SV · ·· ·«des in der Befestigungseinrichtung (B) eingespannten Randabschnitts (4.2) des Funktionselements (4) in Dickenrichtung (X) verstellbar ausgebildet sind.
- 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergenannten Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß das Funktionselement (4) wenigstens ein Halteelement (16) umfaßt, das zusammen mit einem korrespondierenden Halteabschnitt (14) der Befestigungseinrichtung (B) das Funktionselement (4) in Breitenrichtung (Y) in der Befestigungseinrichtung (B) fixiert.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement oder der Halteabschnitt durch mindestens einen Wälzkörper gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29709301U DE29709301U1 (de) | 1997-05-27 | 1997-05-27 | Vorrichtung zum Befestigen von mindestens einem im wesentlichen ortsfest angeordneten dünnen, langgestreckten Funktionselement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29709301U DE29709301U1 (de) | 1997-05-27 | 1997-05-27 | Vorrichtung zum Befestigen von mindestens einem im wesentlichen ortsfest angeordneten dünnen, langgestreckten Funktionselement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29709301U1 true DE29709301U1 (de) | 1997-11-27 |
Family
ID=8040851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29709301U Expired - Lifetime DE29709301U1 (de) | 1997-05-27 | 1997-05-27 | Vorrichtung zum Befestigen von mindestens einem im wesentlichen ortsfest angeordneten dünnen, langgestreckten Funktionselement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29709301U1 (de) |
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