DE29708820U1 - Fahrgestell für einen Kinderschieberollstuhl und einen Kinderwagen - Google Patents
Fahrgestell für einen Kinderschieberollstuhl und einen KinderwagenInfo
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Description
DE1178RÖ01
Fahrgestell für einen Kinderschieberollstuhl und einen Kinderwagen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrgestell für einen Kinderschieberollstuhl
für behinderte Kinder und einen Kinderwagen, wobei das Fahrgestell des Fahrzeuges als ein Metallrohrgestell
ausgebildet ist, das vordere und hintere Längsstreben aufweist, deren untere quer zur Fahrtrichtung jeweils in
einer Ebene liegende Enden durch eine Querstrebe miteinander verbunden sind, wobei das vordere und hintere Ende des Fahrgestells
durch die Querstreben im unteren Bereich des Fahrgestells -begrenzt ist und an beiden Seiten jeder Querstrebe
mindestens ein Rad angeordnet ist.
Es ist bekannt, in der Querstrebe eines Kinderschieberollstuhles
und eines Kinderwagens eine Radachse anzuordnen, auf der auf beiden Seiten mindestens ein Rad drehbar gelagert
ist.
Speziell bei Krankenfahrstühlen ist es bekannt, im vorderen Bereich des Krankenfahrstuhles auf jeder Seite ein schwenkbares
Vorderrad mit einem relativ kleinen Durchmesser vorzusehen. Jedes Vorderrad ist mit einer waagerechten Drehachse in
einer Radgabel gelagert, die sich nach oben erstreckt. Mit ihrem oberen Enden ist die Radgabel an einer aufragenden Lagerachse
befestigt, die in einem Steuerkopfrohr drehbar gelagert ist. Das Steuerkopfrohr ist mit der Querstrebe verbunden.
Es ist auch bekannt, insbesondere bei Buggys, kleine, vorzugsweise
um eine senkrechte Achse schwenkbare, Doppelräder vorzusehen.
Die an einem Kinderschieberollstuhl und einem Kinderwagen angeordneten
Räder sind für jeweils einen speziellen Einsatzzweck gut geeignet. Bei der Ausgestaltung eines Rades für
mehrere Einsatzzwecke müssen immer bestimmte Nachteile in Kauf genommen werden. Die Räder für Kinderwagen sind so gestaltet,
daß mit ihnen auf glatten befestigten Fußwegen in
einer Stadt gefahren werden kann. Kinderschieberollstühle können durch ihre lenkbaren Vorderräder in engen Korridoren
von Kliniken gefahren und gelenkt werden.
Um ein derartiges Fahrzeug universeller einsetzen zu können, insbesondere um diesem eine höhere Geländegängigkeit zu verleihen,
ist durch die DE 42 19 262 Al ein Radaufsatz zur Vergrößerung eines vorzugsweise fliegend gelagerten Rades für
einen Kinderwagen, Sportwagen oder Buggy bekannt. Der Radaufsatz weist einen größeren Durchmesser als das Rad aufweisende
Radteil mit einer umfangsseitigen Abrollfläche und einer Halteeinrichtung zur form- und/oder kraftschlüssigen Befestigung
des Radteils am Rad auf. Dieser Radaufsatz muß individuell auf jedes Rad aufgeschoben und befestigt werden.
Die Befestigung erfolgt jeweils mit mindestens zwei, vorzugsweise drei Schrauben. In gleicher Weise muß der Radaufsatz
wieder abgenommen werden. Der Montageaufwand zum Anlegen und Entfernen eines derartigen Radaufsatzes ist sehr hoch. Außerdem
sind handwerkliche Fähigkeiten notwendig, um den Radaufsatz so zu befestigen, daß er sich auch in schwierigem Gelände
nicht vom Rad löst.
Durch die DE 196 15 109 Al ist eine Bereifung für einen handelsüblichen
Kinderwagen bekannt, welcher einen höheren Federkomfort besitzt und ein Einsinken der Räder bei losem Untergrund,
z. B. Sand, Schnee, loser Erde, verhindert. Hierbei besitzt das Rad eine luftgefüllte Bereifung und wird mit
einer Ausgleichsnabe auf der Achse eines Kinderwagens befestigt.
Bei der bekannten Lösung ist es ebenfalls erforderlich, jedes Rad einzeln auszuwechseln, wobei vorher die alten Räder demontiert
werden müssen. Der Montageaufwand ist dabei relativ hoch.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrgestell für einen Kinderschieberollstuhl für behinderte Kinder und einen
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Kinderwagen, wobei das Fahrgestell des Fahrzeuges als ein Metallrohrgestell
ausgebildet ist, das vordere und hintere Längsstreben aufweist, deren untere quer zur Fahrtrichtung
jeweils in einer Ebene liegende Enden durch eine Querstrebe miteinander verbunden sind, wobei das vordere und hintere Ende
des Fahrgestells durch die Querstreben im unteren Bereich des Fahrgestells begrenzt sind und an beiden Seiten jeder
Querstrebe mindestens ein Rad angeordnet ist, zu schaffen, bei dem es möglich ist, mit einem relativ einfachen konstruktiven
Aufbau die Fahreigenschaften des Fahrzeuges den jeweiligen
Fahrbedingungen anzupassen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß an der Querstrebe in einem vorbestimmten Winkel zu ihrer Längsachse
Anschlußstutzen mit ihrem hinteren Ende fest angeordnet sind, wobei die Anzahl der Anschlußstutzen der Anzahl der mit der
Querstrebe zu verbindenden Längsstrebe und der seitliche Abstand der Anschlußstutzen zueinander dem seitlichen Abstand
der Längsstrebe im fahrbereiten Zustand des Fahrgestells entspricht, wobei jeder Anschlußstutzen an seinem vorderen Ende
eine Führung aufweist, mit der die Anschlußstutzen in das vordere Ende der rohrförmigen Längsstrebe einsteckbar sind.
Durch die erfindungsgemäße Lösung ist es möglich, die Querstreben
gemeinsam mit den Rädern auszuwechseln. Das Fahrgestell kann dadurch unterschiedlichen Fahrbedingungen angepaßt
werden. Die Auswechselung erfolgt ohne eine Schwächung des Festigkeitsverbandes des Fahrwerkes.
Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß die Führung
der Anschlußstutzen mit dem als Innenrohr ausgebildeten vorderen Ende der Querstrebe formschlüssig verbunden ist, wobei
die Verbindung einer Passung im Bereich eines Laufsitzes bis Grobsitzes entspricht.
Eine Sicherung der Verbindung ist dadurch möglich, daß in der Führung der Anschlußstutzen eine seitliche Bohrung und in das
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vordere Ende der Längsstrebe ebenfalls eine seitliche Bohrung eingebracht ist, wobei die Bohrungen durch das Einfügen der
Führung in das Innenrohr der Längsstrebe eine durchgehende Öffnung bilden, in der ein lösbares Verbindungselement eingesteckt
ist.
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Das Verbindungselement kann als ein Bolzen ausgebildet sein.
Das Verbindungselement kann aber auch als eine Schraube mit einer Mutter ausgebildet sein. Dadurch ist die formschlüssige
Verbindung der Führung mit dem Innenrohr der Längsstrebe kraftschlüssig gesichert.
Vorzugsweise ist es möglich, daß die an beiden Seiten der Querstrebe angeordneten Räder auf einer Radlängsachse drehbar
gelagert und als Laufräder ausgebildet sind.
Zweckmäßig ist es dabei, wenn die, Laufräder aufnehmende,
Radlängsachse in einer Querstrebe angeordnet ist, wobei die Querstrebe, die einen Querschnitt aufweist, bei dem die Seitenwände
in vertikaler Richtung parallel zueinander angeordnet sind und deren oberes und unteres Ende geschlossen ist
und wobei die Anschlußstutzen in einem Winkel zur Längsachse der Querstrebe angeordnet sind, bei dem die Seitenwände der
Querstrebe vertikal zur Fahrtrichtung und die Anschlußstutzen entlang der Längsachse der Längsstreben bei fahrbereitem
Fahrgestell angeordnet sind und damit als eine Verlängerung derselben ausgebildet sind.
Durch die Ausbildung wird ein relativ große Kräfte aufnehmender Festigkeitsverband geschaffen, wobei die Räder federnd
gelagert sein können.
Es ist auch möglich, daß die Querstrebe einen runden Querschnitt aufweist, in dem die Radlängsachse angeordnet ist
oder, daß die Querstrebe einen Teil der Radlängsachse bildet,
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wobei die Anschlußstutzen in einem Winkel von 90° zur Längsachse der Querstrebe angeordnet sind.
Eine weitere Ausbildung des erfindungsgemäßen Fahrgestells
besteht darin, daß die an beiden Seiten der Querstrebe angeordneten Räder als selbstlenkende Vorderräder mit einem relativ
kleinen Raddurchmesser ausgebildet sind, wobei jedes Vorderrad mit einer waagerechten Drehachse in einer Radgabel
gelagert ist und wobei die Radgabel sich von der Drehachse nach oben erstreckt und mit ihrem oberen Ende an einer vertikalen
Lagerachse, die in einem Steuerkopfrohr angeordnet ist, um die Längsachse drehbar gelagert ist.
Vorzugsweise verlaufen die seitlichen Enden der Querstrebe parallel zu deren mittlerem Teil, wobei durch eine Abwinkelung
um einen vorbestimmten Abschnitt die seitlichen Enden nach vorn abgebogen sind und damit den vorderen Abschnitt des
unteren Teils des Fahrgestells bilden.
Zweckmäßigerweise sind dabei die Anschlußstutzen an einem horizontal
verlaufenden Abschnitt der Querstrebe so in einem
Winkel angeordnet, daß die Anschlußstutzen entlang der Längsachsen
der Längsstreben bei einem fahrbereiten Fahrgestell angeordnet und damit als eine Verlängerung desselben ausgebildet
sind.
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Auf beiden Seiten der Querstrebe können auch Doppelräder für einen Buggy angeordnet sein.
Bei einem erfindungsgemäßen Fahrgestell, insbesondere für einen Kxnderschieberollstuhl, ist es vorteilhaft, wenn an der
hinteren Seite des Fahrgestells an beiden Seiten der Querstrebe Laufräder mit einem relativ großem Durchmesser und an
der vorderen Seite des Fahrgestells an beiden Seiten der Querstrebe lenkbare Vorderräder mit einem relativ kleinen
Durchmesser angeordnet sind.
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An der Querstrebe können als Zusatzeinrichtung Bremsen angeordnet sein.
Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
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Fig. 1 die Vorderansicht einer Querstrebe mit Anschlußstutzen und Laufrädern,
Fig. 2 die Vorderansicht einer Querstrebe mit Anschlußstutzen und schwenkbarem Vorderrad in teilweiser Darstellung,
Fig. 3 den Schnitt A-A nach Fig. 1,
Fig. 4 die Seitenansicht von Fig. 2,
Das Fahrgestell für einen Kinderschieberollstuhl und einen
Kinderwagen ist als ein Metallrohrgestell ausgebildet. Dieses kann zusammenklappbar oder starr ausgebildet sein. Am oberen
Bereich des Fahrgestelles ist in nicht dargestellter Weise ein von rohrförmigen Längsstreben 4 getragener Einsatzteil
angeordnet, der als ein Sitzteil ausgebildet sein kann. Bei einem Kinderschieberollstuhl oder einem Kinderwagen sind die
Längsstreben 4 vorzugsweise zu einem Scherengestell miteinander verbunden. Der Aufbau eines Kinderschieberollstuhl entspricht
dabei in seiner äußeren Form weitgehend einem Kindersportwagen, wobei jedoch alle Bauelemente verstärkt ausgebildet
sind, um ein größeres Gewicht aufzunehmen. Ein derartiger Kinderschieberollstuhl ist zur Aufnahme eines Gewichtes bis
zu 80 kg ausgelegt. In einem derartigen Rollstuhl können behinderte Kinder bis zu einem Alter von etwa 10 Jahren
gefahren werden.
Sehr wichtig ist bei einem Kinderschieberollstuhl, daß die bei einer relativ großen Gewichtsbelastung auftretenden Kräfte
über das Fahrgestell und die Räder auf den Fahrweg übertragen werden.
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Am unteren Ende sind die quer zur Fahrtrichtung in einer Ebene liegenden, rohrförmigen Längsstreben 4 des Fahrgestells
durch eine rohrförmige Querstrebe 1 miteinander verbunden. Das vordere und hintere Ende des Fahrgestells ist im unteren
Bereich durch die Querstrebe 1 begrenzt. An beiden Seiten jeder Querstrebe l ist mindestens ein Rad angeordnet.
An der Querstrebe 1 sind Anschlußstutzen 2 mit ihren hinteren Enden fest angeordnet, vorzugsweise angeschweißt. Von der
Längsachse der Querstrebe 1 erstrecken sich die Anschlußstutzen 2 in einem vorbestimmten Winkel nach oben. Die Anzahl der
an einer Querstrebe 1 angeordneten Anschlußstutzen 2 entspricht der Anzahl der mit der Querstrebe 1 zu verbindenden
Längsstreben 4. Die Anschlußstutzen 2 haben zueinander den gleichen seitlichen Abstand wie die Längsstreben 4 im fahrbereiten
Zustand des Fahrgestells.
An den vorderen Enden weisen die Anschlußstutzen 2 eine Führung 3 auf. Der Außendurchmesser der Führung 3 entspricht dem
Innendurchmesser des Innenrohres 15 der Längsstrebe 4, wobei die Führung 3 in das Innenrohr 15 einsteckbar ist. Hierbei
entspricht die Passung vorzugsweise einem Laufsitz bis Grobsitz . Durch das Einstecken der Führung 3 des Anschlußstutzen
2 in das Innenrohr 15 der Längsstrebe 4 ist die Querstrebe 1 mit der Längsstrebe 4 formschlüssig verbunden und somit ein
Bestandteil des Fahrgestells.
In Fig. 3 ist gezeigt, daß in der Führung 3 eine Bohrung 13 und in der Längsstrebe 4 eine Bohrung 14 eingebracht ist. Die
Bohrungen 13; 14 bilden durch das Einstecken der Führung 3 in das Innenrohr 15 der Längsstreben 4 eine durchgehende Öffnung.
In die Öffnung ist zur Sicherung der Verbindung zwischen der Querstrebe 1 mit den Längsstreben 4 ein lösbares
Verbindungselement 12 eingesteckt. Das Verbindungselement 12 kann eine Schraube mit einer Mutter sein. Auf diese Weise ist
die formschlüssige Verbindung zwischen den Längsstreben 4 und der Querstrebe 1 kraftschlüssig gesichert.
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Es ist aber auch möglich, als lösbares Verbindungselement 12 einen Bolzen vorzusehen, wobei dieser mit einem Splint gesichert
sein kann. Über diese Verbindung wird die auf das Fahrgestell in Pfeilrichtung wirkende Kraft P über die Längsstrebe
4 auf die Querstrebe 1 und über diese auf die Räder übertragen.
Die Kraft P entsteht im wesentlichen durch das Gewicht der im Kinderschieberollstuhl oder dem Kinderwagen zu fahrenden Person.
Hinzu kommt das Gewicht von zu transportierenden Gegenständen. Die Kraft P kann relativ hoch sein. Bei dieser
Lösung erfolgt im wesentlichen keine Schwächung des Festigkeit sverbandes des Fahrgestells im Bereich der Kraftübertragung
von der Längsstrebe 4 auf die Querstrebe 1.
Die auftretende Kraft P wird über die Räder auf den Fahrweg übertragen. Die Fahreigenschaften des Kinderschieberollstuhls
oder eines Kinderwagens werden dadurch beeinflußt. Ein Fahren auf einer festen Fahrbahn, wie auf einem gepflasterten oder
betonierten Fußweg, auf einer Straße oder einem Gang in einer Klinik unterscheidet sich vom Fahren auf nicht befestigten
Wegen, wie Waldwegen, oder Fahren im losen Schnee.
Weiterhin ist es für die Fahreigenschaft wesentlich, ob mit dem Fahrzeug lange Strecken und weite Kurven, wie auf Straßen
0 und Wegen, oder kurze Strecken und enge Kurven, wie in Gängen in Kliniken, zu durchfahren sind.
Die Fahreigenschaft eines Kinderschieberollstuhls oder eines Kinderwagens wird durch die Räder, mit denen ein derartiges
Fahrzeug ausgerüstet ist, bestimmt.
Durch die Möglichkeit des Auswechselns der Querstrebe 1 gemeinsam mit den Rädern kann das Fahrgestell ohne Beeinträchtigung
seiner Festigkeitseigenschaften unterschiedlichen Fahrbedingungen angepaßt sein.
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In Fig. 1 und 2 sind zwei Ausführungsformen gezeigt. In Fig.
1 ist auf beiden Seiten der Querstrebe 1 jeweils ein Laufrad 7 angeordnet. Die Laufräder 7 können dabei einen unterschiedlichen
Durchmesser und dadurch auch unterschiedliche Fahreigenschaften aufweisen.
Der Einsatz von relativ schmalen Laufrädern 7 oder auch von luftbereiften Laufrädern 7 ist möglich. Die Laufräder 7 sind
drehbar auf einer Radlängsachse 5 gelagert. Bei den gezeigten Ausführungsformen ist die Radlängsachse 5 in einer Querstrebe
1 angeordnet, die, wie in Fig. 3 gezeigt, einen Querschnitt aufweist, bei dem die Seitenwände der Querstrebe 1 in vertikaler
Richtung parallel zueinander angeordnet sind. Der obere und untere Abschluß ist halbkreisförmig ausgebildet. Ein horizontaler
Abschluß ist auch möglich. Durch diese Ausbildung kann die Radlängsachse 5 der Laufräder 7 in der Querstrebe 1
federnd gelagert sein. Die Anschlußstutzen 2 sind in einem Winkel zur Längsachse der Querstrebe 1 angeordnet, bei dem
die Seitenwände der Querstrebe 1 vertikal zur Fahrtrichtung und die Anschlußstutzen 2 entlang der Längsachse der Längsstreben
4 bei fahrbereitem Fahrgestell angeordnet sind. Die Anschlußstutzen 2 bilden somit eine gerade Verlängerung der
Längsstreben 4.
Die Querstreben l können in nicht dargestellter Weise einen
runden Querschnitt aufweisen, in dem die Radlängsachse 5 der Laufräder 7 angeordnet ist oder einen Teil desselben bildet.
Bei einer derartigen Ausbildung sind die Anschlußstutzen 2 in einem Winkel von 90° zur Längsachse der Querstrebe 1 angeordnet.
Bei der Montage werden die Anschlußstutzen 2 in Richtung der Längsachse der Längsstreben 4 gedreht.
In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform der Querstrebe 1
mit den Anschlußstutzen 2 und den seitlich angeordneten Rädern gezeigt. Hierbei sind die nicht dargestellten Seiten der
Querstrebe 1 spiegelbildlich ausgebildet. Die an den seitlichen Enden der Querstrebe 1 angeordneten Räder sind als Vorderräder
8 mit einem relativ kleinen Raddurchmesser ausgebil-
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det. Jedes Vorderrad 8 ist mit einer waagerechten Radachse in einer Radgabel 9 gelagert. Die Radgabel 9 erstreckt sich von
der Drehachse vorzugsweise in einem spitzen Winkel nach oben. Mit ihrem oberen Ende ist die Radgabel 9 an einer vertikalen
Lagerachse 11 in einem Steuerkopfrohr 10 um die Längsachse drehbar gelagert. Die seitlichen Enden der Querstrebe 1 verlaufen
parallel zu dessen mittleren Teil, wobei durch eine Abwinkelung um einen vorbestimmten Abschnitt die seitlichen
Enden nach vorn abgebogen sind und damit den vorderen Abschnitt des unteren Teiles des Fahrgestells bilden.
Ein derart ausgebildetes Vorderrad 8 kommt bei einem Kinderschieberollstuhl
an der in Fahrtrichtung vorderen Querstrebe 1 bzw. Achse zum Einsatz. An der hinteren Querstrebe 1 des
Kinderschieberollstuhls können relativ große Laufräder 7 angeordnet sein. Ein derartiger Rollstuhl ist zum Fahren in
engen Fluren besonders geeignet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 und Fig. 4 ist der Anschlußstutzen
2 an einem horizontal verlaufenden Abschnitt der Querstrebe 1 so in einem Winkel angeordnet, daß die Anschlußstutzen
2 entlang der Längsachse der Längsstreben 4 bei fahrbereitem Fahrgestell verlaufen und somit im montierten
Zustand eine gerade Verlängerung der Längsstrebe 4 bilden.
Es sind noch weitere Anordnungen von Rädern an der mit Anschlußstutzen
2 fest verbundenen Querstrebe 1 möglich. So können auch, in nicht dargestellter Weise, Doppelräder für
einen Buggy seitlich an der Querstrebe 1 vorgesehen sein.
Das Fahrgestell für einen Kinderschieberollstuhl oder einen Kinderwagen kann dadurch unterschiedliche Querstreben 1 und
unterschiedliche Anordnungen von Rädern aufweisen.
Zusatzelemente, wie beispielsweise Bremsen, können ebenfalls an der Querstrebe 1 angeordnet sein.
Claims (14)
1. Fahrgestell für einen Kinderschieberollstuhl für behinderte Kinder und einen Kinderwagen, wobei das Fahrgestell
des Fahrzeuges als ein Metallrohrgestell ausgebildet ist, das vordere und hintere Längsstreben aufweist, deren untere
quer zur Fahrtrichtung jeweils in einer Ebene liegende Enden durch eine Querstrebe miteinander verbunden
sind, wobei das vordere und hintere Ende des Fahrgestells durch die Querstreben im unteren Bereich des Fahrgestelles
begrenzt ist und an beiden Seiten der Querstrebe mindestens ein Rad angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Querstrebe (1) in einem vorbestimmten Winkel zu ihrer Längsachse Anschlußstutzen (2) mit ihrem hinteren
Ende fest angeordnet sind, wobei die Anzahl der Anschlußstutzen (2) der Anzahl der mit der Querstrebe (1)
zu verbindenden Längsstrebe (4) und der seitliche Abstand der Anschlußstutzen (2) zueinander dem seitlichen Abstand
der Längsstrebe (4) im fahrbereiten Zustand des Fahrgestells entspricht, wobei jeder Anschlußstutzen (2) an
seinem vorderen Ende eine Führung (3) aufweist, mit der die Anschlußstutzen (2) in das vordere Ende der rohrförmigen
Längsstrebe (4) einsteckbar ist.
2. Fahrgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (3) der Anschlußstutzen (2) mit dem als Innenrohr
(15) ausgebildeten vorderen Ende der Querstrebe
(1) formschlüssig verbunden ist, wobei die Verbindung einer Passung im Bereich eines Laufsitzes bis Grobsitzes
entspricht.
3. Fahrgestell nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Führung (3) der Anschlußstutzen (2) eine
seitliche Bohrung (13) und in das vordere Ende der Längsstrebe (4) ebenfalls eine seitliche Bohrung (14) eingebracht
ist, wobei die Bohrungen (13; 14) durch das Einfügen der Führung (13) in das Innenrohr (15) der Längsstrebe
(4) eine durchgehende Öffnung bilden, in der ein lösbares Verbindungselement (12) eingesteckt ist.
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4. Fahrgestell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (12) als ein Bolzen ausgebildet
ist.
5. Fahrgestell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (12) als eine Schraube mit einer
Mutter ausgebildet und dadurch die formschlüssige Verbindung der Führung (3) mit dem Innenrohr (15) der Längsstrebe
(4) kraftschlüssig gesichert ist.
6. Fahrgestell nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die an beiden Seiten der Querstrebe (1) angeordneten Räder auf einer Radlängsachse
(5) drehbar gelagert und als Laufräder (7) ausgebildet sind.
7. Fahrgestell nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die, die Laufräder (7) aufnehmende, Radlängsachse (5) in
einer Querstrebe (1) angeordnet ist, wobei die Querstrebe, (1) die einen Querschnitt aufweist, bei dem die Seitenwände
in vertikaler Richtung parallel zueinander angeordnet sind und deren oberes und unteres Ende geschlossen
ist und wobei die Anschlußstutzen (2) in einem Winkel zur Längsachse der Querstrebe (1) angeordnet sind, bei dem
die Seitenwände der Querstrebe (1) vertikal zur Fahrtrichtung und die Anschlußstutzen (2) entlang der Längsachse
der Längsstreben (4) bei fahrbereitem Fahrgestell angeordnet sind und damit als eine Verlängerung derselben
ausgebildet sind.
8. Fahrgestell nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstrebe (1) einen runden Querschnitt aufweist, in
dem die Radlängsachse (5) angeordnet ist oder, daß die Querstrebe (1) einen Teil der Radlängsachse (5) bildet,
wobei die Anschlußstutzen (2) in einem Winkel von 90° zur Längsachse der Querstrebe (1) angeordnet sind.
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9. Fahrgestell nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die an beiden Seiten der Querstrebe (1) angeordneten Räder als selbstlenkende Vorderräder
(8) mit einem relativ kleinen Raddurchmesser ausgebildet sind, wobei jedes Vorderrad (8) mit einer
waagerechten Drehachse in einer Radgabel (9) gelagert ist und wobei die Radgabel (9) sich von der Drehachse nach
oben erstreckt und mit ihrem oberen Ende an einer vertikalen Lagerachse (11), die in einem Steuerkopfrohr (10)
angeordnet ist, um die Längsachse drehbar gelagert ist.
10. Fahrgestell nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Enden der Querstrebe (1) parallel zu deren
mittleren Teil verlaufen, wobei durch eine Abwinkelung um einen vorbestimmten Abschnitt die seitlichen Enden nach
vorn abgebogen sind und damit den vorderen Abschnitt des unteren Teils des Fahrgestells bilden.
11. Fahrgestell nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstutzen (2) an einem horizontal verlaufenden
Abschnitt der Querstrebe (1) so in einem Winkel angeordnet sind, daß die Anschlußstutzen (2) entlang der
Längsachsen der Längsstreben (4) beim fahrbereiten Fahrgestell angeordnet und damit als eine Verlängerung desselben
ausgebildet sind.
12. Fahrgestell nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der Querstrebe (1) Doppelräder für einen Buggy angeordnet
sind.
13. Fahrgestell nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß an der hinteren Seite des Fahrgestells an beiden Seiten der Querstrebe (1) Laufräder
(7) mit einem relativ großen Durchmesser und an der vorderen Seite des Fahrgestells an beiden Seiten der
Querstrebe (1) lenkbare Vorderräder (8) mit einem relativ kleinen Durchmesser angeordnet sind.
14. Fahrgestell nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß an der Querstrebe (1) als Zusatzeinrichtung Bremsen angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29708820U DE29708820U1 (de) | 1997-05-06 | 1997-05-06 | Fahrgestell für einen Kinderschieberollstuhl und einen Kinderwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29708820U DE29708820U1 (de) | 1997-05-06 | 1997-05-06 | Fahrgestell für einen Kinderschieberollstuhl und einen Kinderwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29708820U1 true DE29708820U1 (de) | 1997-08-21 |
Family
ID=8040511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29708820U Expired - Lifetime DE29708820U1 (de) | 1997-05-06 | 1997-05-06 | Fahrgestell für einen Kinderschieberollstuhl und einen Kinderwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29708820U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001003631A1 (de) * | 1999-07-09 | 2001-01-18 | Invacare Deutschland Gmbh | Rollstuhl |
| DE102011108049B4 (de) | 2011-07-21 | 2021-07-15 | Sven Fink | Fahrbarer Transportwagen |
-
1997
- 1997-05-06 DE DE29708820U patent/DE29708820U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001003631A1 (de) * | 1999-07-09 | 2001-01-18 | Invacare Deutschland Gmbh | Rollstuhl |
| DE102011108049B4 (de) | 2011-07-21 | 2021-07-15 | Sven Fink | Fahrbarer Transportwagen |
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19971002 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20001016 |
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Owner name: ZEKIWA GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: ZEKIWA KINDERWAGENFABRIK GMBH, 06712 ZEITZ, DE Effective date: 20011114 |
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| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
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