DE29708778U1 - Greifersystem für eine Befüll- und Entnahmeeinrichtung für flache Güter - Google Patents
Greifersystem für eine Befüll- und Entnahmeeinrichtung für flache GüterInfo
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Description
Anmelder: Stuttgart, den 15.05.1997
P6884GM B/ki
1) August Faller KG
2) Carl Edelmann GmbH
3) A. Landerer GmbH & Co. KG
4) Artur Theis GmbH & Co. KG,
Faltschachtelfabrik
Faltschachtelfabrik
Vertreter:
Patentanwälte
Kohler Schmid + Partner
Ruppmannstraße 27
70565 Stuttgart
Kohler Schmid + Partner
Ruppmannstraße 27
70565 Stuttgart
Greifersystem für eine Befüll-
und Entnahineeinrichtuna für flache Güter
Die Erfindung betrifft ein Greifersystem für eine Befüll-
und/oder Entnahmeeinrichtung zum Befüllen und/oder zur Entnahme von flachen, reihen- oder schuppenförmig aneinander
liegenden Gütern, insbesondere vorgeklebten, flachliegenden Faltschachteln in eine bzw. aus einer Transportverpackung,
insbesondere einem Umkarton.
Eine Befülleinrichtung ohne ein Greifersystem der eingangs
genannten Art ist beispielsweise bekannt aus der DE 38 01 279 Cl.
Vorgeklebte, flachliegende Faltschachteln werden in großen Mengen in den verschiedensten Zweigen der Industrie, insbesondere
in der Pharmaindustrie, aber auch in der Kosmetikindustrie, der Lebensmittelindustrie und anderen Bereichen
verwendet. Derartige vorgeklebte mit Biegelinien, Rillungen und dergleichen vorgefertigte Faltschachteln dürfen bei ihrem
Transport keinen zu großen Druckkräften ausgesetzt werden, weil sie sich sonst sehr schwer, jedenfalls nicht mehr
automatisch und einfach zum Befüllen in ihre Endform aufrichten lassen, da ihre Elastizität verloren geht. Zum Versand
derartiger vorgeklebter, flachliegender Faltschachteln wird daher in der Regel ein manuelles Einfüllen in Transportverpackungen,
die meist aus Umkartons bestehen, bevorzugt. Bei diesem manuellen Einfüllen werden von einem Transportband
die in Schuppenform aneinanderliegenden Schachteln von einer Bedienungsperson manuell mit beiden Händen in einer
ungefähr passenden Menge herausgegriffen und dabei eine stangenförmige Aneinanderreihung der Faltschachteln gebildet,
mit welcher sie in den Umkarton eingefüllt werden.
Nachteilig bei diesem manuellen Verfahren ist jedoch einerseits die mangelnde Genauigkeit hinsichtlich der Anzahl der
in den Umkarton eingefüllten Faltschachteln, andererseits ist auch keine exakte Stichprobenentnahme nach einem Stichprobenplan,
also nach einer vorgegebenen, statistisch sich ändernden Anzahl von verpackten Faltschachteln möglich. Bestenfalls
kann willkürlich irgendeine verpackte Faltschachtel aus der Umverpackung gezogen und der Stichprobenuntersuchung
zugeführt werden. Diese kann dann entweder zurückgeführt
oder durch eine andere, gleichartige Faltschachtel ersetzt werden, damit die Anzahl der im Umkarton befindlichen Faltschachteln
wieder ungefähr stimmt.
Darüberhinaus ist bei dem manuellen Verfahren aber auch die monotone und im Endeffekt inhumane Belastung der Bedienungsperson
durch den ständig gleichbleibenden geschilderten Arbeitsgang des Herausgreifens einer Stange von Faltschachteln
und manuellen Einlegens in den Umkarton verbesserungsbedürftig.
Eine gewisse Abhilfe schafft daher eine halbautomatische, sequentielle Einzelbefüllung des Umkartons mit vorgeklebten
Faltschachteln, wobei zwar eine automatisierte Zählung möglich ist, wie beispielsweise in der DE 30 18 894 Al beschrieben
ist, jedoch eine Stichprobenentnahme immer noch von Hand erfolgen muß. Bei dem bekannten, sequentiellen
halbautomatischen Einfüllen der Faltschachteln in den Umkarton ohne vorherige Stangenbildung ist zudem keine hohe
Stückzahlpräzision und keine gut reproduzierbare, vorgebbare Anzahl an verpackten Faltschachteln erzielbar.
Weiterhin ist bei dem aus der DE-30 18 894 Al bekannten
halbautomatischen Befüllverfahren von Nachteil, daß eine Formatumstellung der zu verpackenden Faltschachteln sehr
aufwendig ist und im Bereich zwischen 1 und 1,5 Stunden liegt, so daß nur große Chargen wirtschaftlich sinnvoll auf
diese Weise verarbeitbar sind. Das gleiche gilt auch für eine Vorrichtung zum Einbringen von Faltschachtelzuschnitten
oder dergleichen Versandkartons gemäß der DT 22 61 416 B2.
Nachteilig bei allen bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art ist zudem, daß sich die Anlagen im Prinzip nur und ausschließlich
zum Befüllen des Umkartons mit Faltschachteln, nicht jedoch für eine automatisierte Entnahme der Faltschachteln
aus dem Umkarton eignen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, eine Anlage mit den eingangs beschriebenen Merkmalen so zu modifizieren,
daß sie sich prinzipiell sowohl zum vollautomatischen Befüllen der Transportverpackung als auch zur automatischen
Entnahme der flachen Güter aus der Transportverpakkung eignet, die eine automatische Stichprobenentnahme ermöglicht,
eine hohe Stückzahlpräzision der verpackten Güter garantiert und damit ein höheres Maß an Sicherheit durch
Ausschluß von Bedienungsfehlern und objektiver Dokumentierbarkeit
der Befüllungs- bzw. Entnahmevorgänge erreicht, und bei der eine schnelle und technisch einfache Formatumstellung
mit minimalen Rüstzeitenverlusten ermöglicht wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Greifersystem
erreicht, mit dem die flachen Güter in einer längs einer y-Richtung ausgerichteten, stangenförmigen Aneinanderreihung
von einer Fördervorrichtung entnommen und in die Transportverpackung eingefüllt bzw. aus der Transportverpackung entnommen
und der Fördervorrichtung zugeführt werden können, wobei das Greifersystem Teil eines automatischen Handhabungssystems
mit elektronischer Steuerung und Positioniersystem ist und eine Basiseinheit mit mechanischer, energetischer
und ggf. sensorischer Ankopplung an das Positioniersystem sowie Antriebs- und Führungselemente für eine Halteeinrichtung,
die in y-Richtung und in mindestens einer Richtung senkrecht zur y-Richtüng eine definierte Kraft auf die stan-
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genförmig aneinander gereihten, flachen Güter ausüben kann,
umfaßt.
Die externe Stangenbildung, die gegenüber den oben geschilderten bekannten Verfahren mit direkter, halbautomatischer
Einfüllung in die Transportverpackung auf den ersten Blick rückschrittlich erscheint, da ja ein zusätzlicher Arbeitsschritt
erforderlich ist, bietet aber allein schon wegen der erheblich genaueren Zählungsmöglichkeit der verpackten Güter
durch die externe Stangenbildung im Endeffekt erhebliche Vorteile. Hinzu kommt, daß der Befüllvorgang und die Entnahme
mit dem gleichen Maschinentyp reversibel möglich sind. Insbesondere die Möglichkeit einer automatischen Stichprobenentnahme,
die wiederum eine genaue Zählung der Güter zur Voraussetzung hat, versetzt eine mit dem erfindungsgemäßen
Greifersystem ausgestattete Anlage im Gegensatz zu den oben geschilderten bekannten Vorrichtungen in die Lage, auch
höchsten Ansprüchen an eine dokumentierbare und nachvollziehbare Qualitätssicherung zu genügen.
Durch das erfindungsgemäße Greifersystem, das Teil einer Roboteranlage
mit elektronisch gesteuerten Positioniersystemen ist, kann bei Formatänderungen der zu verpackenden Güter die
Rüstzeit gegenüber bekannten Vorrichtungen auf ein Minimum gesenkt werden.
Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Greifersystems, bei der die Halteeinrichtung Paare von gegenüberliegenden Haltebacken umfaßt, die eine Kraft
auf die flachen Güter in y-Richtung ausüben können, sowie Paare von gegenüberliegenden Haltebacken, die eine Kraft in
einer x-Richtung senkrecht zur y-Richtung ausüben können. Eine derartige Konstruktion ist technisch besonders einfach
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realisierbar und gibt zusätzlich zur Haltefunktion auch Möglichkeiten
zur Ausrichtung der extern gebildeten Stange.
Bei einer Weiterbildung dieser Ausführungsform ist vorgesehen,
daß der minimale Abstand der in x-Richtung wirkenden Haltebacken eines Paares voneinander mechanisch, vorzugsweise
von Hand oder pneumatisch verstellbar und während des Betriebs des Greifersystems arretierbar ist. Damit läßt sich
die Halteeinrichtung optimal an die jeweilige Gütergröße rein durch beispielsweise pneumatische Verstellung anpassen,
ohne daß ein gesonderter Verstellmotor erforderlich wird.
Alternativ dazu ist bei einer anderen Weiterbildung ein Stellmotor zur ferngesteuerten, insbesondere geregelten Anpassung
des minimalen Abstands der in x-Richtung wirkenden Haltebacken eines Paares voneinander vorgesehen, wodurch bei
Umstellung des Formats die Rüstzeit gegenüber der oben beschriebenen einfacheren Ausführungsform minimiert werden
kann.
Vorteilhaft weist bei einer weiteren Ausführungsform die Basiseinheit
eine verschwenkbar mechanische Ankoppelung an das Positioniersystem auf. Dadurch kann die Befüllung bzw. die
Entnahme in jeder beliebigen Raumrichtung erfolgen.
Ganz besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Greifersystems, bei der die Halteeinrichtung eine Saugebene mit in einer &zgr;-Richtung senkrecht zur y-Richtung
wirkenden Unterdrucker&zgr;eugung umfaßt. Durch einen solchen
Sauggreifer läßt sich eine schonende, sichere Transporthalterung der aus den flach liegenden Gütern gebildeten
Stange erreichen. Durch automatische Kontrolle des erzeugten Unterdrucks und damit der aktuellen Haltekraft kann bei-
spielsweise bei der Verpackung oder dem Auspacken von vorgeformten
Faltschachteln ein übermäßiger Seitendruck vermieden werden, wodurch die Elastizität der flachliegenden Faltschachteln
erhalten bleibt, was unbedingte Voraussetzung für ihre spätere Weiterverarbeitung beim Aufrichten und Befüllen
ist.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das erfindungsgemäße
Greifersystem von dem Positioniersystem abkoppelbar. Dadurch kann das Greifersystem beliebig gegen ein
anderes ausgewechselt werden, wodurch verschiedene Formate von Füllgütern einfacher verarbeitbar sind. Außerdem ergibt
sich damit die Möglichkeit zur Anwendung eines Tandemverfahrens, bei dem ein bereits befüllter Greifer entladen wird,
während gleichzeitig ein leerer befüllt wird, wodurch sich weitere Zykluszeitgewinne erzielen lassen.
Bei einer Weiterbildung dieser Ausführungsform sind mehrere
Greifersysteme vorgesehen, von denen im Betrieb mindestens eines mechanisch und energetisch an das Positioniersystem
angekoppelt und mindestens eines abgekoppelt ist. Dadurch läßt sich ein vollautomatischer Wechsel der Greifersysteme
bewirken.
Um die Beladung des Greifersystems zyklusunabhängig von der Positioniereinrichtung durchführen zu können, ist bei einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, daß das
Greifersystem mechanisch an eine stationäre Vertikalstation mit Anschluß an die Fördervorrichtung zum Zuführen der flachen
Güter zur Transportverpackung an- und abkoppelbar ist.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Ausführungsform
ist das Greifersystem zusammen mit der mechanischen Ankoppelung auch energetisch an die stationäre Vertikalstation ankoppelbar.
Dadurch erübrigen sich Strom- oder Druckluftzuleitungen, die das Greifersystem dauernd mit dem Positioniersystem
verbinden und in seiner Beweglichkeit stark einschränken wurden.
Ganz besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Greifersystems, bei der ein weiteres Greifersystem zur automatischen Aufrichtung und Montage der Transportverpackung
vorgesehen ist. Dadurch kann der gesamte Befüllvorgang inklusive Aufrichten des Umkartons vollständig
automatisiert werden.
Vorteilhaft ist es auch, wenn das weitere Greifersystem mechanisch,
energetisch und ggf. sensorisch an das Positioniersystem angekoppelt ist, so daß Strom- oder Druckluftzuführungsleitungen
ganz eingespart oder in ihrer Länge minimiert werden können.
Bevorzugt ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Greifersystems, die sich dadurch auszeichnet, daß einschwenkbare Trennfinger zur Bildung eines Spaltes zwischen
den beiden y-seitigen Enden einer verpackten Stange von flachen Gütern und der jeweils benachbarten Wand der Transportverpackung
vorgesehen sind. Damit wird eine automatische Entnahme der gesamten Stange von flachen Gütern aus der
Transportverpackung ermöglicht.
Besonders vorteilhaft für den Betrieb des erfindungsgemäßen
Greifersystems ist ein Verfahren zum Befüllen und/oder zur
Entnahme von flachen, reihen- oder schuppenförmig aneinander
liegenden Gütern, insbesondere vorgeklebten, flachliegenden
Faltschachteln in eine bzw. aus einer Transportverpackung, insbesondere einem Umkarton, bei dem die flachen Güter in
einer längs einer y-Richtung ausgerichteten, stangenförmigen Aneinanderreihung mittels eines Greifersystems von der Fördervorrichtung
entnommen und in die Transportverpackung eingefüllt bzw. aus der Transportverpackung entnommen und der
Fördervorrichtung zugeführt werden, wobei von einer Halteeinrichtung, die Teil des Greifersystems ist, in y-Richtung
und in mindestens einer Richtung senkrecht zur y-Richtung eine definierte Kraft auf die stangenförmig aneinander gereihten,
flachen Güter ausgeübt wird, und bei dem eine automatische Positionierung des Greifersystems relativ zur Fördervorrichtung
über ein elektronisch gesteuertes Positionierungssystem erfolgt, an welches das Greifersystem mechanisch,
energetisch und ggf. sensorisch angekoppelt ist.
Vorzugsweise werden die über die Förderrichtung geförderten flachen Güter mittels einer Zählvorrichtung abgezählt.
Nach einem Stichprobenplan kann automatisch jeweils aus dem geförderten Strom von abgezählten flachen Gütern ein bestimmtes
Stück als Stichprobe aus der Fördervorrichtung entnommen werden.
Vorzugsweise werden die entnommenen Stichproben automatisch magaziniert und beispielsweise über elektronische Informationsspeicherung
dokumentiert, so daß unerlaubte Manipulationen der Stichprobennahme nahezu ausgeschlossen werden können.
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&iacgr;&ogr;
Vorteilhafterweise sind mehrere Greifersysteme mit Halteeinrichtungen
für gleiche und/oder unterschiedliche Formate der flachen Güter vorhanden. Dann kann in einer bevorzugten Verfahrensvariante
nach dem Befüllen eines Greifersystems dieses Entladen und während dessen im Tandemverfahren ein leeres
Greifersystem befüllt werden, so daß keine Taktzeitverluste auftreten.
Bei Änderung des Formats der flachen Güter kann das zu beladende Greifersystem entweder automatisch gegen ein solches
mit passender Halteeinrichtung ausgewechselt werden oder die verwendete Halteeinrichtung des zu befüllenden Greifersystems
ebenfalls automatisch durch geregelte Anpassung des minimalen Abstands von in x-Richtung wirkenden Haltebacken
an das neue Format angepaßt werden, ohne daß zeitraubende und mechanisch geschultes Bedienungspersonal erfordernde Umbauten
nötig sind.
Besonders vorteilhaft läßt sich das oben beschriebene Verfahren einsetzen, wenn die Transportverpackung aus einem
Umkarton besteht, der mittels eines weiteren Greifersystems automatisch aufgerichtet und montiert wird. Mit diesem weiteren
Greifersystem können bei Bedarf auch eine oder mehrere Zwischenlagen in der Transportverpackung montiert werden,
wobei eine eigene Aufrichte- und Montageeinrichtung eingespart wird.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung. Ebenso können die vorstehend
genannten und die noch weiter aufgeführten Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen
Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind nicht als abschließende
Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften Charakter für die Schilderung der Erfindung.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht von oben auf eine Befülleinrichtung
mit einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Greifersystems;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht von oben auf eine Entnahmeeinrichtung
mit einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Greifersystems;
Fig. 3a eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Greifersystems in der
zx-Ebene mit herabgeschwenktem Schleusenband;
Fig. 3b das befüllte Greifersystem nach Fig. 3a schematisch von der Seite in Blickrichtung der &zgr;-Achse;
Fig. 4a eine schematische Seitenansicht einer stationären Vertikalstation mit angekoppeltem erfindungsgemäßen
Wechselgreifersystem beim Befüllen;
Fig. 4b ein Positioniersystem beim Andocken an das Wechselgreifersystem
nach Fig. 4a; und
Fig. 4c das Wechselgreifersystem nach Fig. 4b mit angedocktem Positioniersystem beim Ausführen einer Greifbewegung
und Abdocken von der stationären Vertikal-Station mit Hilfe des Positioniersystems.
Die in Fig. 1 gezeigt Befülleinrichtung 10 dient zum Befüllen
von flachen, reihen- oder schuppenförmig aneinanderliegenden, insbesondere vorgeklebten, flachliegenden Faltschachteln
in eine Transportverpackung, insbesondere einen Umkarton. Dazu werden die Faltschachteln im Schuppenstrom
einer Klebemaschine 1 entnommen und über ein Zwischenband 2 zu einem Stauband 3 befördert. Das Stauband 3 fördert die
vorgeklebten, flachliegenden Faltschachteln in einem Schuppenstrom
zu einem Schleusenband 4, an dem eine Zähleinrichtung 5 zur Abzählung der geförderten Faltschachteln sowie
eine in der Zeichnung nicht in Einzelheiten dargestellte Vorrichtung 6 zur gezielten Stichprobenentnahme einzelner
Faltschachteln vorgesehen ist.
Am anderen Ende des Schleusenbandes 4 schließt sich ein Weichenband
7 an, welches horizontal quer zu seiner Förderrichtung verschiebbar ist, so daß ein benachbartes, parallel
verlaufendes Weichenband 71 an die Stelle des ersten Weichenbandes
7 treten kann. Am Ende der Weichenbänder 7, 71
ist jeweils eine Vertikalstation 8, 8' mit einem angedockten Wechselgreifersystem 9, 9' positioniert. Wie unten näher beschrieben
wird, können die Wechselgreifersysteme 9, 9' nach Befüllung mit Faltschachtel oder anderen flachen Gütern von
der jeweiligen stationären Vertikalstation 8, 8' mittels eines in einer Roboterzelle 11 vorgesehenen Positioniersystems
abgedockt und zu einer Füllstation 12 verschwenkt werden, wo sie in eine bereitstehende Transportverpackung 13 von oben
in Form einer Stange eingefüllt werden. Über ein Auslaufrollenband 14 werden die befüllten Transportverpackungen 13
dann einem zentralen Transportband 15 zugeführt, welches sie zu einem in der Zeichnung nicht gezeigten Palettierer befördert
.
Außerhalb der Roboterzelle 11 in räumlicher Nachbarschaft zur Füllstation 12 ist eine Station 16 zur Montage der Trays
für die Transportverpackungen 13 vorgesehen. Zum Aufrichten, Kleben und Fügen der Umkartons werden mit einem schmetterlingsartigen
weiteren Greifersystem 17, das über eine automatische, zentrale Formatverstellung verfügt, Stanzzuschnitte
aus einem Magazin 18 entnommen und zur Montage auf die Station 16 verschwenkt. Die fertig montierte Transportverpackung
13 wird dann mit dem weiteren Greifersystem 17 der Füllstation 12 zugeführt.
Auf einem Kassettenband 19 schließlich können Zwischenlagen bereitgestellt und der Montagestation 16 zur weiteren Verarbeitung
zugeführt werden, falls in den Umkarton 13 mehrere stangenförmige Lagen von Faltschachteln eingepackt und voneinander
getrennt werden sollen.
Die Befülleinrichtung 10 dient also der Automatisierung und Humanisierung von Arbeitsvorgängen, die sich an eine Faltschachtel-Klebemaschine
1 anschließen, und zwar dem Zählen, der Stichprobenentnahme und dem vollautomatischen Verpacken
von Faltschachteln. Dabei wird eine Roboterzelle 11 eingesetzt, die mit zwei Hauptfunktionskreisen agiert:
Ein erstes Achssystem entnimmt dem Magazin 18 einen Stanzzuschnitt
für ein Tray. Mit Hilfe des Schmetterlingsgreifers 17 werden die Seiten- und Frontteile montiert. Das Kleben
und Aufrichten einer Verstärkungsfront geschieht dann in der Montagestation 16. Das fertige Tray wird anschließend auf
der Befüllstation 12 abgelegt, die auch dem zweiten Funktionskreis
zugeordnet werden kann.
Sobald sich das erste Achssystem aus dem Bereich der Befüllstation
12 entfernt hat, kann ein weiteres Achssystem mit dem Verpacken der Faltschachteln beginnen. In einem Tandemverfahren
werden mit Hilfe der halbstationären Magazingreifer 9, 9' Stangen von Faltschachteln in das Tray verpackt.
Werden Zwischenlagen benötigt, so kommt der erste Funktionskreis
wieder in Eingriff. Mit dem Schmetterlingsgreifer 17 werden die entsprechenden Zwischenlagen vorbereitet und eingesetzt
.
Im zweiten Funktionskreis wird der entleerte Magazingreifer .9 bzw. 9' zurückgelegt und durch den inzwischen befüllten
zweiten Magazingreifer 9' bzw. 9 ausgetauscht, so daß durch den Befüllvorgang des Umkartons 13 keine Taktzeitverlust
entstehen.
In Fig. 2 ist schematisch eine erfindungsgemäße Entnahmeeinrichtung
20 zur automatischen Entnahme von Faltschachteln, die in einem Umkarton 13 wie oben beschrieben angeliefert
werden, dargestellt. Die Entnahmeeinrichtung 20 umfaßt wiederum eine Roboterzelle 21, die mit zwei Hauptfunktionskreisen
agiert:
Die Umverpackungen werden auf einer Palette durch eine Palettenstation
22, die einen Niveauausgleich durch einen Scherenhubtisch oder eine Teleskopvertikalachse aufweist und
für Europaletten mit den Querschnittsabmaßen 800 &khgr; 12 0 0 mm geeignet ist, in den Arbeitsbereich eines ersten Achssystemes
gebracht. Ein Sauggreifer 27 greift eine Umverpackung und setzt diese auf einem L-Bandsystem 23 ab, das aus zwei
Bändern besteht, welche in L-Form zum Transport der vollen Umkartons angeordnet sind. Dabei durchläuft jeweils das Tray
1·:·&ngr; &Pgr; "V !··&Igr;:·
eines Umkarton zwei Trennmessersysteme bestehend aus zwei mal zwei stationären Messern 24 mit automatischer Höhen- und
Breitenanpassung, die das Oberteil des Trays ablösen. Dieses Oberteil wird durch den Sauggreifer 27 abgehoben und zur
Entsorgung einem Auslaufband 25 übergeben.
Sobald sich das erste Achssystem aus dem Arbeitsbereich der Entnahmeposition entfernt hat, kann der zweite Funktionskreis
der Entnahmeeinrichtung 2 0 mit dem zweiten Achssystem die Entleerung der Umverpackungen beginnen. Ein dreidimensionales
Greifersystem 29 schwenkt zunächst in der Zeichnung nicht näher dargestellte Trennfinger zwischen die verpackte
Faltschachtel-Stange und die Umverpackung und bildet dadurch jeweils einen Spalt zwischen den Endflächen der Stange und
der Umverpackung. Dadurch kann der eigentliche Greifer problemlos in die Verpackung eintauchen, eine Faltschachtelstange
vollständig greifen und auf ein Zuführband 26 zu einer Abpackmaschine auflegen.
Müssen dem geöffneten Umkarton Zwischenlagen entnommen werden, kommt der oben erwähnte Sauggreifer 27 wieder in Aktion.
Dies gilt auch, wenn die Umverpackung vollständig entleert ist. Der Sauggreifer 27 setzt dann um, greift sich das
leere Tray und transportiert es zum Auslaufband 25, wo es einem Entsorgungssystem zugeführt wird.
Im Kern enthält die Entnahmeeinrichtung 26 die gleiche erfindungsgemäße
Technologie wie die Befülleinrichtung 10. In beiden Fällen wird vollautomatisch mit einem Greifersystem
eine stangenförmige Lage von genau abgezählten Faltschachteln
aufgenommen und bewegt, und zwar entweder zum Befüllen einer Transportverpackung oder zum Entnehmen aus derselben.
In den Figuren 3a und 3b ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Greifersystems 3 9 dargestellt. Fig. 3a zeigt das Greifersystem 3 9 in einer Schnittansicht in der zx-Ebene
ohne Füllgut, während Fig. 3b das Greifersystem 3 9 in befülltem Zustand mit Blick in z-Richtung veranschaulicht. Die
Halteeinrichtung des erfindungsgemäßen Greifersystems 3 9 umfaßt bei dieser Ausführungsform ein Paar von gegenüberliegenden
Haltebacken 32, 32', die eine Kraft auf die flachen Güter in Stangenrichtung (y-Richtung) bzw. in der entsprechenden
Gegenrichtung ausüben können, wie durch die Pfeile in Fig. 3b angedeutet ist. Außerdem umfaßt die Halteeinrichtung
ein Paar von gegenüberliegenden Haltebacken 33, 33', die eine Kraft in x-Richtung senkrecht zur y-Richtung bzw.
in der entsprechenden Gegenrichtung auf die flachen Güter in der Halteeinrichtung ausüben können. Der minimale Abstand
der in x-Richtung wirkenden Haltebacken 33, 33' voneinander, der durch die Länge der zu greifenden flachen Güter vorgegeben
wird, kann entweder mechanisch, beispielsweise von Hand oder pneumatisch verstellt werden oder durch einen in der
Zeichnung nicht dargestellten Stellmotor ferngesteuert, insbesondere geregelt angepaßt werden.
Wie in Fig. 3a angedeutet, ist außerdem noch eine in Richtung der &zgr;-Achse verschiebbare Saugebene 34 mit Saugnäpfen
35 vorgesehen, mit der die zu haltenden Güter in der Halteeinrichtung des Greifersystems 3 9 in Richtung der &zgr;-Achse
besonders schonend angesaugt und ohne schädliche Deformation gehalten werden können. Die Saugnäpfe 3 5 sind an ein in der
Zeichnung nicht dargestelltes System zur Erzeugung von Unterdruck angeschlossen.
Sf
In den Figuren 4a bis 4c ist der Weg des Schuppenstroms von zu verpackenden, vorgeklebten und flachliegenden Faltschachteln
über eine Fördervorrichtung 47 gezeigt. In Fig. 4a wird eine stationäre Vertikalstation 48 vom Weichenband 47 mit
Faltschachteln von unten her befüllt. Während des Befüllvorgangs senkt sich die Vertikalstation 48 automatisch, beispielsweise
gewichtgesteuert oder aufgrund eines Zählimpulses aus einer Zählereinrichtung in Pfeilrichtung nach unten
ab.
Sobald die Vertikalstation 48 gefüllt ist, hält die Fördervorrichtung
47 an und ein Arm eines Positioniersystems 41 schwenkt heran und dockt an das Greifersystem 49 in der Vertikalstation
48 an, wie in Fig. 4b angedeutet.
Fig. 4c schließlich zeigt eine Greifbewegung des Greifersystems
49 durch Bewegung seiner beiden Greiferbacken in Pfeilrichtung nach oben bzw. nach unten, um die aufgestapelten
Faltschachteln in einer Stangenform längs der Stangenachse (y-Richtung) mit definierter Kraft festzuhalten. Sodann
zieht das Positioniersystem 41 das Greifersystem 4 9 zusammen mit der Faltschachtelstange aus der stationären Vertikalstation
48 heraus und befördert es zu der in Fig. 1 dargestellten Befüllstation 12.
Claims (12)
1. Greifersystem (9, 9'; 29; 39; 49) für eine Befüll- und/
oder Entnahmeeinrichtung zum Befüllen und/oder zur Entnahme von flachen, reihen- oder schuppenförmig aneinander
liegenden Gütern, insbesondere vorgeklebten, flachliegenden Faltschachteln in eine bzw. aus einer Transportverpackung
(13), insbesondere einem Umkarton, mit dem die flachen Güter in einer längs einer y-Richtung
ausgerichteten, stangenförmigen Aneinanderreihung von einer Fördervorrichtung entnommen und in die Transportverpackung
(13) eingefüllt bzw. aus der Transportverpackung (13) entnommen und der Fördervorrichtung zugeführt
werden können, wobei das Greifersystem (9, 9·; 29; 39; 49) Teil eines automatischen Handhabungssystems
mit elektronischer Steuerung und Positioniersystem (41) ist und eine Basiseinheit mit mechanischer, energetischer
und ggf. sensorischer Ankopplung an das Positioniersystem (41) sowie Antriebs- und Führungselemente
für eine Halteeinrichtung, die in y-Richtung und in mindestens einer Richtung senkrecht zur y-Richtung eine
definierte Kraft auf die stangenförmig aneinander gereihten, flachen Güter ausüben kann, umfaßt.
2. Greifersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteeinrichtung Paare von gegenüberliegenden Haltebacken (32, 32!) umfaßt, die eine Kraft auf die
flachen Güter in y-Richtung ausüben können, sowie Paare von gegenüberliegenden Haltebacken (33, 33'), die eine
Kraft in einer x-Richtung senkrecht zur y-Richtung ausüben können.
3. Greifersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der minimale Abstand der in x-Richtung wirkenden
Haltebacken {33, 33') eines Paares voneinander mechanisch, vorzugsweise von Hand oder pneumatisch verstellbar
und während des Betriebs des Greifersystems (9, 9'; 29; 39; 49) arretierbar ist.
4. Greifersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Stellmotor zur ferngesteuerten, insbesondere geregelten Anpassung des minimalen Abstands der in
x-Richtung wirkenden Haltebacken (33, 33') eines Paares
voneinander vorgesehen ist.
5. Greifersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Basiseinheit eine verschwenkbare mechanische Ankopplung an das Positioniersystem
(41) aufweist.
6. Greifersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung eine
Saugebene (34) mit in einer &zgr;-Richtung senkrecht zur y-Richtung
wirkenden Unterdruckerzeugung umfaßt.
7. Griefersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Greifersystem {9, 9'; 49) von dem Positioniersystem (41) abkoppelbar ist.
8. Greifersystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Greifersysteme {9, 9!) vorgesehen sind, von
denen im Betrieb mindestens eines (9) mechanisch und energetisch an das Positioniersystem angekoppelt und
mindestens eines' (9') abgekoppelt ist.
9. Greifersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Greifersystem (9, 9'; 49) mechanisch an eine stationäre Vertikalstation mit
(8, 8'; 48) Anschluß an die Fördervorrichtung zum Zuführen der flachen Güter zur Transportverpackung (13)
an- und abkoppelbar ist.
10. Greifersystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Greifersystem (9, 9'; 49) zusammen mit der mechanischen
Ankopplung auch energetisch an die stationäre Vertikalstation (8, 8'; 48) ankoppelbar ist.
11. Greifersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Greifersystem
(17) zur automatischen Aufrichtung und Montage der Transportverpackung (13) vorgesehen ist, welches mechanisch,
energetisch und ggf. sensorisch an das Positioniersystem (41) ankoppelbar ist.
12. Greifersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß einschwenkbare Trennfinger zur Bildung
eines Spaltes zwischen den beiden y-seitigen Enden einer verpackten Stange von flachen Gütern und der jeweils
benachbarten Wand der Transportverpackung (13) vorgesehen sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29708778U DE29708778U1 (de) | 1997-05-16 | 1997-05-16 | Greifersystem für eine Befüll- und Entnahmeeinrichtung für flache Güter |
| DE59805865T DE59805865D1 (de) | 1997-05-16 | 1998-05-14 | Greifersystem für eine Befüll- und Entnahmeeinrichtung für flache Güter sowie Betriebsverfahren hierfür |
| EP98108770A EP0878399B1 (de) | 1997-05-16 | 1998-05-14 | Greifersystem für eine Befüll- und Entnahmeeinrichtung für flache Güter sowie Betriebsverfahren hierfür |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29708778U DE29708778U1 (de) | 1997-05-16 | 1997-05-16 | Greifersystem für eine Befüll- und Entnahmeeinrichtung für flache Güter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29708778U1 true DE29708778U1 (de) | 1997-07-17 |
Family
ID=8040480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29708778U Expired - Lifetime DE29708778U1 (de) | 1997-05-16 | 1997-05-16 | Greifersystem für eine Befüll- und Entnahmeeinrichtung für flache Güter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29708778U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10118654A1 (de) * | 2001-04-14 | 2002-10-17 | Transnova Ruf Verpackungs Und | Vorrichtung zur Handhabung von gefüllten Weichfolienbeuteln |
-
1997
- 1997-05-16 DE DE29708778U patent/DE29708778U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10118654A1 (de) * | 2001-04-14 | 2002-10-17 | Transnova Ruf Verpackungs Und | Vorrichtung zur Handhabung von gefüllten Weichfolienbeuteln |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970828 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000821 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20030702 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20050615 |
|
| R071 | Expiry of right |