DE29707445U1 - Mehrstückverpackung mit verriegelbarem Tragegriff - Google Patents
Mehrstückverpackung mit verriegelbarem TragegriffInfo
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Description
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Beschreibung
Nach dem Stand der Technik bestehen einreihige Mehrstück-Verpackungen aus Kraftkarton mit
Tragegriff für Flaschen mit Kronkorken oder mit Schraubverschlüssen.
Bei maschineller Verarbeitung der flachliegenden Zuschnitte zu Mehrstück-Verpackungen steht das
Griffteil des Zuschnitts nach Applikation auf die Flaschen senkrecht nach oben.
Bekannte Lösungen verwenden im Unterbereich des Griffes eine Rill-/Ritzkombination im Karton, um
den Griff nach der Applikation umfalten zu können.
Diese Lösung ist nicht sicher, so daß bei maschineller Weiterverarbeitung der Mehrstück-Verpackungen
sowohl in Kästen als auch auf Trays Störungen durch nicht ganz heruntergefaltete
Griffe auftreten können.
Diese Nachteile nach dem Stand der Technik werden durch die Mehrstück-Verpackung mit Tragegriff der
Erfindung vermieden.
Es stellt auch keine Beseitigung dieser Schwierigkeiten dar, wenn Tragegriffe nach der
Patentschrift DE 40 34 069 C2 vermieden werden. Es wird dadurch in der Praxis die Handhabung von
Mehrreihenträgern erschwert.
Es ist die Aufgabe der Mehrstück-Verpackung mit Tragegriff der Erfindung, den Griff vor der
Weiterverarbeitung so zu sichern, daß eine
störungsfreie Weiterverarbeitung der Mehrstück-Verpackung in Gefachekästen wie auch auf Trays
möglich ist.
Die Mehrstück-Verpackung mit verriegelbarem Tragegriff der Erfindung ist am Schutzanspruch 1
definiert. Der Unteranspruch beansprucht eine alternative, bevorzugte Ausgestaltung der
Mehrstück-Verpackung nach Schutzanspruch 1. Die Mehrstück-Verpackung mit verriegelbarem
Tragegriff der Erfindung ist in den Figuren erläutert. Es stellen dar:
Fig. 1 die Seitenansicht einer Mehrstück-Verpackung mit durch Kronkorken
verschlossenen Produktflaschen Fig. 2 die stirnseitige Ansicht der Mehrstück-Verpackung
Fig. 3 die stirnseitige Ansicht der Mehrstück-Verpackung mit verriegeltem Tragegriff
unter den Kronkorken Fig. 4 die Draufsicht der Mehrstück-Verpackung
mit verriegeltem Tragegriff unter den Kronkorken
Fig. 5 die Seitenansicht einer MehrStückverpackung mit alternativ durch Schraubverschluß verschlossenen
Fig. 5 die Seitenansicht einer MehrStückverpackung mit alternativ durch Schraubverschluß verschlossenen
Produktflaschen
Fig. 6 die stirnseitige Ansicht der alternativen Mehrstück-Verpackung mit seitlich verriegeltem Tragegriff an den Schraubverschlüssen.
Fig. 6 die stirnseitige Ansicht der alternativen Mehrstück-Verpackung mit seitlich verriegeltem Tragegriff an den Schraubverschlüssen.
In den Figuren bedeuten die Ziffern: Ziffer Begriff
1 Mehrstück-Verpackung
2 Flaschen mit Kronkorkenverschluß 3 Kronkorken 3a Schraubverschluß oder Kapselverschluß
4 Griffteil-Mehrstückverpackung
5 Formausstanzung
6 Griffteil-Einfaltachse
7 obere Begrenzung Formausstanzung
8 obere Kronkorkenstandhöhe
8a obere Schraubverschluß- oder Kapselverschlußstandhöhe
9 untere Kronkorken- oder Schraub-/Kapselverschlußstandhöhe 10, 10a seitliche Begrenzung Formausstanzung
11 Tragedurchgriff
12 Untergrifflaschen Flaschenfixierung
13, 13a Durchmesser Schraub-/Kapselverschluß
Die beispielsweise maschinelle Herstellung der Mehrstück-Verpackung (1) mit verriegelbarem
Griffteil-Mehrstückverpackung (4) wird nachstehend beschrieben.
Einer Verpackungsmaschine werden kontinuierlich oder getaktet Getränke-Gefachkästen oder
Wellpappe-/Kunststofftrays mit bereits einstehenden Produktflaschen der Formationen 3 &khgr;
4 {12 Flaschen),4x5 (20 Flaschen) oder 4x6
(24 Flaschen) zugeführt.
Bei den in Formation einstehenden Produktflaschen handelt es sich insbesondere um Flaschen mit
Kronkorkenverschluß, wie Bierflaschen mit Schraubverschluß, oder solche Sprudelflaschen,
oder mit Kapselverschluß, wie Weinflaschen. In diesem Anwendungsfall werden Mehrstück-Verpackungseinheiten
dadurch gebildet, daß Mehrstück-Verpackungen (1) mit verriegelbarem Griffteil-Mehrstückverpackung (4) auf die in den
genannten Transportbehältnissen bereits einstehenden Produktflaschen maschinell
aufgesetzt werden.
Der maschinelle Aufsetz-/Bestückungsvorgang bewirkt, daß die Mehrstück-Verpackungen (1) wie
in der Auslegung 1x4,4 Flaschen, nach dem
Aufsetz-VBestückungsvorgang mit den Untergrifflaschen-Flaschenfixierung (12) unter
Kronkorken- oder Schraub-/Kapselverschlußstandhöhe
(9) einrasten, und so eine kompakte Mehrstück-Verpackung (1) herstellen, wobei die Kronkorken (3) oder die Schraub-ZKapselverschlüsse (3a) sich in die Formausstanzungen (5) des Griffteil-Mehr Stückverpackung (4) setzen, und das Griffteil-Mehrstückverpackung (4) jeweils mittig und senkrecht nach oben weisend, wie in Figur 2, dargestellt, ausgerichtet ist. Ein im Griffteil-Mehrstückverpackung (4) angebrachter Tragedurchgriff (11) gestattet die ungehinderte Entnahme der gebildeten Mehrstück-
(9) einrasten, und so eine kompakte Mehrstück-Verpackung (1) herstellen, wobei die Kronkorken (3) oder die Schraub-ZKapselverschlüsse (3a) sich in die Formausstanzungen (5) des Griffteil-Mehr Stückverpackung (4) setzen, und das Griffteil-Mehrstückverpackung (4) jeweils mittig und senkrecht nach oben weisend, wie in Figur 2, dargestellt, ausgerichtet ist. Ein im Griffteil-Mehrstückverpackung (4) angebrachter Tragedurchgriff (11) gestattet die ungehinderte Entnahme der gebildeten Mehrstück-
-&dgr;-
Verpackungseinheiten aus den Transportbehältnissen. Es wird dadurch der Nachteil nach
dem Stand der Technik entweder Einzelflaschen zu entnehmen, oder das gesamte Transportbehältnis
als Einheit zu bewegen, vermieden.
Ein wesentlicher Vorteil der Mehrstück-Verpackung (1) der Erfindung stellt als technischer Effekt
das nach rechts/links mögliche Einfalten des Griffteil-Mehrstückverpackung (4) mit Einrasten
der oberen Begrenzungs-Formausstanzung (7) unter den Kronkorken {35, oder durch Klemmwirkung in
die äußere Rillung des Schraubverschlusses (8a), oder durch Anlegen gegen die glatte Außenwand des
Kapselverschlusses dar, da durch die erzielte Schräglage des Griffteil-Mehrstückverpackung (4)
das übereinanderstapeln der Transportbehältnisse während der Produktionsabläufe ermöglicht wird.
Ein weiterer Vorteil ist dadurch gegeben, daß durch den Stapelvorgang das Griffteil-Mehrstückverpackung
(4) nicht beschädigt wird, und die Schräglage des Griffteil-Mehrstückverpackung
(4) jederzeit in die senkrechte Ausgangslage zurückgeführt werden kann. Es ist dadurch die problemlose Entnahme der
Mehrstück-Verpackung (1) aus den Transportbehältnissen durch den Verbraucher
gegeben.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der maschinelle Ablauf der Applikation der Mehrstück-Verpackung
(4) mit rechts/links möglichem
Einfalten des Griffteil-Mehrstückverpackung (4)
auch manuell möglich ist. Es können dadurch auch wirtschaftlich geringere Herstellungsmengen
kostengünstig in den Handel gebracht werden.
Claims (7)
1. Mehrstück-Verpackung mit verriegelbarem Tragegriff dadurch gekennzeichnet, daß der
Kraftkarton der Mehrstück-Verpackung (1) im Griffteil (4) die Ausschnitte (5) aufweist,
derart, daß der Griff sich beim Umklappen um 90 Grad um die Längsachse der Mehrstück-Verpackung
unter die Kronkorken (3) oder die Schraubverschlüsse der Flaschen (2) verriegelt
und in dieser Stellung fixiert ist und bei Entnahme der Mehrstück-Verpackung (1) aus den
Gebinden sich der Griff nach oben entriegelt und dadurch eine sichere Handhabung gegeben
ist.
2. Mehrstück-Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formausstanzung (5)
der Mehrstück-Verpackung (1) zur Aufnahme des Kronkorkens (3) nach Applikation auf die
Flaschenreihe (2) rechteckig ausgebildet ist,
derart, daß die Griffteil-Einfaltachse (6) als
untere Begrenzung, und die obere Begrenzung Formausstanzung (7) eine definierte Höhe
bilden, und dieser Abstand durch die Höhenausbildung der Untergrifflaschen
Flaschenfixierung (12) gleichmäßig bewirkt wird, und das Griffteil-Mehrstück-Verpackung
(4) an der Griffteil-Einfaltachse {6} nach
links oder rechts über die obere Kronkorkenhöhe (8) gefaltet wird und dadurch
ein glattes Überfalten über den kreisrund
ausgebildeten Kronkorken (1) erfolgt.
3. Mehrstück-Verpackung nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Griffteil-Einfaltachse
(6) eine max. Verlagerung in
Richtung obere Begrenzung Formausstanzung (7)
erfährt, und die höchste Stellung der Griffteil-Einfaltachse (6) in gleicher Höhe
wie die unter Kronkorkenstandhöhe (8) ausgebildet ist, und dies der höchste Punkt
zur Erzielung des späteren Überfalt- und Unterklippeffektes der oberen Begrenzung
Formausstanzung {7) unter die untere Kronkorkenstandhöhe (9) ist.
4. Mehrstück-Verpackung nach den Ansprüchen 1 3, dadurch gekennzeichnet, daß der definierte
Abstand zwischen der oberen Kronkorkenstandhöhe (8) und der oberen
Begrenzung Formausstanzung (7) max. 3 mm beträgt und durch diese Abstandsbegrenzung das
Verhältnis zwischen obere Begrenzung Formausstanzung (7) und untere
Kronkorkenstandhöhe (9) durch die Untergriff-Flaschenfixierung (12), derart ist, daß eine
Unterklipp-Klemmwirkung, nach Einfalten des
Griffteil-Mehrstückverpackung (4) um 90 Grand
nach links oder rechts, unter die untere Kronkorkenstandhöhe erzielt wird, und diese
Unterkipp-Klemmwirkung durch die kreisrunde Auslegung des Kronkorken (3), im Bereich der
oberen Begrenzung Formanstanzung (7) verstärkt wird, und dadurch ein fester Halt des
Griffteil-Mehrstückverpackung (3) hergestellt . ist,
5. Mehrstück-Verpackung nach den Ansprüchen
1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Formausstanzung (5)r zwischen den
seitlichen Begrenzungen-Formausstanzung (10, 10a) durch den Durchmesser des kreisrund
ausgebildeten Kronkorken (3) bewirkt wird, und
max. rechts/links eine Freistanzung von 1 mm
hat und dadurch ein glattes Durchtreten der Kronkorken (3) beim Einfalten des Griffteil-Mehrstück-Verpackung
(4), um 90 Grad unter die untere Kronkorkenstandhöhe (9) erzielt wird.
6. Mehrstück-Verpackung nach den Ansprüchen
1-5, dadurch gekennzeichnet, daß durch die offene Ausbildung des Tragedurchgriff (11),
nach Einfalten des Griffteil-Mehrstückverpackung (4) unter die untere
Kronkorkenstandhöhe (9), mittels Durchgriff und Hochziehen um 90 Grad nach oben, die
Unterklipp-Klemmwirkung des Griffteil-Mehrwegverpackung (4) im Bereich obere Begrenzung-Formanstanzung (7) unter die untere
Kronkorkenstandhöhe (9), aufgelöst wird, und dadurch das Griffteil-Mehrwegverpackung (4) in
seine Ausgangslage zurückgeführt wird, wodurch der Transport der Mehrstückverpackung (1),
bzw. das Entnehmen aus einem Gefächerkasten
der Getränkeindustrie, wiederholt erfolgen
kann.
7. Mehrstück-Verpackung nach den Ansprüchen
1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Formausstanzungen (5), für die Aufnahme von
Schraub-ZKapselverschlüssen (3a), rechteckig
ausgebildet sind, und die seitlichen Begrenzung-Formausstanzungen (10, 10a)
konstruktiv dem jeweiligen Durchmesser der Schraub-/Kapsel-verschlüsse (13, 13a) angepaßt
werden, und maximal einen überstand von 1 mm, zwischen seitliche Begrenzung-Formausstanzung
(10, 10a) und Durchmesser Schraub-/Kapselverschluß (13, 13a) aufweist, und die obere Begrenzung-Formanstanzung (7)
konstruktiv so ausgelegt ist, daß nach Applikation der Mehrstück-Verpackung (1) auf
die Flaschen mit Schraub-/Kapselverschlüssen (3a), zwischen der oberen Schraub-/Kapselverschlußstandhöhe
(8a), und der oberen
Begrenzung-Formausstanzung (7) ein maximaler Freiraum von 2 mm hergestellt ist, und durch
Einfalten des Griffteil-Mehrstückverpackung (4) nach links/rechts, über die obere Schraub-/Kapselvschlußstandhöhe
(8a), des Schraub-
/Kapselverschlusses (3a), die obere Begrenzung-Formausstanzung (7) über den
äußeren Rand des Schraub-Kapselverschlusses (8a) gedrückt wird, und die Rückstellkraft des
Griffteil-Mehrstückverpackung (4), an der
-&dgr;-
Griffteil-Einfaltachse (&dgr;), das Einrasten der
oberen Begrenzung-Formausstanzung (7} in die äußere Gewinderillung des Schraubverschlusses
(8a), oder ein Anlegen an den glatten Kapselverschluß (8a)bewirkt, und die erzielte
Klemmwirkung ausreicht, daß das Griffteil-Mehrstückverpackung
(4), in die erforderliche Schräglage für das übereinanderstapeln von
Getränke-Gefachekästen oder Travs zu Transportzwecken verbleibt, und nach
Rückführung des Griffteil-Mehrstückverpackung
(4) in die Ausgangslage, der Transport sowie die Entnahme der Mehrstück-Verpackung (1) aus
den Transportbehältnissen wiederholbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29707445U DE29707445U1 (de) | 1997-04-23 | 1997-04-23 | Mehrstückverpackung mit verriegelbarem Tragegriff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29707445U DE29707445U1 (de) | 1997-04-23 | 1997-04-23 | Mehrstückverpackung mit verriegelbarem Tragegriff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29707445U1 true DE29707445U1 (de) | 1997-08-07 |
Family
ID=8039505
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29707445U Expired - Lifetime DE29707445U1 (de) | 1997-04-23 | 1997-04-23 | Mehrstückverpackung mit verriegelbarem Tragegriff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29707445U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202012006513U1 (de) | 2012-07-05 | 2013-07-08 | H. Hahn Modell- Formen- und Vorrichtungsbau GmbH | Flaschenträger in Form von Flaschenhalsmanschetten aus unterschiedlichem Kartonmaterial als Verpackungseinheit mit hohen Tragestabilitätseigenschaften |
-
1997
- 1997-04-23 DE DE29707445U patent/DE29707445U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202012006513U1 (de) | 2012-07-05 | 2013-07-08 | H. Hahn Modell- Formen- und Vorrichtungsbau GmbH | Flaschenträger in Form von Flaschenhalsmanschetten aus unterschiedlichem Kartonmaterial als Verpackungseinheit mit hohen Tragestabilitätseigenschaften |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years | ||
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| R071 | Expiry of right |